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  • Was ist eigentlich Krebs?

    Was ist eigentlich Krebs?

    Allgemeine Informationen über Krebs

    Die Diagnose Krebs lässt viele Menschen, wenn sie bei ihnen diagnostiziert wurde, in ein tiefes Loch fallen, denn noch immer gehört diese Erkrankung zu denjenigen, bei denen die Forschung immer wieder nach neuen Methoden zur Heilung sucht, aber auch enorme Fortschritte erzielt. In Deutschland ist die Erkrankung Krebs die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Gesundheit. Für die Entstehung von Krebs spielen vielerlei Faktoren eine große Rolle, dazu gehört beispielsweise eine Veranlagung, wenn in der Familie bereits Krebsfälle bekannt sind.

    Welche Arten von Krebs gibt es?

    Es gibt vielerlei verschiedene Arten von Krebs, bei Frauen ist das Mammakarzinom die häufigste Erkrankung. Wichtig für gute Heilungschancen ist die frühzeitige Erkennung, was dergleichen für alle Arten gilt. Daher ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sehr wichtig. Tückisch wird es bei Lungenkrebs, welcher als typische Raucherkrankheit bezeichnet wird, da dies das Hauptrisiko ausmacht. Hier kommt oftmals jede Hilfe zu spät, denn die Heilungschancen sind sehr gering, wenn er zu spät erkannt wird. Eine mittlerweile sehr häufig verbreitete Erkrankung ist Hautkrebs. Dieser tritt in den letzten Jahren gehäuft auf, da die Menschen sich gerade im Sommer meist zu wenig geschützt für längere Zeiten in die Sonne begeben. Da diese mittlerweile sehr aggressiv geworden ist, sind die angebotenen Lichtschutzfaktoren enorm angestiegen, aber die Menschen sind nach wie vor der Meinung, dann nicht genügend Bräune zu erhalten. Es wird lieber ein Sonnenbrand in Kauf genommen frei nach dem Motto: was rot ist, wird auch irgendwann braun. Dies ist aber bei weitem nicht so, denn so steigt das Hautkrebsrisiko um ein vielfaches an und die Ärzte warnen jedes Jahr wieder davor, sich nicht genügend eingecremt der Sonne auszusetzen. Gerade bei Kindern werden hier unwiderrufliche Fehler gemacht, diese sollten zusätzlich noch spezielle leichte Bekleidung tragen, die UV-Strahlen abhält. Wird der Hautkrebs rechtzeitig genug erkannt, sind die Heilungschancen hierbei sehr gut.

    Gesunde Lebensweise gegen Krebs

    Allgemein ist eine gesunde Lebensweise sowie ein gutes Immunsystem eine Grundvoraussetzung, um nicht an Krebs zu erkranken. Weiterhin gilt es aber auch, dass eine Therapie durch eine ausgewogene sowie ballaststoffreiche Ernährung positiv beeinflusst wird. Vitamine sind besonders wichtig, hierbei spielen die Vitamine A, C, E, Zink, Folsäure, Selen sowie Carotinoide eine große Rolle. Diese werden durch den Verzehr von Obst und Gemüse in einer ausreichend Menge aufgenommen.

    Aber in den letzten Jahren haben die Heilungschancen insgesamt zugenommen. Die Medizin spricht von den drei Säulen der Krebstherapie, die aus Chirurgie, Strahlentherapie sowie Chemotherapie besteht. Dies sind die Grundvoraussetzungen für sehr gute Heilungschancen, wenn alle drei in einem förderlichen Zusammenspiel wirken. Für jeden Patienten kann somit ein individuelles Behandlungskonzept zusammengestellt werden nach dem Motto: soviel wie nötig, aber sowenig wie möglich. Somit ist die Krebstherapie insgesamt für den Patienten wesentlich verträglicher geworden, dann hier wurde erkannt, dass der Mensch ein Individuum ist und seine ganz eigene Therapie benötigt, damit nicht zuviel gesundes Gewebe sowie das Immunsystem geschädigt wird. Um den Krebstumor diagnostizieren und sehen zu können, ist es der Medizin nun möglich, ihn mittels 3D-Bilder genauso deutlich erkennen zu können, wie bei einer OP. Weiterhin steht den Ärzten jetzt die Lupenfunktion zur Verfügung, womit kleinste Gewebeteilchen genauestens untersucht werden können.

  • Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Eine Impotenz hat 2 Formen

    Impotenz ist auch in unserer modernen und aufgeklärten Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, besonders bei denjenigen, die davon betroffen sind, den Männern. Ein Mann, der nicht mehr kann, ist nach Ansicht der meisten anderen Männer gar kein richtiger Mann, denn ein richtiger Mann steht nun einmal im besten Sinne des Wortes seinen Mann und hat keine Ausfallerscheinungen. Aber Impotenz ist ein Thema, das viele Männer beschäftigt, denn immer mehr Männer leiden unter einer erektilen Dysfunktion, wie die Impotenz medizinisch korrekt heißt.

    Warum kommt Impotenz heute so häufig vor und was sind die Ursachen dafür? Wie kann den Männern geholfen werden, die nicht mehr so können wie sie gerne wollen?

    Wenn es um Impotenz geht, dann unterscheiden die Mediziner zwei unterschiedliche Formen. Zum einen gibt es impotente Männer, deren Glied sich nicht mehr versteift und die nicht mehr in der Lage sind, normalen Geschlechtsverkehr zu haben. Diese Form der Impotenz kommt besonders häufig vor. Es wird geschätzt, dass rund 5 % der Männer in Deutschland unter dieser Form der Impotenz leiden, die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen, denn viele Männer schämen sich und gehen nicht zum Arzt.

    Bei der zweiten Form können Männer ganz normal verkehren und auch ejakulieren, aber sie können keine Kinder zeugen, da sie zu wenige oder gar keine Spermien haben. In diesem Fall liegt in der Regel eine Erkrankung vor, während die erste Variante der Impotenz auch nur vorübergehend sein kann. Erst wenn die Impotenz mindestens ein halbes Jahr anhält, dann sprechen die Ärzte von einer erektilen Dysfunktion, die behandelt werden muss.

    Welche Ursachen für Impotenz gibt es?

    Bei kaum einem anderen Leiden kommen so viele verschiedene Ursachen in Frage wie bei Impotenz. 70 % der Männer, die impotent sind, haben ein körperliches Leiden wie zum Beispiel Diabetes oder eine Herzerkrankung, und weit über die Hälfte dieser Männer ist über 50 Jahre alt. Aber es kommen noch mehr Ursachen infrage, warum Mann nicht mehr kann:

    • Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder ein Schlaganfall
    • Schädigungen des Rückenmarks, zum Beispiel nach einem Sturz
    • Verletzungen des Schwellkörpers am Penis
    • Angeborene Fehlbildungen
    • Mentale Probleme
    • Ein zu hoher Alkoholkonsum

    Individuelle Therapieformen bei Impotenz

    So unterschiedlich wie die Ursachen einer Impotenz, so unterschiedlich sind auch die möglichen Therapien. Handelt es sich um eine körperliche Beeinträchtigung, die zu Impotenz führt, dann können Medikamente, aber auch Operationen hilfreich sein. Manchmal hilft es aber auch schon, die Essgewohnheiten zu ändern und abzunehmen, um die „Männlichkeit“ wieder herzustellen. Handelt es sich aber um physische Ursachen, dann kommt es auch immer auf den Mann an, ob eine Therapie erfolgreich ist oder nicht.

    Ist ein mentales Problem verantwortlich, dann kann ein Sexualtherapeut helfen, denn vielfach fühlen sich Männer unter Druck gesetzt. Sie haben das Gefühl, um jeden Preis funktionieren zu müssen, vielleicht weil sie ihre Partnerin nicht enttäuschen wollen, oder weil es ihnen schwerfällt sich einzugestehen, dass sie Probleme zum Beispiel im Beruf haben. Eine Therapie kann neue Denkanstöße geben, sie kann dabei helfen Ängste zu erkennen und auch offen auszusprechen, um so das Problem in den Griff zu bekommen.

    Hilfreiche Medikamente gegen Impotenz

    Bei vielen impotenten Männern hilft aber auch ein Medikament, ein sogenannter PDE-5-Hemmer. Die PDH-5-Hemmer sorgen dafür, dass ein bestimmtes Enzym blockiert wird, die Muskulatur des Penis entspannt sich, die Blutgefäße können sich weiten und die Schwellkörper wieder mit Blut füllen. Die Wirkung setzt immer dann ein, wenn ein Mann sexuell erregt ist, und steigert auf diese Weise die Potenz.

    Allerdings dürfen Männer die Probleme mit dem Herzen haben, diese Medikamente nicht nehmen, denn es kann ein Herzinfarkt ausgelöst werden. Um sicher zu gehen, dass keine Gefahr besteht, sollte ein Arzt konsultiert werden.

  • Gesundheit am Arbeitsplatz

    Gesundheit am Arbeitsplatz

    Gesund arbeiten – gesund leben

    Die meisten Menschen arbeiten Tag für Tag, ohne zu wissen, ob ihr Arbeitsplatz ein gesunder Arbeitsplatz ist. Rückenschmerzen sind heute aber ebenso zu einer Art Volkskrankheit geworden wie auch stressbedingte Erkrankungen und beides lässt sich vielfach auf einen ungesunden Arbeitsplatz zurückführen. Die falschen Büromöbel, das falsche Bürozubehör, schlechte Luft und zu viel Lärm sorgen heute dafür, dass arbeiten krank macht. Wer gesund bleiben möchte, der ist gut beraten, selbst aktiv zu werden und für einen gesunden Arbeitsplatz zu sorgen. Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die einen gesunden Arbeitsplatz ausmachen und die zusammen dafür sorgen, dass langes Arbeiten in einem modernen Büro ein Vergnügen und keine Anstrengung ist. Aber was macht einen gesunden Arbeitsplatz aus und wie sollte er idealerweise aussehen? Was ist wichtig und sollte unbedingt beachtet werden, damit die Arbeit nicht krank macht?

    1. Die gesetzlichen Vorgaben

    Nach dem deutschen und auch nach dem europäischen Gesetz ist jeder Arbeitgeber dazu verpflichtet, für einen der Gesundheit zuträglichen und gefahrenfreien Arbeitsplatz zu sorgen. Der gesundheitliche Schutz und die Minimierung von Gefahren müssen gewährleistet werden und der Arbeitgeber muss seine Angestellten darüber aufklären und informieren, was einen gesunden und gefahrlosen Arbeitsplatz ausmacht.

    So weit die Auflagen, die das Gesetz vorschreibt, aber nicht überall werden die Verordnungen des Arbeitschutzgesetzes auch eingehalten. Was aber beinhalten diese Gesetze im Einzelnen? Was unterschiedet einen gesunden von einem ungesunden Arbeitsplatz?

    1. Die richtigen Büromöbel – Dem Arbeitnehmer zuliebeGesundes Ambiente im Buero

    • Der gesunde Bürostuhl – Wir machen es richtig!

    Die Gesundheit am Arbeitsplatz beginnt mit den richtigen Büromöbeln. Bürostühle und Schreibtische müssen eine bestimmte Norm erfüllen, um Beschwerden mit dem Rücken, dem Nacken und auch dem Kopf zu vermeiden. Ein Schwerpunkt ist der Bürostuhl, der sich seinem Benutzer anpassen sollte und nicht umgekehrt.

    Ein gesunder Bürostuhl hat eine Sitzfläche, die wie eine Mulde geformt ist und die eine leicht nach vorne gebeugte Haltung ermöglicht. Das Becken ist aufgerichtet und das hilft dabei, Rückenschmerzen auf Dauer zu vermeiden. Ein ergonomisch geformter Bürostuhl verhindert ein Herunterrutschen, und die Sitzfläche kann nicht zu weit nach hinten gebeugt werden. Eine gute Federung sorgt zudem dafür, dass die Wirbelsäule und die Bandscheiben nicht erschüttert werden.

    Ein wichtiges Kriterium bei einem gesunden Bürostuhl ist auch die richtig geformte Rückenlehne. Die sollte mindestens bis zu den Schulterblättern reichen, denn das verringert die Gefahr, dass es zu Rückenschmerzen kommt. Dabei sollte der obere Teil der Rückenlehne immer leicht nach vorne geneigt sein, während der untere Teil eine Ausbuchtung hat, die in der Höhe der Lendenwirbelsäule ist. So wird der Rücken perfekt gestützt. Die Rückenlehne sollte nach Möglichkeit nicht fest eingestellt werden, denn dann kann sich der Rücken nicht mitbewegen, es kommt zu Verkrampfungen und in der Folge auch zu Schmerzen. Nur eine bewegliche Lehne ermöglicht ein aktives und ein dynamisches Sitzen. Auch eine Nackenstütze ist möglich, damit derjenige, der auf den Stuhl sitzt, sich weiter nach hinten lehnen kann.

    Die Armlehnen eines gesunden Bürostuhls sollten bis knapp unterhalb der Schreibtischplatte reichen und die Arme sollten beim Auflegen auf die Armlehnen einen rechten Winkel bilden. Bei der Polsterung des Stuhls ist darauf zu achten, dass er nicht zu hart, aber auch nicht zu weich ist. Ist die Polsterung zu hart, dann gibt es im schlimmsten Fall sehr schmerzhafte Druckstellen. Ist die Polsterung aber zu weich, dann hat sie keine stützende Funktion mehr und das Körpergewicht kann sich nicht optimal verteilen. Wichtig ist auch, dass die Vorderkante der Sitzfläche eine abgerundete Form hat, damit der Druck auf die Nerven und Gefäße beim langen Sitzen auf die Beine beschränkt wird.

    Es muss aber nicht unbedingt ein Stuhl sein, wenn es um das gesunde Sitzen am Arbeitsplatz geht, es gibt Alternativen, die ebenfalls ein ideales Sitzen ermöglichen.

    • Ein sogenannter Sitzball ermöglicht ein aktives Sitzen und ist zudem eine preiswerte Option, wenn es um das Sitzen im Büro geht. Aber nicht jeder kommt mit einem solchen Ball auch zurecht, denn der Muskeltonus muss aufrecht erhalten werden und das kann schnell zu Ermüdungen führen.
    • Auch ein Kniehocker kann eine Alternative zum klassischen Bürostuhl sein, besonders für den Rücken ist dieser Hocker eine sehr gute Wahl. Allerdings ist es wichtig, nicht zu lange in einer hockenden Haltung zu verbringen, denn sonst kann es zu Schäden an den Knien kommen.
    • Keine schlechte Lösung stellt auch ein Pendelstuhl dar, da dieser Stuhl den Komfort und die Bequemlichkeit eines Bürostuhls mit dem aktiven Sitzen auf einem Ball verbindet. Gegenüber einem Sitzball hat der Pendelstuhl den Vorteil, dass nicht ständig das Gleichgewicht gehalten werden muss und die Muskulatur sich entspannen kann.

    2.2 Der richtige Schreibtisch – Rückenschmerzen vorbeugenGesunder Schreibtisch

    Neben dem Stuhl kommt es beim gesunden Arbeitsplatz auch auf den passenden Schreibtisch an, denn nur ein Schreibtisch der rückenfreundlich ist, kann Beschwerden vorbeugen. Um den passenden Schreibtisch zu finden, sollte man sich aufrecht auf einen Stuhl setzen und die Unterarme im rechten Winkel locker auf die Schreibtischplatte auflegen. Dabei sollten weder die Schultern nach oben gezogen noch der Oberkörper nach vorne gebeugt werden. Außerdem sollte die Platte eine Höhe haben, die den Beinen ausreichend Freiheit unter dem Tisch lässt.

    Ein Schreibtisch sollte aber nicht nur genug Platz für die Arme lassen, auch alle Unterlagen und Geräte sollten ein freies Arbeiten nicht behindern. Zu empfehlen ist eine Breite von 1,60 m und eine Tiefe von mindestens 0,80 m. Zu langes Sitzen schadet dem Rücken, hier kann ein Stehpult eine gute Lösung sein. Aber nur im Stehen zu arbeiten ist weniger empfehlenswert, deshalb lohnt es sich, eine Kombination aus einem Schreibtisch und einem Stehpult zu kaufen, denn so kann man im Wechsel sitzen und stehen.

    2.3 Mobil bleiben – Achten auf notwendige Bewegung

    Zum gesunden Arbeiten im Büro sollten aber nicht nur ergonomisch geformte Möbel gehören, auch die körperliche Bewegung sollte an einem langen Arbeitstag nicht zu kurz kommen. Alle, die viel Bewegung und auch Abwechslung in ihren Arbeitsalltag bringen, ermüden nicht so schnell, sie entlasten ihren Körper und sie können sich vor allen Dingen deutlich besser konzentrieren. Die nachfolgenden fünf Tipps helfen dabei, gesund durch den Arbeitstag zu kommen:

    • Die Körperhaltung sollte häufig gewechselt werden. Sitzen, Gehen und Stehen sollten sich abwechseln, um Problemen mit dem Rücken optimal vorzubeugen. Während des Sitzens sollte die Position immer wieder anders sein.
    • Dinge wie telefonieren, Geschäftsbriefe lesen oder eine kleine Unterhaltung mit einem Kollgen führen – das alles sind Dinge, die auch im Stehen erledigt werden können. Wer etwas mit einem Kollegen eine Etage tiefer zu besprechen hat, der sollte keine Mail schreiben oder zum Telefon greifen, sondern den Kollegen in seinem Büro besuchen.
    • Büromaterial, Unterlagen und auch das Telefon müssen nicht in Reichweite liegen. Wenn alles etwas weiter weg zu finden ist, dann ist das immer ein guter Grund um aufzustehen und das zu holen, was gebraucht wird.
    • Vieltelefonierer sollten während eines Gesprächs den Kopf nicht zu einer Seite neigen, denn das überdehnt die Bänder auf der Gegenseite. In der Folge kann es zu Schmerzen in Kopf und Nacken kommen. Wer viel telefoniert, der sollte sich ein Headset zulegen.
    • Kleine Dehn- und Streckübungen bringen den Kreislauf in Schwung und sorgen für einen Energieschub. Verspannungen werden gelöst und Schmerzen haben keine Chance mehr. Auch einfache Atemübungen sorgen für Entspannung während der Arbeit. Arbeitsmediziner empfehlen, alle 50 Minuten eine kleine Pause einzulegen und für zehn Minuten zu entspannen.
    1. Ergonomische ArbeitsgeräteErgonomisches Buero

    Kaum ein Arbeitsplatz kommt heute noch ohne Computer und die dazu passenden Arbeitsgeräte wie eine Maus, Bildschirm und Tastatur aus. Wie beim Bürostuhl und beim Schreibtisch, so sollte auch bei diesen Arbeitsgeräten die Ergonomie im Vordergrund stehen.

    • Der richtige Bildschirm – Keine Augenschmerzen

    Welche Form der Bildschirm hat, ob es sich um einen modernen Flachbildschirm oder um ein Modell mit einer Kathodenstrahlröhre handelt, spielt keine Rolle. Was aber wichtig ist, das ist die Entfernung, die der Bildschirm zu den Augen hat. Um die Augen zu schonen, sollte der Bildschirm mindestens in einer Entfernung von 50 cm stehen. Die Höhe des Bildschirms ist immer dann ideal, wenn beim aufrechten Sitzen der Blick immer leicht nach unten ist, denn nur so kann auch das obere Drittel des Bildschirms im Blick behalten werden.

    Damit die Augen nicht so schnell ermüden, sollte der Blick im wahrsten Sinne des Wortes von Zeit zu Zeit in die Ferne schweifen, denn wer zu lange auf den Computerbildschirm starrt, der riskiert, dass die Augen schnell ermüden.

    • Die ergonomische Maus

    Wie sieht die optimale Computermaus aus? Sie sollte nicht größer sein als die Handfläche und sie sollte nach Möglichkeit an einer Seite ein wenig höher sein. So muss die Hand während der Arbeit nicht immer flach auf der Tischplatte liegen und die Muskulatur der Hand kann sich entspannen. Außerdem ist es wichtig, dass die Maus nicht so weit entfernt liegt, denn wenn sie nahe am Körper ist, dann werden der Arm und die Hand schnell überstrapaziert und das führt in der Folge zu Verspannungen im Rücken und der Schulter. Wer zu lange mit der falschen Maus oder mit ihr in der falschen Haltung arbeitet, der riskiert den sogenannten Mausarm, schmerzhafte Beschwerden, die durch Überlastung von Armen und Händen auftreten können. In Deutschland ist die Krankheit noch recht unbekannt, in den USA hingegen wird sie als Berufskrankheit anerkannt. Betroffen sind heute mehr als 60 % derjenigen, die jeden Tag mehr als drei Stunden mit einer Maus arbeiten. Die Symptome eines Mausarms sind:

    • Ein leichtes Kribbeln in der Hand und im unteren Armbereich
    • Eine Versteifung der Hand, des Ellenbogens und des Nackens
    • Muskelschwäche
    • Ziehende Schmerzen, die bis in die Schulter ausstrahlen können

    Ein Mausarm ist meist chronisch und der Betroffene sollte sich eine Zeit lang schonen, damit die Beschwerden wieder zurückgehen. Es gibt aber auch kleine Tricks, um einem Mausarm effektiv vorzubeugen:

    • Ein stetiger Wechsel zwischen Maus und Tastatur
    • Öfter kleine Pausen einlegen, die Hände dehnen und für Entspannung sorgen
    • Doppelklick vermeiden, um die Finger zu entlasten
    • Die Maus immer nur locker und nie verkrampft in der Hand haben

    3.3 Die richtige Tastatur

    Auch die Tastatur entscheidet darüber, wie gesund ein Arbeitsplatz ist. So sollte das Keyboard nach Möglichkeit 15 cm von der Kante des Schreibtischs entfernt seinen Platz finden, damit die Handballen und die Unterarme ausreichend Platz haben. Um Rückenschmerzen auf Dauer zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Tastatur in einem Winkel von 15 Grad geneigt ist, denn wenn sie gerade auf der Tischplatte aufliegt, dann wird das Arbeiten mühsam und auch anstrengend.

    Es gibt heute eine große Auswahl an ergonomisch geformten Tastaturen, die die Form eines V haben und aus zwei Teilen bestehen. Auf diese Weise hat jede Hand ihren eigenen Teil, was verhindert, dass eine Hand über Gebühr strapaziert und beansprucht wird. Die Muskulatur der Unterarme und der Hände kann sich so optimal entspannen. Wichtig ist es aber darauf zu achten, dass Hand und Arm eine gerade Linie bilden, denn sonst leiden auch die Schultern.

    1. Die Umgebung des ArbeitsplatzesGesund sitzen im Buero

    Wenn die Möbel im Büro stimmen und auch die Arbeitsgeräte den Vorschriften entsprechen, dann fehlt nur noch die richtige Umgebung für einen gesunden Arbeitsplatz. Es gibt viele Dinge, die in diesem Zusammenhang beachtet werden sollten, und wer sich über die Details informieren möchte, der kann das auf der Seite http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/vorsorge-fit-im-buero-ergonomie-arbeitsplatz-11561.php.

    Ein gesunder Arbeitsplatz sollte nicht laut sein und er sollte Luft zum Atmen lassen. 50 dB schreibt das Arbeitsrecht vor, aber dieser Grenzwert kann nicht immer erfüllt werden. Das permanente Klingeln des Telefons, Kollegen, die sich unterhalten und die Geräusche, die Drucker, Scanner und Kopierer verursachen, sorgen für Lärm im Büro und lassen den Stresspegel schnell steigen.

    Auch die Luft in vielen Büros ist nicht die beste. Vor allem dann, wenn viele Menschen den ganzen Tag in einem Raum sitzen, dann sinkt die Qualität der Raumluft. Ein gesunder Arbeitsplatz sollte nicht zu warm sein, aber er darf auch nicht auskühlen. Perfekt ist eine Raumtemperatur, die 23° Grad nicht übersteigt und es sollten nicht mehr als maximal 65 % Luftfeuchtigkeit überschritten werden. Läuft ständig die Klimaanlage, dann wird die Luft schnell trocken, was die Schleimhäute austrocknen lässt.

    Es sind viele Dinge, die einen gesunden Arbeitsplatz ausmachen und jeder sollte so gut wie möglich den gesetzlichen Richtlinien entsprechen. Trotzdem kommt es auch auf jeden einzelnen Arbeitnehmer an, wie er seinen Arbeitsplatz gestaltet. Individualität ist natürlich erlaubt, aber sie sollte immer nur so weit gehen, dass ein gesundes Arbeiten gewährleistet ist.

  • Was ist bei Verbrennungen zu tun?

    Was ist bei Verbrennungen zu tun?

    Eine heiße Tasse Kaffee oder Tee die umkippt, einmal mit der Hand an die heiße Herdplatte gefasst oder das Bein zu nahe am Auspuff des Motorrads – zu Verbrennungen oder Verbrühungen kann es sehr schnell kommen. Ein Klassiker bei Verbrennungen ist auch der Grillunfall oder das heiße Wasser, das überschwappt. Ganz gleich, was der Auslöser für eine Verbrennung ist, wichtig ist es, dass schnell Hilfe geleistet wird, bevor die Haut einen dauerhaften Schaden nimmt.

    Hausmittel bei Verbrennungen, die auf keinen Fall helfen

    Für jeden Unfall gibt es auch das passende Hausmittel, aber besonders wenn es um Verbrennungen geht, dann gibt es eine Unmenge von Hausmitteln, die vermeintlich hilfreich sind. Leider sind es die meisten nicht. Wenn es zu einer Verbrennung oder zu einer Verbrühung kommt, dann haben weder Seife, noch Mehl, Zahnpasta oder rohe Kartoffelscheiben, Kurkuma, Butter oder Öl etwas auf der Wunde zu suchen. Sie verschlimmern die ohnehin schon starken Schmerzen noch mehr und sie sorgen zudem dafür, dass die Haut verklebt und sich nicht mehr regenerieren kann. Zudem können Bakterien in die Wunde eindringen, die alles noch schlimmer machen, als es schon ist.

    Kaltes Wasser bei Verbrennungen

    Es gibt nur eine einzige Sofortmaßnahme, die bei Verbrennungen hilft und das ist kaltes fließendes Wasser. Die Brandwunde muss sofort mit Wasser behandelt werden, denn das kalte Wasser kühlt die Temperatur auch in den unteren Hautschichten ab, es spült schädliche Stoffe wie Bakterien und Keime aus und verhindert, dass das Gewebe nachhaltig zerstört wird. Die Haut sollte aber nur maximal 20 Minuten mit Wasser behandelt werden. Wenn es sich um Verbrennungen ersten Grades handelt, dann sollte im Anschluss eine kühlende Salbe aufgetragen werden. Zudem wird die Haut mit einem leichten Verband abgedeckt, der die Haut nicht verklebt.

    Hilfe bei schweren Verbrennungen

    Handelt es sich um eine Verbrennung zweiten Grades, dann färbt sich die betroffene Stelle nicht nur rötlich, sie wirft auch Blasen. Immer dann, wenn die Blasenbildung und die Rötung die Größe einer Handfläche haben, dann hilft nur noch die Fahrt zum nächsten Krankenhaus oder zu einem Arzt. Während der Fahrt muss die Verbrennung gekühlt werden und das passiert am besten mit einem Beutel voller Eiswürfel oder mit einem Kühlkissen aus der Tiefkühltruhe.

    Zusätzlich sollte die betroffene Hautstelle mit einem sterilen Tuch, am besten aus Mull abgedeckt werden, damit keine Keime und Bakterien in die Wunde gelangen können.

    Schnelle Hilfe bei einem Sonnenbrand

    Auch der Sonnenbrand gehört zu den Verbrennungen und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wenn die Haut stark gerötet ist oder wenn sich schon kleine Bläschen bilden, dann ist der Besuch beim Arzt unvermeidlich. Wenn sich die Rötung aber nur am Rand einer kleinen Blase zeigt, dann ist auch hier kaltes aber nicht eisiges Wasser eine gute Maßnahme. Ist der Sonnenbrand auf dem Rücken, dann ist ein Handtuch, das in kaltes Wasser getaucht wurde, eine gute Idee, denn das Handtuch bedeckt den kompletten Rücken und sorgt so für Linderung der Schmerzen. Sollten sich zu den Verbrennungen aber Übelkeit und Benommenheit gesellen, dann hilft nur noch die Fahrt ins nächste Krankenhaus.

    Rund 80% aller Verbrennungen sind ersten Grades und können schnell und einfach zu Hause versorgt werden. Kritisch und damit lebensbedrohlich ist es aber immer dann, wenn 10 % der Hautoberfläche verbrannt sind, denn dann kann es zu einem Kreislaufschock und auch zum Versagen der Nieren kommen.

  • Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose – Was ist das eigentlich?

    In der heutigen Zeit arbeiten immer mehr Menschen am Computer und bewegen sich entsprechend zu wenig. Neben Übergewicht und den daraus folgernden Herz-/Kreislauferkrankungen, ist vor allem die schmerzhafte Arthrose zu einem immer größer werdenden Problem geworden. Wer meint, dass Arthrose eine Krankheit ist, die nur die ältere Generation trifft, der irrt sich, denn der schleichende Verschleiß der Gelenke betrifft auch immer mehr junge Menschen.

    Wie entsteht Arthrose und was hilft gegen die Schmerzen? Wie kann verhindert werden, dass ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt werden muss?

    Welche Ursachen führen zur Arthrose?

    Arthrose kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen entsteht der Gelenkverschleiß durch eine zu starke Belastung des Gelenkknorpels. Wenn ein Ungleichgewicht entsteht, dann führt das zu einer Störung des Knorpels, die Gelenkfläche entzündet sich und nutzt sich schließlich ganz ab. Aber auch Frakturen und Bänderverletzungen können zu einer Arthrose führen, und zwar immer dann, wenn das Gelenk instabil wird. Menschen, die stark übergewichtig sind, können leichter an Arthrose erkranken als Menschen, die ein normales Gewicht haben.

    Blutergüsse, wie sie bei einem Sturz entstehen können, sorgen dafür, dass sich Flüssigkeit im Gelenk sammelt und eine Arthrose auslöst, und auch wer unter Gicht leidet, muss mit einem Verschleiß der Gelenke rechnen.

    Welche Symptome bei  Arthrose gibt es?

    Wer nach langem Sitzen beim Aufstehen plötzlich einen scharfen Schmerz in den Knien verspürt, der nach ein paar Schritten wieder verschwindet, der könnte unter Arthrose leiden. Auch Schmerzen beim Treppensteigen und ein stumpfer Schmerz bei kalter und nasser Witterung können Anzeichen für einen Gelenkverschleiß sein. Auch wer am Morgen ein steifes Gefühl in den Gelenken verspürt, das sich später wieder gibt, kann an Arthrose erkrankt sein.

    Ist die Krankheit fortgeschritten, dann schwellen die Gelenke auch an, weil sich rund um den Gelenkknorpel Wasser ansammelt. Alle, die bereits unter Rheuma leiden, sind besonders gefährdet, denn in diesem Fall sind die Gelenke schon betroffen und die Schmerzen können über Stunden andauern.

    Wie wird Arthrose behandelt?

    Das vorrangige Ziel einer Arthrose Behandlung ist immer, dem Patienten die Schmerzen zu nehmen und ihn wieder beweglicher zu machen. Bei einem Gelenkverschleiß, der durch Übergewicht hervorgerufen wird, hilft es oftmals abzunehmen, aber auch orthopädische Maßnahmen können hilfreich sein, um die Probleme zu lindern. Es gibt verschiedene Medikamente, die gegen Arthrose zum Einsatz kommen und zu diesen Medikamenten gehören unter anderem:

    • Schmerzmittel wie zum Beispiel Paracetamol
    • Wirkstoffe wie Chondroitin können die Eigenschaften des Knorpels verbessern und wirken zudem entzündungshemmend
    • Diclofenac und Ibuprofen als Salbe schützen vor Gelenkentzündungen
    • Hyaluronsäure in Form von Injektionen wirkt sich positiv auf die Bewegungsfähigkeit des jeweiligen Gelenks aus
    • Kortison sollte nur in schweren Fällen zum Einsatz kommen.
    • Krankengymnastik
    • Wärmebehandlungen
    • Ultraschall und Elektrotherapie
    • Wasser und Bäderbehandlungen

    Auch Bandagen und Fersenkissen, gepufferte Absätze in den Schuhen und Sitzerhöhungen in Form von Kissen können hilfreich sein.

    Ist die Krankheit aber zu weit fortgeschritten, dann kann nur noch eine Operation helfen, bei der ein künstliches Gelenk eingesetzt wird.

  • Durchfall und Blähungen – Ursachen und Behandlung

    Durchfall und Blähungen – Ursachen und Behandlung

    Über Durchfall und Blähungen

    Blähungen werden vom Mediziner als Flatulenz bezeichnet. Abgeleitet ist der Begriff von der lateinischen Vokabel „flatus“ für Wind. In der Umgangssprache wird dieser in gewissem Umfang normale Abgang von Gasen aus dem Verdauungstrakt als Pups, Leibwind oder ganz vulgär als Furz bezeichnet. Als normaler Abgang von Flatulenzen wird ein Volumen zwischen 0,5 und 1,5 Litern pro Tag angenommen, das über den Darmausgang ausgeschieden wird. Ein erheblicher Teil der bei der Verdauung entstehenden Gase wird mit Hilfe des Blutkreislaufs und der Lunge abgegeben.

    Durchfall ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die durchaus auch lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann. Konnte man mit einem Durchfall Hausmittel den Beschwerden nicht binnen zwei oder drei Tagen erfolgreich zu Leibe rücken, ist ein Arztbesuch dringend angeraten. Das sollte auch dann geschehen, wenn der Körper dadurch sehr schnell Wasser und Elektrolyte verliert. Das ist meistens bei besonders aggressiven Erregern der Fall. Ein Großteil der Durchfallerkrankungen wird von Bakterien und Viren ausgelöst. Aber auch andere Ursachen wie eine Lebensmittelvergiftung oder eine Unverträglichkeit kommen in Frage. Um zu entscheiden, ob ein Durchfall Hausmittel ausreicht oder eine klinische Behandlung notwendig ist, muss eine gründliche Diagnostik ggf. durch eine Stuhlprobe durchgeführt werden. Hier sollten immer auch Parasiten und diverse psychische Vorgänge als mögliche Ursache mit einbezogen werden.

    Bei Durchfall und Blähungen können Hausmittel helfen

    Bei Durchfall kann man sich zumindest kurzzeitig komplett mit einem Durchfall Hausmittel behelfen. Ursache ist, dass von Breitbandantibiotika auch die darmeigenen Bakterien mit angegriffen werden und die Pilze die Oberhand gewinnen. Hält der Durchfall nach einer Antibiotikagabe längere Zeit an, muss eventuell der Einsatz eines Antimykotikums zur Herstellung des Gleichgewichts zwischen Bakterien und Pilzen im Darm in Erwägung gezogen werden. Und last but not least können auch verdorbene Lebensmittel den Einsatz der Durchfall Hausmittel notwendig machen. Sie kennzeichnen sich durch Beschwerden, die ausgehend vom Magen durch den Verdauungstrakt hindurch wandern, und die oft von heftigen Krämpfen begleitet werden.