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  • Typische Nebenwirkungen von Cortison

    Typische Nebenwirkungen von Cortison

    Nebenwirkungen von Cortison

    Um die Nebenwirkungen von Cortison beleuchten zu können, bedarf es zunächst einmal der Erläuterung, wie das Medikament überhaupt wirkt. Cortison wird seit den 50er Jahren zur innerlichen und äußerlichen Anwendung genutzt. Dabei zeigt es nicht nur seine Wirkung bei der Behandlung von Rheuma. Ebenso zeichnet sich Cortison durch seine Fähigkeit, Hauterkrankungen schnell mildern zu können, aus. Das Medikament wirkt dabei nicht nur entzündungshemmend. Ebenso lässt es sich gegen allergische Reaktionen sowie eine beschleunigte Zellteilung einsetzen. Ferner kennzeichnet sich das Medikament dadurch aus, dass es ein Erbrechen bei der Einnahme gewisser Krebsmittel verhindern soll.

    Wir wirkt Cortison?

    Durch die Einnahme von Cortison soll die Bildung bestimmter Eiweißkörper im Zellkern angeregt werden. Mit diesem Prozess entstehen anschließend weitere Reaktionen. Es bedarf jedoch einer Wartedauer von etwa 30 Minuten. Erst dann kann sich die Wirkung des Hormons entfalten. Zu beachten ist, dass dieser Vorgang nur bei einer ausreichenden Menge zustande kommt. Bei einer hohen Dosierung kann jedoch eine sofortige Wirkung eintreten. Dabei lagert sich das Hormon direkt in den Zellwänden ab und ruft weitere Prozesse hervor.

    Anwendungsgebiete von Cortison

    Wie eingangs erwähnt, kann Cortison zur Behandlung von inneren, aber auch äußeren Erkrankungen genutzt werden.

    Innerliche Anwendung

    Cortison gilt bei der Behandlung von Entzündungsreaktionen als wirksames Medikament. Etwaige Reaktionen können zum Beispiel durch Asthmasymptome, Bronchitis oder Rheuma- sowie Nierenerkrankungen ausgelöst werden. Der Entzündungshemmer ist seit vielen Jahren in der Medizin unabkömmlich. Mit der innerlichen Anwendung des Medikaments lassen sich die Symptome nicht nur lindern, teilweise verschwinden diese sogar gänzlich aus dem Körper. Bei der Einnahme ist je nach Krankheitsbild die Uhrzeit zu beachten. So zum Beispiel wird empfohlen, die Einnahme von Cortison aufgrund der Funktion der Nebennierenrinde morgens um 8 Uhr zu vollziehen. Hat das Medikament die gewünschte Wirkung erzielt, muss Cortison behutsam abgesetzt werden. Nur so kann ein Rebound-Effekt vermieden werden. Die maximale Phase der Einnahme ist ohne ärztliche Aufsicht nicht länger als drei bis vier Wochen aufrechtzuerhalten.

    Äußerliche Anwendung

    Cortison eignet sich nicht nur zur inneren Anwendung. Vielmehr ist das Medikament in der Lage, äußerliche Erkrankungen zu mildern. So zum Beispiel wird das Hormon nicht selten zur Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt. Darunter zählen typische Krankheitsbilder der Haut wie Juckreiz, Neurodermitis oder Allergien. Cortison sollte allerdings nicht zu lange auf die Haut aufgetragen werden. Eine Anwendung, die einen bestimmten Zeitraum überschreitet kann zur Ausdünnung der Haut führen.

    Unerwünschte Nebenwirkungen von Cortison

    Damit sich die Wirkungen von Cortison gänzlich entfalten können, bedarf es einer Dosierung, die über dem natürlichen Hormonspiegel liegt. Die Folge besteht darin, dass der Körper auf den Hormonüberschuss reagiert. Die Nebenwirkungen von Cortison liegen damit in gewöhnlichen Reaktionen auf die Kortikoidreize. Nebenwirkungen lassen sich vor allem dann verzeichnen, wenn die Einnahme über einen längeren Zeitraum erfolgt. Für gewöhnlich sind kurzfristige Therapieformen mit Cortison nur selten mit Problemen behaftet.

    Verbreitete Nebenwirkungen von Cortison

    Mit der Behandlung von Cortison werden nicht nur erwünschte Effekte erzielt. Langfristig kann es auch zu unerwünschten Folgen kommen. Darunter finden sich folgende Auswirkungen einer Cortisonbehandlung:
    • Der Blutdruck kann ansteigen.
    • Ferner ist es möglich, dass sich der Blutzucker erhöht.
    • Ebenso kann sich die Infektanfälligkeit erhöhen.
    • Eine Zunahme des Gewichts kann erfolgen und
    • es kann zu sogenannten Wassereinlagerungen kommen.
    • Auch Osteoporose kann durch die Einnahme hervorgerufen werden.

    Aus den genannten Gründen sollte die Nutzung von Cortison nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Ebenso sollte die Anwendung nicht länger als nötig ausgeführt werden. Darüber hinaus empfehlen Experten, die Dosierung bei einem Maximum von 10mg/Tag zu belassen.

    Nebenwirkungen von Cortison auf den Regelkreis

    Neben den genannten unerwünschten Reaktionen kann es auch zu Nebenwirkungen, die den Regelkreis der Hormone betreffen, kommen. Die äußere Anwendung des Medikaments kann zu einer verminderten Hormonproduktion führen. In Folge dessen kann es zu einem Schwund der Nebennierenrinde kommen. Wird die Therapie abgebrochen oder beendet, dauert es eine Zeit, bis diese Produktion wieder aufgenommen wird. Somit kann sich dieser Zeitraum als problematisch gestalten.

    Entwicklung der Dosierungsvorschriften

    Wusste man in der Anfangszeit noch nicht, wie sich die Einnahme von Cortison auf den Körper auswirkt, so sind heute die Nebenwirkungen bekannt. Dementsprechend verfährt man heute bei den Therapie-Maßnahmen. Die Höhe der Dosierung richtet sich nach dem Krankheitsbild. So kann es sein, dass Patienten, die nur kurzfristig behandelt werden, eine höhere Dosis erhalten. Diejenigen, die hingegen eine langfristige Behandlung benötigen, bekommen in der Regel eine geringere Dosierung. Das Ziel besteht darin, die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten. In jedem Fall ist die Einnahme nicht ohne Absprache mit dem Arzt durchzuführen.

     

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  • Globuli gegen Erschöpfung – Alternative Medizin was müssen sie wissen?

    Globuli gegen Erschöpfung – Alternative Medizin was müssen sie wissen?

    Nahezu jeder Mensch hat sich in seinem Leben schon einmal erschöpft gefühlt. Sollte dieser Zustand jedoch länger anhalten, zeugt dies von einem Handlungsbedarf. Immerhin kann eine chronische Erschöpfung auch dauerhaft krank machen.

    Besonders beliebt ist hier die Einnahme alternativer Medizin in Form von Globuli. Diese überzeugen nicht nur durch ein geringes Risiko zu Nebenwirkungen, sondern auch durch eine nachhaltige Wirkung.

     

    Welche Globuli sind geeignet?

    Wer sich ein wenig mit dem Bereich der Alternativen Medizin auseinander setzt, weiß, dass auch homöopathische Medizin, wie Globuli, gezielt und korrekt dosiert eingesetzt werden müssen, um einen maximalen Erfolg zu erzielen.

    Vor allem dann, wenn Sie unter:

    • einer hohen Reizbarkeit
    • Schlafstörungen
    • Erschöpfung
    • Unruhe (unter anderem auch in der Nacht)

    leiden und sich auch Verdauungsbeschwerden zu Ihren Symptomen gesellen, ist Nux vomica das Mittel der Wahl. Parallel zu dessen Einnahme sollten Sie auch auf Alkohol, Nikotin und Stress (soweit möglich) verzichten.

    Fünf Globuli, verteilt auf drei Einnahmen am Tag sollten hier ausreichend sein. Im Zweifelsfall gilt es jedoch auch immer, sich mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

     

    Die Gefahr eines Burn-Outs

    Sollen Sie bemerken, dass sich der Zustand Ihrer Erschöpfung nicht bessert und in vielen Bereichen schon an ein Burn-Out erinnert, kann es auch helfen, auf Ambra zu wechseln. Dieses hilft vor allem auch gegen ein hohes Maß an Nervosität, sozialen Rückzug und eine aufkommende Vergesslichkeit.

    Aufgrund der positiven Eigenschaften dieses Globuli kann es auch in der Regel problemlos über einen längeren Zeitraum hinweg angewendet werden.

    Bedenken Sie jedoch immer: beim Burn-Out handelt es sich um eine ernstzunehmende, psychische Krankheit. Holen Sie sich daher gegebenenfalls Hilfe, wenn Sie merken, dass eine Behandlung mit Globuli nicht ausreicht. Gegebenenfalls benötigen Sie auch eine andere Art der körperlichen und geistigen Unterstützung.

     

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  • Vorsicht: Kälte kann zum Herzinfarkt führen

    Vorsicht: Kälte kann zum Herzinfarkt führen

    Wenn man an einem winterlichen Tag aufwacht und den neu gefallenen Schnee wegschieben möchte, dann verzichten viele auf ein Frühstück und auf ordentliche Kleidung. Das Risiko von Erkältungskrankheiten bei frostigen Temperaturen ist uns zwar bewusst, weniger verbreitet sind jedoch Herzinfarkte und lebensbedrohliche Angina-Pectoris-Anfälle. Dabei können die Herzkranzgefäße so verengt werden, dass die Sauerstoffzufuhr zum Herzmuskel verschlechtert wird. Außerdem kann bei verkleinerten Querschnitten (Blutgefäße) das Blut schlechter fließen, was mehr Arbeit fürs Herz bedeutet. Dies führt am Ende zu einem erhöhten Blutdruck.

     

    Gefahr für alle

    In erster Linie sind natürlich die Menschen gefährdet, die bereits mit einer Herzerkrankung leben müssen. Für sie sind Minusgrade ein echtes Gesundheitsrisiko, das auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden darf. Diese Aussage bestätigt auch die Deutsche Herzstiftung, die bei extremer Kälte vor Überanstrengung warnt. Ganz aufs Schneeschippen sollten Koronarpatienten verzichten, gesunde Menschen haben zumindest ein erhöhtes Risiko.

    Erste Warnzeichen für einen Herzinfarkt beziehungsweise für einen Angina-Pectoris-Anfall sind Atemnot, ein Brennen/Druck im Brustkorb und plötzlich auftretende Schmerzen. Nicht selten wird ein solcher Vorfall als harmlose Reizung der Bronchien abgestempelt, welche durch die Kälte ausgelöst worden sei. Das stimmt so aber nicht, schnelle medizinische Hilfe ist dann das A und O.

     

    Den Schal als Mundschutz verwenden

    Die größte Gefahr lauert in den Morgenstunden. Dann nämlich stellt sich der Körper in den Tagmodus um, was von Haus aus für steigenden Puls und für erhöhten Blutdruck sorgt. Bluthochdruckpatienten ist dann der Gang nach draußen verboten, erst mit Einnahme der Medikamente ist ein Spaziergang zum Bäcker drinnen. Auch ältere und herzkranke Menschen sollten sich zurückhalten und nichts überstürzen. Die Gefahr ist da und macht vor niemanden halt.

    Wer gar nicht um die Schneeschaufel herumkommt, der sollte sich zumindest vernünftig kleiden. Feste Schuhe, dicke Jacke, Mütze, Handschuhe und Schal, diese Ausstattung ist Pflicht. Außerdem kann der Schal prima als Mundschutz verwendet werden, um nicht die kalte Luft einatmen zu müssen. Bei zweistelligen Minusgraden ist übrigens grundsätzlich für alle Schluss.

  • Buscopan – Medikament (Bauchschmerzen & -krämpfe)

    Buscopan – Medikament (Bauchschmerzen & -krämpfe)

    Das krampflösende Medikament Buscopan wird gezielt im Bauchbereich eingesetzt, wo die Krämpfe auftreten. Dabei wirkt das Medikament ausschließlich da, wo es gebraucht wird. Demzufolge kann es den Patienten vom Schmerz befreien. Dadurch ist dieses Medikament sehr gut verträglich. Die Wirksamkeit beginnt sehr schnell. Dabei beginnt Buscopan bereits nach einer viertel Stunde zu wirken.

     

    Varianten von Buscopan

    Es gibt zwei Arten dieses Medikaments. Einerseits die Buscopan Dragees, andererseits Buscopan plus in Form von Filmtabletten sowie Zäpfchen.

     

    In den Dragees ist der Wirkstoff Butylscopolaminbromid enthalten. Einerseits findet dieser Anwendung bei leichten bis mäßig starken Krämpfen des Magen-Darm-Trakts. Andererseits kommen Buscopan Dragees bei krampfartigen Bauchschmerzen, wie beispielsweise dem Reizdarmsyndrom, zum Einsatz. In den Dragees ist Zucker enthalten.

     

    Buscopan plus enthält neben Butylscopolaminbromid noch Paracetamol als Wirkstoff. Dadurch eignet sich das Medikament besonders gut bei krampfartigen Schmerzen, wie sie beispielsweise bei

    • Erkrankungen des Magens und des Darms
    • Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege
    • der ableitenden Harnwege und
    • der weiblichen Geschlechtsorgane (unter anderem bei schmerzhaften Regelblutungen oder zur Erleichterung bei der Öffnung der Geburtswege)

    vorkommen.

     

    Außerdem kommt dieses Arzneimittel auch zur Erleichterung von endoskopischen Untersuchungen zum Einsatz. Dabei wird das Medikament aber auch in der Palliativmedizin zur Linderung des präfinalen Lungenödems (Todesrasseln) eingesetzt.

     

    Informatives zum Wirkstoff Butylscopolaminbromid

    Butylscopolaminbromid ist eine halbsynthetische Variation des Pflanzenalkaloids Scopolamin. Beispielsweise wird dieser Ausgangsstoff aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen. Dabei kann es sich um den Stechapfel, der Engelstrompete oder eines Nachtschattengewächses handeln. Einsatz findet der Wirkstoff als krampflösendes Arzneimittel. Dabei besitzt er folgende Eigenschaften

    • motilitätsmindernd auf die glatte Muskulatur
    • Wirkung hält mehrere Stunden an
    • Halbwertszeit des Wirkstoffs beträgt 5,1 Stunden

     

    Gegenanzeigen und Nebenwirkungen von Buscopan

    Das Medikament ist den krampflösenden Arzneimitteln zugehörig. Diese können folgende Nebenwirkungen haben:

    • auftretendes Völlegefühl
    • eventuelle Verstopfungen
    • Rötungen der Haut
    • Herzrasen
    • Störungen der Sehfähigkeit
    • Verlust der Nahanpassungsfähigkeit des Auges
    • verminderte Schweißbildung
    • trockener Mund
    • häufige Müdigkeit
    • Schwindel
    • Sehstörungen
    • allergische Reaktionen (Hautrötung, Schnupfen, Jucken und Rötung der Augen, Schwellung der Schleimhäute, Asthma).

     

    Buscopan sollte bei diesen Beschwerden keinen Einsatz finden:

    • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
    • erhöhter Augeninnendruck (unter anderem bei Glaukom, Grüner Star)
    • vorhandenen Störungen im Bereich der Blasenentleerung
    • Darmverschluss, verursacht durch Fremdkörper
    • Verschlingung des Darms
    • Verengung des Magen-Darm-Trakts
    • krankhafte Weitstellung des Dickdarms
    • Verengung der Harnröhre (beispielsweise durch Prostatakrebs, gutartige Prostatavergrößerung)
    • Muskelschwächekrankheit Myasthenia gravis
    • Herzrhythmusstörungen.

     

    Der Wirkstoff Butylscopolaminbromid kann die intakte Blut-Hirn-Schranke nicht durchdringen. Deshalb kommt es im Allgemeinen nicht zu zentralen Nebenwirkungen. Des Weiteren lässt er sich mit anderen schmerzstillenden Medikamenten, wie beispielsweise Paracetamol, in der Tiermedizin kombinieren. Ferner kann dieser aber auch die Wirkung der folgenden Medikamente verstärken:

    • Amantadin (Parkinson-Krankheit)
    • trizyklische Antidepressiva
    • Arzneimittel gegen Malaria
    • H1-Antihistaminka (Allergien)
    • Beta-2-Sympathomimetika (Asthma)

     

    Übernahme der Kosten

    Die orale Anwendung des Wirkstoffs ist in Deutschland nicht verschreibungspflichtig. Dadurch bekommen Erwachsene dieses Medikament nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Allerdings gab es im Mai 2014 ein Urteil des Bundessozialgerichts. Demzufolge muss bei Vorliegen schwerer und schwerster spastischer Abdominal Beschwerden im Einzelfall geprüft werden, ob eine Ausnahme zulassbar ist.

     

    Möchten Patienten Buscopan Dragees selbst in der Apotheke kaufen, müssen sie – in Abhängigkeit von der Packungsgröße – mit einer Zuzahlung zwischen fünf bis elf Euro rechnen. Dahingegen können Ampullen schon wesentlich teurer sein. Fünfzig Ampullen kosten über 40 Euro. Empfehlenswert ist der Bezug über eine Online-Apotheke.

     

    Bestandteile des Medikaments

    Neben dem Hauptwirkstoff gibt es noch weitere Bestandteile des Medikaments:

    • Saccharose
    • Maisstärke
    • Carnaubawachs
    • Arabisches Gummi
    • Calciumhydrogenphosphat
    • Macrogol
    • Gebleichtes Wachs
    • Povidon
    • Siliciumdioxid
    • Stearinpalmitinsäure
    • Talkum
    • Weinsäure

     

    Einnahme während der Schwangerschaft und in der Stillzeit

    Während der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Erkenntnisse bei Einnahme von Buscopan vor. Weiterhin ist unbekannt, ob der Wirkstoff über den Mutterkuchen den Embryo erreichen kann. Deshalb sollten Schwangere nur mit Absprache des Arztes und bei festgestellter Notwendigkeit Buscopan einnehmen oder injiziert bekommen.

     

    Für die Stillzeit liegen mehr Erkenntnisse vor. Stillende sollten dieses Medikament nicht verwenden. Denn es hemmt die Milchproduktion. Buscopan geht zusätzlich in die Muttermilch über. Dort kann es Nebenwirkungen beim Säugling hervorrufen. Kinder unter sechs Jahren sollten dieses Medikament überhaupt nicht anwenden. Denn hier gibt es zu wenige Erkenntnisse und Erfahrungen.

     

    Dosierung von Buscopan

    Bei der Dosierung sollen sich die Patienten an die Angaben des Arztes halten. Kaufen sich die Patienten dieses Medikament allerdings selbst, ist dieses bis zur Besserung der Beschwerden einzunehmen.

     

    Im Grunde genommen sollte das Arzneimittel von Erwachsenen und Schulkindern drei Mal täglich eingenommen werden. Dabei empfiehlt es sich, bei jeder Einnahme jeweils ein bis zwei Dragees mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.

     

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  • Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs ist vor allem deshalb so gefährlich, weil er in der Regel erst vergleichsweise spät erkannt wird. Meist sind Männer ab 50 Jahren von der Erkrankung betroffen. Je früher ein Tumor bzw. die Zellveränderungen auffallen, umso besser sind auch die Heilungschancen. Der Tumor kann hier sowohl von der Magenschleimhaut als auch von den Muskel- und Bindegewebszellen, jedoch auch von den lymphatischen Zellen ausgehen.

     

    Gibt es eine Verbindung zwischen Ernährungsstil und Magenkrebs?

    Aktuelle Forschungsergebnisse lassen schlussfolgern, dass für die Entstehung von Magenkrebs vor allem die individuelle Ernährungsweise eine tragende Rolle spielt. Auch die allgemeinen Lebensgewohnheiten dürfen hier, laut Meinung der Wissenschaftler, nicht außer Acht gelassen werden. Die Statistik zeigt in diesem Zusammenhang, dass die Menschen in Japan und in verschiedenen Regionen in Südamerika vergleichsweise häufig von der Erkrankung betroffen sind.

     

    Diese Symptome können auf Magenkrebs hindeuten

    Bei dem Auftreten erster Beschwerden, die auf Magenkrebs hindeuten können, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Wer sich mit der Liste der Symptome befasst, wird schnell erkennen, dass es sich hierbei oft um unspezifische Hinweise handelt, die mitunter auch auf eine Unverträglichkeit oder einen Magen-Darm-Infekt hinweisen können.

    Sollten Sie jedoch über einen längeren Zeitraum eine Abneigung gegen (ansonsten vorher geliebte) Speisen verspüren oder:

    • Blut erbrechen
    • unter Teerstuhl leiden
    • keinen Appetit mehr haben
    • von einem Völlegefühl geplagt werden,

    ist es immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird, sofern sich keine Ergebnisse aufzeigen lassen, zu einer Magenspiegelung raten. Diese ist bei Weitem nicht so unangenehm, wie im Allgemeinen immer angenommen, gibt jedoch wertvolle Informationen über die Ursache Ihrer Beschwerden preis.

    Wichtig ist es in jedem Falle, sich auf die Suche nach dem Auslöser der Symptome zu machen und diese keinesfalls zu bagatellisieren. Ein unbehandelter Magenkrebs führt -auf lange Sicht betrachtet- zu einer Gewichtsabnahme, schwallartigem Erbrechen und dumpfen Schmerzen im Oberbauch.

     

    Weitere Untersuchungsmöglichkeiten bei einem Verdacht auf Magenkrebs

    Auch wenn es sich bei der Magenspiegelung um eine der bekanntesten Untersuchungsmöglichkeiten in diesem Bereich handelt, existieren noch weitere Optionen, wenn es darum geht, die Krankheit genauer zu diagnostizieren. So verweist eine Blutuntersuchung beispielsweise im Rahmen der Erkrankung oftmals auf einen Eisenmangel, welcher durch die Blutungen im Magen verursacht wird. Hiermit erklärt sich auch der so genannte „Teerstuhl“. Das Blut aus dem Magen färbt den Stuhl schwarz. Tumormarker kommen bei einem Verdacht auf Magenkrebs nicht zum Tragen.

    Weitere wichtige Untersuchungsmethoden sind hier unter anderem auch die Ultraschalluntersuchung, das Röntgen und CT.

     

    Eine ausgewogene Ernährung kann schützen

    Wer sein Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, senken möchte, sollte einige Regeln beachten. So ist es beispielsweise in jedem Falle sinnvoll:

    • auf allzu salzige Ernährung zu verzichten
    • ausreichend Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren
    • geräucherte und gepökelte Speisen zu meiden

    und immer darauf zu achten, dass keine geschimmelten Lebensmittel verzehrt werden. Aktuelle Studien belegen auch, dass Fleisch nur in Maßen verzehrt werden sollte.

     

    Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen

    Menschen, die unter Übelkeit und einem Völlegefühl leiden, müssen nicht zwangsläufig Magenkrebspatienten sein. Stattdessen kommen unter anderem auch ein Magengeschwür, ein Reizmagen, eine Magenschleimhautentzündung oder eine Infektion mit Helicobacter pylori in Frage. Letztendlichen Aufschluss gibt jedoch in vielen Bereichen nur die Spiegelung des Magens. Sie entscheidet über die folgenden Behandlungsschritte.

     

    Wie hoch sind die Heilungschancen?

    Ob und wie schnell Magenkrebs heilbar ist, hängt im Wesentlichen davon ab, wie früh die Erkrankung erkannt wird. Vor allem dann, wenn die veränderten Zellen schon früh erkannt werden, sind die Heilungschancen vergleichsweise gut.

    Leider werden die entsprechenden Symptome von den Betroffenen jedoch nur allzu häufig ignoriert oder auf andere Ursachen geschoben. Trotz der fortschreitenden Medizin und der Vielzahl an individuellen Behandlungsmöglichkeiten werden immer noch Fälle diagnostiziert, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht. Hierbei wird dann der Fokus darauf gelegt, dem Patienten die ihm noch verbleibende Zeit so angenehm (und damit schmerzfrei) wie möglich zu gestalten.

     

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  • Gefahren in der Silvesternacht – Jahr für Jahr (Unfall und Verletzung)

    Gefahren in der Silvesternacht – Jahr für Jahr (Unfall und Verletzung)

    Böller, Kracher und Raketen – damit begrüßen die meisten von uns in der Silvesternacht das neue Jahr. Dabei werden insbesondere die von den Feuerwerkskörpern ausgehenden Gefahren jedes Jahr aufs Neue unterschätzt.

     

    Silvesternacht – zahlreiche Unfälle und Verletzungen

    Die Verletzungen und Unfälle in der Silvesternacht reichen von Verletzungen der Augen und des Gehörs über Schnitt- und Brandwunden. Aber auch bis hin zu Knochenbrüchen, Rauchgasvergiftungen und sogar Amputationen.

     

    Kleinere Brandverletzungen bergen hauptsächlich Gefahren in Schmerzen. Aber auch eventuelle Infektionen von Wunden treten auf. Bei Verbrennungen größerer Flächen sieht es bereits schlimmer aus. Denn hier gesellt sich zum Flüssigkeitsverlust und dem daraus folgenden Schock nicht selten ein Gewebezerfall durch die Gifte hinzu. Dieser kann mitunter lebensbedrohliche Formen annehmen.

     

    Ein Extrafall ist in Amputationsverletzungen zu sehen. Demzufolge können Blitzknallsätze zum Abriss von Fingern oder gar Händen führen. Eine umgehende Versorgung der Verletzungen ist essentiell. Mittels Druckverband ist eine Blutungsstoppung erforderlich.

     

    Sinnesorgane häufig betroffen

    Fliegen zusätzlich Splitter von Knallkörpern durch die Luft, folgen häufig Augenverletzungen. Ferner können diese unter Umständen sogar schlimmstenfalls den Verlust des Augenlichts bedeuten.

     

    Gehörschäden treten oft durch Explosions- und Knalltraumata auf. Dementsprechend kommt es zum Hörsturz oder Tinnitus. Ein Schaden am Gehör ist nicht heilbar. Daraus folgen in den meisten Fällen dauerhafte Schädigungen.

     

    Schädigungen an inneren Organen beträchtlich

    Während Pulversätze in geschlossenen Räumen abgebrannt werden, bilden sich Gase. In hohen Konzentrationen rufen diese Schädigungen der Lunge hervor. Charakteristische Symptome hierfür finden sich in

    • Atemnot
    • auftretendem Husten
    • Brennen im Brustkorb sowie Hals
    • Würgereiz

     

    Eine schnelle Behandlung ist angebracht. Und zwar, indem der Betroffene umgehend an die kalte, frische Luft gelangt und aufatmen kann.

     

    Unfallfreier Spaß in der Silvesternacht

    Keine Verletzungen und Unfälle provoziert hingegen jeder, der Feuerwerkskörper einzig nach Gebrauchsanweisung verwendet. Dabei gilt zu beachten, diese niemals in dichten Menschenmengen zu zünden. Ferner sollen keine Feuerwerkskörper in die Richtung von Personen geworfen werden. Insbesondere auf ältere Menschen und kleine Kinder gilt es Rücksicht zu nehmen.

     

    Die Zündung von Raketen muss in feststehenden Flaschen erfolgen. Blindgänger oder Raketen mit gebrochenen Stäben sollen auf keinen Fall Verwendung finden. Ein sofortiges Entsorgen ist angebracht. Lassen Sie Ihre Kinder niemals unbeaufsichtigt Feuerwerkskörper zünden.