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  • Aufgaben und Wirkung der Schmerztablette

    Aufgaben und Wirkung der Schmerztablette

    Warum der Griff zur Schmerztablette nicht immer gut ist

    Die Schmerztablette wird genau wie die Tropfen und die Infusionen zur Unterdrückung von Schmerzen eingesetzt. Der Mediziner fasst diese Präparate unter dem aus dem Griechischen angeleiteten Begriff Analgetika zusammen. Früher war auch die Bezeichnung Anodyna üblich. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Anästhetika, die einen ganz anderen Wirkmechanismus haben.

    Eine Schmerztablette sollte nur die Wahrnehmung des Schmerzes selbst unterdrücken. Eine Einschränkung des Bewusstseins sowie der Sensorik sollte von ihnen nicht ausgehen. Auch das Zentralnervensystem sollte von den Wirkstoffen der Schmerztablette in seiner Funktion nicht eingeschränkt werden.

    Eine grobe Einteilung der Wirkstoffe einer Schmerztablette wird in Nicht-Opioide und Opioide vorgenommen. Hinzu kommt die Gruppe der Cannabinoide. Weitere Unterscheidungsmerkmale gibt es in Bezug auf den Ort der entfalteten Wirkung sowie der Dauer und der Intensität der Wirkung. Auch ist eine Gliederung nach der Art der damit beeinflussbaren Schmerzen in der Pharmazie und der Medizin üblich.

    Eine weitere Differenzierung wird bei der Schmerztablette dahingehend vorgenommen, ob sie nur die Schmerzen bekämpft oder gleichzeitig andere Wirkungen entfaltet. Einige der in Analgetika verwendeten Wirkstoffe können gleichzeitig das Fieber bekämpfen oder werden mit Wirkstoffen kombiniert, durch die gleichzeitig ein positiver Einfluss auf entzündliche Prozesse genommen werden kann. Zur Gruppe der Kombipräparate zählen beispielsweise viele der üblichen Grippemittel und Rheumamedikamente. Auch einige der Migränemittel sind der Kategorie Kombipräparate zuzuordnen.

    Die Schmerztablette kann man sich mit verschiedenen Arten von Wirkstoffen und Dosierungen ohne Rezept kaufen. Dazu sollte man wissen, dass bei der Schmerztablette ein Abhängigkeitspotential besteht. Sie kann sogar selbst wieder Schmerzen auslösen oder die Wahrnehmung bestehender Schmerzen nach dem Abklingen der Wirkung verstärken. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass durch das Einnehmen einer Schmerztablette Symptome verschleiert werden können, die für eine zutreffende Diagnostik durch den Arzt wichtig sein könnten. Das liegt vor allem daran, dass durch die Schmerztablette nicht nur eine konkrete Art von Schmerzen, sondern pauschal sämtliche Schmerzen unterdrückt werden.

    Wichtes zur Schmerztablette:
    Das Ziel der Einnahme einer Schmerztablette besteht darin, dass die bewusste Wahrnehmung der Schmerzen unterdrückt wird. Wichtig ist, dass man daran denkt, dass die Wirkstoffe der Schmerztablette abhängig machen können, denn viele von ihnen gehören zu den Opioiden. Sorgsam sollte auch die Entscheidung zwischen der reinen Schmerztablette und den Kombipräparaten getroffen werden. Sie sind sowohl als Migränepräparate, als kombiniertes Schmerz- und Fiebermittel als auch in Kombination mit Entzündungen hemmenden Stoffen oder mit Muskelrelaxans zu bekommen. Auch ist es wichtig zu wissen, dass nicht jeder Wirkstoff der Schmerztablette bei allen Arten von Schmerzen wirkt. Deshalb ist gründliche Beratung vor der Anwendung einer Schmerztablette wichtig. Für die Daueranwendung von Schmerzmitteln sind von der WHO detaillierte Richtlinien entwickelt worden über die man sich im Interesse der eigenen Gesundheit auch nicht hinweg setzen sollte.

    Die Wirkungsweise von Schmerztabletten

    Der wohl bekannteste Wirkstoff von Analgetika ist Acetylsalicylsäure, der unter Markennamen wie Aspirin vertrieben wird. Die Wirkungsweise von Schmerztabletten dieser Art beruht auf der Hemmung von COX-1 und COX-2. Die Cyclooxygenasen finden sich an Zellen im entzündeten Gewebe. Das heißt, dass Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure gezielt am Ort der Entstehung der Schmerzen angreifen. Die auch unter dem Namen ASS bekannten Medikamente bewirken allerdings als Nebenwirkung eine Hemmung der Blutgerinnung. Bekannte Störungen der Blutgerinnung, vorhandene Magengeschwüren oder eine verstärkte Neigung dazu ist also immer eine Kontraindikation. ACC-Anlagetika sind fast durchweg rezeptfrei erhältlich.

    Ein weiterer bekannter und gern eingesetzter Wirkstoff ist Ibuprofen. Es gehört zu den Arylpropionsäuren und wirkt auch fiebersenkend und entzündungshemmend. Es schließt sich bei der Wirkungsweise von Schmerztabletten dem ASS an und wird unter verschiedenen Markennamen wie zum Beispiel Neuralgin, Eudorlin, Spalt und Ibuprofen gehandelt. Tabletten mit dem Zusatzstoff Lysin entfalten durch die Verbesserung der Löslichkeit des Wirkstoffs eine schnellere Wirkung. Schmerztabletten mit Ibuprofen sind in niedrigen Dosierunge rezeptfrei und in höheren Dosierungen rezeptpflichtig erhältlich.

    Dilclofenac als Wirkstoff wird bevorzugt bei Schmerzen im Bewegungsapparat eingesetzt. Der Wirkstoff trägt die vollständige Bezeichnung Dichlorphenylaminophenylacetat und gehört zu den Nichtopioiden. Er hemmt die Produktion von Prostaglandinen, die zu den Gewebshormonen gerechnet werden. Dort sind es vor allem die Arachidonsäure und die Eicosapentaensäure, die beeinflusst werden. Außerdem gehen die Forscher aktuell davon aus, dass Diclofenac über den Lipoxygenase-Stoffwechsel die Bildung von Leukotrienen unterdrücken kann. Sie sind ein Bestandteil der weißen Blutkörperchen. Bei Diclofenac sind zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt, so dass es nur nach einer gründlichen Abwägung von Nutzen und Risiko zur Anwendung kommen sollte.

    Was sollte man zur Herstellung von Schmerztabletten wissen?

    Wer Informationen zu den geschichtlichen Ursprüngen der Herstellung von Schmerztabletten haben möchte, der sollte den Begriff Anodynum kennen. Damit wurden früher die schmerzstillenden Präparate bezeichnet. Heute ist dieser Begriff gegen die Bezeichnung Analgetikum ausgetauscht worden.

    Als einer der ersten hoch wirksamen Stoffe bei der Herstellung von Schmerztabletten kam das Morphin zum Einsatz. Es ist einer der stärksten Wirkstoffe, den die Menschen bei der Bekämpfung von Schmerzen kennen und macht rund zehn Prozent der Bestandteile von Opium aus. Dass es heute in der Medizin verwendet werden kann, ist Friedrich Sertürner zu verdanken. Dem Apotheker gelang es im Jahr 1804, den Wirkstoff gezielt zu isolieren. Auch das Codein, das zur Bekämpfung von Reizhusten eingesetzt wird, stammt vom Schlafmohn.

    Bei der Herstellung von Schmerztabletten werden die natürlichen Wirkstoffe aus Pflanzen wie dem Gift-Lattich, dem Bilsenkraut, dem Stachapfel oder dem Nieswurz und Hanf extrahiert und konzentriert. Dabei werden Technologien wie Kochen, Dämpfen, Trocken und Auspressen angewendet. In der Pharmazie werden die so gewonnen Wirkstoffe anschließend noch mehrfach gereinigt. Inzwischen kommen auch chemisch hergestellte Ersatzverbindungen zum Einsatz.

    Wissen sollte man, dass bei der Herstellung von Schmerztabletten nicht nur die Wirkstoffe selbst, sondern auch zahlreiche Hilfs- und Zusatzstoffe zum Einsatz kommen. Sie müssen auf den Verpackungen und Beipackzettel mit ausgewiesen werden. Sie sollten vor allem bei bekannten Allergien auf Emulgatoren und Stabilisatoren besonders gründlich geprüft werden. Bevor es zur Herstellung von Schmerztabletten mit einer neuen Zusammensetzung kommen kann, muss ein spezielles Prüfungsverfahren durchlaufen werden, in dem Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen und eine eventuelle Schädigung des Organismus durch unerwünschte Nebenwirkungen mit geprüft werden.

    Die Vor- und Nachteile von Schmerztabletten

    Entscheidende Nachteile von Schmerztabletten bestehen darin, dass sie je nach Wirkstoff schnell abhängig machen können. Dazu gehören vor allem die Präparate, in denenals Wirkstoff Opioide zum Einsatz kommen. Einige Wirkstoffe können sogar selbst Schmerzen auslösen. Der zweite Nachteil von Schmerztabletten findet sich bei den Möglichkeiten der Diagnose. Leider ist mit dem Großteil der Analgetika keine selektive Unterdrückung von Schmerzen möglich. Das heißt, es werden alle Schmerzen unabhängig von Art und Ort der Entstehung unterdrückt. Bei einer permanenten Einnahme von Analgetika kann es demnach dazu kommen, dass Schmerzen als wichtige Symptome der meisten beginnenden Erkrankungen übersehen werden können.

    Dass Vor- und Nachteile von Schmerztabletten bei einzelnen Wirkstoffen auch zusammen kommen können, zeigen die Präparate mit Acetylsalicylsäure. Bei einem Einsatz als reines Schmerzmittel kann sich die Tatsache als Nachteil auswirken, dass dieser Wirkstoff auch die Blutgerinnung hemmt. Andererseits macht es das aber möglich, dieses Schmerzmittel als einziges Dauerpräparat bei Patienten zu verwenden, bei denen gezielt die Blutgerinnung zum Beispiel zur Prävention gegen einen Herzinfarkt verzögert und auftretende Schmerzen durch die aus Herzschwächen resultierende Mangeldurchblutung der Extremitäten bekämpft werden müssen.

    Ein weiterer Vorteil von Schmerztabletten zeigt sich bei Wirkstoffen wie Ibuprofen. Er wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern gleichzeitig auch fiebersenkend und entzündungshemmend. Durch den Einsatz solcher multifunktionaler Wirkstoffe kann die Gabe von verschiedenen Präparaten eingespart werden. Hier muss man immer mit im Auge behalten, dass ein Medikament nicht nur den Wirkstoff selbst, sondern auch zahlreiche Zusatzstoffe enthält. Und viele dieser Hilfsstoffe der Arzneimittelherstellung gehören leider zu den Stoffen, auf die einige Menschen allergisch reagieren.

  • Zahnschmerzen sind immer ein Alarmsignal

    Zahnschmerzen sind immer ein Alarmsignal

    Bei Zahn Schmerzen muss den Ursachen auf den Grund gegangen werden

    Zahnschmerzen werden nach dem WHO Standard ICD-10 unter der Kennung K08.8 klassifiziert. Auch wenn man nach dem Äußeren und den sichtbaren Strukturen der Zähne annehmen könnte, dass es sich um lebloses Material handelt, ist das nicht der Fall. Sie besitzen neben dem Hauptnerv viele winzige Nervenstränge, die über feine Kanäle bis an die Oberfläche reichen. Sie bekommt man spätestens dann zu spüren, wenn sie hoch sensibel sind und mit Schmerzen auf den Kontakt mit Kälte uns Hitze reagieren.

    Die Ursachen von Zahnschmerzen können sehr vielfältiger Natur sein. Sie reichen von mechanischen Beschädigungen der Zähne über frei liegende Zahnhälse bis zu Entzündungen im Wurzelbereich. Auch die Nerven selbst können bei Entzündungen heftige Zahnschmerzen verursachen. Deshalb nimmt der Zahnarzt eine Differentialdiagnose einerseits nach der Art der Zahnschmerzen, über eine visuelle Untersuchung und mit Hilfe von bildgebenden Verfahren vor. Kann dabei kein Befund erhoben werden, besteht der nächste Schritt darin, neurologische Faktoren wie zum Beispiel Phantomschmerzen auszuschließen. Bei neurologisch verursachten Zahnschmerzen fehlen auch typische Anzeichen wie Rötungen und Schwellungen.

    Die Zahnschmerzen werden vom Mediziner nach den Ursachen gegliedert. Das kann eine Karies aber auch eine Pulpitis sein. Bei der Karies tritt kein temporärer Spontanschmerz auf. Solche nur zeitweise und vorwiegend nachts auftretenden Zahnschmerzen sind meist ein Anzeichen für Pulpitis. Bei einer apikalen Pulpitis wird der betroffene Zahn noch dazu klopfempfindlich. Ein Gangrän wird durch das Absterben und Verwesen von versorgenden Teilen der Zähne verursacht. Dieses muss nicht zwangsläufig mit Zahnschmerzen verbunden sein. Typisch ist hier ein strenger Mundgeruch, der durch die Verwesung selbst zustande kommt.

    Wichtig:
    Zahn Schmerzen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören Löcher im Zahn, durch die Bakterien in die Nervenkanäle eindringen und dort für Entzündungen sorgen können. Absterbende Nerven sind weitere häufige Ursachen für Zahn Schmerzen. Hinzu kommen entzündliche Vorgänge beim Zahnfleisch und im Kieferknochen. Auch können für Zahn Schmerzen neurologische Ursachen in Frage kommen. Von der jeweiligen Diagnose hängt dann auch die Art der Behandlung ab. Wir erklären einige der Ursachen und zeigen, wie man dagegen vorbeugen kann. Für diejenigen, die Angst vor dem Zahnarzt haben, gibt es gleich auch noch ein paar Tipps, wie man ihr zu Leibe rücken kann. Doch der beste Weg, um sich mit Zahn Schmerzen gar nicht erst beschäftigen zu müssen, sind eine gute Pflege und die regelmäßige Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen.
    Karies – Vorbeugen, erkennen und heilen

    Die Bezeichnung Karies leitet sich ab von der lateinischen Vokabel „caries“, die als Synonym für Fäulnis und Zerfall benutzt wird. Dieser Zerfall ist ein schleichender Prozess, der vom Zahnarzt in verschiedene Stadien unterteilt wird. Die erste Stufe ist die so genannte Initialkaries. Sie entsteht dadurch, dass den Zähnen der für die Aufrechterhaltung der Stabilität notwendige Kalk fehlt. Der Zahnmediziner erkennt das an kleinen weißen Flecken in der Zahnsubstanz. Diese auch als „,macula alba“ bezeichneten Spots werden in der Folge durch die Anlagerung von Pigmenten dunkel. In diesem Stadium werden sie „macula fusca“ genannt. Hier erfolgt in der Regel eine Behandlung mit Fluorid, um dem Zahn die fehlenden Mineralien gezielt zur Regeneration zuzuführen.

     

    Vergessen zum Zahnarzt zu gehen?

    Wenn man die Behandlung in diesem Stadium verpasst hat, folgt die Dentinkaries. Das Dentin wird auf Deutsch auch als Zahnbein bezeichnet und stellt den größten Anteil der Substanz des Zahns. Reichlich zwei Drittel davon bestehen aus Kalziumhydroxylapatit. Der Rest verteilt sich auf Kollagen und Wasser. Das Zahnbein ist der Schutz des Zahnmarks. Ist es durch eine Karies beschädigt, liegen die Nerven frei und es kommt zu heftigen Zahn Schmerzen.

    Im dritten Stadium einer Karies wird von einer „caries profunda“ gesprochen. Sie beginnt, wenn die Schädigung bereits tief in das Dentin vorgedrungen ist. Als tief werden hier zwei Drittel des Wegs bis zum Zahnmarkt angenommen. Das schlimmste Stadium ist die „caries penetrans“. Sie liegt vor, wenn bereits eine direkte Verbindung zwischen der Mundhöhle und dem Zahnmarkt besteht.

    Aktuelle Studien weisen aus, dass 99 Prozent der Deuten Karies in einem der beschrieben Stadien haben. Das zeigt, wie dringend notwendig die Prävention ist, die einerseits in einer guten Zahnpflege und andererseits in regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und der fachmännischen Behandlung kleinster Schäden besteht.

     

    Wurzelbehandlung – die Chance, einen Zahn zu erhalten

    Eine Wurzelbehandlung kann an einem Zahn mit einem vitalen oder abgestorbenen Zahnmark durchgeführt werden. Am vitalen Zahnmark wird sie meistens dann gemacht, wenn dieses eine Entzündung aufweist, die sich mit Medikamenten oder anderen Therapien nicht eindämmen lässt.

    Die Ursachen für Entzündungen des Zahnmarks als Ursache für die Notwendigkeit einer Wurzelbehandlung können sehr vielfältig sein. Sie reichen von mechanischen und kariösen Beschädigungen des Zahns bis hin zu Infektionen des Kieferbereichs. Bei Letzterem spricht der Zahnarzt von so genannten Zahntaschen und sie können dafür sorgen, dass die Krankheitserreger über den Wurzelkanal in den Zahn gelangen können. Eine Entzündung des Zahnmarks muss nicht zwangsläufig Zahn Schmerzen als begleitendes Symptom haben, was vor allem dann gilt, wenn sie bereits chronisch geworden ist. Die akute Form dagegen verursacht fast immer Zahnschmerzen oder zumindest dumpfe Schmerzen, die sich im Kiefer ausbreiten und nicht genau lokalisiert werden können.

    Bei der Wurzelbehandlung wird das komplette Zahnmark nebst alle darin befindlichen Nerven entfernt. Um möglichst alle Restkeime abzutöten, kann es sein, dass dafür mehrere Sitzungen notwendig sind, weil übergangsweise eine Füllung mit antibiotikahaltigen Materialien eingebracht wird. Abschließend werden die Hohlräume mit einer Füllung versehen, die vom menschlichen Stoffwechsel nicht resorbiert werden können.

    Eine Wurzelbehandlung wird immer erst dann durchgeführt, wenn zuvor eine Röntgendiagnostik erfolgt ist. Zusätzlich können die Lage und die Größe des Wurzelkanals manuell mit Messnadeln oder mit Hilfe eines elektronischen Apex-Lokalisators bestimmt werden. Eine Wurzelbehandlung wird immer mit einer Lokalanästhesie durchgeführt. Angstpatienten sollten sich dabei an Praxen wenden, in denen eine vorbereitende Entspannung mit Hypnose oder autogenem Training durchgeführt werden kann.

    Wie kann man Löcher im Zahn wirksam vermeiden?

    Wer keine Löcher im Zahn haben und sein von Mutter Natur gegebenes Gebiss möglichst lange behalten möchte, der sollte so früh wie möglich mit der Zahnpflege anfangen. Selbst Kleinkinder kann man dort bereits auf spielerische Weise heranführen. Auch sollte man den Kindern frühzeitig die Angst vorm Zahnarzt nehmen. Das ist ganz einfach möglich, indem man sie zu den eigenen Vorsorgeuntersuchungen mitnimmt, wo sie dem „Onkel Doktor“ ein wenig über die Schultern schauen können. In den meisten Praxen ist das heute kein Problem. Dort sollte nicht nur eine Sichtkontrolle, sondern auch eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden. Zahnstein wird nicht umsonst nachgesagt, dass er einerseits den Zahnhals „auslaugt“ und durch seine raue Oberfläche einerseits mechanische Reize auslösen kann und andererseits Bakterien einen optimalen Ort zum Siedeln bietet.

    Um Löcher im Zahn und die damit meist verbundenen Schmerzen zu vermeiden, sollte man kontinuierlich die von den Krankenkassen angebotenen Maßnahmen zur Vorsorge unbedingt wahrnehmen. Das gilt für Eltern und Kinder, denn eine flächendeckende Kontrolle in den Kindergärten und Schulen ist leider nicht überall gegeben und die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können dabei nur offensichtlich bestehende Schädigungen erkennen.

    Bei Kindern, wo gerade die bleibenden Zähne heranwachsen, sollte eine kurztaktige Kontrolle beim Zahnarzt durchgeführt werden. Der Zahnmediziner hat bei ihnen auch die Chance, Löcher im Zahn zum Beispiel durch einen schützenden Überzug der Kaufläche mit gut verträglichem Kunststoff zu verhindern. Das ist vor allem bei den Kids ratsam, die Bonbons gern einmal kauen statt lutschen. Auch sollte man bei seinen Kids darauf achten, ob sie eventuell nachts mit den Zähnen knirschen. Dann bieten Zahnschutzschienen eine gute Möglichkeit der Prävention.

  • So lindert man Sodbrennen mit Naturmittel

    So lindert man Sodbrennen mit Naturmittel

    Sodbrennen kann so richtig unangenehm sein und einen fast in den Wahnsinn treiben. Zu Sodbrennen kommt es dann, wenn es zu einer Störung des Schließmuskels, zwischen Speiseröhre und Magen kommt. Funktioniert dieser Schließmuskel, dann wird verhindert, dass die Säure aus dem Magen in die Speiseröhre gelangt. Funktioniert es eben nicht, dann kommt es zum unangenehmen Sodbrennen. Das aber muss nicht sein, denn mit einfachen Naturmitteln, kann das saure Aufstoßen verhindert werden. Oft kommt es zu Sodbrennen, wenn Stress und Hektik an der Tagesordnung stehen. Oder auch wenn zu hastig und zu üppig gegessen wird. Auch Kaffee und Alkohol können Sodbrennen fördern.

    Naturheilmittel gegen Sodbrennen

    Heilerde kann sehr gut gegen das Sodbrennen helfen. Diese wird in Pulverform und auch als Kapseln angeboten. Für welche Variante man sich entscheidet, ist vollkommen egal. Das Naturheilmittel hat den Vorteil, dass es die überschüssige Säure binden kann. Heilerde aber sollte immer mit sehr viel Wasser eingenommen werden. Ebenfalls ein wunderbares aber sehr wirksames Mittel ist, vor dem Essen einen geriebenen Apfel zu essen. Wer es gar nicht erst soweit kommen lassen will, dass Sodbrennen überhaupt erst entstehet, der sollte, bestimmte Speisen rigoros vom Speiseplan streichen. Dazu gehören vor allem fette, stark gewürzte und auch blähende Lebensmittel. Auch Tee kann hervorragend bei Sodbrennen helfen. Es eignet sich Kamille-Pfefferminze-und Melissentee. Dieser Tee wird dann immer sofort nach dem Essen getrunken, eine Tasse Tee, egal, von welcher Sorte verhindert, dass Sodbrennen entstehen kann. Eine Rollkur mit Kamillentee hat sich sehr gut bei Sodbrennen bewährt. Es ist auch gar nicht schwer, es anzuwenden. Dazu trinkt man sofort nach dem Aufwachen eine Tasse des Tees. Dann bleibt man einfach 5 Minuten liegen und zwar auf dem Rücken, dann 5 Minuten auf der linken Seite, danach 5 Minuten auf dem Bauch und abschließend 5 Minuten auf der rechten Seite. Dadurch soll bezweckt werden, dass der komplette Magen mit dem Kamillentee gespült und gestärkt wird.

     

    Welche Naturheilmittel helfen noch bei Sodbrennen

    Damit der feuerspeiende Drachen im Körper, so könnte man Sodbrennen auch beschreiben, keine Möglichkeit mehr hat, sein Feuer zu speien, sollte eben auf altbewährte Naturheilmittel zurückgegriffen werden. Leider ist es so, dass Sodbrennen eben nicht nur dieses Brennen verursachen kann, denn es kann auch zu weiteren und auch ernsthaften Erkrankungen führen. Wer unter ständigem Sodbrennen leidet, der gefährdet damit auch die Gesundheit seiner Zähne. Daher müssen alle auslösende Faktoren so schnell wie möglich ausgeschalten werden, denn im schlimmsten Fall kann Sodbrennen, die Entstehung von Speiseröhrenkrebs begünstigen. Auch Nüsse können ganz toll helfen, wenn einen das Sodbrennen erwischt hat. Vor allem Haselnüsse und Mandeln eigenen sich absolut gut und sind vollkommen unbedenklich. So können auch Kinder und Schwangere von diesem Naturheilmittel Gebrauch machen. Dabei werden die Mandeln oder Nüsse einfach nur ganz gründlich zerkaut, solange bis ein Brei entsteht. Dieser Brei bindet dann die Säure, die im Magen produziert wurde. In jedem gut sortierten Lebensmittelladen gibt es Natron zu kaufen und dieses Naturheilmittel ist ein wunderbares Mittel bei Sodbrennen. Dazu wird das Pulver einfach in einem Glas Wasser gemischt und schluckweise getrunken. Ein Weiteres wundervolles Produkt aus der Natur ist die Aloe vera. Wer immer wieder unter Sodbrennen leidet, der sollte eine Kur mit Aloe vera machen, denn so kann verhindert werden, dass es zu weiteren Attacken kommt. Es reicht dabei vollkommen aus, täglich einen Esslöffel voll dieses Saftes einzunehmen.

     

    Gute Tipps aus der Natur gegen Sodbrennen

    Natürlich kann auch ein Medikament eingenommen werden, aber zuerst sollte man es doch mit anderem, mit Naturheilmitteln versuchen. Zuerst muss man seine Essgewohnheiten überdenken und dabei auch bestimmte Dinge weglassen. Auch ein Glas warmes Wasser kann die ersten Beschwerden lindern. Frisch gepresster Saft von Möhren bindet ganz einfach die überschüssige Säure. Wer allzu oft unter Sodbrennen leidet, der kann auch mal seine Lebensweise überdenken. Stress muss abgebaut werden, hier eignen sich auch Entspannungsübungen und Meditation. Auch auf Rauchen kann starkes Sodbrennen verursachen, daher ist es besser, darauf zu verzichten.

  • Matratze schuld an Rückenschmerzen?

    Matratze schuld an Rückenschmerzen?

    Kennen sie das, der Rücken schmerzt am Morgen, direkt nach dem Aufstehen. Ist das der Fall, dann sollten Sie sich Gedanken darüber machen, ob das vielleicht an der Matratze liegen könnte. Denn ganz genau an der Matratze kann es liegen, dass es zu den morgendlichen Rückenschmerzen kommt. Wenn es wirklich so ist, dann sollte diese so schnell wie möglich gewechselt werden. Damit kann den Rückenschmerzen vorgebeugt werden und gleichzeitig wird der Schlafkomfort aufgebessert und das Problem, Rückenschmerzen könnte mit einer neuen Matratze, eindeutig der Vergangenheit angehören.

    Mit neuer Matratze ohne Rückenschmerzen

    Wer also immer wieder aufs Neue, am Moren mit Rückenschmerzen aufwacht, oder auch Probleme mit dem Nacken bekommt, dann kann das ein ganz klares Zeichen dafür sein, dass die Matratze der Übeltäter sein könnte. Dafür kann es auch zwei Gründe geben, entweder die Matratze ist schon recht alt, oder es schlicht und einfach die falsche Matratze. Es kann verschiedene Gründe haben, warum es beim Schlafen zu Rückenschmerzen kommen kann. In der Nacht ist jeder von uns in Bewegung und durch das Drehen auf einer Matratze, die vollkommen ungeeignet ist, kommt es dazu, dass die Bandscheiben keine Regenerationsphase haben. Und das führt dann unweigerlich über kurz oder lang zu großen Rückenproblemen. Ist die Matratze hingegen optimal auf den Bedarf abgestimmt, dann haben die Bandscheiben eben die Möglichkeit, sich regenerieren zu können. Grundsätzlich kann auch niemals gesagt werden, dass eine Matratze entweder hart oder weich sein soll, denn das muss immer angepasst werden. Es ist nicht immer ganz einfach, die passende Matratze zu finden und es kann auch recht zeitaufwendig sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn mit der richtigen Matratze können Rückenprobleme absolut verhindert werden. Selbstverständlich ist nicht immer die Matratze Schuld, denn es können auch andere Ursachen für die Rückenschmerzen schuld sein. Sollte es zu anhaltenden Schmerzen kommen, dann muss ein Arzt konsultiert werden. Rückenschmerzen kommen auch oft von ungünstigen Körperhaltungen, die müssen dann entsprechend ausgeglichen werden.

    Der Kauf einer Matratze bei Rückenschmerzen

    Wer unter starken Rückenschmerzen leidet und diese am schlimmsten direkt morgens nach dem Aufstehen sind, dann kann das aber durchaus an der falschen Matratze liegen. Wer sind nun dazu entscheidet, eine neue Matratze zu kaufen, der sollte sich immer in einem Fachgeschäft beraten lassen. Bei der Beratung ist es ganz wichtig, alles über die Probleme zu erzählen, ebenso wie das Schlafverhalten und auch das Gewicht ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der passenden Matratze. Im Fachhandel wird man immer die Möglichkeit haben, die Matratzen ausgiebig zu testen. Selbst gegen eine Probe Zuhause werden viele Händler nicht Nein sagen. Kaltschaummatratzen haben die Eigenschaft, dass diese sich so richtig gut an die Körperform anpassen können. Eine Matratze die Rückenschmerzen vorbeugen soll, muss sich besonders an der Lendenwirbelsäule, an der Brustwirbelsäule und an der Schulter anpassen können, das findet man ganz einfach durch ein Probe liegen heraus. Es gibt nicht die universalen Matratzen für Ehebetten, denn der Härtegrad muss immer auf die entsprechende Person angepasst sein. Schwere Personen haben mit härteren Matratzen die bessere Wahl und leichte Personen, sind besser mit einer weichen Matratze beraten. Latexmatratzen sind auch sehr schwer, auch das sollte beim Kauf beachtet werden, das könnte zu Problemen beim Überziehen der Matratze führen. Zudem kann es auch sehr empfehlenswert sein, sich zu überlegen, ob denn auch der Lattenrost ausgewechselt werden muss, denn auch dieser kann die Schlafqualität beeinflussen. Letztendlich ist es auch gut zu wissen, dass die Matratze von Zeit zu Zeit gewendet werden sollte. Denn so kann man verhindern, dass sie einseitig abgelegen wird. Also mit der richtigen Matratze ist es also möglich, Rückenschmerzen schon im Keim zu ersticken.

  • Hausmittel gegen Kopfschmerzen

    Hausmittel gegen Kopfschmerzen

    Kopfschmerzen können einem das Leben regelrecht zur Hölle machen. Diese hämmernden und pochenden Schmerzen können den Betroffenen das Leben regelrecht zur Hölle machen. Leider ist es für viele so, dass sie viel zu schnell zur Schmerztablette greifen. Das aber muss nicht sein, denn es gibt eine ganze Reihe, toller und vor allem auch sehr wirksamer Hausmittel, welche die Kopfschmerzen schnell lindern können. Am besten sollte es also mit natürlichen Mitteln versucht werden, die Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen. Dazu sollte aber gesagt sein, dass diese Mittel am besten helfen, wenn sie gleich zu Beginn des Kopfschmerzes angewendet werden.

    Kopfschmerzen können sehr unangenehm sein

    Wer unter Kopfschmerzen leidet, der wird sich wünschen, diese auch recht schnell wieder loszubekommen und Hausmittel sind da eben die Wahl Nummer eins. Denn leider können Kopfschmerzen auch das Wohlbefinden extrem beeinträchtigen. Schnell kann auch die Leistungsfähigkeit darunter leiden und denn Alltag erschweren. In der Regel ist es so, dass Kopfschmerzen eine harmlose Ursache haben. Wer aber unter ständigem Kopfschmerz leidet, der sollte einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen. Zu bedenken gibt es auch, dass Kopfschmerzen von den Zähnen oder der Halswirbelsäule herkommen können. Mit Hausmitteln und auch eine Änderung der Lebensweise können die Kopfschmerzen einfach in den Griff zu bekommen sein.

    Schnelle Hilfe mit Hausmitteln bei Kopfschmerzen

    Oft hängt der Kopfschmerz mit Flüssigkeitsmangel zusammen. Wer Kopfschmerzen bekommt, der sollte so schnell wie möglich versuchen, mindestens einen Liter Wasser in kurzer Zeit zu trinken. Das ist eines der Hausmittel bei Kopfschmerzen, welches sehr schnell wirkt. Wenn der Kopfschmerz aufkommt, dann kann es auch sehr hilfreich sein, einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Ein Weiteres sehr wirkungsvolles Hausmittel bei Kopfschmerzen ist, kalte Kompressen auf die Stirn zu legen. Auch eine Tasse starker Kaffee mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone kann wahre Wunder bei Kopfschmerzen vollbringen. Pfefferminzöl kann auch eine Wunderwaffe gegen üble Kopfschmerzen sein. Einfach ein paar Tropfen sanft auf die Stirn einmassieren. Kommt der Schmerz dann, wenn extrem viel Stress vorhanden ist, dann sollte man mit Entspannungsübungen beginnen, denn diese bauen den Stress ab und somit auch die Kopfschmerzen.

    Weitere hilfreiche Tipps bei Kopfschmerzen

    Ganz wichtig ist es, wenn einen den Kopfschmerz überkommt, sich Ruhe zu gönnen, denn genau das ist es jetzt, was der Körper benötigt. Diese Zeit ist einfach ganz wichtig, am besten Fenster und Türen schließen und einfach die Augen zumachen. Das Licht muss bei Kopfschmerzen gedämmt werden, denn dieses kann man bei Kopfschmerzen einfach nicht ertragen und es kann die Symptomatik zusätzlich noch verschlimmern. Es ist einfach so, dass Licht die Augen reizt und den Kopfschmerz noch schlimmer werden lässt. Auch das Telefon sollte einfach ausgeschalten werden, sodass es wirklich zu keinen Störungen kommen kann und man sich dadurch dann einfach wieder viel schneller erholen kann. Der Kopfschmerz kann auch ganz hervorragend mit Lavendelöl bekämpft werden. Dabei werden wenige Tropfen des Öls, einfach auf die Schläfen und die Stirn gegeben und mit den Fingern sanft einmassiert. Das ist extrem wohltuend und sehr beruhigend. Oft werden Kopfschmerzen auch durch Verspannungen ausgelöst. Und deshalb muss versucht werden, diese Ursache zu bekämpfen.

    Kopfschmerzen Notfalltipp

    Als Notfall Tipp und auch wunderbares Hausmittel, kann, helfen, ein warmes Vollbad zu nehmen. In das Wasser sollte etwas Lavendelöl gegeben werden, die ätherischen Öle von Lavendel können helfen, den Schmerz zu besiegen und auch um die Verspannungen zu lösen. Nach Bad sollte man sich aber eine gewisse Zeit Ruhe gönnen, um das entspannende Bad nachwirken zu lassen. Ist die Muskulatur am Rücken dauerhaft verspannt, dann kann Massage, sehr schnell Besserung bringen. Der Kopfschmerz kann also wunderbar mit einfachen und hilfreichen Hausmitteln besiegt werden. Eine Schmerztablette sollte immer erst dann genommen werden, wenn Hausmittel keine Besserung bringen.

  • Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

    Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

    Wie können Rückenschmerzen in der Schwangerschaft vermieden werden?

    Schwangerschaft und Rückenschmerzen – sie gehören irgendwie zusammen, denn fast jede Frau klagt während der neun Monate über Schmerzen im Kreuz. Vor allem im letzten Drittel können Rückenschmerzen in der Schwangerschaft zur Qual werden. Damit das nicht der Fall ist, sind schwangere Frauen immer gut beraten, schon früh mit gezielten Gegenmaßnahmen zu beginnen.

    Um die unangenehmen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft zu vermeiden, gibt es viele tolle Übungen, die jede Frau auch zu Hause machen kann und die effektiv dabei helfen, schmerzfrei durch die 40 Wochen Schwangerschaft zu kommen.

    Wie entstehen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft?

    Schuld an den Rückenschmerzen in der Schwangerschaft ist der zunehmende Bauch, der immer weiter nach vorne zieht, sodass die Muskulatur des Rückens stark belastet wird. Vor allem der Schulterbereich wird stark in Mittelleidenschaft gezogen, aber auch der Lendenwirbelbereich muss bis zur Geburt einiges aushalten.

    Dazu kommt, dass die Bänder überdehnt werden und auch das sorgt für Rückenschmerzen in der Schwangerschaft. Ältere Frauen haben mehr unter Rückenschmerzen zu leiden als junge Frauen, die ein Kind bekommen, denn bei jüngeren Frauen sind die Bänder und Muskeln noch dehnbarer und elastischer.

    Schwangerschaft – Schmerzfrei durch Gymnastik

    Schwangerschaftsgymnastik ist immer empfehlenswert, auch in Hinsicht auf eine leichtere Geburt. Frauen, die mit Rückenschmerzen in der Schwangerschaft zu kämpfen haben, sind doppelt gut beraten einen Kurs für Schwangerschaftsgymnastik zu machen, um den Rücken perfekt zu stärken. Yoga ist ebenfalls eine gute Idee, um den Beschwerden im Rücken entgegen zu wirken, dazu kommt noch, dass Yoga auch immer einen beruhigenden Effekt hat, der zum Beispiel dabei helfen kann, während der Geburt richtig zu atmen.

    Schwangerschaftsgymnastik und auch Yogakurse werden von vielen Hebammen angeboten, aber es lohnt sich, auch mal im örtlichen Sportverein nachzufragen.

    Kurz vor der Geburt – Rückenschmerzen

    Am Ende der Schwangerschaft, bei einigen Frauen sogar erst wenige Tage vor dem errechneten Geburtstermin, dreht sich das Kind in die Geburtslage und auch das kann zu heftigen Rückenschmerzen führen. Normalerweise liegen Kinder mit dem Kopf nach unten und das Gesicht zeigt nach vorne. Diese Lage führt aber auch dazu, dass der Hinterkopf des Babys auf das Kreuzbein drückt, was zu sehr schmerzhaften Rückenbeschwerden führen kann.

    Um den Rücken zu entlasten und die Schmerzen erträglich zu machen, kann es helfen in den Vierfüßlerstand zu gehen, denn auf diese Weise wird das Gewicht vom Kreuzbein genommen.

    Auch Massagen können helfen

    Wenn in der Schwangerschaft die Rückenschmerzen allzu sehr belasten, dann kann auch eine Massage sehr hilfreich sein. Besonders die Schultern und der Lendenwirbelbereich freuen sich über eine Massage, denn auf diese Weise wird die Muskulatur gelockert und die Bänder werden elastischer. Massieren kann entweder der Partner oder aber ein Physiotherapeut, der sich auf Massagen für schwangere Frauen spezialisiert hat. Es lohnt sich, bei der Krankenkasse wegen einer eventuellen Kostenübernahme nachzufragen, denn immer dann, wenn die Rückenschmerzen in der Schwangerschaft das alltägliche Leben stark beeinflussen, dann übernehmen die Kassen die Kosten für eine professionelle Massage.

    Um Rückenschmerzen in der Schwangerschaft zu vermeiden, sollten schwangere Frauen auf keinen Fall mehr schwer heben oder sich übermäßig strecken und lange bücken. Wenn die Rückenschmerzen trotz Massagen und Gymnastik nicht verschwinden, dann kann auch ein stützendes Mieder helfen, das von der Krankenkasse in der Regel auch bezahlt wird und das in einem Sanitätsfachgeschäft gekauft werden kann.