Schlagwort: Pille

  • Eine Haartransplantation bei Dr. Serkan Aygin durchführen lassen

    Eine Haartransplantation bei Dr. Serkan Aygin durchführen lassen

    Es ist kein Geheimnis, jeder Mensch wünscht sich volles und dichtes Haar. Bei Männern trifft es neben den Kopfhaaren auch auf den Bart zu, denn manchmal fällt dieser ungleichmäßig oder einfach sehr schwach aus. Viele stören aber genau solche kahlen Stellen so sehr, dass sie im Alltag von negativen Aspekten begleitet werden. Zum Beispiel belastet es die Psyche oder man schaut ständig mit einem neidischen Blick auf andere Personen, die dieses Problem nicht haben. Obwohl es aus medizinischer Sicht keinerlei Eingriffe nötig hätte, entscheiden sich viele aufgrund der Folgen für eine Haartransplantation. Das Thema ist relativ weit gefächert und sollte deshalb nur von Fachmännern in die Hand genommen werden. Einer der Spezialisten ist Dr. Serkan Aygin, der sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat und schon seit vielen Jahren eine eigene Klinik in der Türkei betreibt. Dank ihm konnten schon tausende Patienten eine gesteigerte Lebensqualität erreichen.

    Das ist Dr. Serkan Aygin

    Hinter dem Doktortitel von Serkan Aygin steckt eine 1968 geborene Person, die an der Universität Istanbul (Çapa Medizinischen Fakultät) den akademischen Grad erreicht hat. Er spezialisierte sich an der Universität auf den Fachbereich Pharmazie, im Vakıf Gureba Krankenhaus wiederum – wo er mehrere Jahre gearbeitet hat – stand für ihn die Dermatologie im Fokus. Gleichzeitig interessierte ihn im Krankenhaus das Gebiet „Haarerkrankungen“. 2003 eröffnete Dr. Serkan Aygin seine eigene Klinik und führte Haarverpflanzungen nach der FUT-Technologie durch. Ab 2005 stieg er auf die neuere und modernere FUE-Methode um, die vor allem dem Patienten zugutekommt. Zum Beispiel bleiben damit narbenbildende Schnitte aus.

    Aufgrund zahlreicher positiver Bewertungen und dem Einsatz neuester Technologien hat sich Dr. Serkan Aygin nicht nur im eigenen Land (Türkei) einen Namen gemacht, auch Betroffene aus dem Ausland finden zu ihm. Hier sind unter anderem die Länder Griechenland, England, Italien und Katar zu nennen. Beeindruckend sind auch die Zahlen seiner Klinik, so liegt die Erfolgsrate bei 98 Prozent und er führt regelmäßig weltweite Konferenzen. Eines ist also sicher: Wer eine Haartransplantation Türkei bei Dr. Serkan Aygin durchführen lässt, der ist in besten Händen.

    Die verschiedenen Möglichkeiten

    Das Ziel bei einer Haarverpflanzung ist volleres und dichteres Haar. Dieses Vorhaben wird dadurch erreicht, dass man Haarwurzeln an den Stellen einsetzt, an denen es keine oder nur wenige Haare gibt. Von selbst würden sich in solchen Bereichen keine Haarwurzeln mehr bilden, was die Haartransplantation zu einer dauerhaften Lösung für Betroffene macht. Viele versuchen es zwar mit irgendwelchen Pillen oder Cremes, doch deren Erfolgschancen gehen nicht selten gegen Null.

    Ein solcher „Eingriff“ wird als sogenannte Mikrooperation bezeichnet. Es handelt sich nämlich um keine richtige Operation, da unter anderem keine Vollnarkose notwendig ist. Auch wenn der Ort des Geschehens an ein Krankenhaus erinnert, die Beendigung des Vorgangs erfolgt mit nur wenigen medizinischen Eingriffen, sodass die Bezeichnung „Mikrooperation“ zurecht zum Einsatz kommt.

    Bei der Durchführung selbst können unterschiedliche Methoden eingesetzt werden. Zum Beispiel wird die FUE-Technik in noch weitere Unterkategorien aufgeteilt. Dazu gehören die klassische FUE (Mikrometer) und die DHI-Methode (Choi Implantat). Für viele ist die Entscheidung für eine Haarverpflanzung aber trotzdem nicht einfach, denn manchen ist der Einsatz von Nadeln unangenehm. Dank des Fortschritts müssen aber auch solche Patienten nicht auf die Vorzüge einer Haartransplantation verzichten, durch spezielle Anästhesiegeräte sind schmerz- und nadelfreie Mikrooperationen möglich.

    Durchführung in fast allen Fällen kein Problem

    Ein großer Vorteil der Haarverpflanzung ist, dass sie von nahezu allen Betroffenen in Anspruch genommen werden kann. Es spielt nur eine Nebenrolle, ob der Haarausfall erblich bedingt oder durch eine Krankheit hervorgerufen wurde. Selbst bestehende Narben machen in der Regel keine Schwierigkeiten und die Transplantation kann durchgeführt werden. Die Liste der Ausnahmefälle ist sehr kurz, sodass ein erster Termin meist mit Erfolg verbunden ist.

    Die richtige Klinik mit nur wenigen Klicks finden

    Dr. Serkan Aygin ist natürlich nicht alleine in dieser Branche tätig. Auch hat sich an seiner Empfehlung nichts geändert, allerdings kann es für manche trotzdem nicht die richtige Praxis sein. Eventuell ist der Standort zu weit weg oder man muss auf jeden Cent schauen und möchte nach noch preiswerten Angeboten Ausschau halten. Das klingt erst einmal nach viel Arbeit, doch in Wahrheit sind es nur wenige Mausklicks. Die Lösung besteht nämlich darin, dass man einen Anbietercheck durch meineHaarklinik.de tätigt. Das Portal hat sich auf Haarkliniken spezialisiert und vergleicht europaweit die besten Kliniken. Im Fokus steht nicht nur eine kundenorientierte Suche, auch das Finden der Wunschbehandlung durch einen Experten und zu einem fairen Preis haben einen hohen Stellenwert.

    Ein Vergleich aller Angebote ist selbstverständlich kostenlos und mit keinerlei Verpflichtungen verbunden. Betroffene können sich also ohne Zeitdruck auf die Suche begeben und sich in aller Ruhe mit den Ergebnissen vertraut machen. Liegt ein interessantes Angebot vor, dann wäre der nächste Schritt die Kontaktaufnahme. Aber auch hier ist zu erwähnen: Verbindliche Verpflichtungen geht man auch jetzt nicht ein.

    Wichtig ist dafür immer: Man sollte sich umfangreich beraten lassen und jede aufkommende Frage stellen. Stimmt die Chemie zum Arzt und zur Klinik, dann kann man die Haartransplantation mit einem guten Gewissen in Angriff nehmen.

  • PCO-Syndrom: So sollte man sich ernähren

    PCO-Syndrom: So sollte man sich ernähren

    Frauen mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom haben es schwer. Die Hormonstörung sorgt dafür, dass sie nicht schwanger werden können. Meistens tritt die Erkrankung im gebärfähigen Alter auf und wird sehr spät entdeckt. Besteht ein Kinderwunsch und es passiert nichts, dann folgt der Gang zum Arzt und danach die Diagnose. Der Grund für PCO ist bis heute ungeklärt, man weiß lediglich, dass in diesem Fall die Anzahl der männlichen Geschlechtshormone, die sich im Blut herumtreiben, zu hoch ist. Eventuelle Risikofaktoren sind allerdings ein erhöhter Insulinspiegel und zu viel Bauchfett. Um das Problem in den Griff zu bekommen, spielt die Ernährung eine sehr wichtige Rolle.

    Die Pille ersetzen

    Normalerweise behandelt man PCO mit einer Pille. Das Problem dabei ist aber, dass lediglich die Krankheitssymptome zurückgehen. Die Betroffenen erhalten also keine Heilung, sondern fallen nach Absetzung des Medikaments ins alte Muster zurück. Man kann zwar zusätzlich noch Hormone einnehmen, doch in Wahrheit sind diese Verfahren in der Regel unnötig. Wer nämlich Sport betreibt und zur richtigen Ernährung greift, der kann das Ganze auch so in den Griff bekommen.

    Die guten Lebensmittel

    Wer vom PCO betroffen ist, der sollte vor allem gesunde Fette zu sich nehmen. In die Sparte fallen unter anderem Kokosnussöl und die Avocado. Die Fette sind für die Produktion der Hormone wichtig. Auch nicht zu unterschätzen sind Vitamin A und B-Vitamine. Letzteres regt den Fettstoff- und Zuckerwechsel an, während das Vitamin A ein wichtiger Teil für die Fortpflanzung ist. Zu guter Letzt dürfen noch Omega-3 Fettsäuren nicht vernachlässigt werden. Fleischesser sollten vor allem darauf achten, dass die Stücke von Weidetieren stammen. Sie enthalten nämlich sowohl Omega-3 Fettsäuren als auch gutes Protein.

    Die schlechten Lebensmittel

    Jeder Mensch sollte verarbeitete Produkte vermeiden. Damit sind in erster Linie Fertiggerichte gemeint, die eine unendliche und undurchsichtige Zutatenliste haben. Für PCO-Patientinnen ist die Einhaltung noch wichtiger, denn der enthaltene Zucker ist für sie besonders schlecht. Getreide ist ebenfalls ein No-Go, es kann nämlich den Darm und den Magen schädigen. Außerdem ist es möglich, dass dadurch Vitamine und Mineralstoffe nicht mehr aufgenommen werden können. Bei Milchprodukten ist die Sachlage wiederum noch ein wenig unklar, doch bei PCO-bedingter Akne sind sie auf jeden Fall auszusortieren.

  • Neue Wunderpille gegen Grippe in Anmarsch

    Neue Wunderpille gegen Grippe in Anmarsch

    Viele starten ein neues Jahr mit einer Grippe. Sie hat in dieser Zeit Hochsaison und macht vor niemandem Halt. Egal, ob jung oder alt. Freiwillig tut sich freilich niemand die Sache mit den Viren an, schließlich ist man dadurch für längere Zeit ans Bett gefesselt und muss sich außerdem mit den Begleiterscheinungen auseinandersetzen. Dazu zählen in erster Linie Husten, Gelenkschmerzen und Schüttelfrost. Hausmittel oder Medikamente aus der Apotheke können die Auswirkungen zwar lindern, doch ein Freifahrtschein für einen „normalen“ Alltag sind auch sie nicht. Man muss sich trotzdem ausruhen und viel trinken. Viele Pillen muss man außerdem mehrmals einnehmen, zumindest bis jetzt. Es gibt nämlich in Japan ein Pharmaunternehmen, welches eine Art Wunderpille verspricht. Sie soll aber nicht nur binnen 24 Stunden helfen, sondern es soll auch die Einnahme einer einzigen Dosis ausreichen.

    So arbeitet das Medikament

    Derzeit erhältliche Grippemittel können lediglich verhindern, dass das Grippevirus nicht mehr aus den bereits eingenommenen Zellen ausbrechen kann. Die noch nicht erhältliche japanische Pille hingegen geht die Sache wesentlich effektiver an, so verhindert das Mittel, dass die Bakterien gesunde Zellen erst gar nicht einnehmen können. Dies wiederum hat zur Folge, dass das Zellsystem des Körpers nicht angegriffen werden kann.

    24 Stunden und nur eine Dosis

    Der Virus im Körper soll durch die neue Wunderpille in nur 24 Stunden eliminiert werden. Dies wäre eine echte Revolution, denn bislang ist der Zeitraum ca. dreimal länger. Außerdem reduziert sich die Einnahme auf eine einzige Dosis, auch dies ist derzeit mit zwei Dosen an fünf Tagen noch etwas anders. Die neue Medizin wäre also unterm Strich nicht nur effektiver, sondern sie würde auch schneller wirken.

    Dem Marktstart steht nichts im Wege

    Laut vorliegenden Informationen ist das Medikament im Moment in der Testphase. Es gibt allerdings so viele positive Ergebnisse, dass das Pharmaunternehmen noch im März 2018 mit einer Zulassung in Japan rechnet. In den USA hingegen könnte es erst 2019 so weit sein, ein Start in Deutschland ist ebenfalls wahrscheinlich, aber derzeit noch völlig ungewiss (vom Zeitrahmen her). Am Ende ist es also nur eine Frage der Zeit, wann der Endverbraucher Zugriff auf die Wunderpille hat.

  • Muttermilch für Erwachsene

    Muttermilch für Erwachsene

    Die Kraft der Muttermilch ist unumstritten. Während Mütter es schon immer wussten, konnten es in den letzten Jahren auch wissenschaftliche Untersuchungen belegen. Das heißt, dass Kinder, die gestillt wurden, wesentlich gesünder leben. Das reicht aber nicht nur auf die Kindheit zurück, der Effekt gilt für viele Jahre. Außerdem hat man als Erwachsener ein geringeres Risiko an schweren Krankheiten wie Darmkrebs oder Diabetes zu erkranken. Forscher geben dafür der Darmgesundheit die „Schuld“, die durch die Muttermilch eine extreme Förderung bekommt. Wie nämlich bekannt ist, beginnt die Abwehr von Erregern schon im Verdauungstrakt. Hier leben Milliarden von gutartigen Bakterien, die die Nahrungsverwertung unterstützen und schädlichen Vettern das Fürchten lehren. Kann nämlich ein Krankheitserreger schon im Darm beseitigt werden, dann kann dieser keinen Schaden mehr anrichten und belastet zudem das Immunsystem nicht.

    Reich an Präbiotika

    Die gutartigen Bakterien ernähren sich von Präbiotika, so nennen die Biologen das Nahrungsmittel der kleinen Tiere. Außerdem enthält die Milch einen Zucker, der nur in ihr vorhanden ist. Er kommt im Reich der Oligosaccharide vor und fördert die Darmgesundheit auf besondere Weise. Lange war es ein Rätsel, wieso Muttermilch den Zucker überhaupt enthält, da ihn die Babys so oder nicht verdauen können. Doch dann fand man heraus, dass die enthaltenen Präbiotika die gutartigen Bakterien nur so sprießen ließen. Sie vermehrten sich also rasend schnell und trugen zu einer effizienteren Abwehr bei. Neugeborene haben nämlich noch nicht viele davon, erst durch das Stillen breiteten sich diese blitzartig aus. Und das steigert letztendlich den ganzen Abwehrmechanismus.

    Muttermilch in Form einer Pille

    Ein aus den USA stammendes Biotech-Startup möchte nun genau diese Wirkung erzielen. Die Oligosaccharide sollen aber natürlich nicht in Form einer Muttermilch den Endverbraucher erreichen, es soll stattdessen eine Pillenform her. Nimmt man diese einmal am Tag ein, dann hofft man stark auf ähnliche Effekte wie bei Neugeborenen. Die Darmbakterien vermehren sich also überdurchschnittlich und können wesentlich besser und effizienter arbeiten. Das fördert nicht nur das Immunsystem, es wird der ganze Körper positiv davon beeinflusst.

    Derzeit ist die Einführung noch nicht sicher, es sind nämlich noch viele Fragen ungeklärt. Zum Beispiel, ob man die Wirkung der Muttermilch tatsächlich so einfach in eine Pille übertragen kann. Auch ist es fraglich, ob die Bakterien bei einem Erwachsenen gleich darauf anspringen. Sollten aber alle Antworten zu unseren Gunsten ausgehen, dann wäre es durchaus eine kleine Revolution.

     

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  • Kohlensäure – wie gefährlich ist sie wirklich?

    Kohlensäure – wie gefährlich ist sie wirklich?

    Sieht man sich das Wort Kohlensäure mal genauer an, dann fallen die Buchstaben „Säure“ im hinteren Bereich auf. Diese sind aber meist schädlich und auf gar keinen Fall für den Verzehr gedacht. Haben wir also bislang immer Gift zu uns genommen? Nein, es muss sich niemand Sorgen machen, dass er beim Trinken von Mineralwasser etwas Schlechtes für seinen Körper getan hat. Es handelt sich nach wie vor um eine gesunde Flüssigkeit, allerdings kann diese unangenehme Auswirkungen haben. Diese sind jedoch nicht lebensbedrohlich oder so.

    Verursacht Blähungen

    Wir kennen es wohl alle: Trinkt man Getränke mit Kohlensäure zu schnell, dann gibt es ein Völlegefühl im Magen. Kurze Zeit später stößt man auf, damit die „eingesperrte“ Luft entweichen kann. Dieser Prozess ist weder gefährlich noch schädlich, Sportler sollten jedoch aus diesem Grund zu stillem Wasser greifen. Bei Diäten ist dieses Gefühl sogar gewollt, denn durch den „aufgeblasenen“ Magen trickst man den Hunger aus. Doch Vorsicht, übertrieben kann es zu Blähungen kommen.

    Laut Studien soll das Gas, welches in der Kohlensäure enthalten ist, eine Dehnungsreizung im Magen auslösen. Das führt anschließend zu einer Vergrößerung der Magenwand und zu einem verspäteten Sättigungsgefühl. Dieser Effekt ist vor allem bei Diäten negativ und kann so manchen Abnehmversuch über den Haufen werden.

    So wirkt die Kohlensäure im Körper

    Kohlensäure hat auch gute Eigenschaften, sie wirkt desinfizierend. Keime im Mund beziehungsweise im Getränk werden reduziert und die Geschmackspapillen von Speiseresten befreit. Des Weiteren findet eine Anregung des Speichelflusses und der Verdauung statt.

    Weniger positiv ist die Reizung der Magenschleimhaut, die aufgrund der Kohlensäure entsteht. Das führt zu einer zusätzlichen Bildung von Magensaft. Menschen, die Probleme im Magen-Darm-Bereich haben, sollten demnach weniger kohlensäurehaltige Flüssigkeit zu sich nehmen, auch wenn in diesem Fall ebenfalls keine ernste Gefahr besteht. Das bekannte Unwohlsein ist übrigens kein Anzeichen einer Erkrankung, es verschwindet in der Regel von ganz alleine wieder.

    Kohlensäure ist vielseitig einsetzbar

    Dank der kleinen Bläschen werden nicht nur Getränke länger haltbar gemacht, auch Soßen und luftige Desserts gehen dadurch besser auf. Statt Backpulver ist Kohlensäure schon lange ein Geheimtipp in der Küche und findet immer öfters seinen Einsatz.

    Letztendlich ist die Kohlensäure nicht schädlich für unsere Gesundheit, sie kann lediglich unangenehme Auswirkungen haben, die aber meist von alleine wieder verschwinden.

  • Wenn Vitamin-B-Tabletten schaden

    Wenn Vitamin-B-Tabletten schaden

    In jedem Gesundheitsratgeber kann man nachlesen, dass der Körper täglich Vitamine aufnehmen muss. Sie sind für verschiedene Bereiche zuständig und halten unter anderem die Körperabwehr in Stellung. Oftmals ist die Abdeckung der empfohlenen Menge aber nicht möglich, sodass der Griff zu Vitamintabletten immer häufiger wird. Eigentlich nichts Schlimmes nimmt man an, doch einer neuen Studie zufolge ist sehr wohl eine Gefahr vorhanden. Dies betrifft in erster Linie die Männer, die durch eine zu hohe Einnahme eher an Lungenkrebs erkranken können. Die Untersuchung wurde übrigens von Forschern aus Taiwan durchgeführt.

    Doppelte Gefahr

    Die Botschaft der Studie ist schnell erklärt: Nahmen Männer gezielt einer der beiden Vitamine ein (B6 oder B12), dann erhöhte sich das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Das Ergebnis überrascht, denn eigentlich will man damit seinem Körper etwas Gutes tun und beispielsweise Mangelerscheinungen verhindern. Nicht vorhersehbar waren auch die Tatsachen, dass es bei Multivitaminpräparaten und bei Frauen nicht der Fall war. Beide Faktoren führten nicht zu einem erhöhten Lungenkrebsrisiko. Letzteres konnte noch nicht sicher geklärt werden, allerdings sollen wohl männliche Geschlechtshormone die Gefahr fördern.

    Daten von 77.000 Menschen

    Die Studie wurde mit Informationen/Daten von etwa 77.000 Personen durchgeführt. Sie waren zu Beginn zwischen 50 und 76 Jahre und lebten in Washington. Für die Untersuchung gaben die Teilnehmer die Anzahl und Art der Vitaminpräparate an, die sie in den letzten zehn Jahren geschluckt hatten. Dabei zeigte sich, dass der Durchschnitt über die empfohlenen US-Richtlinien gekommen ist (in Bezug auf B-Vitamine). Des Weiteren fügten sich in die Auswertung auch Daten wie Alter, Alkoholkonsum, Größe und Krankengeschichte ein. Während der Beobachtungszeit von ca. sechs Jahren zeigte sich, dass rund ein Prozent an Lungenkrebs erkrankten (808 Probanden). Das erhöhte Risiko entstand bei der Einnahme von B-Vitaminen als Einzelpräparat.

    Geht man von einer Dauer von zehn Jahren aus, dann ist das Risiko etwa doppelt so hoch. Dies bezieht sich auf eine hohe Dosis, die am Tag mindestens 20 Milligramm betragen muss. Bei Männern, die keine Vitaminpräparate genommen haben, lag die Rate der Lungenkrebserkrankung bei 1,2 Prozent. Auf den höchsten B6-Konsum bezogen stieg die Zahl auf 1,9 Prozent und in Bezug auf den höchsten B12-Konsum sind es 2,2 Prozent.

    Demnach kann man tatsächlich behaupten, dass eine zu hohe Dosis schädigt. Zumal die Pillen auch nur dann sinnvoll sind, wen jemand wirklich einen Mangel hat. Da dies aber nur selten der Fall ist, sollte man besser darauf verzichten.