Schlagwort: Schlaganfall

  • Wenn Schnarchen zu einer echten Gefahr wird

    Wenn Schnarchen zu einer echten Gefahr wird

    Jeden Tag neben seinem Partner aufwachen ist der Traum vieler Menschen, doch in manchen Fällen kann es auch weniger schöne Effekte haben. Zum Beispiel wenn der Freund/Freundin nachtaktiv oder vom Schnarchen betroffen ist. Letzteres ist nicht nur sehr nervenaufreibend, sondern es kann unter Umständen auch eine reale Gefahr sein. Der Schnarcher selbst bekommt davon in der Regel nichts mit, eventuell fehlt ihm „lediglich“ der Schlaf am nächsten Tag. Das laute Schlafen an sich ist weniger gefährlich, Sorgen muss man sich dann machen, wenn es auch zu Atemaussetzern kommt. In so einem Fall ist der Partner der „Aufpasser“ beziehungsweise der „Arzt“. Aus medizinischer Sicht besteht zumindest keine Gefahr für eine Erstickung. Sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut unter eine bestimmte Grenze, dann springt der Körper als Wecker ein und holt den Betroffenen aus seinem Schlaf.

    Herzinfarkt und Schlaganfall

    Ernster wird es bei den Themen Herzinfarkt und Schlaganfall. Da im Körper ein Unterdruck entsteht (Brustraum) und ein Sauerstoffmangel herrscht, muss das Herz mehr leisten. Dies wiederum lässt das Risiko für die oben aufgezählten Gefahren steigen. Der Grund fürs Schnarchen ist nicht auf eine Sache alleine zurückzuführen, Schuld können unter anderem eine große Zunge, große Mandeln oder auch ein enges Kiefer sein. All diese Punkte führen zu einem instabilen/engen Atemweg. Eine weitere Ursache kann zudem die Atemwegsmuskulatur sein. Sollte sich ein Betroffener tagsüber überdurchschnittlich müde fühlen oder der Partner Atemaussetzer wahrnehmen, dann ist eine Untersuchung im Schlaflabor Pflicht. Dort werden dann verschiedene Messungen durchgeführt.

    Therapiemöglichkeiten

    Je nach Ursache gibt es andere Therapieansätze. Ein Beispiel sind spezielle Schienen, die den Unterkiefer vorverlagern und im Mund getragen werden. Dies soll den Atemweg erweitern. Eine weitere Lösung wäre eine nächtliche Überdruckbeatmung. Der Schnarcher schläft also mit einer Maske, welche einen positiven Luftdruck in einem geringen Ausmaß erzeugt. In manchen Fällen sind auch chirurgische Eingriffe eine Option. Große Mandeln können entfernt werden, bestimmte Weichteile wie der Gaumensegel oder das Zäpfchen lasse sich hingegen straffen. Wesentlich komplizierter und aufwendiger wäre ein Eingriff, der das Kiefer nach vorne verschiebt. Die effektivste Therapie lässt sich freilich nur nach einer genauen Untersuchung bestimmen, es braucht sich auch niemand dafür schämen, ein Schlaflabor aufzusuchen.

    Die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen, sie kann schließlich mit keinem Geld der Welt erkauft werden.

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  • Warum Schlafapnoe so gefährlich ist

    Warum Schlafapnoe so gefährlich ist

    Nächtliches Schnarchen ist nicht nur lästig für den Bettnachbarn, es kann auch ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein – besonders, wenn längere Atemaussetzer hinzukommen. Der Atem setzt dabei aus und erst nach einiger Zeit wieder ein. Kommt dies regelmäßig vor und dauern die Atempausen besonders lange, spricht man auch von einer sogenannten Schlafapnoe, die unbehandelt zu verschiedensten Folgeerkrankungen führen kann.

     

    Schlafapnoe – was genau macht diese Erkrankung so gefährlich?

    Bei einem Schlafapnoe-Syndrom kommt es nicht nur zu lautem Schnarchen, sondern die gesamten Weichteile der oberen Atemwege erschlaffen und können sich so weit verengen, dass die Atmung für mehrere Sekunden bis Minuten ausfällt. Erst die durch den Sauerstoffmangel verursachte Weckreaktion sorgt dafür, dass der Betroffene kurz aufwacht und wieder zu atmen anfängt. Obwohl dieser davon in der Regel nichts mitbekommt, macht es sich tagsüber deutlich bemerkbar, wenn die Schlafapnoe über einen längeren Zeitraum unerkannt und damit unbehandelt bleibt. Und die Folgen einer Schlafapnoe können zunächst nur unspezifisch sein, weshalb es oftmals sehr lange bis zur endgültigen Diagnose dauert.

     

    Symptome einer Schlafapnoe

    Aufgrund des schlechten Schlafes, der durch die häufigen Atemaussetzer mit Weckreaktion verursacht wird, kommt es zu verschiedensten Symptomen. Betroffene fühlen sich tagsüber sehr schläfrig, haben Probleme sich zu konzentrieren oder Kopfschmerzen. Morgens fühlt sich der Mund zudem oft sehr trocken an, da die ganze Nacht mit offenem Mund geatmet wurde. Auch vermehrtes Schwitzen in der Nacht sowie weniger Lust auf Sex können Anzeichen dafür sein, dass mit dem nächtlichen Schlaf etwas nicht stimmt.

    Langfristige Folgen einer unbehandelten Schlafapnoe

    Bleibt eine Schlafapnoe lange Zeit unbehandelt, kann das schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Es besteht ein stark erhöhtes Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Bluthochdruck, aber auch Depressionen, Diabetes und andere Erkrankungen werden durch das Schlafapnoe-Syndrom begünstigt.

    Wie man Schlafapnoe diagnostizieren kann

    Stellt man mehrere Symptome an sich fest und hat eventuell auch der Partner oder die Partnerin ein starkes unrhythmisches Schnarchen und Atemstillstände festgestellt, kann der Gang zum Arzt oder auch der Besuch in einem Schlaflabor Aufschluss bringen, ob eventuell eine Schlafapnoe vorliegt. Der Arzt kann aufgrund der Anamnese schon einen ersten Verdacht haben, genau kann die Schlafapnoe allerdings nur durch eine Schlafuntersuchung diagnostiziert werden. Hier gibt es die Möglichkeit, mit einem speziellen Gerät die Schlafqualität zu Hause aufzuzeichnen. Das hat den Vorteil, dass der Betroffene in seiner gewohnten Umgebung schlafen kann und die Aufzeichnung so sehr realistisch ist. Wird hier ein ungewöhnliches Ergebnis festgestellt, kann der Schlaf des Betroffenen auch in einem speziellen Schlaflabor nochmal untersucht werden. Hier lässt sich genau feststellen, welche Form der Schlafapnoe vorliegt und welche Auswirkungen das auf den Körper und die Gesundheit des Betroffenen hat.

  • Krebsrisiko senken – 5 Tipps

    Krebsrisiko senken – 5 Tipps

    Krebs zählt in Deutschland zur zweithäufigsten Todesursache (Platz eins sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Ein schockierendes Ergebnis, denn die neuesten Forschungen zeigen, dass jeder selbst das Risiko bedeutend senken kann. Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen seien so oder so Pflicht, doch der persönliche Lebensstil trägt einen sehr entscheidenden Teil dazu bei. Geht es nach dem DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum), dann wäre jeder dritte Fall zu vermeiden gewesen. Prof. Rudolf Kaaks gibt fünf Tipps, wie jeder seine Chancen nach unten treiben kann.

     

    Zigarette gegen mehr Bewegung tauschen

    Tipp eins: Wer Raucher ist, der sollte sofort mit dem Tabakkonsum aufhören. Die Schadstoffe erhöhen nämlich nicht nur das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, sondern auch Rachen-, Mundhöhlen- und Speiseröhrenkrebs stehen im Fokus. Im Vergleich zu einem Nichtraucher ist die Gefahr um das 10-fache größer, zusätzlicher Alkoholkonsum lässt die Zahl ums 100-fache ansteigen. Selbst nach 30 Jahren ist es noch nicht zu spät.

    Tipp zwei: Das Gewicht in einem gesunden Rahmen halten. Liegt der Body-Mass-Index bei über 25, dann muss der Körper zu viel Fett mit sich herumschleppen. Übergewicht steigert zudem das Risiko eines Schlaganfalls und eines Herzinfarkts.

    Tipp drei: Immer in Bewegung bleiben. Das beinhaltet auch den Gang zur Bushaltestelle oder das Benützen eines Fahrrads. Sport ist freilich immer eine Empfehlung, doch auch zurückgelegte Strecken im Alltag lässt die Gefahr von Krebs sinken.

    Tipp vier: Alkohol nur in geringen Maßen. Das Krebsrisiko steigt bereits mit dem ersten Weinglas, was täglich eingenommen wird. Das ist ein ernst zu nehmender Faktor, der alle alkoholischen Getränke betrifft. Also auch Bier und Co. sind bei Überfluss schädlich. Es ist außerdem für die Leber nicht vom Vorteil.

    Tipp fünf: Zucker- und fettarme Ernährung. Forschungen belegen, dass Krebs auch in Zusammenhang mit ungesunder Ernährung steht. Laut Kaaks werden durch zu viel Zucker und Fett Prozesse begünstigt, die eine Entstehung von Krebs fördern. Die Lebensmittelindustrie steht außerdem in Verdacht auf Produkte/Mittel zurückzugreifen, die Krebs auslösen können. Der Rat vom Experten ist deshalb: Rotes Fleisch und Wurstprodukte nur in Maßen verzehren.

     

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  • Weltgesundheitsorganisation WHO findet häufigste Erkrankungen für Todesfälle heraus

    Weltgesundheitsorganisation WHO findet häufigste Erkrankungen für Todesfälle heraus

    Seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO erfolgten Untersuchungen zu den häufigsten Todesursachen. Dabei fanden die Forscher heraus, dass rund 54 Prozent der Todesfälle auf zehn bestimmte Ursachen zurückgehen.

     

    Weltgesundheitsorganisation wertete Todesfälle von 2015 aus

    Im Rahmen einer durchgeführten Untersuchung eines Datenbestands aus dem Jahr 2015 von Forschern der Weltgesundheitsorganisation WHO fanden diese heraus, dass über die Hälfte auf zehn bestimmte Todesursachen hinauslaufen. Dabei spielen am häufigsten Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzerkrankungen eine entscheidende Rolle. Diese zeichneten für rund 15 Millionen Todesfälle verantwortlich.

     

    Häufigste Erkrankungen für Todesfälle

    Aber auch weitere schwere Erkrankungen stehen mit an oberster Stelle. Erstens handelt es sich bei rund 3,2 Millionen Todesfällen um die chronisch obstruktive Lungenkrankheit COPD. An zweiter Stelle finden wir den Lungenkrebs mit 1,7 Millionen Todesfällen vor. Immerhin noch 1,6 Millionen Menschen mussten auf Grund von Diabetes ihr Leben hinter sich lassen. Die Demenz gilt als die siebthäufigste Todesursache des Jahres 2015.

     

    Durch Durchfallerkrankungen ergaben sich noch 1,4 Millionen Todesfälle. Damit halbierte sich der Wert zwischen 2000 und 2015. Vergleichsweise verstarben weniger Personen an Tuberkulose. Wobei diese Erkrankung sich immer noch unter den zehn meisten Todesursachen befindet. Dahingegen zählte AIDS nicht mehr zu den zehn häufigsten Ursachen.

     

    Zu den weiteren Todesursachen weltweit gehörten im Jahre 2015

    • 1,3 Millionen Personen durch Verkehrsunfälle
    • 1,1 Millionen Menschen auf Grund von Erkrankungen

     

    Zahlreiche Tote auf Grund von Verkehrsunfällen

    Verkehrsunfälle zählen zu den am häufigsten vertretenen Todesursachen. Mit 70 Prozent tragen die so genannten nichtübertragbaren Krankheiten zur Quote der Todesfälle auf dem gesamten Globus bei. Länder mit einem schwachen Einkommen liegen bei 37 Prozent. Dabei erhöht sich dieser Wert in Ländern mit hohem Einkommen auf 88 Prozent.

     

    2015 gingen insgesamt 5 Millionen Todesfälle auf Unfälle und Verletzungen zurück. Als Auslöser für diese Fälle kamen 27 Prozent durch Verkehrsunfälle zustande. Einkommensschwache Länder traten mit 28,5 Todesfällen je 100.000 Einwohner in den Vordergrund.

  • Schmackhafteste Pillen weltweit – Nüsse als Gesundheitsschutz

    Schmackhafteste Pillen weltweit – Nüsse als Gesundheitsschutz

    Nüsse als Gesundheitsschutz. Obwohl Mandeln nicht zu den Nüssen zählen, liefern diese Steinfrüchte zahlreiche Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Vielmehr sind Mandeln mit der Kirsche und Aprikose verwandt.

    Nüsse zeigen einen hohen Gesundheitswert. So halten sie das Gehirn, die Haut und das Herz jung. Studien zeigen außerdem, dass Nüsse eher schlank machen. Und nicht – wie bislang angenommen – zur Gewichtszunahme führen.

     

    Neue Erkenntnisse zu Nüssen

    Lange Zeit waren sie als wahre Kalorienbomben verschrien. Doch heute wird von Seiten der amerikanischen Gesundheitsbehörde das Knabbern von etwa 40 g Nüssen täglich empfohlen. Demgemäß kann ein regelmäßiger Verzehr von Nüssen laut durchgeführten Untersuchungen einen effektiven Schutz vor

     

    • Diabetes
    • Erkrankungen des Herzens
    • Gedächtnisschwäche
    • Übergewicht
    • Schlaganfall

     

    bieten. Forscher fanden heraus, dass Nüsse die Wärmeproduktion ankurbeln. Das heißt, Energie wird verbraucht. Dies wiederum führt zu einer Gewichtsreduktion.

     

    Nüsse als Gesundheitsschutz

     

    Obwohl Mandeln nicht zu den Nüssen zählen, liefern diese Steinfrüchte zahlreiche Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Vielmehr sind Mandeln mit der Kirsche und Aprikose verwandt. Diese Stoffe wirken sich positiv auf die Blutfettwerte aus. Einer chinesischen Studie zufolge wirken die, in der Haut der Mandeln enthaltenen, Ballaststoffe sich regulierend auf die menschliche Darmflora aus.

     

    Darüber hinaus bieten Nüsse hohe Mengen an Magnesium und Kalzium. Dies ist bedeutsam für Muskeln und Knochen. Ferner bieten sie einen Reichtum am Spurenelement Zink, Selen, Vitamin E und sekundären Pflanzenstoffen. Wie Untersuchungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums zeigen, können Nüsse hier sehr gut mit Spinat, Goji- und Blaubeeren mithalten.

     

    Insbesondere Walnüsse enthalten mehr als 13.000 antioxidative Einheiten. Jene werden ausschließlich von schwarzen Johannisbeeren und Acaibeeren übertroffen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in Nüssen enthaltene Antioxidantien zur

     

    • Verbesserung der Blutgefäßfunktionen
    • Eindämmung chronischer Entzündungen
    • Vermeidung von Krebserkrankungen

     

    beitragen können. Bereits zwei Nussportionen in der Woche wirken sich positiv auf die menschliche Gesundheit aus. In Haselnüssen sticht vor allem der hohe Eisengehalt heraus.

     

    Gute Haltbarkeit von Nüssen

     

    Am längsten können Nüsse frisch gehalten werden in ihrer eigenen Schale. Denn die Zufuhr von Luft und Licht verringert den Gehalt an Vitaminen. Ferner werden gesättigte Fettsäuren ranzig. Aus diesem Grunde empfiehlt sich ein Kauf von Kernen einzig in gut verschlossenen Verpackungen. Geöffnete Tüten sollten in ein verschließbares Gefäß umgefüllt und dunkel gelagert werden.

     

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  • ALS Symptome – Amyotrophe Lateralsklerose (Muskelschwäche)

    ALS Symptome – Amyotrophe Lateralsklerose (Muskelschwäche)

    Charakteristische Symptome für ALS – amyotrophe Lateralsklerose – sind jene einer Muskelschwäche. Demnach kann diese Muskelschwäche an unterschiedlichen Stellen auftreten. Abhängig ist dies von jenen Muskelgruppen, die zuerst von der amyotrophen Lateralsklerose betroffen sind.

     

    Krankheitsbeginn einer amyotrophe Lateralsklerose – ALS

    Wie auch der Gesamtverlauf der ALS kann der Krankheitsbeginn sich in unterschiedlichen Formen äußern. Erste Anzeichen für die amyotrophe Lateralsklerose machen sich in

     

    • Problemen beim Halten von Gegenständen
    • Ungeschicktheiten, wie Fallen oder Stolpern

     

    bemerkbar. Dabei handelt es sich um Lähmungserscheinungen in den Armen oder auch Beinen. Jedoch verursachen diese keinerlei Schmerzen.

     

    Ferner ist es möglich, dass die ALS mit Schluck- oder Sprachstörungen einhergeht. Dies ist abhängig von der jeweils zuerst betroffenen motorischen Nervenzelle. Hierbei handelt es sich jedoch um ein seltenes Phänomen. Ungefähr nur bei jeder dritten Person ist damit zu rechnen. Genau nachvollziehen lässt sich der präzise Anfang der Erkrankung selten. Die amyotrophe Lateralsklerose beginnt meist schleichend.

    ALS amyotrophe Lateralsklerose

     

    Symptome im weiteren Verlauf der Erkrankung

    Die Symptomatik der ALS schreitet stetig voran. Hierzu gesellen sich zumeist spastische Symptome. Im Grunde genommen können sämtliche Muskeln hiervon betroffen sein. Ausnahmen bilden die Muskeln im Bereich

    • der Augen
    • der Blase
    • des Darms
    • des Herzens

     

    Auch der Schließmuskel ist nicht von ALS betroffen.

     

    Erkennbar ist die amyotrophe Lateralsklerose an unbewusst auftretenden Muskelzuckungen. Im Großen und Ganzen sind diese sehr deutlich zu sehen. Allerdings verursachen diese keinerlei Schmerzen.

     

    Im weiteren Verlauf der ALS macht sich eine allgemeine Schwäche der betroffenen Muskelregionen bemerkbar. Bevor der Arzt spezifische Lähmungen der Muskelpartien feststellt, können Patienten diese Schwäche bereits wahrnehmen. Im weiteren Verlauf können sich Krämpfe und versteifte Muskeln bemerkbar machen.

     

    Gesellen sich schließlich Störungen im Bereich der Sprache oder des Schluckens hinzu, kann Nahrung nur verzögert aufgenommen werden. Das heisst, es ist mit einer Gewichtsreduktion zu rechnen. Weitere Symptome äußern sich in

    • vorhandenen Essensrückständen im Mund
    • erhöhtem Speichelfluss aus dem Mund
    • Husten während der und im Anschluss an die Nahrungsaufnahme

     

    Weiter kann durch das Einatmen von Nahrung sich eine Lungenentzündung bilden. Kurzfristig kann ein Muskelkrampf im Schlund auftreten. Hieraus resultiert eine kurzzeitige Behinderung der Atmung.

     

    Zusätzlich auftretende Symptomatik

    Im weiteren Fortgang der ALS ist mit einer stets schlechter verstehbaren Sprache zu rechnen. Dies erinnert an Patienten mit einem Schlaganfall. Gegensätzlich zur amyotrophen Lateralsklerose tritt die Sprachstörung beim Schlaganfall urplötzlich auf.

     

    Als Ursache für die Sprachlähmung kommt beispielsweise die Muskulatur der Zunge in Betracht. Ferner treten ungewolltes Lachen oder Weinen in Erscheinung. Erklärbar sind diese Aspekte durch Krämpfe der Lach- und Weinmuskulatur. Den meisten betroffenen Patienten ist dies äußerst unangenehm.

     

    Zu den weiteren Symptomen der amyotrophen Lateralsklerose zählt die Lähmungserscheinung der Atemmuskulatur. Durch die Verringerung der Lungenfunktionalität treten bei Patienten mit ALS in zunehmendem Maße

    • Kopfschmerzen
    • Müdigkeit
    • Störungen der Konzentrationsfähigkeit
    • Wenig erholsamer Schlaf

    auf.

     

    Derartige häufig vorkommende Symptome bei ALS lassen auf das Zurückgehen sämtlicher motorischer Funktionen schließen. Hierbei ist es unerheblich, welche Körperregion zuerst von amyotrophischer Lateralsklerose betroffen war. Einzige Ausnahmen bilden die Augen-, Herz- und Schließmuskeln. Mit einer gesamten Lähmung an Armen und Beinen ist im weiteren Verlauf zu rechnen.

     

    Wo die amyotrophische Lateralsklerose ihren Anfang nimmt

    Im Allgemeinen beginnt die ALS an den Hand- und Unterarmmuskeln, jeweils an einer Körperhälfte. Anschließend dehnt diese sich auf die zweite Körperhälfte sowie die Beine aus. Allerdings kann die amyotrophe Lateralsklerose ebenso ihren Anfang an der Muskulatur des Fußes oder Unterschenkels nehmen. Dann machen sich die Symptome in schwachen Beinen oder einer Gangunsicherheit bemerkbar.

     

    Der schmerzlose Verlauf von ALS wandelt sich später in Schmerzen um. Und zwar dann, wenn ein spürbarer Muskelschwund auftritt. Als Grund für derartige schmerzhafte Symptome kommt insbesondere die erhebliche Belastung des knöchernen Stützapparats in Betracht.

     

    Außerdem entwickeln im weiteren Verlauf der Erkrankung einige Patienten mit amyotropher Lateralsklerose ausgeprägte Symptome einer Demenz.

     

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