Schlagwort: Oberschenkel

  • Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Kaum jemand ist mit seiner Figur wirklich zufrieden. Die einen stören sich am  „Hüftgold“, die anderen möchten gerne ihr lästiges Bauchfett loswerden, wieder andere träumen von einer schlanken Taille. Während diese Probleme noch vor wenigen Jahren hauptsächlich die Damenwelt beschäftigt haben, sind es heute viele Männer, die von einer schlankeren Silhouette träumen. Aber so verlockend die schlanke Linie auch ist, nicht jedem behagt es, sich unters Messer zu legen. Mit Coolsculpting gibt es jetzt eine Möglichkeit, auch ohne Skalpell eine bessere Figur zu bekommen.

    Ohne Operation

    Wenn regelmäßige sportliche Aktivitäten und eine ausgewogene Ernährung nicht dabei behilflich sind, eine schlanke Taille zu bekommen, dann baut sich über kurz oder lang Frust auf, und das Selbstbewusstsein schwindet. Helfen kann in dieser Situation ein neues Verfahren, das in der Klinik am Pelikanpark in Niedersachsen angeboten wird. Die Klinik bietet mit Coolsculpting eine neue Methode zur effektiven Fettreduktion an und das ohne einen operativen Eingriff. In den USA entwickelt, wurde das Coolsculpting Verfahren schon 2010 von der Gesundheitsbehörde FDA zertifiziert und zugelassen. Die Klinik am Pelikanplatz ist eine der wenigen in Deutschland, die dieses Verfahren anbieten.

    Wie funktioniert Coolsculpting?

    Der Name Coolsculpting verrät es schon, bei der neuen Methode der Fettreduzierung werden die ungeliebten Fettzellen durch Kälte vernichtet. Behandelt werden können der Bauch, die Taille, die Hüften, aber auch die Innenseiten der Knie sowie die Oberschenkel und die Oberarme. Mit der speziellen Coolsculpting Applikation werden die betroffenen Körperbereiche angesaugt und anschließend heruntergekühlt. Während dieses Prozesses wird weder die Haut selbst, noch das umliegende Gewebe beschädigt. Ein Doppelkinn ist ebenso wenig attraktiv wie die Falten unter den Achseln, aber auch hier kann die neue Methode zum Einsatz kommen. Mithilfe des CoolMini Applikators verschwinden auch diese kleinen Fettdepots. Coolsculpting verursacht kaum Schmerzen und eine Narkose ist ebenso wenig notwendig wie ein stationärer Aufenthalt in der Klinik.

    Attraktiv bleiben

    Attraktivität war lange Zeit eine Domäne der Frauen, heute wollen aber auch immer mehr Männer gut aussehen und sich in ihrer Haut wohlfühlen. Viele Herren sind körperbewusst und legen großen Wert auf ein gepflegtes, einwandfreies Aussehen. Wenn sich Fettpölsterchen gebildet haben und der Sport daran nichts mehr ändern kann, dann bietet die Klinik am Pelikanplatz Coolsculpting speziell für den Mann an. Kein Mann möchte, dass man ihm sein Alter ansieht und die plastisch-ästhetische Chirurgie kann mit einem nicht-operativen Verfahren wie Coolsculpting, auch Männer im besten Alter zu einem attraktiven Äußeren verhelfen. Der große Vorteil der neuen Behandlungsmethode ist, dass die Natürlichkeit erhalten bleibt, aber die Zeichen des Alters nicht mehr im Vordergrund stehen.

    Welche Vorteile bietet die Methode?

    Normalerweise sind plastisch-ästhetische Eingriffe kompliziert und vor allem sehr aufwendig. Das ist bei Coolsculpting ganz anders. Keine Narkose, kein Aufenthalt im Krankenhaus und auch keine Kompressionsschwäche – die neue Methode zur Reduzierung des Fetts hat einige Vorteile gegenüber der klassischen Schönheitschirurgie. Die Behandlung dauert in der Regel nicht mehr als eine Stunde und sie kann nach Wunsch auch nach einigen Monaten wiederholt werden. Die ersten Ergebnisse der Behandlung sind schon nach acht Wochen sichtbar, denn dann hat der Körper die Fettzellen, die abgetötet wurden, vollständig abgebaut. Vor jeder Behandlung wird in der Klinik ein ausführliches Beratungsgespräch geführt, denn kein Patient ist wie der andere und jede Behandlung wird individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt.

    Wer unzufrieden mit seiner Figur ist, der ist eines Tages auch unzufrieden mit seinem Leben. Wenn Diäten und Sport nicht den gewünschten Effekt bringen, dann kann nur eine ärztliche Behandlung wie die neue Coolsculpting Methode dabei helfen, wieder, schlank, gesund und vor allem zufrieden durchs Leben zu gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / LisaA85

  • Problemzone Patellasehne – wie können sich Sportler schützen?

    Problemzone Patellasehne – wie können sich Sportler schützen?

    Sport ist gesund, aber wenn der Körper durch zu viel Sport überanstrengt wird, dann meldet er sich, und zwar mit Schmerzen. Läufer klagen besonders häufig über Schmerzen im Knie und wenn diese Schmerzen auftreten, dann ist in sehr vielen Fällen die Patellasehne daran schuld. Die Problemzone Patellasehne macht vor allem Läufern zu schaffen, aber auch bei Radfahrern, Wanderern und Bergsteigern ist die Sehne ein Problem, aber es gibt Vorbeugungsmaßnahmen, die die Sehne schützen und ein schmerzfreies Laufen möglich machen.

    Welche Aufgabe hat die Patellasehne?

    Sie ist zwischen fünf und sechs Millimeter dick und eine Verlängerung des Oberschenkelmuskels. Von dort aus verläuft die Patellasehne zum unteren Ende der Kniescheibe bis zu einer kleinen Wölbung am Schienbein, der Tuberositas Tibiae heißt. Dort wo die Sehne endet, kann sie unterhalb der Kniescheibe sehr gut mit den Fingern ertastet werden, denn sie liegt direkt unter der Haut. Die Patellasehne hat die wichtige Aufgabe, die Übertragung von Bewegung und Kraft vom Oberschenkel in den Unterschenkel zu bringen. Die Problemzone Patellasehne macht sich vor allem bei schnellen Wechseln zwischen Stopps und Starts schmerzhaft bemerkbar. Aber auch Weitspringer haben mit der Problemzone Patellasehne zu kämpfen, denn hier schmerzt sie bei der Landung.

    Die Symptome der Problemzone Patellasehne

    Laufen, springen und andere ständige starke Belastungen führen zur entzündenden Patellasehne und damit auch zu Schmerzen. In der Regel entzündet sich das untere Ende der Sehne und die Schmerzen treten nur einseitig auf. In 20 % aller Fälle, die die Problemzone Patellasehne betreffen, schmerzen jedoch beide Seite der Kniescheibe. Wird die Entzündung nicht behandelt, dann führt das zunächst zu Einschränkungen bei sportlichen Aktivitäten, dann fällt das normale Gehen schwer und schließlich lässt sich das betroffene Knie nicht mehr ohne Hilfe strecken. Der Arzt wird durch die Ausübung von Druck auf das untere Ende der Kniescheibe schnell feststellen, dass die Patellasehne entzündet ist. Auch wenn das Strecken des Knies gegen die Hand schmerzt, dann ist das ein deutliches Zeichen, dass mit der Sehne etwas nicht in Ordnung ist.

    Wie wird die Entzündung behandelt?

    Wie die Problemzone Patellasehne behandelt wird, das richtet sich immer nach dem Schweregrad der Entzündung. Ist die Sehne nur gereizt, dann reicht es meist schon aus, das Lauftraining zu reduzieren. Wichtig ist es zudem eine Laufstrecke zu wählen, die wenig anspruchsvoll ist, die keine Anstiege hat und möglichst eben ist. Auf diese Weise kann die Belastung der Sehne in Grenzen gehalten werden. Ist die Entzündung schon weiter fortgeschritten, dann kann ein Physiotherapeut helfen, aber auch Kältebehandlungen und spezielle Übungen helfen dabei, den Verlauf der Entzündung positiv zu beeinflussen. Ein Trainingsplan, der viele Abwechslungen bietet, ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Sehne zu schonen. Medikamente sollten nur im Notfall eingenommen werden, denn wer Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum nimmt, der muss mit starken Nebenwirkungen zum Beispiel im Magen- und Darmbereich rechnen. Eine Operation an der Patellasehne ist nur in schweren Fällen notwendig. Ob eine OP nötig ist, kann eine MRT Aufnahme abklären.

    Richtig vorbeugen

    Damit es erst gar nicht zur Problemzone Patellasehne kommt, ist es wichtig, vorzubeugen. So sollten einseitige Belastungen der Sehne vermieden werden, und wenn es wiederholt zu Schmerzen am Knie kommt, dann ist es eine gute Idee, zu einer weniger belastenden Sportart, wie beispielsweise Schwimmen zu wechseln. Dehnübungen vor dem Laufen und Stretch-Übungen sind gute Präventivmaßnahmen, um die Patellasehne nicht übermäßig zu reizen. Die Übungen sollten sich jedoch nicht nur auf den Kniebereich beschränken, auch die Muskeln der Wade, der Hüfte und des Oberschenkels sollten vor dem Laufen gedehnt und erwärmt werden. Manchmal kann es auch schon helfen, den Laufstil zu ändern, damit die Sehne im Knie nicht zur Problemsehne wird.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

  • Das PCO-Syndrom – eine Ursache für Unfruchtbarkeit

    Das PCO-Syndrom – eine Ursache für Unfruchtbarkeit

    PCO oder auch PCOS ist die Abkürzung für das Polyzystische Ovarialsyndrom und beschreibt eine hormonelle Störung, unter der immer mehr Frauen leiden. Die Bandbreite des PCO-Syndroms reicht von Menstruationsstörungen über eine bedingte Fruchtbarkeit bis hin zur kompletten Unfruchtbarkeit. Für das PCO-Syndrom charakteristisch sind die Eibläschen, die wie kleine Perlen an einer Kette aufgereiht sind und die stark vergrößerten Eierstöcke. Welche Ursachen das Syndrom hat, ist bis heute weitgehend unbekannt, Mediziner vermuten aber, dass die Störung erblich bedingt sein kann und dass auch schädliche Umwelteinflüsse schuld sein können.

    Zu viele männliche Hormone

    Bei vielen Frauen, die unter dem PCO-Syndrom leiden, stellen die Ärzte zu viele männliche Hormone im Blut fest. Zwar hat jede Frau auch männliche Hormone, aber wenn sie in vermehrter Zahl auftreten, dann beeinflussen sie den Zyklus der Eierstöcke und sorgen für Störungen im Menstruationszyklus. Die Eibläschen wachsen zwar, aber sie haben gegen die Dominanz der männlichen Hormone keine Chance und sterben ab, noch bevor eine befruchtungsfähige Eizelle heranreifen kann. Wenn das Ausreifen der Eibläschen ausbleibt, dann kommt es nur sehr selten, meist aber überhaupt nicht zum Eisprung und das macht es sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich, schwanger zu werden.

    Mögliche Ursachen für das PCO-Syndrom

    Wie genau die Hormonstörung entsteht, ist noch nicht ganz geklärt, aber sehr wahrscheinlich spielen die Erbablagen eine große Rolle. Möglich ist aber auch eine Störung der Hirnanhangdrüse, die beim PCO-Syndrom zu viel des luteinisierenden Hormons (LH) und zu wenig des follikelstimulierenden Hormons (FSH) ausschüttet. Durch dieses Ungleichgewicht werden in den Eierstöcken die männlichen Hormone, die sogenannten Androgene aktiv, was den Zyklus stört und eine Schwangerschaft unmöglich macht. Vermutlich gibt es aber auch einen Zusammenhang zwischen dem PCO-Syndrom und dem körpereigenen Hormon Insulin. Vielfach sind Frauen betroffen, die starken Stresssituationen ausgesetzt sind und in 50 % aller Fälle, in denen das Syndrom nachgewiesen wurde, waren die betroffenen Frauen übergewichtig und litten unter Diabetes mellitus Typ 2.

    Welche Symptome gibt es?

    Frauen, die unter einem PCO-Syndrom leiden, haben nur selten eine Regelblutung und einen verlängerten Zyklus, der oft über 35 Tage dauert, zudem kommt es zu unregelmäßigen zusätzlichen Blutungen oder starken Zwischenblutungen. Bedingt durch die männlichen Hormone zeigt sich eine vermehrte Körperbehaarung vor allem im Schambereich, die sich bis auf die Oberschenkel und bis rund um den Bauchnabel ausbreiten kann. Dazu kommt ein Oberlippenbart, die Haut wird extrem fettig, die Kopfhaare können ausfallen und auch die Stimme klingt dunkler. Oftmals tritt auch ein metabolisches Syndrom auf, es kommt zu starkem Übergewicht, zu hohem Blutdruck und einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Durch den unerfüllten Kinderwunsch leiden viele Frauen zudem unter depressiven Störungen.

    Wie wird das PCO-Syndrom behandelt?

    Die Behandlung des PCO-Syndroms richtet sich vor allem danach, ob sich die betroffene Frau ein Kind wünscht oder nicht. Zudem soll eine gezielte Therapie dabei helfen, die Symptome zu lindern und den Stoffwechsel wieder zu normalisieren. Das ist besonders wichtig, damit es nicht zu Spätfolgen wie Diabetes oder Herz-/Kreislauferkrankungen kommt. Frauen, die stark übergewichtig sind, sollten abnehmen, denn schon durch die Gewichtsabnahme kann der Zyklus unter Umständen regulieren werden und der Eisprung setzt wieder ein. Bei Frauen, die keinen Kinderwunsch haben, kommen Therapien auf hormoneller Basis infrage, wie zum Beispiel eine antiandrogene Antibabypille, die gegen den Überschuss der männlichen Hormone wirkt und gleichzeitig auch als Empfängnisverhütung dient. Frauen mit PCO-Syndrom, die schwanger werden möchten, bekommen in der Regel Kortison-Präparate, die allerdings sehr niedrig dosiert sind. Außerdem ist es möglich, den Eisprung durch die Gabe von Antiöstrogenen wie beispielsweise Clomifen anzuregen. Wenn die Behandlung mit Clomifen erfolgreich verläuft, dann kann der Arzt noch zusätzlich Hormone spritzen, allerdings kann es dann zu einer vermehrten Eibläschenbildung und damit auch zu Mehrlingsschwangerschaften kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / diego_cervo

  • Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Bei jedem Menschen ist das unliebsame Körperfett anders verteilt. Die einen merken es am Po, wenn sie zugenommen haben, bei anderen sind es die Oberschenkel, wo sich ein paar Kilogramm zu viel bemerkbar machen. Die meisten klagen aber über die Problemzone Bauch, denn ein zu dicker Bauch ist nicht nur unansehnlich, er kann auch für die Gesundheit gefährlich werden. Mit dem Bauchumfang steigt zum Beispiel die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, auch Diabetes kann die Folge sein, wenn der Bauch zu umfangreich wird.

    Die Problemzone Bauch und ihre Gefahren

    Das Fett am Bauch wird auch Viszeralfett genannt. Es sammelt sich am Bauchraum und schließt dann die inneren Organe wie die Leber, die Milz, den Magen und auch den Darm ein. Während das Bauchfett die Organe einhüllt, gibt es gleichzeitig Botenstoffe ab, die eine Entzündung fördern, aber auch Hormone, die den Blutdruck, die Blutfettwerte und den Blutzucker erhöhen, werden zu einer großen Gefahr. Mit zunehmenden Bauchfett ändert sich langsam aber sicher auch der Stoffwechsel und das fördert unter anderem die Zuckerkrankheit. Die Problemzone Bauch birgt jedoch noch eine weitere Gefahr, die alle kennen sollten, die rund um den Bauch abnehmen wollen.

    Ein Hormon, das ständig hungrig macht

    Wenn die Problemzone Bauch immer größere Ausmaße annimmt, dann spielt auch das Hormon Leptin eine entscheidende Rolle. Dieses Hormon ist für die Sättigung zuständig und wenn es unkontrolliert ausgeschüttet wird, dann sorgt das für ständigen Hunger und damit auch für eine Gewichtszunahme. Immer dann, wenn der Körper mehr und mehr fettreiche Nahrung bekommt, dann entwickelt er eine Resistenz gegen das Hormon Leptin, und in der Folge steigt das Hungergefühl immer weiter an. Auf diese Weise beginnt eine Art Teufelskreis, aus dem die Betroffenen irgendwann nicht mehr aussteigen können.

    Pölsterchen und Bierbauch

    Während Frauen ihre Problemzone Bauch gerne etwas kokett Pölsterchen nennen, haben die Herren der Schöpfung mit dem ausgewachsenen Bierbauch ein ganz anderes Problem. Bei den Herren zeigt sich der typische Bierbauch, der nach vorne wächst und eines Tages unschön überlappt, bei den Damen siedeln sich hingegen die Pölsterchen nicht nur direkt am Bauch, sondern vielfach an den angrenzenden Hüften an. Diese Fettpolster sehen zwar nicht sonderlich gut aus, aber sie sind längst nicht so bedenklich wie der Bierbauch bei den Männern. Ob und wann die Problemzone Bauch aber ein kritisches Maß erreicht hat, das lässt sich sehr einfach bei einer Messung des Bauchumfangs feststellen.

    Ab wann wird es kritisch?

    Für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellt sich ein Bauchumfang von 88 cm bei den Damen und 102 cm bei den Herren als sehr bedenklich dar, denn ab diesen Maßen steigt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen und für Krankheiten, die das Herz und den Kreislauf betreffen. Gemessen wird der Umfang der Taille immer vor dem Essen, im Stehen und mit freiem Oberkörper. Dabei wird das Maßband an der Mitte des Beckenkamms und am unteren Rand der Rippen angelegt, denn so wird die Messung besonders exakt.

    Mit dem Alter steigt der Bauchumfang

    Bei älteren Menschen bildet sich die Problemzone Bauch praktisch von alleine und das hat hormonelle Ursachen. Mit zunehmendem Alter wird auch der Bauch markanter, denn ungefähr ab Mitte 50 nimmt die Muskelmasse langsam aber stetig ab. Gleichzeitig bildet der Körper Fettdepots und der Grundumsatz sinkt immer weiter ab. Das heißt, auch wer sich immer gleichbleibend ernährt und viel bewegt, braucht im Alter immer weniger Kalorien. Wer die Problemzone Bauch erfolgreich bekämpfen möchte, der muss in Bewegung bleiben und sich möglichst fettarm ernähren, denn das hilft dabei, das Bauchfett in den Griff zu bekommen. Wer schon mit der Problemzone Bauch zu kämpfen hat, der wird den Bauch durch eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport wieder los.

    Bild: © Depositphotos.com / nanaplus

  • Warum Diäten ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr helfen

    Warum Diäten ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr helfen

    Viele Menschen, die mit 30 noch rank und schlank sind, werden sich an ihrem 50. Geburtstag kaum wiedererkennen, denn mit den Lebensjahren steigt auch unweigerlich das Gewicht. Die meisten nehmen ab dem 40. Lebensjahr zu und als ob diese Tatsache nicht schon schlimm genug wäre, es hat wenig Sinn, ab der Lebensmitte verschiedene Diäten auszuprobieren, denn die Pfunde wollen ab diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr weichen. Der Grund für diese Metamorphose ist im Stoffwechsel zu finden, denn der stellt sich ab dem 30. Lebensjahr langsam aber sicher um.

    Grundlegende Veränderungen

    Wer die 30 erreicht hat, der steht mitten im Leben und trotzdem beginnt zu dieser aktiven Zeit im Leben ein unmerklicher Prozess im Körper, der es dem Fett leichter macht, sich in den Problemzonen festzusetzen. Zu gravierenden Veränderungen kommt es dann um das 40. Lebensjahr, denn der Stoffwechsel wird immer langsamer und in der Folge werden immer weniger Kalorien verbraucht. Für diese Veränderungen sind mehrere Faktoren verantwortlich, so hat unter anderem auch die Produktion der Sexualhormone etwas damit zu tun. Das Sexualhormon Somatotropin ist für das Wachstum der Muskeln und den Abbau von Fett zuständig, wenn der Spiegel des Hormons sinkt, dann steigt der Anteil an Körperfett, während gleichzeitig die Muskelmasse immer weniger wird.

    Kann man mit Diäten gegensteuern?

    Nicht bei jedem steigt die Waage pünktlich zum 40. Geburtstag, bei einigen Menschen verschiebt sich das Verhältnis der Muskeln zum Fett etwas später. Das ist vor allem bei denjenigen der Fall, die sich ausgewogen ernähren und Sport treiben. Diejenigen, die nicht so sehr auf ihre Ernährung achten und auch mit sportlichen Aktivitäten nicht allzu viel anfangen können, die sollten sich nicht wundern, wenn die Waage in die falsche Richtung zeigt. Mit Diäten alleine kann man diesem natürlichen Prozess nicht aufhalten, es muss auch Bewegung ins Spiel kommen. Nur auf diese Weise wird effektiv verhindert, dass die Muskelmasse abnimmt und die Fettreserven zunehmen. Es reicht schon, regelmäßig spazieren zu gehen, um das Gewicht zu halten, Diäten helfen wenig, denn sie sorgen bestenfalls für schlechte Laune.

    Ins Schwitzen kommen

    Wer heute 40 Jahre alt ist, der wird sich nicht alt fühlen, auch wenn der Alterungsprozess unmerklich schon begonnen hat. Aber anstatt darauf zu warten, dass die Zeichen des Alters am Bauch, am Po oder an den Oberschenkeln sichtbar werden, ist es die bessere Idee, öfter mal richtig ins Schwitzen zu kommen. Wem Spaziergänge zu langweilig sind, der sollte nach einer Sportart Ausschau halten, die den Körper fordert und die Spaß macht. Radfahren und Laufen sind ideal, aber auch Nordic Walking und Tennis sind perfekt, um Ausdauer zu trainieren und dem Altern entgegenzuwirken. Wenn der Arzt nach einem gründlichen Check grünes Licht gibt, dann muss nur noch der berühmte innere Schweinehund überwunden werden und dann kann es losgehen.

    Nichts übertreiben

    Mit Diäten drastisch an Gewicht zu verlieren, das ist ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr so einfach. Dazu kommt, dass Diäten in diesem Alter mehr schaden als nützen können. Der Körper steckt strenge Diäten nicht mehr so einfach weg, denn diese Diäten stören natürlich den Ablauf des Organismus. Auf der anderen Seite werden in der Mitte des Lebens kleine Sünden vom Körper nicht mehr so einfach vergeben, Naschereien und fettes Essen gehen sofort auf die Hüften und andere Problemzonen. Da der Körper weder auf radikale Diäten noch auf üppiges Essen gut zu sprechen ist, sollte er mehr Vitamine bekommen. Mit zunehmendem Alter bleibt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen unverändert hoch und das heißt, auf dem Speiseplan sollte Obst ebenso stehen wie Gemüse, Vollkornprodukte, aber auch Fisch, mageres Fleisch und vor allem Milch und viele Milchprodukte.

    Bild: © Depositphotos.com / Subbotina

  • Abhärtung für Frostbeulen

    Anpassungsfähigkeit der Gefäße an kühles Wetter sollte trainiert werden

    Baierbrunn (ots) – Gezielte Kältereize können helfen, sich abzuhärten und sich gegen Schnupfen, Husten und Co. zu wappnen. Das gilt vor allem für „Frostbeulen“, die sich den ganzen Tag in angenehm temperierten Räumen aufhalten. „Sie bibbern schon, wenn sie im Winter nur vor die Tür gehen“, sagt Dr. Hans-Jörg Ohlert, medizinischer Leiter der Kneippschen Stiftungen in Bad Wörishofen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Diese Sensibelchen sollten dem Experten zufolge die Anpassungsreaktion des Körpers mit milden Reizen Schritt für Schritt steigern. Denn wer Kältereize nicht gewohnt sei und sich morgens unter die eisige Dusche stelle oder nackt in den frisch gefallenen Schnee hinausrenne, werde nicht fitter, sondern erst einmal krank. Untrainierten rät der Kneipp-Arzt daher, mit Wechsel-Fußbädern oder -Armbädern anzufangen, um ihre Kältetoleranz zu verbessern. Später folgen kalte Teilgüsse auf Füße, Knie, Oberschenkel und Arme. 

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    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3217009