Schlagwort: Schlaf

  • Ist Baldrian in der Schwangerschaft erlaubt?

    Ist Baldrian in der Schwangerschaft erlaubt?

    Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Sache und auch wenn sich die meisten Frauen auf ihr Baby freuen, viele machen sich Sorgen, dass alles gut geht. Besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft kommt es oftmals zur Unruhe und auch der Schlaf lässt dann zu wünschen übrig. Baldrian ist ein alt-bewährtes Mittel, das für innere Ruhe und einen guten Schlaf sorgt, aber ist Baldrian in der Schwangerschaft überhaupt erlaubt?

    Die Heilpflanze Baldrian

    Katzen lieben den Geruch von Baldrian, für Menschen ist aber nicht der Geruch entscheidend, sie nehmen Baldrian, weil diese Pflanze eine beruhigende und schlaffördernde Eigenschaft hat. Schon die alten Griechen schätzten Baldrian und im Mittelalter wurde Baldrian gegen Augenprobleme gegeben. Einen besonderen Namen machte sich die Heilpflanze als „Schutzkraut gegen Hexen und Teufelszauber“. Erst im 18. Jahrhundert wurde die Heilkraft von Baldrian entdeckt und für die Medizin genutzt.

    Die Baldrianpflanze wächst von Mai bis September im Europa und in Asien, am liebsten auf feuchtem Waldboden. Viele Pflanzen werden bis zu 1,80 m groß und die zart rosafarbenen Blüten werden zu Tee oder Dragees verarbeitet. Aber auch wenn sich die Pflanze einen guten Namen gemacht hat, sie ist nicht für jeden zu empfehlen, und auch Baldrian in der Schwangerschaft ist nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.

    Welche Nebenwirkungen sind in der Schwangerschaft möglich?

    Wenn Baldrian in der Schwangerschaft eingenommen wird, dann kann das Nebenwirkungen haben, vor allem für das ungeborene Kind. So enthalten viele Baldrianprodukte Alkohol und das kann bei der Einnahme von Baldrian in der Schwangerschaft zu Magen- und Darmproblemen, zu Herzrasen, Kopfschmerzen und auch zu Schlaflosigkeit führen. Was aber noch schlimmer ist, Baldrian in der Schwangerschaft kann das Wachstum des Fötus verzögern. Frauen, bei denen die Gefahr einer Frühgeburt oder einer Fehlgeburt besteht, dürfen auf keinen Fall Baldrian in der Schwangerschaft einnehmen, verboten sind dann auch Vollbäder mit Baldrianblüten.

    Wenn die Schwangerschaft aber ohne Komplikationen verläuft, dann darf mit der Zustimmung des Arztes auch Baldrian in der Schwangerschaft eingenommen werden. Wichtig ist es aber, vor der Einnahme unbedingt mit dem Gynäkologen zu sprechen, und erst, wenn er keine Bedenken äußert, dann ist die Einnahme von Baldrian in der Schwangerschaft erlaubt.

    Alternativen zum Baldrian für die Schwangerschaft

    Auch die Kamille hat eine beruhigende Wirkung, und wer auf Baldrian in der Schwangerschaft verzichten möchte, der sollte stattdessen Kamille nehmen. Als Tee ist Kamille sehr bekömmlich, nur auf Kamillenöl sollte verzichtet werden. Kamillenöl hat eine stimulierende Wirkung auf die Gebärmutter, und das kann im schlimmsten Fall zu vorzeitigen Wehen oder sogar zu einer Fehlgeburt führen. Das Gleiche gilt auch für Rosmarin, denn auch diese an sich gesunde Heilpflanze kann Wehen auslösen. In früheren Zeiten wurde Rosmarin als wehenförderendes Mittel bei Schwangerschaftsabbrüchen verwendet, als beruhigender Tee ist der Rosmarin aber für schwangere Frauen tabu.

    Tees aus Himbeerblättern ist in den letzten Wochen vor der Geburt eine gute Sache. Die Himbeerblätter stärken zum einen die Muskeln der Gebärmutter und sie regen zum anderen die Wehentätigkeit an. Frauen, die ab der 35. Woche Himbeerblättertee trinken, haben in der Regel eine leichtere Geburt. Wer keinen Tee mag, der sollte in der Schwangerschaft Fruchtsaft verdünnt mit Wasser oder Gemüsesäfte trinken, die Mutter und Kind mit vielen wertvollen Vitaminen versorgen.

  • Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört hier rein ?

    Vier von fünf Deutschen haben zu Hause eine Apotheke, aber nur gut ein Drittel überprüft den Hausapotheke Inhalt auch in regelmäßigen Abständen. Dabei sollte der Hausapotheke Inhalt mindestens einmal im Jahr gründlich überprüft werden, damit im Notfall auch alles schnell zur Hand ist, was gebraucht wird.

    Wie sieht die Grundausstattung einer Hausapotheke aus?

    Zum Hausapotheke Inhalt gehört vor allem eine Grundausstattung, die wie folgt aussieht:

    • Ein Mittel gegen Schmerzen und gegen grippale Infekte
    • Je ein Mittel gegen Magenbeschwerden, Blähungen und Sodbrennen
    • Desinfektionsmittel für Wunden und eine Heilsalbe
    • Sterile Mullbinden und Kompressen
    • Wund- und Verbandspflaster
    • Je ein Mittel gegen Durchfall, Verstopfung und Erbrechen
    • Eventuell auch ein fiebersenkendes Mittel
    • Ein Fieberthermometer

    An der Tür der Hausapotheke sollte eine Liste mit wichtigen Notrufnummern angebracht werden, auf der unter anderem auch die Telefonnummer des Hausarztes stehen sollte.

    Was gehört sonst noch zum Hausapotheke Inhalt?

    Eine Salbe gegen Insektenstiche darf in keiner Hausapotheke fehlen und auch ein schmerzstillendes und kühlendes Gel gegen Zerrungen, Hämatome und Prellungen gehört zum Hausapotheke Inhalt. Sterile Kompressen für Brandwunden und auch ein wasserdichter Fixierverband sollte in einer Hausapotheke zu finden sein. Verbandswatte und eine Pinzette sollten ebenso wenig fehlen wie Einweghandschuhe. Eine Zeckenzange kann im Sommer sehr hilfreich sein und sollte ebenfalls zum Hausapotheke Inhalt zählen, und eine Verbandsschere kann im Notfall gute Dienste leisten.

    Die Hausapotheke regelmäßig überprüfen

    Es ist notwendig, einmal pro Jahr den Hausapotheke Inhalt zu überprüfen, denn viele verschreibungspflichtige Medikamente haben ein Verfallsdatum. Sind Medikamente dabei, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, dann sollten diese Medikamente ordnungsgemäß entsorgt werden. Besonders Cremes, Lotions und Gels sind sehr empfindlich, denn wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen, dann oxidieren sie und werden unbrauchbar.

    Gehören Nasensprays und Augentropfen zum Hausapotheke Inhalt, dann dürfen sie ebenfalls nicht mehr nach dem Haltbarkeitsdatum verwendet werden, denn in Sprays und Tropfen können sich Bakterien bilden, die gefährlich werden können. Das Gleiche gilt auch für die Flüssigkeit, in der Kontaktlinsen aufbewahrt werden. Auch hier ist es wichtig, diese Reinigungsflüssigkeit regelmäßig zu erneuern, damit sich keine schädlichen Bakterien bilden können.

    Wo ist die Hausapotheke am besten aufgehoben?

    So wichtig wie der Hausapotheke Inhalt, so wichtig ist auch der richtige Standort. Die meisten haben ihre Hausapotheke im Badezimmer, aber dort ist der falsche Ort, um Medikamente, Pflaster und Verbände aufzubewahren, denn im Badezimmer ist es zu feucht. Ideal ist ein Platz, der dunkel, trocken und kühl ist. Ein perfekter Ort kann das Schlafzimmer, der Flur oder auch ein Vorratsraum sein. Eine Hausapotheke muss vor allen Dingen stabil und auch immer abschließbar sein, wenn Kinder im Haus sind, und auch ein erhöhter Standort ist sinnvoll, damit Kinder nicht herankommen. Wichtig ist es zudem, den Schlüssel der Hausapotheke immer am gleichen Ort aufzubewahren, denn wenn es zu einem Notfall kommt, dann sollte der Schlüssel sofort gefunden werden.

    Wer noch keine Hausapotheke hat und sich eine anschaffen möchte, der sollte den Hausapotheke Inhalt mit einem Apotheker besprechen. Er stellt den Inhalt fachkundig zusammen und weiß, welche Medikamente unbedingt in einer Hausapotheke vorhanden sein sollten. In einer gut sortierten Apotheke kann man auch den passenden Schrank in verschiedenen Größen finden.

  • Wer früher schläft, steht besser auf

    Wer früher schläft, steht besser auf

    Schlafen ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Wohlbefindens und alle, die spät ins Bett gehen oder auch zu wenig schlafen, die spielen mit ihrer Gesundheit. Zudem haben Wissenschaftler festgestellt, dass Menschen, die spät ins Bett gehen, aber früh wieder aufstehen müssen, leichter depressiv werden als diejenigen, die einen geregelten Ablauf mit zeitigem Zubettgehen und frühem Aufstehen haben.

    Gut schlafen und mental fit bleiben

    Wenn es ums Schlafen geht, dann gibt es Eulen und Lerchen, aber alle, die zu den Eulen gehören, haben häufiger negative Gedanken als die Lerchen, die ausgeruht nach acht Stunden Schlaf aus dem Bett steigen. Menschen, die sich zu wenig Schlaf gönnen, machen sich mehr Gedanken über die Zukunft, sie kommen schneller ins grübeln und hängen alten Erinnerungen nach. Auf diese Weise können früher oder später psychische Probleme auftauchen. Depressionen sowie Angststörungen oder soziale Phobien sind dann keine Seltenheit mehr.

    Auf der anderen Seite sind die Menschen, die sich viel Schlaf gönnen, aufgeweckter, sie nehmen die täglichen Probleme lockerer und können sich zudem besser bei der Arbeit konzentrieren. Eine Studie aus England hat jetzt einmal mehr nachgewiesen, dass Menschen mit einem gesunden Schlafrhythmus eindeutig mehr vom Leben haben. Einige sehr natürliche Schlafmittel können dabei sehr hilfreich sein.

    Natürliche Schlafmittel

    Jeder vierte Deutsche hat einen schlechten Schlaf und die Zahl ist steigend. Immer mehr Menschen wälzen sich Nacht für Nacht im Bett herum und finden keinen Schlaf, weil sie mit den Gedanken über den vergangenen Tag beschäftigt sind oder schon an den kommenden Tag denken. Es ist keine allzu gute Idee sofort zur Schlaftablette zu greifen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Es gibt viele natürliche Schlafmittel, zu den bekanntesten gehört das warme Glas Milch mit Honig, aber es gibt noch mehr natürliche Schlafmittel. Wer vor dem Schlafegehen ein Stück Schokolade und ein Magerjoghurt isst, der kann schneller einschlafen und das hat seinen Grund. Trytophan heißt der Wirkstoff, der für einen entspannten und ruhigen Schlaf sorgt. Trytophan ist ein Baustein im Milcheiweiß, der für die Herstellung von Serotonin zuständig ist und umso höher der Serotoninspiegel im Körper steigt, desto ruhiger werden wir.

    Ein anderer Grund, warum der Joghurt, die Schokolade, die Milch und der Honig so gute natürliche Schlafmittel sind, ist der Zucker, denn er sorgt dafür, dass sich Eiweiß in den Muskeln einlagern kann und das sorgt für Entspannung.

    Alle, die sich mit der süßen Variante nicht anfreunden können, die sollten Cashew Nüsse als natürliches Schlafmittel versuchen. Die Kerne haben es in sich, denn sie enthalten ebenfalls die wichtigen Bausteine, die das Serotonin ins Gehirn leiten und so für einen erholsamen Schlaf sorgen. Übrigens, auch Walnüsse und Kakao haben diesen Effekt und sind damit ebenfalls als natürliche Schlafmittel zu empfehlen.

    Kein Alkohol zum Einschlafen

    Ein Gläschen Rotwein schmeckt nicht nur gut, es hat auch den Ruf, ein sehr gutes Mittel zum Einschlafen zu sein. Natürliche Schlafmittel sehen allerdings anders aus, denn Alkohol ist eher kontraproduktiv, und wer zu viel davon trinkt, der kommt am anderen Morgen noch schwerer aus dem Bett. Der Schlummertrunk aus Bier oder Wein, sollte besser gegen wirkliche natürliche Schlafmittel wie eben die warme Milch mit einem Löffel Honig getauscht werden, denn das sorgt für einen tiefen ruhigen Schlaf und einen guten Start in den neuen Tag.

     

  • Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Viele Frauen bluten auch außerhalb der Periode und diese Kontaktblutung sorgt für Ängste. Wenn es zu einer Kontaktblutung zum Beispiel während des Geschlechtsverkehrs kommt, dann ist die Ursache in den meisten Fällen harmlos, aber sie ist störend. Wenn es häufiger zu Kontaktblutungen kommt, dann sollte aber auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der nach den genauen Ursachen forscht. In seltenen Fällen ist ein Eingriff notwendig, um die Kontaktblutungen auf Dauer zu stillen.

    Welche Ursachen kann eine Kontaktblutung haben?

    Die häufigste Ursache für eine Kontaktblutung ist eine zu große Beanspruchung, wie sie bei besonderen Positionen beim Verkehr oder aber durch die Penisgröße des Partners entsteht. Wenn es zu einer Kontaktblutung nach GV kommt, dann kann es schon hilfreich sein, beim nächsten Sex vorsichtiger und behutsamer zu sein. Auch bei einer gynäkologischen Untersuchung kann es zu einer Kontaktblutung am Muttermund kommen, und auch in diesem Fall ist es der Gebärmutterhals, der empfindlich reagiert. Das Gewebe in der Gebärmutter und der Scheide neigt dazu schnell mal zu bluten, aber diese Blutung ist schnell wieder behoben, wenn das Gewebe geschont wird.

    Wenn das Blut bei einer Kontaktblutung allerdings trüb ist oder wenn die Blutung sehr heftig, länger andauernd oder aber sehr schmerzhaft ist, dann sollte sich der Frauenarzt darum kümmern. Es kann vorkommen, dass das Gewebe am Hals der Gebärmutter sich in den Muttermund verlagert, und wenn es sich um eine sogenannte Ektopie handelt, dann kann eine Kontaktblutung auch ein Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs sein. Um Gewissheit zu bekommen, sollte der Arzt in diesem Fall eine genaue Untersuchung machen.

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    Welche Behandlung kommt bei einer Kontaktblutung infrage?

    Wenn die Diagnose des Frauenarztes auf Ektopie lautet, dann kann dieses Problem meist mit einer Verödung behoben werden. Bei dieser Therapie wird das Gewebe mit der Hilfe eines Lasers verätzt. Dieser Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und er wird von den meisten Frauen sehr gut vertragen. Bei den meisten Frauen, die unter einer Kontaktblutung leiden, ist eine Verödung erfolgreich, denn es treten dann über einen längeren Zeitraum keine Blutungen mehr auf.

    Wird das Gewebe verödet, um eine weitere Kontaktblutung zu vermeiden, dann darf die betroffene Frau für die Dauer von sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten sind in diesem Zeitraum verboten.

    Das Veröden mittels Laser ist aber keine Garantie dafür, dass es nie wieder zu einer Kontaktblutung kommt. Nicht selten treten die Probleme nach einigen Jahren wieder auf. Eine Kontaktblutung und auch eine Verödung des Gewebes haben keinerlei Einfluss auf die Fruchtbarkeit einer Frau, aber trotzdem ist eine ausführliche Beratung vor einem Eingriff immer eine gute Sache.

    Wo ist der Unterschied zwischen einer Kontaktblutung und einer Zwischenblutung?

    Beide, die Kontaktblutung und auch die Zwischenblutung können eine harmlose Ursache haben, aber beide müssen von einem Arzt untersucht werden. Bei einer Zwischenblutung kann eine Entzündung der Eileiter eine der möglichen Ursachen sein, aber auch eine Entzündung der Scheide ist ein Grund, warum es zu einer Zwischenblutung kommt.

    Rein äußerlich unterscheiden sich die Kontaktblutung und die Zwischenblutung an der Farbe und der Konsistenz des Blutes. Während das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und flüssig ist, ist es bei einer Zwischenblutung zäh fließend, dunkelrot und wird nicht selten auch von einem gelblichen Schleim begleitet. Kontaktblutungen verschwinden in den meisten Fällen von alleine wieder, Zwischenblutungen können dagegen hartnäckig sein.

    Vor allem Frauen, die gerade ein Kind geboren haben, klagen häufig über Zwischenblutungen. Vielfach sind Infektionen die Ursache, wie zum Beispiel Clamydien, Trichomonaden und Mykoplasmen. Nach Eingriffen an der Gebärmutter und nach einer Geburt können sich die Erreger der Infektionen schneller und leichter ausbreiten und dann auch zu Zwischenblutungen führen.

    Bei Kontaktblutungen und besonders bei Zwischenblutungen, die öfter auftreten, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

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    Wie gefährlich sind Kontaktblutungen?

    Es gibt viele Frauen, die nicht nur während der Regel bluten, auch nach dem Geschlechtsverkehr oder nach dem Besuch beim Frauenarzt kann es zu sogenannten Kontaktblutungen kommen. Wenn es zu Kontaktblutungen kommt, dann ist das kein Grund, panisch zu werden, denn in den meisten Fällen sind Kontaktblutungen nicht schlimm und auch nicht gefährlich. Allerdings sind diese Blutungen störend, besonders dann, wenn sie unmittelbar nach dem Sex auftreten. Frauen, die öfter mit dem Problem Kontaktblutung zu tun haben, können einen Eingriff vornehmen lassen, aber dieser Eingriff sollte sehr gut überdacht werden.

    Wie entstehen Kontaktblutungen?

    Verschiedene Ursachen können dafür verantwortlich sein, wenn es zu Kontaktblutungen kommt. Beim Sex kommt es häufig zu Blutung Beim GV und damit verbunden Blutung Muttermund, und zwar immer dann, wenn der Sex ein wenig heftig wird. Auch die Penisgröße des Partners und ungewöhnliche Stellungen können dafür sorgen, dass es zu einer Kontaktblutung kommt. In den meisten Fällen hilft es, beim Sex vorsichtiger zu sein, und wenn es zu Kontaktblutungen gekommen ist, dann sollte der Beischlaf sanfter vollzogen werden. Treten dann trotzdem noch Kontaktblutungen auf, ist es immer richtig, wenn die Frau sich gründlich untersuchen lässt.

    KontaktblutungAuch eine gynäkologische Untersuchung kann eine Kontaktblutung auslösen. Vor allem wenn der Frauenarzt die Gebärmutter untersuchen muss, dann kann es passieren, dass es zu Rissen im Gewebe des Muttermunds oder der Scheide kommt und der Muttermund blutet , aber diese Blutungen klingen in der Regel schnell und ohne Probleme wieder ab. Ein Grund zur Sorge besteht in diesem Fall aber eher selten, denn der Arzt wird versuchen, die Blutung an Ort und Stellen wieder zu stillen.

    Wann sind Kontaktblutungen gefährlich?

    In den meisten Fällen ist das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und dünnflüssig. Wenn das Blut aber zäh oder dickflüssig ist und eine dunkelrote Farbe hat, dann ist das ein Alarmsignal, was jede Frau ernst nehmen sollte. Auch wenn die Blutungen länger andauern und stärker werden, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Blutungen dieser Art können Symptome einer ernsten Erkrankung sein. Das Gleiche gilt, wenn die Blutungen von heftigen Schmerzen begleitet werden, auch das kann ein Anzeichen für eine Unterleibserkrankung sein.

    Kontaktblutungen können ein Zeichen für eine Veränderung des Zellgewebes sein und auch wenn es eine Entzündung in der Scheide gibt, dann ist es möglich, dass sich diese Entzündung durch eine Kontaktblutung bemerkbar macht. In diesen Fällen kann es ebenfalls sein, dass die Blutungen länger anhalten, und wenn das so ist, dann ist ein Besuch beim Arzt notwendig.

    Kontaktblutung Schwangerschaft

    Besonders in der Schwangerschaft sind Kontaktblutungen keine Seltenheit. Der Muttermund ist während der neun Monate sehr empfindlich und wenn es zu kleinen Verletzungen an den Blutgefäßen kommt, dann tritt eine Kontaktblutung auf. In der Schwangerschaft kann die Farbe des Blutes ein dunkles Rot annehmen, und selbst wenn die Konsistenz leicht schleimig ist, dann ist das nicht unbedingt ein Grund zur Sorge. Oft treten Kontaktblutungen in der Schwangerschaft auch verzögert auf, das heißt, die eigentliche Verletzung kann schon einige Tage vorher passiert sein.

    Frauen, die in der Schwangerschaft plötzlich bluten, sollten sich nicht allzu viele Sorgen machen und am besten einen Arzt kontaktieren, der den Ursachen für die Blutungen wahrscheinlich schnell auf die Spur kommt.

    Mögliche Hilfe bei Kontaktblutungen

    Wenn der Arzt eine Ektopie untersucht, wie die Kontaktblutung medizinisch korrekt heißt, dann wird er Möglichkeiten aufzeigen, wie diese Blutungen effektiv unterbunden werden können. Vor allem bei Frauen, die häufiger unter Kontaktblutungen leiden, ist es eine Überlegung wert, die Ursachen zu bekämpfen. Wenn der Arzt der Ansicht ist, dass die Blutung auf jeden Fall behandelt werden muss, dann kommt als Therapie eine Verödung infrage. Bei diesem Verfahren wird das Gewebe, das für die Kontaktblutung sorgt, mit einem Laser verödet, und danach treten zumindest für einen bestimmten Zeitraum, keine neuen Kontaktblutungen mehr auf.

    Der Eingriff mit dem Laser wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und es gibt nur in sehr seltenen Fällen Komplikationen. Nach dem Eingriff sollten Frauen aber für mindestens sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel schwimmen, reiten oder auch Rad fahren und Joggen sollten für eine Zeit lang ruhen. Die Behandlung mit dem Laserstrahl ist aber keine Garantie dafür, dass die Kontaktblutungen nicht mehr auftreten, denn auch wenn das Gewebe mittels Laser verödet wird, kann es auch nach einigen Jahren wieder zu Blutungen kommen.

    Kontaktblutungen durch Infektionen

    Auch Infektionen können die Ursache dafür sein, dass es zu Kontaktblutungen kommt. Chlamydien, Trichomonaden und auch Mykoplasmen treten vor allem häufig bei Frauen auf, die schon ein Kind geboren haben und Frauen, die schon einmal an der Gebärmutter operiert wurden, sind anfällig für Infektionen und damit auch für Kontaktblutungen. Nach operativen Eingriffen und nach der Entbindung können die Krankheitserreger schneller eindringen und sich dann ausbreiten. Wenn der Arzt die Diagnose Infektion stellt, dann ist die Behandlung in der Regel kein Problem, denn Infektionen werden heute erfolgreich mit Antibiotika behandelt.

    Zwischenblutung oder Kontaktblutung – wo ist der Unterschied?

    Immer wenn Blutungen außerhalb der monatlichen Regel auftreten, dann kann es sich entweder um eine Kontaktblutung oder aber um eine sogenannte Zwischenblutung handeln. Unterschieden werden die Zwischenblutung und die Kontaktblutung in der Farbe und in der Konsistenz. Während das Blut bei einer Zwischenblutung dunkel gefärbt und eher zäh fließend ist, ist das Blut bei einer Kontaktblutung hell und dünnflüssig. Auch wenn ein gelblicher Schleim eine Zwischenblutung begleitet, dann ist das keine Seltenheit. Die Dauer der Blutungen gibt ebenfalls Aufschluss darüber, ob es eine Zwischen- oder eine Kontaktblutung ist. Eine Kontaktblutung dauert nicht so lange, eine Zwischenblutung aber kann sehr hartnäckig sein und über Tage dauern.

    Zwischenblutungen werden nicht durch zu leidenschaftlichen Sex ausgelöst, hier sind oftmals Entzündungen der Eileiter daran schuld, wenn es zu Blutungen kommt. Sollte eine Blutung länger dauern, schmerzhaft sein und immer wenn das Blut dunkelrot und zäh fließend ist, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Zwischenblutungen können unter Umständen gefährlich sein.

    Wenn Blutungen außerhalb der Regel auf die leichte Schulter genommen werden, dann kann das im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden, denn Blutungen sind auch ein Symptom für Gebärmutterhalskrebs. Vor allem wenn die Blutungen zusammen mit Schwellungen an den Beinen auftreten, dann muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

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  • Hausgeburt oder Klinik – was ist sicherer?

    Hausgeburt oder Klinik – was ist sicherer?

    In früheren Zeiten war eine Hausgeburt normal, kaum eine Frau ging zur Entbindung in ein Krankenhaus. Damals war die Hausgeburt aber auch immer ein Risiko und die Sterblichkeit bei Neugeborenen war hoch. Die Geburt in der Klinik kam immer mehr in Mode, denn dort war anders als bei einer Hausgeburt nicht nur die Hebamme, sondern auch ein Arzt bei der Geburt dabei. Heute ist die Geburt zu Hause wieder aktuell, denn immer mehr Frauen wollen ihr Kind in der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wände zur Welt bringen.

    Welche Art der Entbindung ist für welche Frau zu empfehlen? Wann ist eine Hausgeburt eine gute Wahl und wann ist eine Frau besser beraten in ein Krankenhaus zu gehen, um ihr Kind zur Welt zu bringen?

    Besser als ihr Ruf ist die Hausgeburt

    In der Regel bevorzugen Frauen für die Entbindung eine Klinik, weil dort Mutter und Kind medizinisch bestens versorgt werden. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland über 700.000 Kinder geboren und fast 95 % der Geburten fanden in einem Krankenhaus statt. Knapp 3 % der Mütter entschieden sich für eines der 60 Geburtshäuser, die es in Deutschland gibt und 2 % brachten ihr Kind zu Hause auf die Welt. Dass das Krankenhaus aber nicht immer die beste Wahl ist, das zeigt eine Studie der Fachzeitschrift „British Medical Journal“. Wenn es sich um eine unkomplizierte Geburt handelt, dann gibt es zwischen der Hausgeburt und der Geburt in einer Klinik keinen Unterschied mehr.

    Die Hausgeburt ist besser als ihr Ruf, denn wenn keine Komplikationen zu erwarten sind, dann kann eine Frau ohne Probleme mit der Hilfe einer Hebamme ihr Kind zu Hause ebenso sicher und schnell zur Welt bringen. In Deutschland gab es unter den 90.000 Geburten des Jahres 2013 die zu Hause stattfanden, keine nennenswerten Schwierigkeiten. Kinder, die zu Hause zur Welt kamen, waren ebenso fit wie die Kinder, die in einem Kreißsaal geboren wurden, sie hatten die gleichen guten Werte, wenn es um die Atmung, die Herzfrequenz, um die Farbe und auch um die Reflexe und die Muskelspannung ging.

    Was spricht für die Hausgeburt?

    Viele Frauen fürchten sich vor der oftmals kalten und unpersönlichen Atmosphäre eines Krankenhauses und vor der Routine, die sie auch im Kreißsaal erwartet. Vor allem wenn es um eine Geburt an einem Wochenende geht, dann haben viele Angst, dass kein Arzt da ist oder zu spät gerufen werden kann. Diese Probleme gibt es bei einer Hausgeburt nicht, denn wenn der Geburtstermin feststeht, dann ist auch eine Hebamme rechtzeitig vor Ort.

    Was Frauen an einer Hausgeburt besonders schätzen, das ist die gemütliche und heimelige Atmosphäre der eigenen vier Wände. Das sorgt für Sicherheit und Geborgenheit, und auch zu Hause können Frauen begleitet von ihrer Hebamme, das Kind zum Beispiel auch im Wasser zur Welt bringen. Studien haben bewiesen, dass Frauen bei einer Hausgeburt weniger verkrampft sind als bei einer Klinikgeburt und die Wehen leichter ertragen konnten, als das in einem Kreißsaal der Fall war.

    Die Vorteile der Klinikgeburt

    Wer in einer Klinik entbindet, der hat alle modernen medizinische Geräte, viel Personal und auch einen OP-Saal in der Nähe, falls es Komplikationen gibt, die einen Kaiserschnitt notwendig machen. Dazu kommt, dass die meisten Kliniken eine Neugeborenen-Intensivstation haben, wo die Kinder optimal versorgt werden. Viele Krankenhäuser bieten den Frauen heute eine intime Atmosphäre an, es gibt spezielle Geburtszimmer, die wie normale Schlafzimmer eingerichtet sind und in denen Frauen entspannt, aber immer sicher ihr Kind zur Welt bringen können.

  • Kopfschmerzen und Migräne

    Kopfschmerzen und Migräne

    Kopfschmerzen und Migräne behandeln

    Die häufigste Erkrankung der heutigen zivilisierten Menschheit sind die Kopfschmerzen, die bis zu einer Migräne ausarten können. Es wird geschätzt, dass etwa siebzig Prozent der deutschen Bevölkerung unter akuten oder chronischen Kopfschmerzen leiden. Die Bandbreite der Schmerzen ist vielfältig, es gibt mehr als zweihundert Arten davon. Dennoch gehen die meisten Patienten nicht zum Arzt, sondern nehmen lieber Tabletten dagegen ein, was für einen akuten Fall, der nicht wiederkehrt, ausreichend sein mag. Anders sieht es aus, wenn die Kopfschmerzen häufig wiederkehren und der Mensch somit zum Schmerzpatienten wird. Hier sollte unbedingt Ursachenforschung betrieben werden, ob möglicherweise eine ernsthaftere Erkrankung dahinterstecken kann. Diese können häufig auch seelische Ursachen haben, wobei der Kopfschmerz lediglich ein Symptom ist.

    Spannungskopfschmerzen

    Die Gesundheit beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit diesem Thema und unterscheidet diverse Formen. Sehr häufig vertreten sind die primären Formen der Spannungskopfschmerzen sowie der Migräne. Weiterhin gibt es die sekundären Kopfschmerzen, die eine Begleiterscheinung einer Krankheit sind wie beispielsweise eine Erkältung. Spannungskopfschmerzen treten häufig als Folge von Überanstrengungen auf, wie sie unter anderem nach einem anstrengenden Tag im Büro vorkommen können. Die harmloseste Form des Kopfschmerzes ist der allen bekannte Kater, der nach einem übermäßigen Alkoholgenuss zum Tragen kommt. Hier hilft sehr schnell Abstinenz sowie absolute Ruhe. Weitere Ursachen können beispielsweise sein: Sonnenstich und Hitzschlag, Bluthochdruck, übermäßige Medikamenteneinnahme, Unterzuckerung, Bluthochdruck, Kopfschmerz durch zu engen Helm oder zu straffen Pferdeschwanz. Bei den meisten Fällen hilft bereits viel Ruhe und Schlaf, eine gewisse Entspannung, möglichst in einem abgedunkelten Raum und Abstinenz von Alkohol sowie Nikotin als Therapie.

    Chronische Kopfschmerzen

    Zu den chronischen Kopfschmerzen gehört ohne Zweifel die Migräne, die plötzlich wie eine Attacke auftritt und dann für längere Zeit anhält. Manche Migränepatienten haben sehr häufig unter dieser Erkrankung zu leiden und können dabei ihrem normalen Alltag nicht nachgehen. Um ihnen nachhaltig helfen zu können, ist es wichtig, dass sie eine Art Schmerztagebuch führen, in dem genauestens alles aufgeschrieben wird. Umso besser kann der Arzt dann die endgültige Diagnose stellen und Behandlungsformen vorschlagen. Wobei gerade im Bereich der Migräne immer wieder nach neuen Forschungsergebnissen gesucht wird. Häufig werden dazu noch weitere Untersuchungen nötig, um ernsthaftere Erkrankungen auszuschließen.

    Therapie bei Migräne

    Die Therapie bei einer Migräne ist meist langfristig und wird in der Regel medikamentös vorgenommen, diese Spezialpräparate werden vom Arzt verschrieben. Dennoch kann der Betroffene einige weitere Maßnahmen anwenden, die bei der Genesung sehr hilfreich sind. Dazu gehören beispielsweise Akupunkturen, dieses hat sich im Kampf gegen die Kopfschmerzen als sehr hilfreich herausgestellt. Dies gilt ebenfalls für Massagen oder autogenes Training. Manche Behandlungsformen werden von der Krankenkasse bezahlt, aber leider längst nicht alle. Welche davon bezuschusst werden, bespricht der Patient am besten mit dem Arzt.

    Weiterhin sollte unnötiger Stress vermieden werden, regelmäßige Pausen bei der Arbeit sind einzuhalten. Viel Sport und Spaziergänge in der frischen Luft, ausreichend Schlaf sowie eine geregelte, gesunde Ernährung gehören ebenfalls zu dem Anti-Kopfschmerz-Programm, um den Schmerz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Ein weiteres gutes Mittel ist das Trinken von Wasser, dies hat die Fähigkeit, Giftstoffe aus dem Körper zu spülen und wird daher von den Ärzten empfohlen.