Schlagwort: Oberschenkel

  • Schwangerschaftsstreifen – Ursache und Behandlung

    Schwangerschaftsstreifen – Ursache und Behandlung

    Schwangerschaftsstreifen – Wie sie entstehen und was Sie dagegen tun können

    Eine Schwangerschaft ist für die meisten Frauen eine wundervolle Erfahrung, die mit vielen schönen Momenten und Erlebnissen verbunden ist. Trotzdem kann nicht davon gesprochen werden, dass die neun Monate ausschließlich positiv verlaufen. Einer dieser negativen Aspekte sind Dehnungsstreifen, die in der Fachsprache auch Striae gravidarum genannt werden. Rund 70 bis 90 % aller schwangeren Frauen sind von den unliebsamen Streifen an Bauch, Schenkeln und Hüften betroffen. Interessanterweise sind junge Mütter mehr von Schwangerschaftsstreifen betroffen als ältere. Das liegt unter anderem an dem unterschiedlichen Hormonspiegel. Außerdem haben junge Frauen einen instabileren Kollagenspiegel als ältere.

    Die Entstehung von Schwangerschaftsstreifen

    Dehnungsstreifen entstehen durch die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft. Wenn der Körper innerhalb kurzer Zeit zunimmt – wie es nun einmal in der Schwangerschaft der Fall ist – dehnt sich die Haut und bildet dabei die meist vertikal verlaufenden Streifen, die auch als Dehnungsstreifen bezeichnet werden. Schwangerschaftsstreifen heben sich deutlich von der restlichen Haut ab, da sie zum Teil intensiv rosa oder auch rot sein können. Das kommt daher, dass die Haut im Bereich der Schwangerschaftsstreifen dünner geworden ist und nun die Blutgefäße durchschimmern können. Das Problem: Wer einmal Schwangerschaftsstreifen hatte, bekommt diese nie wieder los. Auch wenn die Farbe die Schwangerschaftsstreifen mit der Zeit verblassen, werden sie immer als schmale weiße Streifen zu sehen sein.

    Hautpartien, die besonders von Dehnungsstreifen betroffen sind:

    • Bauch (Unterbauch)
    • Oberschenkel
    • Unterschenkel
    • Po
    • Hüften
    • Brüste
    • Oberarme

    Generell gilt: Je mehr Sie während der Schwangerschaft zunehmen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie Schwangerschaftsstreifen bekommen. Auch bei Müttern, die mehr als nur ein Kind erwarten, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass sie Schwangerschaftsstreifen bekommen. Ebenfalls problematisch ist ein schwaches Bindegewebe.

    Wie kann man Schwangerschaftsstreifen verhindern?

    Vorweg gleich die schlechte Nachricht: Wer für Schwangerschaftsstreifen prädestiniert ist, wird es schwer haben, die Streifen zu verhindern. Cremes und Öle, die häufig in der Werbung angepriesen werden, können daran auch nichts ändern, da sie nur auf der oberen Hautschicht wirken. Schwangerschaftsstreifen bilden sich jedoch in der Schicht darunter. Trotzdem gibt es einige Tipps, die Sie befolgen können, um das Risiko der Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden.

    Die effektivste Methode gegen Schwangerschaftsstreifen ist es, auf seine Ernährung zu achten. Wenn Sie während der Schwangerschaft nicht wie ein Hefekloß aufgehen, besteht auch die Chance, keine Schwangerschaftsstreifen zu bekommen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass Sie neun Monate lang hungern soll. Das wäre nicht nur für Sie, sondern auch Ihr Baby lebensgefährlich. Viel sinnvoller ist es, auf seine Ernährung zu achten und ausreichend Obst und Gemüse zu essen. Auf diese Weise verhindern Sie die zusätzliche Ablagerung von Fett und können die Dehnung der Haut zumindest ein Stück weit beeinflussen.

    Darüber hinaus sollten Sie auch immer darauf achten, Ihrem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Wasser sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig und elastisch bleibt. Auch das kann dabei helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Wenn Sie Ihrer Haut etwas Gutes tun wollen, sollten Sie daher täglich mindestens acht Gläser Wasser oder ungesüßten Tee trinken.

    Neben der Ernährung können auch andere Anwendungen mitunter geringe Erfolge versprechen. Eine Erfolgs-Garantie kann jedoch nicht ausgesprochen werden. Viele werdende Mütter schwören dennoch auf unterschiedliche Methoden, um Ihre Haut elastisch zu halten und die Durchblutung zu fördern.

    Eine der gängigsten Anwendungen ist die sogenannte Zupf-Massage, bei der kleine Hautpartien zupfartig massiert werden. Diese Anwendung ist jedoch in der letzten Phase der Schwangerschaft – dann wenn die Schwangerschaftsstreifen am meisten entstehen – eher ungeeignet. Eine andere Methode ist das Bürsten der betroffenen Hautpartien. Hierzu können unter anderem ein Massagenhandschuh oder ein Luffaschwamm verwendet werden. Auch Peelings können kleine Erfolge mit sich bringen.

    Methoden, um Schwangerschaftsstreifen zu verhindern:

    • Ausgewogene Ernährung
    • Viel trinken
    • Zupf-Massage
    • Bürsten mit Massagehandschuh oder Luffaschwamm
    • Peelings

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  • Schmerzen in der Kniekehle – Probleme bei Bewegungen!

    Schmerzen in der Kniekehle – Probleme bei Bewegungen!

    Im Laufe des Lebens hat fast jeder Mensch mal mit leichten bis starken Schmerzen in der Kniekehle zu kämpfen. Die Ursache für diese schleichend oder auch plötzlich auftretenden Beschwerden ist recht verschieden. Auch die Intensität, als auch die Auswirkung auf unseren Alltag hängt vom Schweregrad des bestehenden Krankheitsbildes ab. Ob der Schmerz im Kniekehlenbereich harmlos oder gefährlicher Natur ist obliegt letztlich der Einschätzung des Orthopäden, welcher mit präzisen Untersuchungsmethoden dem Übel auf den Grund gehen kann.

    Es ist kein Geheimnis, dass bereits Kleinkinder von Kniekehlenschmerzen heimgesucht werden können. Gerade sportliche Aktivitäten bergen leicht die Gefahr einer Bänderüberdehnung oder Prellung in sich, welche sich leicht in teils lang anhaltenden Kniekehlenproblemen äußern. Sicher handelt sich hierbei noch um ein kleines Übel, welches bei richtiger Vorgehensweise schnell wieder ausgemerzt ist. Doch auch hier gilt: wer die angemessene Schonung nicht einhält und trotz Schmerz weiter Sport treibt, auch schwere Arbeit verrichtet, verlängert den Leidensweg und muss im schlimmsten Fall mit Folgeschäden rechnen. Darum sollten Schmerzen in der Kniekehle immer ernst genommen werden, denn allzu schnell wird aus einer Bänderdehnung ein Bänderriss oder im ärgsten Fall sogar ein langwieriger Bänderabriss.

    Schmerzen in der Kniekehle – allgemeine Ursachen und Ratschläge

    Wie schon erwähnt, sollte ein bestehender Kniekehlenschmerz auf seine genaue Ursache hin untersucht werden. Erst, wen diese feststeht, kann von Seiten des behandelnden Arztes eine zielführende Behandlung oder Therapie  eingeleitet werden.

    Zu den eher leichten Schmerzauslösern der Knie-Rückseite gehören:

    • Leichte Sportverletzungen, Stürze
    • Kurzfristige Überbeanspruchungen des Knies
    • Prellungen
    • Muskelverspannungen (welche in die Kniekehle ausstrahlen)
    • Auch psychische Probleme können Kniekehlenschmerzen auslösen
    • Angeborene Fehlentwicklung der Kniescheibe oder des gesamten Knieapparates

    Ernst zu nehmende Kniekehlenschmerzen – ihre Ursachen:

    • Beinvenenthrombose
    • Gravierender Meniskusschaden
    • Baker-Zyste
    • Bänderabriss
    • Bruch des Kniegelenks
    • Arthrose, Rheuma
    • Tumore im Bereich der Kniekehle
    • Altersdegeneration
    • Chronische Polyarthritis

    Schmerzen in der Kniekehle – Untersuchung und Behandlung

    Die Kniekehle ist umringt von Bändern, Sehnen, als auch Muskeln. Schon eine winzige Schädigung dieser wichtigen Funktionsträger, kann Anlass für nagende Kniekehlenschmerzen sein. Diese Beschwerden sind in der Lage bis in die Oberschenkel, als auch Unterschenkel auszustrahlen. Belastungsschmerzen machen sich breit. Jeder Schritt stellt schnell eine echte Herausforderung dar.

    Ein Orthopäde wird sich zunächst unsere Beschwerden anhören, Blut abnehmen und Röntgenaufnahmen von unserem kranken Knie veranlassen.

    Anhand der bald vorliegenden Ergebnisse wird er eine Diagnose stellen. Wurden bei der eingehenden Untersuchung entzündliche Prozesse ausgemacht, kann eine Behandlung mit Antiphogistika, Rheumasalben oder auch mit Kortison in Form von Spritzen nachhaltige Linderung der Beschwerden erzielt werden. Auch wird der Arzt neben Ruhigstellung des Knies, auch kühlende oder auch warme (je nach Verträglichkeit) Umschläge, eventuell Wärmebestrahlung (Infrarot), auch orthopädische Schuhe und Bandage, einen Gehstock, Reizstromtherapie und als gesundheitsfördernden, schmerzlindernden Sport wie etwa Schwimmen verordnen. Die medizinischen Anweisungen des Arztes sind hierbei strikt zu befolgen, denn nur so kann eine baldige Heilung und Schmerzfreiheit tatsächlich eintreten. Jede unbedachte Zuwiderhandlung gegen den ärztlichen Ratschlag kann fatale Folgen haben und zur Verschlechterung des angeschlagenen Gesundheitszustandes führen.

    Schmerzen im Kniegelenk – wann ist eine Operation unumgänglich?

    Altersbedingten Abnutzungserscheinungen, rheumatischen Veränderungen des Knies, Verstauchungen, Prellungen und Verletzungen können bei nachhaltigem Bestehen  irreversible Schädigungen hervorrufen. Spätestens hier überlegt der Arzt, ob eine Knieoperation das schmerzhafte Problem lösen könnte.

    Auch Tumore oder Zysten erfordern oftmals einen operativen Eingriff, auf welchen weitere Kurmaßnahmen folgen.

    Achtung: Bei schweren, lang anhaltenden Schmerzen in der Kniekehle, in Verbindung mit Beinschwellung und allgemeinem körperlichen Unwohlsein sollte dringend ein Notarzt gerufen werden. Hinter diesem Beschwerdebild kann eine lebensbedrohliche  Beinvenenthrombose lauern, welche, wenn nicht erkannt, sogar zum Tode führen kann. Direktes Handeln ist hier dringend erforderlich!

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  • Borreliose Symptome und Auswirkung

    Borreliose Symptome und Auswirkung

    Im Frühling und Sommer gehen kleine, nicht ganz ungefährliche Blutsauger auf Beutezug.

    Meist versteckt in Hecken, hohen Gräsern, auch im Gebüsch warten sie gierig auf ihre Opfer, an welche sie sich wie Kletten heften und nicht eher ruhen, bis sie sich voll gesaugt, gar ihren Hunger nach unserem roten Lebenssaft befriedigt haben. Zecken! Sie sind die Überträger und zugleich Auslöser der gefürchteten Borreliose, welche neben der weniger häufig auftretenden Krankheit FSME (meist auf bestimmte Bundesländer begrenzt) zu schweren Folgeschäden führen kann. Ein dramatischer Fakt ist die Tatsache, dass Borreliose Symptome in Folge von Unachtsamkeit schier übergangen werden. Denn: hat sich die Zecke erst einmal voll gesaugt, fällt sie ab. Zurück bleibt nicht mehr als ein „Mückenstich“, welcher im Nachhinein nicht immer direkt mit einem Zeckenbiss in Verbindung gebracht werden kann. Deshalb empfiehlt sich nach jedem Waldspaziergang, nach jeder Pilzsuche oder generell nach Aktivitäten in freier Natur ein Körpercheck.

    Borreliose bewusst vorbeugen

    Dichte Kleidung, auch Zeckenschutzmittel (in der Apotheke oder Drogerie erhältlich) können den Menschen vor Zeckenbefall schützen – dennoch, ganz ausschließen können wir auch dann einen Zeckenangriff nicht. Zecken lieben es gerne warm und feucht. Deshalb befallen sie vorwiegend die menschlichen Weichteile (Bauch, Oberschenkel, Leistengegend etc.). Aber auch andere Körperstellen können durchaus betroffen sein. Erfahrungsgemäß fallen Zecken nicht von Bäumen herab, um sich auf dem menschlichen Haupt niederzulassen. Dieses Ammenmärchen macht gerne die Runde, wurde aber bereits von Experten widerlegt! Neben Kindern und Erwachsenen halten sich Zecken auch an das liebe Vieh. Somit ist es möglich, dass gerade Hunde Zecken mit nach Hause bringen, welche dann eventuell zum Menschen übersiedeln.

    Borreliose: Krankheit, Borreliose Symptome und Behandlung

    Der allgemeine Begriff Borreliose bezeichnet verschiedene Infektionskrankheiten, welche durch Bakterien (so genannte Borrelia) ausgelöst werden. Der Hauptüberträger ist und bleibt die heimische, infizierte Zecke. In diesem Zusammenhang tritt die bekannte Lyme-Borreliose in Erscheinung, welche durch Zeckenfall (Holzbock) auf Mensch und Säugetier übertragen werden kann. In seltenen Fällen sind auch Stechmücken und Bremsen Überträger dieser „heimtückischen“ Krankheit. Zeckensaison beginnt im März und endet im Oktober. In diesem genannten Zeitraum gilt es jede unbekannte Rötung genau zu beobachten und zu hinterfragen, denn wird ein Mensch durch einen infizierten Holzbock mit Borreliose angesteckt, ist eine schnelle Behandlung mit Antibiotika von Nöten.

    Borreliose Symptome

    Nach dem Biss einer Zecke rötet sich die Haut wie nach einem ganz normalen Mückenstich. Auch wirkt die betroffene Stelle erhaben. Anders als bei Insektenstichen juckt die „Wunde“ länger, auch die entstandene, leichte Schwellung bleibt mehrere Tage sichtbar bestehen.

    Bei einem nicht infektiösen Zeckenbiss klingen Rötung und Schwellung nach spätestens 14 Tagen vollkommen ab. Wurde ein Mensch allerdings von einer mit Borrelia infizierten Zecke gebissen, beginnt sich die Rötung auszubreiten. Um die Bissstelle entsteht ein roter, auffallender Kranz (Wanderröte). Die Schwellung insgesamt bleibt bestehen. Dieser rötliche Kreis ist ein typisches Borreliose-Symptom. Nun spätestens steht ein Arztbesuch an, denn weitere – nicht einfach von selbst verschwindende – gravierende Borreliose Symptome werden folgen. Die Lyme-Borreliose wird in drei Krankheitsphase unterteilt und verläuft in Intervallen. Unbehandelt kann die Lyme-Borreliose bis zum Nervensystem vordringen, wo sie – im schlimmsten Fall – schwere, chronische Schädigungen hervorruft. Und das wirklich Heimtückische dabei, haben die Schädlinge erst einmal die Blut-Gehirn-Schranke passiert, dann sind sie auch durch Antibiotika nicht mehr zu bekämpfen und bleiben uns ein Leben lang erhalten.

    Hierbei treten folgende, teils unspezifische Symptome auf:

    • Fieber
    • Nachtschweiß
    • Muskel- und Gelenkschmerzen
    • Abgeschlagenheit
    • Kopfschmerzen
    • Erkältungssymptome

    Borreliose-Ausbruch: Phase 1 bis 3

    Nach Phase 1 folgt meistens eine Ruheperiode. Doch die Ruhe trügt. Zwischen Phase  1 und 2 beginnen die Borrelia bereits den ganzen Organismus anzugreifen und das Immunsystem zu schwächen. Sensibilitätsstörungen, auch leichte Lähmungserscheinungen sind die Borreliose Symptome der fortschreitenden Phase 2. Blieb die bestehende Borreliose bis dahin unerkannt und unbehandelt geht sie über in die 3. Phase: Chronifizierung der Krankheit!

    Immerwiederkehrende Gelenkschmerzen, Verfärbungen der Haut, neurologische Defekte können nun nur noch mit entsprechenden Medikamenten nachträglich gelindert werden. Die Folgen einer nicht entdeckten Borreliose sind folgenschwer, daher ist ein Gang zum Arzt immer dann anzuraten, wenn:

    • sich Stich- oder Bissstellen (unbekannter Herkunft) am menschlichen Körper röten und nachhaltig ausbreiten
    • ein roter Kreis um die Stich- oder Bissstelle entsteht
    • Kopf-, Gliederschmerzen, Fieber, Lähmungserscheinungen auftreten

    Mit  Hilfe von Zeckenzangen (im Fachhandel erhältlich) ist das ordnungsgemäße, richtige Entfernen des gesichteten Holzbocks kein Problem. Wichtig ist, den ganzen Körper der Zecke zu entfernen. Ein stecken gebliebener Zeckenkopf kann neben Borreliose auch Entzündungen oder Vereiterungen hervorrufen.

    Wird Borreliose diagnostiziert, verschreibt der Arzt ein Antibiotikum. Bei vorgeschriebener Einnahme des Medikaments heilt die Borreliose vollständig (meist ohne Spätfolgen) ab und verliert ihren Schrecken. Deshalb: Immer schön auf Borreliose Symptome achten. Früherkennung zahlt sich aus!

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  • Der Bierbauch – die Problemzone Nummer Eins

    Der Bierbauch – die Problemzone Nummer Eins

    Bei Männern gefährlicher als gedacht

    Bierbauch, Plauze oder neumodisch Dadbod – geht es um das mehr oder weniger ausgeprägte Bäuchlein des männlichen Geschlechts gibt es viele Namen und noch mehr Ausreden, warum es ihn denn überhaupt gibt. Tatsache ist, dass er gesundheitlich nicht zu unterschätzen ist und deshalb vor allem mit einer Ernährungsumstellung entsprechend bekämpft werden sollte.

    Problemzone Nummer Eins: Der Bierbauch

    Der Bierbauch ist bei vielen deutschen Männern die Problemzone Nummer Eins. Dennoch tragen ihn die meisten mit einem gewissen Stolz vor sich her und machen sich nicht einmal Mühe, ihn unter entsprechend weiter Kleidung zu verstecken. Unter der neuen Bezeichnung Dadbod, also Papakörper, erlebt der Bierbauch derzeit quasi eine Aufwertung und wird damit fast vorzeigbar. Fragt man jedoch Ärzte um ihre Einschätzung, so sehen die diese Entwicklung eher skeptisch. Denn eines ist klar, einen so gemütlichen Eindruck die Plauze auch macht, in ihrem Inneren kann sich gefährliches Fett ansammeln und dieses sogar zwischen den Organen ablagern. Damit ist das Risiko gegeben, früher oder später an einer ernsthaften Erkrankung zu leiden.

    Wer sich jetzt fragt, wie so ein Bierbauch entstehen kann, der sei darauf hingewiesen, dass der namensgebende Gerstensaft damit relativ wenig zu tun hat. Professor Andreas Fritsche unterrichtet Ernährungsmedizin und Prävention an der Uni Tübingen erklärt, dass die Plauze einfach dadurch entsteht, dass zu viele Kalorien konsumiert werden, die der Körper anschließend nicht mehr verbrennt. Damit ist der – übermäßige – Genuss von Bier eigentlich nur zweitrangig für den Bierbauch verantwortlich. Denn klar ist auch, dass jemand der gerne ein gutes Kölsch oder ein kleines Helles konsumiert, meist auch etwas dazu isst. Deshalb ist doch in gewisser Weise ein Zusammenhang mit dem Namen Bierbauch herzustellen.

    Der Bierbauch – typisch männlich

    Warum eigentlich nur Männer einen Bierbauch bekommen, hat weniger damit zu tun, dass Frauen kein Bier trinken. Es liegt vielmehr am individuellen Fettverteilungstyp. Während Männer diesbezüglich Typ Apfel sind, neigen Frauen zur birnenförmigen Figur – also einer Fettansammlung vor allem an den Oberschenkeln und am Po. Der Bierbauch beim Mann besteht aus unterschiedlichen Fettarten, zum Einen wäre das das subkutane, das sich direkt unter der Haut befindet und das viszerale, das sich tief im Bauchinneren sammelt. Und genau dieses ist besonders gefährlich, da es eine andere Zusammensetzung der Fettzellenstruktur hat als das subkutane. Und zusätzlich produziert es bestimmte Hormone, die zu einer weiteren Appetitsteigerung beitragen. Damit isst man noch mehr und noch mehr Fett lagert sich ab. Matthias Blüher, Adipositas- und Fettgewebeforscher an der Universität Leipzig ergänzt, dass das viszerale Bauchfett zudem Entzündungsstoffe aussendet, die sich schädlich auf die Blutgefäße auswirken und Fettstoffwechselstörungen begünstigen. Damit besteht die Gefahr, in der Folge an Diabetes zu erkranken.

    Gesunder Maßstab von Taille- und Hüftumfang

    Ein Bierbauch ist ja eigentlich klar ersichtlich, also braucht man nicht lange zu eruieren, wann man selbst gefährdet ist, an Folgeerkrankungen zu leiden. Wer es genauer wissen möchte, der sollte das sogenannte „Waist-to-Hip-Ratio“ überprüfen. Damit gemeint ist das Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang. Optimalerweise ist bei Frauen die Taille schmäler als die Hüfte und bei Männern besteht in etwa der gleiche Umfang. Damit Männer den Bierbauch weg bekommen, gilt es eine längerfristige Lebensstiländerung durchzuführen. In erster Linie bedeutet dies, natürlich gesünder und weniger zu essen. Experten empfehlen den Umstieg auf mediterrane Kost, die vor allem

    • Viel Gemüse
    • Nüsse
    • Olivenöl bzw. Pflanzenöle generell
    • Fisch
    • Wenig Fleisch

    umfasst. Wichtig ist dabei, dass der Betroffene vor allem das Bauchfett abbaut, eine Gewichtsreduktion ist nicht das Entscheidende. Wer zu hungern beginnt, tut sich selbst und seinem Körper nichts Gutes, vor allem aber trägt er den Bierbauch nicht ab. Denn der Körper verliert dabei vor allem Wasser und subkutanes Fett. Viel entscheidender ist regelmäßig Bewegung, wobei Experten von mindestens drei Mal wöchentlich ausgehen. Wer öfter joggt oder eine andere Ausdauersportart betreibt, darf sich dann vielleicht zur Feier des Tages auch wieder das eine oder andere Bierchen gönnen.

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  • So sieht der perfekte Schreibtisch für ein Kind aus

    So sieht der perfekte Schreibtisch für ein Kind aus

    Funktionalität trifft Phantasie

    Mit der Einschulung beginnt für jedes Kind ein neuer Lebensabschnitt, der voll von spannenden Erfahrungen und Herausforderungen ist. Doch damit sind auch erhebliche Veränderungen verbunden, die den Tagesrhythmus, aber auch die Kinderzimmereinrichtung betreffen.

    Das Kind benötigt einen praktischen Platz, der seinen Bedürfnissen beim Lernen, Hausaufgaben machen und Arbeiten gerecht wird. Kinderschreibtische gibt es in zahlreichen Ausführungen und vielen unterschiedlichen Materialien. Wichtig bei der Auswahl ist aber nicht nur, auf Stabilität und Funktion zu achten, sondern auch die Wünsche der Kinder zu berücksichtigen. Sie sollten beim Kauf des so wichtigen Möbelstückes unbedingt einbezogen werden und ihre Wünsche ohne weiteres äußern können. Immerhin macht Lernen doppelt so viel Spaß, wenn sich der ABC-Schütze gerne an den Schreibtisch setzt und sich dort auch wohl fühlt. Mittlerweile gibt es im Internet einige Online Shops, die eine gute Auswahl an Kinderschreibtischen mit ausführlichen Informationen und Vergleichen anbieten.

    Beim Kinderschreibtisch kommt es auf das Material an

    Viele der heute erhältlichen Kinderschreibtische sind aus Holz gefertigt. Ist es ein Modell aus Massivholz, wurde dabei oft Kiefer oder Buche verwendet. Günstiger in der Anschaffung sind furnierte oder kunstharzbeschichtete Modelle, die robuster sind. Ein Kind, das im Umgang mit seinen Möbeln bereits Vorsicht walten lässt, kann sich einen Schreibtisch aus weichem Kiefernholz aussuchen, während Nachwuchs, der gerne herumtollt und nicht so feinfühlig mit dem Mobiliar umgeht, besser auf Hartholzmöbel achtet. Neben der massiven Bauweise kommt es natürlich auch auf einen einfachen Pflegeaufwand an, der vor allem bei Furnierschreibtischen gegeben ist. Wichtig bei der Auswahl der Kinderschreibtische ist, auf die Schadstofffreiheit zu achten.

    Ausreichend Stauraum und Beinfreiheit beim Kinderschreibtisch

    Bereits früh im Schulkindalter sollte der Nachwuchs lernen, eine gewisse Ordnung auf dem Schreibtisch zu haben. Doch dazu muss das Modell auch ausreichend Platz zum Verstauen aller Schreibgeräte und Utensilien haben. Meistens wird dies durch eine umfassende Anzahl an Schubladen erreicht. Ist dies nicht der Fall, kann ein zusätzlicher Rollcontainer neben oder unter der Schreibtischplatte für Stauraum sorgen.

    Beim Platzieren des Containers sollten Eltern aber darauf achten, dass das Kind beim Sitzen die Beine noch bequem unterbringen kann. Damit es optimal sitzt und sich in guter Haltung seinen Hausaufgaben widmen kann, ist eine Schreibtischoberfläche, die über eine individuelle Einstellmöglichkeit der Schräge und Höhe verfügt, ideal. Am besten haben sich hier Modelle, die mit einer Kurbel an den Seiten verstellt werden können, bewährt. Der ideale Neigungswinkel der Schreibtischplatte beträgt im übrigen mindestens 16 Grad. Das gewährleistet, dass das Kind mit aufrechtem Rücken am Tisch sitzt und arbeiten kann.

    Aber auch ein entsprechender Stuhl ist wichtig, damit das Kind im aufrechten Sitz die Beine rechtwinkelig vom Körper abstellen kann. Nur wenn die Oberschenkel waagrecht und die Unterschenkel exakt senkrecht verlaufen, sitzt der kleine ABC-Schütze so, dass Arme und Rücken die perfekte Position zum Schreiben einnehmen. Zudem sollen die Füsse des kleinen nicht einfach herunterbaumeln, sondern einen sicheren Stand am Boden haben.

    Die Größe und Phantasie darf nicht zu kurz kommen

    Wer für sein Kind im Grundschulalter einen Schreibtisch kauft, der sollte bedenken, dass das ausgewählte Modell einen Zeitraum lang mitwachsen sollte. Denn der Nachwuchs legt gerade in diesem Alter an Größe schnell zu und wenn er dann an einem zu niedrigen Tisch sitzt und sich beim Schreiben nach unten beugen muss, sind Verspannungen und Schmerzen im Rücken und Nackenbereich die Folge.

    Zum Schluss sollte noch ein Aspekt zur Sprache kommen, der nicht unerheblich für den Lernerfolg des Kindes ist. Denn am Kinderschreibtisch sitzen und arbeiten, soll ja Spaß machen. Deshalb sollte die Phantasie angeregt werden – wie wäre es also mit einem Modell, bei dem die Tischplatte in Rosa und mit vielen eingearbeiteten Fächern für Bleistifte und Füllfedern zu einer Art Beautysalon wird? Oder aber der Schreibtisch mit Sessel in bunten Farben wie Seifenkisten gearbeitet ist? Denn eines ist klar: Möbel für Kinder sind weit mehr als bloße Einrichtungsgegenstände, sie sind Spielplätze der Phantasie.

    Dieser Beitrag wurde in freundlicher Kooperation mit www.netzshopping.de erstellt.

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  • Wer seine Muskeln liebt, der ist auch im Urlaub aktiv

    Wer seine Muskeln liebt, der ist auch im Urlaub aktiv

    Für viele steht der Sommerurlaub vor der Tür. Einfach in der Sonne, bestenfalls am Meer oder See faulenzen und Fünfe grade sein lassen – das ist wohl die Devise von vielen. Doch wer auf seine Figur, insbesondere seine Muskeln achtet, der sollte dies besser nicht tun. Denn bereits während zwei Wochen Nichtstun, baut der Körper bis zu 500 Gramm Muskelmasse ab. Dies hat eine Studie des dänischen Forschers Andreas Vigelsø ergeben. Doch warum machen Muskeln so schnell schlapp? Und gibt’s das perfekte Training?

    Der Körper ist ein Energiesparer

    Als Überbleibsel aus der Evolution bezeichnet der Sportwissenschaftler Ingo Froböse die Tatsache, dass der Körper ein radikaler Energiesparer ist. Sobald Muskeln nicht mehr verwendet und damit augenscheinlich nicht mehr benötigt werden, baut der Körper sie ab. Denn sie verbrauchen ja Energie, sogar im Ruhezustand. Wer also heutzutage hauptsächlich sitzt, egal ob in der Freizeit auf der Couch oder aber im Büro während der Arbeit, der lässt seine Muskeln quasi faulenzen. Der Sportexperte betont deshalb: Sitzen ist das zweite Rauchen und schadet dem Körper massiv. Sind die Muskeln inaktiv, werden sie zum Einen nicht richtig versorgt, und zum anderen sinkt gleichzeitig der Stoffwechsel. In letzter Konsequenz bilden sich dann die Muskeln zurück und die Kraft nimmt ab. Damit sinkt auch der Kalorienverbrauch.

    Im besten Fall alle zwei Stunden aktiv sein

    Muskeln müssen fortlaufend irgendwelchen Reizen ausgesetzt sein, damit sie aktiv bleiben und sich nicht zurück bilden. Dabei reicht es aber nicht aus, sich einfach nur nach Feierabend eine Stunde sportlich zu betätigen. Denn was über den ganzen Tag an Bewegung versäumt wurde, kann nicht innerhalb einer kurzen Zeit am Abend wieder aufgeholt werden. Die Empfehlung des Experten lautet also, spätestens alle zwei Stunden die Muskeln zu aktivieren und sich zu bewegen. Das muss nicht gleich Sport sein, es genügt wenn man vom Schreibtisch aufsteht und ein paar Wege im Büro zu Fuß zurück legt oder mal die Treppen ins nächste Stockwerk nimmt. Wer dabei vielleicht sogar zwei Stufen auf einmal nimmt, lässt seinen Muskeln mehr Gutes zuteil werden, als wenn er nach Feierabend eine Stunde Joggen geht. Denn Ausdauersport ist zwar gut, doch Krafttraining bedeutet eigentlich kurze, aber starke Herausforderung für die Muskeln.

    Effektive Übungen für die Zeit im Büro

    Damit jeder während eines anstrengenden Arbeitstages zwischendurch mal seine Muskeln kräftigt, gibt es kurze und gleichzeitig sehr effektive Übungen, die man bequem auch neben dem Schreibtisch durchführen kann. Die Pendel-Übung etwa, eignet sich sehr gut für die Stärkung der Bauch- und Rückenpartie, die ja beim Sitzen total aus den Fugen geraten kann. Man setzt sich auf die Kante des Bürosessels, streckt die Arme nach oben und beugt den Oberkörper weit nach vorne, bis dieser die Oberschenkel berührt. Danach richtet man sich wieder auf. Diese Übung einige Male hintereinander durchgeführt, verschafft den Muskeln Bewegung und sorgt für Auflockerung am Arbeitsplatz. Wer jetzt nicht unbedingt am Arbeitsplatz zu turnen beginne möchte, der kann auch einfach nach jedem Gang zur Toilette einfach ein paar Kniebeugen machen. Zehn Stück davon sind ideal und treiben vor allem den Stoffwechsel entsprechend an. Damit die Armmuskulatur auf Touren kommt, kann man Wandliegestütze machen. Dabei steht der Betreffende etwa eine Armlänge entfernt von der Wand und öffnet die Hände knapp schulterbreit. Die Ellenbogen sind leicht gebeugt, bevor der Körper in Richtung Wand geneigt wird und anschließend wieder von ihr weggedrückt wird.

    Die 5-15 Regel für die Muskelkräftigung

    Laut Sportmedizinern und Gesundheitsexperten sollte man sich fünf Mal pro Woche Zeit für die Muskelkräftigung nehmen. Dabei sind 15 Minuten täglich völlig ausreichend, wobei klar sein muss, dass die Muskulatur während der Übungen „brennen“ muss, denn erst dann ist die richtige Trainingsfrequenz erreicht. Das Motto lautet dabei: Kurz, aber intensiv.

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