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  • Therapie der Angststörung

    Therapie der Angststörung

    Neben der Gesprächstherapie gibt es noch weitere Möglichkeiten zur Therapie der Angststörung, zu denen unter anderem auch die Konfrontationstherapie oder die Entwicklung von Problemlösungstechniken gehören. Es handelt sich dabei um Maßnahmen aus dem verhaltenstherapeutischen Bereich. Hier stellen wir noch weitere Eckpfeiler zur Therapie der Angststörung vor.

    Kognitive Therapie bei Angststörung:

    Ziel dieser Behandlung ist es, dass Betroffene den Zusammenhang zwischen Angstgedanke und Angstgefühlen kennen. Sie erlernen, dass ihre eigenen Angstgefühle und ängstlichen Gedanken in einen Teufelskreis führen können, der letzten Endes häufig Panikattacken auslöst. Dabei lernen sie aber auch Methoden zur Gedankenkontrolle, damit im Falle einer Attacke die Angstgedanken kontrolliert werden können und letzten Endes der Teufelskreis unterbrochen wird.

    Bibliotherapie Angststörung:

    Das Lesen von Ratgebern, besonders zu psychiatrischen Erkrankungen, trägt dazu bei, das Betroffene ihre Krankheit erkennen, ihre Probleme besser annehmen können und die Ursachen verstehen. Gleichzeitig erlernen sie psychologische Strategien, wie sie sich selbst in den entsprechenden Situationen beim Bewältigen negativer Emotionen helfen können.

    Entspannungstechniken bei Angststörung:

    Betroffene erlernen Entspannungstechniken, wie die Progressive Muskelentspannung, welche leicht und schnell erlernbar ist, zuverlässig wirkt und nicht lange geübt werden muss. Wenn die Muskeln entspannt sind, kann keine Angst oder Ärger empfunden werden. Denn Angst erzeugt eine Muskelanspannung. Dabei bedeutet Muskelanspannung oder -relaxation gleichzeitig eine seelische Entspannung und ist daher das natürlichste Beruhigungsmittel.

    Menschen mit Angsterkrankungen können die verschiedenen Möglichkeiten einer Therapie gegen die Angststörung  auch aus dem homöopathischen und naturheilkundlichen Bereich nutzen. Jeder Mensch ist anders und so zeigt bei jedem eine andere Technik ihre Wirkung. Meist wird gegen die verschiedenen Angsterkrankungen eine Kombination verschiedener Methoden angewandt.

    Bildquelle: Depositphotos.com // asayenkaa

     

  • Burn out – Was ist das eigentlich?

    Burn out – Was ist das eigentlich?

    Was ist eigentlich Burn out?

    Als Modeerscheinung abgetan, belächelt als Managerkrankheit und oft völlig verkannt ist das Burn Out Syndrom eine schwere Erkrankung mit ernstzunehmenden Symptomen und Folgen. Nicht Betroffene spielen die Krankheit häufig herunter. Man munkelt, dass es in Führungspositionen “zum guten Ton” gehören würde. Dabei leiden schon Schulkinder unter den Folgen von Leistungsdruck und Überforderung. Der ungesunde Dis-Stress, viel zu hohe Erwartungen und die Angst, die geforderten Leistungen nicht erbringen zu können gehören zu den Auslösern des Ausgebrannt-Seins. Die Bezeichnung kommt aus dem Englischen von burn out = ausbrennen.

    Unter einem Burn Out Syndrom kann heutzutage jeder leiden, vom Musiker bis zum Lehrer, vom Bandarbeiter bis zum Handwerker, von der Putzfrau bis zum Ingenieur, von der Krankenschwester bis zum Wissenschaftler – in den Führungsebenen genauso wie bei den Angestellten und – erschreckend: Häufig werden die Grundlagen dafür bereits in der Schule oder Ausbildung gelegt! Es kommt weder auf schulische Bildung an noch auf gesellschaftlichen Stand. Leider wird ein Burn Out Syndrom aber nicht als eine Krankheit international anerkannt. Es zählt vielmehr zu den Problemen der Lebensbewältigung mit geistiger, emotionaler und körperlicher Erschöpfung.

    Die Ursache, an einem Burn Out zu erkranken, liegt in der Persönlichkeit des Menschen. Während die eine Bevölkerungsgruppe belastbarer ist, können andere mit Überforderung und/oder ständiger Kritik schwerer umgehen. Ein Teufelskreis entsteht. Perfektionismus ist eine gute Grundlage, ein Burn Out Syndrom zu bekommen, wobei sich hier die Betroffenen den Druck selbst auferlegen.

    Burn Out Syndrom Symptome

    Die Burn Out Syndrom Symptome sind bei fast allen Betroffenen verschieden. In der Regel geht es aber mit körperlichen, geistigen und seelischen Faktoren einher und führt häufig in die Zukunftsangst, Illusionslosigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Depression, Aggressivität bis hin zu einer erhöhten Suchtgefährdung. Es entsteht schleichend, unter anderem durch die Verdrängung eigener Wünsche und Bedürfnisse.

    Der Körper ist emotional erschöpft und kann seine gewünschte oder geforderte Leistung nicht mehr erbringen, die Belastbarkeit schwindet und damit das Selbstwertgefühl. Magenkrämpfe, Verspannungen, Kopfschmerzen, Migräne, Durchfall, Verstopfung und noch zahlreiche weitere körperliche Beschwerden sind Ausdruck des Burn Out Syndroms. Man gönnt sich keine Pausen oder Entspannungsphasen mehr, sondern arbeitet, wie besessen – bis nichts mehr geht.

    Man kennt das: Freudestrahlend macht man sein Hobby zum Beruf und gründet einen Hausmeisterservice. Man schraubt und bastelt, alle sind zufrieden. Nach den ersten finanziellen Fehlschlägen schleicht sich eine gewisse Zukunftsangst ein. Zunehmend können Rechnungen nicht mehr beglichen werden. Der psychische Druck hat Auswirkungen: Man macht Fehler, bekommt Beschwerden und Nacharbeiten.

    Hat man Angestellte, trägt man noch für deren Fehlverhalten die Konsequenzen. Irgendwann wächst einem alles über den Kopf und statt zu Beginn 3 Aufträgen im Monat werden es später nur noch einer in drei Monaten bis man überhaupt keine Lust mehr hat. Man fühlt eine innere Leere und fragt sich wozu das alles? Schließlich wirft man das Handtuch und aus dem einst schönen Arbeitsleben ist ein Leben in Angst, Lustlosigkeit und Depression oder Sucht geworden.

    Burn Out Therapie

    Ziel der Burn Out Therapie ist es, aus dem „schwarzen Loch“ herauszufinden. Dafür ist professionelle Untersützung nötig. Es gibt verschiedene Therapieansätze. So zählen in jedem Fall intensive Gesprächstherapie, kurz- oder langfristiges Coaching und homöopathische Wege zu den als effektiv beschriebenen Behandlungsmethoden. Der Betroffene muss sich über den Auslöser klar werden. Perfektionismus zum Beispiel kann gezielt wegtrainiert werden, hin zu einem stress- und druckfreien Leben.

    Häufig stecken hinter Burn Out auch Ängste, zu versagen, nicht gut genug zu sein. Hier arbeiten die Fachleute am Selbstwertgefühl. Deshalb sind wichtige Therapiebestandteil die Arbeit mit dem Unterbewusstsein und die Tiefenpsychologie. Gezielte Ablenkung, Besinnung auf das Wesentliche, (Wieder-)Entdecken der eigenen Wünsche und Fähigkeiten oder Neuorientierung, zum Beispiel durch Erlernen von neuen Hobbys, aber auch das Erlernen von Entspannungstechniken stehen im Fokus. Musik, kreative Tätigkeiten oder ausgedehnte Spaziergänge sind ein wunderbarer Ausgleich.

    Unterstützend können diese homöopathischen Mittel wirken – dazu aber unbedingt den Behandler fragen, da gerade in der Homöopathie viele Rezepturen speziell auf den Betroffenen abgestimmt werden und viele Einflüsse eine Rolle spielen:

    • Wenn man sich am Ende seiner Kräfte fühlt und nicht mehr entspannen kann: Arsenicum album D12.
    • Bei allgemeiner Nervenschwäche und geistigen Erschöpfungszuständen: Zincum metallicum D10
    • bei schleichendem Verlust der Lebenslust und -kraft: Causticum Hahnemanni D12
    • bei Überanstrengung bzw. Überlastung: Arnica D12
    • für eine ausgeglichene Tag-Nacht-Balance und ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Ruhe: spagyrische Zubereitungen

    Wichtig ist, dass man die schlechten Gewohnheiten ablegt, da sonst keine dauerhafte Regeneration möglich ist. Dazu zählt auch die rechtzeitige Nachtruhe, wobei der Schlaf durch Baldrian oder Kytta Sedativum im naturmedizinischen Bereich unterstützt werden kann.

    Bildquelle: Depositphotos.com // photography33

     

  • Ohne Schnupfen durch den Winter

    Ohne Schnupfen durch den Winter

    Der Winter ist nicht nur die Jahreszeit für Wintersport und Spaß im Schnee, die kalte Jahreszeit ist auch die Zeit der triefenden Nasen und tränenden Augen. Grippale Infekte und Erkältungen gehören zum Winter einfach dazu, und die Zahl der Krankschreibungen steigt jedes Jahr zwischen November und Februar sprunghaft an. Auch wenn eine Erkältung eine eher harmlose Erkrankung ist, mit einer laufenden Nase, ständigem Niesen, Fieber und Halsschmerzen wollen nicht alle leben. Es gibt viele Mittel bei Schnupfen, entweder aus der Apotheke oder aus der Hausapotheke, denn Schnupfen Hausmittel haben nach wie vor Konjunktur.

    Mit Wärme die Erkältung bekämpfen

    Warum ist der Winter die Zeit im Jahr, in der so viele Menschen erkältet sind? Im Winter gibt es wenig Licht, die Sonne scheint nicht so oft und das macht sich auch beim Immunsystem bemerkbar. Es ist anfälliger für Viren und Bakterien aller Art, und eine Verkühlung steht dabei ganz oben auf der Liste. Nährboden für Krankheitserreger sind überall dort zu finden, wo sich viele Menschen aufhalten, also in der Bahn oder im Bus, in Geschäften, Büros, Cafés und Restaurants. Meist reicht es schon, angehustet oder angeniest zu werden, und wenn dann das Immunsystem nicht richtig funktioniert, dann ist am nächsten Tag auch schon die Erkältung auf dem Vormarsch. Alle, die vorbeugen wollen, aber auch diejenigen, die es bereits erwischt hat, können ihrem Immunsystem mit Wärme helfen, denn Wärme ist immer eine gute Idee einer Erkältung vorzubeugen und sie schneller zu besiegen, wenn sie schon da ist.

    Wie könnte diese gesunde Wärme aussehen? Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, während der Erkältungszeit in eine Infrarotkabine oder in eine Infrarotsauna zu gehen. Beides ist sehr zu empfehlen, aber man sollte den Unterschied zwischen den beiden Varianten kennen, und welche der Varianten infrage kommen könnte. Sauna oder Infrarotkabine – beide haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Die Muskeln werden bei Wärme gelockert und das Immunsystem wird gestärkt. Wer in die Sauna geht, der genießt ein Bad aus warmer Luft, die auf eine Temperatur zwischen 60° und 100° Grad erhitzt wird. Die Infrarotkabine setzt hingegen auf Tiefenwärme mit Temperaturen zwischen 30° und 50° Grad. In der Sauna wird der ganze Raum mit Wärme gefüllt, in einer Infrarotkabine wird aber nur der Körper erwärmt. Was aber die Sauna und die Infrarotkabine gemeinsam haben: Man kann beide bei sich zu Hause aufstellen.

    Gesundheit im eigenen Heim

    Die Infrarotsauna Wirkung Gesundheit ist unbestritten, und alle, die im Winter zu grippalen Infekten neigen, sind gut beraten einen Infrarotkabinen Vergleich zu machen, um für sich das passende Modell zu finden. Ein Infrarotkabine Vergleich funktioniert am besten und schnellsten im Internet, wo die vielen verschiedenen Modelle übersichtlich zu finden sind. Wer einen Vergleich Infrarotkabinen macht, der sollte auch die Abmessungen beachten, denn ähnlich wie eine hauseigene Sauna, so benötigt auch eine Infrarotkabine ein wenig Platz. Die Infrarotkabine im Vergleich gibt aber auch Anhaltspunkte, wenn es um den Preis geht, denn die unterschiedlichen Hersteller haben auch unterschiedliche Preise. Die Größe und auch der Komfort spielen beim Preis eine große Rolle, denn es gibt Infrarotkabinen mit Tiefenwärmestrahlern, Flächenstrahlern und Punktstrahlern. Den ultimativen Infrarotsauna Vergleich gibt es übrigens im Internet oder auch beim Fachhandel.

    Ist eine Tiefenwärmekabine bei Erkältung die richtige Wahl? Diese Frage kann nur mit einem Ja beantwortet werden. Die intensive Wärme beruhigt die oberen Atemwege, sie löst den Nasenschleim und den Schleim auf den Bronchien und befreit die Stirnhöhle ebenso wie die Nasennebenhöhlen.  Infrarotkabine = Gesundheit – das ist nicht nur bei Erkältungen der Fall, auch wer einen Muskelkater hat oder unter Verspannungen leidet, der kann in einer Infrarotkabine die Muskeln wieder lockern und entkrampfen.

    Wie wirksam sind Hausmittel bei Schnupfen?

    Es muss nicht immer die Tablette aus der Apotheke sein, es gibt viele Mittel gegen Schnupfen, die ebenso wirksam, aber auch natürlich sind. So kann zum Beispiel eine heiße Hühnersuppe ein wunderbares Mittel gegen Schnupfen sein und auch heißer Holundersaft, der mit Wasser verdünnt wird, ist ein hervorragendes Mittel gegen einen grippalen Infekt. Nach dem Genuss des Holundersaftes geht es dann ins Bett und es wird tüchtig geschwitzt. Auf diese Weise kann man auch von einem gesund im Schlaf Effekt sprechen, denn der Holunder setzt die Viren außer Gefecht, die für eine Erkältung verantwortlich sind.

    Auch der in Asien bekannte und sehr beliebte Jiaogulan Tee ist ein sehr guter Erkältungskiller hier kann man was über die Zubereitung erfahren, denn er stärkt effektiv das Immunsystem und sorgt für Wohlbefinden. Der Tee aus der Jiaogulan Pflanze wird wie normaler Tee aufgebrüht, dann mit Honig gesüßt und in kleinen Schlucken möglichst heiß getrunken. Wer die Jiaogulan Pflanze bestellen möchte, der kann das am schnellsten im Internet, denn dort wird der gesunde Tee aus Asien in vielen Shops angeboten.

    Zu den Hausmitteln gegen Schnupfen gehört auch die Aromatherapie, die vor allem das Atmen in der Nacht erleichtert. Aromen wie Minze, Kamille, Menthol und auch Eukalyptus sind perfekt, und ob man diese Aromen als Salbe, als Nasenspray oder auch in Tropfenform anwendet, spielt keine Rolle, denn wirksam sind diese Aromen auf jeden Fall. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, der kann das auf diversen Webseiten nachlesen..

    Es gibt viele gute Mittel gegen einen grippalen Infekt und für jeden ist die richtige Therapie dabei. Holundersaft und Honig, Hühnersuppe und Schwitzen sind ebenso effektiv wie ein- oder zweimal in der Woche für 30 Minuten in eine Infrarotsauna –  Gesundheit ist das höchste Gut und man sollte alles tun, um gesund zu bleiben. Auch wenn eine Erkältung eine Woche dauert, mit den richtigen Mitteln kann die Zeit zwar nicht verkürzt werden, aber es wird um einiges angenehmer.

    Bildquelle: Depositphotos.com // raduga21

     

  • Nicht nur das Äußere eines Bürostuhls zählt

    Nicht nur das Äußere eines Bürostuhls zählt

    Möbelstücke haben in der Regel nicht nur eine Funktion, sondern auch einen ästhetischen Wert. Gerade bei der Wahl des Bürostuhls sollte aber im eigenen Interesse ein besonderes Augenmerk auf gewisse Kriterien gelegt werden. Denn seien wir einmal ehrlich: was nutzt ein als Blickfang gestalteter Designer-Stuhl, wenn im Büro eine stets angespannter Arbeitsatmosphäre herrscht, weil keiner sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt? Wenn alle von Rückenschmerzen geplagt werden und den Feierabend und das heimische Sofa herbeisehnen?

    Der wirtschaftliche Nutzen – das Argument für Arbeitgeber

    Und auch der Perspektive des Arbeitgebers kann dies in keinster Weise wünschenswert sein, da nicht nur das Klima innerhalb des Kollegiums leidet, sondern auch die Effizienz der Arbeit und somit die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Zum einen vermindern Schmerzen, Anspannung und Nervosität die Konzentrationsfähigkeit, und es kommt deutlich häufiger zu Fehlern. Darüber hinaus muss nicht selten für längere Zeiträume aus gesundheitlichen Problemen auf Mitarbeiter verzichtet werden. All dies sind im heutigen schnelllebigen Wirtschaftsleben entscheidende Faktoren, die auf lange Sicht über den Erfolg eines Unternehmens mitentscheiden können.

    Individuelle Anpassung

    Es ist ein Trugschluss, zu behaupten: „Ich habe den perfekten Bürostuhl! Den sollten sich alle anschaffen“. Es gibt lediglich den perfekten oder zumindest sehr guten Bürostuhl für Sie persönlich. Jeder Stuhl sollte auf die individuellen Eigenschaften eines Menschen angepasst sein, beispielsweise an dessen Körpergröße und Statur. Auch sollten akute respektive in der Vergangenheit aufgetretene gesundheitliche Beschwerden beim Bürostuhlkauf berücksichtigt werden.

    Der ganze Körper ist betroffen

    Eine weitere Fehleinschätzung, die es auszuräumen gilt, ist die, dass ein falsch eingestellter Bürostuhl lediglich Auswirkungen auf die Gesundheit des Rückens haben kann. Unser Körper ist ein so komplexes Gefüge, dass eine Fehlhaltung im Bereich des Rückens beziehungsweise Nackens Probleme sowohl in Armen und Beinen, vielfach aber auch in Form von Kopfschmerzen, hervorrufen kann.

    Informieren, wenn nötig investieren

    Ähnlich wie beim Kauf von Schuhen oder anderen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs empfiehlt es sich auch beim Bürostuhl dringend, das Produkt vor dem Kauf durch Probesitzen zu testen.
    Wenn bedacht wird, wie viel Zeit am Tag, in der Woche, im Jahr auf diesem sitzend verbracht werden muss, ist dies wohl kaum verschwendete Zeit oder gar Mühe.

    Außerdem sollte man sich im Fachgeschäft von fachkundigem Personal beraten lassen. Sonderangebote von Discountern versuchen zwar mit Schlagwörtern wie ,,Ergonomie“ und vielem mehr mit unschlagbaren Preisen zu überzeugen, doch jeder sollte sich im Vorfeld ausreichend informieren und letztendlich nicht auf Kosten der eigenen Gesundheit und damit an der ganz falschen Stelle sparen.

    Zumal auch zu berücksichtigen ist, dass die Probleme und Schädigungen oft erst im Alter deutlich werden. Statt nach einem jahrzehntelangen Arbeitsleben auf dem Bürostuhl den wohlverdienten Ruhestand genießen zu können, müssen viele Menschen sich dann mit den langfristigen Folgen der falschen Sitzposition herumplagen. Viele Fachzeitschriften auch Zeitungen haben zuletzt hier über dieses Problem berichtet nicht zuletzt auch die Aachener Zeitung.

    Zukunftsweisende Thematik

    Betrachtet man die statistischen Erhebungen bezüglich der Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland, die aufgrund von Problemen in Rücken, Nacken und anderen Leiden krankgeschrieben werden müssen – und das nicht nur in Berufen mit körperlicher Belastung, sondern vermehrt auch in Bürojobs – verwundert es schon fast, warum die Thematik eines gesundheitsfreundlichen Arbeitsplatzes in der Öffentlichkeit nicht einen viel größeren Raum einnimmt.

    Bild: © Depositphotos.com / robertsrob

  • Wie sinnvoll ist die Monodiät?

    Wie sinnvoll ist die Monodiät?

    Schnell, einfach und mit wenig Aufwand abnehmen – die meisten Menschen die abnehmen wollen, sind auf der Suche nach einer solchen Diät. Es gibt viele Diäten, die diese drei Eigenschaften haben, aber es handelt sich dabei in der Regel um sogenannte Monodiäten, und ob diese Diäten zu empfehlen sind, ist mehr als fraglich.

    Monodiät – Abnehmen mit Ananas, Eiern und Kohl

    Das Wort Mono deutet es schon an, bei Monodiäten ist eine abwechslungsreiche Ernährung kein Thema, Monodiäten sind eintönig und nicht selten auch sehr langweilig, und monoton, wie der Name es schon sagt. Eine der beliebtesten Monodiäten ist die Kohlsuppendiät, bei der über einen relativ langen Zeitraum nichts anderes als ausschließlich Kohlsuppe gegessen werden darf. Die Suppe aus Weißkohl, Paprika, Lauch, Sellerie und Möhren ist schnell gekocht, sie lässt sich prima einfrieren und kann immer wieder aufgewärmt werden. Das macht diese Monodiät praktisch und auch preiswert. Es ist allerdings zu bezweifeln, ob es ein Vergnügen ist, sich nur von einer Gemüsesuppe zu ernähren, viele können schon nach wenigen Tagen die Suppe nicht mehr sehen.

    Nicht viel besser sieht es bei anderen Monodiäten aus. Die Vorstellung, eine Zeit lang nur hart gekochte Eier oder nur Ananas zu essen, klingt auf den ersten Blick einfach, kann aber selbst für diejenigen, die gerne Eier oder Ananas essen, sehr schnell sehr langweilig werden. Zudem sollte man sich vor Augen halten, dass die hart gekochten Eier, die Kohlsuppe oder die Ananas nicht nur einmal am Tag, sondern morgens, mittags und auch am Abend gegessen werden müssen.

    Welche Gefahren lauern?

    Monodiäten stehen für ein schnelles Abnehmen und sie sind für eine lange Diät nicht zu empfehlen. Zum einen drohen dann schwere Mangelerscheinungen, und zum anderen sorgen die meisten Monodiäten für Heißhungerattacken. Diese Attacken bleiben nicht aus, wenn man nur Ananas oder nur Eier ist. Zudem verlieren die meisten schnell die Lust an der einseitigen Ernährung, und das begünstigt den Heißhunger noch zusätzlich.

    Wer sich für eine Monodiät entweder mit der Kohlsuppe, mit Ananas oder mit Eiern entscheidet, der wird sehr wahrscheinlich schnell an Gewicht verlieren, aber das Gewicht nicht halten können, denn dafür bieten Monodiäten zu wenig Abwechslung.

    Alle, die vor dem Urlaub schnell noch ein paar Kilo los werden möchte, damit der neue Bikini auch passt, die können eine Monodiät machen. Wenn aber eine Gewichtsreduzierung auf Dauer erreicht werden soll, dann ist das nicht mit einer Monodiät, sondern nur mit einer Umstellung der Ernährung zu schaffen.

    Bildquelle: Depositphotos © viperagp

  • Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Es gibt Krankheiten, die sind nach wie vor ein Tabu, man spricht nicht darüber, das Schamgefühl ist groß und der Besuch beim Arzt ist kein Thema. Der Scheidenpilz gehört zu diesen Erkrankungen, denn viele Frauen leben lieber mit einem unangenehmen Jucken und Brennen im Intimbereich, als sich einem Arzt anzuvertrauen.

    Die ersten Reaktionen sind: Habe ich mich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt? Wasche ich mich nicht gründlich genug? Was wird mein Freund jetzt von mir denken? Nicht nur junge Frauen stellen sich diese Fragen und gehen aus Scham nicht zum Arzt. Diese Sorgen sind aber vollkommen grundlos, auch wenn ein Scheidenpilz unangenehm ist, er lässt sich einfach, schnell und sicher behandeln.

    Was ist ein Scheidenpilz?

    Ein Scheidenpilz ist eine Infektionskrankheit, an der in Deutschland schätzungsweise 75 % der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben erkranken. Ein Scheidenpilz, auch Vaginalpilz oder Vaginal-Mykose genannt, kann Frauen in jedem Alter treffen, aber in der Hauptsache sind es junge Frauen, die daran erkranken. Die Infektion sorgt für eine Entzündung zum einen in der Schleimhaut der Scheide und zum anderen an der Vulva und das führt zu Symptomen wie Jucken und Brennen. Keine andere Infektion bei Frauen tritt so häufig auf wie der Scheidenpilz.

    Welche Ursachen für Scheidenpilz gibt es?Scheidenpilz-Ursache

    Wie der Name es schon verrät, die Ursachen beim Scheidenpilz sind in Pilzen, genauer gesagt in Hefepilzen zu finden. Da sich Pilze in einem feuchten und warmem Umfeld besonders wohl fühlen, finden sie in den weiblichen Geschlechtsorganen, in denen eine Temperatur von 37° Grad herrscht, optimale Bedingungen vor, und sie fangen an sich auszubreiten. Es ist der sogenannte Candida albicans Hefepilz, der besonders häufig auftritt und der in bis zu 90 % aller Infektionen für einen Scheidenpilz verantwortlich ist. In 5 % bis 10 % ist es aber auch der Hefepilz Candida glabrata, der einen Scheidenpilz auslöst. Der Arzt kann an Hand eines Abstrichs schnell erkennen, welcher Pilz an der Vaginal-Mykose konkret Schuld ist.

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    Wie entsteht ein Scheidenpilz?

    Pilze sind Mikroorganismen und sie sind in der Scheidenflora zu finden, wie zum Beispiel auch Milchsäure Bakterien. Normalerweise leben diese Organismen in einem natürlichen Gleichgewicht und sie besiedeln vor allen Dingen die Haut und auch die Schleimhaut. Das alleine sorgt aber noch nicht für eine Infektion, diese entsteht erst dann, wenn der pH-Wert unter 4,5 fällt, denn dann können die Pilze ungeniert wachsen und die an sich gesunde Scheidenflora gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht. Aus den harmlosen Pilzen werden durch eine stetige Vermehrung plötzlich Krankheitserreger, die dann schließlich zu einem Scheidenpilz führen.

    Welche Faktoren begünstigen das Wachstum der Pilze?

    Frauen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, weil sie vielleicht gerade eine Erkältung hinter sich hatten, sind besonders gefährdet, wenn es um den Scheidenpilz geht. Schwankungen im Hormonhaushalt wie sie bei einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren vorkommen, aber auch die Einnahme der Pille und eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes gehören zu den Faktoren, die einen Scheidenpilz begünstigen. Es gibt noch weitere Faktoren wie zum Beispiel bestimmte Medikamente, die zu einem Scheidenpilz führen können. Besonders Antibiotika, die unter anderem zur Behandlung von Entzündungen der Blase oder der Gebärmutter zum Einsatz kommen, können eine Infektion und damit den Scheidenpilz auslösen.

    Frauen, die Medikamente wie Kortison einnehmen müssen, schwächen ihr Immunsystem und der Scheidenpilz nutzt diese Gelegenheit, um sich zu entwickeln und auszubreiten. Auch wenn es für viele Frauen vielleicht ein wenig komisch klingt, aber der Scheidenpilz wird auch durch eine übertriebene Hygiene im Intimbereich begünstigt. Vor allem Intim-Sprays, aber auch häufige Scheidenspülungen verändern auf Dauer die natürliche Scheidenflora und sorgen für eine Infektion. Zwei weitere Faktoren sind Unterwäsche aus synthetischen Fasern und zu eng sitzende Hosen. In eher seltenen Fällen können eine zu zuckerhaltige Nahrung und auch Stress dafür sorgen, dass es zu einem Scheidenpilz kommt.

    Die Scheidenpilz Symptome

    Ein starker Juckreiz, ein schmerzhaftes Brennen sowie ein cremiger gelblich-weißer oder leicht bröckliger Ausfluss gehören zu den typischen Symptomen bei einer Infektion mit einem Scheidenpilz. Charakteristisch sind aber auch Rötungen und Schwellungen an der Scheide und der Vulva. Bei einigen Frauen kann es zudem zu Hautausschlägen, zu Pusteln und kleinen Bläschen im äußeren Intimbereich kommen und die Schleimhaut kann Risse zeigen. Schmerzen beim Verkehr und beim Wasserlassen können ebenfalls Symptome für einen Scheidenpilz sein. Bei jeder Frau treten die Symptome unterschiedlich stark auf und auch nicht alle auf einmal. Es gibt Frauen, die haben kaum Beschwerden und erst bei einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt wird der Scheidenpilz festgestellt.

    Wie wird Scheidenpilz erkannt?

    Gewissheit ob es sich um einen Scheidenpilz handelt, kann es nur durch eine Untersuchung beim Arzt gehen. Der Gynäkologe kann auf den ersten Blick auf die Schleimhaut der Vulva einen Scheidenpilz diagnostizieren. Um die Diagnose endgültig abzuklären, wird ein Abstrich an der Scheidenwand gemacht, der dann unter dem Mikroskop analysiert wird. Im Labor wird der Abstrich untersucht und die Pilzfäden und Sprosszellen verraten dem Arzt dann, um welche Art des Scheidenpilzes es sich handelt und welche Therapie infrage kommt.

    Wie wird ein Scheidenpilz behandelt?

    Weiß der Arzt, um welche Art des Pilzes es sich handelt, dann kommt ein spezielles Medikament zum Einsatz. Bei diesen Medikamenten handelt es sich um ein sogenanntes Antimykotika, das den Scheidenpilz daran hindert, weiter zu wachsen und sich auszubreiten. Die Wirkstoffe wie zum Beispiel Imidazole, Miconazol, Fenticonazol, Nystatin oder Flucanzol töten den Scheidenpilz in der Regel sehr schnell ab. Verabreicht werden die Mittel gegen Scheidenpilz entweder in Form von Vaginal-Tabletten oder sie werden als Zäpfchen mithilfe eines Applikators in die Scheide eingebracht. Um die Behandlung noch zu unterstützen, kann auch eine Creme oder eine spezielle Salbe auf die Scheide aufgetragen werden.


    Folgende Mittel gegen Scheidenpilz können wir empfehlen

    Canesten Gyn 3 Tage Kombipackung

    • apothekenpflichtig
    • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Dieses Produkt darf nicht an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter abgegeben werden.
    Preis ab 9 Euro
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    Multi-Gyn ActiGel, 50 ml

    • PZN-04952648
    • 50 ml Gel
    • freiverkäuflich
    Preis ab 11,95 Euro
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    Eine Behandlung mit Creme, Salbe, Zäpfchen oder Tablette kann je nach Schwere der Infektion zwischen einem und sechs Tagen dauern. Wenn die erste Therapie nicht den gewünschten Erfolg hat, dann muss die Therapie wiederholt werden. Ist die Infektion aber besonders hartnäckig, dann kann der Arzt auch eine orale Therapie mit Antibiotika verordnen. In der Regel ist der Scheidenpilz nach der entsprechenden Therapie verschwunden und Folgeschäden gibt es nicht.

    Wie kann einem Scheidenpilz vorgebeugt werden?

    Damit es erst gar nicht zu einem Scheidenpilz kommt, gibt es verschiedene Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensweisen. Dazu gehört unter anderem eine zwar regelmäßige, aber auch richtige Hygiene für den Intimbereich, das Tragen der richtigen Kleidung und vorbeugende Maßnahmen mit Milchsäurebakterien. Es sind die stark parfümierten Seifen, Sprays und Intimwaschlotionen, die häufig der Auslöser für eine Infektion mit einem Scheidenpilz sind. Sie schädigen das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora und sie sorgen dafür, dass sich die Scheidenpilzerreger ohne Probleme vermehren können.

    Der Intimbereich sollte ausschließlich mit lauwarmem Wasser, einer pH-neutralen Seife und einer Lotion gewaschen werden, die Milchsäurebakterien enthält. Für die Toilettenhygiene gilt, mit dem Toilettenpapier sollte grundsätzlich von vorne nach hinten und nicht in umgekehrter Richtung gewischt werden. Während der Periode sollte darauf geachtet werden, dass nur luftdurchlässige Slipeinlagen oder Binden getragen werden. Sind die Einlagen oder Binden mit Kunststoff beschichtet, dann kann das zu einem Flüssigkeitsstau führen und in der Folge kann sich eine Infektion bilden. Zudem ist es ratsam, in den letzten Tagen der Regelblutung nur kleine Tampons zu verwenden, denn auch das kann effektiv vor einer Infektion schützen.

    Besonders an heißen Sommertagen ist es wichtig, keine zu eng anliegende Kleidung zu tragen, denn wenn die Hosen zu eng sind, dann begünstigt das zusammen mit den heißen Temperaturen die Entstehung des Scheidenpilzes.

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