Schlagwort: Nervenzellen

  • ADHS – das Zappelphilipp-Syndrom

    ADHS – das Zappelphilipp-Syndrom

    Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung – so lautet der vollständige und etwas komplizierte Name einer Krankheit, über die kontrovers diskutiert wird. „Mein Kind hat ADHS“, das sagen heute viele Eltern, wenn sich ihr Nachwuchs anders verhält als andere Kinder, und es klingt immer ein wenig entschuldigend. Rund drei bis sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leben mit der Diagnose ADHS, und Jungen werden von dieser oftmals schwer zu verstehenden Krankheit deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Bei etwa 60 % der ADHS Fälle bleiben die Symptome bis zum Erwachsenenalter bestehen und nur mit einer gezielten Behandlung gelingt es auch, die Krankheit weitgehend in den Griff zu bekommen. Aber was genau ist eigentlich ADHS und was bedeutet es für die Betroffenen und ihre Angehörigen, wenn die Diagnose gestellt wird?

    Was genau ist ADHS?

    ADHS ist keine Krankheit der heutigen Zeit, die ersten Krankheitsfälle wurden schon 1845 diagnostiziert. Es war der Nervenarzt Heinrich Hoffmann, der in seinem Kinderbuch „Der Struwwelpeter“ den Zappelphilipp beschrieb, ein Kind, das keine Minute ruhig am Tisch sitzen bleiben will. Aber erst 1987 wurde der Name ADHS medizinisch anerkannt. Aus neurologischer Sicht ist ADHS eine fehlerhafte Weiterleitung von Informationen zwischen den Nervenzellen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der wichtige Botenstoff Dopamin, der für den reibungslosen Transport von Informationen im Gehirn zuständig ist.

    Jungen sind achtmal häufiger betroffen, wird die Krankheit mit ins Erwachsenenalter genommen, dann gibt es keinen Unterschied mehr zwischen den Geschlechtern. Wird ADHS bei Zwillingen festgestellt, dann sind in drei von vier Fällen beide Kinder betroffen.

    Die ADHS Symptome

    Kinder und auch Erwachsene, die an ADHS erkrankt sind, fallen vor allem durch ihre Hyperaktivität, ihre Unaufmerksamkeit und ihre sprunghafte Impulsivität auf. Kinder haben motorische Probleme, sie lernen nur schwer mit Messer und Gabel zu essen, sie lassen sich schnell ablenken, sie sind vergesslich und sie können sich entweder nur sehr schwer oder überhaupt nicht konzentrieren. Auch verlangsamte Reaktionen, plötzliche mitunter sehr heftige Wutausbrüche und eine emotionale Instabilität gehören zu den typischen Symptomen von ADHS. Nicht selten haben Kinder, die an der Nervenkrankheit leiden, Schwierigkeiten lesen und schreiben zu lernen und sie sind nicht selten auch starken Stimmungsschwankungen unterworfen.

    ADHS Symptome treten in der Regel sehr früh, meist schon ab dem sechsten Lebensjahr auf, und der Höhepunkt der Krankheit liegt zwischen dem siebten und elften Lebensjahr. In diesem Zeitraum kommt es zu Schlafstörungen, zu starker Unruhe und auch Probleme mit der Verdauung und der Nahrungsaufnahme können zum ADHS Krankheitsbild gehören. Kommen die Kinder in die Schule, dann wird die Krankheit schlimmer, denn sie sind permanent neuen Reizen ausgesetzt und können diese nicht kompensieren, wie normale gesunde Kinder das tun.

    Die ADHS Ursachen

    Bis heute sind die genauen Ursachen für ADHS unbekannt, aber es werden drei Auslöser für die Krankheit verantwortlich gemacht. Eine genetische Veranlagung kann ein Auslöser sein, aber auch wenn es Komplikationen in der Schwangerschaft oder bei der Geburt gegeben hat, dann kann das ein Grund für eine spätere ADHS Erkrankung sein. Für viele Ärzte sind es aber psychosoziale Probleme im familiären Umfeld, die ADHS auslösen.

    Welche Therapien gibt es?

    Nicht in jedem Fall muss ADHS auch behandelt werden, es richtet sich immer nach dem Schweregrad der Krankheit. Therapiert werden sollte aber immer dann, wenn es zu schweren psychischen oder sozialen Problemen kommt. Wann der Zeitpunkt für eine Therapie gekommen ist, das lässt sich schlecht bestimmen und ist immer von den individuellen Symptomen abhängig. Das Ziel einer Therapie ist es immer, die typischen Symptome in den Griff zu bekommen und den Betroffenen wieder sozial zu integrieren. Außerdem ist es wichtig, wieder ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen und Kinder nach ihren Begabungen und Interessen zu fördern.

    Eine medikamentöse Therapie zum Beispiel mit Ritalin, sollte immer die letzte Konsequenz sein.

    Bild: © Depositphotos.com / Jaykayl

  • Kann Bier Alzheimer stoppen?

    Kann Bier Alzheimer stoppen?

    Dass Bier gesund sein kann, das ist eine bekannte Tatsache, aber dass die Inhaltsstoffe im Bier Alzheimer und auch Parkinson stoppen können, das ist neu und wird leidenschaftlichen Biertrinkern ein mehr als gutes Argument liefern, um den Gerstensaft weiterhin zu genießen. Es gibt viele Getränke, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken, aber Bier scheint ein ganz besonderer Saft zu sein.

    Eine chinesische Entdeckung

    Wie wertvoll die Inhaltsstoffe im Bier sind, das haben jetzt Wissenschaftler aus China herausgefunden. Sie haben in den Inhaltsstoffen im Bier Xanthohumol entdeckt, eine Substanz, die nur im Hopfen vorkommt und die in der Lage ist, die empfindlichen Nervenzellen im Gehirn effektiv zu schützen. Xanthohumol kann dabei helfen, Parkinson und vor allen Dingen auch Alzheimer auszubremsen und die Erkrankungen an ihrem Fortschreiten zu hindern.

    Vor allem Erkrankungen, die sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden, können mit Xanthohumol verlangsamt werden und das bedeutet für die betroffenen Patienten, dass sie über einen längeren Zeitraum weniger Beschwerden und mehr Lebensfreude haben. In welcher Form der Wirkstoff Xanthohumol in der Zukunft zum Einsatz kommen wird, das ist aber noch unklar.

    Neue Hinweise

    Schon vor längerer Zeit gab es konkrete Hinweise darauf, dass die Inhaltsstoffe im Bier die Entstehung von Krankheiten, deren Ursprung im Gehirn liegt, entscheidend beeinflussen können. In diesem Zusammenhang spielt auch die Schädigung der Zellen in den Nerven, die durch oxidativen Stress ausgelöst werden, eine wichtige Rolle. Durch die Inhaltsstoffe im Bier wie Xanthohumol, können die Nervenzellen besser geschützt werden, und das hat dann letztendlich einen positiven Effekt auf den Verlauf von Krankheiten wie Alzheimer und auch Parkinson. Bei beiden Erkrankungen gehen nach und nach die Nervenzellen verloren und die Inhaltsstoffe im Bier können das verhindern.

    Die Erkenntnis über die heilsame Wirkung der Substanz Xanthohumol ist schon länger bekannt und in früheren Studien wurde bereits nachgewiesen, dass diese Substanz eine antioxidative Wirkung hat, aber in einen anderen Zusammenhang. Wissenschaftler aus den USA haben nämlich herausgefunden, dass alle, die regelmäßig Bier trinken, von den Inhaltsstoffen im Bier profitieren können, wenn es um Krebs oder auch um Erkrankungen des Herz-/ Kreislaufsystems geht. Die Mediziner aus China haben die günstigen Eigenschaften, die Bier auf den Organismus hat, jetzt aber konkretisiert und das gibt allen, die unter Alzheimer oder Parkinson in einem frühen Stadium leiden, neue Hoffnung.

    Man sollte den Bierkonsum aber nicht übertreiben, denn nach wie vor gilt bis heute: Wer zu viel Bier trinkt, der schädigt auf Dauer sein Gehirn und schadet zudem seiner Gesundheit.

  • Der Schlaganfall – Ursachen, Symptome und Therapien

    Der Schlaganfall – Ursachen, Symptome und Therapien

    Herzinfarkt und Schlaganfall – diese beiden Diagnosen müssen Ärzte immer häufiger stellen. Vor allem die Zahl der Schlaganfälle hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen, und immer mehr Menschen werden mit den typischen Schlaganfall Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert und nicht selten geht es dabei auf Leben und Tod.

    Was aber sind die klassischen Schlaganfall Symptome? Was lässt darauf schließen, dass es zu einem Infarkt im Gehirn gekommen ist? Was sind die Ursachen und welche Therapien gibt es?

    Was führt zu einem Schlaganfall?

    Im Grunde sind es nur drei Ursachen, die zu einem Schlaganfall führen können. Eine Hirnblutung kann die Ursache sein, aber auch ein Blutgerinnsel und eine Embolie führen zu einem Schlaganfall. Besonders häufig ist eine Arteriosklerose für einen Schlaganfall verantwortlich. Bei dieser Form verkalken die Gefäße im Gehirn, sie verschließen sich, das Gehirn bekommt keinen Sauerstoff mehr und die Folge ist ein Schlaganfall. Kommt es zu einem Blutgerinnsel, dann handelt es sich um einen sogenannten hämorrhagischen Schlaganfall, der sehr häufig von einem überhöhten Blutdruck ausgelöst wird.

    Eine Embolie ist ebenfalls ein Grund, warum es zu einem Schlaganfall kommt. Bei einer Embolie wird ein Blutgefäß durch einen Blutpfropfen verstopft, den sogenannten Embolus. Dieser Embolus bewegt sich frei im Körper und kann praktisch überall ein Gefäß verstopfen. Ist das der Fall, dann wird die Blutversorgung zum Gehirn unterbrochen und das führt zu einem Schlaganfall.

    Was sind typische Schlaganfall Symptome?

    Wenn das Gehirn nicht mehr genug Sauerstoff bekommt und die Nervenzellen absterben, dann treten die ersten Schlaganfall Symptome auf. Ärzte sprechen von neurologischen Ausfällen, wenn Schlaganfall Symptome gemeint sind, denn tatsächlich kommt es zu Ausfällen der unterschiedlichsten Art. Folgende Schlaganfall Symptome sind alarmierend:

    • Eine plötzliche Schwäche der Muskulatur und Lähmungserscheinungen
    • Ein Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen
    • Schwindel
    • Sehstörungen
    • Schluckbeschwerden
    • Plötzliche Benommenheit oder Bewusstlosigkeit
    • Depressive Verstimmungen
    • Sprachstörungen
    • Plötzlich auftretende heftige Kopfschmerzen

    Nicht bei allen Betroffenen treten diese Schlaganfall Symptome gleich stark auf, viele bemerken zwar, dass etwas nicht stimmt, beachten diese Symptome aber nicht weiter. Auch wenn es nur kurzzeitige Beschwerden gibt, die schnell wieder verschwinden, denken viele nicht sofort an Schlaganfall Symptome und gehen nicht ins Krankenhaus. Das aber kann ein lebensgefährlicher Fehler sein, denn bei einem Schlaganfall ist jede Sekunde entscheidend.

    Die Therapie bei Schlaganfällen

    „Time is brain“ lautet ein englisches Motto, wenn es um einen Schlaganfall geht. Wenn die ersten Schlaganfall Symptome auftreten, dann darf keine Zeit verschwendet werden, es geht um Minuten. Je eher ein Schlaganfallpatient behandelt wird, umso geringer sind die Folgeschäden. Alle großen Krankenhäuser haben sogenannte „Stroke-Units“, spezielle Einheiten, die nur für Schlaganfallpatienten da sind.

    Deuten die Schlaganfall Symptome darauf hin, dass eine Embolie der Verursacher ist, dann werden in den meisten Fällen Medikamente gespritzt, die den Embolus auflösen. Auf diese Weise wird das Gewebe wieder ausreichend mit Blut versorgt. Wenn es sich aber um eine Hirnblutung handelt, dann ist das ein Fall für den Neurologen, der durch eine Operation die Blutung stoppt. Der Bluterguss im Gehirn wird entfernt, damit das Hirngewebe entlastet wird. Trotzdem verläuft nicht jede Therapie nach Wunsch und der Patient leidet unter den Spätfolgen.

    Immer wenn das der Fall ist, dann folgt nach der akuten Behandlung eine Rehabehandlung, bei der die Patienten nicht selten das Sprechen, Gehen und Denken wieder neu erlernen müssen.

  • Kinderkrankheiten erkennen und behandeln

    Kinderkrankheiten erkennen und behandeln

    Kinderkrankheiten – Welche Kinderkrankheiten gibt es?

    Spätestens wenn die Kinder in den Kindergarten kommen, dann sind auch die ersten Kinderkrankheiten nicht mehr fern. Masern, Mumps und die Röteln gehören ebenso zu den Kinderkrankheiten, wie auch die Wind- und Wasserpocken.

    Auch wenn Scharlach und Keuchhusten heute nicht mehr so häufig vorkommen, so gehören sie auch heute noch zu den Krankheiten, die Kinder bekommen können. Sicherlich gibt es noch mehr der Kinderkrankheiten, aber die genannten sind die häufigsten Kinderkrankheiten.

    Masern und Mumps

    Die Masern sind so etwas wie ein Klassiker unter den Kinderkrankheiten und hoch ansteckend. Die Krankheit verläuft in zwei Stadien. In der ersten Phase treten Symptome auf, die einem grippalen Infekt ähneln, in der zweiten Phase kommen dann die für Masern typischen dunkelroten und großförmigen Flecken, die zuerst hinter den Ohren zu sehen sind und die sich dann über den gesamten Oberkörper ausbreiten. Auch wenn sich weißliche Flecken im Mund zeigen und gleichzeitig hohes Fieber einsetzt, dann sind das Zeichen für eine Masernerkrankung. Wer einmal an Masern erkrankt ist, der ist für das ganze Leben dagegen immun.

    Wie die Masern, so wird auch Mumps durch Tröpfchen übertragen. Ein Anhusten oder Anniesen reicht und das Kind hat sich mit der im Volksmund auch Ziegenpeter genannten Kinderkrankheit angesteckt. Die ersten Symptome sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine deutliche Vergrößerung der Ohrspeicheldrüsen, die wie Hamsterbacken aussehen. Mumps verursacht keine Schmerzen und den meisten Kindern geht es während der Erkrankung gut.

    Röteln und Windpocken

    Röteln oder Rubella gehört zwar zu den klassischen Kinderkrankheiten, aber diese Viruserkrankung ist meldepflichtig, da sie sehr ansteckend ist. Nicht selten verlaufen die Röteln unbemerkt, es kann aber auch zu leichtem Fieber, geschwollenen Lymphknoten und zu den typischen roten Flecken kommen. In der Regel verkraften Kinder die Röteln ohne Probleme, für Erwachsene ist die an sich harmlose Kinderkrankheit aber sehr gefährlich. Besonders schwerwiegende Folgen können die Röteln bei schwangeren Frauen haben, denn die Viren, die die Krankheit auslösen, können dem Embryo schaden und zu Missbildungen führen.

    Harmloser sind da die Windpocken, die besonders bei Kleinkindern sehr häufig auftreten. Wie die Masern, so verlaufen auch die Windpocken in zwei Phasen. In der ersten Phase erinnern die Symptome an eine Erkältung, erst in der zweiten Phase kommen dann die Flecken und kleinen Bläschen dazu, die einen unangenehmen Juckreiz auslösen. Im Schnitt dauert es bis zu zehn Tage, bis die Bläschen wieder verschwunden sind. Ist die Krankheit überstanden, dann nisten sich die Viren in den Enden der Nervenzellen ein und können jederzeit wieder ausbrechen, aber dann in Form einer schmerzhaften Gürtelrose.

    Impfen oder nicht impfen?

    Da Windpocken sehr ansteckend sind, aber nur eine kurze Inkubationszeit von zwei bis drei Tagen haben, kann sowohl vorbeugend am besten zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr geimpft werden, als auch aktiv, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Die aktive Impfung schwächt die Symptome ab, aber sie macht immun. Gegen Röteln sollten vor allem Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren zum ersten Mal geimpft werden, denn dann besteht keine Gefahr mehr, an den Röteln in der Schwangerschaft zu erkranken. Die zweite Impfung sollte dann bis zum 18. Lebensjahr erfolgen oder dann, wenn ein Kinderwunsch besteht.

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-checkmark2″ size=“32″ icon_color=“#81d742″ hover_animation=“border_increase“ ]Wenn gegen die hochansteckenden Masern geimpft wird, dann empfiehlt sich eine Kombiimpfung, denn es reicht ein Impfstoff, um auch gleichzeitig gegen Mumps und Röteln zu impfen. Eine Masernimpfung ist immer sinnvoll, denn auch wenn es sich „nur“ um eine Kinderkrankheit handelt, Masern können schlimme Folgen haben, wie zum Beispiel eine Hirnhautentzündung.

  • Vegetative Nervensystem stärken

    Vegetative Nervensystem stärken

    Das vegetative Nervensystem ist enorm wichtig für uns, aber nur wenn es ordentlich gestärkt und ausgeglichen ist. Dieses vegetative Nervensystem wird von der Seele und dem Geist beeinflusst, nur wenn dieses im Einklang ist, geht es uns auch richtig gut und wir fühlen und auch gesund. Viele unterschätzen das Zusammenspiel, zwischen unseren Nerven und unserem Wohlbefinden. Es sind die Millionen Nervenzellen, die uns helfen zu denken und zu handeln, wir fühlen mit den Nerven und eine gute Kommunikation geht eben auch von den Nerven aus. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass wir alles dafür tun, um unser vegetatives Nervensystem zu pflegen und um es gesund zu erhalten. Je besser wir es pflegen, desto besser wird es uns auch gehen. Es gibt jede Menge hilfreiche Tipps, die uns lehren, das vegetative Nervensystem zu stärken und das ist alles andere als schwer.

    Welche Aufgaben hat das vegetative Nervensystem

    Zuerst sollte man wissen, dass das vegetative Nervensystem, welches es zu stärken gilt aus zwei verschiedenen Teilen besteht. Der eine wäre der leistungsfördernde (Sympathikus) und der Zweite wäre der erholende (Parasympathikus). Kommt es zu einem Ereignis, welches und viel Kraft kostet und Anstrengung, dann kommt es dazu, dass der Sympathikus aktiviert wird. Ist die Situation geklärt und es soll wieder Ruhe einkehren, dann tritt der Parasympathikus in Kraft und sorgt für die notwendige Erholung. Fast niemand weiß das von uns, aber es ist so, dass auch unsere inneren Organe, komplett vom vegetativen Nervensystem abhängig sind. Geht es dem System gut, dann funktionieren auch unsere Organe bestens. Ist es aber anders, dann wird es zu Problemen mit den Organen kommen. Ist es so, dann gilt es unbedingt, das vegetative Nervensystem zu stärken.

    Die Psyche beeinflusst die Arbeit

    Die Psyche kann viel mehr beeinflussen als wir vermuten, denn sie kann darüber entscheiden, ob Sympathikus oder Parasympathikus aktiv werden soll. Oder es kann sogar soweit gehen, dass ein Gleichgewicht zwischen beiden hergestellt wird. Das vegetative Nervensystem, spielt eine wesentliche Rolle, im Tagesablauf, denn je nachdem wie stark es ist, passt es sich an diesen an, oder es rebelliert. Und daher ist es ganz wichtig, das vegetative Nervensystem zu stärken, um somit alles in Balance zu halten. Je nachdem wie aktiv man ist, oder welchen Aktivitäten man ausgesetzt ist, kann sich die Situation, durch Überanstrengung verschlechtern. Auch anhaltender Stress oder Trauer verändern die Situation. Kommt es also zu großem Stress, egal in welcher Form, dann kann es zu fatalen Reaktionen im Körper kommen. Übrigens auch Rauchen ist permanenter Stress für den Körper. Also sollten Raucher oder auch Personen, die dauerhaft unter Stress stehen unbedingt dafür sorgen, dass das vegetative Nervensystem gestärkt wird.
    Vegetative Nervensystem stärken

    Wie kann man das vegetative Nervensystem stärken

    Ganz wichtig ist es, eine Harmonie herzustellen und zwar zwischen Sympathikus und Parasympathikus. Das ist nicht immer einfach, aber machbar. Das vegetative Nervensystem ist zu stärken und das machbar. Das vegetative Nervensystem kann auch viel über die Ernährung gestärkt werden. Das Essen sollte immer ausgewogen sein und wertvolle Nährstoffe enthalten. Ganz gutes Futter für die Nerven sind alle Produkte, die aus Vollkorn hergestellt sind. Auch Nüsse und Hülsenfrüchte sind das Nervenfutter schlechthin. Natürlich ist auch Obst und Gemüse, in den täglichen Speiseplan einzubauen. Wichtige Nährstoffe liefern helles Fleisch und frischer Fisch. Auf allzu reichhaltiges und fettes Essen soll bewusst verzichtet werden. Es gibt auch sehr gute Heilpflanzen, die eingenommen werden können, um das vegetative Nervensystem zu stärken. Hier ist vor allem an Johanniskraut zu denken. Dieses gibt es als Tee oder in Tablettenform. Auch Baldrian und Melisse eignen sich wunderbar. Wer sich an diese Regeln hält und sein vegetatives Nervensystem stärkt, der wird schon bald bemerken, wie er ausgeglichener wird. Ein tolles Mittel um das vegetative Nervensystem zu stärken, wäre ein Vitamin B1 Präparat einzunehmen oder noch einfacher, denn dieses B1 kommt auch in bestimmten Nahrungsmitteln vor, vor allem in Kartoffeln und auch in Vollkornprodukten. Ausreichend Bewegung ist super, um das vegetative Nervensystem zu stärken, denn Bewegung regt die Durchblutung an und auch die der Nervenzellen. Wer das vegetative Nervensystem stärkt, der wird schon bald feststellen, dass einen nichts mehr so schnell aus der Ruhe bringen wird.

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  • Kürbis – Gesund und Lecker

    Kürbis – Gesund und Lecker

    Kürbis: Das Herbstgemüse ist nicht nur lecker, sondern auch gesund

    Aus Kürbis lassen sich nicht nur herrliche Gespensterlaternen schnitzen, sondern das Herbstgemüse ist auch wahrlich schmackhaft und ganz nebenbei auch noch gesund.

    Botanik und Herkunft des Kürbis

    Cucurbita, so nennt sich die Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse. Es handelt sich dabei meist um einjährige krautige Pflanzen. Bei den meisten handelt es sich um sogenannte Rankpflanzen, die bis zu 50cm in die Höhe ranken. Es gibt eine Vielzahl an Formen, Farben und Aromen. Die wichtigsten drei Kürbisarten sind: Riesen-, Moschus- und Gartenkürbis.

    Die eigentliche Heimat aller 850 bekannten Kürbissorten ist Mittel- oder Südamerika. Wussten Sie eigentlich, dass auch die Zucchini und die Melone zu den Kürbisgewächsen zählen?

    Die indigenen Völker haben die Ur-Form des Kürbis bereits schon vor 8000 Jahren kultiviert. Seit etwa dem 16. Jahrhundert werden Kürbisse in warmen Gebieten, auf der ganzen Welt, angebaut.

    Kürbis in der Küche: Nussig, fruchtig und äußerst vielseitig

    Ist die Rede von Kürbis, dann denken die meisten Leser unweigerlich an Kürbissuppe. Doch Kürbisse lassen sich extrem vielseitig zubereiten und haben durchaus mehr zu bieten als eine Suppenkarriere. Sie eigenen sich außerdem für Eintöpfe, Aufläufe und Salate. Auch Kuchen, Konfitüre oder Kompott lässt sich aus Kürbissen herstellen.

    Obacht gilt übrigens bei bitteren Kürbisexemplaren. Diese sollten nicht mehr verzehrt werden. Denn der Bitterstoff kann Erbrechen und/oder Durchfall auslösen. Außerdem gibt es sogenannte Zierkürbisse, diese sind, wie der Name schon vermuten lässt, nur zu Dekorationszwecken und nicht für den Verzehr gedacht.

    Doch nicht nur das Fruchtfleisch des Kürbis ist für den Verzehr geeignet. Auch die Kerne können verspeist werden. So bieten sie sich etwa als Knabberei für zwischendurch an. Doch auch in Brot oder als Verfeinerung von Salaten machen Kürbiskerne eine gute Figur. Zudem gelten Kürbiskerne auch als Heilpflanze.

    Eine weitere Köstlichkeit, die ebenfalls aus den Kernen des Kürbis gewonnen wird, ist das Kürbiskernöl. Hierzulande ist es noch nicht all zu sehr verbreitet aber in Österreich wird es sehr geschätzt. Kürbiskernöl ist deshalb so wertvoll, da es reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Daher sollte es auch nur kalt verwendet werden. Es eignet sich wunderbar um Salate anzurichten, aber auch Suppen erhalten mit Kürbiskernöl das gewisse Extra. Ebenfalls essbar ist die Kürbisblüte. Sie kann beispielsweise frittiert werden und gilt als eine ganz besondere Delikatesse. Ein tolles Kochbuch für Kürbisrezepte findet man hier.

    Inhaltsstoffe: Der Kürbis punktet nicht nur mit wenigen Kalorien

    Da der Kürbis zu 90% aus Wasser besteht verfügt er nur über wenige Kalorien. Doch das Herbstgemüse hat noch weit mehr zu bieten, als nur eine geringe Kalorienanzahl. Kürbisse enthalten beispielsweise zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen und Kalium. Eisen wird vom menschlichen Körper insbesondere für den Sauerstofftransport benötigt. Kalium hingegen ist für die Erregbarkeit der Nervenzellen unabdingbar. Zudem weist der Kürbis einen hohen Gehalt an Beta-Carotin, welches auch für die orangene Färbung verantwortlich ist, auf. Beta Carotin kann von unserem Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Vitamin A ist unter anderem für die Haut, Schleimhäute und Augen besonders wichtig.