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  • Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Es gibt Krankheiten, die sind nach wie vor ein Tabu, man spricht nicht darüber, das Schamgefühl ist groß und der Besuch beim Arzt ist kein Thema. Der Scheidenpilz gehört zu diesen Erkrankungen, denn viele Frauen leben lieber mit einem unangenehmen Jucken und Brennen im Intimbereich, als sich einem Arzt anzuvertrauen.

    Die ersten Reaktionen sind: Habe ich mich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt? Wasche ich mich nicht gründlich genug? Was wird mein Freund jetzt von mir denken? Nicht nur junge Frauen stellen sich diese Fragen und gehen aus Scham nicht zum Arzt. Diese Sorgen sind aber vollkommen grundlos, auch wenn ein Scheidenpilz unangenehm ist, er lässt sich einfach, schnell und sicher behandeln.

    Was ist ein Scheidenpilz?

    Ein Scheidenpilz ist eine Infektionskrankheit, an der in Deutschland schätzungsweise 75 % der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben erkranken. Ein Scheidenpilz, auch Vaginalpilz oder Vaginal-Mykose genannt, kann Frauen in jedem Alter treffen, aber in der Hauptsache sind es junge Frauen, die daran erkranken. Die Infektion sorgt für eine Entzündung zum einen in der Schleimhaut der Scheide und zum anderen an der Vulva und das führt zu Symptomen wie Jucken und Brennen. Keine andere Infektion bei Frauen tritt so häufig auf wie der Scheidenpilz.

    Welche Ursachen für Scheidenpilz gibt es?Scheidenpilz-Ursache

    Wie der Name es schon verrät, die Ursachen beim Scheidenpilz sind in Pilzen, genauer gesagt in Hefepilzen zu finden. Da sich Pilze in einem feuchten und warmem Umfeld besonders wohl fühlen, finden sie in den weiblichen Geschlechtsorganen, in denen eine Temperatur von 37° Grad herrscht, optimale Bedingungen vor, und sie fangen an sich auszubreiten. Es ist der sogenannte Candida albicans Hefepilz, der besonders häufig auftritt und der in bis zu 90 % aller Infektionen für einen Scheidenpilz verantwortlich ist. In 5 % bis 10 % ist es aber auch der Hefepilz Candida glabrata, der einen Scheidenpilz auslöst. Der Arzt kann an Hand eines Abstrichs schnell erkennen, welcher Pilz an der Vaginal-Mykose konkret Schuld ist.

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    Wie entsteht ein Scheidenpilz?

    Pilze sind Mikroorganismen und sie sind in der Scheidenflora zu finden, wie zum Beispiel auch Milchsäure Bakterien. Normalerweise leben diese Organismen in einem natürlichen Gleichgewicht und sie besiedeln vor allen Dingen die Haut und auch die Schleimhaut. Das alleine sorgt aber noch nicht für eine Infektion, diese entsteht erst dann, wenn der pH-Wert unter 4,5 fällt, denn dann können die Pilze ungeniert wachsen und die an sich gesunde Scheidenflora gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht. Aus den harmlosen Pilzen werden durch eine stetige Vermehrung plötzlich Krankheitserreger, die dann schließlich zu einem Scheidenpilz führen.

    Welche Faktoren begünstigen das Wachstum der Pilze?

    Frauen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, weil sie vielleicht gerade eine Erkältung hinter sich hatten, sind besonders gefährdet, wenn es um den Scheidenpilz geht. Schwankungen im Hormonhaushalt wie sie bei einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren vorkommen, aber auch die Einnahme der Pille und eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes gehören zu den Faktoren, die einen Scheidenpilz begünstigen. Es gibt noch weitere Faktoren wie zum Beispiel bestimmte Medikamente, die zu einem Scheidenpilz führen können. Besonders Antibiotika, die unter anderem zur Behandlung von Entzündungen der Blase oder der Gebärmutter zum Einsatz kommen, können eine Infektion und damit den Scheidenpilz auslösen.

    Frauen, die Medikamente wie Kortison einnehmen müssen, schwächen ihr Immunsystem und der Scheidenpilz nutzt diese Gelegenheit, um sich zu entwickeln und auszubreiten. Auch wenn es für viele Frauen vielleicht ein wenig komisch klingt, aber der Scheidenpilz wird auch durch eine übertriebene Hygiene im Intimbereich begünstigt. Vor allem Intim-Sprays, aber auch häufige Scheidenspülungen verändern auf Dauer die natürliche Scheidenflora und sorgen für eine Infektion. Zwei weitere Faktoren sind Unterwäsche aus synthetischen Fasern und zu eng sitzende Hosen. In eher seltenen Fällen können eine zu zuckerhaltige Nahrung und auch Stress dafür sorgen, dass es zu einem Scheidenpilz kommt.

    Die Scheidenpilz Symptome

    Ein starker Juckreiz, ein schmerzhaftes Brennen sowie ein cremiger gelblich-weißer oder leicht bröckliger Ausfluss gehören zu den typischen Symptomen bei einer Infektion mit einem Scheidenpilz. Charakteristisch sind aber auch Rötungen und Schwellungen an der Scheide und der Vulva. Bei einigen Frauen kann es zudem zu Hautausschlägen, zu Pusteln und kleinen Bläschen im äußeren Intimbereich kommen und die Schleimhaut kann Risse zeigen. Schmerzen beim Verkehr und beim Wasserlassen können ebenfalls Symptome für einen Scheidenpilz sein. Bei jeder Frau treten die Symptome unterschiedlich stark auf und auch nicht alle auf einmal. Es gibt Frauen, die haben kaum Beschwerden und erst bei einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt wird der Scheidenpilz festgestellt.

    Wie wird Scheidenpilz erkannt?

    Gewissheit ob es sich um einen Scheidenpilz handelt, kann es nur durch eine Untersuchung beim Arzt gehen. Der Gynäkologe kann auf den ersten Blick auf die Schleimhaut der Vulva einen Scheidenpilz diagnostizieren. Um die Diagnose endgültig abzuklären, wird ein Abstrich an der Scheidenwand gemacht, der dann unter dem Mikroskop analysiert wird. Im Labor wird der Abstrich untersucht und die Pilzfäden und Sprosszellen verraten dem Arzt dann, um welche Art des Scheidenpilzes es sich handelt und welche Therapie infrage kommt.

    Wie wird ein Scheidenpilz behandelt?

    Weiß der Arzt, um welche Art des Pilzes es sich handelt, dann kommt ein spezielles Medikament zum Einsatz. Bei diesen Medikamenten handelt es sich um ein sogenanntes Antimykotika, das den Scheidenpilz daran hindert, weiter zu wachsen und sich auszubreiten. Die Wirkstoffe wie zum Beispiel Imidazole, Miconazol, Fenticonazol, Nystatin oder Flucanzol töten den Scheidenpilz in der Regel sehr schnell ab. Verabreicht werden die Mittel gegen Scheidenpilz entweder in Form von Vaginal-Tabletten oder sie werden als Zäpfchen mithilfe eines Applikators in die Scheide eingebracht. Um die Behandlung noch zu unterstützen, kann auch eine Creme oder eine spezielle Salbe auf die Scheide aufgetragen werden.


    Folgende Mittel gegen Scheidenpilz können wir empfehlen

    Canesten Gyn 3 Tage Kombipackung

    • apothekenpflichtig
    • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Dieses Produkt darf nicht an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter abgegeben werden.
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    Eine Behandlung mit Creme, Salbe, Zäpfchen oder Tablette kann je nach Schwere der Infektion zwischen einem und sechs Tagen dauern. Wenn die erste Therapie nicht den gewünschten Erfolg hat, dann muss die Therapie wiederholt werden. Ist die Infektion aber besonders hartnäckig, dann kann der Arzt auch eine orale Therapie mit Antibiotika verordnen. In der Regel ist der Scheidenpilz nach der entsprechenden Therapie verschwunden und Folgeschäden gibt es nicht.

    Wie kann einem Scheidenpilz vorgebeugt werden?

    Damit es erst gar nicht zu einem Scheidenpilz kommt, gibt es verschiedene Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensweisen. Dazu gehört unter anderem eine zwar regelmäßige, aber auch richtige Hygiene für den Intimbereich, das Tragen der richtigen Kleidung und vorbeugende Maßnahmen mit Milchsäurebakterien. Es sind die stark parfümierten Seifen, Sprays und Intimwaschlotionen, die häufig der Auslöser für eine Infektion mit einem Scheidenpilz sind. Sie schädigen das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora und sie sorgen dafür, dass sich die Scheidenpilzerreger ohne Probleme vermehren können.

    Der Intimbereich sollte ausschließlich mit lauwarmem Wasser, einer pH-neutralen Seife und einer Lotion gewaschen werden, die Milchsäurebakterien enthält. Für die Toilettenhygiene gilt, mit dem Toilettenpapier sollte grundsätzlich von vorne nach hinten und nicht in umgekehrter Richtung gewischt werden. Während der Periode sollte darauf geachtet werden, dass nur luftdurchlässige Slipeinlagen oder Binden getragen werden. Sind die Einlagen oder Binden mit Kunststoff beschichtet, dann kann das zu einem Flüssigkeitsstau führen und in der Folge kann sich eine Infektion bilden. Zudem ist es ratsam, in den letzten Tagen der Regelblutung nur kleine Tampons zu verwenden, denn auch das kann effektiv vor einer Infektion schützen.

    Besonders an heißen Sommertagen ist es wichtig, keine zu eng anliegende Kleidung zu tragen, denn wenn die Hosen zu eng sind, dann begünstigt das zusammen mit den heißen Temperaturen die Entstehung des Scheidenpilzes.

    Bildnachweis: Shutterstock / © ruigsantos

  • Mit Agaven Sirup natürlich süßen

    Mit Agaven Sirup natürlich süßen

    Der Agaven Sirup

    Zucker macht das Leben süß, aber auch gefährlich, denn Zucker führt zu Übergewicht, Zucker schadet zudem den Zähnen und ist einer der Auslöser für Diabetes. Alle, die sich gesund ernähren wollen, sollten nach einer Alternative zum Industriezucker suchen und eine dieser Alternativen ist der Saft der Agave.

    Agaven Sirup ist mehr als ein natürlicher Ersatz für Zucker, Agaven Sirup ist gesund und lässt sich sowohl zum Kochen als auch zum Backen verwenden. Dazu kommt, dass der Sirup eine deutlich höhere Süßkraft hat als Zucker und sich durch seine Konsistenz besser verarbeiten lässt als Honig.

    Agaven Sirup – Süß, aber ohne Kalorien

    Agaven wachsen in der Hauptsache in Mexiko, und um aus der Agave Sirup zu gewinnen, muss zunächst der so genannte Agavendicksaft herstellt werden. Die Pflanze liefert täglich über einen Liter Saft, der allerdings sehr schnell verarbeitet werden muss, damit er nicht verdirbt. Um den Agavendicksaft haltbar zu machen, wird er zunächst erhitzt und dann zu Sirup gefiltert. Während dieses Vorgangs wird aus Polysaccharide, die im Saft zu finden sind, Einfachzucker, und die gewonnene klare, leicht gelbliche Flüssigkeit erinnert dann ein wenig an Honig.

    Zwei Bestandteile des Agaven Safts sind Glukose und Fructose, und das macht den Saft zum einen süßer und zum anderen auch dickflüssiger als Honig. Da Agaven Saft einen hohen Anteil Fructose hat, ist der glykämische Index der niedrigste von allen bekannten Süßmitteln. Agaven Saft hat rund 20 % mehr Süße als Zucker und wer mit Agaven Saft süßt, der braucht weniger und spart damit viele Kalorien ein. Was Agaven Saft zum Beispiel fürs Backen interessant macht ist, dass er lange nicht so klebrig ist wie Honig, und wer sich für eine der etwas dunkleren Sorten entscheidet, der genießt das Aroma von Karamell, aber ohne die für Karamell sonst üblichen Kalorien.

    Agaven Sirup – Gesund und vielseitig

    Agaven Saft ist für alle, die unter einer Fructose Intoleranz leiden, keine Alternative und auch wer unter Diabetes leidet, der sollte vor dem Verzehr auf jeden Fall mit dem Arzt sprechen, ob Agaven Saft als Süßmittel infrage kommt. Alle anderen aber können mit dem Saft der Agaven nach Herzenslust kochen und backen. Der natürliche Agaven Saft besteht zu einem Viertel aus Wasser und zu Dreiviertel aus Kohlehydraten, und in den dunklen Sorten ist die Zahl der Mineralien höher als bei den helleren Sorten. Da Agaven Saft bei einer Temperatur von knapp 50° Grad hergestellt wird, enthält der Saft zudem viele wertvolle und wichtige Enzyme.

    Agaven Saft kann aber nicht nur durch seine Inhaltsstoffe überzeugen, auch die große Vielfalt, die dieser Saft bietet, macht ihn in der täglichen Küche attraktiv. Anders als Honig und Zucker löst sich Agaven Saft auch in kalten Flüssigkeiten sehr schnell auf und das macht den Saft perfekt, wenn es zum Beispiel um das Süßen von eiskalten Cocktails geht. Da Agaven Saft keinen großen Eigengeschmack hat, kann man in wunderbar zum Süßen von Dessert und auch zum Kuchen backen benutzen. Wer vielleicht die Soße zum Sauerbraten mit einer süßen Note abrunden will, der kann alternativ zum klassischen Zuckerrübensirup Agaven Sirup verwenden, und spart so noch ein paar Kalorien ein.

    Auch für Veganer ist Agaven Sirup geeignet

    Veganer gelten als sehr gesundheitsbewusste Menschen. Wenn es um ein Süßmittel geht, das natürlich und gesund ist, dann empfiehlt sich Agaven Saft, da Honig als tierisches Produkt für das vegane Essen nicht infrage kommt. So kann der Agaven Sirup in der veganen Küche zum Beispiel bei Süßspeisen zum Einsatz kommen. Alle, die eine Alternative zur Marmelade suchen, die sollten den Sirup der Agave einfach mal auf einer Scheibe frischem Brot probieren, denn auch in dieser Form, als leckerer Brotaufstrich, kann der Agaven Sirup auf ganzer Linie überzeugen.

  • Lavendel – das duftende Wunderkraut

    Lavendel – das duftende Wunderkraut

    Wer schon einmal einen Urlaub in der französischen Provence verbracht hat, der wird sich an die endlosen violetten Felder erinnern, die einen betörenden Duft ausströmen – die Lavendel Pflanze gedeiht in der Provence besonders gut und von der Provence aus trat die Lavendel Pflanze ihren Siegeszug um die Welt an.

    Lavendel ist aber nicht nur schön anzuschauen und hat ein herrliches Aroma, Lavendel ist auch eine Würz- und Heilpflanze, die die Seele heilen kann. Die Lavendelpflanze hat eine beruhigende Wirkung, denn sie hilft denen, die nicht mehr richtig schlafen können und sie vertreibt den Stress.

    Lavendel – für einen gesunden Schlaf

    Seit Jahrhunderten ist die Lavendel Pflanze ein bewährtes Mittel, wenn es um den gesunden Schlaf geht. Besonders in der heutigen Zeit haben immer mehr Menschen Probleme damit, richtig durchzuschlafen. Sie wälzen sich im Bett herum, voller Sorgen, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Stress im Job, finanzielle Probleme und familiäre Sorgen machen die Nacht unruhig und vor allem kurz. Aber nicht nur Sorgen, auch Ängste bestimmen heute vielfach den Alltag, und wenn diese Ängste so groß werden, dass sie zu einem Kontrollverlust führen, dann ist das ein Weg in die Depression oder in den gefürchteten Burnout.

    Die Lavendel Pflanze kann effektiv dabei helfen, den Stress abzubauen und die Ängste zu lösen. Ein Extrakt aus den Blüten des Lavendel hilft dabei, wieder ruhig zu schlafen, Lavendel nimmt die Ängste und lässt jeden, der betroffen ist, wieder tief durchatmen. Lavendel hat die Fähigkeit das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen, denn die Lavendelpflanze sorgt dafür, dass die wichtigen Botenstoffe die Verarbeitung der Reize im Nervensystem wieder ins Gleichgewicht bringen. Es müssen nicht immer Medikamente sein, Lavendel hat die gleiche Wirkung, er ist aber natürlich, macht nicht abhängig und vor alle Dingen macht Lavendel am Tag nicht müde.

    Lavendel im Gartenlavender-537851_1280

    Keiner muss in die Provence fahren, um eine Lavendelpflanze zu kaufen, Lavendel gibt es mittlerweile in jedem gut sortierten Gartenmarkt. In Europa sind 25 verschiedene Lavendel Arten bekannt, besonders beliebt ist aber die robuste Lavandula angustifolia. Diese Lavendel Pflanze ist winterfest und wird sehr gerne in Weinbergen gepflanzt, da sie Schädlinge von den Reben fernhält. Die Lavandula angustifolia Lavendelpflanze ist mehrjährig und kann bei einer günstigen Lage zwischen 60 und 100 Zentimeter hoch werden. Sie ist ein Halbstrauch, der an einem sonnigen trockenen Platz auch mit einem eher nährstoffarmen Boden sehr gut zurechtkommt.

    Rosen und Lavendel sind eine wunderbare Kombination, denn beide lieben die Sonne. Wer rund um seine Rosensträucher Lavendel pflanzt, der muss sich nie wieder um Blattläuse Gedanken machen, denn die Lavendel Pflanze hält die Läuse von den Rosen fern.

    Allerlei aus Lavendel

    Die Blüten der Lavendelpflanze sind nicht nur ein ausgezeichnetes Heilmittel, getrockneter Lavendel hat noch andere Talente. So aromatisieren die getrockneten Blüten eine Fleischsoße und machen einen Lammbraten zu einer Delikatesse. Wer immer einen bezaubernden Duft und einen sicheren Schutz vor Kleidermotten haben möchte, der muss die Blüten der Lavendel Pflanze trocknen und dann in kleine, vielleicht selbst genähte Säckchen füllen und dann in den Kleiderschrank hängen. Wenn der Duft nicht mehr so intensiv ist, dann muss das Lavendelsäckchen nur für einige Minuten über Wasserdampf gehalten werden und schon entfaltet der Lavendel wieder sein betörendes Aroma.

  • Jiaogulan Tee Zubereitung

    Jiaogulan Tee Zubereitung

    Die richtige Jiaogulan Tee Zubereitung

    Warum werden in manchen Teilen der Erde die Menschen älter als in anderen Regionen der Welt? Das liegt zum einen natürlich an der Infrastruktur des jeweiligen Landes, denn wo die medizinische Versorgung gut ist, da leben die Menschen länger. Aber auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. So ernähren sich die Menschen in Asien deutlich gesünder als die Menschen in Europa oder in den USA, denn sie essen viel frischen Fisch, sehr viel Gemüse und sie garen ihren Speisen nur kurz, sodass alle wichtigen Nährstoffe enthalten bleiben.

    Auch in China kann man viele Einwohner finden, die älter als 100 Jahre werden. Hier ist vielfach die Jiaogulan Pflanze die Ursache für ein langes Leben. Gynostemma pentaphyllum heißt die Pflanze, die auch gerne das Kraut der Unsterblichkeit genannt wird. Vor allem im Süden der Volksrepublik ist Jiaogulan sehr beliebt und dort werden die Einwohner besonders alt. Was ist das Geheimnis des Krauts der Unsterblichkeit und warum ist es eine gute Idee, den Tee auch bei uns zu trinken?

    Die Jiaogulan Tee Zubereitung

    Jiaogulan ist in China schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt und schon damals haben die Menschen die Pflanze, die übrigens zu den Kürbisgewächsen gehört, gerne getrunken. Die Jiaogulan Tee Zubereitung hat sich seit dem Mittelalter nicht verändert, allerdings kann man Jiaogulan heute sowohl als Teeblätter als auch im praktischen Aufgussbeutel kaufen. Was bei der Jiaogulan Tee Zubereitung eine wichtige Rolle spielt, ist die Temperatur des Wassers. Das Wasser muss zum Kochen gebracht werden, sollte dann aber auf ca. 80° Grad abkühlen. Es dauert nur wenige Sekunden, bis das Wasser die richtige Temperatur hat und der Tee zubereitet werden kann.

    Im nächsten Schritt der Jiaogulan Tee Zubereitung wird das abgekühlte Wasser langsam über den Teebeutel oder die Teeblätter gegossen. Wer seinen Tee ein wenig stärker trinken möchte, der sollte zwei Teebeutel oder zwei bis drei Teelöffel des losen Tees für eine Kanne nehmen. Wenn der Tee aber nicht so stark sein soll, dann reicht ein Teelöffel loser Tee oder ein Teebeutel. Je nach Geschmack muss der Jiaogulan Tee bis zu drei Minuten ziehen.

    Da der Tee sehr aromatisch und gut schmeckt, muss er nicht unbedingt gesüßt werden. Wem er aber nicht süß genug ist, der kann noch einen Löffel Honig dazugeben. Köstlich schmeckt der Tee auch mit einem Stück Ingwer, das in der Kanne mitzieht, denn das verleiht dem Tee ein süßes und zugleich würziges Aroma.

    Was macht Jiaogulan Tee so besonders?

    Die Jiaogulan Pflanze ist eng mit der Ginseng Pflanze verwandt, aber die Wirkstoffe sind im Jiaogulan deutlich stärker als beim Ginseng. Jiaogulan kann den Blutdruck ebenso positiv beeinflussen wie auch den Blutzuckerspiegel, und wenn es um ein wirksames Anti-Aging Mittel geht, dann kann Jiaogulan ebenfalls überzeugen. Wer sich regelmäßig einen Jiaogulan Tee zubereitet, der fördert die Durchblutung und stärkt das Herz, die Bildung der weißen Blutkörperchen wird angeregt und auch die Nerven werden gestärkt, denn Stress wird abgebaut.

    Aber Jiaogulan Tee kann noch mehr, denn der Tee kann auch bei Arteriosklerose hilfreich sein und er kann einem Herzinfarkt ebenso vorbeugen wie auch einem Schlaganfall und einer Thrombose. Besonders in den kalten Wintermonaten ist eine Jiaogulan Tee Zubereitung eine gute Idee, denn der Tee stärkt das Immunsystem und Erkältungen haben keine Chance mehr.

    Die Jiaogulan Pflanze kann jeder ohne Problem auch im Topf ziehen und dann seinen eigenen Tee ernten. Die Samen werden zunächst in lauwarmes Wasser gelegt, damit sie keimen können. Dann kommen die Keimlinge in die Erde und sie bevorzugen ein warmes und halbschattiges Plätzchen. Wer seinen Jiaogulan Tee selbst anbauen will, der sollte sich nicht wundern, dass die Pflanze sehr schnell in die Höhe schießt, denn angeblich wächst Jiaogulan zumindest am Anfang bis zu sechs Zentimeter täglich.

  • Vrikshasana – der starke Baum

    Vrikshasana – der starke Baum

    Yoga und Natur gehören zusammen und vielen Anhängern der alt-indischen Lehre gefällt besonders die naturverbundene Philosophie. Wie sehr sich Yoga an der Natur orientiert, das wird auch in vielen Übungen deutlich, wie zum Beispiel bei der Übung Vrikshasana, das übersetzt der Baum heißt. Der Baum steht fest in der Erde, verwurzelt oft seit Jahrhunderten auf seinem Platz, er vermittelt Stärke, Kraft und Beständigkeit, Eigenschaften, die sich auch viele Menschen für ihre Persönlichkeit wünschen.

    Mit der Yoga Übung Vrikshasana kann jeder ein bisschen zu einem Baum werden, denn der Baum hilft dabei auch im Leben beständig zu sein, nicht so schnell zu wanken und Stabilität zu beweisen. Besonders im Frühling ist Vrikshasana besonders symbolträchtig, denn im Frühling beginnt der Baum nach einem langen, harten Winter wieder zu blühen und er findet zu seiner alten Kraft und Stärke zurück.

    Vrikshasana – die Symbolik

    Wie keine andere Pflanze steht der Baum symbolisch für das Leben. Aus einem kleinen Setzling wird mit den Jahren ein Baum mit einem kräftigen Stamm, der allen Witterungsbedingungen trotzt und den so schnell nichts umwerfen kann. An einem Baum wird deutlich, wie sich das Leben verändert, aber wie der Baum, so bleibt auch der Mensch zwar flexibel, aber immer auch standhaft und fest verwurzelt.

    Die Yoga Übung Vrikshasana symbolisiert aber nicht nur das Leben, sie sorgt auch für Festigkeit und Stärke des Körpers. Wer den Baum in sein Übungsprogramm aufnimmt, der

    • Stärkt seine Füße, die Kniegelenke und seine Beine
    • Regt die Durchblutung der Beine an
    • Kräftigt seinen Rumpf und die Muskulatur seiner Arme
    • Schult die aufrechte Haltung der Wirbelsäule
    • Stärkt die Schultern
    • Trainiert sein Gleichgewicht
    • Lernt seinen Körper besser zu beherrschen

    Wie wird der Baum korrekt ausgeführt?

    Vrikshasana, der Baum schult vor allem das Gleichgewicht, und deshalb muss ein fester Stand auf dem Boden gefunden werden. Wer im Yoga geübt ist, der kann sich auch auf ein Bein stellen, wenn es aber die Tagesform nicht erlaubt, dann ist auch ein Stand auf zwei Beinen kein Problem. Es ist wichtiger, nicht das Gleichgewicht zu verlieren, als unbedingt auf einem Bein zu balancieren.

    Zunächst geht es in einen aufrechten Stand mit geschlossenen Beinen, wobei das Gewicht auf das linke Bein verlagert wird. Dann wird der rechte Fuß auf Höhe des Knöchels angehoben und in der Hüfte nach rechts gedreht, wobei der Beckenboden angespannt sein sollte. Anschließend werden die Arme über die Seite in eine senkrechte Haltung gehoben und die Handflächen berühren sich. Wahlweise können die Arme aber auch zur Seite ausgestreckt oder vor dem Brustkorb zusammengeführt werden.

    Jetzt muss ein Punkt fixiert werden, und die Schultern werden leicht gesenkt. Die Halswirbelsäule ist nun eine natürliche Verlängerung der Brustwirbelsäule. Die Augen werden geschlossen und man stellt sich beim Einatmen vor ein Baum zu sein, der nach oben zur Sonne wächst. Beim Ausatmen verwurzelt der Baum tief in der Erde. Man sollte so lange in dieser Position bleiben, bis das Bein Ermüdungserscheinungen zeigt, ist das der Fall, dann wird das Standbein gewechselt.

    Alle, die schwache Gelenke haben, sollten wenn überhaupt, den Baum nur sehr kurz durchführen. Wenn die Gelenke entzündet sind, dann ist es sinnvoll, vorher mit einem Arzt zu sprechen, ob Vrikshasana infrage kommt. Wenn sich ein Schwindelgefühl bemerkbar macht, dann ist es besser, bei dieser Übung an einer Wand zu stehen.

    Für den Baum gibt es einige Varianten. Wer genug Übung hat, der kann zum Beispiel seine Haltung mit einer Seitenlage verbinden oder das gebeugte Bein mit der Hand umfassen und dann durchstrecken. Wer es sich nicht zutraut, der muss nicht mit geschlossenen Augen stehen, die Augen dürfen bei dieser Übung auch geöffnet werden.

     

  • Das Kraut der Unsterblichkeit

    Das Kraut der Unsterblichkeit

    Kraut der Unsterblichkeit – das hört sich ein bisschen wie ein Märchen der Gebrüder Grimm oder ein Fantasy Abenteuer an, aber hinter dem Kraut der Unsterblichkeit verbirgt sich tatsächlich ein Kraut, was in China schon seit Jahrhunderten dafür sorgt, dass die Menschen sehr alt werden. Das Kraut der Unsterblichkeit hat natürlich auch einen richtigen Namen und dieser lautet Jiaogulan, wahlweise auch Jiao Gu Lan oder Xiancao, je nachdem, in welcher Region Chinas man sich gerade befindet.

    Natürlich haben die Menschen in China, die das Kraut der Unsterblichkeit als Tee zubereitet trinken, nicht das ewige Leben, aber es gibt dort, wo das Kraut wächst und als Tee getrunken wird, auffällig viele Menschen, die 100 Jahre und mehr alt werden. Was ist das Geheimnis des Krauts der Unsterblichkeit und kann man es auch in Deutschland bekommen?

    Was macht Jiaogulan Tee so besonders?

    Das Kraut der Unsterblichkeit basiert was seine Inhaltsstoffe angeht, auf der bekannten Ginseng Pflanze, im Jiaogulan Kraut sind die Wirkstoffe aber um ein Vielfaches höher konzentriert. Vor allem der hohe Anteil an Gypenosiden, aber auch Vitamine, Aminosäuren und Mineralstoffe machen das Kraut der Unsterblichkeit ganz besonders und zu einem der zehn besten Anti-Aging Kräuter der Welt.

    Das Kraut der Unsterblichkeit sorgt nicht nur für ein langes Leben, es ist auch eine starke Unterstützung der Gesundheit, und das in vielerlei Hinsicht:

    • Es stärkt das Immunsystem und das Herz
    • Es wirkt vorbeugend gegen Schlaganfall, Thrombose und Herzinfarkt
    • Es senkt den Blutdruck, den Blutzucker und den Cholesterinspiegel
    • Es wirkt sich positiv auf die Durchblutung aus
    • Es hilft beim Abnehmen
    • Es beugt Krebs und Arteriosklerose vor
    • Es regt die Bildung der weißen Blutkörperchen an
    • Es hilft bei Stress und stärkt die Nerven

    Das Kraut der Unsterblichkeit als Tee zubereiten

    Ein chinesisches Sprichwort besagt, dass wer Tee trinkt, den Lärm der Welt vergisst. Wer einen Jiaogulan Tee trinkt, der trinkt nicht nur einen wohlschmeckenden Tee, sondern sorgt auch für seine Gesundheit. Wer das Kraut der Unsterblichkeit zubereiten will, der muss nur Wasser zum Kochen bringen und es dann auf ca. 80° Grad abkühlen lassen, was nicht mehr als einige Sekunden dauert. Anschließend wird das Wasser entweder über den losen Tee oder über einen Teebeutel gegossen, dann den Tee ungefähr drei Minuten ziehen lassen.

    Um den Tee zu aromatisieren, kann ein Stück Ingwer dazu gegeben werden und alle, die ihren Tee gerne etwas süßer trinken, können einen Löffel Honig in die Tasse geben. Ein kleiner Tipp: Wer losen Tee verwendet, der kann sich daraus bis zu viermal Tee aufgießen.

    Jiaogulan Tee selbst züchten

    Gynostemma pentaphyllum – so lautet der lateinische Name des Krauts der Unsterblichkeit, und aus botanischer Sicht gehört das Kraut zu den Kürbisgewächsen. Jiaogulan kann man sehr gut auf der heimischen Fensterbank selbst ziehen und das ist ganz einfach. Die Pflanze mag ein warmes Plätzchen, nach Möglichkeit im Halbschatten, denn dann wächst sie am Anfang sehr schnell, angeblich bis zu sechs Zentimeter pro Tag. Bei diesem rasanten Wachstum muss wahrscheinlich schnell ein neuer Platz gesucht werden, und wer einen Wintergarten hat, der kann sich freuen, denn dort gedeiht die Pflanze besonders gut. Die Blätter können getrocknet werden und die jungen Triebe eigenen sich hervorragend als Salat.

    Bevor das Kraut der Unsterblichkeit aber überhaupt wachsen kann, muss das Saatgut in lauwarmes Wasser gelegt werden, damit es keimen kann. Dann kommen die Keimlinge in die Erde. Wer sein eigenes Kraut der Unsterblichkeit auf dem Balkon ziehen möchte, der muss die Pflanze auch wenn es kalt wird, nicht ins Haus holen, denn das Kürbisgewächs ist bis zu minus 18° Grad winterfest.

    Wer gesund bleiben will und gerne Tee trinkt, der sollte den Jiaogulan Tee mal versuchen, denn er trägt seinen Namen Kraut der Unsterblichkeit nicht ganz zu Unrecht.