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  • Ursache von Impotenz

    Ursache von Impotenz

    Welche Ursache hat Impotenz?

    Es gibt kaum etwas, was Männer ganz gleich in welchem Alter, so sehr fürchten wie Impotenz. Impotent zu sein, das bedeutet das zu verlieren, was einen Mann ausmacht. Männer, die impotent sind, fühlen sich minderwertig, nicht mehr konkurrenzfähig und sie verlieren früher oder später an Selbstbewusstsein und das führt nicht selten sogar in eine ernste Depression.

    Welche Impotenz Ursachen gibt es und wie kann Mann wieder ein „echter“ Mann werden, wenn die Diagnose Impotenz feststeht? Nicht in jedem Fall bedeutet die Diagnose Impotenz auch den Verlust der Männlichkeit, denn viele Impotenz Ursachen können therapiert werden, und der Mann bekommt seine Männlichkeit und damit auch sein Selbstvertrauen zurück.

    Die verschiedenen Formen der Impotenz

    Impotenz ist ein Oberbegriff für viele Leiden, die mit der Potenz des Mannes zu tun haben. Bekannt sind hier die sogenannte erektile Dysfunktion, also die Impotenz und die Impotentia Generandi, die Zeugungsunfähigkeit. Während bei einer erektilen Dysfunktion sich das Glied nicht mehr versteifen kann und damit ein normaler Geschlechtsverkehr nicht mehr möglich ist, ist der Mann bei einer Impotentia Generandi nicht mehr in der Lage, ein Kind zu zeugen, aber er kann ganz normal geschlechtlich verkehren. Für beide Formen der Impotenz gibt es sehr unterschiedliche Ursachen. Für den Arzt ist bei der Behandlung erst einmal wichtig, unter welcher Form der Impotenz der Patient leidet.

    Was können die Ursachen sein?

    Die Impotenz Ursachen sind mehr als breit gefächert. Das Alter kann ebenso eine Rolle spielen wie auch die seelische Verfassung, und auch körperliche Erkrankungen können dazu führen, dass ein Mann auf Dauer oder auch nur vorübergehend unter Impotenz leidet. Zu den häufigsten Impotenz Ursachen gehören:

    • Bluthochdruck
    • Diabetes
    • Eine Schädigung der Nieren
    • Probleme mit der Wirbelsäule
    • Alkoholmissbrauch
    • Rauchen
    • Erkrankungen des Nervensystems, wie zum Beispiel bei Multipler Sklerose
    • Hormonelle Störungen
    • Erkrankungen oder operative Eingriffe an der Prostata
    • Störungen im Fettstoffwechsel
    • Stress
    • Depressionen

    Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass auch ein zu langes Sitzen auf dem Fahrradsattel zu den Impotenz Ursachen gehört, denn durch den Sattel werden die Blutgefäße im männlichen Glied gequetscht und die Blutzufuhr wird unterbrochen. Das kann sich später durch eine Impotenz bemerkbar machen.

    Welche Therapien bei Impotenz gibt es?

    Auch wenn es viele Impotenz Ursachen gibt, die richtige Therapie zu finden, kann unter Umständen schwierig werden. Eine vorübergehende Impotenz kann zum Beispiel von Stress ausgelöst werden. In diesem Fall kann es schon helfen, abzuschalten und ein wenig zur Ruhe zu kommen, meist gibt sich das Problem dann von ganz alleine wieder. Bleibt ein Mann aber über einen längeren Zeitraum impotent, dann sollte auf jeden Fall ein Facharzt für Urologie aufgesucht werden, der nach den Impotenz Ursachen forscht.

    Nicht selten ist Übergewicht eine Ursache für Impotenz und hier kann es schon helfen an Gewicht zu verlieren, um die Potenzstörungen effektiv zu bekämpfen. Auch das dauerhafte Absenken des Blutzuckerspiegels ist ein Mittel, um Impotenz Ursachen zu beseitigen. Wenn feststeht, dass der Alkohol oder auch das Rauchen schuld daran sind, wenn es beim Mann nicht mehr wie gewünscht funktioniert, dann ist Abstinenz das einzige Mittel, das dabei hilft, die Männlichkeit wieder herzustellen.

    Es gibt aber auch Impotenz Ursachen, die sich nicht so einfach therapieren lassen. In diesen Fällen kommen Medikamente, die sogenannten PDE-5-Hemmer zum Einsatz. Diese Medikamente blockieren das Enzym Phosphodiesterase und sie sorgen dafür, dass sich die Muskulatur des Gliedes entspannt, so werden die Blutgefäße geweitet und die Schwellkörper können sich mit Blut füllen. Eine Wirkung kann aber nur dann erzielt werden, wenn der Mann auch sexuell erregt ist, schon Stunden vorher eine Tablette einzunehmen, ist sinnlos. Bei der Auswahl der potenzsteigernden Mittel stehen verschiedene Wirkstoffe wie zum Beispiel Vardenafil, Tadalafil und auch Sildenafil zur Verfügung, die sich nur in der Wirkungsdauer
    unterscheiden.

    Bildnachweis: © Guryanov Andrey

  • Hirnaneurysma Symptome

    Hirnaneurysma Symptome

    Hirnaneurysma Symptome – worauf muss geachtet werden?

    Wer ein Hirnaneurysma hat, der wird kaum Beschwerden verspüren und so bleibt dieses Aneurysma bei den meisten Patienten für einen langen Zeitraum unentdeckt. Wenn es aber plötzlich platzt, dann besteht Lebensgefahr. Daher ist es sehr wichtig, auf eventuelle Hirnaneurysma Symptome zu achten, bevor es zu spät ist.

    Unser Gehirn ist das Zentrum unseres Körpers, denn dort werden alle Informationen des Körpers zunächst gesammelt und dann an die einzelnen Organe weitergegeben. Damit dieser komplexe Denkapparat überhaupt funktionieren kann, muss das Herz mindestens 20 % des Blutes durch das Gehirn pumpen, und zwar jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde. Wenn diese Versorgung auch nur für die Dauer von zehn Sekunden unterbrochen wird, dann verlieren wir das Bewusstsein und die Folgen können gravierend sein. Wenn dem Kopf etwas passiert, dann kann das das ganze Leben von Grund auf verändern, und daher ist es so enorm wichtig, dass die Hirnaneurysma Symptome ernst genommen werden. Mehr dazu kann hier nachgelesen werden

    Was ist ein Hirnaneurysma?

    Einfach ausgedrückt ist ein Hirnaneurysma eine Erweiterung eines Blutgefäßes, das in seiner Form an einen kleinen Sack erinnert. Das Gewebe der Blutgefäße ist normalerweise stark und auch widerstandsfähig, wenn es aber zu einer Erweiterung des Gefäßes kommt, dann wird das Gewebe dünn und mit der Zeit auch immer schwächer. Ein Aneurysma hat sich gebildet, in dem sich das Blut dann staut. Ein Aneurysma kann sich aber nicht nur im Kopf bilden, häufig ist auch der Bauchraum betroffen, und auch hier bleibt es vielfach für lange Zeit unentdeckt. In ca. 10 % aller Fälle ist aber der Kopf und damit das Gehirn betroffen.

    Immer dann, wenn ein Aneurysma wächst, besteht die Gefahr, dass es eines Tages aufplatzt, in der Folge kommt es dann zu einer lebensgefährlichen Gehirnblutung und der Hirndruck steigt an. Ist das der Fall, dann verspürt der Betroffene heftige Hirnaneurysma Symptome, die ohne Verzögerungen sofort in einem Krankenhaus behandelt werden müssen.

    Welche Hirnaneurysma Symptome gibt es?

    Eines der ersten Hirnaneurysma Symptome ist ein sehr heftiger, plötzlich auftretender Kopfschmerz. Wenn es zu diesem Hirnaneurysma Symptom kommt, dann sollte keine Zeit verloren werden, denn wenn die Blutung im Gehirn nicht von selbst aufhört, dann sind die Chancen zu überleben, mehr als gering. In einer sofortigen Behandlung versucht der Arzt die Blutung zu stoppen, um zu verhindern, dass noch mehr Blut ins Gewebe des Gehirns fließen kann. Nur auf diese Weise können eventuelle Folgeschäden eines Hirnaneurysma vermieden werden.

    Wenn es also aus heiterem Himmel zu sehr starken Kopfschmerzen kommt, die auch mit Schwindel oder Sehstörungen verbunden sein können, dann darf keine Zeit verloren gehen, denn das können Hirnaneurysma Symptome sein und ein schnelles Handeln ist überlebenswichtig.

    Wer ist besonders betroffen?

    Wenn es nach zahlreichen Studien geht, dann entwickelt sich bei 1 % bis 5 % der Deutschen im Laufe des Lebens ein Hirnaneurysma, die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Häufig sind die Schwächen im Gewebe erblich bedingt, aber auch eine Arteriosklerose und in sehr seltenen Fällen auch Infektionen können der Auslöser sein. Beruhigend ist aber, dass nur die wenigsten Blutstauungen im Hirn auch gefährlich werden können. Die meisten Menschen werden ganz ohne Beschwerden mit einem Aneurysma alt, in nur rund 8.000 Fällen im Jahr platzt ein Hirnaneurysma auf. Wer zu einer Risikogruppe aufgrund einer erblichen Vorbelastung gehört, sollte seinen Kopf in regelmäßigen Abständen gründlich untersuchen lassen, damit es erst gar keine Hirnaneurysma Symptome gibt.

    In der Regel werden solche Ausbuchtungen im Gehirn nur dann entdeckt, wenn der Patient aus einem anderen Grund ins Krankenhaus muss, zum Beispiel bei unerklärlichen Kopfschmerzen. Wenn dann ein Aneurysma entdeckt wird, dann hängt es zum einen vom Alter und zum anderen auch von der Größe des Aneurysma ab, ob ein Eingriff gewagt wird oder nicht.

    Bildnachweis: Shutterstock © PathDoc

  • Handystrahlen Schutz

    Handystrahlen Schutz

    Handystrahlen Schutz – können Handys Krebs auslösen?

    Eine Welt ohne Handy oder ohne Smartphone ist für die meisten Menschen nicht mehr vorstellbar. Handys machen das Leben in vielen Bereichen einfacher, und sie sind längst nicht mehr nur zum Telefonieren gedacht, sie dienen vielmehr auch der Unterhaltung und der Information. Nicht erst seit gestern stehen Handys und auch Smartphones im Verdacht Krankheiten auszulösen, und immer mehr Menschen stellen sich die Frage: Wie kann ich einen ausreichenden Handystrahlen Schutz bekommen, um einen eventuellen Handystrahlen Krebs zu vermeiden?

    Die Frage lässt sich leider nicht ganz so einfach und sicher beantworten, denn dazu ist die Diskussion um Handystrahlen Krebs und Handystrahlen Schutz viel zu kontrovers.

    Was ist Handystrahlung?

    Um über Handystrahlen Schutz und Handystrahlen Krebs zu reden, muss man zunächst einmal wissen, was Handystrahlung überhaupt ist. Unter Handystrahlung, die im Verdacht steht, Handystrahlen Krebs auszulösen, versteht man eine sehr hoch frequentierte und nicht-ionisierende Strahlung, die auch als elektromagnetisches Feld bekannt ist. Einfacher ausgedrückt könnte man das auch einfach als Elektrosmog bezeichnen.

    Alle Handysignale werden über diese elektromagnetischen Felder übertragen und diese Felder sorgen dafür, dass sich das Körpergewebe erwärmt. Die abgehende elektromagnetische Strahlung wird vom menschlichen Organismus aufgenommen und dann zu Wärmeenergie umgewandelt. Das klingt auf den ersten Blick nicht besonders besorgniserregend, es kann aber im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass es zu einer Erhitzung des Gehirns und der Organe kommt, und das wiederum kann ein Auslöser für Handystrahlen Krebs sein.

    Gibt es einen Beweis für die schädliche Handystrahlung?

    Mobil zu telefonieren ist seit mehr als 15 Jahren möglich, und seit dieser Zeit wird auch schon über den Handystrahlen Schutz und auch über mögliche Folgen wie den Handystrahlen Krebs gestritten. Was allerdings feststeht, ist die Tatsache, dass es aufgrund des relativ kurzen Zeitraums bisher noch nicht möglich war, eine relevante Langzeitstudie zu den Themen Handystrahlen Krebs und den daraus resultierenden Handystrahlen Schutz zu erstellen. Ausgeschlossen ist Handystrahlen Krebs deshalb aber noch lange nicht.

    Was aber widerlegt werden konnte, das ist die These, dass Symptome wie Kopfschmerzen oder anderen Beeinträchtigungen, die unmittelbar nach einem Telefonat mit dem Handy oder dem Smartphone auftreten, in einem direkten Zusammenhang mit der Handystrahlung oder aber mit einem in der Nähe stehenden Funksendemast stehen. Auch das der Schlaf unter der Funkmaststrahlung oder der Handystrahlung leidet, konnte bislang nicht einwandfrei nachgewiesen werden.

    Eine ganz andere Meinung zum Thema Handystrahlen Schutz und Handystrahlen Krebs hat die Weltgesundheitsorganisation WHO. Auf einem Expertentreffen der WHO in Lyon sind die Forscher und Ärzte nach einer umfassenden Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass es möglicherweise eine Art von Handystrahlen Krebs geben könnte, und dass über einen effektiven Handystrahlen Schutz nachgedacht werden muss. Um zu diesem Ergebnis zu kommen, haben 31 Fachleute aus 14 Ländern, die sich seit Jahren mit dem Thema Handystrahlen Krebs befassen, alle zur Verfügung stehenden Studien und Berichte der letzten Jahre ausgewertet und beurteilt.

    Wie könnte Handystrahlen Schutz funktionieren?

    Wer viel und gerne mit dem Handy oder mit dem Smartphone telefoniert, der wird sich sicher auch schon mal Gedanken über möglichen Handystrahlen Krebs und auch über Handystrahlen Schutz gemacht haben. Auch wenn die Wissenschaft sich nicht einig ist, kann es nicht schaden über einen Handystrahlen Schutz nachzudenken, um einen möglichen Handystrahlen Krebs zu vermeiden. Für einen wirksamen Handystrahlen Schutz ist es zum Beispiel sehr wichtig, mehr über die Strahlenwerte zu wissen, denn wie die WHO bemerkte, sind es erhöhte Strahlenwerte, die eventuell auch für Handystrahlen Krebs sorgen können.

    Da viele Verbraucher unsicher sind, was den richtigen Handystrahlen Schutz angeht, haben die großen Hersteller von Handys und Smartphones mittlerweile reagiert und geben einen sogenannten SAR-Wert bekannt, eine spezifische Absorptionsrate. Dieser Wert gibt Auskunft darüber, wie hoch die tatsächliche Belastung durch die Handystrahlung für jedes Gerät ist. Wer Angst vor Handystrahlen Krebs hat und mehr über den Handystrahlen Schutz wissen will, der kann sich an einem Richtwert orientieren, der besagt, dass zwei Watt pro Kilogramm des eigenen Gewichts immer unbedenklich sind.

    Um den SAR-Wert zu messen, wird an einem Phantom getestet, das ist ein künstlicher Kopf, an dem die Belastung durch die Strahlung durch ein Handy oder Smartphone simuliert wird. Der Wert setzt sich zum einen aus der im Körpergewebe entstandenen sogenannten Feldstärke, der jeweiligen Stromdichte und der eigentlichen Erhöhung der Körpertemperatur zusammen. Wer wissen will, wie sein persönlicher SAR-Wert aussieht, der kann das beim Bundesamt für Strahlenschutz erfahren. Dort kann eine Tabelle mit allen SAR-Werten eingesehen werden.

    Der effektive Handystrahlen Schutz

    Wer beim Handystrahlen Krebs kein Risiko eingehen möchte und einen effektiven Handystrahlen Schutz will, der sollte sich beim Bundesamt für Strahlenschutz die Liste ansehen, sein Handy oder Smartphone suchen und sich über den SAR-Wert informieren. Ist dieser Wert sehr hoch, dann ist ein Handystrahlen Schutz nur dann möglich, wenn das Handy oder das Smartphone gewechselt werden. Aus der Liste ist ersichtlich, welche Hersteller für ihre Geräte besonders niedrige Werte haben. Wer Angst vor Handystrahlen Krebs hat, der kann sich nach der Liste ein Handy mit einem unbedenklichen Wert aussuchen und hat damit einen effektiven Handystrahlen Schutz.

    Das Telefonverhalten ändern

    Wer dem Handystrahlen Krebs vorbeugen möchte, der sollte als Handystrahlen Schutz auch sein Telefonverhalten überdenken und eventuell auch ändern. Wenn es zum Beispiel um längere Gespräche geht, dann sollten diese nach Möglichkeit nur über das Festnetz oder über ein Headset und nicht über das Handy oder Smartphone geführt werden. Auf diese Weise wird eine direkte Strahleneinwirkung auf den Kopf vermieden. Auch öfter mal eine SMS zu schreiben als ein Telefonat zu führen, kann ein guter Handystrahlen Schutz vor Handystrahlen Krebs sein, denn so entsteht ein größerer Abstand zwischen dem Kopf und dem Handy.

    Wenn der Empfang schlecht ist, dann sollte auf ein Telefonat verzichtet werden, denn bei einem schlechten Empfang wird die Sendeleistung nach oben geregelt und damit steigt auch die Strahlenbelastung. Um Handystrahlen Krebs zu vermeiden ist es auch ratsam, das Telefonieren im Auto einzuschränken, denn die Karosserie kann den Empfang des Handys beeinträchtigen und die Belastung durch die Strahlung wird erhöht. In der Nacht sollte das Handy zudem immer ausgeschaltet auf dem Nachtisch liegen und wenn das Freizeichen ertönt, dann sollte das Handy nicht ans Ohr gelegt werden.

  • Vinyasa Krama – die Yogastunde zu Hause gestalten

    Vinyasa Krama – die Yogastunde zu Hause gestalten

    Yoga ist mehr als ein sportlicher Zeitvertreib, wer sich für Yoga entschieden hat, der sollte viel Zeit und Ruhe haben, um in die Welt des Yoga einzutauchen und sich mit ihr vertraut zu machen. Vinyasa Krama bietet dazu die beste Möglichkeit, denn Vinyasa Krama ist die entspannte Yogastunde zu Hause, die Gelegenheit bietet, die eine oder andere Übung in aller Ruhe zu genießen.

    Jede Yogastunde zu Hause kann einer anderen Übung gewidmet werden und vor allem Anfänger können Vinyasa Krama nutzen, um ihre Fähigkeiten zu trainieren und zu verfeinern. Wer sich für Vinyasa Krama entscheidet, der sollte allerdings für Ruhe sorgen, und kein Handy oder Smartphone sollte während dieser privaten Yogastunde stören.

    Die Vorbereitung für Vinyasa Krama

    In der Theorie sieht immer alles einfacher aus, als es in der Praxis ist und das gilt auch für Vinyasa Krama, die ungestörte Yogastunde in den eigenen vier Wänden. Die Yogamatte und auch das bequeme Kissen werden auf dem Boden zurechtgelegt, die passende Musik zur Entspannung ist aufgelegt und dann stehen viele vor der Frage, welche Übungen überhaupt infrage kommen. Um sich die Antwort ein wenig einfacher zu machen, sollte man sich folgende Fragen stellen und auch ehrlich beantworten:

    • Wie fühle ich mich heute?
    • Worum kreisen meine Gedanken?
    • Bin ich aufgeregt oder eher müde?
    • Wie ist mein Körperempfinden?
    • Gibt es Bereiche, die heute meine besondere Aufmerksamkeit brauchen?
    • Fließt mein Atem ungestört oder bin ich angespannt?

    Wer diese Fragen ehrlich beantwortet, der wird auch sehr schnell herausfinden, welche Yogaübungen heute während des Vinyasa Krama infrage kommen und welche eher nicht. Eine sehr wichtige Rolle spielt auch die Zeit. Man sollte den Zeitrahmen nach Möglichkeit großzügig stecken, denn wer unter Zeitdruck steht, der wird keine besonders große Freude an seiner heimischen Yogastunde haben.

    Ein Beispiel für 60 Minuten Vinyasa Krama

    Die ersten fünf Minuten sollten dazu dienen, erst einmal anzukommen und Ruhe zu finden. Die nächsten fünf Minuten sind so etwas wie ein Warm-up und der Sonnengruß ist eine sehr gute Übung, um warm zu werden. Anschließend sollten 15 Minuten dazu dienen, die Übungen zum Beispiel durch eine Rückenbeuge vorzubereiten. Dann wird es Zeit für die erste Übung, die zehn Minuten in Anspruch nehmen sollte.

    Um zu entspannen, ist eine weitere, leichtere Übung für die nächsten 15 Minuten eine gute Idee. Es folgen fünf Minuten Pranayama, bevor die Stunde mit fünf oder besser noch zehn Minuten Shavasana abgeschlossen wird.

    Wichtig ist vor allen Dingen die Hauptübung und sie sollte immer nach dem mentalen und physischen Befinden gewählt werden. Es ist wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein und nicht eine Übung zu wählen, die besonders einfach ist. Wer wirklich etwas für sich und sein seelisches Gleichgewicht tun möchte, der sollte die Übung wählen, die zur Stimmung passt.

    Die richtige Hauptübung finden

    Bei der Wahl der Hauptübung ist es keine schlechte Idee aus dem Bauch heraus zu handeln und nicht weiter zu überlegen, was infrage kommen könnte und was eher nicht. Wer sich für eine Übung mit gebeugtem Rücken entscheidet, der kann mit der Kobra oder auch Schulterbrücke unter anderem einer depressiven Stimmung entgegen wirken.

    Alle, die sich besser konzentrieren wollen, zum Beispiel vor einer wichtigen Prüfung, sind gut beraten eine Balanceübung wie den Baum zu wählen, denn so werden die Gedanken in eine bestimmte Richtung gelenkt und die Konzentration ist effektiver. Umkehrhaltungen wie der Kopfstand oder der Handstand haben einen verjüngenden Effekt und sie sind in der Lage, nervöse Stimmungen einfach wegzuzaubern.

    Auch wenn viele Übungen im Laufe der Zeit zur Routine geworden sind, wer sich für Vinyasa Krama Zeit nimmt, der sollte sich auch die Zeit nehmen, alle Übungen immer wieder neu kennenzulernen und sie konzentriert auszuführen.

  • Natarajasana – der Tanz

    Natarajasana – der Tanz

    Einer der größten Götter den die hinduistische Religion kennt, ist der Gott Shiva, der sowohl als Heilsbringer wie auch als Zerstörer bekannt ist. Shiva ist das höchste Wesen und der perfekte Asket, ein Vorbild für alle, die die Lehren des Yoga zu ihrer Philosophie gemacht haben. Mittels des Tanzes baut Shiva die von ihm zerstörte Welt wieder auf, und mit Natarajasana wird der Zerstörung und dem Wiederaufbau symbolische Kraft verliehen.

    Nur wenn es Zerstörung im Leben gibt, dann kann auch etwas wieder neu entstehen – so die Lehre, die hinter dieser Yoga Übung steht, die vor allem eine gute Übung darstellt, wenn es um die innere Zufriedenheit und Ruhe geht. Es kann eine Weile dauern, bis Natarajasana richtig gelingt, aber es lohnt sich diese spezielle Yoga Übung zu trainieren, denn sie sorgt dafür, dass sich der Körper und auch die Seele entspannen können.

    Die Wirkung von Natarajasana

    Bei Natarajasana kommt es vor allen Dingen darauf an, die Balance zu halten, denn auch der Gott Shiva hat die Balance zwischen Zerstörung und Wiederaufbau gehalten. Wer sich noch nie in Natarajasana versucht hat, der sollte für diese Übung einen festen Untergrund wählen und sich auf das Standbein stellen, denn das sorgt für mehr Sicherheit.

    Mit Natarajasana werden die Muskeln der Beine und der Füße gestärkt, die Muskulatur der Brust wird gedehnt und auch der Kreislauf wird auf eine gesunde Art angeregt. Aber mit Natarajasana, dem Tanz wird auch der Rumpf gestärkt und durch das Halten des Gleichgewichts wird zudem die Fähigkeit verbessert, sich zu konzentrieren.

    Die Vorbereitung für den Tanz

    Zunächst wird das Gewicht im aufrechten Stand auf das linke Bein verlagert, dabei wird durch die Nase eingeatmet. Das Knie des rechten Beins wird umfasst, beim Ausatmen wird dann das Knie mit der Stirn zusammengeführt. Nun wird das Bein nach hinten zum Gesäß geführt und anschließend abgewinkelt, wobei der Fußrücken oder der Knöchel mit beiden Händen umfasst wird.

    Die Schultern werden beim Einatmen nach unten gezogen und beim Ausatmen wieder nach vorn an die Stirn gedrückt. Diese Übung wird dreimal wiederholt, bevor das rechte Bein das linke als Standbein ablöst.

    Natarajasana – die Ausführung

    Die Übung beginnt mit der Bergstellung, einer aufrechten Haltung des Körpers und mit einem hüftbreiten Stand. Die Hände hängen dabei locker zu beiden Seiten des Körpers herab. Gedanklich werden die vier Ecken der Füße erfasst und man konzentriert sich auf das symbolische Verwurzeln im Boden. Dann wird das Gewicht auf das linke Bein verlagert. Ist der Stand stabil, dann wird der rechte Fuß nach hinten gebracht. Die rechte Handfläche wird nach außen gedreht und der Fuß fest umfasst. Jetzt wird die Hand senkrecht nach oben gehoben.

    Das rechte Bein wird nun höher gehoben, und zwar so lange, bis der Oberschenkel eine gerade Linie zum Boden hat. Die rechte Schulter dreht sich leicht nach außen und der Ellenbogen sollte nach oben zeigen. Wer möchte, der kann auch die linke Hand ebenfalls zum rechten Fuß führen. Diese Position muss nur für fünf bis acht Atemzüge gehalten werden, wobei der Fuß nach hinten und nach oben gepresst wird, die Brust aber wird nach vorne hin geöffnet. Anschließend langsam wieder aus der Position kommen und sie mit dem anderen Bein üben.

    Wird Natarajasana, oder der Tanz perfekt ausgeführt, dann erinnert diese Übung an die berühmte „Biellmann-Pirouette, eine Figur beim Eiskunstlauf, die von der ehemaligen Schweizer Eiskunstläuferin und Weltmeisterin Denise Biellmann erfunden wurde. Auch wenn der Tanz zumindest am Anfang nicht ganz so leicht ist, diese Übung ins persönliche Yoga Programm zu übernehmen lohnt sich dennoch, denn mit Natarajasana wird nicht nur die Balance geschult, auch der innere Ruhepunkt wird erreicht und die Anspannung lässt nach.

  • Sind Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll?

    Sind Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll?

    Abgesehen von der Schwangerschaftsvorsorge und den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder sind in den letzten Jahren viele der zahlreichen Vorsorgeuntersuchungen in die Kritik geraten. Es wird über den Sinn von bestimmen Vorsorgeuntersuchungen diskutiert, so zum Beispiel über die Tastuntersuchung bei Prostatakrebs und das Screening für die Hautkrebsuntersuchung. Die Bundesärztekammer möchte alle Vorsorgeuntersuchungen überprüfen lassen, die in Deutschland angeboten werden, und das gilt unter anderem auch für den Check-up, den in regelmäßigen Abständen jeder machen sollte, der über 35 Jahre alt ist.

    Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll – In der Kritik – der Check-up

    Besonders beim sogenannten Check-up stellt sich immer wieder die Frage, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind oder eher nicht. Die Krankenkassen bezahlen allen, die über 35 Jahre sind, alle zwei Jahre eine solche Untersuchung, bei der unter anderem die Herz- und Lungentätigkeit, der Blutdruck und die Nierenfunktion überprüft werden. Dazu kommt ein großes Blutbild, womit zum Beispiel Mangelerscheinungen oder Diabetes erkannt werden können. Ob diese Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, daran haben Kritiker ernste Zweifel.

    Ist beispielsweise der Blutdruck beim Check-up ein wenig erhöht, dann wird der Arzt ein Medikament verschreiben, das den Blutdruck wieder senkt. Daran ist im Grunde nichts auszusetzen, außer vielleicht die Tatsache, dass der Arzt von einer Pharmafirma gesponsert wird und deshalb ein bestimmtes Präparat verschreibt, obwohl es bei einem leicht erhöhten Blutdruck auch Alternativen geben würde. Diese Praktiken haben die Check-up Vorsorgeuntersuchungen immer wieder in Verruf gebraucht. Zwar handeln nicht alle Ärzte so, aber diejenigen, die es tun, werfen die Frage auf, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind.

    Von der Vorsorge zum Patienten

    Ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, diese Frage wird auch immer öfter bei der Prostatavorsorge gestellt. Nach dem Gesetz können alle Männer ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr eine Prostatavorsorge in Anspruch nehmen. In der Regel macht der Arzt eine Tastuntersuchung und diese Form der Untersuchung ist umstritten. Der Arzt muss schon viel Erfahrung haben, um richtig urteilen zu können. Wenn es tatsächlich einen kleinen Tumor geben sollte und dieser in den Darm gewandert ist, dann ist er nicht mehr tastbar. Viele Ärzte gehen auf Nummer sicher und überweisen ihren Patienten an einen Radiologen für weitere sehr teure Untersuchungen, die oftmals vollkommen überflüssig sind.

    Das Gleiche gilt für die Krebsvorsorge bei Frauen. Nicht selten sehen Ärzte bei einer Mammografie etwas, das sie dann falsch interpretieren. In der Folge wird eine Gewebeprobe entnommen, was für jede Frau eine Tortur ist, denn sie hat schließlich Angst, an Brustkrebs erkrankt zu sein. Auch hier stellt sich einmal mehr die Frage, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind.

    Aus politischen Motiven wurde das Haut Screening als Vorsorgeuntersuchung eingeführt, aber es gibt keinen einzigen wissenschaftlich belegten Erfolg für diese Untersuchung, die Hautkrebs erkennen soll. Kurioserweise gibt es in Australien, einem Land, das besonders heftig unter der kaputten Ozonschicht leidet, keine Vorsorgeuntersuchungen per Screening. Dieser Test vermittelt nur eine eher trügerische Sicherheit, er kann zwar den weißen Hautkrebs erkennen, aber diese Form von Hautkrebs lässt sich sehr gut behandeln und endet selten tödlich.

    Warum Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind

    Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten, auch wenn sich die Frage stellt, ob einige Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind. Die Krankenkassen bieten diese Untersuchungen an, weil besonders der Krebs auf dem Vormarsch ist. Alle, die auf ihre Gesundheit achten, sollten nicht fragen, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind oder nicht, sie sollten sich einfach in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen.