Schlagwort: Probleme

  • 4 Wochen ohne Internet – was verändert sich?

    4 Wochen ohne Internet – was verändert sich?

    Ohne Internet sehe die Welt ganz anders aus. Egal ob beruflich oder privat, fast niemand kann sich dem Trend zur digitalen Welt entziehen. Dabei starren nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene auf das Smartphone, auch die „ältere“ Generation kann sich zum Teil nicht davon losreißen. Nicht selten ist in einem Haushalt die ganze Familie vernetzt. Doch was passiert, wenn man ihnen das Internet für vier Wochen entzieht und alle Geräte einer nicht vernetzten Familie gibt? Wie verändert sich das Verhalten beider Haushalte und was würden sie nach dieser Zeit verändern?

    Schweren Herzens abgeben

    Diese Frage hat sich ein Fernsehsender gestellt und ein Experiment daraus gemacht. Wenig überraschend fiel zu Beginn die Abgabe von Smartphone, Tablet, Spielkonsole und Co. schwer, zu Tränen kam es aber dann doch nicht. Das liegt vielleicht auch an der kleinen Schockstarre, die die Situation noch nicht real erschienen lies. Die andere Familie freute sich nur bedingt auf den Zuwachs der Technik, schließlich spielten bislang Notebook und Konsorten auch keine Rolle in ihren Leben. Anfangs wollten nicht alle mitmachen, das hat sich jedoch schnell gelegt und die Aufgabe konnte starten.

    Mehr Familienleben

    In den vier Wochen war schnell klar, dass Tablet und Co. einen hohen Stellenwert in der vernetzen Familie haben. Es wird wenig miteinander unternommen und die Kommunikation erfolgte überwiegend über WhatsApp oder SMS. Das gilt auch für die sozialen Kontakte, Freundschaften werden vorrangig per Facebook gepflegt und bei Problemen schreibt man Freunde über Social Media an. Die meiste Zeit ist jeder mit seinem Gerät beschäftigt, miteinander wird nur wenig unternommen. Das hat auch eine Form von Bequemlichkeit, denn die unzähligen Apps können einem den Alltag durchaus extrem erleichtern. Überraschenderweise konnten sich alle Familienmitglieder mit der Zeit an die „Internet-Diät“ gewöhnen, zu 100% war es aber freilich nicht möglich.

    Während des vierwöchigen Projekts hat der Fernsehsender verschiedene Alternativen vorgegeben, sodass zum Beispiel ein Ausflug auf eine Almhütte drinnen war. Oder es wurde nicht auf der Nintendo Wii, sondern auf einem Flipper gezockt. Gesellschaftsspiele und eine Tischtennisplatte waren ebenfalls mit dabei. Die Welt abseits des Internets war für alle Mitglieder neu, von manchen Dingen wurden aber trotzdem positive Erfahrungen mitgenommen. Es fällt auf, dass in der einen oder anderen Situation das Smartphone doch fehlte. Informationen konnten nicht einfach auf Google nachgeschlagen oder die Zeit mit Apps vertrieben werden.

    Technik muss nicht sein?

    Der nicht vernetzte Haushalt musste sich erst mal an die neue Technik gewöhnen. Nur die Tochter nutzt ein Smartphone, das jedoch nur äußerst selten Verwendung findet. So kann eine Antwort auf WhatsApp schon mal drei Tage in Anspruch nehmen. Ihre Eltern haben nichts damit am Hut und nahmen die Geräte vorsichtig unter die Lupe. Es fällt auf, dass die Offenheit für Neues verhalten war. Küchenwaage, Staubsaugerroboter und Laptop, all diese Dinge waren keine große Hilfe. Ihrer Meinung nach geht es ohne digitale Hilfe schneller und besser, den einen oder anderen positiven Eindruck konnten aber auch sie nicht verschleiern. So war die Kamera im Smartphone und ein Videogespräch mit dem Notebook interessant. Mit ein wenig Hilfe klappte auch die Einrichtung einer WhatsApp-Gruppe. Damit die Technik im Alltag auch zum Einsatz kam, musste der Sender manchmal nachhelfen. So baute sich beispielsweise die Nintendo Wii nicht von alleine auf.

    Ohne die „Spielzeuge“ war auf jeden Fall mehr Familienleben da, dafür hatte man nicht die Vorteile des Internets. Bei Problemen konnte man nicht einfach auf Facebook einen entsprechenden Post erstellen oder Freunden ein lustiges Bild schicken. Natürlich hat auch dies zwei Seiten, der persönliche Kontakt mit der Familie und Bekannten ist einfach unersetzlich.

    Fazit

    Der vernetzte Haushalt hat nach den vier Wochen gemerkt, dass Handy und Konsorten nicht immer griffbereit sein müssen. Ein paar Stunden ohne die Geräte ist kein Weltuntergang, dafür steigert man den Zusammenhalt in der Familie. Vollständig wollte aber niemand auf die moderne Technik verzichten, die Verlockung ist einfach zu groß. Für die Zukunft heißt es also die Nutzungsdauer zu reduzieren und mehr mit Eltern und Geschwistern unternehmen. PS: Die ungelesenen Nachrichten (WhatsApp, Facebook…) beliefen sich nach der Zeit auf mehrere Hundert Stück. Ein Beweis, wie fest soziale Netzwerke und Messenger schon in unserem Alltag integriert sind.

    Die andere Familie konnte sich nach dieser Zeit nur begrenzt mit der Technik anfreunden. Dinge wie der Staubsaugerroboter oder die Nintendo Wii fielen durch, wirklich überzeugen konnte nur das Smartphone mit verbauter Kamera. Das Schießen von Fotos und das Drehen von Videos machte vor allem den Eltern Spaß. Viel mehr wird auch nicht Einzug in ihr Leben halten, alle wollen weiterhin überwiegend „analog“ leben.

    Unterm Strich wird klar, dass ein Mittelweg aus beiden Welten das beste Ergebnis liefert. Ganz ohne Internet kommt man heute nicht aus, vor allem wenn Schulkinder da sind. Sie lernen bereits in der Schule den Computer und seine Möglichkeiten kennen. Übertreiben sollte man es aber auch wieder nicht, ansonsten werden reale Freundschaften und die Familie vernachlässigt. Die goldene Mitte ist die Lösung, wirklich einfach lässt sich das aber nicht immer umsetzen.      

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  • Nordic Walking – alternative Lösung zum Laufsport

    Nordic Walking – alternative Lösung zum Laufsport

    Laufsport ist zwar gesund, kommt jedoch nicht für alle Menschen in Frage. Wer dennoch auf der Suche nach sportlicher Betätigung im Freien ist, findet im Nordic Walking eine gesunde Alternative.

     

    Nordic Walking – ideal für Übergewichtige und gegen erste Verschleißerscheinungen

    Menschen, die auf Grund von ersten Verschleißerscheinungen im Bereich ihrer Gelenke Schwierigkeiten mit dem Laufen haben, finden in Nordic Walking eine gute Alternative. Ferner eignet sich dieser Outdoor-Sport hervorragend für Menschen, die zahlreiche Pfunde zu viel mit sich herumschleppen müssen.

     

    Nordic Walking war anfänglich für das Training von Skisportlern in den Sommermonaten angedacht. Charakteristisch für diese Sportart ist nicht das Laufen, sondern ein zügiges Gehen. Hierfür werden zwei Stöcke zu Hilfe genommen. Erlernen lässt sich Nordic Walking in Einführungskursen unter fachmännischer Anleitung.

     

    Auf den ersten Blick sieht diese Art des Fortbewegens für Außenstehende äußerst bequem aus. In Realität ist Nordic Walking jedoch ein zwar relativ sanftes, jedoch gleichzeitig äußerst wirksames Ausdauertraining. Es wirkt sich besonders positiv auf die Muskulatur sowie das Herz-Kreislaufsystem des Menschen aus.

     

    Als wahres Ganzkörpertraining fordert das Nordic Walking 90 Prozent sämtlicher Muskeln. Vergleichsweise gegenüber dem zügigen Spazierengehen oder dem simplen Walken ohne Stöcke erbringt Nordic Walking 50 Prozent mehr Effektivität. Begründet wird dieser Aspekt in der gleichzeitigen Beanspruchung von Armen und Beinen. Ferner lassen sich mit dieser sanften Sportart

    • Schultern
    • Rücken
    • Bauch

     

    optimal trainieren.

     

    Ein weiterer positiver Aspekt des Nordic Walking besteht im Verbrennen von rund 50 Prozent mehr Kalorien als beim einfachen Walken ohne Stöcke. Selbst der Sauerstoffverbrauch steigt bei gleicher Geschwindigkeit um die Hälfte an.

     

    Neben den Stöcken brauchen Outdoor-Sportler aber noch ein passendes Outfit. Zum Sportbedarf zählen neben atmungsaktiver Kleidung auch die passenden Laufschuhe. Zum Auffinden der idealen Laufschuhe empfiehlt sich das Aufsuchen von Sportgeschäften. Auch hier ist ein kostengünstiger Online-Einkauf ist lohnenswert. Empfohlen beim Einkauf von Sportbekleidung wird, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen. So kann es beispielsweise durchaus lohnenswert sein, in diesem Falle auf ein Markenprodukt – beispielsweise Asics – zurückzugreifen.

     

    Vorteile von Nordic Walking im Vergleich zum Laufen

    Nordic Walking ist von jedem Menschen relativ leicht erlernbar. Neueinsteiger, Personen mit Problemen in den Gelenken und Rücken- oder Kniebeschwerden sowie Übergewichtige können diesen Sport problemlos ausführen. Dank der Stöcke erfährt der menschliche Bewegungsapparat eine Entlastung um bis zu 30 Prozent. Darüber hinaus tragen die Stöcke dafür Sorge, dass während des zügigen Gehens die Person nicht umknickt. Selbst auf glatten Böden sorgen sie für ein sicheres Laufgefühl.

     

    Durch das Nordic Walking bestehen sehr gute Chancen der Lockerung von Muskelverspannungen im Bereich des Nackens und der Schultern. Die komplette Muskulatur erfährt eine Kräftigung, eine ideale Sauerstoffversorgung des Organismus ist gewährleistet, eine Verbesserung der Herz-Kreislaufleistung lässt sich beobachten.

     

    Ähnlich wie beim Laufsport schüttet der menschliche Organismus nach rund 30 Minuten Nordic Walking körpereigene Glückshormone wie beispielsweise Serotonin aus. Diese bessern die Stimmung und zeigen entspannende Wirkungen auf Körper und Geist.

     

     

  • Mobbing, was ist das?

    Mobbing, was ist das?

    Mobbing hat einen enormen Einfluss auf den gesamten Alltag. Dieses Phänomen ist mit einer intensiven und andauernden Form von Psychoterror zu vergleichen. Im Laufe der letzten Jahre kam es in fast jedem Lebensbereich – in der Schule, selbst in Grundschulen, im Studium, in Projekten und schlussendlich im Beruf – immer wieder zu Mobbingopfern. Im Folgenden wollen wir aufklären, was hinter Mobbing überhaupt steckt und was Sie aktiv dagegen unternehmen, um schlimmere Konsequenzen zu vermeiden.

     

    Woran erkennen Sie Mobbing?

    Mit dem Mobbing sind unerbittliche Gängeleien und Schikanierungen zwischen Personen oder Personengruppen verbunden – mit dem Ziel, andere ins Abseits zu stellen bzw. aus einer beruflichen Situation heraus zu drängen. Zu den typischen Formen des Mobbings gehören:

    • das Verbreiten falscher Tatsachen und Behauptungen,
    • eine Überforderung über zu viele Arbeitsaufgaben,
    • Androhungen von Gewalt – physischer und psychischer Natur,
    • die soziale Isolation direkt am Arbeitsplatz.

     

    Das Mobbing übersteigt das Level harmloser Lästereien! Es breitet sich auf den gesamten Arbeitsalltag aus. Im umgangssprachlichen Bereich ist von regelmäßiger, fortgesetzter Belästigung die Rede. Die betroffene Person wird in ihrer Würde verletzt. Sie steht im Abseits und kann der eigentlichen Tätigkeit nicht in gewohnter Art und Weise nachgehen.

     

    Die unterschiedlichen Gesichter des Mobbings

    Ausgehend von Forschern und Wissenschaftlern werden gleich mehrere Gesichtspunkte beim Mobbing voneinander unterschieden:

    • Opfer: Das Ziel, eine Person aus einer Position herauszutreten, schafft Opfer, die sich mit ungleichen Machtverhältnissen konfrontiert sehen und in eine Verteidigungsposition geraten.
    • Ungleiche Machtverhältnisse: Entscheidend ist der Einfluss der beiden Parteien, die gegeneinander stehen. Ist eine Person zum Beispiel einer anderen überlegen, kann diese sichere Machtverhältnisse unverhältnismäßig ausspielen. Darüber hinaus ist es möglich, numerisch eine Übermacht zu erzeugen, sodass gleich bis zu vier Personen gegen ein anderes Opfer vorgehen.
    • Handlungen: Die Aktionen und Strategien können nonverbaler und verbaler sowie physischer Natur sein. Hier werden feindselige und aggressive Haltungen und kritische Handlungen unterschieden. Alle diese Handlungssequenzen zielen auf eines ab: ein bestimmtes Opfer zu schädigen und zu verletzen.
    • Verhaltensmuster: Was unterscheidet Mobbing von einfachen Lästereien? Es handelt sich um stetige Verhaltensmuster, die sich aus mehreren Handlungen zusammensetzen, um eine systematische Kränkung herbeizurufen. So ist bei Mobbing ein gewisser Vorsatz vorhanden, eine andere Person entscheidend zu schädigen.

     

    Was ist unter Bullying oder Bossing zu verstehen?

    Direkt am Arbeitsplatz lassen sich Mobbing Verhaltensweisen in ihrer Verlaufsform zwischen den Arbeitern und Mitarbeitern oder zwischen Untergebenen und Vorgesetzten unterscheiden. Spielt der Chef oder Vorgesetzte seine Machtverhältnisse unverhältnismäßig aus und schikaniert seine Untergebenen, ist im Englischen zum Teil vom Bossing und Bullying die Rede. Der Psychoterror wird in diesem Fall von höher situierten Personen tatsächlich in 40 % aller Mobbingfälle ausgeübt. Damit möchte der Vorgesetzte zumeist seine eigene Position festigen, sein Ego aufbauen und das auf Kosten anderer.

     

    Welche Ursachen hat Mobbing?

    Forscher gehen in diesem Zusammenhang zumeist von situativen Faktoren aus oder von bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen, die das Opfer aufweist.

    • Die zwischenmenschlichen Interaktionen und
    • die Art und Weise des Zusammenlebens,
    • das Arbeitsumfeld und
    • die Organisation

    können einen weitreichenden Einfluss auf dieses Phänomen haben. Die Opfer sind zumeist konfliktscheu, unterwürfig und ängstlich. Für den potenziellen Täter perfekt, um ihre symptomatische Rolle auszunutzen. Das Gefühl, unterlegen zu sein, ist die Basis für weitreichendes Mobbing, das haben typische Verhaltensweisen in gängigen Untersuchungen ergeben.

     

    Eine weitere Ursache kann mangelhaftes Selbstvertrauen aufseiten des Täters sein. So hat er oder sie über das Mobbing eine Chance, die eigene Reflexion und negative Emotionen auszugleichen. Heute wird Mobbing als Tatwaffe und soziale Sanktion verstanden, um den betrieblichen Wettstreit zu eröffnen und sich hohe Positionen zu sichern.

    Die zunehmende prekäre Lage auf dem Arbeitsmarkt und die abnehmende Sicherheit im Hinblick auf den Arbeitsplatz haben dazu geführt, dass Mobbing gerade im Arbeitsumfeld, im Studium und Ausbildung enorm zugenommen hat. Zudem können schlechte Produktionsbedingungen und Arbeitsorganisationen die Zuständigkeiten verschwimmen lasen und einen enormen Konfliktherd heraufbeschwören.

     

    Welche Folgen kann Mobbing für Betroffene haben?

    Mobbing-Opfer erleben im gesamten Alltag und in ihrem persönlichen Leben eine starke Einschränkung psychischer Natur. Hinzu kommen negative Gefühle und eine intensive Verunsicherung, soweit diese Attacken sich im Arbeitsumfeld bewegen. Folgende symptomatische Konsequenzen gehen aus regelmäßigem Mobbing am Arbeitsplatz hervor:

    • Nervosität und Misstrauen,
    • Selbstzweifel und zunehmende Angst,
    • Konzentrationsprobleme,
    • soziale Isolation,
    • Hoffnungslosigkeit.

     

    Was tun bei Mobbing?

    Im Prinzip geben die Folgen über den Verluste eigene Lebensqualität weit hinaus, sodass in extremen Fällen Mobbing-Opfer mit Suizidgedanken spielen und diese bis zur letzten Konsequenz verfolgen. Beobachten Sie selbst am Arbeitsplatz mobbingähnliche Verhaltensweisen, sollten Sie sich mit einem Vertrauensmitarbeiter kurzschließen. Sind Sie selbst betroffen, sprechen Sie mit einem Psychologen oder mit einer Vertrauensperson aus Ihrem privaten Umfeld.

     

    Setzen Sie Tätern von Anfang an Grenzen. Sie allein entscheiden über Ihre Stoppsignale? Stellen Sie selbst fest, in welcher seelischen Verfassung sie sich befinden. Klare Signale und das Aufzeigen von Grenzen bilden erfolgversprechende Methoden, um einen Mobber zu stoppen.

    Sie geben anderen Personen und potenziellen Tätern nicht mehr das Gefühl, sich als wehrloses Opfer zu fühlen, mit denen man leichtes Spiel hat. Führen Sie Veränderungen der aktuellen Situation herbei, um eine negative Eskalation verhindern zu können. Sprechen Sie über Gefühle und Gedanken. Sie sind nicht allein und müssen sich mit einer Opferrolle auf Dauer zufriedengeben.

     

     

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  • Häufigste Krankheit: Rücken

    Häufigste Krankheit: Rücken

    Die deutsche Bevölkerung zeichnet sich durch die Volkskrankheit Rückenschmerzen. Mit einer Anzahl von fast 40 Millionen Patienten litt im letzten Jahr fast die Hälfte der Bürger an Beschwerden im Rücken. Von den Patienten, die wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen oder Beschwerden von Bindegewebe den Arzt aufsuchten, seien rund 22 Millionen mit Erkrankungen an der Wirbelsäule und des Rückens zu verzeichnen gewesen.

     

    Statistik zur Volkskrankheit Rücken

    Die Statistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat gezeigt, dass die Deutschen an der Volkskrankheit Rücken leiden. Während Rückenbeschwerden mit einem Besuch von fast 40 Millionen Patienten im vergangenen Jahr auf Platz 1 der Rangliste zu finden war, folgte auf Platz 2 Erkrankungen der Atemwege. Insgesamt suchten 35,1 Millionen Patienten Hilfe beim Arzt.

    Davon litten mehr als 20 Millionen an akuten Infektionen der oberen Atemwege. Dicht gefolgt standen Drüsen-, Ernährungs- sowie Stoffwechselkrankheiten. Auch an der Spitze zu finden waren Erkrankungen des Kreislaufsystems sowie Auffälligkeiten der Psyche.

     

    Krankheit mit dem meisten Anstieg

    Die KBV betont, dass seit 2010 vor allem ein Anstieg von Belastungs- und körperlichen Störungen, die durch psychische Krankheiten ausgelöst wurden, zu erkennen sei. Mit einem Anstieg von 19,6 % seien im Jahr 2015 13,6 Millionen Patienten aufgrund eines solchen Krankheitsbildes behandelt worden.

     

    Maßnahmen gegen Rückenschmerzen

    Um Rückenproblemen entgegenzuwirken, eignen sich Massagen, die der Entspannung dienen. Zur Vorbeugung ist es jedoch ratsam, regelmäßig Rückenübungen zu machen. Dazu bieten viele Vereine Rückenschulen an. In diesen bekommen Sie Übungen gezeigt, die Sie täglich zehn bis 20 Minuten ausführen sollen. Weiterhin eignen sich Schwimmübungen, um die Rückenmuskulatur zu stärken. Wichtig ist, diese in regelmäßigen Abständen auszuführen.

    Andernfalls kann sich die Muskulatur nicht verstärken. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden. Falsche Übungen können noch mehr Rückenprobleme auslösen. Für jene, die den ganzen Tag am Computer sitzen, ist zu empfehlen, einfache Übungen im Sitzen zwischendrin durchzuführen. Diese führen bei einer angespannten Haltung zur nötigen Entspannung.

     

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  • Welche Symptome weisen auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin?

    Welche Symptome weisen auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin?

    Nicht nur die Schilddrüsenüberfunktion ist heutzutage eine populäre Diagnose. Im Gegensatz zur Überfunktion, bei der das Organ unter Dauerbelastung arbeitet, werden bei der Unterfunktion hingegen zu wenige Hormone vom Körper produziert.

    Hier ist es wichtig, die Symptome zu kennen und im Zweifelsfall richtig deuten zu können. Im Zweifelsfall sollten Sie sich selbstverständlich immer von Ihrem behandelnden Arzt beraten lassen, damit Maßnahmen ergriffen werden können, die Ihren Körper wieder ins Gleichgewicht bringen.

     

    Woran erkennen Sie eine Schilddrüsenunterfunktion?

    Da die Hormone unserer Schilddrüse maßgeblichen Einfluss auf das Wachstum, den Kreislauf und auch auf unsere Psyche haben, machen sich auch genau an diesen Stellen die Auswirkungen der Unterfunktion bemerkbar. Das Tückische: oft verläuft die Erkrankung sehr schleichend und erste Symptome machen sich erst vergleichsweise spät bemerkbar. Eines der großen Probleme ist aber, dass die Beschwerden, die im Zuge einer Schilddrüsenunterfunktion zu Tage treten anfangs oft nicht bemerkt werden.

    Bedeutende Anhaltspunkte sind zum Beispiel die Kälteempfindlichkeit und eine erhöhte Müdigkeit. Ihre Reflexe könnten bei einer Unterfunktion der Schilddrüse verlangsamt sein. Noch dazu ist eine Gewichtszunahme möglich, obwohl sich an Ihren Essgewohnheiten nichts geändert hat. Ebenso könnte eine Muskelschwäche mit möglichen Schmerzen, Verstopfung oder eine plötzlich heisere Stimme ohne weitere Erkältungsanzeichen auftreten.

     

    Die Symptome sind auch abhängig vom Alter!

    Wichtig ist es jedoch auch zu wissen, dass genau die erwähnten Auffälligkeiten im höheren Alter noch undeutlicher und vor allem schwächer in Erscheinung treten. Gerade dann sollte auf jedes Detail geachtet werden, damit Sie erkennen, wann ein Arztbesuch sinnvoll ist.

    Eine Schilddrüsenunterfunktion kann jedoch auch durchaus angeboren sein. Gerade dann ist es wichtig, dies sehr früh zu erkennen, um entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

    Im schlimmsten Falle können ansonsten sogar geistige Behinderungen bei Neugeborenen entstehen. Für maximale Gewissheit in diesem Bereich sorgt hier eine so genannte Screeninguntersuchung bei kleinen Kindern. Diese hilft dabei, erste Anzeichen einer Unterfunktion sicher bestimmen zu können.

     

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  • Besondere Heilpflanzen als Alternativmedizin

    Besondere Heilpflanzen als Alternativmedizin

    Abseits der klassischen, schul-medizinischen Methoden und Normen stehen mehrere alternative Möglichkeiten zur Verfügung. Diese befassen sich mit Heilmethoden, die meist mit natürlichen Stoffen in Verbindung stehen und somit körpereigenen Heilprozesse in Gang setzen, um die Genesung und das Immunsystem noch besser unterstützen zu können. Ein Vorurteil, das sich immer noch hartnäckig hält, ist, dass die alternative Medizin lediglich bei kleineren „Zipperlein“ angewendet wird. Die Realität beweist hier jedoch immer mehr das Gegenteil. Besonders Heilpflanzen können demnach auch bei stärkeren Schmerzen zur Anwendung gebracht werden.

     

    Was können Heilpflanzen bewirken?

    Letztendlich wirken unterschiedliche Heilpflanzen auch auf verschiedenen Ebenen. Daher ist es immer wichtig, sich die jeweilige alternative Medizin gut auszusuchen und auf der Suche nach der passenden Lösung gegebenenfalls eingehend zu recherchieren.

    Die natürlichen Wirkstoffe sind schließlich – wie auch die Inhaltsstoffe in der Schulmedizin- stets anders zusammengesetzt, wodurch sich auch die Wirkung verändert. Neben Vitaminen und Mineralien kommen hier beispielsweise auch sekundäre Pflanzenstoffe, sowie Spurenelemente zum Einsatz. Auch Nebenwirkungen können bei Heilpflanzen in Erscheinung treten. Erfahrungsgemäß sind diese jedoch in der Regel weitaus mäßiger als die Beschwerden, die die standardisierte Schulmedizin hervorrufen kann.

     

    Ein Medikament für diverse Beschwerden

    Pfefferminze ist ein gutes Beispiel dafür, dass alternative Medizin äußerst vielseitig eingesetzt werden kann. Sie hilft nicht nur gegen Magen-Darm-Beschwerden, sondern wirkt auch Krämpfen oder Blähungen effektiv entgegen.

    Im Zuge der alternativen Medizin erfahren Sie also eine noch etwas ganzheitlichere Wirkung, als es bei der klassischen Schulmedizin der Fall wäre. Selbst gegen Mundgeruch kann Pfefferminze helfen.

    Ebenfalls beliebtes alternatives Arzneimittel ist übrigens die Mariendistel. Diese finden Sie oft in wärmeren Regionen, beispielsweise am Wegesrand.

    Mit dieser Pflanze können Sie Ihre Leber schützen und bzw. einer eventuellen Überlastung des Organs vorbeugen. Sogar bei einer Verfettung der Leber kann Mariendistel ebenfalls helfen. Mehrere Studien belegen hier mittlerweile, dass die Regeneration der Leberzellen ebenfalls unterstützt wird.

    Auch Beifuß sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Die Pflanze ist besonders stark in Mitteleuropa verbreitet und wird vor allem bei Problemen des Verdauungssystems oder Krämpfen und Menstruationsbeschwerden angewendet.

    Generell gilt, dass es jedoch immer sinnvoll ist, vor allem bei länger anhaltenden Beschwerden einen Arzt zu konsultieren. Viele Mediziner haben ohnehin im Laufe der letzten Jahre ihre Kompetenzen auf den Bereich der Alternativmedizin weiter ausgebaut.

     

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