Schlagwort: Oberschenkel

  • Blackroll – die Rolle für alle Fälle

    Blackroll – die Rolle für alle Fälle

    Schmerzen im Rücken oder unschöne Cellulite an den Oberschenkeln? Diese Probleme gehören bald der Vergangenheit an, denn schließlich gibt es jetzt die sogenannte Blackroll oder auch Faszienrolle genannt, die dafür sorgt, dass sowohl die Rückenschmerzen als auch die hässlichen Dellen ein für alle mal verschwinden. Schon zweimal pro Woche mit der Rolle an den Problemzonen arbeiten und schon gehören die Schmerzen und die Schönheitsfehler der Vergangenheit an. Das klingt zu schön, um tatsächlich wahr zu sein. Was hat es mit dem Geheimnis der Blackroll auf sich und kann sie wirklich dafür sorgen, dass sich niemand mit mehr mit Schmerzen und Orangenhaut herumärgern muss?

    Schmerzhaft, aber auch effektiv?

    Wer schön sein will, der muss bekanntlich leiden und das ist auch mit der Blackroll nicht anders. Eine Faszienmassage mit der Rolle ist eine schmerzhafte Angelegenheit, aber wenn sich die Verhärtungen durch die Massage mit der Rolle einmal gelöst haben, dann lassen die Schmerzen nach. Immer mehr Menschen haben in der heutigen Zeit eine sitzende Tätigkeit und viel zu wenig Bewegung. Die Konsequenzen des Sitzens machen sich bei vielen schnell bemerkbar, wenn es zum Beispiel im Rücken schmerzt, oder wenn die Schultern und der Nacken anfangen zu zwicken. In diesem Fall nimmt man ein heißes Entspannungsbad oder klebt auch gerne ein Wärmepflaster auf die schmerzenden Stellen, aber diese Maßnahmen helfen nur zeitlich begrenzt. Die Ursache für die Schmerzen haben einen Namen und der heißt Faszien.

    Was sind Faszien?

    Das was schmerzt und zwickt, sind Faszien, ein großflächiges Netz, das aus Bindegewebe, Knochen, Muskeln, Sehnen und Fett besteht. Das Fasziennetz umhüllt die inneren Organe und schützt sie wie eine Art Stoßdämpfer. Wer sich zu wenig oder aber nur einseitig bewegt, der riskiert, dass die Faszien verkleben. Dazu kommt, dass das Bindegewebe mit zunehmendem Alter weniger Kollagen produziert und damit viel von seiner Elastizität verliert. In der Folge fühlt sich der Körper steif an und wird immer unbeweglicher. Physiotherapeuten und Osteopathen arbeiten ständig mit Patienten, die Probleme mit den Faszien haben und sie haben die Blackroll schon lange für sich entdeckt. Auch Profisportler machen regelmäßig ihre Übungen mit der Rolle und bereiten sich so auf den nächsten Wettkampf vor.

    Auch für Zuhause

    Auch wenn immer mehr Personal Trainer und Fitnessstudios mit der Blackroll arbeiten, um mit der Rolle zu trainieren, muss keiner aus dem Haus gehen. Ein Work-out zu Hause ist mit der Blackroll eine tolle Sache, denn die feste Rolle aus pflegeleichtem Kunststoff nimmt keinen Platz weg, sie lässt sich leicht sauber halten und sie kann verspannte Muskeln schnell wieder lockern. Das verklebte Bindegewebe löst sich, die Struktur der Faszien lockert sich und das ist perfekt für die Durchblutung der Haut. Aus diesem Grund ist die Blackroll auch ideal, im Kampf gegen die Cellulite, denn die Haut kann sich unter dem sanften Druck der Rolle entspannen. Wer allerdings Krampfadern hat, der sollte nicht allzu viel Druck ausüben, denn sonst kann es passieren, dass die Gefäße platzen.

    Wer seiner Haut etwas Gutes tun will, der sollte sie regelmäßig mit der Blackroll bearbeiten.

    Bild: © Depositphotos.com / alanpoulson

  • Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Immer wenn der Sommer in den Startlöchern steht, dann gibt es auch einen Bikini Trend, und der Trend in diesem Sommer heißt Bikini-Bridge. Was muss man sich unter einer Bikini-Brücke vorstellen und wie heiß ist dieser Trend? Für alle trend- und vor allem figurbewussten Frauen ist die Bikini Bridge ein Must-have im Sommer 2015, für alle, die weniger auf ihre Figur fixiert sind, ist diese seltsame Brücke zwischen den Beckenknochen aber nichts anders als ein gefährlicher Leichtsinn, der Frauen und Mädchen in die Magersucht treiben kann.

    Vom Thigh Gap zur Bikini Bridge

    Im letzten Sommer war es ein Muss einen sogenannten Thigh Gap, also eine Oberschenkellücke zu tragen. Cara Delevingne, das Topmodel und neue Werbegesicht des Onlinehändlers Zalando trug nach Ansicht der weiblichen Fans den Thigh Gap perfekt, denn bei der Engländerin war die Lücke zwischen den Oberschenkeln im Stehen besonders deutlich. Nach dem Thigh Gap ist es jetzt also die Bikini Bridge, ein neuer nicht ganz ungefährlicher Trend, bei dem es darauf ankommt, dass die Knochen des Beckens markant hervortreten und das Unterteil des Bikinis wie eine Brücke zwischen den Knochen wirkt.

    Über die sozialen Netzwerke wurde die Bikini Bridge weltweit zum Megatrend ausgerufen. Kaum waren die ersten Fotos der besonders schlanken Damen die ihre Beckenknochen zur Schau stellen, bei Twitter online, da gab es auch schon 2.400 Reaktionen und weit über 100.000 positive Rückmeldungen. Aber nicht alle finden den Trend gut, viele sind der Meinung, dass die Bikini-Brücke ein erneuter Versuch ist, Mädchen und junge Frauen die Magersucht schmackhaft zu machen.

    Hungern für die Bikinifigur

    Für die Fashion Welt ist die Bikini Bridge das ultimative Accessoire für den kommenden Sommer, und Frauen, die ihrer Schlankheit frönen, müssen in diesem Sommer einfach Becken zeigen. Damit das auch klappt, heißt es hungern, denn von Natur aus haben nur sehr wenige Damen Beckenknochen, die so deutlich hervortreten. Da der Abstand zwischen dem unteren Bauch und dem Bikinihöschen so groß wie möglich sein soll, kann man sich vorstellen, wie lange gehungert werden muss, bis das Skelett sichtbar wird.

    Für Ernährungswissenschaftler und Ärzte hat die Bikini Bridge allerdings nichts mehr mit einem Fashion Trend zu tun, sondern nur etwas mit dem krankhaften Verlangen, noch schlanker zu sein. Schlank um jeden Preis, so heißt das für die Psychologen, die im aktuellen Bikini Trend die Gefahr sehen, dass sich wie beim Thigh Gap im vorigen Jahr auch, wieder viele Frauen unter Druck setzen, um einem vermeintlichen Trend folgen zu können. Frauen können ihr gepflegtes Äußeres auch anders zeigen. Dies können Sie unter anderem durch eine IPL Haarentfernung. Dadurch wirkt die Haut schön gepflegt und frei von jeglichen Haaren. Hier geht es zu den Top 5 IPL Geräten.

    Bikini Bridge – Ein gefährlicher Trend

    Natürlich muss jeder für sich entscheiden können, welche Figur zu einem passt, und mit welchem Körpergewicht man sich wohlfühlt. Renommierte Wissenschaftler wie der Sportmediziner Ingo Froböse sehen das allerdings ein wenig anders. Froböse geht sogar so weit, die Bikini Bridge als eine Art Selbstkannibalismus zu bezeichnen. Tatsächlich haben die hervortretenden Beckenknochen etwas Beängstigendes, denn es erinnert an die Menschen auf der Welt, die nicht hungern wollen, sondern zwangsläufig hungern müssen, weil es nicht genug Nahrung gibt.

    Neben den körperlichen Gefahren, die bei extremem Hungern lauern, verzerrt ein Trend wie die Bikini Bridge auch das Bild, das man von sich selbst hat. Besonders junge Mädchen in der Pubertät, die noch ein schwach ausgebildetes Selbstbild und wenig Selbstbewusstsein haben, definieren sich häufig über Vorbilder wie die internationalen Topmodels. Wenn ein Model wie Cara Delevingne, die mittlerweile eine Art Star mit Kultfaktor ist, propagiert, dass die Bikini Bridge in diesem Sommer einfach getragen werden muss, dann wird das für junge Frauen schnell zur Gefahr.

    Der Weg in die Magersucht und die Bulimie ist ein schleichender Weg und er beginnt nicht selten mit schlechten Vorbildern wie den Models, die ihre magere Figur zelebrieren und sei es nur in Form eines Bikinihöschens und zwei markanten Beckenknochen.

    Bild: © Depositphotos.com / photography33

  • Körperpflege Tipps

    Körperpflege Tipps

    Wer attraktiv und verführerisch wirken will, sollte ein paar kleine Körperpflege Tipps beherzigen.

    Beeinflussen Sie die Gefühle Ihrer Mitmenschen durch den richtigen Geruch. Denn ein Duft sendet Ihrem Gegenüber Signale und löst bei diesem im emotionalen Zentrum des Gehirns wenn auch nicht bewusst Reaktionen aus. Wer zum Beispiel einen Duft mit Zitrusnote verwendet, sorgt für eine positive Aura.

    Rote Lippen wirken verführerisch, da diese daran erinnern wie Lippen nach einem Kuss aussehen. Für etwas mehr Romantik sorgt ein pinkfarbener Lippenstift. Aber wofür Sie sich auch entscheiden, tragen Sie zunächst eine Grundierung auf und ziehen Sie die Konturen Ihrer Lippen mit Lipliner nach. Malen Sie diese erst dann aus.

    Ein Schaumbad wirkt wahre Wunder. Wer sich rund 20 Minuten bei nicht mehr als 37 Grad im warmen Wasser aalt, der sorgt dafür, dass Nervosität und Anspannung verschwinden und gönnt der Haut eine nötige Portion Feuchtigkeit. Anschließend sollten Sie sich unbedingt noch mit einer milden Körperpflege eincremen.

    Mehr Sexappeal gefällig? Dann reiben Sie Ihr Dekolleté immer mal wieder mit Eiswürfeln ab. Das sorgt dafür, dass die Haus prall und elastisch bleibt und schön rosig aussieht.
    Nutzen Sie täglich eine Bodylotion. Denn wer seinen Körper jeden Tag mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt, hat streichelzarte Haut und mildert erste Falten und Zeichen der Hautalterung.

    Auch für gesunde Haare können Sie einiges tun. So verwenden Sie bei jeder Wäsche eine Spülung, um die Haare geschmeidig zu halten und alle ein bis zwei Wochen eine Haarpackung, um brüchige Stellen zu reparieren. Ein raffinierter Blick und schon ist es um sein Gegenüber geschehen, so sagt man. Unterstützen kann man dies mit einem Kajalstrich, der dicht am Wimpernkranz entlang gezogen wird und Wimperntusche.

    Wer ein Vollbad nimmt, sollte dem Wasser ausgepresste Zitronenhälften hinzufügen. Denn diese machen nicht nur das Wasser weicher sondern verschönern auch Haut und Hände. Wenn Sie hin und wieder unter eingewachsenen Nägeln leiden, sollten Sie diese mit einem ölgetränkten Läppchen umbinden. Denn bereits am nächsten Morgen sind dadurch die Nägel so weich, dass man sie ohne Probleme schneiden kann. Wer unter Fußschweiß leidet, sollte öfter ein Fußbad nehmen und die Füße anschließend mit Essigwasser einreiben.

    Schon mit wenigen kleinen Tipps fühlen Sie sich wohler in Ihrer Haut. Auch viele Mittel, die Sie im Küchenschrank haben, helfen dabei, kleine Schönheitsfehler zu beseitigen und sich rundum schön zu fühlen.

    Körperpflege in der Schwangerschaft

    Für jede Frau, die ein Baby erwartet, ist die Körperpflege in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Durch die Schwangerschaft wird die Haut extrem gedehnt. Gerade der Busen, der Bauch, der Po und die Oberschenkel können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Risse im Bindegewebe der Unterhaut entstehen durch eine starke Gewichtszunahme. Schwangerschaftsstreifen findet man gerade bei Frauen, mit einem schwachen Bindegewebe.

    Die Schwangerschafts- oder auch Dehnungsstreifen müssen nicht unweigerlich sein. Jede Frau kann und sollte bei der Körperpflege in der Schwangerschaft gegen die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

    Damit Ihre Haut die Hautdehnung während der Schwangerschaft gut überstehen kann, können Sie einiges beachten. Beginnen Sie mit einer ausgewogenen Ernährung und bewegen Sie sich Ihrem Zustand entsprechend. Bei der Körperpflege in der Schwangerschaft achten Sie vor allen Dingen darauf, die Durchblutung und die Elastizität Ihrer Haut zu fördern.

    Tipps für Ihre Körperpflege in der Schwangerschaft

    Durch eine regelmäßige Bürstenmassage fördern Sie die Durchblutung Ihrer Haut. Sie brauchen dafür nur eine Körperbürste mit Naturfasern. Beginnen Sie dabei immer an der untersten Stelle Ihres Körpers, also vom Fuß und gehen Sie dann zum Herzen hoch. Machen Sie weiter bei den Fingerspitzen, hoch zu den Armen. Achten Sie darauf, immer zu Ihrem Herzen zu bürsten. Für den Rücken kaufen Sie sich am besten eine Körperbürste mit einem verlängerten Stiel.

    Auch mit Wechselduschen können Sie die Körperpflege in der Schwangerschaft unterstützen. Beginnen Sie mit zwei Minuten warm und dann kalt. Beginnen Sie auch hier, wie bei der Bürstenmassage immer von unten, vom Fuß, nach oben, zum Herzen. Wenn Sie sich überwinden können, dann machen Sie weiter mit den Fingerspitzen der rechten Hand, hoch zu der inneren Seite des Unterarms. Lassen Sie den Wasserstrahl am Oberarm zurücklaufen und beginnen Sie auf der linken Seite. Auch den Bauch, den Po und den Rücken sollten Sie nicht vergessen.

    Nach der Bürstenmassage und der Wechseldusche sollten Sie möglichst jeden Tag den Bauch und die Oberschenkel zupfen und kneten. Benutzen Sie dafür ein gut riechendes Öl. Nehmen Sie ein wenig Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und zupfen Sie vorsichtig die Haut von der Muskulatur weg. Machen Sie das so oft Sie wollen oder mögen. Zum Ende der Schwangerschaft reiben Sie das Öl nur noch sanft auf die Haut. Ihr Baby empfindet dieses Einreiben als Streicheleinheiten.

    Durch die Körperpflege in der Schwangerschaft werden Sie jede Veränderung Ihres Körpers besonders bemerken. Genießen Sie die Veränderungen und freuen Sie sich auf die Geburt Ihres Kindes.

    Hygiene im Alltagbakterienbefall

    Jeder Mensch ist von Keimen, Bakterien, Viren und Pilzen umgeben. Das ist auch gut so! Bakterien sind nicht alle schädlich. Wir Menschen benötigen Bakterien zum Leben. Sie schützen unsere Haut und helfen unserem Darm bei der Verdauung.

    Unser Immunsystem beschützt uns vor einer Vielzahl von Krankheitserreger. Die Erreger können durch das Benutzen von Türgriffen, Händeschütteln und Niesen übertragen werden. Gefährlich kann es erst werden, wenn unsere körpereigene Abwehr geschwächt ist. Eine ausreichende und sinnvolle Hygiene im Alltag kann Krankheiten vorbeugen. Dazu gehört nicht nur das Händewaschen, sondern die ganze Körperhygiene und auch das Sauberhalten der nächsten Umgebung.

    Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Krankheitserreger ist das Waschen der Hände. Viele Menschen sind schon dazu übergegangen, auf das Händeschütteln zu verzichten, damit die Bakterien nicht den Besitzer wechseln.

    Aber – Sie sollten es auch nicht übertreiben. Das normale Händewaschen mit Seife verhindert schon Infektionen. Wenn Sie es übertreiben, dann können Sie schnell den normalen Säureschutzmantel der Haut zerstören. Durch übermäßige Hygiene wird der normale Säureschutzmantel der Haut zerstört und die Erreger und Keime haben es viel leichter in die Haut einzudringen.

    Nur durch eine sinnvolle und ausreichende Hygiene im Alltag können die nicht sichtbaren Bakterien und auch Krankheitserreger besiegt werden. Die Bakterien setzen sich nicht nur an den Körper, sondern auch auf Kleidung und Möbel fest.

    Besonders viele Bakterien findet man dort, wo es warm und feucht ist. Dabei steht das Bad nicht im Focus, sondern die Küche. Krankheitserreger tummeln sich besonders gerne auf Spülschwämme, Spültücher, in Abflüssen, auf Arbeitsflächen und im Kühlschrank. Benutzen Sie nur Spültücher, die Sie bis 60 Grad waschen können und wechseln Sie öfters einmal das Geschirrtuch und das Spültuch.
    Verhindern Sie, dass sich bestimmte Keime ungestört im Kühlschrank tummeln können. Mit einer regelmäßigen Säuberung beugen Sie sicher vor. Dann kann es erst gar nicht zu einer Magenverstimmung, Durchfall oder Erbrechen kommen. In der Küche kann es für die Gesundheit nur gefährlich werden, wenn eine starke Verunreinigung zu sehen ist. Auch durch eine falsche Lagerung von Fleisch oder Eier können sich die Erreger ungestört vermehren.

    Aber keine Sorge – durch die normale Hygiene im Alltag zu Hause kann jeder vorbeugen. Aggressive Putz- und Scheuermittel sind nicht unbedingt nötig.

    Unser Tipp für Ihre einfache Hygiene im Haushalt

    Benutzen Sie in Ihrem Haushalt einen normalen Haushaltsreiniger. Desinfektionsmittel sind nicht gut für die Gesundheit und für unsere Umwelt. Auch werden Krankheitskeime durch das Benutzen von Desinfektionsmittel widerstandsfähiger. Es gilt: zuviel ist nicht unbedingt besser.

    Hygienestandards einhalten

    Hygiene, was bedeutet das eigentlich? Hygiene bedeutet nichts anderes als eine natürliche Sauberkeit einzuhalten. Sauberkeit ist das Wichtigste um Krankheiten vorzubeugen. Im täglichen Leben bedeutet das, schädliche Keime zu beseitigen. Nicht alle Keime sind grundsätzlich gesundheitsschädlich. Der Mensch braucht Keime, um sein Immunsystem zu entwickeln und Allergien vorzubeugen. Im Bereich der Medizin versteht man unter Hygiene das Erhalten und die Förderung der Gesundheit.

    Um die üblichen Hygienestandards einhalten zu können, bedarf es nicht viel. Keime im Haushalt, die dem Menschen gefährlich werden können, sind hauptsächlich Salmonellen und nur einige andere. Um diese zu bekämpfen brauchen Sie keine Desinfektionsmittel, sondern nur heißes Wasser.

    Statt aggressiver Reiniger kann ein Dampfreiniger mit heißem Dampf die Keimfreiheit unterstützen.  Ein Dampfreiniger ist einfach in der Anwendung und reinigt nur mit heißem Wasserdampf.  Der Vorteil einer Reinigung mit einem Dampfreiniger ist auch, dass kleine Kinder und Tiere nicht mit aggressiven Mitteln in Verbindung kommen können und die Umwelt geschont wird.

    Zu den gefährlichen Keimen gehören die Keime aus tierischen Produkten. Besonders Geflügelfleisch ist mit Vorsicht zu behandeln. Geflügel sollte von anderen Lebensmittel getrennt aufbewahrt und verarbeitet werden. Die Schneidebretter und Messer, die zur Verarbeitung benutzt werden, können Sie unter heißem Wasser reinigen. Die Schneidebretter für Geflügel sollten nicht für andere Lebensmittel verwendet werden.

    Auch in einer Warmhaltekanne tummeln sich schnell verschiedene Keime. Mit heißem Essigwasser aufgefüllt, können Sie diese Keime und auch Kalkablagerungen einfach bekämpfen.

    Vorbeugend können Sie ganz einfache Maßnahmen ergreifen, um die Hygienestandards auch zu Hause einzuhalten. Gerade bei der Küchenarbeit ist Sauberkeit das Wichtigste. Bakterien können sich schnell über die Hände, die Arbeitsflächen, Schneidebretter oder auch Messer übertragen und vermehren.

    Benutzen Sie möglichst Schneideunterlagen, die Sie in der Spülmaschine säubern können. Aber auch mit Spülmittel oder sehr heißem Wasser können Sie effektiv hygienisch reinigen.
    Denken Sie auch daran, Spülschwämme und Spültücher regelmäßig auszutauschen oder zu waschen, denn gerade darauf können sich viele Bakterien tummeln.

    Sie müssen keine teuren Desinfektionsmittel kaufen, denn diese Mittel belasten nur die Umwelt. Mit ganz einfachen Dingen, wie Spülmittel, Essig oder Salz erzielen Sie den gleichen Effekt.
    Die Reinigung der Abflüsse, im Bad oder in der Küche, gehören nicht zu den beliebtesten Reinigungsarbeiten. Dabei geht es ganz schnell und einfach mit einem Gemisch aus Essig, Salz und Haushaltsreiniger oder Gebissreiniger-Tabletten. Diese Mittelchen können sogar Verstopfungen der Abflüsse beseitigen oder zumindest vorbeugen. Lassen Sie das Gemisch einige Zeit einwirken und schon ist alles blitzsauber und die Umwelt haben Sie auch nicht mit aggressiven Reinigern belastet.

    Handhygienehaendewaschen-richtig

    Die meisten Menschen wissen nicht, dass die Handhygiene enorm wichtig ist und sehr zu einem gesunden Leben beitragen kann. Die Bedeutung der richtigen Reinigung der Hände wird im Allgemeinen unterschätzt. Die richtige Handhygiene gehört aber zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen der Infektionsverhütung.

    In einer Studio wurde erkannt, dass Menschen bis zu 20 Mal in einer Minute ihr Gesicht mit den Händen berühren. Krankheiten können gerade über die Hände weitergetragen werden.
    Wenn sich Erkältungsviren auf den Händen befinden, dann kann man schon eine Erkältung bekommen, wenn man sich mit einem Finger das Auge reibt.

    Mit den Händen wird nun mal alles oder vieles angefasst. Dadurch sind sie die besten Keim- und Krankheitserreger. Kindern wird schon früh erklärt, beim Husten oder Niesen die Hände vor den Mund zu halten. Dabei ist ein Taschentuch, oder die Armbeuge wesentlich besser dafür geeignet.
    Regelmäßiges Händewaschen ist die erste Vorsichtsmaßnahme um eine mögliche Infektionsgefahr zu verringern.

    Besonders vor der Zubereitung der Mahlzeiten, nach dem Streicheln des Haustieres und natürlich nach der Benutzung der Toilette. Obwohl die Menschen schon lange wissen, dass eine Verbindung zwischen Hygiene und Gesundheit besteht, werden immer noch viele Menschen durch mangelnde Sauberkeit krank.

    Aber übertreiben Sie die Handhygiene nicht. Aus Angst vor möglichen Infektionen brauchen Sie nun nicht alle 10 Minuten Ihre Hände zu waschen. Das kann eher schädlich sein, als gesundheitsfördernd. Ständiges Händewaschen schadet der Haut. Die Hände werden schnell trocken und rissig und dadurch können sich sogar Entzündungen bilden.

    Handhygiene, aber richtig

    Nur das richtige Händewaschen hilft bei der Handhygiene. Die Hände kurz mit Wasser nass machen. Nun die Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einreiben. Auch die Handflächen und die Zwischenräume der Fingern sollten Sie nicht vergessen. Mit sehr warmen Wasser abspülen und wenn möglich mit einem Papierhandtuch oder unter einem Handtrockner trocknen.

    Keinen Sinn macht es, wenn Sie das Wasser laufen lassen und nur die Hände kurz unter den Strahl halten. Um die gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen abzutöten, sollte man seine Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einschäumen. Wasser alleine kann keine Keime töten oder nur wenn es sehr heiß genutzt wird. Vermeiden Sie Seifenstücke, bevorzugen Sie Flüssigseife oder Waschlotionen.

    Krankheitskeime werden besonders durch die Benutzung von Türklinken, Lichtschaltern und viele Dinge im täglichen Leben gefördert. Deswegen können Sie trotzdem die Türen öffnen und die Lichtschalter betätigen. Der menschliche Körper kann durchaus damit umgehen.

    Bildquellen: Depositphotos.com // alexraths, Irochka

  • Sportverletzungen beim Radfahren

    Sportverletzungen beim Radfahren

    Radfahren ist sehr verbreitet in Deutschland, einige Fahrräder stehen zwar in der Garage, aber ein Großteil nutzt sie.

    Der Vorteil: Die Gewichtsbelastung auf die Beine entfällt, da man auf dem Sattel sitzt. Gelenke, Bänder und Sehnen werden weniger beansprucht als beim Joggen. Das ist gut für übergewichtige, untrainierte und ältere Menschen. Die sportliche Belastung kann man individuell anpassen, entweder ob man durch hügelige Landschaften fährt oder mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Es ist ein optimaler Schutz vor Altersbeschwerden. Radfahren kann aber auch Kräfte raubend sein oder zum Extremsport gehören wie bei „Down-Hill-Fahrten“ (extreme Abfahrten im Gelände).

    Welche Unfälle möglich sind

    Es können jederzeit Unfälle passieren, wenn man das Gleichgewicht verliert oder man auf ein Hindernis prallt. Auf nasser oder eisiger Straße kann man leicht ausrutschen oder man wird in einen Verkehrsunfall verwickelt. Wenn das Fahrrad nicht regelmäßig gewartet und überprüft wird, kommt es ebenfalls zu Unfällen durch Materialverschleiß. Das können geplatzte Schläuche oder fehlende Bremswirkung, Lenker- oder Gabelbruch sein.

    Die häufigsten Verletzungen sind harmlose Abschürfungen, Riss- und Quetschwunden. Aber beim Rutschen über Asphalt können tiefere Wunden entstehen. Bei diesen sollte man zum Arzt.

    Bei einem Aufprall wird oft das Schlüsselbein verletzt. Die Oberschenkelknochenfraktur entsteht, wenn man mit der Hüfte auf eine Autotür oder auf die Fahrbahn prallt. Wenn man sich beim Sturz mit den Händen abfangen muss, kommt es zu Knochenbrüchen an den Handgelenken, Unterarm oder Ellenbogen. Die Kopfverletzungen sind am schlimmsten. Ein Schädel-Hirn-Trauma kann bleibende geistige Schäden hervorrufen.

    Schutz vor Sportverletzungen ist wichtig

    Deshalb sollte man sich gut gegen Verletzungen schützen. Ein Helm sollte das „GS-Zeichen“ enthalten. Nach Stürzen tauscht man ihn am besten aus, aber auch nach sechs Jahren, wegen Materialermüdung. Für den Schutz der Hände vor Abschürfungen trägt man Fahrradhandschuhe.

    Vorausschauendes Fahren und erhöhte Achtsamkeit sorgen dafür, dass weniger Unfälle geschehen. Das Fahrrad sollte regelmäßig durchgecheckt werden, ob die Bremsklötze nicht abgenutzt sind, die Handbremse ausreichend Spiel besitzt, die Reifen gut aufgepumpt sind, das Reifenprofil noch ausreicht und das Rahmen, Sattelstütze, Gabel, Vorbau, Lenker und Felge riss- und rostfrei sind.

    Sportverletzungen: Sehnen-, Bänderriss, Überdehnung oder Verstauchung?

    Eine Übertragung der Muskelkraft erfolgt durch die Sehnen zum Skelett. Dabei sind Sehnen unelastisch. Sie können reißen, wenn sie plötzlich stark belastet werden. Dies kann durch einen Schlag, einen Tritt oder einen Aufprall auf die Sehne passieren.

    Relativ häufig kann die Achillessehne beim Joggen, Skifahren, Tennis oder beim Springen reißen. Die Fingersehnen sind bei Ballsportarten betroffen. Vorbeugend wirken Aufwärmen, Dehnungsübungen und elastische Bandagen.

    Wie äußert sich ein Sehnenriss und was hilft dagegen?

    Symptomatisch spürt der Betroffene einen plötzlichen, starken Schmerz, meist verbunden mit einem knallartigen Geräusch. Muskelbewegungen sind aktiv nicht möglich. Man kann eine Wulst vom zusammengezogenen Muskel sehen. Bei Teilrissen lässt sich der Muskel aber bewegen.

    Bei Verdacht einer Sehnenruptur muss man sofort zum Arzt. Die Schwellung und die Schmerzen lindert man, indem man die Stelle kühlt, hochlagert und so wenig wie möglich bewegt.

    Der Arzt führt eine körperliche Untersuchung durch und macht einen Funktionstest. Beim Röntgen werden Knochenbeteiligungen ausgeschlossen und bei der Ultraschalluntersuchung wird die Diagnose bestätigt.

    Wenn die Sehnen-Enden an der Rissstelle besonders nah beieinander liegen, kann konservativ behandelt werden, ansonsten wird der Riss operativ versorgt. Die Sehne wird für Wochen ruhiggestellt. Danach erfolgt Krankengymnastik und vorsichtiges Auftrainieren über Monate.

    Weitere Verletzungen: Überdehnung, Verstauchung, Bänderriss

    Bei einer Verstauchung verschieben sich kurzfristig die Gelenkflächen. Die Gelenkkapsel, Muskeln und Bänder werden stark überdehnt. Es können auch Blutgefäße geschädigt werden und es kommt zum Hämatom. Bänderrisse sind auch möglich. Man kann sich Fuß-, Kniegelenk, Daumen- und Fingergelenke verstauchen bei Ballsportarten wie Fußball, Handball, Basketball und Volleyball.

    Der Betroffene hat Schmerzen und die Bewegung kann eingeschränkt sein. Die Stelle schwillt an und es kann ein Hämatom entstehen. Wenn man häufiger umknickt, können die Bänder ausleihern, das Gelenk wird instabil und kann sich vorzeitig abnutzen.

    Als erstes sollte das Gelenk gekühlt, hochgelagert und ein Kompressionsverband angelegt werden. Man vermeidet eine unnötige Belastung. Schwere Verstauchungen müssen vom Arzt untersucht werden, um einen Bänderriss oder eine Fraktur auszuschließen. Der Arzt untersucht das Gelenk, macht eine Röntgenaufnahme oder eine Ultraschalluntersuchung. Bei Bänder- oder Kapselverletzungen muss eventuell operiert werden. Das Gelenk wird für mehrere Wochen ruhig gestellt.

    Bildquelle: Depositphotos.com / varuna

     

  • Yoga – Entspannung für Körper und Seele

    Yoga – Entspannung für Körper und Seele

    Immer mehr Menschen entdecken heute die altindische Yogalehre für sich. Sie wollen für einige Zeit aus dem hektischen und stressigen Alltag aussteigen, einmal die Seele baumeln lassen und sich eine Auszeit gönnen. Wer sich für Yoga interessiert, der sollte aber auch wissen, dass Yoga nicht nur eine Lehre, sondern vielmehr so etwas wie eine Philosophie ist, die nicht von heute auf morgen erlernt werden kann. Zwar kann jeder Yoga zuhause machen, aber es ist immer besser, vorher einen Kurs zu besuchen, um wenigstens die Grundübungen problemlos zu beherrschen.

    Alle, die mit Yoga entspannen wollen, müssen sich auch eine Yogamatte zulegen, und da die Auswahl der Hersteller Yogamatte groß ist, fällt es nicht immer leicht, die passende Matte zu finden. Das Gleiche gilt auch für die richtige Kleidung, wobei aktuell Yoga Kleidung Bio im Trend ist. Wenn die Yogamatte rutschfest ist, dann kann man sie auch auf glatten Böden wie Laminat oder Parkett verwenden. Wer seine Yogaübungen auf einen Fliesenboden machen möchte, der sollte eine Yogamatte Schurwolle wählen, denn sie hält angenehm warm. Wenn man sich nicht entscheiden kann, dann ist ein Yogamatte Test eine gute Idee, denn das macht es einfacher, die persönlich passende Matte zu finden. Eine Yogamatte zuhause zu haben, bietet immer die Möglichkeit ganz nach Lust und Laune die Übungen zu machen, wie zum Beispiel den Lotussitz, den Drehsitz oder auch die Übung Mayurasana, Kakasana und Virabhadrasana.

    Wer mit der Yogamatte daheim übt, sollte sich auch mit der langen Yogageschichte vertraut machen, denn das kann effektiv dabei helfen, die Lehre, ihre Übungen und das Ziel der Übungen zu verstehen.

    Die Yoga – Geschichte

    Experten sind sich bis heute nicht einig, wie alt die Yogageschichte ist. Sind es 3.500 oder sind es tatsächlich 5.000 Jahre? Genau kann heute nicht mehr gesagt werden, wie alt Yoga wirklich ist, aber im Laufe der Jahrhunderte wurde die Lehre immer weiter entwickelt. Um 1930 kam Yoga auch nach Europa, heute gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Linien und jeder kann sich die Yogalinie aussuchen, wie zum Beispiel das Nuad Yoga, die am besten zu ihm passt. Warum ist Yoga bis heute so beliebt? Diese Frage kann mit der modernen Zeit und ihren Anforderungen beantwortet werden. Viele Menschen haben Sorgen, sie haben vielleicht sogar Angst, wie es beruflich und privat weitergeht und diese Angst lässt sie zum Beispiel nicht mehr ruhig schlafen. Wer sich ernsthaft mit der Yogalehre beschäftigt, der kann diese Ängste abbauen und wieder ruhig schlafen. Auch Yoga bei Rückenschmerzen oder Gelenkschmerzen ist eine gute Idee, denn mit den richtigen Übungen können die Schmerzen effektiv bekämpft werden.

    Yoga zeigt immer wieder Wege auf, die Seele und den Körper in Einklang zu bringen. Für viele Probleme des täglichen Lebens wird auch die passende Yogaübung angeboten, wie zum Beispiel die Padmasana Übung. Alle, die noch keine große Ahnung von Yoga haben, die sollten mit einfachen Übungen wie dem Lotussitz beginnen.

    Der Yoga Lotus-Sitzlotossitz-yoga

    Der Lotussitz ist nicht nur eine der bekanntesten Yogaübungen, er ist auch eine der Grundhaltungen, auf denen viele Übungen aufbauen. Angeblich hat schon Buddha den Lotussitz geliebt und bis heute haben viele Buddhastatuen diese entspannte Haltung. Für den perfekten Lotussitz muss eine aufrechte und stabile Sitzhaltung eingenommen werden. Zunächst ist es der Langsitz, bei dem die Wirbelsäule möglichst gerade sein sollte. Dann geht es zuerst in den halben Lotussitz, bei dem die Ferse des linken Fußes unter den Damm gelegt wird. Anschließend greift man zum rechten Fuß, wobei die Fußsohle nach oben gedreht wird. Der rechte Fuß wird nun auf dem linken Oberschenkel abgelegt, und die Knie sollten dabei so weit wie eben möglich am Boden liegen.

    Wenn es keine Anstrengungen erfordert, dann wird jetzt der linke Fuß auf den rechten Oberschenkel gelegt, die Unterschenkel sind überkreuzt und der Lotussitz ist perfekt. Nun richtet man sich auf und legt die Handrücken auf das jeweilige Knie. Die Handgelenke, die Finger und auch die Ellenbogen sind dabei gerade und wer möchte, der kann auch den Daumen und den Zeigefinger zu einem sogenannten Chin Mudra verbinden.

    Der Lotussitz ist ideal, um abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Yoga für Schwangere Übungen kommen nicht ohne den Lotussitz aus, denn dieser Sitz ist auch mit zunehmendem Bauch kein Problem. Es gibt viele Schwangerschaftsyoga Übungen, die unter anderem auch die Angst vor der Geburt nehmen können. Welche Yoga Schwangerschaft Übungen richtig sind, sollte aber auch der Arzt entscheiden. Eine weitere Übung, die allerdings schon ein wenig mehr Übung verlangt, ist die Yoga Krähe.

    Die Krähe Yoga Übungyoga-kraehe

    Die Krähe verlangt viel Kraft und ist deshalb nicht für alle geeignet, aber sie gilt als eine der vollkommensten Yogaübungen, die es gibt. Wer die Krähe versuchen will, der muss damit rechnen, dass es nicht gleich am Anfang klappt, denn auf die Arme und die Handgelenke kommt ein wahrer Kraftakt zu.

    Die Krähe beginnt in der Hocke und von dort aus geht auf die Zehenspitzen. Die Handflächen werden auf Schulterhöhe auf den Boden gesetzt und die Finger dabei gespreizt. Jetzt werden die Ellenbogen gebeugt und mit den Knien wird gegen die äußere Seite der Oberarme gedrückt. Nun muss ein Punkt ca. einen halben Meter entfernt am Boden fixiert werden, und die Knie werden hüftbreit geöffnet.

    Das Gewicht wird nur so weit nach vorne verlagert, bis man auf den Zehenspitzen steht. Die Schienbeine werden auf den Oberarmen abgesetzt, und zwar immer in Richtung der Achseln. Die Muskulatur im Bauch wird nun angespannt und der Körper so weit wie möglich nach vorne gebeugt. Die ganze Last liegt jetzt allein auf den Händen. Das Brustbein wird nach vorne gebracht, und das Steißbein sollte in Richtung der Fersen zeigen. Wenn möglich, sollte man fünf Atemzüge lang in dieser Stellung balancieren.

    Berühmte Yogalehrer

    Viele berühmte Yogalehrer wie zum Beispiel Swami Vishnu Devananda, begründeten eine eigene Yogalehre wie das Sivananda Yoga. Auch das Kundalini Yoga, das von Yogi Bhajan perfektioniert wurde, ist bis heute sehr beliebt bei allen, die im Yoga vor allem einen spirituellen Bezug sehen. Auf den großen indischen Lehrmeister B.K.S. Iyengar geht eine nach ihm benannte Yogalehre zurück, die sich am körperbezogenen Yoga orientiert. Kraftvoll und sehr dynamisch ist auch das von Sri Krishna Pattabhi Jois entwickelte Ashtanga-Vinyasa Yoga, das allen sehr entgegen kommen wird, die Yoga auch als Sport betrachten.

    Yoga für die ganze Familie auch für KinderYoga auch für Kinder

    Nicht nur für Erwachsene bietet Yoga die Möglichkeit, zur inneren Ruhe zu finden, auch viele Kinder sind heute gestresst, da ihr Tagesablauf dem eines Topmanagers ähnelt. Daher ist Yoga auch für Kinder ein Thema. Um Kindern die altindische Lehre näher zu bringen, sollten auch die Kleinen eine passende Matte haben. Die Matte für das Kind kann bunt und mit lustigen Figuren bedruckt sein, und wenn der Begriff Hund Yoga oder Yoga Skorpion ins Spiel kommt, dann werden auch die Kleinen bei dieser Übung begeistert mitmachen.

    Alle, die sich für das Yoga für zuhause entscheiden und auf der Suche nach den richtigen Übungen sind, die können sich an diesen berühmten Vorbildern orientieren. Wer mehr zu den Übungen und ihren Erfindern wissen will, der sollte ins Internet schauen, denn dort findet man die bekanntesten Yoga Übungen zum Ausdrucken. Wie funktioniert die Sonnengruß Abfolge, was ist ein Yoga Hund und was ein Yoga Baum? Was versteht man unter Karma und wie sollten Yoga Atemübungen am besten angewandt werden? Wer das wissen möchte, der kann sich mit einer Yoga Übungen Anleitung im Internet genau informieren.

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  • Ardha Matsyendrasana – der Drehsitz

    Ardha Matsyendrasana – der Drehsitz

    Wer sich für Yoga interessiert, der wird auch wissen, dass die Drehungen einen ganz besonderen Platz in den Übungen einnehmen. Drehungen sind geordnete Haltungen, die immer von einem zentralen Punkt aus zu beiden Seiten, entweder nach rechts oder aber nach links führen. Die Übung Ardha Matsyendrasana steht für einen wichtigen Aspekt der indischen Mythologie, in dem die beiden polaren Punkte eine wichtige Rolle spielen.

    Wer sich in einer Drehübung nach rechts dreht, der spürt die Wärme und die aktive, positive Energie der Sonne. Wer sich nach links dreht, der wendet sich der passiven, kühlen Seite des Mondes zu. Für welche Seite man sich entscheidet, das hat auch immer mit der jeweiligen Persönlichkeit zu tun und zu welchem Pol man sich hingezogen fühlt.

    Ardha-Matsyendrasana

    Ardha-Matsyendrasana-Drehung

    Die Wirbelsäule steht im Mittelpunkt

    Beim Drehsitz Ardha Matsyendrasana steht die Wirbelsäule als Achse des Lebens im Mittelpunkt. Es sind die 24 Wirbelkörper, die unseren Körper beweglich halten, aber die Wirbelsäule hat noch eine andere Aufgabe. Sie steht auch für die mentale Beweglichkeit und die Flexibilität des Geistes. Beim Drehsitz Ardha Matsyendrasana wird die Brustwirbelsäule aktiviert und das macht den Oberkörper beweglicher, die Muskeln im Rücken werden gestärkt und gedehnt, es stellt sich ein Gefühl der inneren Aufrichtung des Körpers ein. Ardha Matsyendrasana hat viele gesundheitliche Vorteile, denn unter anderem wird:

    • Fett im Gewebe abgebaut
    • Die Organe im Bauch werden besser durchblutet
    • Die Blutzufuhr in der Wirbelsäule wird intensiviert
    • Verspannungen im Rücken werden sanft gelöst
    • Die Verdauung wird angeregt
    • Eine seitliche Abweichung der Wirbelsäule, die sogenannte Skoliose wird ausgeglichen
    • Die Muskulatur des Gesäßes wird gedehnt
    • Die inneren Organe werden gelockert

    Alle, die mit Entzündungen im Bauchraum oder in der Wirbelsäule zu kämpfen haben, sollten von Ardha Matsyendrasana absehen, und auch für schwangere Frauen ist eher die einfache Variante des Drehsitzes zu empfehlen. Diese Beschreiben wir weiter unten.

    Ardha Matsyendrasana – die Ausführung

    Zunächst ist es wichtig, eine sichere und feste Sitzhaltung einzunehmen. Die linke Seite wird zuerst geübt, dann folgt die rechte Seite. Alle, die ein wenig bequemer sitzen möchten, können ihren Sitzplatz auch leicht erhöhen, zum Beispiel durch ein kleines Kissen oder durch eine zusammengefaltete Decke. Beide Beine liegen ausgestreckt auf dem Boden, und um den Steißbeinknochen optimal zu erden, sollten die beiden Gesäßhälften seitlich ausgerichtet sein.

    Nun wird das rechte Bein über das linke geführt, der rechte Fußknöchel sollte dabei den Oberschenkel des linken Beins berühren. Das ausgestreckte linke Bein wird zu einer Verlängerung des Schambeins und die Zehen werden gekrümmt. Jetzt wird der linke Ellenbogen über das rechte Bein gelegt und mit dem nächsten Atemzug wird der rechte Arm zuerst nach oben und dann aufsteigend zur rechten Seite geführt. In dieser Stellung entspannen und ruhig atmen, damit der Brustkorb sich weiten kann. Einatmend wird dann wieder die aufrechte Sitzposition eingenommen und einige Atemzüge lang ausgeruht, dann wird Ardha Matsyendrasana zur anderen Seite wiederholt.

    Die einfache Variante

    Neben der eigentlichen Ardha Matsyendrasana Übung gibt es mit Bharavajasana eine zweite, weniger anstrengende Übung des Drehsitzes, den zum Beispiel auch Schwangere ausprobieren sollten. Während bei der Originalübung der Bauch stark beansprucht wird, bleibt bei der leichten Variante der Bauchbereich geöffnet.

    Anders als bei Ardha Matsyendrasana, ist die Ausgangsstellung bei Bharavajasana der Fersensitz, aber wer möchte, der kann sich auch auf einen Stuhl oder einen kleinen Hocker setzen. Die Füße werden fest auf dem Boden verankert, die Hände hängen locker zur Seite, die Wirbelsäule ist gerade und das Becken wird aufgerichtet. Beim Einatmen dreht man sich dann ruhig nach links, wobei der Handrücken der linken Hand am unteren, rechten Teil des Rückens liegt. Der Kopf wird bei der Drehung mitgenommen und nach einigen Atemzügen wird die Übung wiederholt, diesmal aber zur anderen Seite.