Schlagwort: Rauchen

  • Den Appetit einfach ausschalten

    Den Appetit einfach ausschalten

    Diäten sind meist furchtbar langweilig und sie führen nur selten wirklich zum Erfolg. Auch wer mit einer Diät abnimmt, der wird früher oder später wieder zunehmen, denn der berüchtigte Jo-Jo-Effekt sorgt dafür, dass die Pfunde, die man zuvor so mühsam abgenommen hat, schnell wieder auf den Hüften sind. Jetzt kommt aus den USA eine Nachricht, die allen die abnehmen wollen, viel Freude machen wird, denn Wissenschaftler der Universität von Kalifornien haben Gehirnzellen gefunden, die für den Appetit verantwortlich sind.

    Eine Art Schaltzentrale

    Die Forscher des Californium Institut of Technologe haben mit ihrer Entdeckung vielleicht eine Möglichkeit gefunden, die eine effektive Therapie bei Menschen mit Fettsucht und Anorexie möglich machen. Bei Versuchen mit Mäusen wurde jetzt von Professor David Andersen und seinem Team ein Areal im Gehirn gefunden, das das Verlangen nach Essen einfach stoppen kann. Diese Zellen im Gehirn haben dabei die Funktion einer Schaltzentrale und sie sind in der Lage bestimmte Botenstoffe frei zu setzen, die bei der Reduktion des Gewichts helfen können.

    Bislang wurde dieses Areal nur bei Mäusen und Ratten gefunden, aber die Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch Menschen eine solche Schaltzentrale haben. Wenn es gelingt, dieses Areal nachzuweisen, dann kann es auch entsprechend stimuliert werden. Mit der entsprechenden Stimulation, zum Beispiel durch einen gezielten Laserstrahl, kann das Verlangen nach Essen einfach abgeschaltet werden. Aber die richtige Stimulation kann auch dafür sorgen, dass keiner mehr als satt ist, denn wenn die Schaltzentrale die richtigen Befehle bekommt, dann ist man nach einer Mahlzeit gut gesättigt und hat keinen Appetit mehr. Bei den Versuchstieren im Labor funktioniert diese Stimulanz übrigens ausgezeichnet.

    Die perfekte Therapie

    Wenn die Ergebnisse der amerikanischen Forscher weiterhin so gut Fortschritte machen, dann kann es in den nächsten Jahren bereits eine Therapie geben, die sowohl denjenigen helfen kann, die fettsüchtig sind, als auch denjenigen, die unter Magersucht leiden. Essstörungen nehmen immer mehr zu, denn viele Menschen essen deutlich mehr als ihnen bekommt und andere verbringen ihren Alltag damit, Kalorien zu zählen und Sport zu treiben. In beiden Fällen leidet die Lebensqualität erheblich und mit einer neuen umfassenden Therapie kann beiden Gruppen geholfen werden.

    Auch den sogenannten Pegelessern könnte geholfen werden, wenn es den Wissenschaftlern gelingt, auch im menschlichen Gehirn die Schaltzentrale zu stimulieren. Pegelesser essen den lieben langen Tag, ohne dass sie wirklich Hunger haben. Auf diese Weise nehmen sie stetig mehr Nahrung zu sich als sie eigentlich brauchen und das führt früher oder später zu massivem Übergewicht.

    Die Wissenschaftler in Kalifornien forschen weiter und sie sind sich sicher, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis der Durchbruch geschafft ist. Trotzdem sollte die Aussicht auf die neue Therapie nicht der Anlass sein, immer mehr zuzunehmen. Essen ist lebenswichtig, aber es sollte nicht der Mittelpunkt des Lebens sein. Ähnlich wie bei einer Verkleinerung des Magens, müssen Übergewichtige auch nach einem Eingriff im Gehirn ihr Essverhalten sehr genau überdenken und den Willen haben, das Gewicht zu halten.

    Ein Meilenstein?

    Währen die Ärzte in den USA schon laut über die Möglichkeiten der möglichen Therapie in allen Einzelheiten nachdenken, sind die Kollegen aus Europa eher skeptisch. Sie sind der Ansicht, dass ein Eingriff im menschlichen Gehirn sehr viele Gefahren birgt und dass diese Möglichkeit, das Gehirn entsprechend zu stimulieren, Menschen noch mehr dazu einlädt, über die Stränge zu schlagen. Wer gerne und viel isst, der muss sich in Zukunft keine Gedanken mehr über das Abnehmen machen, denn wenn die Kilos nicht verschwinden, dann wird das Gehirn entsprechend manipuliert. Diesen Ansatz sehen die Ärzte in Europa mit großer Besorgnis und sie plädieren schon heute dafür, diese Therapie nur dann einzusetzen, wenn das Über- oder Untergewicht des Patienten lebensbedrohlich wird.

    Bildquelle: Depositphotos.com // g_studio

     

  • Körperpflege Tipps

    Körperpflege Tipps

    Wer attraktiv und verführerisch wirken will, sollte ein paar kleine Körperpflege Tipps beherzigen.

    Beeinflussen Sie die Gefühle Ihrer Mitmenschen durch den richtigen Geruch. Denn ein Duft sendet Ihrem Gegenüber Signale und löst bei diesem im emotionalen Zentrum des Gehirns wenn auch nicht bewusst Reaktionen aus. Wer zum Beispiel einen Duft mit Zitrusnote verwendet, sorgt für eine positive Aura.

    Rote Lippen wirken verführerisch, da diese daran erinnern wie Lippen nach einem Kuss aussehen. Für etwas mehr Romantik sorgt ein pinkfarbener Lippenstift. Aber wofür Sie sich auch entscheiden, tragen Sie zunächst eine Grundierung auf und ziehen Sie die Konturen Ihrer Lippen mit Lipliner nach. Malen Sie diese erst dann aus.

    Ein Schaumbad wirkt wahre Wunder. Wer sich rund 20 Minuten bei nicht mehr als 37 Grad im warmen Wasser aalt, der sorgt dafür, dass Nervosität und Anspannung verschwinden und gönnt der Haut eine nötige Portion Feuchtigkeit. Anschließend sollten Sie sich unbedingt noch mit einer milden Körperpflege eincremen.

    Mehr Sexappeal gefällig? Dann reiben Sie Ihr Dekolleté immer mal wieder mit Eiswürfeln ab. Das sorgt dafür, dass die Haus prall und elastisch bleibt und schön rosig aussieht.
    Nutzen Sie täglich eine Bodylotion. Denn wer seinen Körper jeden Tag mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt, hat streichelzarte Haut und mildert erste Falten und Zeichen der Hautalterung.

    Auch für gesunde Haare können Sie einiges tun. So verwenden Sie bei jeder Wäsche eine Spülung, um die Haare geschmeidig zu halten und alle ein bis zwei Wochen eine Haarpackung, um brüchige Stellen zu reparieren. Ein raffinierter Blick und schon ist es um sein Gegenüber geschehen, so sagt man. Unterstützen kann man dies mit einem Kajalstrich, der dicht am Wimpernkranz entlang gezogen wird und Wimperntusche.

    Wer ein Vollbad nimmt, sollte dem Wasser ausgepresste Zitronenhälften hinzufügen. Denn diese machen nicht nur das Wasser weicher sondern verschönern auch Haut und Hände. Wenn Sie hin und wieder unter eingewachsenen Nägeln leiden, sollten Sie diese mit einem ölgetränkten Läppchen umbinden. Denn bereits am nächsten Morgen sind dadurch die Nägel so weich, dass man sie ohne Probleme schneiden kann. Wer unter Fußschweiß leidet, sollte öfter ein Fußbad nehmen und die Füße anschließend mit Essigwasser einreiben.

    Schon mit wenigen kleinen Tipps fühlen Sie sich wohler in Ihrer Haut. Auch viele Mittel, die Sie im Küchenschrank haben, helfen dabei, kleine Schönheitsfehler zu beseitigen und sich rundum schön zu fühlen.

    Körperpflege in der Schwangerschaft

    Für jede Frau, die ein Baby erwartet, ist die Körperpflege in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Durch die Schwangerschaft wird die Haut extrem gedehnt. Gerade der Busen, der Bauch, der Po und die Oberschenkel können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Risse im Bindegewebe der Unterhaut entstehen durch eine starke Gewichtszunahme. Schwangerschaftsstreifen findet man gerade bei Frauen, mit einem schwachen Bindegewebe.

    Die Schwangerschafts- oder auch Dehnungsstreifen müssen nicht unweigerlich sein. Jede Frau kann und sollte bei der Körperpflege in der Schwangerschaft gegen die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

    Damit Ihre Haut die Hautdehnung während der Schwangerschaft gut überstehen kann, können Sie einiges beachten. Beginnen Sie mit einer ausgewogenen Ernährung und bewegen Sie sich Ihrem Zustand entsprechend. Bei der Körperpflege in der Schwangerschaft achten Sie vor allen Dingen darauf, die Durchblutung und die Elastizität Ihrer Haut zu fördern.

    Tipps für Ihre Körperpflege in der Schwangerschaft

    Durch eine regelmäßige Bürstenmassage fördern Sie die Durchblutung Ihrer Haut. Sie brauchen dafür nur eine Körperbürste mit Naturfasern. Beginnen Sie dabei immer an der untersten Stelle Ihres Körpers, also vom Fuß und gehen Sie dann zum Herzen hoch. Machen Sie weiter bei den Fingerspitzen, hoch zu den Armen. Achten Sie darauf, immer zu Ihrem Herzen zu bürsten. Für den Rücken kaufen Sie sich am besten eine Körperbürste mit einem verlängerten Stiel.

    Auch mit Wechselduschen können Sie die Körperpflege in der Schwangerschaft unterstützen. Beginnen Sie mit zwei Minuten warm und dann kalt. Beginnen Sie auch hier, wie bei der Bürstenmassage immer von unten, vom Fuß, nach oben, zum Herzen. Wenn Sie sich überwinden können, dann machen Sie weiter mit den Fingerspitzen der rechten Hand, hoch zu der inneren Seite des Unterarms. Lassen Sie den Wasserstrahl am Oberarm zurücklaufen und beginnen Sie auf der linken Seite. Auch den Bauch, den Po und den Rücken sollten Sie nicht vergessen.

    Nach der Bürstenmassage und der Wechseldusche sollten Sie möglichst jeden Tag den Bauch und die Oberschenkel zupfen und kneten. Benutzen Sie dafür ein gut riechendes Öl. Nehmen Sie ein wenig Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und zupfen Sie vorsichtig die Haut von der Muskulatur weg. Machen Sie das so oft Sie wollen oder mögen. Zum Ende der Schwangerschaft reiben Sie das Öl nur noch sanft auf die Haut. Ihr Baby empfindet dieses Einreiben als Streicheleinheiten.

    Durch die Körperpflege in der Schwangerschaft werden Sie jede Veränderung Ihres Körpers besonders bemerken. Genießen Sie die Veränderungen und freuen Sie sich auf die Geburt Ihres Kindes.

    Hygiene im Alltagbakterienbefall

    Jeder Mensch ist von Keimen, Bakterien, Viren und Pilzen umgeben. Das ist auch gut so! Bakterien sind nicht alle schädlich. Wir Menschen benötigen Bakterien zum Leben. Sie schützen unsere Haut und helfen unserem Darm bei der Verdauung.

    Unser Immunsystem beschützt uns vor einer Vielzahl von Krankheitserreger. Die Erreger können durch das Benutzen von Türgriffen, Händeschütteln und Niesen übertragen werden. Gefährlich kann es erst werden, wenn unsere körpereigene Abwehr geschwächt ist. Eine ausreichende und sinnvolle Hygiene im Alltag kann Krankheiten vorbeugen. Dazu gehört nicht nur das Händewaschen, sondern die ganze Körperhygiene und auch das Sauberhalten der nächsten Umgebung.

    Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Krankheitserreger ist das Waschen der Hände. Viele Menschen sind schon dazu übergegangen, auf das Händeschütteln zu verzichten, damit die Bakterien nicht den Besitzer wechseln.

    Aber – Sie sollten es auch nicht übertreiben. Das normale Händewaschen mit Seife verhindert schon Infektionen. Wenn Sie es übertreiben, dann können Sie schnell den normalen Säureschutzmantel der Haut zerstören. Durch übermäßige Hygiene wird der normale Säureschutzmantel der Haut zerstört und die Erreger und Keime haben es viel leichter in die Haut einzudringen.

    Nur durch eine sinnvolle und ausreichende Hygiene im Alltag können die nicht sichtbaren Bakterien und auch Krankheitserreger besiegt werden. Die Bakterien setzen sich nicht nur an den Körper, sondern auch auf Kleidung und Möbel fest.

    Besonders viele Bakterien findet man dort, wo es warm und feucht ist. Dabei steht das Bad nicht im Focus, sondern die Küche. Krankheitserreger tummeln sich besonders gerne auf Spülschwämme, Spültücher, in Abflüssen, auf Arbeitsflächen und im Kühlschrank. Benutzen Sie nur Spültücher, die Sie bis 60 Grad waschen können und wechseln Sie öfters einmal das Geschirrtuch und das Spültuch.
    Verhindern Sie, dass sich bestimmte Keime ungestört im Kühlschrank tummeln können. Mit einer regelmäßigen Säuberung beugen Sie sicher vor. Dann kann es erst gar nicht zu einer Magenverstimmung, Durchfall oder Erbrechen kommen. In der Küche kann es für die Gesundheit nur gefährlich werden, wenn eine starke Verunreinigung zu sehen ist. Auch durch eine falsche Lagerung von Fleisch oder Eier können sich die Erreger ungestört vermehren.

    Aber keine Sorge – durch die normale Hygiene im Alltag zu Hause kann jeder vorbeugen. Aggressive Putz- und Scheuermittel sind nicht unbedingt nötig.

    Unser Tipp für Ihre einfache Hygiene im Haushalt

    Benutzen Sie in Ihrem Haushalt einen normalen Haushaltsreiniger. Desinfektionsmittel sind nicht gut für die Gesundheit und für unsere Umwelt. Auch werden Krankheitskeime durch das Benutzen von Desinfektionsmittel widerstandsfähiger. Es gilt: zuviel ist nicht unbedingt besser.

    Hygienestandards einhalten

    Hygiene, was bedeutet das eigentlich? Hygiene bedeutet nichts anderes als eine natürliche Sauberkeit einzuhalten. Sauberkeit ist das Wichtigste um Krankheiten vorzubeugen. Im täglichen Leben bedeutet das, schädliche Keime zu beseitigen. Nicht alle Keime sind grundsätzlich gesundheitsschädlich. Der Mensch braucht Keime, um sein Immunsystem zu entwickeln und Allergien vorzubeugen. Im Bereich der Medizin versteht man unter Hygiene das Erhalten und die Förderung der Gesundheit.

    Um die üblichen Hygienestandards einhalten zu können, bedarf es nicht viel. Keime im Haushalt, die dem Menschen gefährlich werden können, sind hauptsächlich Salmonellen und nur einige andere. Um diese zu bekämpfen brauchen Sie keine Desinfektionsmittel, sondern nur heißes Wasser.

    Statt aggressiver Reiniger kann ein Dampfreiniger mit heißem Dampf die Keimfreiheit unterstützen.  Ein Dampfreiniger ist einfach in der Anwendung und reinigt nur mit heißem Wasserdampf.  Der Vorteil einer Reinigung mit einem Dampfreiniger ist auch, dass kleine Kinder und Tiere nicht mit aggressiven Mitteln in Verbindung kommen können und die Umwelt geschont wird.

    Zu den gefährlichen Keimen gehören die Keime aus tierischen Produkten. Besonders Geflügelfleisch ist mit Vorsicht zu behandeln. Geflügel sollte von anderen Lebensmittel getrennt aufbewahrt und verarbeitet werden. Die Schneidebretter und Messer, die zur Verarbeitung benutzt werden, können Sie unter heißem Wasser reinigen. Die Schneidebretter für Geflügel sollten nicht für andere Lebensmittel verwendet werden.

    Auch in einer Warmhaltekanne tummeln sich schnell verschiedene Keime. Mit heißem Essigwasser aufgefüllt, können Sie diese Keime und auch Kalkablagerungen einfach bekämpfen.

    Vorbeugend können Sie ganz einfache Maßnahmen ergreifen, um die Hygienestandards auch zu Hause einzuhalten. Gerade bei der Küchenarbeit ist Sauberkeit das Wichtigste. Bakterien können sich schnell über die Hände, die Arbeitsflächen, Schneidebretter oder auch Messer übertragen und vermehren.

    Benutzen Sie möglichst Schneideunterlagen, die Sie in der Spülmaschine säubern können. Aber auch mit Spülmittel oder sehr heißem Wasser können Sie effektiv hygienisch reinigen.
    Denken Sie auch daran, Spülschwämme und Spültücher regelmäßig auszutauschen oder zu waschen, denn gerade darauf können sich viele Bakterien tummeln.

    Sie müssen keine teuren Desinfektionsmittel kaufen, denn diese Mittel belasten nur die Umwelt. Mit ganz einfachen Dingen, wie Spülmittel, Essig oder Salz erzielen Sie den gleichen Effekt.
    Die Reinigung der Abflüsse, im Bad oder in der Küche, gehören nicht zu den beliebtesten Reinigungsarbeiten. Dabei geht es ganz schnell und einfach mit einem Gemisch aus Essig, Salz und Haushaltsreiniger oder Gebissreiniger-Tabletten. Diese Mittelchen können sogar Verstopfungen der Abflüsse beseitigen oder zumindest vorbeugen. Lassen Sie das Gemisch einige Zeit einwirken und schon ist alles blitzsauber und die Umwelt haben Sie auch nicht mit aggressiven Reinigern belastet.

    Handhygienehaendewaschen-richtig

    Die meisten Menschen wissen nicht, dass die Handhygiene enorm wichtig ist und sehr zu einem gesunden Leben beitragen kann. Die Bedeutung der richtigen Reinigung der Hände wird im Allgemeinen unterschätzt. Die richtige Handhygiene gehört aber zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen der Infektionsverhütung.

    In einer Studio wurde erkannt, dass Menschen bis zu 20 Mal in einer Minute ihr Gesicht mit den Händen berühren. Krankheiten können gerade über die Hände weitergetragen werden.
    Wenn sich Erkältungsviren auf den Händen befinden, dann kann man schon eine Erkältung bekommen, wenn man sich mit einem Finger das Auge reibt.

    Mit den Händen wird nun mal alles oder vieles angefasst. Dadurch sind sie die besten Keim- und Krankheitserreger. Kindern wird schon früh erklärt, beim Husten oder Niesen die Hände vor den Mund zu halten. Dabei ist ein Taschentuch, oder die Armbeuge wesentlich besser dafür geeignet.
    Regelmäßiges Händewaschen ist die erste Vorsichtsmaßnahme um eine mögliche Infektionsgefahr zu verringern.

    Besonders vor der Zubereitung der Mahlzeiten, nach dem Streicheln des Haustieres und natürlich nach der Benutzung der Toilette. Obwohl die Menschen schon lange wissen, dass eine Verbindung zwischen Hygiene und Gesundheit besteht, werden immer noch viele Menschen durch mangelnde Sauberkeit krank.

    Aber übertreiben Sie die Handhygiene nicht. Aus Angst vor möglichen Infektionen brauchen Sie nun nicht alle 10 Minuten Ihre Hände zu waschen. Das kann eher schädlich sein, als gesundheitsfördernd. Ständiges Händewaschen schadet der Haut. Die Hände werden schnell trocken und rissig und dadurch können sich sogar Entzündungen bilden.

    Handhygiene, aber richtig

    Nur das richtige Händewaschen hilft bei der Handhygiene. Die Hände kurz mit Wasser nass machen. Nun die Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einreiben. Auch die Handflächen und die Zwischenräume der Fingern sollten Sie nicht vergessen. Mit sehr warmen Wasser abspülen und wenn möglich mit einem Papierhandtuch oder unter einem Handtrockner trocknen.

    Keinen Sinn macht es, wenn Sie das Wasser laufen lassen und nur die Hände kurz unter den Strahl halten. Um die gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen abzutöten, sollte man seine Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einschäumen. Wasser alleine kann keine Keime töten oder nur wenn es sehr heiß genutzt wird. Vermeiden Sie Seifenstücke, bevorzugen Sie Flüssigseife oder Waschlotionen.

    Krankheitskeime werden besonders durch die Benutzung von Türklinken, Lichtschaltern und viele Dinge im täglichen Leben gefördert. Deswegen können Sie trotzdem die Türen öffnen und die Lichtschalter betätigen. Der menschliche Körper kann durchaus damit umgehen.

    Bildquellen: Depositphotos.com // alexraths, Irochka

  • Ursache von Impotenz

    Ursache von Impotenz

    Welche Ursache hat Impotenz?

    Es gibt kaum etwas, was Männer ganz gleich in welchem Alter, so sehr fürchten wie Impotenz. Impotent zu sein, das bedeutet das zu verlieren, was einen Mann ausmacht. Männer, die impotent sind, fühlen sich minderwertig, nicht mehr konkurrenzfähig und sie verlieren früher oder später an Selbstbewusstsein und das führt nicht selten sogar in eine ernste Depression.

    Welche Impotenz Ursachen gibt es und wie kann Mann wieder ein „echter“ Mann werden, wenn die Diagnose Impotenz feststeht? Nicht in jedem Fall bedeutet die Diagnose Impotenz auch den Verlust der Männlichkeit, denn viele Impotenz Ursachen können therapiert werden, und der Mann bekommt seine Männlichkeit und damit auch sein Selbstvertrauen zurück.

    Die verschiedenen Formen der Impotenz

    Impotenz ist ein Oberbegriff für viele Leiden, die mit der Potenz des Mannes zu tun haben. Bekannt sind hier die sogenannte erektile Dysfunktion, also die Impotenz und die Impotentia Generandi, die Zeugungsunfähigkeit. Während bei einer erektilen Dysfunktion sich das Glied nicht mehr versteifen kann und damit ein normaler Geschlechtsverkehr nicht mehr möglich ist, ist der Mann bei einer Impotentia Generandi nicht mehr in der Lage, ein Kind zu zeugen, aber er kann ganz normal geschlechtlich verkehren. Für beide Formen der Impotenz gibt es sehr unterschiedliche Ursachen. Für den Arzt ist bei der Behandlung erst einmal wichtig, unter welcher Form der Impotenz der Patient leidet.

    Was können die Ursachen sein?

    Die Impotenz Ursachen sind mehr als breit gefächert. Das Alter kann ebenso eine Rolle spielen wie auch die seelische Verfassung, und auch körperliche Erkrankungen können dazu führen, dass ein Mann auf Dauer oder auch nur vorübergehend unter Impotenz leidet. Zu den häufigsten Impotenz Ursachen gehören:

    • Bluthochdruck
    • Diabetes
    • Eine Schädigung der Nieren
    • Probleme mit der Wirbelsäule
    • Alkoholmissbrauch
    • Rauchen
    • Erkrankungen des Nervensystems, wie zum Beispiel bei Multipler Sklerose
    • Hormonelle Störungen
    • Erkrankungen oder operative Eingriffe an der Prostata
    • Störungen im Fettstoffwechsel
    • Stress
    • Depressionen

    Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass auch ein zu langes Sitzen auf dem Fahrradsattel zu den Impotenz Ursachen gehört, denn durch den Sattel werden die Blutgefäße im männlichen Glied gequetscht und die Blutzufuhr wird unterbrochen. Das kann sich später durch eine Impotenz bemerkbar machen.

    Welche Therapien bei Impotenz gibt es?

    Auch wenn es viele Impotenz Ursachen gibt, die richtige Therapie zu finden, kann unter Umständen schwierig werden. Eine vorübergehende Impotenz kann zum Beispiel von Stress ausgelöst werden. In diesem Fall kann es schon helfen, abzuschalten und ein wenig zur Ruhe zu kommen, meist gibt sich das Problem dann von ganz alleine wieder. Bleibt ein Mann aber über einen längeren Zeitraum impotent, dann sollte auf jeden Fall ein Facharzt für Urologie aufgesucht werden, der nach den Impotenz Ursachen forscht.

    Nicht selten ist Übergewicht eine Ursache für Impotenz und hier kann es schon helfen an Gewicht zu verlieren, um die Potenzstörungen effektiv zu bekämpfen. Auch das dauerhafte Absenken des Blutzuckerspiegels ist ein Mittel, um Impotenz Ursachen zu beseitigen. Wenn feststeht, dass der Alkohol oder auch das Rauchen schuld daran sind, wenn es beim Mann nicht mehr wie gewünscht funktioniert, dann ist Abstinenz das einzige Mittel, das dabei hilft, die Männlichkeit wieder herzustellen.

    Es gibt aber auch Impotenz Ursachen, die sich nicht so einfach therapieren lassen. In diesen Fällen kommen Medikamente, die sogenannten PDE-5-Hemmer zum Einsatz. Diese Medikamente blockieren das Enzym Phosphodiesterase und sie sorgen dafür, dass sich die Muskulatur des Gliedes entspannt, so werden die Blutgefäße geweitet und die Schwellkörper können sich mit Blut füllen. Eine Wirkung kann aber nur dann erzielt werden, wenn der Mann auch sexuell erregt ist, schon Stunden vorher eine Tablette einzunehmen, ist sinnlos. Bei der Auswahl der potenzsteigernden Mittel stehen verschiedene Wirkstoffe wie zum Beispiel Vardenafil, Tadalafil und auch Sildenafil zur Verfügung, die sich nur in der Wirkungsdauer
    unterscheiden.

    Bildnachweis: © Guryanov Andrey

  • Vinyasa Krama – die Yogastunde zu Hause gestalten

    Vinyasa Krama – die Yogastunde zu Hause gestalten

    Yoga ist mehr als ein sportlicher Zeitvertreib, wer sich für Yoga entschieden hat, der sollte viel Zeit und Ruhe haben, um in die Welt des Yoga einzutauchen und sich mit ihr vertraut zu machen. Vinyasa Krama bietet dazu die beste Möglichkeit, denn Vinyasa Krama ist die entspannte Yogastunde zu Hause, die Gelegenheit bietet, die eine oder andere Übung in aller Ruhe zu genießen.

    Jede Yogastunde zu Hause kann einer anderen Übung gewidmet werden und vor allem Anfänger können Vinyasa Krama nutzen, um ihre Fähigkeiten zu trainieren und zu verfeinern. Wer sich für Vinyasa Krama entscheidet, der sollte allerdings für Ruhe sorgen, und kein Handy oder Smartphone sollte während dieser privaten Yogastunde stören.

    Die Vorbereitung für Vinyasa Krama

    In der Theorie sieht immer alles einfacher aus, als es in der Praxis ist und das gilt auch für Vinyasa Krama, die ungestörte Yogastunde in den eigenen vier Wänden. Die Yogamatte und auch das bequeme Kissen werden auf dem Boden zurechtgelegt, die passende Musik zur Entspannung ist aufgelegt und dann stehen viele vor der Frage, welche Übungen überhaupt infrage kommen. Um sich die Antwort ein wenig einfacher zu machen, sollte man sich folgende Fragen stellen und auch ehrlich beantworten:

    • Wie fühle ich mich heute?
    • Worum kreisen meine Gedanken?
    • Bin ich aufgeregt oder eher müde?
    • Wie ist mein Körperempfinden?
    • Gibt es Bereiche, die heute meine besondere Aufmerksamkeit brauchen?
    • Fließt mein Atem ungestört oder bin ich angespannt?

    Wer diese Fragen ehrlich beantwortet, der wird auch sehr schnell herausfinden, welche Yogaübungen heute während des Vinyasa Krama infrage kommen und welche eher nicht. Eine sehr wichtige Rolle spielt auch die Zeit. Man sollte den Zeitrahmen nach Möglichkeit großzügig stecken, denn wer unter Zeitdruck steht, der wird keine besonders große Freude an seiner heimischen Yogastunde haben.

    Ein Beispiel für 60 Minuten Vinyasa Krama

    Die ersten fünf Minuten sollten dazu dienen, erst einmal anzukommen und Ruhe zu finden. Die nächsten fünf Minuten sind so etwas wie ein Warm-up und der Sonnengruß ist eine sehr gute Übung, um warm zu werden. Anschließend sollten 15 Minuten dazu dienen, die Übungen zum Beispiel durch eine Rückenbeuge vorzubereiten. Dann wird es Zeit für die erste Übung, die zehn Minuten in Anspruch nehmen sollte.

    Um zu entspannen, ist eine weitere, leichtere Übung für die nächsten 15 Minuten eine gute Idee. Es folgen fünf Minuten Pranayama, bevor die Stunde mit fünf oder besser noch zehn Minuten Shavasana abgeschlossen wird.

    Wichtig ist vor allen Dingen die Hauptübung und sie sollte immer nach dem mentalen und physischen Befinden gewählt werden. Es ist wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein und nicht eine Übung zu wählen, die besonders einfach ist. Wer wirklich etwas für sich und sein seelisches Gleichgewicht tun möchte, der sollte die Übung wählen, die zur Stimmung passt.

    Die richtige Hauptübung finden

    Bei der Wahl der Hauptübung ist es keine schlechte Idee aus dem Bauch heraus zu handeln und nicht weiter zu überlegen, was infrage kommen könnte und was eher nicht. Wer sich für eine Übung mit gebeugtem Rücken entscheidet, der kann mit der Kobra oder auch Schulterbrücke unter anderem einer depressiven Stimmung entgegen wirken.

    Alle, die sich besser konzentrieren wollen, zum Beispiel vor einer wichtigen Prüfung, sind gut beraten eine Balanceübung wie den Baum zu wählen, denn so werden die Gedanken in eine bestimmte Richtung gelenkt und die Konzentration ist effektiver. Umkehrhaltungen wie der Kopfstand oder der Handstand haben einen verjüngenden Effekt und sie sind in der Lage, nervöse Stimmungen einfach wegzuzaubern.

    Auch wenn viele Übungen im Laufe der Zeit zur Routine geworden sind, wer sich für Vinyasa Krama Zeit nimmt, der sollte sich auch die Zeit nehmen, alle Übungen immer wieder neu kennenzulernen und sie konzentriert auszuführen.

  • Notarzt rettet Kind und soll seinen Führerschein verlieren

    Notarzt rettet Kind und soll seinen Führerschein verlieren

    Es gibt Geschichten, die sorgen für Kopfschütteln oder wie im Fall eines Notarztes aus Bayern auch für Empörung. Ein Arzt, der helfen will, muss sich jetzt vor einem Gericht verantworten und soll für ein halbes Jahr seinen Führerschein verlieren, aber wie kam es dazu?

    Als Arzt im Einsatz

    Dr. Alexander Hatz ist seit 23 Jahren Notarzt und war über 5.500 Mal im Einsatz, wenn Menschen nach Unfällen oder bei einer akuten Erkrankung medizinische Hilfe benötigten. Der engagierte Arzt hat sich noch nie etwas zu Schulden kommen lassen und für ihn steht immer der Patient an erster Stelle. So war es auch, als Dr. Hatz im April des vergangenen Jahres in der bayrischen Gemeinde Karlshuld zu einem Kind gerufen wurde, das zu ersticken drohte. Der Arzt stieg in sein Auto und fuhr mit einer Geschwindigkeit von 85 km/h über die Landstraßen und warnte die anderen Autofahrer vorschriftsmäßig mit Blaulicht, Martinshorn und Lichthupe. Die meisten Autofahrer machten dem Notarzt Platz, aber ein Autofahrer sah im Fahrverhalten des Notarztes eine grobe Verkehrsgefährdung und zeigt Dr. Hatz bei der Polizei an.

    Im Januar 2015 bekam der Mediziner von der Staatsanwaltschaft in Ingolstadt einen Strafbefehl über 4.500 Euro und er sollte für sechs Monate seinen Führerschein abgeben. Was war passiert? Der Kläger gab bei der Polizei an, der Notarzt wäre mit seinem Wagen beim Überholen zu weit ausgeschert, sodass der Kläger abrupt abbremsen und ausweichen musste. Andere Autofahrer haben allerdings ganz anders, und zwar richtig reagiert, denn sie haben, wie es in solchen Situationen üblich ist, eine Gasse gebildet, als sie das Martinshorn gehört und das Blaulicht gesehen haben.

    Der Arzt wehrt sich

    Nach eigenen Angaben ist Dr. Hatz aus allen Wolken gefallen, als er den Strafbefehl bekam. Seiner Meinung hat er alles richtig gemacht und keinen anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Es ging schließlich um das Leben eines zweijährigen Mädchens, das keine Luft mehr bekam. Jetzt hat der Arzt Widerspruch gegen den Strafbefehl eingelegt und seine Anwälte sind überzeugt, dass Dr. Hatz vor Gericht Recht bekommt. Zudem sind die Anwälte der Meinung, dass die Staatsanwaltschaft mit dem Strafbefehl ein falsches Signal setzt, denn die Menschen verlassen sich darauf, dass im Notfall schnell ein Arzt zu ihnen kommt, ganz gleich wie die Verkehrsverhältnisse aussehen. Der kleinen Magdalena konnte Dr. Hatz übrigens helfen und sie ist heute wieder gesund und munter.

    Noch mehr Skandale

    Der Fall des bayrischen Notarztes ist aber nicht der einzige Fall, der für Empörung sorgt, es gab in der Vergangenheit schon mehrfach Fälle, bei denen das Wohl der Patienten keine Rolle gespielt hat.

    Zwei Kliniken in Köln kamen zum Beispiel in die Schlagzeilen, weil sie sich weigerten eine Frau aufzunehmen, die vergewaltigt wurde. Die 25-jährige war mit Schwindel, Schmerzen im Unterleib und verdreckter Kleidung in der Praxis einer Ärztin aufgetaucht, die die Patientin umgehend in ein benachbartes Krankenhaus einweisen wollte. Zu ihrem Entsetzen lehnte das katholische Krankenhaus die Aufnahme ab, und zwar aus ethischen Gründen. Auch die nächste Klinik, ebenfalls ein Krankenhaus unter katholischer Trägerschaft, lehnte aus den gleichen Gründen die Behandlung ab, die Frau wurde schließlich in ein evangelisches Krankenhaus gebracht und behandelt.

    Nicht viel besser ergeht es vielen AIDS Kranken, die eine schnelle Behandlung brauchen, denn auch sie wurden bereits in einigen katholischen Krankenhäusern abgewiesen.

     

     

  • Weniger Deutsche versterben an Herzkrankheiten

    Weniger Deutsche versterben an Herzkrankheiten

    Herzkrankheiten gehören zu den modernen Zivilisationskrankheiten. Fettleibigkeit, Rauchen und ein Mangel an Bewegung verursachen Herzkrankheiten unterschiedlicher Art. Dabei versterben viele Patienten aufgrund von Herzkrankheiten. Nun hat die Deutsche Herzstiftung einen Bericht herausgegeben, indem angegeben wird, dass die Zahl der Personen die an einer Herzkrankheit versterben zurückgegangen ist.

    Bessere Behandlungsmethoden sind ausschlaggebend

    In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der Todesfälle im Bereich der Herzgefäßerkrankungen um 28 % gesenkt. Zusätzlich ist ein starker Rückgang bei akuten Herzinfarkten zu verzeichnen. Im Jahr 2012 waren es 65,2 Todesfälle auf 100.000 Einwohner, im Jahr 1992 lag diese Zahl bei 108,9. Insgesamt sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache in Deutschland. Im Jahr 2013 erlagen etwa 354.500 Personen den Folgen. Das macht ein Drittel aller Todesfälle in der Bundesrepublik aus. Dabei sterben die meisten von ihnen durch Herzschwäche und koronare Herzkrankheiten. 128.171 Personen starben 2012 an einer koronaren Herzgefäßerkrankung und 46.410 an einer Herzschwäche.

    Dabei ist der Hauptgrund für den Rückgang der Todesfälle eine Verbesserung der Behandlungsmethoden. Sowohl neue Erkenntnisse im Bereich der medikamentösen Behandlung als auch bessere Operationsmethoden, sowie Nachbehandlungen erhöhen den Behandlungserfolg. Hinzu kommt, dass sich das Notarzt- und Rettungssystem in den vergangenen 20 Jahren stark zum Positiven verändert hat. Mehr Einsatzfahrzeuge, eine bessere Erreichbarkeit und die höhere Anzahl an medizinischen Einrichtungen machen einen echten Unterschied.

    Bundesländer weisen Unterschiede auf

    Die deutsche Herzstiftung gibt in ihrem Herzbericht auch an, dass die einzelnen Bundesländer ganz verschiedene Sterberaten aufweisen. Im Osten gibt es demnach wesentlich mehr Todesfälle auf 100.000 Einwohner als im Rest des Landes. Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen führen die Statistik mit je 105, bzw. 103 und 94 Todesfällen an. Am anderen Ende des Spektrums finden sich Schleswig-Holstein mit 46, Hessen mit 54 und Berlin mit 56 Todesfällen. Diese Kluft besteht bereits seit langen. In den vergangenen Jahren ist sie allerdings ein wenig kleiner geworden. Der Herzinfarkt ist das Krankheitsbild, an dem mehr Männer versterben. Alle anderen Herz-Kreislauf-Krankheiten werden zum Großteil nicht von Frauen überlebt. So sind zum Beispiel im Jahr 2012 etwa doppelt so viele Frauen an Vorhofflimmern verstorben wie Männer. Ein Grund dafür ist, dass das Herz-Kreislauf-System von Männern und Frauen verschieden aufgebaut ist. Die Herzgefäße von Frauen sind generell feiner als die von Männern. Dies bedeutet, dass Operationen schwieriger sind und dass Medikamente mit mehr Vorsicht dosiert werden müssen.

    Ein ungesunder Lebensstil ist nicht immer der Auslöser für die Herzkrankheiten. Es gibt eine Vielzahl von Herzfehlern, die angeboren sind. Dabei ist etwa jedes 100. Kind betroffen. Damit ist ein angeborener Herzfehler die am häufigsten auftretende Fehlbildung in Neugeborenen. Auch hier ist die Sterberate in den vergangenen 20 Jahren zurückgegangen. Von 21.600 Kindern, die im Jahr 2012 in Deutschland mit einem Herzfehler zur Welt kamen, kam es zu lediglich 423 Todesfällen. Der Bericht verzeichnet über die letzten 20 Jahre einen Rückgang von 65 Prozent.

    Welche Herzkrankheiten gibt es?

    Die Zahl der Herzkrankheiten ist groß. Die bekanntesten sind wohl koronare Herzkrankheiten, Arrhythmien, Perikarditis, Kardiomyopathie und angeborenen Herzfehler.

    Koronare Herzkrankheiten

    Es handelt sich um eine Verstopfung der Arterien. Der Blutfluss ist stark beeinträchtigt und dies kann zur Entstehung eines Herzinfarktes führen. Die Verstopfung wird durch falsche Ernährung, Rauchen und zu wenig Bewegung hervorgerufen. Neben einer Umstellung der Lebensgewohnheiten gibt es diverse Medikamente die helfen. Aber auch chirurgische Eingriffe wie ein Beipass oder eine Gefäßerweiterung sind möglich.

    Arrhythmie

    Eine Arrhythmie wird häufig durch eine Verstopfung der Arterien verursacht. Dies führt zu einem unregelmäßigen Herzschlag. Aber auch ein beeinträchtigter Herzmuskel, Herzverletzungen durch einen Infarkt oder ungleichmäßiges Erregungsleitersystem können der Auslöser sein. In diesem Fall kommen die bekannten Blutverdünner und Beta-Blocker zum Einsatz. Ist die medikamentöse Behandlung nicht ausreichen, kommt ein Herzschrittmacher infrage.

    Perikarditis

    Der Herzmuskel ist von einem Sack umschlossen, der von einem Krankheitserreger befallen werden kann. Ist dies der Fall, gibt es diverse Arzneimittel, die sehr gute Ergebnisse zeigen. Darüber hinaus ist auch eine Operation eine mögliche Behandlung.

    Kardiomyopathie

    Diese Krankheit ist fortschreitend und wenn sie unbehandelt bleibt, kann es zu diversen Symptomen kommen. Neben Herzschlagaussetzern und Arrhythmie kommt es häufig zu einer Verdickung des Herzmuskels sowie zu einer Verhärtung und Vergrößerung. Je nachdem welche Symptome der Patient zeigt, gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden.

    Herzfehler

    Herzfehler sind angeboren und entwickeln sich nicht im Laufe der Zeit. Personen mit dieser Krankheit werden fortwährend mit Medikamenten behandelt und müssen ihren Lebensstil dieser besonderen Situation anpassen.