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  • Der Einsatz von alternativer Medizin gegen Akne

    Der Einsatz von alternativer Medizin gegen Akne

    Akne ist für viele Menschen ein kosmetisches Problem, das sich oftmals nicht mit der Pubertät „verwächst“, sondern auch den Alltag als Erwachsener prägt. Auf der Suche nach dem passenden Mittel, um den Entzündungen Herr zu werden, ist die Verzweiflung oft groß. Schon lange sind es in diesem Zusammenhang nicht mehr ausschließlich die Produkte mit den chemischen Zusätzen, die effektiv wirken. Oftmals führt deren Hautunverträglichkeit dazu, dass die Probleme noch größer werden. Besonders im Bereich der Akne ist die alternative Medizin hier klar auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen vertrauen hier auf eine sanfte Behandlung mit maximaler Wirkung.

     

    So unterstützen Sie Ihren Körper auf dem Weg zu einem klaren Hautbild

    Wer sich für alternative Medizin rund um das Thema „Akne“ interessiert, wird schnell mit den Bereichen:

    • Stoffwechsel
    • Darmsanierung
    • Ernährung

    konfrontiert. Auch Schüssler Salze, Homöopathie und Aromatherapie spielen in diesem Zusammenhang eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die alternative Medizin basiert hier auf der Erkenntnis, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Seele und Haut gibt. Daher seien es auch vor allem die Jugendlichen, die nach einem Platz in der Gesellschaft suchten, und entsprechend eher von den Auswirkungen von Akne betroffen seien. Diese Form der alternativen Medizin wendet sich auch von der Annahme ab, bei Erwachsenen seien Stress oder bestimmte Medikamente als Auslöser von Pickeln und Hautunreinheiten auszumachen.

    Vielmehr sei es die Seele, die in Ungleichgewicht geraten sei.

     

    Schüssler-Salze als mögliche Alternativen

    Schüssler-Salze kommen heute in den unterschiedlichsten Formen zur Anwendung. Mit Hinblick auf die Entstehung von Akne werden hier oft die Nummer 3 (Ferrum phosphoricum), Nummer 4 (Kalium chloratum und Nummer 8 (Natrium chloratum) empfohlen.

    In welcher Menge die Salze eingenommen werden sollen ist abhängig von der Intensität und der Art der Akne und sollte mit dem entsprechenden Therapeuten besprochen werden.

    Parallel dazu gilt es natürlich, gegebenenfalls auch Änderungen in der Ernährung vorzunehmen und die morgendliche und abendliche Reinigung des Gesichts zu optimieren. Dieses „Gesamtpaket“ sorgt dafür, dass die Beschwerden durch Pickel und Mitesser -auch und gerade auf natürlich-alternativer Basis- vergleichsweise schnell gelindert werden können.

     

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  • Intimbereich

    Intimbereich

    Der Intimbereich beim Mann und bei der Frau haben eines gemeinsam, sie sind intim. Nur selten tragen sie diesen offen zur Schau. Wenn Mann und Frau sich lieben und auch begehren oder auch nur eines von beiden, dann treffen beide Intimbereiche aufeinander. Unterschiede gibt es ebenfalls. So findet man bei der Frau die Vagina und beim Mann einen Penis.

     

    Intimbereich und Schamgefühl

    Ob behaart oder nicht, dass entscheiden Mann und Frau jeder für sich. Während die Europäer dazu neigen, sich eher zu bedecken, gibt es andere Kulturen, die ihren Intimbereich offen zeigen. Natürlicherweise offen tragen ihren Intimbereich häufig Stämme, die weit von der normalen Zivilisation leben. Hier ist es etwas völlig Normales, wenig bekleidet herumzulaufen. Schamgefühl, wie es die Europäer kennen, gibt es dort nicht. Es ist normal, offen zu zeigen was man hat und keiner findet dies abstoßend.

    Allerdings setzt es sich auch hierzulande mehr und mehr durch, dass Schamhaar frisiert getragen oder glattrasiert wird. Man verspricht sich dadurch mehr Empfindungsvermögen beim sexuellen Beisammensein. Gleiches gilt für Beschneidungen, es gibt zunehmend Männer, die sich aus diesem Grund beschneiden lassen. Neben dem gefühlsmäßigen sind es aber auch hygienische und ästhetische Gründe. Frauen werden hierzulande nicht beschnitten und es wird auch in den Regionen, wo dies üblich ist, als Verstümmelung und Beeinträchtigung des Empfindungsvermögens der Frau angesehen.

    In Deutschland zeigen sich völlig nackt vor allem die so genannten Nudisten, z. B. in den FKK-Bereichen. Das sind Strandabschnitte mit Freikörperkultur. Badekleidung ist hier verpönt und muss abgelegt werden.

    Der Intimbereich ist ein heikles Thema. Viele reden nicht gerne darüber und hat man dort einmal eine Erkrankung, dann ist man eher schüchtern, wenn man deswegen zum Arzt muss. Dadurch werden leider manche Krankheiten erst spät erkannt. Eine Phimose (Vorhautverengung), Scheidenpilz, ein Hodenhochstand, eine Blaseninfektion oder unkontrollierte Harnabgänge sind Beispiele für solche Erkrankungen, wo jeder sein Schamgefühl besser ablegen und einen Arzt einweihen sollte.

     

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  • Häufiges Nasenbluten – Grund zur Sorge?

    Häufiges Nasenbluten – Grund zur Sorge?

    Nasenbluten gehört längst nicht mehr nur im sportlichen Bereich zum Alltag. Oft lässt sich die Ursache für diese mitunter lästigen Zwischenfälle nicht wirklich ausmachen. Die Bestimmung des Grundes ist jedoch umso einfacher: die Gefäße innerhalb der Nasenschleimhaut wurden verletzt. Häufig treten solche Blutungen im vorderen Teil der Nase auf. In der Regel sind diese völlig ungefährlich.

    Etwas anders verhält es sich, wenn die Blutung aus dem hinteren Teil der Nase kommt. Hier ist die Liste der möglichen Ursachen ein wenig länger.

     

    Warum blutet die Nase?

    Manchmal sind Ihre Gefäße überlastet, wenn Sie im Zuge einer Erkältung mehrmals kräftig schnäuzen oder Ihre ohnehin schon gereizte Nase putzen. Auch die Eltern kleiner Kinder wissen, dass das Nasebohren oftmals Blutungen nach sich zieht.

    Gerade dann, wenn Ihre Nasenschleimhaut bereits vorgeschädigt ist, kann es hier schnell zu kleinen Verletzungen kommen, die auf dem Taschentuch oft schlimmer aussehen, als sie wirklich sind.

    Sind Ihre Nasenschleimhäute trocken und gereizt, können durchaus auch äußere Umstände zum Nasenbluten führen. Hierzu gehören stark geheizte Räumlichkeiten im Winter, die Klimaanlage im Sommer oder auch Allergien, wie beispielsweise Heuschnupfen.

    Nasentropfen sind übrigens überhaupt nicht hilfreich, wenn Sie unter häufigem Nasenbluten leiden, da sie die ohnehin poröse Haut nur noch weiter belasten. Manchmal erscheint es dann so, dass die Blutungen innerhalb der Nase ohne jeglichen Grund entstehen.

    Äußere Einwirkungen, wie ein Schlag oder ein Sturz, können natürlich ebenfalls zum Nasenbluten führen. Hier ist die Suche nach einem möglichen Grund für die Unannehmlichkeiten schnell beendet.

     

    Organische Gründe für häufiges Nasenbluten

    Nicht immer sind die Gründe für Nasenbluten so naheliegend. Auch Bluthochdruck oder eine Nierenerkrankung können letztendlich der Auslöser dafür sein, dass Ihr Alltag maßgeblich von den blutigen Zwischenfällen gestört wird.

    In seltenen Fällen können selbst die Bluterkrankheit oder Leukämie mit Nasenbluten in Verbindung stehen. Manchmal ist jedoch auch einfach nur die Einnahme von Medikamenten, die Ihre Blutgerinnung hemmen, schuld. Unter dieser Medikation können Blutungen sehr viel stärker in Erscheinung treten, wodurch auch Nasenbluten häufiger auftritt.

    Gerade dann, wenn Sie ansonsten so gut wie nie mit Nasenbluten zu tun hatten, kann es also sinnvoll sein, sich zunächst auf veränderte Lebensgewohnheiten zu konzentrieren.

     

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  • Warum die Beine vor dem Einschlafen zucken

    Warum die Beine vor dem Einschlafen zucken

    Viele Menschen haben dieses Phänomen bei sich schon bemerkt, können es sich aber kaum erklären: Kurz vor dem Einschlafen fangen plötzlich und nicht kontrollierbar die Beine an zu zucken. Als Ursache wird eine ganz natürliche Reaktion des Körpers gesehen.

     

    Warum gehört das Zucken der Beine zum Einschlafen?

    Sie sind schon fast eingeschlafen und schrecken dann plötzlich wieder hoch. Vielen Menschen sind hiervon betroffen und beschreiben dieses Rätsel als ein Gefühl, als würden Stromstöße durch den Organismus gejagt. Als Auslöser für das Zucken der Beine hat sich der Verlauf des Einschlafprozesses herausgestellt. Dieser findet in mehreren Etappen statt. Das Beinezucken passiert stets unkontrolliert. Vermutlich ist der Gleichgewichtssinn hierfür verantwortlich.

     

    Einschlafen läuft in mehreren Stufen ab

    Der Prozess des Einschlafens bedeutet, der menschliche Körper fährt nahezu sämtliche Funktionen in den Sparmodus. Dies geschieht jedoch nicht innerhalb weniger Sekunden. Das Einschlafen funktioniert stufenweise. Ein Teil des menschlichen Hirnstamms gibt die entsprechenden Signale dafür. Das Signal zum Einschlafen wird einerseits in die oberen Gehirnbereiche und andererseits in das Rückenmark gesendet. Von hier aus geht es in die Muskelbereiche weiter.

     

    Hauptsächlich Stress für das Zucken der Beine verantwortlich

    Steht der Mensch unter starker Anspannung und Stress, so besteht die Möglichkeit, dass das vorgenannte Herunterfahren der Funktionen nicht im selben Augenblick erfolgt. Während einige Teil des menschlichen Gehirns bereits schlafen, werden die Muskeln noch einmal aktiv. Die Beine zucken. Eine weitere Vermutung ist dahingehend, dass es sich beim Beinezucken kurz vor dem Einschlafen um Fehlzündungen im Bereich des Hirnstamms handelt. Diese äußern sich dann in Zuckungen der Muskeln.

     

    Aber auch mit dem Gleichgewichtssinn könnte sich das Zucken der Beine erklären. Dieser kann unter Umständen an letzter Stelle des Schlafmodus erreichen. Durch das Beinezucken könnte der Versuch unternommen werden, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Begründet wird diese Hypothese durch das beobachtete Phänomen von Menschen, die sitzend einnicken. Diese schrecken des Öfteren hoch, sowie der Kopf hierbei zu weit nach vorn sinkt.

  • Probleme in der Schwangerschaft – Krampfadern auf der Schamlippe

    Probleme in der Schwangerschaft – Krampfadern auf der Schamlippe

    Die Schwangerschaft ist eine sehr schöne Zeit im Leben einer Frau. Der Körper der Frau muss in dieser Zeit eine Menge Arbeit leisten. Dabei ist die Schwangerschaft eine große Belastung für den menschlichen Organismus, denn dieser muss nun zwei Menschen mit den nötigsten Nährstoffen versorgen. Außerdem verschieben sich die Organe der Frau und der Druck im Bauch wird mit fortschreitender Schwangerschaft immer größer. Daher kann es in der Schwangerschaft zu einigen Nebenerscheinungen kommen, welche die Frau als unangenehm oder schmerzhaft empfindet. Ein Symptom in etwa sind die Krampfadern auf der Schamlippe.

     

    Wie entstehen Krampfadern auf der Schamlippe?

    Während der Schwangerschaft lockert sich das Gewebe im Intimbereich auf. Dieser Vorgang ist notwendig, um die Geburt zu ermöglichen. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, umso weicher wird das Gewebe rund um die Scheide. Außerdem wird der Körper während der Schwangerschaft besser durchblutet.

     

    Gerade die Scheide muss in dieser Zeit vermehrt durchblutet werden, denn das Baby im Bauch der Mutter muss bestens versorgt werden. Gleichzeitig wächst der Bauch der Frau und der Abfluss des Blutes wird gehemmt. Es fließt also viel Blut in die untere Körperpartie der Mutter.

     

    Aber auf Grund der großen Gebärmutter kann dieses nur langsam wieder zurückfließen. Das Blut staut sich in den Gefäßen und es kommt zu so genannten Krampfadern. Diese treten oft in den Beinen auf, aber auch als Hämorrhoiden am Anus der Frau oder eben auf den Schamlippen. Meist sind diese in der Früh etwas kleiner und werden im Laufe des Tages größer. Dem kann die Frau entgegenwirken, indem sie öfter am Tag den Po und die Beine hochlegt, so dass das Blut leichter zurückfließen kann.

     

    Verschwinden Krampfadern auf der Schamlippe wieder?

    Da der Körper der Frau in der Schwangerschaft Höchstleistungen erbringen muss, kann es nach der Geburt einige Zeit dauern, bis der Körper sich wieder vollständig zurückbildet. Im Normalfall, wird gesagt, dass es doppelt so lange dauert, bis der Körper wieder seine ursprüngliche Form annimmt – 18 Monate also.

     

    Da sich die Blutzirkulation nach der Schwangerschaft wieder normalisiert, sollten auch die Aussackungen des Gewebes und damit die Krampfadern zurückgehen. In den meisten Fällen verschwinden diese kurz nach der Geburt wieder vollständig.

     

    Eine natürliche Geburt trotz Krampfadern?

    Viele Frauen stellen sich die Frage, ob eine vaginale Geburt trotz großer Krampfadern möglich ist. Die Antwort hierfür lautet ganz deutlich JA. Die Krampfadern auf der Schamlippe stören bei einer vaginalen Geburt gar nicht. Die Hebamme wird die Krampfadern während der gesamten Geburt im Auge behalten. Laut mehreren Fachbüchern können diese zwar während der Geburt platzen, dies ist jedoch sehr selten der Fall. Sollten die Krampfadern doch platzen, so werden diese mit ein paar Stichen genäht und es ist nicht weiter schlimm.

     

    Was tun gegen die Krampfadern auf der Schamlippe?

    Die Krampfadern sehen nicht schön aus und fühlen sich oft unangenehm an. Dennoch sei gesagt, dass diese absolut ungefährlich sind. Leider kann auch nicht viel dagegen getan werden. Die Beckenbodengymnastik hilft, die Durchblutung im Schambereich zu fördern. Ob diese Übungen auch gegen die Krampfadern helfen, ist eine bisher umstrittene Frage.

     

    Sollten die Krampfadern Schmerzen verursachen, so kann die Frau versuchen, diese zu kühlen. Ein Eiswürfel in einem Waschlappen in etwa kann wahre Wunder wirken. In der Apotheke gibt es auch einige Salben, welche aufgetragen werden können. Oft hilft es auch, die Beine und den Po hochzulegen. Dies fördert den Rückfluss des Blutes, wodurch die Krampfadern etwas kleiner werden können.

     

    Sollten die Schmerzen sehr stark sein, empfiehlt es sich einen Facharzt aufzusuchen. Das Aufschneiden der Krampfadern durch einen Chirurgen ist meist nicht notwendig. Diese Prozedur wird sehr ungern durchgeführt, denn eine offene Wunde birgt immer das Risiko einer Infektion.

     

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  • 4 Wochen ohne Internet – was verändert sich?

    4 Wochen ohne Internet – was verändert sich?

    Ohne Internet sehe die Welt ganz anders aus. Egal ob beruflich oder privat, fast niemand kann sich dem Trend zur digitalen Welt entziehen. Dabei starren nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene auf das Smartphone, auch die „ältere“ Generation kann sich zum Teil nicht davon losreißen. Nicht selten ist in einem Haushalt die ganze Familie vernetzt. Doch was passiert, wenn man ihnen das Internet für vier Wochen entzieht und alle Geräte einer nicht vernetzten Familie gibt? Wie verändert sich das Verhalten beider Haushalte und was würden sie nach dieser Zeit verändern?

    Schweren Herzens abgeben

    Diese Frage hat sich ein Fernsehsender gestellt und ein Experiment daraus gemacht. Wenig überraschend fiel zu Beginn die Abgabe von Smartphone, Tablet, Spielkonsole und Co. schwer, zu Tränen kam es aber dann doch nicht. Das liegt vielleicht auch an der kleinen Schockstarre, die die Situation noch nicht real erschienen lies. Die andere Familie freute sich nur bedingt auf den Zuwachs der Technik, schließlich spielten bislang Notebook und Konsorten auch keine Rolle in ihren Leben. Anfangs wollten nicht alle mitmachen, das hat sich jedoch schnell gelegt und die Aufgabe konnte starten.

    Mehr Familienleben

    In den vier Wochen war schnell klar, dass Tablet und Co. einen hohen Stellenwert in der vernetzen Familie haben. Es wird wenig miteinander unternommen und die Kommunikation erfolgte überwiegend über WhatsApp oder SMS. Das gilt auch für die sozialen Kontakte, Freundschaften werden vorrangig per Facebook gepflegt und bei Problemen schreibt man Freunde über Social Media an. Die meiste Zeit ist jeder mit seinem Gerät beschäftigt, miteinander wird nur wenig unternommen. Das hat auch eine Form von Bequemlichkeit, denn die unzähligen Apps können einem den Alltag durchaus extrem erleichtern. Überraschenderweise konnten sich alle Familienmitglieder mit der Zeit an die „Internet-Diät“ gewöhnen, zu 100% war es aber freilich nicht möglich.

    Während des vierwöchigen Projekts hat der Fernsehsender verschiedene Alternativen vorgegeben, sodass zum Beispiel ein Ausflug auf eine Almhütte drinnen war. Oder es wurde nicht auf der Nintendo Wii, sondern auf einem Flipper gezockt. Gesellschaftsspiele und eine Tischtennisplatte waren ebenfalls mit dabei. Die Welt abseits des Internets war für alle Mitglieder neu, von manchen Dingen wurden aber trotzdem positive Erfahrungen mitgenommen. Es fällt auf, dass in der einen oder anderen Situation das Smartphone doch fehlte. Informationen konnten nicht einfach auf Google nachgeschlagen oder die Zeit mit Apps vertrieben werden.

    Technik muss nicht sein?

    Der nicht vernetzte Haushalt musste sich erst mal an die neue Technik gewöhnen. Nur die Tochter nutzt ein Smartphone, das jedoch nur äußerst selten Verwendung findet. So kann eine Antwort auf WhatsApp schon mal drei Tage in Anspruch nehmen. Ihre Eltern haben nichts damit am Hut und nahmen die Geräte vorsichtig unter die Lupe. Es fällt auf, dass die Offenheit für Neues verhalten war. Küchenwaage, Staubsaugerroboter und Laptop, all diese Dinge waren keine große Hilfe. Ihrer Meinung nach geht es ohne digitale Hilfe schneller und besser, den einen oder anderen positiven Eindruck konnten aber auch sie nicht verschleiern. So war die Kamera im Smartphone und ein Videogespräch mit dem Notebook interessant. Mit ein wenig Hilfe klappte auch die Einrichtung einer WhatsApp-Gruppe. Damit die Technik im Alltag auch zum Einsatz kam, musste der Sender manchmal nachhelfen. So baute sich beispielsweise die Nintendo Wii nicht von alleine auf.

    Ohne die „Spielzeuge“ war auf jeden Fall mehr Familienleben da, dafür hatte man nicht die Vorteile des Internets. Bei Problemen konnte man nicht einfach auf Facebook einen entsprechenden Post erstellen oder Freunden ein lustiges Bild schicken. Natürlich hat auch dies zwei Seiten, der persönliche Kontakt mit der Familie und Bekannten ist einfach unersetzlich.

    Fazit

    Der vernetzte Haushalt hat nach den vier Wochen gemerkt, dass Handy und Konsorten nicht immer griffbereit sein müssen. Ein paar Stunden ohne die Geräte ist kein Weltuntergang, dafür steigert man den Zusammenhalt in der Familie. Vollständig wollte aber niemand auf die moderne Technik verzichten, die Verlockung ist einfach zu groß. Für die Zukunft heißt es also die Nutzungsdauer zu reduzieren und mehr mit Eltern und Geschwistern unternehmen. PS: Die ungelesenen Nachrichten (WhatsApp, Facebook…) beliefen sich nach der Zeit auf mehrere Hundert Stück. Ein Beweis, wie fest soziale Netzwerke und Messenger schon in unserem Alltag integriert sind.

    Die andere Familie konnte sich nach dieser Zeit nur begrenzt mit der Technik anfreunden. Dinge wie der Staubsaugerroboter oder die Nintendo Wii fielen durch, wirklich überzeugen konnte nur das Smartphone mit verbauter Kamera. Das Schießen von Fotos und das Drehen von Videos machte vor allem den Eltern Spaß. Viel mehr wird auch nicht Einzug in ihr Leben halten, alle wollen weiterhin überwiegend „analog“ leben.

    Unterm Strich wird klar, dass ein Mittelweg aus beiden Welten das beste Ergebnis liefert. Ganz ohne Internet kommt man heute nicht aus, vor allem wenn Schulkinder da sind. Sie lernen bereits in der Schule den Computer und seine Möglichkeiten kennen. Übertreiben sollte man es aber auch wieder nicht, ansonsten werden reale Freundschaften und die Familie vernachlässigt. Die goldene Mitte ist die Lösung, wirklich einfach lässt sich das aber nicht immer umsetzen.      

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