Schlagwort: Reis

  • Forderung der Grünen: Lebensmittel in Lehrplan

    Forderung der Grünen: Lebensmittel in Lehrplan

    Ausgangspunkt der Forderung, Lebensmittel-Qualität in den Lehrplan aufzunehmen, ist die bayrische Agrarpolitik. Walther Mauk, welcher Sprecher der Arbeitsgemeinschaft für die bäuerliche Landwirtschaft ist, äußerte, dass das Vorgehen von Politik und Bauernverbänden einem Verbrechen gleiche.

     

    Verteilung der Landwirtschaft auf Deutschland

    Bayern ist mit der Aufstellung landwirtschaftlicher Betriebe in diesem Sektor gut vertreten. Rund ein Drittel aller Landwirtschaftsbetriebe fallen auf den Freistaat. Laut Gisela Sengl, welche Sprecherin der Grünen im Landtag ist, bedeutet dies vor allem, dass sich in Bayern viele kleine Betriebe gebe. Aufgrund der Vorherrschaft eines großen Konzerns, hätten es kleine Landwirtschaftsbetriebe allerdings schwer, sich zu halten. Mauk erklärt: „Die Agrarpolitik wird von den großen Konzernen beherrscht“. Mauk gibt die Schuld dem Bauernverband. Dieser sei nur ein großes Unternehmen. Er kritisiert folgende Aspekte:

    • Der Bauernverband habe einst die Milchquote abgeschafft.
    • Zudem habe die Interessenvertretung der Landwirte Subventionen zugestimmt, die nur den großen Betrieben nützlich sei.

     

    Der Sorge um den Fortbestand der kleinen Höfe schließt sich Sengl an: „Der Erzeuger ist das letzte Glied in der Verkaufskette. An ihm wird gespart.“ Die Kritik besteht vor allem auch darin, dass Verbraucher aktuell die Milch mit der besten Werbung kaufen würden. Vor Ort könnten sich die Käufer direkt nach der Qualität des Produktes informieren. Aus diesem Aspekt wurde die Forderung laut, den Menschen die Lebensmittelqualität näher zu bringen und über die Arbeit auf dem Hofe aufzuklären.

     

    Aufklärung von Kindern

    Die Anwesende Lucia Schmidt äußerte: „Die Kinder brauchen einen Bezug zu Pflanzen und Tieren.“ Damit fordert sie die Thematik in den Lehrplan bayrischer Schulen aufzunehmen. Sengl und Mauk unterstützten diese Forderung und gingen weiter, in dem Sie noch mehr Höfe mit Bio-Richtlinien forderten. Vor allem aber soll auch die neue Generation sensibilisiert werden, auch hochwertige Lebensmittelqualität zu achten.

  • Laktoseintoleranz – von den Ursachen bis zu den Folgen

    Laktoseintoleranz – von den Ursachen bis zu den Folgen

    Unter dem Begriff „Laktoseintoleranz“ verstehen Mediziner einer Unverträglichkeit von Milchzucker. Dieser kann aufgrund einer geringen Produktion des Verdauungsenzyms Laktase im Körper nicht verarbeitet werden. Die Betroffenen haben entweder keine Symptome, leiden also unter der Intoleranz, ohne es zu wissen, oder werden mit Bauchschmerzen und einem allgemeinen Unwohlsein nach dem Konsum der betreffenden Lebensmittel konfrontiert.

    Zudem ist es besonders im letztgenannten Fall unerlässlich, eng mit dem behandelnden Arzt zusammenzuarbeiten und den Ernährungsplan umzustellen. Dank vieler Produkte, die heutzutage für laktoseintolerante Menschen im Supermarkt angeboten werden, ist die Umstellung oft nahezu problemlos möglich.

     

    Die Ursachen

    Die Ursache für das Leiden unter einer Laktoseintoleranz ist der Mangel an Laktase. In der Regel sind diese körperlichen Gegebenheiten genetisch bedingt. In seltenen Fällen können jedoch auch die Behandlung nach Magen-Darm-OPs oder bestimmte Medikamente die Intoleranz auslösen.

    Nicht jeder Betroffene ist jedoch ab dem Zeitpunkt seiner Geburt schon laktoseintolerant. Vielmehr gehört eine langsame Entwicklung ab dem zweiten bis zum 20. Lebensjahr zum Standard. Langsam aber sicher nähert sich die Laktase einem kritischen Wert . Das heisst der Alltag der Patienten kann durch Bauchschmerzen, Durchfall und Co. maßgeblich beeinflussen.

     

    Welche Symptome verursacht eine Laktose-Intoleranz?

    Vor allem Symptome im Magen-Darm-Bereich, die in der Regel kurz nach der Aufnahme des Milchzuckers auftreten, sprechen für eine Laktoseintoleranz.

    Charakteristisch ist jedoch, dass es keineswegs DAS klassische Symptom gibt. Einige Betroffene verspüren hier nach dem Konsum der Milchprodukte lediglich ein leichtes Ziepen, während andere wiederrum von

    • starkem Durchfall
    • Magenziehen
    • Erbrechen

    geplagt werden. In der Regel ist jedoch vor allem auch die Menge des aufgenommenen Milchzuckers verantwortlich für den Schweregrad der Schmerzen. Oftmals können auch laktoseintolerante Menschen 20 Gramm Milchzucker problemlos vertragen.

     

    Ernährungstipps für Betroffene

    Besonders dann, wenn Sie zu den Menschen gehören, die vergleichsweise schnell auf Milchzucker in der Nahrung reagieren, sollten Sie diesen selbstverständlich so gut es geht, meiden. Das Sortiment im handelsüblichen Supermarkt bietet ausreichend Möglichkeiten, trotz einer bestehenden Intoleranz Milchprodukte in anderen Variationen zu genießen. Diese sind in der Regel mit einem Zusatz wie „laktosefrei“ gekennzeichnet. Auch im Bereich der veganen Lebensmittel werden Sie sicherlich oftmals fündig.

    Besonders wichtig ist es jedoch auch, auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen zu achten.

    Achten Sie daher unter anderem darauf:

    • Eier
    • Reis
    • Obst und Gemüse
    • Fisch
    • Geflügel

    In ausreichenden Mengen zu konsumieren, um nicht einen Nährstoffmangel hervorzurufen. Auch die Einnahme von Calcium als Nahrungsergänzung könnte hier wichtig sein. Einzelheiten gilt es hier, auch mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. Generell gilt jedoch, dass es besonders wichtig und immer empfohlen ist,:

    • Vollmilch
    • Kondensmilch
    • Milchreis
    • Pudding

    zu meiden. Besser ausgedrückt verursachen diese in so gut wie allen Fällen Beschwerden. Als empfehlenswert gilt hingegen der Genuss von:

    • verschiedenen Teesorten
    • Wasser
    • Fruchtsäften.

     

    Die Diagnosestellung und die Zusammenarbeit mit dem Arzt

    Niemand sollte sich seine Laktoseintoleranz selbst attestieren. Nur der Arzt kann diese, beispielsweise auf der Basis von:

    • einer pH-Wertbestimmung im Stuhl
    • einem klassischen Laktosetoleranztest
    • einem Atemtest
    • einer Darmspiegelung

    feststellen. Viele Mediziner raten ihren Patienten dennoch oft im Vorfeld zu einem kleinen „Selbsttest“. Dabei werden sie dazu angehalten, über einen Zeitraum von einigen Tagen Milchzucker wegzulassen. Wohingegen falls doch eingenommen, bewusst zu sich zu nehmen und die entsprechenden Reaktionen zu dokumentieren.

    Als Mittel der Wahl hat sich vor allem die Einnahme von Laktase vor einer Mahlzeit bewährt.

     

    Mögliche Folgen und Gefahren

    Wer seinen Ernährungsplan als Folge einer diagnostizieren Laktoseintoleranz nicht ideal anpasst, kann es unter Umständen schnell zu einem Mangel an:

    • Vitamin C oder den B-Vitaminen
    • Zink
    • Elektrolyten

    kommen. Wichtig ist es daher, die Anzeichen der Intoleranz nicht zu ignorieren. Die Folgen einer Nichtbehandlung entsprechen den Symptomen. Chronische Verläufe konnten bisher nicht dokumentiert werden. Vielmehr sind die Beschwerden der Laktoseintoleranz direkt mit dem Konsum des Milchzuckers abhängig. Hier gilt es, die eigene Grenze zu finden. Anders ausgedrückt, nicht in jedem Fall ist der Genuss eines Milchkaffees oder Puddings verboten. Oftmals ist der Konsum von Milchzucker in Maßen durchaus vertretbar.

     

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    Anschliessend folgt eine Übersicht den den Laktasegehalt seitens FCC-Produkte und die Quantität an Milchzucker, die im Zuge dessen abgebaut wird aufzeigt:

     

    FWW-Wert Laktasemenge abbaubare Laktosemenge
    FCC 300 21 mg 1.5 g
    FCC 500 35 mg 2.5 g
    FCC 1000 70 mg 5 g
    FCC 1500 105 mg 7.5 g
    FCC 2000 140 mg 10 g
    FCC 3000 210 mg 15 g
    FCC 5000 350 mg 25 g
  • So gefährlich ist eine Insektengiftallergie

    So gefährlich ist eine Insektengiftallergie

    Keine Frage: vor allem Bienen- oder Mückenstiche tun extrem weh und rufen bei dem ein oder anderen auch durchaus Ekelgefühle hervor. Einige Menschen müssen die Einstiche jedoch ganz besonders fürchten. Allergiker können durch das Insektengift schnell in eine lebensbedrohliche Situation geraten und haben daher in den meisten Fällen ihr „Notfall-Set“ dabei. Die Frage, die hier immer wieder im Raum steht, ist die, ob eine Insektengiftallergie generell behandelt werden kann bzw. welche Symptome sich überhaupt zeigen.

     

    Eine Reaktion in unterschiedlichen Schweregraden

    Die Stärke der Reaktion auf ein Insektengift ist im Wesentlichen abhängig von dem Grad der Allergie. Im schlimmsten Fall kann ein Stich lebensgefährlich sein, bei der gelinderten Form der Allergie sorgen Schwellungen und andere Hautreaktionen dafür, dass sich der Betroffene über einen Zeitraum von mehreren Stunden oder sogar Tagen beeinträchtigt fühlen kann.

    Für die Einteilung der Schweregrade nimmt der behandelnde Mediziner bestimmte Tests vor. Dabei werden unter anderem:

    • die Antikörper im Blut bestimmt
    • vergangene Reaktionen analysiert
    • gegebenenfalls auch Unterschiede in der Reaktion auf bestimmte Insekten ausfindig gemacht.

    Das Hauptziel dieser Anamnese ist es jedoch vor allem, den Patienten auf kommende Insektenstiche vorzubereiten. Dabei unter unter Umständen auch lebensbedrohliche Situationen auszuschließen. Sinnvoll ist es daher, den Verlauf der Reaktion zu beobachten und gemeinsam mit dem behandelnden Allergologen die jeweils beste Therapie ausfindig zu machen.

     

    Das sind die klassischen Symptome

    Zunächst sei gesagt, dass es selbstverständlich vom Schweregrad der Allergie abhängt, wie sich die Symptome äußern. Jedoch gehören hier unter anderem:

    • Quaddel um die Einstichstelle
    • eine starke Rötung der Haut
    • Schwellungen, die über das gewohnte Maß hinausgehen und sich auch auf den Hals und das Gesicht erstrecken
    • Atemnot

    zu den Standards einer Insektengiftallergie. Hier darf keine Zeit vergeudet werden. Der Anruf beim Notarzt ist Pflicht. Da die Reaktionen jedoch in der Regel sehr schnell erfolgen, sollten Sie vor allem Ihre Familie bei einer bestehenden Allergie informieren, so dass diese im Notfall Hilfe holen und ein anaphylaktischer Schock verhindert werden kann.

     

    Welches Insektengift ist besonders aggressiv?

    Auch hier kann wieder keine einheitliche Antwort gegeben werden. Während manche Menschen schon über Schwellungen klagen, wenn eine Ameise zusticht bzw. zubeißt, reagieren andere nur auf das Gift von Bienen.

    Die meisten Betroffenen leiden jedoch unter einer Allergie, die sich vor allem im Zusammenhang mit Wespen, Bienen und Hummeln zeigt. Besonders interessant: auch wenn der Stich der Hornisse so gefürchtet ist, löst dieser vergleichsweise wenige Reaktionen bei Allergikern aus. Hier gilt es jedoch immer, auf den eigenen Körper zu hören und lieber einmal zu früh den Notarzt zu rufen als zu spät.

    Übrigens: Insektenstiche können auch ohne Allergie ab einer bestimmten Menge gefährlich werden! Jeder, der schoneinmal aus Versehen in ein Wespennest gestochen hat, weiß, dass dieser Fehler nicht nur schmerzhaft werden kann, sondern auch eine enorme Belastung für den Kreislauf darstellt. Holen Sie sich rechtzeitig Hilfe, auch wenn Ihr Körper ansonsten „normal“ auf das Gift reagiert!

     

    So können Sie sich wehren

    Fast jeder Mensch wird in seinem Leben mindestens einmal von einer Biene oder einer Wespe gestochen. Daher bringt es nichts, einfach nur „vorsichtig zu sein“. Am besten führen Sie, gerade in den Sommermonaten, immer Ihr Notfallset bei sich, damit Sie sich im absoluten Notfall Adrenalin spritzen können.

    Viele Allergologen empfehlen ihren Patienten übrigens auch, sich hypersensibilisieren zu lassen. Diese Methode wurde vor allem im Laufe der letzten Jahre immer bedeutender. Zwar handelt es sich hierbei um eine längerfristige, jedoch auch um eine nachhaltige Behandlung. Nach und nach wird so ein Schutz aufgebaut, der den warmen Sommermonaten im Garten etwas gelassener entgegenblicken lässt.

    Die Diagnose einer Insektenstichallergie bedeutet jedoch bei Weitem noch nicht, dass die Betroffenen in Angst leben müssen. So arbeiten viele Allergiker beispielsweise auch in forstwirtschaftlichen Berufen oder gar als Imker. Mit den passenden Vorkehrungen und dem nötigen Wissen in der Hinterhand ist es möglich, durchaus mit den gelb-schwarzen bzw. gelb-braunen Tierchen in Einklang zu leben.

     

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  • Mit Sport durchs Alter

    Mit Sport durchs Alter

    Mit zunehmendem Alter verliert der Mensch immer mehr an Muskelmasse. Durch regelmäßigen Sport erhöhen sich nicht nur die Chancen auf einen gesunden Lebensabschnitt, auch die Risiken schwerer Erkrankungen werden gesenkt. Sportliche Betätigungen verhelfen Senioren zu einem besseren Lebensgefühl und vereinfachen die Bewältigung des Alltags. Man ist niemals zu alt für Sport! Ganz nach der Devise: Besser spät als nie!

     

    Mit Sport den Alltag meistern

    Es reicht schon, wenn man zweimal die Woche für nur eine Viertelstunde die Hauptmuskelgruppen – Bauch, Oberschenkel, Rücken, Schultern, Arme – trainiert. Die alltäglichen Anstrengungen werden mit der Zeit deutlich leichter fallen. Sportliche Betätigungen sorgen auch im Alter für zusätzliche Ausdauer und Bewegungsfreiheit. Der Gang zum Supermarkt lässt sich deutlich leichter bewältigen und man ist nicht permanent auf die Hilfe anderer angewiesen. Außerdem werden Glückshormone ausgeschüttet und der Kopf wird klarer. Denn nur weil man alt ist, heißt es schließlich nicht, dass man nicht auch fit sein kann.

    Welche Vorteile bringt Sport also?

    • Verringerung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Verbesserung des Kreislaufs und des Stoffwechsels
    • Verringerung von Osteoporose, Diabetes und Arthrose
    • Steigerung des körperlichen Wohlbefindens und der geistigen Leistungskraft

     

    Der richtige Sport

    Man muss natürlich beachten, dass ältere Menschen nicht alle gleich sind. Was für den einen der richtige Sport ist, muss nicht auch für den anderen gelten. Egal für welchen Sport man sich entscheidet, Menschen mit 60+ sollten vorher einen Arzt zurate ziehen. Welchen Sport kann man mit eventuellen Vorerkrankungen durchführen? Was ist gelenkschonend und was belastet den Gelenkapparat zu stark? Diese Frage muss man klären, bevor man mit gutem Willen dem Körper etwas Schlechtes antut.

     

    Schwimmen

    Schwimmen ist die beste Wahl bei Rückenbeschweren oder Bluthochdruck. Ein enormer Vorteil bei dieser Sportart ist die Schwerelosigkeit im Wasser. Dadurch verringert sich das Gewicht und man kann ohne die Gelenke zu belasten, gezielt Teile der Muskulatur trainieren. Bei Kursen wie Aqua-Fitness trifft man außerdem auch andere Menschen derselben Altersgruppe. Sport tut also nicht nur dem Körper gut, sondern bringt Menschen auch einander näher.

     

    Wandern

    Diejenigen, die noch gut zu Fuß sind, können sich eine Wandergruppe suchen. Auch hier findet man nicht nur sozialen Anschluss, sondern stärkt das Immunsystem. Durch den Gang in der frischen Luft beugt man außerdem diversen Stoffwechselerkrankungen vor und kann sogar Diabetes entgegen wirken. Um die Gelenke zu schonen, sollte man aber Wanderstöcke kaufen, da diese die Belastung auf den Körper verringern.

     

    Radfahren

    Radfahren hat den immensen Vorteil, dass das Gewicht nicht auf den Gelenken liegt. Schon zehn Minuten fahren täglich kräftigt die Muskulatur und verbessert die Durchblutung. Bei zwanzig Minuten stärkt man das Immunsystem und bei fünfzig Minuten kurbelt man den Stoffwechsel an. Mit Radfahren kann man aber nicht nur Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft trainieren, sondern auch die kognitiven Fähigkeiten. Mit trainiertem Körper und Geist fit durch das Alter!

     

    Gymnastik

    Gymnastik ist besonders für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen sehr gut geeignet. Es ist praktisch, da man immer und überall kleine Übungen absolvieren kann und den Fokus auf die eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse richtet. Für Anfänger sind Gruppenkurse ein guter Einstieg, da ein professioneller Kursleiter anwesend ist und dieser Rücksicht auf eventuelle Beschwerden und Alterserscheinungen nimmt.

     

    Leider hat auch Sport seine Grenzen

    Für viele Menschen kommt jedoch der Punkt, an dem man auch mit ausreichender Fitness nicht mehr alles allein machen kann und Hilfe benötigt. Vielen älteren Menschen ist es unangenehm, sich diese Tatsache einzugestehen. Es bringt aber nichts, sich seines Alters oder seiner Gebrechen zu schämen. Auch bedeutet es nicht gleich, die eigene Wohnung aufzugeben und sich an den Gedanken des betreuten Wohnens zu gewöhnen. Anbieter wie die Deutsche Seniorenbetreuung haben sich der Betreuung und Pflege bedürftiger Menschen verschrieben. Die ausgebildeten Fachkräfte unterstützen Senioren sowohl bei den kleinen Dingen des Lebens wie Haushaltsführung als auch bei körperlichen Aktivitäten wie Spazieren gehen oder einkaufen. So kann man noch lange im eigenen Zuhause wohnen bleiben und sich mit etwas Hilfe fit halten.

  • Zahnschäden bei Diabetes

    Zahnschäden bei Diabetes

    Diabetiker neigen des Öfteren zu Zahnschäden und Entzündungen im Bereich des Zahnfleisches. Zahlreichen Diabetikern ist dieses Problem in Bezug auf Zahnpflege kaum bewusst. Jedoch wirkt sich die Zuckerkrankheit negativ auf das Zahnfleisch sowie die Zähne aus.

     

    Welchen Einfluss übt Diabetes auf Zahnfleisch und Zähne aus?

    Ist der Blutzuckerspiegel auf Dauer erhöht, treten Schädigungen im Herz-Kreislauf-System und den Blutgefäßen auf. Ein schlecht eingestellter Diabetes hat fernerhin eine mangelhafte Sauerstoffversorgung von Gewebe, Muskulatur und Organen zur Folge. Hieraus resultiert eine schlechte Wundheilung.

     

    Sehr oft nehmen bei Diabetikern auch feinste Nervenzellen Schaden, so dass sich das Schmerzempfinden verändert. Da bei einem erhöhten Blutzucker die Speichelproduktion herabgesetzt ist, leiden Diabetiker häufig an Mundtrockenheit. Dadurch erfährt die Bildung von Zahnkaries eine Begünstigung. Aus diesem Grund sollten von Diabetes mellitus Betroffene auf eine sorgfältige Zahnpflege großen Wert legen. Nur so haben unbemerkte Entzündungen im Mund kaum eine Chance. Selbst Diabetiker, die keine Beschwerden haben, sollten in regelmäßigen Abständen ihren Zahnarzt aufsuchen.

     

    Mögliche Schädigungen im Bereich des Mundes

    Schon aus leichteren Druckstellen am Zahnfleisch können bei Diabetikern schlecht heilende Wunden entstehen. Da bei Zuckerkranken die Widerstandskraft gegen Bakterien, die zu einer Zahnfleischentzündung führen, herabgesetzt ist, genügen schon kleine Abschürfungen zur Hervorrufung derselben. Bedingt durch die schlechte Durchblutung nehmen diese Bakterien schnell zu. Wird die Entzündung nicht behandelt, bilden sich schnell Zahnfleischtaschen. Diese können Eiter bilden oder bluten. Durch die voranschreitende Entzündung kann der Knochen mit angegriffen werden. Ein Zahnverlust ist die Folge.

     

    Darauf müssen Diabetiker bei der Zahnpflege achten

    Für die Zahnpflege empfiehlt es sich, auf weiche Zahnbürsten zurückzugreifen. Ferner sollte Zahnseide regelmäßig zur Anwendung kommen. Ein mehrmaliges gründliches Reinigen pro Tag ist essentiell. Zur Kariesvorbeugung eignet sich eine Zahnpasta mit Fluor. Schädliche Bakterien lassen sich ideal mit einer desinfizierenden Mundspüllösung bekämpfen. Zusätzlich kann auch Zahnpflegekaugummi nach der Mahlzeit zum Schutz des Zahnschmelzes und Neutralisierung von Säuren Verwendung finden. Damit Keime keine Chance zur Vermehrung haben, sollten Diabetiker ihre Zahnbürste alle vier Wochen austauschen. Ist ein Diabetiker im Besitz eines Zahnersatzes, sollte dieser genau passen und keine Druckstellen hinterlassen. Auf Implantate ist zu verzichten.

  • Wie lange hält der Tetanus-Impfschutz?

    Wie lange hält der Tetanus-Impfschutz?

    Damit Kinder sorgenlos im Sandkasten spielen können ist ein Tetanusschutz essentiell. Ohne diesen Schutz kann die kleinste Verletzung schon tödlich sein. Tetanus ist vielen auch unter der Bezeichnung Wundstarrkrampf bekannt. Der Erreger ist auf der ganzen Welt verbreitet. Dank zahlreicher Impfmöglichkeiten sind Erkrankungen in Deutschland selten. Zur Erreichung des Schutzes bei Kindern müssen immer drei Impfungen in gewissen Zeitabständen erfolgen.

    Tetanus alle zehn Jahre auffrischen

    Nach der dritten Impfung muss immer nach zehn Jahren eine Auffrischung erfolgen. Im Laufe der Jahre nehmen die wichtigen Antikörper ab, wodurch kein Schutz mehr besteht. Grundsätzlich ist es von Mensch zu Mensch verschieden, wie lange die Antikörper vorhanden sind. Experten raten jedoch dazu, jeweils nach zehn Jahren eine Auffrischungsimpfung zu machen. Ein Verzicht auf die Auffrischungsimpfung kann lebensgefährlich werden. Dann genügen bereits Bagatellverletzungen, den Erreger in den Körper eindringen zu lassen. Die tödlichen Giftstoffe entwickeln sich relativ schnell.

    Kombinationsimpfstoff gegen Tetanus

    Tetanus Erreger befinden sich im Boden. Aus diesem Grund sollten Kinder so früh wie möglich gegen Tetanus geimpft werden. Bei Kindern und Babys empfiehlt ständige Impfkommission, folgendermaßen zu impfen:

     

    • Ab dem zweiten Monat erfolgt die erste Impfung
    • Nach dem dritten Monat erfolgt die zweite Impfung
    • Und die Dritte Impfung erfolgt nach dem vierten Monat
    • Die letzte der Impfungen erfolgt dann zwischen dem 11. und 14. Monat.

    Die nächste Impfung wird im Alter von sechs Jahren gemacht, dann mit 17 Jahren. Anschließend macht sich eine Auffrischung der Tetanus Impfung in einem Rhythmus von zehn Jahren erforderlich. Säuglinge werden in der Regel grundimmunisiert, und das mit einer Impfung, die gegen sechs Erkrankungen immun macht. Zu der Sechsfachimpfung gehören

    • Tetanus
    • Diphtherie
    • Pertussis
    • Plio
    • Hib und
    • Hepatitis B.

     

    Nebenwirkung der Impfung

    Grundsätzlich sind die Impfungen von heute sehr gut verträglich. Dennoch kann es immer wieder zu Reaktionen kommen. Sehr oft kommt es zu Schwellungen und Rötungen an der Einstichstelle. Dies hat einen ganz simplen Grund. Denn es kommt zu der Anregung der körpereigenen Abwehr.

     

    Ferner kann es vorkommen, dass Lymphknoten anschwellen. Dies ist jedoch vollkommen unbedenklich. Immer wieder sind allgemeine Krankheitsgefühle mit Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen möglich. Auch Fieber kann nach der Impfung auftreten, ebenso wie Magen-Darm-Beschwerden.

     

    Symptome wie bei einer Erkältung sind keine Seltenheit. Aber bereits nach drei Tagen sollten alle Reaktionen auf die Impfung wieder abgeklungen sein. Es kann allerdings gegebenenfalls auch eine allergische Reaktion auf den Impfstoff vorkommen, was aber sehr selten ist.

     

    Tetanus – die große Gefahr

    Der Erreger wird immer über eine Wunde in den Körper und somit eben in den Kreislauf gelangen. Dabei kann es sich auch wirklich nur um ganz kleine Verletzungen handeln.

     

    Zu den ersten Symptomen kommt es nach etwa drei Tagen, die bis hin zu drei Wochen andauern können. Anfängliche Symptome äußern sich in Krämpfen in der Gesichtsmuskulatur, der Patient hat die Gesichtsmuskeln einfach nicht mehr im Griff. Der Mund scheint immer zu grinsen.

     

    Anschließend kann dies auf alle anderen Muskelgruppen übergehen. Besonders die Muskulatur des Kehlkopfes und der Brustmuskulatur sind betroffen. Genau das kann zu einem qualvollen Erstickungstod führen.

     

    Auch heute noch sind es fast 20 % der Erkrankten, die an Herzversagen oder Ersticken sterben. In Ländern mit schlechtem hygienischen Standard und ohne Impfungen sterben viele Frauen und Säuglinge an Wundstarrkrampf. Es sind nicht die Bakterien, welche die Todesgefahr darstellen, sondern die Gifte, die als Abfallprodukt von den Bakterien ausgeschieden werden.

     

    Wer nicht geimpft ist und an Tetanus erkrankt, muss mit einem langen Leidensweg rechnen. Die Wunden werden oft in aufwendigen OPs gesäubert und der Wirkstoff einer Auffrischimpfung gespritzt. Daher kann eine Tetanusimpfung Leben retten. Aber spätestens nach 10 Jahren muss die Impfung immer wieder aufgefrischt werden.