Schlagwort: Reiz

  • Probleme mit den Eltern in der Pubertät

    Probleme mit den Eltern in der Pubertät

    Landläufig hört man den Ausspruch: „Pubertät ist dann, wenn die Eltern schwierig werden.“ Tatsächlich sind es nicht nur die Eltern, die Probleme mit den Heranwachsenden haben. Auch umgekehrt kann es zu Spannungen kommen. Das bedeutet aber nicht, dass sich Eltern und Kinder nicht mehr liebhaben. Auch wenn der Sprössling seine Eltern mit „die Alten“ betitelt oder unflätige Wörter gebraucht, hält das meist nicht lange vor. Die Jugendlichen wollen nur cool sein, anders, auffallen.

    Wie lassen sich Probleme mit den Eltern in der Pubertät lösen?

    Eltern sollten sich zurück erinnern, wie sie selbst während ihrer Pubertätszeit waren. Sie waren ganz sicher nicht pünktlich zu Hause, haben sich als Mädchen verrückt geschminkt, immer die neueste Mode getragen, wenn es finanziell möglich war. Und die entsprach natürlich meist nicht dem Geschmack ihrer Eltern. Auch gefärbte Haare, auffälliger Schmuck und ein verrückter Style gehören dazu, wenn sich Jugendliche zu Erwachsenen entwickeln. Auffallen, provozieren um jeden Preis. Die Jugendlichen behaupten sich in den Reihen Gleichaltriger, sind angesehen oder auch nicht. Wohl jeder möchte gern respektiert werden.

     

    Will der Jugendliche keine körperliche Nähe, z. B. in der Öffentlichkeit, dann sollten das Eltern und speziell Mütter akzeptieren. Es gehört zum natürlichen Abnabelungsprozess dazu, dass man sich für bestimmte Verhaltensweisen schämt. Neben der mütterlichen Gefühle sind das z. B. auch zu knappe Badebekleidung. Wohl kein Jugendlicher möchte eine eng anliegende Badehose tragen, genauso wenig ein Mädchen einen knappen Bikini. Wobei manche Mädchen aber auch sehr knappe Kleidung favorisieren. Hier sollten Eltern darauf achten, dass die jungen Damen sich nicht in zu kurzen Miniröcken oder Hotpants und bauchfreien, engen Oberteilen mit großem Ausschnitt auf die Straße trauen. Vor allem abends könnten sie sonst allzu leicht mit „leichten Mädchen“ verwechselt werden, am ehesten in Großstädten. Mit allzu freizügiger Kleidung lockt jede junge Frau oft auch unbewusst das andere Geschlecht an, wobei nicht jeder Mann ehrliche Absichten hegt.

     

    Eltern sollten möglichst locker bleiben. Erstens waren sie selbst auch mal in der Pubertät und haben da sicher auch das eine oder andere ausprobiert. Zweitens sollten sie immer daran denken, dass die Kids auch wieder anders werden. Die Pubertät ist eine vorübergehende Phase. Auch wenn sie durchaus bis Anfang Zwanzig (vor allem bei den jungen Männern) dauern kann. Gewisse Dinge, wie übertriebene Schminke oder mangelnde Hygiene sollten am besten ignoriert werden. Meist kommen die Kritiken von Freunden, Geschwistern oder anderen Gleichaltrigen. Dann kümmern sich die Jugendlichen schon, dass sie gut aussehen und riechen.

     

    Zu häufiges Duschen oder Baden stellt viele Eltern nicht nur vor ein ständig besetztes Bad, sondern auch noch vor eine recht ordentliche Wasserrechnung. Eventuell können die Teenies mit ihrem Taschengeld zu einer Kostensenkung beitragen. Das gilt übrigens auch fürs Handy. Will der Jugendliche nur Markenkleidung oder -schuhe tragen, können die Eltern ein gewisses Budget zur Verfügung stellen, wofür es No-Name-Produkte zu kaufen gibt. Den Rest legt der Jugendliche.  selbst drauf. So lernen die Jugendlichen, Geld und Markenprodukte ganz anders wertzuschätzen.

     

    Probleme mit den Eltern in der Pubertät: Gegen den anderen ausspielen

    Ganz klar wissen schon kleine Kinder, wenn ein bisschen geschummelt wird, lässt sich manches erschleichen. Da wird dem Papa eingeredet, Mama hätte nichts gegen ein Eis. Oder der Mutter wird gesagt, dass Papa erlaubt hätte, dass das Kind länger draußen bleiben darf  oder wahlweise länger wach bleiben, fern schauen…. eben all die kleinen verbotenen Dinge, die Kindern so viel Spaß machen. Kommen Oma und Opa ins Spiel, können Kinder die Technik des gegenseitigen Ausspielens sogar perfektionieren.

     

    Was bei Kindern funktioniert, lassen sich natürlich Jugendliche erst recht nicht nehmen. Nur geht es hier um größere Dinge: Geld, eigener Fernseher, PC oder Laptop, neue Stereoanlage oder das aktuellste Handy. Und die Unternehmungen, die Eltern auflaufen zu lassen, nehmen neue Qualität an. Perfider werden die Ausreden, immer cleverer die Ideen der Heranwachsenden. Eltern treibt dies oft die Zornesröte ins Gesicht, wenn es wieder einmal geklappt hat. Deshalb sollten sich selbst getrennt lebende Elternteile gut absprechen. Gerade bei einer größeren Distanz fällt es den Jugendlichen leichter, dem anderen Elternteil etwas vorzumachen.

     

    Sind noch andere Verwandte an der Erziehung beteiligt, speziell Großeltern, Onkels, Tanten usw., dann sollte eine Absprache erfolgen. Nicht dass alle Bemühungen der Eltern zunichte gemacht werden, weil der Jugendliche den Weg des geringsten Widerstandes wählt und zu der Person geht, die am ehesten nachgibt. Damit ist den Jugendlichen nicht geholfen, sondern sie werden eher bewusst oder unbewusst gegen die Eltern oder einen Elternteil aufgehetzt. Das funktioniert übrigens genauso gut mit Stief-Elternteilen. Im schlimmsten Fall geht die Beziehung in die Brüche, wenn sich der Partner bzw. die Partnerin mehr auf den Jugendlichen einlässt als auf seinen/ihren Schatz.

  • Probleme in der Pubertät

    Probleme in der Pubertät

    Probleme in der Pubertät: Alkohol, Rauchen und Drogen

    Dass Jugendliche bestimmte Erfahrungen sammeln, werden Eltern trotz aller Vorsicht und Kontrolle nicht verhindern können. Aufklärung ist  hier wichtig, allerdings eher von Seiten der Schule oder anderer Einrichtungen. Denn in der Pubertät hören die Jugendlichen kaum bis gar nicht auf ihre Eltern. Falls diese also einen Aufklärungsversuch in Bezug auf Alkohol, Rauchen oder Drogen starten, geht dies meist eher nach hinten los.

    Verbote bringen gar nichts. Denn verbotene Sachen locken nun einmal, das war schon immer so und wird auch immer so sein. Weder in Bezug auf den Freundeskreis noch in Bezug auf ungesunde Verhaltensweisen wird ein Verbot etwas bewirken. Freunde werden dann heimlich getroffen und auch Rauchen, Trinken oder Drogengenuss geschehen dann im Verborgenen. Besser ist es, wenn die Eltern offen für die Freunde ihrer Kinder sind. Wer die anderen zu sich nach Hause einlädt, kann sich ein Bild von den Freunden machen. Falsche Freunde stellen dabei ein echtes Problem dar. Hier kann nur an die Vernunft der Jugendlichen appelliert werden.

     

    Probleme in der Pubertät: Sexualität

    Vertrauen ist besonders wichtig. Das gilt auch für die Sexualität. Aufgeklärt sind die meisten Jugendlichen bereits mit zehn, zwölf Jahren. Das ist zu Beginn der Pubertät. Eltern sollten daran denken, dass durch unsere Wohlstandsgesellschaft die Reifung der Jugendlichen schneller vonstatten geht als nach dem Krieg. So haben viele elfjährige Mädchen heute bereits ihre Tage und auch die Jungen sind teilweise mit Dreizehn schon sexuell aktiv.

    Wichtig ist, dass gegenseitig die Privatsphäre respektiert wird. Genauso, wie ein Jugendlicher nicht einfach bei den Eltern ins Schlafzimmer platzen sollte, muss das Anklopfen am Kinderzimmer für die Erwachsenen selbstverständlich werden. Ansonsten kann es für beide Seiten zu unangenehmen Situationen kommen. Dass Jugendliche ihren Körper erforschen, ist völlig normal. Lange Zeit galt Selbstbefriedigung als unschicklich, ja sogar krank machend. In der Pubertät werden entsprechende Hormone aktiv. Wer keine Partnerin oder keinen Partner hat, verwöhnt sich selbst. In solchen Situationen kann Hereinplatzen sehr unangenehm für Eltern und Jugendliche sein.

    Verhütung sollte beim Sex immer ein Thema sein. In der Schule lernen die Jugendlichen, wie der Regelzyklus funktioniert und wann eine Schwangerschaft möglich ist. Aber auch in Zeiten von HIV und anderen Geschlechtskrankheiten sollte unbedingt ein Kondom verwendet werden. Wenn das Mädchen zusätzlich die Pille nimmt oder anderweitig verhütet, gehen beide verantwortungsbewusst mit dem Thema um.

     

    Probleme in der Pubertät: Verhalten und Aggressionen

    Während manche Eltern „nur“ über ein zickiges oder abweisendes pubertierendes Kind klagen, haben andere richtige Sorgen. Da werden Erwachsene nicht respektiert, schlechte Ausdrücke gebraucht, gemacht, was man will. Manche Heranwachsende nehmen sich schon ab einem Alter von zehn, zwölf Jahren Rechte heraus, die erst einem Erwachsenen zustehen. Jungen prügeln sich dann schneller, wobei diese Phase zwischen dreizehn und achtzehn Jahren wohl am ausgeprägtesten zu sein scheint. Viele wollen cool sein und setzen sich über die Regeln aus dem Elternhaus schlicht und ergreifend hinweg. Eltern sind dann oft hilf- und machtlos.

    Nun noch über Konsequenzen nachzudenken, hilft meist nicht mehr. Deshalb ist es notwendig, bereits vor der Pubertät streng auf die Einhaltung von Regeln zu achten und Konsequenzen immer durchzuziehen. Das ist für Eltern nicht leicht, denn sie sind auch nur Menschen. Manchmal geben sie nach, um des lieben Friedens willen. Damit riskieren sie jedoch, dass der Nachwuchs das nächste Mal wieder auf Gegenwehr geht in der Hoffnung, die Eltern werden vielleicht nachgeben. Je häufiger dies funktioniert, umso weiter dehnen die Jugendlichen ihre Grenzen aus. Sie merken, wenn sie ihre Eltern nur genug nerven, geben diese schon nach. Und in der Pubertät hat das dann fatale Folgen, weil die Jugendlichen sich dann an die fehlenden oder nur manchmal durchgezogenen Konsequenzen gewöhnt haben.

    Dann das Handy wegzunehmen, Stubenarrest auszusprechen oder PC-Verbot, das Fernsehen einzuschränken, die Kinder eher ins Bett zu stecken und ähnliches wird schwierig. Schließlich hat es sonst ja auch oft keine Konsequenzen gegeben, warum dann jetzt? Zumal viele Jugendlichen körperlich und kräftemäßig mit ihren Eltern mithalten können, wenn sie nicht sogar stärker sind. Mancher Heranwachsende trainiert im Fitness-Studio und entwickelt dadurch mehr Kraft als Mutter oder Vater. Häufig überragen die Jugendlichen auch ihre Eltern bereits in diesem Alter von der Körpergröße her. Zwar können sich auch kleine Eltern Respekt verschaffen, allerdings sollten sie damit lange vor der Pubertät beginnen und die Regeln immer konsequent durchsetzen. Vor allem, wenn die Jugendlichen noch eine Stoffwechselstörung, wie AD(H)S haben, ist das Einhalten von Regeln und Normen besonders wichtig.

  • Hämorriden – unangenehm, aber ungefährlich

    Hämorriden – unangenehm, aber ungefährlich

    Hämorriden gehören zu den Leiden, über die die Betroffenen nicht gerne sprechen. Das ist auch ein Grund, warum es so viele Vorurteile gibt. Dabei gibt es keinen Grund, die Probleme im After zu verschweigen, denn dieses Problem kann praktisch jeden treffen.

    Wenn im Stuhl Blut ist, dann sollte keiner in Panik verfallen und sofort an Darmkrebs denken, denn es könnten auch Hämorriden sein.

    Verschwinden Hämorriden von selbst wieder?

    Es ist ein Fehler, sich für eine Selbsttherapie zu entscheiden und sich selbst zu behandeln. Wenn überhaupt, dann helfen Zinksalbe oder eine besondere Salbe aus der Apotheke nur in einem sehr frühen Stadium. Wenn es brennt und juckt, dann können auch Zäpfchen helfen, besser ist es aber zu einem Arzt zu gehen. Der Arzt wird dann wahrscheinlich eine Salbe mit Cortison verschreiben, die allerdings nicht lange benutzt werden darf. Damit die Hämorriden nicht größer werden, hilft eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Ballaststoffen, viel Bewegung, ein weiches Toilettenpapier und lauwarmen Wasser zum Spülen. Feuchtes Toilettenpapier ist allerdings keine gute Wahl, denn das kann zu Entzündungen und im schlimmsten Fall sogar zu Ekzemen führen.

    Sind Hämorriden schmerzhaft?

    Die Hämorriden sind genau genommen mit einem Geflecht zu vergleichen, das sich oberhalb des Schließmuskels befindet. Wenn sich in diesem Geflecht knotige Ausbuchtungen bilden, dann werden diese umgangssprachlich als Hämorriden genannt. Es kann sich auch Schleim bilden und dieser Schleim reizt die empfindliche Haut am After und das führt zu einem unangenehmen Jucken und Brennen, viele Betroffene haben auch ein Fremdkörpergefühl. Schmerzen treten immer nur dann auf, wenn eine der Hämorriden eingeklemmt ist oder wenn es Einrisse in der Haut des Afters gibt.

    Sind nur ältere Menschen betroffen?

    Es ist ein weiterer Irrtum, dass nur ältere Menschen betroffen sind, denn Hämorriden können auch bei 30-jährigen schon auftreten, ältere Menschen sind weniger betroffen. Statistisch gesehen hat jeder Zweite über 50 Probleme und auch viele Frauen bekommen nach der Geburt Hämorriden. Schuld daran sind die Presswehen, wenn nach der Geburt das Problem mit dem After auftritt.

    Wie unangenehm ist der Besuch beim Arzt?

    Die meisten Betroffenen schieben den Besuch bei einem Arzt immer wieder hinaus, weil sie sich genieren. Dabei ist die Untersuchung nicht schmerzhaft und dauert auch nicht allzu lange. Vor allem in einem frühen Stadium ist es nicht schlimm, denn wenn das Problem im wahrsten Sinne des Wortes immer größer wird, dann kann es passieren, dass nur noch eine Operation helfen kann, und die wird in einem Krankenhaus vorgenommen. Wer einen Facharzt sucht, der sollte zu einem Proktologen gehen, einem Facharzt für den Darm, denn viele dieser Fachärzte bieten auch eine ambulante OP an. Operiert werden müssen aber nur rund 10 % der Patienten, und auch hier ließen sich viele Eingriffe vermeiden, wenn der Patient früher zu einem Arzt gegangen wäre.

    Sind zu scharfe Speisen schuld?

    Ein hartnäckiges Gerücht hält sich schon sehr lange und es besagt, dass Hämorriden von zu scharf gewürzten Speisen verursacht werden. Das stimmt definitiv nicht, aber wenn die Afterhaut schon verletzt ist und brennt, dann sorgen scharf gewürzte Speisen dafür, dass das Brennen noch verstärkt wird. Ein Auslöser kann eine chronische Verstopfung sein, aber auch wenn sehr viel Zeit auf der Toilette verbracht wird, denn dann hängt der Beckenboden durch und das kann zu Problemen mit dem After führen. Ein Toilettengang sollte daher nicht länger als maximal drei Minuten dauern.

  • Medizinische Fortschritte der Augengesundheit

    Medizinische Fortschritte der Augengesundheit

    Die Augengesundheit und medizinische Fortschritte

    Jeder gesunde Mensch verfügt über fünf Sinnesorgane. Die Augen zählen auch mit zu den kleinsten und dennoch leistungsfähigsten Organen. Sie erfassen Reize aus der Umwelt und leiten diese über das Nervensystem an das Gehirn weiter. Dort werden diese Signale durch komplizierte Prozesse verarbeitet und dann dem Menschen erst bewusst. Mit den Augen unterscheiden wir zwischen dunkel und hell, nehmen Perspektiven und Farben wahr. Über die Funktionsweise dieser Wunderwerke der Natur wissen viele Menschen sehr wenig. Das menschliche Auge reagiert auf den optischen Reiz des einfallenden Lichts. Licht ist der für das Auge sichtbare Bereich der elektromagnetischen Strahlung im Wellenlängenbereich von 380 nm bis 780 nm.

    Der Aufbau des sehr empfindlichen Sinnesorgans ist sehr komplex. Die wichtigsten Komponenten des Auges sind die Iris, die Linse, die Hornhaut, der Sehnerv und die Makula (der gelbe Fleck), die alle über feine Blutgefäße durch Mikronährstoffe aus der Nahrung versorgt werden müssen, um die Augengesundheit zu erhalten. Zu den wichtigsten Mikronährstoffen gehören Radikalfänger wie Vitamin C und E. Vitamin A ist das wichtigste Vitamin für das Auge. Es ist für das Sehen unentbehrlich, da Vitamin A in den Stäbchen(Seh)zellen in den sehr lichtempfindlichen Farbstoff Sehpurpur umgewandelt wird. Ein elektrischer Reiz über die Nervenbahnen sorgt dafür, dass das Gehirn dann erfährt, was das Auge im Dunkeln gerade sieht.

    B-Vitamine sind ebenso wichtig wie die Mineralien Zink und Selen. Vitamin D3 schützt vor Entzündung und Lutein bzw. Zeaxanthin wirken als natürlicher Sonnenschutz. Auch die Omega3-Fettsäuren sind für die Augengesundheit von Wichtigkeit. Bei vielen Menschen treten aus den verschiedensten Gründen schon in frühen Lebensjahren Augenerkrankungen ein, die eine Sehhilfe notwendig machen. Wer unter krankhaften Veränderungen der Augen leidet, kann sich unter anderem auf der Seite be2look.net über das breite Angebot der Sehhilfen aller Art und Preiskategorien für die individuellen Bedürfnisse und den persönlichen Geschmack informieren.

    Die häufigsten Augenkrankheiten

    Um die Augengesundheit zu erhalten, ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr notwendig, denn für 80% unserer Wahrnehmung sind die Augen verantwortlich. Das Auge ist unser wertvollstes Sinnesorgan und Sehen die wertvollste Funktion. Mit Mitte 40 fängt es bei den meisten Menschen an, dass das Nahsehen schlechter wird. Bei der Alterssichtigkeit wird eine Lesebrille benötigt.

    Neben der üblichen altersbedingten Kurz- oder Weitsichtigkeit, die alles was im Leben mit Lesen zusammenhängt anstrengend und schwierig macht, leiden immer mehr Menschen unter schwerwiegenden Augenerkrankungen, die als Ursache zur starken Sehbehinderung oder gar zur Blindheit führen können. Neben der altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD), der Netzhautablösung, der diabetischen Retinopathie, der Uveitis und dem tragisch endenden Grünen Star (Glaukom) ist der Graue Star eine der häufigsten Augenerkrankungen. Bei der Erkrankung durch den Grauen Star handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse. Bei fortgeschrittenem Grauen Star ist hinter der Pupille des Betroffenen die graue Färbung zu erkennen. Die Gründe für die Trübung der Augenlinse sind unterschiedlichster Natur, die immer zu einer Stoffwechselstörung führen und bestimmte Substanzen nicht mehr abgeführt werden können. Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist die häufigste Stoffwechselerkrankung, die eine Linsentrübung hervorruft. Der Graue Star kann auch genetisch bedingt vorliegen und tritt quasi in allen Altersgruppen auf.

    Ersatz der Augenlinse durch ein Linsenimplantat

    Wenn es beim Betroffenen zu einer Sehbeeinträchtigung durch Blendung, Verschwommensehen oder Doppelbildern kommt sollte eine Diagnose Aufschluss geben, ob der Graue Star vorliegt. Ist die Augenkrankheit diagnostiziert, helfen keine medikamentösen Behandlungen den Augenschaden zu beheben. Eine Operation ist notwendig. Die Operation erfolgt durch die Entfernung der Linse und dem Einsetzen einer künstlichen Linse.

    Rund 600.000 Deutsche bekommen Jahr neue Linsen. Diese OP wird meist ambulant durchgeführt. Die künstlichen Linsen halten ein Leben lang und Abstoßungsreaktionen sind nicht zu befürchten.

    Diese Operation am Auge kann heutzutage ohne Skalpell mit einem punktgenauen Femtosekundenlaser durchgeführt werden. Durch diese neuartige Op-Technologie mit dem Einsatz eines nur 0,005 mm dicken Inlays aus Polyvinilydenchlorid wird die Schärfentiefe des Auges so erhöht, dass die Lesebrille im Alltag überflüssig wird und die gute Sicht in die Ferne erhalten bleibt. Über 8000 kleinste Löcher des Linsenimplantats gewähren den ausreichenden Austausch von Nährstoffen der verschiedensten Hornhautschichten. Der Eingriff mit dem Femtosekundenlaser dauert nur einige Minuten und der Patient spürt bei dieser OP-Methode lediglich einen leichten Druck. Schon am nächsten Tag kann der Patient in die Ferne gut und deutlich besser in der Nähe sehen. Durch die neuronale Adaption, die einige Tage bis Wochen benötigt, wird die endgültige Verbesserung des Nahsehens erreicht.

  • Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Die menschliche Wirbelsäule ist ein echter Geniestreich der Natur. Sie sorgt dafür, dass wir aufrecht gehen können, sie trägt einen großen Teil unseres Gewichts, sie ist ausgesprochen stabil und durch ihre vielen Gelenke immer beweglich. Trotzdem haben es immer mehr Deutsche „im Kreuz“ und klagen über Rückenschmerzen. Mittlerweile ist jeder Dritte aufgrund von Rückenschmerzen in Behandlung und die Zahl der Betroffenen steigt stetig an.

    Wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss mit seinem Rücken gut umgehen und auf Warnsignale hören.

    Wie funktioniert die Wirbelsäule?

    Die Wirbelsäule besteht aus vielen verschiedenen Bausteinen. Da gibt es die Wirbelkörper, die für Stabilität sorgen. Dann gibt es die Bandscheiben und die Wirbelgelenke, die durch ihre große Flexibilität eine große Beweglichkeit garantieren. Dazu kommen dann noch Kapseln, Sehnen, Nerven, Muskeln und Bänder. Alle zusammen machen uns beweglich, sie machen die Wirbelsäule stabil und sie verteilen die Lasten.

    Insgesamt hat jeder Mensch sieben Halswirbel, zwölf Brustwirbel und fünf Lendenwirbel, die wie an einer Kette aneinandergereiht sind. Dazwischen haben die Bandscheiben ihren Platz, die die Funktion von Puffern übernehmen. Ihre Stabilität bekommt die Wirbelsäule aber durch ihre Form, die an ein doppeltes S erinnert. Die Wirbelbögen und die Wirbelkörper bilden zudem eine Art Kanal, durch den geschützt eine zentrale Nervenbahn verläuft, die das Gehirn mit dem Körper verbindet – das Rückenmark. Diese Komplexität sorgt aber auch für Probleme, und wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss dafür sorgen, dass die Wirbelsäule als Ganzes gesund bleibt.

    Der Hexenschuss

    Lumbago nennen ihn die Mediziner, den meisten ist er aber unter dem Namen Hexenschuss bekannt und gefürchtet. Hexenschuss ist keine Diagnose, sondern eine Art Sammelbegriff für Nervenschmerzen im Rücken. Der Schmerz tritt unvermittelt und meist sehr heftig auf. Auslöser können eingeengte Nerven sein oder Sehnen, die sich verhärtet haben, und auch Gelenke, die blockiert werden, können für einen Hexenschuss sorgen. Manchmal reicht aber schon eine unbedachte Bewegung und schon ist der Schmerz da, er klingt in den meisten Fällen auch schnell wieder ab. Diesen Rückenschmerzen vorzubeugen ist kaum möglich, aber die meisten Betroffenen sind nach relativ kurzer Zeit wieder schmerzfrei.

    Der Ischiasnerv

    Fällt die Diagnose Ischias, dann handelt es sich streng genommen auch um einen Hexenschuss, aber der Schmerz lässt sich in diesem Fall zuordnen. Dieser Nerv beginnt am Kreuzbein, geht über das Gesäß und die hintere Seite des Oberschenkels bis zum Fuß. Daher sind Schmerzen in den Beinen und am Gesäß nicht untypisch. Nicht selten haben die Schmerzen ihren Ursprung in den Bandscheiben und in schweren Fällen kann es auch zu Lähmungserscheinungen kommen. Wie beim Hexenschuss, so vergehen diese Rückenschmerzen schnell wieder von selbst.

    Der Bandscheibenvorfall

    Ein Bandscheibenvorfall ist für sehr starke Rückenschmerzen verantwortlich, aber was passiert bei einem Bandscheibenvorfall überhaupt? Es gibt 23 Bandscheiben, die mit einem flexiblen Gallertkern gefüllt sind. Dieser Kern funktioniert wie ein Stoßdämpfer und fängt jede Bewegung auf, die wir machen. Im Alter oder bei einer zu hohen Belastung verschleißen die Bandscheiben, sie werden dünn, rissig und spröde. In dieser Situation kann es passieren, dass der Kern aus den Bandscheiben rutscht und das bezeichnen Mediziner dann als Bandscheibenvorfall. Das Gewebe übt Druck auf den Wirbelkanal aus, die Nerven werden gereizt und es kommt zu starken Rückenschmerzen, mitunter sogar zu Lähmungserscheinungen.

    Um diese Rückenschmerzen zu bekämpfen, bekommen die Betroffenen Infusionen und mithilfe der Physiotherapie wird versucht, das Gelkissen wieder in die Bandscheibe zu drücken. Wenn das allerdings nicht hilft, dann bleibt nur die Option einer OP, bei der das beschädigte Kissen entfernt und durch ein Implantat ersetzt wird. Nach dieser Behandlung verschwinden die Rückenschmerzen meist schnell wieder.

    Wer von Rückenschmerzen verschont bleiben will, der sollte kein Übergewicht haben, sich viel bewegen und nicht zu viel sitzen.

    Bildquelle: Shutterstock
    Datei ID:
    24093893
    Bild Urheberrecht: Wavebreakmedia

     

  • Die besten Husten Hausmittel

    Die besten Husten Hausmittel

    Zu jeder Erkältung gehört in der Regel auch der Husten. Die einen leiden unter einem trockenen Reizhusten, andere quälen sich mit einem „feuchten“ Husten, bei dem Schleim produziert wird. Beide Hustenformen sind lästig und sorgen für schlaflose Nächte. Meist verschwindet der Husten zusammen mit den anderen Erkältungssymptomen ganz von allein wieder, nicht zuletzt auch durch die zahlreichen wirksamen Husten Hausmittel.

    (mehr …)