Schlagwort: Pflege

  • Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Nicht nur für erwachsene Menschen ist ein erholsamer Schlaf sehr wichtig, auch Kinder sollten immer gesund schlafen, um ausgeruht am Morgen in den Tag starten zu können. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die richtige Kindermatratze. Wenn Kinder auf der passenden Matratze schlafen, dann kann sich der Körper nach den Anstrengungen des Tages regenerieren. Je nach Alter und Schlafgewohnheiten, verbringen Kinder zwischen neun und 13 Stunden im Bett, Säuglinge schlafen sogar bis zu 16 Stunden. Für alle ist wichtig, dass sie auf einer passenden Matratze schlafen.

    Kindermatratze – Auf die Größe kommt es an

    Kindermatratzen werden in vielen verschiedenen Größen angeboten. Für Babys ist eine 70 x 140 cm große Matratze zu empfehlen, und da sich die meisten Babybettchen zum komfortablen Jugendbett umbauen lassen, können Kinder in der Regel bis zum vierten Lebensjahr auf dieser Kindermatratze bequem und sicher schlafen. Die nächst größere Kindermatratze sollte 1,40 x 2,00 m messen, und diese Matratze kann die Kinder dann ins jugendliche Alter begleiten. Eine Kindermatratze sollte ausreichend Platz bieten, aber sie sollte vor allem bei Babys und Kleinkindern nicht zu groß sein, denn dann fühlt sich das Kind schnell verloren. Auf der anderen Seite sollte die Kindermatratze aber auch nicht zu klein sein, denn das kann schnell zu Haltungsschäden führen.

    Eine Unterstützung für die Muskulatur

    Eine Kindermatratze sollte immer die Muskulatur des kindlichen Rückens unterstützen. Zwar bringen Kinder nicht das Gewicht auf die Matratze wie ein Erwachsener, aber wenn die Kindermatratze ungeeignet ist, dann kann sie dem Rücken schaden und dafür sorgen, dass schon kleine Kinder Rückenschmerzen bekommen. Ist die Kindermatratze zu hart, dann stellt sich das Schlafgefühl nicht richtig ein, ist die Matratze aber zu weich, dann sinkt der Körper ein und die Wirbelsäule findet keinen Halt mehr. Wichtig ist aber auch, dass die Ränder der Kindermatratze fest und am besten noch extra verstärkt sein, denn Kinder nutzen die Matratze nicht nur zum Schlafen, sie toben auch gerne mal darauf herum.

    Welche Arten von Kindermatratze gibt es?

    Wie bei den Größen, so gibt es auch was das Material angeht, bei Kindermatratzen eine mehr als große Auswahl. Im Fachhandel werden Kaltschaummatratzen und Federkernmatratzen, Naturmatratzen und Latexmatratzen für Kinderbetten angeboten. Die Auswahl reicht von der preiswerten Kindermatratze vom Discounter bis zu qualitativ hochwertigen Matratzen, die sehr viel Geld kosten. Worauf die Eltern beim Kauf einer Kindermatratze besonders achten sollten, ist, dass der Kern der Matratze atmungsaktiv ist. Auch Kinder schwitzen nachts und bei einer Matratze, die nicht atmungsaktiv ist, staut sich der Schweiß und das kann zur Folge haben, dass die Matratze schnell unangenehm feucht wird. Beliebt sind Kindermatratzen aus Kokosfasern, aber auch aus Naturlatex. Besonders für Babys und Kleinkinder sind Matratzen aus natürlichem Latex eine gute Empfehlung, denn diese Matratzen sind, was die Pflege angeht, sehr einfach zu handhaben. Einen guten Schlafkomfort bieten moderne Kaltschaummatratzen, denn sie unterstützen die nächtliche Regenration.

    Worauf müssen Eltern beim Kauf achten?

    Wenn eine Kindermatratze gekauft wird, dann sollten Eltern immer darauf achten, dass sich der Bezug abnehmen und in der Maschine bei 60° Grad waschen lässt. Es kann in der Nacht immer mal ein kleines „Missgeschick“ passieren oder eine Trinkflasche auslaufen, mit einem abnehmbaren Bezug sind diese kleinen Probleme aber immer schnell wieder behoben. Bei Kleinkindern empfiehlt es sich zudem, eine wasserabweisende Einlage zu kaufen, die zwischen die Kindermatratze und das Betttuch gelegt wird. Wenn es im Winter kalt wird, dann ist ein Matratzenbezug aus Schurwolle eine gute Sache, denn so liegen die Kinder immer mollig warm. Gebrauchte Kindermatratzen sind übrigens keine allzu gute Wahl, denn auch eine Kindermatratze hat eine begrenzte Haltbarkeit, zudem sollte jedes Kind schon aus hygienischen Gründen immer eine neue Matratze bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / VaLiza

  • Vertrauen in den Apotheker

    Umfrage: Bei Problemen mit der Gesichtshaut suchen viele Deutsche Rat in der Apotheke

    Baierbrunn (ots) – Bei Hautproblemen setzen viele Frauen und Männer in Deutschland auf die Kompetenz von Apothekern. Fast jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) mit empfindlicher und nahezu jeder Fünfte (19 Prozent) mit trockener Gesichtshaut hat in den letzten 3 Monaten Gesichts-Hautpflegeprodukte in der Apotheke gekauft. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Nur im Drogeriemarkt besorgten sich bei empfindlicher (54 Prozent) oder trockener Gesichtshaut (60 Prozent) noch mehr Deutsche ihre Cremes, Lotionen oder Salben. Drei Viertel der Frauen und Männer (76 Prozent), die für den Einkauf ihrer Hautpflegemittel in die Apotheke gingen, haben nach eigenen Angaben Probleme mit ihrer Gesichtshaut. „Immer mehr Menschen mit Hautproblemen wie Akne, Pigmentstörungen oder empfindlicher Haut vertrauen auf die Beratung in der Apotheke. Auch im Anti-Aging-Bereich hat das Pflegebewusstsein zugenommen“, sagt Petra Liekfeld von der Gesellschaft für Dermopharmazie. Insbesondere bei Hauterkrankungen wie Rosazea oder Neurodermitis gehört die begleitende Hautpflege „in die Hand des Apothekers“, wie der Leiter des Dermatologikums Hamburg, Volker Steinkraus, betont. „Die Beratung hört nicht in der Praxis auf, sondern wird in der Apotheke fortgesetzt. Apotheker kennen die Inhaltsstoffe, die wir verordnen und können Patienten noch gezielter über die richtige Anwendung aufklären“, erläutert der Dermatologe. Umgekehrt erkenne ein Apotheker ernstere Hautprobleme und schicke den Kunden zum Dermatologen weiter. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.963 Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3122157
  • Internet Medizinportale – die Sprechstunden sind gut besucht

    Internet Medizinportale – die Sprechstunden sind gut besucht

    Immer mehr Menschen verlassen sich nicht mehr nur auf das, was ihnen ihr Hausarzt sagt, sie besuchen „Dr. Google“ und die Medizinportale im Internet. In Deutschland suchen rund 40 Millionen Bürger in einem der vielen Medizinportale nach Hilfe und während die einen suchen, profitieren die anderen, nämlich die Pharmaunternehmen und Heilpraktiker, die an der Präsenz bei der weltgrößten Suchmaschine Google sehen können, was besonders stark nachgefragt wird. Diese Zahlen lassen sich dann für Werbezwecke und bessere Umsätze nutzen.

    Die Top 10 der Medizinportale

    Diagnostikseiten, Online-Sprechstunden, Internetapotheken und Medizinportale – das Internet ist beim Thema Medizin sehr gut aufgestellt. Viele, die im Internet unterwegs sind, glauben, dass sie keinen Arzt mehr nötig haben, sie suchen bei Google einfach die Diagnose und die passende Behandlung direkt dazu. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt, welche Krankheiten und Beschwerden am häufigsten gegoogelt werden:

    1. Schilddrüsenvergrößerung
    2. Diabetes
    3. Hämorrhoiden
    4. Magenschleimhautentzündung
    5. Magersucht
    6. Neurodermitis
    7. ADHS
    8. Depressionen
    9. Durchfallerkrankungen
    10. Bluthochdruck

    Am häufigsten suchen die Menschen in Hamburg und Bremen nach Krankheiten und Therapien, gefolgt von Berlin und Nordrhein-Westfalen, am wenigsten vertrauen offensichtlich die Einwohner von Sachsen-Anhalt und Brandenburg dem Internet als medizinischem Ratgeber.

    Nicht immer die beste Wahl

    Jedes Medizinportal und jede medizinische Webseite bietet eine Fülle von Informationen, aber nicht immer entsprechen diese Informationen auch der Wahrheit. Die Studie hat sich auch mit der Qualität der einzelnen Medizinportale und Webseiten befasst und kam zu einem ernüchternden Ergebnis. So schnitt in der Top 10 Liste nur die Seite zum Thema Magersucht mit einem „befriedigend“ ab, die anderen Seiten waren „ausreichend“ bis „mangelhaft“. Viele Betreiber von Webseiten mit medizinischem Inhalt setzen mehr auf Quantität statt auf Qualität und bieten nur oberflächliche und unzureichend recherchierte Informationen. Auch bei den Diagnostikportalen sieht es nicht sehr viel besser aus. Für die Studie wurden 23 kostenlose Diagnostikportale mit jeweils 45 Krankheiten unter die Lupe genommen und nur 34 % dieser Portale lieferte die richtige Diagnose zur jeweiligen Krankheit.

    Das Geschäft mit der Medizin

    Für Pharmaunternehmen und auch für Heilpraktiker ist das stetig steigende Interesse der Menschen an medizinischer Hilfe aus dem Internet zu einem lukrativen Geschäft geworden. Vor allem die Pharmaunternehmen profitieren, denn sie sind nicht länger auf die Empfehlungen von Ärzten angewiesen, durch Google haben sie die Möglichkeit, ihre Werbung punktgenau zu platzieren und ihre Kunden direkt anzusprechen. Das gilt aber nicht nur für Pharmaunternehmen oder Heilpraktiker, sondern auch für viele andere Branchen, die auf dem medizinischen Sektor arbeiten. So können sich die zahlreichen Pflegedienste an den Besucherzahlen der Medizinportale und Diagnostikseiten orientieren und dann ganz gezielt ihre Dienste anbieten. Die Hersteller von medizinischen Hilfsgeräten und auch private Kliniken müssen nur die Statistiken bei Google lesen und wissen dann, was die Menschen besonders interessiert.

    Bild: © Depositphotos.com / HASLOO

  • Ist Alzheimer ansteckend?

    Ist Alzheimer ansteckend?

    Durch den demografischen Wandel wird die Gesellschaft immer älter und mit dem zunehmenden Alter steigt auch der Zahl der Alzheimerkranken. Jetzt sorgt eine neue Studie für Aufregung, denn britische Forscher haben heraus gefunden, dass Alzheimer unter bestimmten Umständen ansteckend sein kann. Obwohl eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch, zum Beispiel durch eine Tröpfcheninfektion, nicht möglich ist, so kann es aber durchaus sein, dass Eiweißstoffe, die für Alzheimer typisch sind, durch eine Operation oder eine Bluttransfusion übertragen werden können.

    Wachstumshormone als Überträger

    Jahrelang haben sich die Forscher des National Hospital für Neurology and Neurosurgery in London mit der Erforschung der gefürchteten Creutzfeldt-Jakob-Krankheit beschäftigt und die Gehirne von denjenigen untersucht, die an der Hirnkrankheit gestorben sind. Viele dieser Menschen hatten als Kinder Wachstumshormone aus den Hirnanhangdrüsen von verstorbenen Personen bekommen und diese Hormone waren sehr wahrscheinlich mit Prionen verunreinigt. Prionen sind Eiweißmoleküle, die auch im Gehirn von gesunden Menschen zu finden sind, aber sie können unter bestimmten Umständen ihre Form verändern. Wenn das passiert, dann gibt es eine Art Kettenreaktion, bei der auch gesunde Eiweißmoleküle geschädigt werden. In der Folge verklumpen sie, sie lagern sich im Gehirn ab und es kommt zu typischen Symptomen einer Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung.

    Übertragung durch Transfusionen

    Nicht nur bei Creutzfeldt-Jakob spielen Eiweißmoleküle eine große Rolle, auch in den Gehirnen von Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind. Diese Moleküle können bei einer Hirnoperation oder sogar durch eine Bluttransfusion übertragen werden. Bei denjenigen, die mit diesen Eiweißmolekülen infiziert werden, können sich dann Alzheimer Symptome zeigen. Die Forscher in Großbritannien schließen auch eine mögliche Übertragung auf dem Weg der Bluttransfusion oder durch chirurgische Instrumente nicht aus. Selbst wenn eine Übertragung möglich ist, die Wahrscheinlichkeit sich mit Alzheimer anzustecken, ist äußerst gering und die Wissenschaftler betonten, dass die Forschungen auf diesem Gebiet noch lange nicht abgeschlossen sind. Es gibt noch viele offene Fragen und es wird noch einige Jahre dauern, bis es überhaupt gesicherte Erkenntnisse geben wird.

    Alzheimer – Klassische Ansteckung nicht möglich

    Was die Forscher ausschließen, das ist die klassische Infektion durch Kontakte oder durch Tröpfchen, wie es beim Niesen oder Husten passiert. So muss sich zum Beispiel das Pflegepersonal in Heimen, die an Alzheimer erkrankte Menschen pflegen, keine Sorgen machen und auch Angehörige, die sich um Alzheimerkranke kümmern, können sich nicht anstecken. Selbst wenn nachgewiesen wird, dass es zu einer Ansteckung gekommen ist, dann heißt das noch lange nicht, dass derjenige, der infiziert ist, auch an Alzheimer erkrankt. Es gibt momentan keinen Beweis, dass eine Übertragung auch automatisch Alzheimer auslöst. Sollte aber die Creutzfeldt-Jakob These auch für Alzheimer gelten, dann steht fest, dass die Krankheit, vor der sich so viele Menschen fürchten, in der Zukunft zu den Infektionskrankheiten gehört, auch wenn eine Ansteckung von Mensch zu Mensch immer ausgeschlossen werden kann.

    Bild: © Depositphotos.com / luckybusiness

  • Mehrheit der Deutschen will Zusatzinfos auf der Krankenkarte

    Mehrheit der Deutschen will Zusatzinfos auf der Krankenkarte

    Wer in Deutschland krankenversichert ist, der hat auch eine Gesundheitskarte. Auf dieser Gesundheitskarte sind bislang nur Daten gespeichert, wie der Name, das Geburtsdatum, das Alter, die Adresse und die jeweilige Mitgliedschaft in einer Krankenkasse. Die Mehrheit der Deutschen kann sich jedoch durchaus vorstellen, dass auch noch andere Daten auf der Gesundheitskarte abgespeichert werden.

    Mehr Informationen

    Auch wenn die „gläserne“ Gesundheitskarte immer wieder zu Diskussionen führt, 92 % der Deutschen möchten zum Beispiel, dass ihre Blutgruppe auf der Gesundheitskarte gespeichert wird. Einen Hinweis auf chronische Erkrankungen, mögliche Allergien oder Medikamentenunverträglichkeiten können sich 88 % als zusätzliche Informationen auf der Gesundheitskarte vorstellen. 84 % würden sich sicherer fühlen, wenn auf ihrer Gesundheitskarte gespeichert ist, welche Medikamente sie regelmäßig einnehmen, und 67 % sprechen sich dafür aus, dass auch Hinweise auf frühere Erkrankungen auf der Gesundheitskarte ihren Platz finden. Nur fünf Prozent war grundsätzlich dagegen, dass Daten über die Gesundheit auf der Gesundheitskarte erscheinen.

    Das E-Health-Gesetz

    Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geht sogar noch einen Schritt weiter, denn er möchte das sogenannte E-Health-Gesetz auf den Weg bringen. Dieses geplante Gesetz sieht unter anderem vor, dass bis 2018 alle für die Gesundheit relevanten Daten auf der Gesundheitskarte gespeichert werden. Dazu sollten laut Ministerium auch Allergien ebenso wie Implantate und Vorerkrankungen gehören. Auch der Medikationsplan eines Patienten soll auf der Karte ersichtlich sein.

    Nützliche Infos

    Auch wenn man sich mit den Gedanken nicht anfreunden kann, dass alles, was die Gesundheit betrifft, mit nur einem Klick zu sehen ist, im Notfall können die Informationen sehr nützlich sein. Kommt es zum Beispiel zu einem Unfall und der Betroffene verliert viel Blut, dann muss das Personal im Krankenhaus nicht mehr den Umweg über die Blutprobe machen, um festzustellen, welche Blutgruppe gebraucht wird, ein Blick auf die Gesundheitskarte reicht aus, um bei der Blutbank das passende Blut zu bestellen. Auch wenn ein Patient auf ein bestimmtes Medikament allergisch reagiert, dann kann das im Ernstfall gefährlich werden, und auch diese Gefahr wird mit den entsprechenden Angaben auf der Gesundheitskarte gebannt. Vor allem, wenn Patienten ohne Bewusstsein in ein Krankenhaus eingeliefert werden und sich selbst nicht mehr zu möglichen Risiken bei der Behandlung äußern können, dann kann die Gesundheitskarte unter Umständen sogar Leben retten.

    Wichtig bei älteren Patienten

    Wenn ältere Menschen, die vielleicht geistig nicht mehr so ganz auf der Höhe sind, in ein Krankenhaus eingeliefert werden, auch dann sind die Daten auf der Gesundheitskarte wertvoll. Zurzeit muss das Pflegepersonal immer den richtigen Ansprechpartner beispielsweise in einem Seniorenheim ans Telefon bekommen, um zu erfahren, welche Medikamente in welcher Dosierung vom Patienten eingenommen werden und ob es eventuelle Unverträglichkeiten gibt. Ein Blick auf die Gesundheitskarte würde dann ausreichen, um den Patienten richtig und kompetent zu behandeln.

    Bild: © Depositphotos.com / imagepointfr

  • Aktionstag pflegende Angehörige am 8. September

    Jedem Vierten fehlt die Anerkennung, besonders Männer gehen zuweilen leer aus

    Hamburg (ots) – Wertschätzung ist ein Schlüsselthema in der Diskussion um die Zukunft der Pflege in Deutschland. Das gilt für Pflegeberufe und gleichermaßen auch für private Pflegepersonen, die sich um ein Familienmitglied kümmern. Letztere stehen am Dienstag auch im Mittelpunkt eines bundesweiten Aktionstages, der darauf aufmerksam machen will, was pflegende Angehörige leisten. Immerhin zeigt die Pflegestudie der Techniker Krankenkasse (TK), dass jeder Vierte (24 Prozent) von ihnen der Ansicht ist, dass seine Hilfe nicht anerkannt wird.

    „Die Bedeutung dieser informellen Unterstützung ist derzeit erheblich. Sieben von zehn Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt, die große Mehrheit von ihnen ausschließlich durch Angehörige“, erklärt Georg van Elst, Fachreferatsleiter Pflege bei der TK. Zwar geben in der TK-Studie drei von vier pflegenden Angehörigen (76 Prozent) an, dass die von ihnen geleistet Hilfe von anderen anerkannt wird. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass jedem vierten Wertschätzung fehlt.

    Dabei fällt auch ein deutlicher Unterschied zwischen Männern und Frauen auf: Während sich 78 Prozent der privat pflegenden Frauen anerkannt fühlt, sind es bei den Männern nur 67 Prozent. Georg van Elst: „Hier kommen wahrscheinlich noch tradierte Geschlechterrollen zum Tragen. Vielfach gilt Pflege nach wie vor als Frauensache.“ In der Praxis übernehmen in der Tat noch immer maßgeblich die Frauen die Pflege eines Familienmitgliedes (TK-Pflegestudie: 79 versus 21 Prozent). „Dann ist es natürlich besonders schade, wenn Männer weniger Anerkennung dafür erhalten, dass sie einen Angehörigen versorgen“, so van Elst.

    Hinweis für die Redaktionen:

    Im Auftrag der TK hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juli und August des Vorjahres insgesamt 1.007 pflegende Angehörige in persönlichen Interviews befragt. Die Studie „Pflegen: Belastung und sozialer Zusammenhalt. Eine Befragung zur Situation von pflegenden Angehörigen“ ist in der Reihe WINEG Wissen erschienen. Sie steht unter www.tk.de (Webcode 700088) zum Download zur Verfügung. Hier finden sich auch weitere Infos zur Versorgung Älterer und zur Pflegereform, Infografiken sowie honorarfreie Pressefotos.

     

    Pressekontakt: Teresa Urban Tel. 040 – 69 09 21 21 teresa.urban@tk.de www.newsroom.tk.de www.twitter.com/TK_Presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3113787