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  • Ischiasschmerz – wie wird behandelt?

    Ischiasschmerz – wie wird behandelt?

    Ischiasschmerzen können, sofern nicht zeitnah eine Behandlung stattfindet, zu einem anhaltenden Kreislauf beitragen. Nicht selten werden Beschwerden mit dem Ischiasnerv durch eine angeborene oder ungewollt antrainierte Fehlhaltung verursacht. Diese verschlimmert sich unter Umständen noch, wenn aufgrund der Ischiasbeschwerden eine ständige Schonhaltung eingenommen wird. Um diesen Kreislauf im Idealfall gar nicht erst entstehen zu lassen oder gegebenenfalls gezielt zu unterbrechen, sollte eine Behandlung zeitnah und konsequent erfolgen. Hierzu bietet die moderne Medizin sowie die Krankengymnastik effiziente Möglichkeiten. Auch die alternative Medizin kennt Wege, dem Ischiasschmerz entgegenzutreten. Welche Behandlungsvariante oder –kombination im Einzelfall ideal ist, sollte mit einem Facharzt besprochen werden.

    Behandlung von akutem Ischiasschmerz

    Schulmedizinische und alternative Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten

    Tritt akut ein auf den Ischiasnerv zurückzuführender Schmerz auf verschafft es vielen Betroffenen Linderung, wenn in Rückenlage jeweils ein Knie mit den Händen umfasst und vorsichtig an das Brustbein herangezogen wird.

    Auch wenn der typische Ischiasschmerz häufig tendenziell einseitig auftritt, ist es ratsam, diese Übung mit beiden Beinen abwechselnd durchzuführen. Tritt keine Linderung ein oder verschlimmert sich der Schmerz, sollte die Übung abgebrochen werden. Wärme und Entspannung im Wechsel zu vernünftig dosierter Bewegung können ebenfalls lindernd wirken.

    War die Bettruhe in früheren Zeiten eine Empfehlung, wird heute nur noch selten dazu angeraten. Gezielte und vernünftige, dem Schmerz angepasste Bewegung wird Betroffenen heute nahegelegt, um zugleich der Rückenmuskulatur die Chance zu geben, sich zu stabilisieren und erneuten Beschwerden vorzubeugen.

    Zudem werden individuelle Übungen empfohlen, wozu eine krankengymnastische Therapie notwendige wird. Sitzen oder Stehen ist langem Liegen vorzuziehen. Um den Schmerz während der empfohlenen Bewegung im Zaum zu halten, wird die krankengymnastische oder physiotherapeutische Behandlung in aller Regel durch leichte Schmerz- oder Betäubungsmittel unterstützt. Damit insbesondere die Regeneration der Rückenmuskulatur positiv beeinflusst wird, können unter Umständen auch Lokalanästhetika zum Einsatz kommen. Diese betäuben die betroffene Region über eine gewisse Zeit, so dass eine relative Schmerzfreiheit während Übungen und Untersuchungen möglich ist.

    Nicht selten verschwindet der Schmerz mit der Wirkung der Lokalanästhetika. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass entweder eine starke Verspannung ursächlich war oder aber eine verschobene Bandscheibe, die durch die Zeit der Schmerzunempfindlichkeit und der damit verbundenen Entspannung wieder an ihren Platz rücken konnte.

    button-Ischiasschmerz

    Die Osteopathie kennt zusätzlich Mittel und Wege, dem Ischiasschmerz gezielt entgegenzutreten. Der geschulte Therapeut untersucht dazu den gesamten Körper auf Unstimmigkeiten und löst gegebenenfalls Blockaden in der Wirbelsäule. Insbesondere dann, wenn die Verschiebung der Bandscheiben und Wirbel oder starke Muskelverkrampfungen zu einer Lädierung des Nervs führen, kann die Osteopathie die Symptome zügig lindern. In aller Regel wird dann eine weiterführende physiotherapeutische Behandlung empfohlen, um Muskeln und Sehnen des Rückens zu stärken.

    Unterstützende Therapien zur Behandlung von Ischiasschmerz

    Gegebenenfalls können Massageanwendungen oder Fangopackungen sowie gezielte Akupunktur sowie weitere Muskelentspannungsverfahren zielbringend sein. Nicht selten kommt Kinesio Tape zum Einsatz, das die Muskulatur aktiv unterstützt und so eine schnelle Linderung schafft. Diese Variante ist vor allem aus der Sportmedizin bekannt.

    Ist bei Ischiasproblemen ein operativer Eingriff notwendig?

    In aller Regel ist ein operativer Eingriff nicht notwendig. In extremen Fällen jedoch können die grundlegenden Behandlungsmethoden nicht mehr greifen, so dass eine Operation notwendig wird, wenn ein Bandscheibenvorfall als Auslöser zu definieren ist. Dieser ist gegebenenfalls nicht mehr anhand konservativer Methoden in den Griff zu bekommen.

    Treten beispielsweise weitgehende motorische Probleme auf oder gehen mit dem Ischiasschmerz Schwierigkeiten mit der Darm- und Blasenentleerung einher, sollte unverzüglich eine Operation durchgeführt werden, da langfristige und bleibende Schäden nicht ausgeschlossen sind.

    Bild: © Depositphotos.com / lofilolo

  • Ständige Müdigkeit – normal oder bedenklich?

    Ständige Müdigkeit – normal oder bedenklich?

    Besonders zum Start in die neue Woche sind viele Menschen davon betroffen: Müdigkeit sorgt für schlechte Laune und mangelnde Konzentration. Vor allem am Arbeitsplatz kann das zu großen Schwierigkeiten führen. Doch auch wenn der Alltag von einer ständigen Müdigkeit bestimmt wird, bringt das langfristige Folgen mit sich. Diese reichen von der Gesundheit bis hin zum sozialen Umfeld. Denn eines steht fest: Wer müde ist, kann sein Leben nicht in vollen Zügen genießen.

    Was für die einen ein Zeichen für mangelnden Schlaf ist, ist für die anderen ein Vorbote für schwere Krankheiten. Müdigkeit – besonders wenn sie sehr häufig auftritt – ist in jedem Fall ein Warnsignal des Körpers, das es zu beachten gilt. Ein Grund zur Panik ist es hingegen erst einmal nicht.

    Generell stimmt es, dass Müdigkeit die Reaktion des Körpers auf Schlafmangel ist. Müdigkeit ist ein Schutzmechanismus. Das Bedürfnis, zu schlafen, sorgt dafür, dass wir uns nicht überanstrengen und regelmäßige Ruhephasen einlegen. Wäre der Mensch niemals müde, würde er wahrscheinlich nie schlafen und an Erschöpfung sterben. Wer also regelmäßig schläft und sich Ruhe gönnt, wirkt der Müdigkeit entgegen.

    Bedenklich wird es erst, wenn die Müdigkeit öfter auftritt oder sogar chronisch wird. In diesem Fall kann davon ausgegangen werden, dass sie ein Symptom für eine Mangelerscheinung oder Krankheit ist. Wenn Sie bemerken, dass Sie überdurchschnittlich oft müde sind, sollten Sie sich auf jeden Fall an Ihren Hausarzt werden.

    Gründe für ständige Müdigkeit sind unter anderem

    • Schlafapnoe
    • Eisen-Mangel
    • Vitamin-Mangel
    • Depressionen
    • Krebs
    • Andere Erkrankungen

    Um herauszufinden, was der Grund für Ihre Müdigkeit ist, sollten Sie sich umfangreich untersuchen lassen. Wenn eine Mangelerscheinung festgestellt wird, hilft häufig schon die Umstellung der Ernährung, um Ihrem Leben wieder mehr Schwung zu verleihen. Wenn eine Krankheit aufgrund ständiger Müdigkeit diagnostiziert wurde, sind andere Schritte nötig.

    Wichtig bei der Frage, ob die Müdigkeit normal oder besorgniserregend ist, ist Ihr persönliches Empfinden. Solang Sie selbst Ihre Müdigkeit als verständnisvoll empfinden (weil Sie zum Beispiel mal wieder nachts um die Häuser gezogen sind oder einen anstrengenden Tag hatten), besteht kein Grund zur Besorgnis. Anders verhält es sich, wenn Sie Ihre Müdigkeit als anstrengend empfinden und sich dabei nicht wohlfühlen. In diesem Fall sollten Sie sich vorsichtshalber an einen Arzt werden.

    Was hilft gegen ständige Müdigkeit?

    Um ein Problem zu lösen, ist es immer wichtig, die Ursache herauszufinden. Versuchen Sie daher, festzustellen, ob Ihre Müdigkeit eine Folge von Schlafmangel, Stress, Nährstoffmangel oder Krankhit ist. Danach wird es Ihnen leichter fallen, das Gefühl der ständigen Erschöpfung zu behandeln.

    Übrigens muss Müdigkeit nicht immer nur eine Folge von Schlafmangel sein. Auch eine „Extra-Portion“ Schlaf kann dazu führen, dass Ihr Körper schnell erschöpft ist. Zu viel Schlaf sorgt dafür, dass er mit den alltäglichen Anforderungen überfordert ist und mit Müdigkeit reagiert.

    Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihre Schlafdauer in gesundem Maße regulieren. Experten sind sich einig, dass sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht ausreichend sind.

    Darüber hinaus hilft auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung gegen Müdigkeit. Besonders wichtig: Obst, Gemüse, Wasser und ballaststoffreiche Kost. Dieser Mix sorgt für die ideale Vitalisierung Ihres Körpers und versorgt Sie mit ausreichend Vitaminen, Nährstoffen und Energie.
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    Auch ein „eingeschlafener“ Kreislauf kann der Ausschlag für Ihre Müdigkeit sein. Daher gilt: Bringen Sie ihn in Schwung. Eine kalte Dusche am Morgen oder eine Sport-Einheit vor der Arbeit wirken wahre Wunder.

    Weitere Maßnahmen gegen Müdigkeit:

    • Regelmäßige Entspannungs- und Ruhephasen über den Tag verteilt
    • Frische Luft
    • Sonnenlicht
    • (schwungvolle) Musik, die zum Mitsingen und Tanzen animiert
    • Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke

    Ständige Müdigkeit beeinflusst das komplette Leben. Darum sollten Sie sie auf keinen Fall missachten. Oft helfen schon kleine Tricks wie eine kalte Dusche oder ein Spaziergang an der frischen Luft, um richtig wach zu werden. Lässt sich die Müdigkeit absolut nicht bekämpfen, könnte sie ein Anzeichen für eine Krankheit sein. In diesem Fall sollten Sie sich an Ihren Hausarzt wenden.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Reizblase – was wirklich Abhilfe schaffen kann

    Reizblase – was wirklich Abhilfe schaffen kann

    Die Reizblase oder auch hyperaktive Blase kann per Ultraschall oder im Labor nachgewiesen werden. Typisch für die Reizblase ist es, pro Toilettengang nur geringe Harnmengen abzulassen. Auch ein gehäuftes Wasserlassen während der Nacht ist kennzeichnend für eine Reizblase. In der Regel leiden wesentlich mehr Frauen als Männer unter diesem Phänomen.

    Gründe für die Reizblase

    Die Gründe, weshalb es zur Reizblase kommen kann, sind sehr vielschichtig gelagert.

    Hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre

    Die hormonell bedingten Veränderungen im Laufe der Wechseljahre können zum Weichmachen des Bindegewebes beitragen, womit der Beckenboden stark geschwächt wird. Der Blasenschließmuskel verliert so seinen Halt. Senkt sich zusätzlich die Gebärmutter, übt diese Druck auf die Blase auf.

    Aber auch körperliche Veränderungen im Verlaufe einer Schwangerschaft und während der Geburt tragen zu einem Verlust der Straffheit der Blasenmuskulatur bei.

    Häufige Entzündungen der Blase und Stress

    Die Blasenschleimhaut von Personen, die gehäuft an einer Blasenentzündung leiden, reagiert in der Regel äußerst empfindlich. Darüber hinaus tragen stressbedingte nervliche Überreizungen zur Entwicklung einer Reizblase bei. Wird der menschliche Körper ständig überlastet, fällt stets die schwächste Stelle zuerst aus. Bei den meisten Menschen ist dies der Darm, bei vielen jedoch die Blase. Sofern keine baldige Entspannung erfolgt, kommt es zu einer Schließung des Teufelskreises. Jetzt genügt allein der bloße Gedanke an eine nicht vorhandene Toilette und die Katastrophe ist perfekt.

    Wirksame Maßnahmen bei Reizblase

    So umfangreich wie die Ursachen für die Entstehung der Reizblase sind, so vielschichtig kann auch Einfluss auf dieses Phänomen genommen werden. Zur Reduzierung stressbedingter Beschwerden und Entkrampfung der Reizblase können homöopathische Mittel beitragen. Eine zusätzliche Gabe von Vitaminen des B-Komplexes sowie des Schüssler Salzes Magnesium phosphoricum tragen zur Stärkung der Nerven und allgemeinen Entspannung bei. Magnesium wie auch Vitamine wirken sich positiv auf die Beeinflussung von Übermittlungsproblemen zwischen Blase und Gehirn aus. Eine natürliche Unterstützung erfährt die Blase dabei durch eine Ernährung, welche eine hohe Menge an

    • Bananen
    • Naturreis
    • Nüssen
    • Soja
    • Vollkornprodukten
    • Weizen

    enthält. Zwischendurch dürfen gern Kerbe des steierischen Öl Kürbis geknabbert werden. Die darin enthaltenen Wirkstoffe von zwei Esslöffeln am Tag haben eine stärkende und zugleich beruhigende Wirkung, insbesondere auf die weibliche Reizblase.

    Weitere hilfreiche Maßnahmen bei einer Reizblase

    Eine gereizte Blase lässt sich auch durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besänftigen. Viele von einer Reizblase betroffene Personen neigen dazu, weniger zu trinken und erliegen damit dem Irrglauben, dem Problem der Reizblase Abhilfe zu schaffen. Allerdings erreichen sie damit nur das Gegenteil. Die Blase muss durch die geringere Flüssigkeitszufuhr keine großen Mengen mehr fassen. Dadurch kommt es zur Schrumpfung der Muskelschicht der Blasenwand, woraus ein noch früherer Harndrang resultiert. Bedingt durch den Mangel an Flüssigkeit erfährt der Harn eine höhere Konzentration, die Blasenschleimhaut wird zusätzlich gereizt. Auch Personen, die bislang nicht mehr als 0,35 ml je Kilogramm Körpergewicht zu sich nahmen, sollten in Zukunft zur Stärkung ihrer Blasenmuskulatur ihre pro Tag Trinkmenge stetig steigern. Dass ausreichend getrunken wurde ist daran ersichtlich, wenn sich der Urin blass- bis goldgelb verfärbt.

    Getrunken werden sollten bestenfalls Wasser und Kräutertees. Letztere weisen eine heilende und entkrampfende Wirkung auf die Harnorgane auf. Besonders geeignet sind hier Kräuter wie
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    • Bärentraube
    • Hagebutte
    • Ackerschachtelhalm
    • Goldrute

    Wer sich für das Kraut Goldrute entscheidet, kann eine schnellere Wirksamkeit durch die Verwendung hochdosierter Brausetabletten erzielen. Damit wird der Harndrang vermindert und gleichzeitig die Blase trainiert.

    Gute Ergebnisse können auch durch die zusätzliche Wärmezufuhr erzielt werden. Hierfür wird wahlweise

    • ein feuchtwarmer Wickel
    • eine Wärmflasche
    • ein erhitztes Kirschkernkissen

    auf den Unterleib gelegt. Die Wärme hilft der überforderten Bauchmuskulatur dabei, sich leichter zu entspannen.

    Auf bestimmte Reizstoffe wie zum Beispiel Alkohol, Kaffee, Nikotin und schwarzem Tee sollte bei einer vorliegenden Neigung zur Reizblase unbedingt verzichtet werden. Diese tragen zur weiteren Irritation des ohnehin angeschlagenen Nervensystems bei und sind maßgeblich an der Gefährdung des verbesserten Informationsaustausches zwischen der Blase und dem Gehirn beteiligt.

    Bild: © Depositphotos.com / ruigsantos

  • #Superfoods – Was ist dran an dem Ernährungs-Trend?

    #Superfoods – Was ist dran an dem Ernährungs-Trend?

    Es gibt Fastfood, es gibt Junkfood und neuerdings gibt es auch Superfood. Hinter dem englischsprachigen Begriff verbergen sich Lebensmittel, die angeblich mehr können als herkömmliche. Noch gesünder und noch besser sollen sie sein. Ein weiteres Merkmal: Die meisten Superfoods sind Lebensmittel, von denen der normale Esser noch nie etwas gehört hat. Handelt es sich beim Ernährungs-Trend Superfood also nur um einen Marketing-Gag der Lebensmittel-Industrie oder halten die Superhelden unter den Nahrungsmitteln auch wirklich, was sie versprechen?

    Als Superfood werden Lebensmittel bezeichnet, die als die „Besten der Besten“ gelten. Klingt komisch? Ist es irgendwie auch. Scheinbar über Nacht traten sie auf den (Speise-)Plan und gelten nun als unverzichtbar für Leute, die sich gesund und bewusst ernähren wollen. Doch was halten Experten von den Wunder-Lebensmitteln? Sind sie wirklich so viel gesünder und besser oder wird mit dem Begriff „Superfood“ lediglich die Werbetrommel gerührt?

    Wer sich im Internet auf die Suche nach Superfoods macht, stößt immer wieder auf Geschichten, die beteuern, dass Völker in den entferntesten Ecken der Welt kerngesund sind, weil sie seit Jahrtausenden eine bestimmte Frucht – ein Superfood – essen. An sich klingen diese Storys immer plausibel. Ernährungsexperten, die die Wirkung der gesunden Lebensmittel nicht in Frage stellen wollen, betonen aber auch immer, dass andere Faktoren wie die allgemeine Lebensweise dieser Völker und die sonstige Ernährung außen vor gelassen werden. Beim Verbraucher entsteht der Eindruck, dass einzig der Verzehr der Superfoods ausreicht, um ewig jung und gesund zu bleiben. Das ist natürlich ein gewaltiger Trugschluss.

    Wie gesund sind Superfoods?

    Das bedeutet aber nicht, dass Superfoods eine einzige Mogelpackung sind. Tatsächlich sind viele Früchte, Getreide und andere Nahrungsmittel, die das Prädikat „Superfood“ verliehen bekommen haben, überaus gesund und reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Doch Vorsicht! Nicht überall, wo „Superfood“ drauf steht, ist auch ein Superfood drin. Die Lebensmittelbranche hat den Begriff und seine positive Wirkung auf die Konsumenten längst für sich entdeckt.

    Um zu einem Superfood zu werden, muss ein Nahrungsmittel folgende Eigenschaften mitbringen:

    • Der Nährstoffgehalt ist deutlich höher als bei herkömmlichen Lebensmitteln
    • Das Produkt ist möglichst naturbelassen und stammt nach Möglichkeit aus biologischem Anbau oder Wildwuchs
    • Ein Superfood ist ein eigenständiges Lebensmittel, das auch einzeln verzehrt werden kann

    Eine Mogelpackung erkennt man oft an folgenden Aussagen:

    Superfoods müssen…

    … teuer sein
    … lecker schmecken
    … aus tropischen Regionen stammen

    Trägt ein Superfood seinen Namen zu Recht, können Sie davon ausgehen, dass es auch wirklich überaus gesund ist. Experten betrachten die Lebensmittel mit dem gewissen Etwas längst als Medizin, die zum Beispiel beim Kampf gegen Krebs eingesetzt werden. Das liegt an einer ganz bestimmten Eigenschaft der Superfoods: Sie wirken antioxidativ und sind in der Lage, freie Radikale im Körper einzufangen. Das wiederum spielt nicht nur beim Kampf gegen Krebs eine große Rolle, sondern wird auch im Alltag spürbar.

    Wer häufig Superfoods isst, wird schon bald merken, wie gut das dem Körper und dem Befinden tut. Wichtig ist, dass Sie Superfoods fest in Ihrem Speiseplan aufnehmen – das heißt: regelmäßig und in umfangreichen Mengen verzehren. Wer lediglich hin und wieder mal ein paar Goji-Beeren oder eine Hand voll Kürbiskerne isst, wird dadurch seine Gesundheit nicht langfristig beeinflussen können. Neben dem regelmäßigen Verzehr der Superfoods ist außerdem wichtig, dass Sie auch sonst auf einen gesunden Lebensstil achten. Das bedeutet: Viel Schlaf und Bewegung, wenig Nikotin und Alkohol, Vermeiden von Stress und eine Extra-Portion Sonnenlicht.

    20 Superfoods, die nicht auf Ihrem Speiseplan fehlen dürfen

    Heimische Superfoods Exotische Superfoods
    Brokkoli Papaya
    Spinat Goji-Beeren
    Basilikum Granatapfel
    Kohlgemüse Shiitake-Pilze
    Heidelbeeren Acerola-Kirsche
    Kürbiskerne Ingwer
    Rohes Sauerkraut Avocado
    Traubenkerne Curcuma
    Schwarze und rote Johannisbeeren Chia-Samen
    Radieschen Kokosnuss

    Wie Sie sehen, sind Superfoods sehr vielseitig. Sie müssen nicht erst in den Amazonas-Dschungel reisen, um eines dieser besonderen Lebensmittel zu finden. Oft reicht auch schon der Gang auf den Markt, bei dem frische, regionale Produkte angeboten werden.

    Bild: © Depositphotos.com / nupix

  • Macht Kita krank? Überdurchschnittlich hohe Fehlzeiten bei der Kinderbetreuung

    Hamburg (ots) – Ob Postboten, Zugführer oder Erzieher: Im ersten Halbjahr des Jahres 2015 wurde so viel gestreikt wie lange nicht mehr. Und zumindest für die Erzieher ist noch kein Ende in Sicht: Gerade hat die nächste Runde der Tarifverhandlungen begonnen. Sollten diese scheitern, drohen ab Oktober weitere Streiks.

    Die Techniker Krankenkasse (TK) hat das zum Anlass genommen, die Krankheitsdaten der knapp 100.000 bei ihr versicherten Erzieherinnen und Erzieher im Jahr 2014 auszuwerten. Das Ergebnis: Im letzten Jahr war diese Berufsgruppe vier Tage mehr krankgeschrieben als der Bundesdurchschnitt. Die 18,9 Fehltage pro Kopf resultieren vor allem aus psychischen Störungen (4,1 Tage) und Krankheiten des Atmungssystems (3,3 Tage).

    „Dass Erzieher überdurchschnittlich von diesen Erkrankungen betroffen sind, ist nicht verwunderlich. Zum Beispiel psychische Störungen, zu denen auch Überlastungen gehören: Ein hoher Lärmpegel, immer komplexer werdende Aufgabenbereiche und zuletzt auch Auseinandersetzungen mit den Eltern – Kindererziehung kann stressig sein“, erklärt Gudrun Ahlers, Präventionsexpertin der TK. Und: Hohe Krankenstände müssen von den arbeitsfähigen Erzieherinnen und Erziehern kompensiert werden. „Das bedeutet für sie oft noch größere Gruppen und damit noch mehr Stress und gesundheitliche Belastung – ein Teufelskreis“, so die Spezialistin.

    Auch dass Erzieher oft an Atemwegserkrankungen leiden, sollte niemanden überraschen. Gudrun Ahlers erläutert die Situation: „Kindertagesstätten sind quasi Sammelbecken für Viren und Bakterien. Das macht nicht nur die Kinder krank, sondern natürlich auch die Erwachsenen.“

    Hinweise für die Redaktionen:

    Die Daten stammen aus dem Gesundheitsreport 2015. Dafür wertete die TK die Krankschreibungen der 4,4 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I, von denen mehr als jeder Siebte bei der TK versichert ist.

    Der Report steht unter www.tk.de zum kostenlosen Download (Webcode 718618) bereit.

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Für Rückfragen: Katharina Borgerding Tel. 040-6909 1783 E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/tk_presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3097085
  • Der Patient in seinem sozialen Umfeld / Eine Aufnahmestation vor allem für ältere Notfallpatienten in Hamburg macht Schule

    Baierbrunn (ots) – Seit 2010 gibt es Hamburger Albertinen-Krankenhaus die „Interdisziplinäre Notfall- und Kurzlieger-Aufnahmestation“, kurz INKA. Damit reagierte die Klinik darauf, dass vor allem ältere Patienten nicht gleich den Spezialisten, sondern den in allen Fachgebieten versierten Allgemeinarzt benötigen, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. Neben der medizinischen Akutversorgung nehmen Ärzte und Pflegepersonal sich auch des sozialen Umfelds des Patienten an. Warum ist der Notfall eingetreten und kann eine Wiederholung vermieden werden? Bei Bedarf wird noch von der Klinik aus eine ambulante Pflege organisiert. INKA erhielt 2012 den Deutschen Innovationspreis im Gesundheitswesen und hat bereits erste Nachahmer gefunden.

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3096863