Schlagwort: Rauchen

  • Das deutsche Gesundheitswesen

    Das deutsche Gesundheitswesen

    Was ist das Gesundheitswesen eines Staates? Mit einfachen Worten erklärt ist das Gesundheitswesen eine Vernetzung von Patienten, Krankenkassen, Ärzten und Krankenhäusern. In Deutschland muss jeder krankenversichert sein, entweder in einer der vielen gesetzlichen Krankenkassen oder in einer privaten Krankenversicherung. Die Versicherten zahlen einen festen Betrag in jeden Monat in die Krankenkasse ein und diese bezahlt dann die ärztliche Versorgung. Wer zum Beispiel mit einer Blinddarmentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert und operiert wird, dann bezahlt die jeweilige Krankenkasse die Operation und auch die anschließende stationäre Behandlung. Wer privat krankenversichert ist, der muss in Vorleistung gehen und alle Kosten vorstrecken, die anfallen und bekommt später einen Teil des Geldes von der Krankenkasse zurückerstattet.

    Aber selbst wenn das Gesundheitswesen vielleicht einfach erklärt werden kann, in der Realität sieht das alles ein wenig komplizierter und auch kompakter aus. Das Gesundheitswesen in Deutschland gehört zu den besten der Welt und trotzdem fühlen sich viele Menschen von diesem System im Stich gelassen.

    Ein sehr teures System

    Das Gesundheitswesen in Deutschland ist nicht nur eines der besten, sondern auch eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Leider entsprechen die Leistungen nicht immer den hohen Preisen, denn in einem internationalen Vergleich landet das deutsche Gesundheitswesen nur auf einem der mittleren Plätze. Ein Grund dafür ist die schlechte Leistung der Ärzte in den Krankenhäusern. Die Krankenkassen geben zwar sehr viel Geld für Leistungen speziell in den Kliniken aus, aber die Leistungen, die oftmals überteuert abgerechnet werden, entsprechen nicht denen, die sich viele Patienten erwarten. Auch wenn alle Möglichkeiten der modernen Medizin zur Verfügung stehen, werden diese nicht immer optimal genutzt, und das macht das deutsche Gesundheitswesen letztendlich ineffizient.

    Die Deutschen zahlen im europäischen Vergleich sehr viel Geld in das Gesundheitswesen ein, noch teurer sind nur noch Frankreich und die Niederlande. Ein großer Teil des Geldes wird aber für den bürokratischen Apparat des Gesundheitswesens verbraucht, ein Punkt, der von Experten und auch von Kritikern immer wieder hervorgehoben wird. Zum Gesundheitswesen gehören auch Dinge wie die Häufigkeit der Erkrankungen, die Vorsorge und das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung, und in allen drei Punkten hat das deutsche Gesundheitswesen ein Manko.

    Nicht genug Klinikbetten

    Ein großes Problem im deutschen Gesundheitswesen sind die fehlenden Klinikbetten. Zwar kommen auf 1.000 Einwohner acht Betten, aber das reicht offenbar nicht aus. Dieses Problem wird zum Beispiel bei der Behandlung von Herzinfarkten und auch Krebserkrankungen sehr deutlich. Es mangelt vor allem an Intensivbetten, wie sie unter anderem Herzinfarktpatienten benötigen. Im Jahre 2011 starben in Deutschland 9 % der Herzinfarktpatienten einen Monat, nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Im Vergleich dazu waren es in Norwegen und Schweden nur 4 % und in Estland nur 3 %.

    Auch wenn es um Krebserkrankungen geht, dann sieht die Statistik nicht viel besser aus. In Deutschland sterben von 100.000 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, rund 30, in Spanien sind es nur 21. Die Krankenhäuser, besonders die Kliniken in privater Hand sind darum bemüht, ihre Betten schnell leer zu bekommen und sie ebenso schnell wieder zu belegen. Das führt letztendlich dazu, dass Patienten, die eigentlich einen längeren Aufenthalt in der Klinik brauchen, vorschnell entlassen werden. Es gibt zu wenig Betten, um allen Patienten im gleichen Maß gerecht zu werden.

    Zu viele Operationen

    Die deutschen Chirurgen sind Weltmeister, wenn es ums Operieren geht, denn damit wird das meiste Geld verdient. Die Krankenhäuser in privater Hand haben Vorgaben, wie viele Operationen ein Arzt erbringen muss, und das bringt die behandelnden Ärzte unter Zugzwang. Sie operieren Patienten, die mit einem alternativen Eingriff ebenso effektiv behandelt werden könnten, aber eine lange stationäre Behandlung kostet die Kliniken viel Geld, was sie von den Krankenkassen nicht bekommen. Also wird der Patient einer oftmals sinnlosen OP unterzogen, nur damit er danach schneller entlassen werden kann. Auch die Nachsorge ist bei den Krankenhäusern nicht so gerne gesehen, sie soll nach Möglichkeit von den niedergelassenen Ärzten übernommen werden.

    Die Haus- und Fachärzte sind aber jetzt schon vollkommen überfordert, denn sie müssen mit immer weniger Budget auskommen und nicht wenige entscheiden sich deshalb ihre Kassenzulassung zurückzugehen und nur noch private Patienten zu behandeln. Das ist aber auf Dauer ein Problem, denn Menschen, die Beschwerden haben und keinen Hausarzt mehr finden, die landen in den Notfallaufnahmen der Krankenhäuser, und schon beginnt das Problem von Neuem.

    Experten warnen, dass die Effizienz des deutschen Gesundheitswesens noch schlechter wird. Schon heute liegt Deutschland was die Effizienz angeht, im Vergleich mit 24 anderen europäischen Staaten auf dem 17. Platz.

  • Plazentainsuffizienz – Wie gefährlich?

    Plazentainsuffizienz – Wie gefährlich?

    In der Schwangerschaft wird das Kind im Bauch der Mutter vom Mutterkuchen, der sogenannten Plazenta ernährt und bekommt so alles, was es braucht, um gesund heranzuwachsen. Das ist aber nur dann der Fall, wenn die Plazenta perfekt arbeitet. Wenn es zu einer verringerten Stoffwechselleistung des Mutterkuchens kommt, dann handelt es sich um eine Plazentainsuffizienz, und eine solche Plazentainsuffizienz kann, wenn sie nicht richtig behandelt wird, für das ungeborene Kind sehr gefährlich werden.

    Plazentainsuffizienz – Welche Symptome treten auf?

    Eine Plazentainsuffizienz ist niemals nur vorübergehend und nur sehr selten akut, sie ist immer chronisch. In der Regel wird eine Plazentainsuffizienz im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt erkannt. Wenn die Mutter nur wenig zunimmt und wenn das Wachstum des Kindes nicht vorangeht, dann sind das Anzeichen für eine Plazentainsuffizienz. Eine zu geringe Menge an Fruchtwasser kann ebenfalls ein Symptom dafür sein, dass eine Plazentainsuffizienz vorliegt.

    Ein sicheres Anzeichen ist aber, wenn der Arzt auf dem Ultraschallbild sieht, dass der Kopf des ungeborenen Kindes im Vergleich zu seinem Körper proportional zu groß ist. Der Grund für dieses Missverhältnis ist, dass alle Nährstoffe, die für die Entwicklung des Kindes wichtig sind, in die Organe wie das Herz oder das Gehirn fließen, um die Versorgung dieser lebenwichtigen Organe zu gewährleisten. Für die Muskeln und die Haut bleibt dann kaum noch etwas übrig, sie bleiben in ihrer Entwicklung zurück.

    Wenn der Frauenarzt die Diagnose Plazentainsuffizienz stellt, dann muss die werdende Mutter in kurzen Abständen zur Vorsorgeuntersuchung kommen. Um die Plazentainsuffizienz genau zu beobachten, reicht ein normales Ultraschallbild nicht mehr aus, in diesem Fall wird zum Beispiel auch eine Doppler-Sonografie gemacht oder die Plazentainsuffizienz wird mit einem Wehenbelastungstest kontrolliert. Für den Arzt ist es wichtig, wie viele Reservekapazitäten der Mutterkuchen noch hat und ob diese für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft ausreichen.

    Plazentainsuffizienz – Welche Ursachen sind verantwortlich?

    Für eine Plazentainsuffizienz gibt es ganz verschiedene Ursachen. Ein zu hoher Blutdruck kann ein Grund sein, aber auch ein Nierenproblem kann eine Plazentainsuffizienz auslösen. Wenn die Mutter eine Infektion bekommt oder wenn sie unter einer Schwangerschaftsdiabetes leidet, dann kann das ebenfalls zu einer Plazentainsuffizienz führen, und auch eine Präeklampsie ist für eine Plazentainsuffizienz verantwortlich.

    Frauen, die in der Schwangerschaft rauchen, haben ein deutlich höheres Risiko, das gilt auch für Frauen, die stark untergewichtig sind. Aber selbst wenn keine Risikoschwangerschaft vorliegt, untersucht der Gynäkologe eine schwangere Patientin immer auf Plazentainsuffizienz. Selten kommt es zu einer akuten Form, die hauptsächlich dann vorliegt, wenn eine vorzeitige Ablösung des Mutterkuchens zu erwarten ist. Auch Probleme mit der Nabelschnur können zu einer akuten Plazentainsuffizienz führen und wenn das der Fall ist, dann droht eine Unterversorgung des Kindes und es ist höchste Eile geboten, denn dann muss das Kind in der Regel vorzeitig das Licht der Welt erblicken.

    Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei einer Plazentainsuffizienz?

    Wird eine Plazentainsuffizienz diagnostiziert, dann handelt es sich immer um ein ernstes Problem, das nicht unterschätzt werden sollte. Die werdende Mutter sollte sich dann schonen, denn jede Art von Stress oder Belastung kann gefährlich werden. Wichtig ist auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung, denn nur so kann das Kind mit allen Nährstoffen versorgt werden, die es dringend braucht, um gesund zu wachsen.

    Immer dann, wenn ein Wehenbelastungstest auffällige Ergebnisse zeigt, dann ist das Kind akut gefährdet, denn das Baby bekommt zu wenig Sauerstoff, die Mutter muss sofort in eine Klinik eingewiesen werden. Wenn es zwischen der 24. und der 35. Schwangerschaftswoche zu alarmierenden Anzeichen kommt, dann droht eine Frühgeburt. Der Schwangeren wird dann in der Regel Kortison verabreicht, damit das Wachstum der kindlichen Lungen beschleunigt wird. Hat die Mutter vorzeitige Wehen, dann werden wehenhemmende Mittel gegeben, die die drohende Frühgeburt verhindern sollen.

    In der Klinik werden zudem regelmäßige CTG Untersuchungen und Ultraschallkontrollen gemacht, denn sie geben Auskunft darüber, ob das Kind vor dem errechneten Termin eventuell mit einem Kaiserschnitt geholt werden muss. Wenn bei der Mutter eine Plazentainsuffizienz vorliegt, dann kann sie ihr Kind trotzdem auf dem normalen Weg und zum errechneten Termin zur Welt bringen und sogar eine spontane Geburt ist bei der Diagnose Plazentainsuffizienz durchaus möglich. Möglich ist das aber immer nur dann, wenn das Kind die Wehen verkraftet und die Herztöne nicht verringert sind. Etwas anders sieht es allerdings bei einer akuten Plazentainsuffizienz aus, denn in diesem Fall zählt jede Minute und es muss sofort ein Kaiserschnitt gemacht werden, der dem Kind das Leben rettet.

    Jede Frau, die ein Baby erwartet, sollte unbedingt alle Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, denn nur im Rahmen einer solchen Untersuchung kann eine Plazentainsuffizienz festgestellt werden. Sieht der Arzt auf dem Ultraschallbild, dass mit dem Baby etwas nicht stimmt, dann kann sofort gehandelt werden. Eine Plazentainsuffizienz kann einfach, aber effektiv behandelt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Droht bei einer Plazentainsuffizienz eine Gefährdung des Kindes, dann muss schnell reagiert werden. Eine Plazentainsuffizienz darf niemals auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie kann das Leben des ungeborenen Kindes gefährden.

  • Herzinfarkt Symptome richtig erkennen

    Herzinfarkt Symptome richtig erkennen

    Wie kann ich Herzinfarkt Symptome richtig erkennen?

    Herz-Kreislauferkrankungen sind die Nummer eins aller Todesursachen in Europa. In Deutschland ist der Herzinfarkt eine sehr häufige Todesursache, aber die Zahlen sind rückläufig. Besonders Männer sind herzinfarktgefährdet, und bei Männern zwischen 45 und 55 Jahren kommt es häufiger zu einem lebengefährlichen Infarkt als bei Frauen im gleichen Alter. Bei der Behandlung eines Herzinfarkts kommt es auf jede Minute an, aber welche Herzinfarkt Symptome gibt es und was ist ein Alarmsignal, das auf einen akuten Infarkt hindeutet?

    Wie entsteht ein Herzinfarkt?

    Die ersten Herzinfarkt Symptome entstehen, wenn Herzmuskelzellen absterben. Schuld daran ist meistens ein Verschluss eines der Herzkranzgefäße. In der Folge kann der Herzmuskel dann nicht mehr mit Blut versorgt werden. Wird der Blutzufluss nicht schnell wiederhergestellt wird, dann sterben die Zellen, und zwar innerhalb von zwei bis vier Stunden. Die Funktion des Herzens ist dann akut bedroht und die Herzinfarkt Symptome verstärken sich, es besteht Lebensgefahr.

    Welche typischen Herzinfarkt Symptome gibt es?

    Herzinfarkt Symptome sind vielseitig und jeder kann andere Symptome haben. In der Regel sind aber folgende Herzinfarkt Symptome möglich:

    • Starke Schmerzen in der linken Brustseite, die länger als fünf Minuten andauern
    • Schmerzen im linken Unterkiefer
    • Schmerzen, die von der Brust in den Oberarm und in den Rücken ausstrahlen
    • Übelkeit
    • Engegefühl in der Brust
    • Atemnot
    • Kalter Schweiß
    • Angst und Unruhe

    Wenn diese Herzinfarkte Symptome auftreten, dann darf keine Zeit verloren gehen und es muss umgehend ein Arzt verständigt werden.

    Ein Infarkt kann sich ankündigen. Viele fühlen sich schon Tage vor dem eigentlichen Infarkt nicht so recht wohl, sie spüren ein Ziehen in der Brust, es kommt zu Schwindel und auch zu Rückenschmerzen. Natürlich müssen das nicht zwingend Herzinfarkt Symptome sein, aber es ist immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der ein EKG schreibt. Anhand des EKGs kann ein Herzinfarkt schnell diagnostiziert oder aber auch ausgeschlossen werden.

    Erste Hilfe bei einem Herzinfarkt

    Wenn die ersten Herzinfarkt Symptome plötzlich auftreten, dann ist eine schnelle Erste Hilfe gefragt. Zunächst ist es wichtig zu sehen, ob der Betroffene bei Bewusstsein ist. Dann sollte Kleidung die beengt, ausgezogen werden und der Patient sollte möglichst entspannt und ein wenig erhöht gelagert werden. Wenn die Herzinfarkt Symptome von einem Kreislaufstillstand begleitet werden, dann muss sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. Wichtig ist hierbei eine Herzdruckmassage, bei der 100-120 mal pro Minute rhythmisch auf den Brustkorb gedrückt wird und im Wechsel muss der Patient von Mund zu Mund beatmet werden. Wenn es zu Herzflimmern kommt, dann droht ein Herzstillstand, helfen kann in diesem Fall ein Defibrillator, der heute in vielen öffentlichen Gebäuden zu finden ist. Hat ein Patient eindeutige Herzinfarkt Symptome, dann muss sofort die Notrufnummer 112 angerufen werden, damit schnell professionelle Hilfe kommt.

    Dem Herzinfarkt vorbeugen

    Wer einen Herzinfarkt vermeiden will, der muss vielfach sein Leben von Grund auf ändern. Eine gesunde ausgewogene Ernährung ist wichtig, ebenso wie viel Bewegung und Sport. Mit dem Rauchen aufzuhören ist ein sehr effektives Mittel, um einen Herzinfarkt zu vermeiden, und auch übermäßiger Alkoholkonsum ist ein Risikofaktor, ebenso kann Übergewicht ein Grund für einen Herzinfarkt sein. Wer erblich vorbelastet ist, der sollte sein Herz in regelmäßigen Abständen gründlich untersuchen lassen, am besten zweimal im Jahr.

  • Stress vermeiden – so geht’s

    Stress vermeiden – so geht’s

    Immer mehr Menschen leiden unter Stress. Sie haben Stress im Büro, Stress zu Hause und sogar Stress in der Freizeit. Vom Stress sind alle betroffen, die Palette reicht vom Schüler über die Hausfrau bis zum Manager, viele Menschen sind den Herausforderungen des täglichen Lebens nicht mehr gewachsen. Eine Folge von Stress kann ein Burn-out sein, eine Krankheit, die langsam aber sicher zur Volkskrankheit wird. Seit 1999 sind die Krankmeldungen aufgrund von psychischen Erkrankungen um 80 % gestiegen und die Zahl der stressgeplagten Menschen steigt immer weiter an. Vor 100 Jahren gab es Wort Stress übrigens noch gar nicht, erst in den 1930er Jahren wurde der Begriff vom österreichischen Arzt Hans Seyle geprägt.

    Wie kann man Stress vermeiden und was sind die besten Mittel, um mit dem immer größer werdenden Stress fertig zu werden?

    Was ist Stress eigentlich?

    Wer Stress vermeiden will, der sollte zunächst wissen, was Stress überhaupt ist. Stress ist im Grunde nicht anderes als eine natürliche Reaktion des Körpers, die sich aus der Evolution erklären lässt. In früheren Zeiten war es für die Menschen überlebenswichtig, wenn der Körper bei Gefahr Signale ausgesendet hat, falls es zu gefährlichen Situationen kam. Der Blutdruck und der Puls stiegen an, die Atmung wurde schneller, die Muskeln wurden angespannt und der Körper begann damit, Hormone auszuschütten. Alle Sinne waren darauf ausgerichtet auf die Gefahr zu reagieren, entweder mit Kampf oder mit Flucht. Die Reaktionen auf Stress sind heute die gleichen, nur muss keiner mehr kämpfen oder fliehen, es fehlt nur das Ventil, um den Stress abzubauen. So bleibt der Körper in einem stetigen Alarmzustand und das kann böse Folgen haben.

    Wer heute Stress vermeiden will, der muss versuchen seinen Körper und seinen Geist unter Kontrolle zu bringen um zu vermitteln, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt.

    Effektiv Stress vermeiden

    Viele sitzen bereits in der Stressfalle, obwohl sie Stress vermeiden wollten, und fragen sich dann, was sie falsch gemacht haben. Stress vermeiden kann mit Sport gelingen, denn Sport macht den Kopf frei und signalisiert dem Körper, dass er sich auf andere Dinge konzentrieren muss. Stress vermeiden kann aber auch mit Yoga oder Meditation gelingen. Wer regelmäßig abschaltet und seine Gedanken zur Ruhe bringt, der wird sich wohler fühlen und bei stressigen Situationen gelassener reagieren.

    Stress vermeiden heißt auch, die Freizeit sinnvoll zu nutzen oder besser gesagt, Stress vermeiden heißt die Freizeit so verbringen, wie man es gerne möchte. Sich Zeit nehmen, ein gutes Buch konzentriert zu lesen, einen ausgiebigen Stadtbummel machen, mit Freunden essen gehen, einen schönen Abend verbringen, ohne dass dabei ständig das Handy klingelt. In der Freizeit hat der Alltag nichts zu suchen und wer das verinnerlicht, dem gelingt es auch Stress zu vermeiden.

    Gibt es positiven Stress?

    Die meisten Menschen von heute träumen von einem Leben ganz ohne Stress, aber dieser Traum wird nie zur Realität. Natürlich ist ein stressfreies Leben eine tolle Sache, doch im täglichen Alltag lauern immer wieder Situationen, die stressig sind. Ein Leben ganz ohne Stress ist jedoch auch nicht zu empfehlen, denn wir brauchen ein gewisses Maß an Stress. Dieser positive Stress erhöht die Leistungsfähigkeit und die Motivation, er steigert die Produktivität und er macht es möglich, dass Herausforderungen einfacher gemeistert werden. Das steigert das Selbstvertrauen und gibt die Kraft, auch weiterhin erfolgreich zu arbeiten und jede kommende Aufgabe bewältigen zu können.

  • Endlich Nichtraucher werden ohne Gewichtszunahme

    Endlich Nichtraucher werden ohne Gewichtszunahme

    Endlich Nichtraucher werden auch ohne Gewichtszunahme

    Viele wollen Nichtraucher werden, viele müssen mit dem Rauchen aufhören, aber nicht alle schaffen es auch, dem Rauchen ein für alle Mal abzuschwören. Diejenigen, die es geschafft haben mit dem Laster Rauchen aufzuhören, haben ein anderes Problem – sie nehmen zu und das nicht zu knapp. Gibt es einen Weg mit dem Rauchen aufzuhören, ohne dass die Figur darunter leiden muss? Nichtraucher werden ohne an Gewicht zuzulegen ist möglich, denn es gibt einige gute Tricks.

    Warum kommt es überhaupt zur Gewichtszunahme?

    Allen, die Nichtraucher werden wollen, die dann aufhören zu rauchen und an Gewicht zulegen, spielt das Gehirn einen Streich. Immer dann, wenn der Raucher an einer Zigarette zieht, dann fühlt er sich wohl und das Belohnungsfeld im Gehirn wird aktiv. Fällt diese „Belohnung“ aus, dann möchte der Körper gerne etwas Anderes haben, um sich wohlzufühlen, und diese Aufgabe wird dann von Lebensmitteln übernommen. Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum Ex-Raucher zu viel essen. Alle die rauchen, haben einen eher gedämpften Appetit, denn der Schadstoff Nikotin, der in allen Zigaretten enthalten ist, bindet ca. 200 Kalorien am Tag und sorgt so dafür, dass der Stoffwechsel erhöht wird.

    Wer aufhört zu rauchen, der aktiviert auch wieder seinen Appetit, er isst mehr und nimmt zwangsläufig auch zu. Dazu kommt, dass Zeit totgeschlagen werden muss, denn es fehlt die Zigarette zwischen den Fingern, mit der man sich bislang beschäftigt hat. Statt der Zigarette sind es jetzt kleine Snacks wie zum Beispiel Schokolade und Chips, die die Lücke ausfüllen. Da Raucher bestimmte Rituale haben, müssen diese Rituale ersetzt werden und Essen übernimmt dabei die Rolle, die vorher die Zigarette hatte.

    Wer Nichtraucher werden will, sollte neue Rituale erfinden, denn das macht es einfacher, der Zigarette auf Dauer zu widerstehen. Man kann beispielsweise nach dem Essen statt zum Glimmstängel zu einem zuckerfreien Kaugummi oder Bonbon greifen.

    Wird die Gewichtszunahme überschätzt?

    Ist eine starke Gewichtzunahme wirklich ein Thema oder wird das Ganze nur aufgebauscht? Das Deutsche Krebsforschungsinstitut in Heidelberg sieht das Problem kritisch und die Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Angst vor der Waage für viele, die Nichtraucher werden wollen, nur eine Ausrede ist, nicht mit dem Rauchen aufhören zu müssen. Die Gewichtszunahme wird schlicht überschätzt, denn ehemalige Raucher nehmen im Schnitt nicht mehr als 4,5 kg zu und nicht etwa zehn oder mehr Kilo, wie viele immer noch annehmen. Viele Raucher halten sogar ihr ursprüngliches Gewicht, andere nehmen sogar ab, wenn sie nicht mehr rauchen. Nur 10 % der früheren Raucher legen 13 oder mehr Kilo zu.

    Nichtraucher werden – warum Sport hilfreich ist

    Alle, die Nichtraucher werden möchten, aber dann nicht zunehmen wollen, die sollten sich nach Möglichkeit viel bewegen. Zum einen verhindern Sport und Bewegung eine Gewichtszunahme, zum anderen lenken sportliche Aktivitäten von der Lust ab, sich eine Zigarette anzuzünden. Alle, die sich in frischer Luft bewegen, mit dem Rad fahren, viel wandern, spazieren gehen oder joggen, sorgen dafür, dass die Giftstoffe schneller den Körper verlassen. Der Kopf wird wieder frei, der Stoffwechsel kommt schneller wieder in Schwung und mit jedem Schritt, der gemacht wird, schwindet die Sucht ein bisschen mehr, bis sie eines schönen Tages ganz verschwunden ist. Nichtraucher werden ist ein wenig einfacher, wenn man eine Aufgabe hat, und wer vielleicht als Raucher kein Hobby hatte, der sollte sich ein Hobby suchen. Nichtraucher werden lohnt sich, denn die Gewichtszunahme ist nicht das Problem, die Sucht nach Nikotin ist deutlich schädlicher für die Gesundheit.

  • Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Schlaganfall – Bitte sofort handeln!

    Zu den häufigsten Erkrankungen gehört der Schlaganfall, er ist die dritthäufigste Todesursache. Aber auch wer nicht daran stirbt, wird oftmals pflegebedürftig. Die häufigste Ursache ist die Erkrankung Arteriosklerose, dies ist eine Form der Gefäßveränderungen. Es bilden sich an der Gefäßwand Blutgerinnsel, sogenannte Thromben, die das Blutgefäß verstopfen und einen Durchfluss unmöglich machen. Durch einen akuten Sauerstoffmangel stirbt das Gewebe ab, es kommt zu einem Schlaganfall. Vorboten dafür sind häufig Schwäche, Lähmungen sowie Sprach- und Sehstörungen. Der Schlaganfall kann ebenfalls durch eine Hirnblutung entstehen, diese Form ist allerdings nicht so häufig vertreten. Weiterhin kann ein Vorhofflimmern, also eine Herzrhythmusstörung dazu führen. Mittlerweile wird in der Medizin auch davon gesprochen, dass zu viele Medikamente, die der Gesundheit förderlich sein sollen, sowie Drogen zu einer Verengung und somit zu einem Schlaganfall führen können, ebenso wie Migräne, die mit Muskellähmungen einhergeht.

    Vorbeugen von Schlaganfall

    Aber dem Schlaganfall kann vorgebeugt werden, indem der Mensch auf seine Gesundheit achtet. Hierzu gehören nicht zu rauchen, sich regelmäßig zu bewegen in Form von Ausdauersport sowie kein Übergewicht zu haben. Gerade das Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko um ein vielfaches, bereits nach zwei Jahren des Nichtrauchens ist eine deutliche Verminderung statistisch belegt, nach etwa fünf Jahren besteht bereits das Risiko eines Nichtrauchers. Bei einem Übergewicht ist es von hoher Wichtigkeit, sein Gewicht zu reduzieren, um so das Risiko deutlich zu senken. Ein übermäßiger Kaffeekonsum ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Erhöhter Alkoholkonsum können gleichermaßen das Risiko ansteigen lassen, während davon gesprochen wird, dass ein Glas Rotwein am Abend das Risiko sogar vermindern könnte, was aber nicht gilt, wenn bereits Medikamente eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Weiterhin sind eine gesunde Ernährung der Grundstock, um nicht zu erkranken. Hierbei sollte auf den regelmäßigen Verzehr von Obst sowie Gemüse  geachtet werden, und nur wenig Salz und tierische Fette zu sich genommen werden. Empfehlenswert ist ein regelmäßiger Genuss von Fisch. Diese Faktoren halten das Blut soweit dünn, dass sich nichts in den Adern ablagern kann. Somit kann jeder Patient das Risiko bereits zu einem großen Teil selber mitbestimmen.

    Chancen bei einem Schlaganfall

    Die Chancen auf eine Heilung bei einem Schlaganfall hängen von der dauerhaften Hirnschädigung ab. Viele Menschen bleiben pflegebedürftig, aber dennoch gibt es auch die Chance auf eine Heilung oder Rückbildung der Folgen, wenn der Patient umgehend im Krankenhaus behandelt werden kann. Viele Krankenhäuser haben hierfür mittlerweile eigens eingerichtete spezielle Abteilungen, die sogenannten Stroke Units, die in der Lage sind, umgehend einen akuten Schlaganfall zu behandeln und zu bewachen. Hier wird bereits frühzeitig mit der Rehabilitation begonnen. Während früher meist ältere Menschen an einem Schlaganfall erkrankt sind, hat sich die Zahl der Patienten stark in den Bereich der Jüngeren entwickelt. Allerdings sind hier die Heilungschancen weitaus größer, da häufig die verursachten Beeinträchtigungen geringer sind und sich somit besser zurückbilden können, zumindest teilweise. Inwiefern dies zutrifft, stellt sich allerdings meist erst während der Rehabilitation heraus. Allgemein gilt hier: je besser die abhanden gekommenen Fähigkeiten sich zurückbilden, umso besser die Prognose zur Gesundung. Allerdings dürfen sich in dieser Zeit keine Komplikationen herausstellen, diese würden zu einer deutlichen Verschlechterung der Prognose führen.