Schlagwort: Schmerz

  • Wie gefährlich ist Tollwut für Menschen?

    Wie gefährlich ist Tollwut für Menschen?

    In Norddeutschland sind Fälle von Tollwut bei Fledermäusen aufgetreten, im Kreis Stade wurde der Tollwutvirus nachgewiesen. Die Besitzer von Katzen, die viel draußen sind, aber auch die Hundebesitzer sind jetzt zu Recht besorgt, denn das Virus kann sich von der Fledermaus auf den Hund oder die Katze und von dort aus auch auf den Menschen übertragen. Wie gefährlich ist Tollwut, wenn sich ein Mensch damit infiziert und welche Therapiemöglichkeiten gibt es für den Ernstfall?

    Was genau ist Tollwut eigentlich?

    Bei Tollwut handelt es sich um eine Virusinfektion, die das zentrale Nervensystem zerstören kann. Übertragen wird Rabies, so der medizinische Name der Tollwut, ausschließlich durch direkten Körperkontakt, wenn ein Mensch von einem infizierten Tier gebissen wird oder wenn Speichel eines infizierten Tieres mit einer offenen Wunde in Berührung kommt. Die Tollwut befällt nur Säugetiere und sie ist fast überall auf der Welt zu finden. Die meisten Fälle von Tollwut gibt es in China, Afrika, Indien und auch in Südostasien. Weltweit sterben jedes Jahr ca. 55.000 Menschen an Tollwut, überwiegend sind es Kinder, die in ländlichen Regionen leben. In Europa sind es vor allem Füchse, die die Tollwut übertragen können, jetzt vermehrt sind jetzt auch Tollwutfälle mit Fledermäusen aufgetreten.

    Die Symptome der Tollwut

    Die Inkubationszeit bei Tollwut dauert zwischen 20 und 90 Tagen. Bricht die Krankheit aus, gibt es zwei verschiedene Formen, die enzephalitische wilde Tollwut und die paralytische stille Tollwut. 80 % der mit Tollwut infizierten erkranken an der klassischen wilden Tollwut. Diese Form ist leicht an sehr hohem Fieber, einer panischen Angst vor Wasser und Luftzügen, sowie durch eine Hyperaktivität der Betroffenen zu erkennen. 20 % erkranken an der stillen Tollwut, in deren Verlauf es zu Lähmungserscheinungen der Arme und Beine sowie des Schließmuskels im Magen- und Darmtrakt und der Harnwege kommt. Zudem haben die Infizierten leichtes Fieber, eher selten sind Nervenschmerzen, Krampfanfälle und Zuckungen in den Gliedmaßen, in die gebissen wurde.

    Wie kann Tollwut behandelt werden?

    Bei der Behandlung von Tollwut muss es sehr schnell gehen, denn das Einzige, was helfen kann, ist eine aktive und eine passive Impfung. Der Betroffene muss diese Impfung unmittelbar nach dem Biss oder der Berührung mit einem infizierten Tier bekommen, es zählt buchstäblich jede Sekunde. Bricht die Tollwut aus, dann kommt jede Hilfe zu spät. Es gab zwar zahlreiche Versuche, die Infektionen unter anderem mit einem künstlichen Koma und auch mit Virostatika zu behandeln, aber bislang blieben diese Versuche ohne Erfolg. Bisher ist weltweit nur ein Fall bekannt, bei dem ein Mensch eine bereits manifeste Tollwuterkrankung überlebt hat, normalerweise führt die Tollwut innerhalb von wenigen Tagen zum Tod, wenn sie ausgebrochen ist.

    Nur eine Impfung kann helfen

    Wer von einem Tier gebissen wurde, das mit Tollwut infiziert ist, der muss sofort in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses, wo die Wunde gründlich ausgespült und gereinigt wird. Auf diese Weise kann schon ein Teil der Tollwutviren entfernt werden. So schnell wie möglich muss dann die aktive Impfung durch unschädlich gemachte Tollwutviren erfolgen, die das Immunsystem aktivieren sollen, die Krankheit selbst aber nicht mehr auslösen können. Nur so baut das Immunsystem einen wirksamen Schutz auf, denn es kann die unschädlichen von den schädlichen Viren nicht unterscheiden. Wer nicht sofort aktiv geimpft werden kann, der muss eine passive Impfung bekommen. In diesen Fall werden den Betroffenen Antikörper, also fertige Abwehrstoffe gespritzt. Besonders wirksam ist die Impfung mit dem sogenannten Rabies Immunoglobulin, wenn entweder direkt oder aber in unmittelbarer Nähe der Bisswunde geimpft wird. Eine aktive Immunisierung muss nach drei, sieben, 14 und noch einmal nach 28 Tagen wiederholt werden. Die passive Impfung darf hingegen nur bis zum siebten Tag nach einer Infektion gegeben werden.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Der Kaiserschnitt – Notlösung oder Trend?

    Der Kaiserschnitt – Notlösung oder Trend?

    Wenn es nach der Weltgesundheitsorganisation WHO geht, dann sollten nicht mehr als zehn von 100 Kindern mit einem Kaiserschnitt geboren werden. Das ist freilich Wunschdenken, denn die Realität sieht etwas anders aus. Eine neue Studie zeigt, dass alleine in Deutschland jedes dritte Kind durch einen Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickt, obwohl dieser operative Eingriff aus medizinischer Sicht überhaupt nicht notwendig ist. Ein Kaiserschnitt ist praktisch der Plan B und sollte nur dann zum Einsatz kommen, wenn eine natürliche Geburt nicht möglich ist, oder wenn entweder das Leben der Mutter oder das Leben des Kindes in Gefahr sind.

    Wann ist ein Kaiserschnitt erforderlich?

    Ein Kaiserschnitt ist eine Notentbindung, die immer dann erforderlich ist, wenn es zu schwerwiegenden Komplikationen kommt. Zu diesen Problemen, die eine natürliche Geburt sehr kompliziert oder auch unmöglich machen, gehören:

    • Das Kind liegt in einer Quer- oder Steißlage
    • Es handelt sich um eine Mehrlingsgeburt mit mehr als zwei Kindern
    • Die Mutter leidet unter einer Herpesinfektion im Genitalbereich
    • Die Herztöne des Kindes werden auffällig oder unregelmäßig
    • Die Plazenta löst sich vorzeitig ab
    • Das Kind rutscht nicht in den Geburtskanal
    • Die Plazenta ist zu tief in der Gebärmutter (Plazenta praevia)
    • Der Muttermund wird nicht weit genug gedehnt
    • Die Nabelschnur liegt vor dem Baby im Geburtskanal (Nabelschnurvorfall)

    Viele unnötige Kaiserschnitte

    Die WHO plädiert für die natürliche Geburt und warnt gleichzeitig davor, dass zu viele Kaiserschnitte gemacht werden. Nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation werden rein statistisch gesehen, weder mehr Kinder noch mehr Mütter durch einen Kaiserschnitt gerettet, aber eine aktuelle Studie stellt die Meinung der WHO infrage. Die Wissenschaftler der Harvard- und Stanford-Universität haben für ihre Studie die Geburtsdaten aus 194 Staaten analysiert und ausgewertet und kamen zu dem Ergebnis, dass 19 von 100 Kindern mithilfe eines Kaiserschnitts zur Welt kamen. Diese Rate von 19 % halten die Forscher für ideal und auch die Untersuchungen in den 76 reichsten Staaten der Welt sind aus wissenschaftlicher Sicht keine besonders große Abweichung von der Norm.

    Kritik an der Kaiserschnitt-Studie

    Für einige Wissenschaftler ist die neue Studie der renommierten US-Universität nicht relevant, denn ein Kaiserschnitt kann nicht pauschalisiert werden. Es sind immer Einzelfälle, in denen die Ärzte individuell entscheiden müssen, ob ein Kaiserschnitt notwendig ist oder nicht. Zudem, so die Kritiker, besteht ein riesiger Unterschied, ob ein Kind in einer modernen, technisch bestens ausgestatteten Klinik in Europa oder in den USA zur Welt kommt, oder in einem der armen Entwicklungs- oder Schwellenländer. In einem Land, das eine weniger gut entwickelte medizinische Infrastruktur hat, kann ein Kaiserschnitt sogar gefährlich werden, wenn zum Beispiel die Ärzte nicht ausreichend ausgebildet sind oder wenn keine Sterilität des Operationssaals gewährleistet werden kann.

    Immer noch umstritten – der geplante Kaiserschnitt

    Vor allem in den reichen Industrienationen nimmt die Zahl der geplanten Kaiserschnitte immer mehr zu. Die Gründe für einen terminierten Kaiserschnitt sind unterschiedlich, viele Frauen haben Angst vor den Schmerzen einer natürlichen Geburt, andere Frauen wollen ihre Figur behalten oder fürchten sich davor, später Probleme mit dem Beckenboden zu bekommen. Die Ängste dieser Frauen müssen ernst genommen werden, meint Wolfgang Henrich, der Direktor der Klinik für Geburtsmedizin an der Charité in Berlin. Henrich argumentiert, dass man keine Frau zu einer natürlichen Geburt zwingen kann, alles, was den Ärzten bleibt, ist die Frauen darüber aufzuklären, dass ein Kaiserschnitt nicht nur Vorteile hat.

    Aus Sicht der deutschen Gynäkologen ist ein Kaiserschnitt für Mutter und Kind nicht mehr und nicht weniger gefährlich als eine vaginale Geburt. In Deutschland gilt nach wie vor, wenn ein Kind natürlich geboren werden kann, dann wird dieser Form der Geburt immer der Vorzug vor einem Kaiserschnitt gegeben. Der Kaiserschnitt ist und bleibt eine Notlösung, wenn Mutter oder Kind in Gefahr sind.

    Bild: © Depositphotos.com / mary_smn

  • Die 9. SSW – das Baby macht einen Entwicklungsschub

    Die 9. SSW – das Baby macht einen Entwicklungsschub

    In der 9. SSW Woche sind Mutter und Kind im dritten Monat und das Baby hat seine Zeit als Embryo hinter sich gelassen, jetzt beginnt die sogenannte Fetalphase. Diese Phase zeichnet sich durch ein intensives Wachstum, die Weiterentwicklung der Organe, der Reflexe und weiterer wichtiger Körperfunktionen aus. In der 9. SSW beginnt für das Baby eine sehr sensible Phase, denn das Gehirn und auch die Nervenstränge werden in dieser Woche weiter ausgebaut. Die meisten werdenden Mütter können in der 9. SSW zum ersten Mal wieder vorsichtig durchatmen, denn einige Beschwerden, die die ersten Wochen der Schwangerschaft bestimmt haben, klingen jetzt langsam, aber sich ab.

    Das Baby in der 9. SSW

    In der 9. SSW – wie groß ist der Embryo eigentlich? Das Baby misst in dieser Woche etwas über zwei Zentimeter und es wiegt ungefähr zwei Gramm. Allmählich werden die ersten Konturen sichtbar und der Arzt kann mit dem Ultraschallgerät auch die Herztöne hören. Messen lassen sich diese Herztöne aber noch nicht, das ist erst in den kommenden Wochen möglich. Die Handgelenke sind in der 9. SSW zwischen den Armen und Händen erstmals sichtbar und was in den vergangenen Wochen noch Schwimmhäute waren, entwickelt sich jetzt zu Zehen und Fingern. Der Schwanz, ein Überbleibsel aus der Evolution, hat sich mittlerweile komplett zurückgebildet und die inneren Organe wie auch die Nervenzellen beginnen ihre Arbeit.

    Die Krankenkassen zahlt in der Schwangerschaft drei Untersuchungen mit Ultraschall und wenn eine dieser Untersuchungen in der 9. SSW gemacht wird, dann sind die Bewegungen des Kindes zum ersten Mal wahrnehmbar. Im Vordergrund dieser Schwangerschaftsphase steht aber eindeutig die Weiterentwicklung des Gehirns und des Nervensystems. Die einzelnen Bereiche des Gehirns sind nun bereit und auch in der Lage, ihre Funktionen zu erfüllen. Für das Baby heißt das, es lernt jetzt seine Bewegungen zu koordinieren, es hat bereits viele Reflexe und auch die sensuellen Fähigkeiten werden immer besser. Abgeschlossen wird die Entwicklung des Gehirns aber erst, wenn aus dem Kind ein Jugendlicher geworden ist.

    Die Organe in der 9. SSW

    Bis jetzt war das Gehirn des Kindes nicht geschützt, in der 9. SSW bilden sich nun die Schädelknochen. Das Skelett ist in dieser Phase noch sehr weich, elastisch und besteht zum überwiegenden Teil aus einer knorpeligen Masse. Der Kopf des Kindes muss später in den Geburtskanal passen und sein Gehirn muss bis dahin noch sehr stark wachsen. Bis in der 9. SSW die Schädeldecke das Gehirn schützt, sind die Gehirnhälften durch die sogenannten Fontanellen verbunden, die sich erst zum Ende des zweiten Lebensjahres vollständig schließen werden.

    Die Nervenzellen sind in der 9. SSW bereits vorhanden, jetzt wachsen dort schon kleine Fortsätze, die Axiome, die umgehend Kontakt zu den anderen Zellen in den Nerven und Muskeln aufnehmen. Die Zellen für die Muskulatur des Herzens entwickeln sich ebenfalls weiter und die Leber beginnt in dieser Schwangerschaftswoche damit, erstmals Blut zu produzieren. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Blutinseln im Dottersack diese wichtige Aufgabe erfüllt. Noch ohne Beschäftigung sind in der 9. SSW das Rückenmark, die Thymusdrüse und die Milz, die später die Blutversorgung gemeinsam übernehmen werden.

    Zu diesem Zeitpunkt sind vor allem die Nerven, die Organe und das Gehirn sehr empfindlich gegen Schädigungen von außen. Im Klartext heißt das, wenn die Mutter in der 9. SSW Alkohol trinkt, dann wirkt der Alkohol wie Nervengift und das kann für das Baby bedeuten: Es wird in seinen motorischen Fähigkeiten eingeschränkt sein und auch massive Störungen in der weiteren Entwicklung sind möglich.

    Wie geht es der Mutter in der 9. SSW?

    Noch ist der Bauch in der 9. SSW nicht zu sehen, aber die Mutter spürt die hormonellen Veränderungen jetzt sehr deutlich. Die Hormone sorgen dafür, dass die werdende Mutter schnell müde wird, sie fühlt sich erschöpft und bei vielen Frauen ist der Geruchssinn sehr empfindlich, was nicht selten zu Übelkeit und Erbrechen führen kann. Viele Schwangere machen die Entdeckung, dass sie Speisen und Getränke, die sie sonst sehr mögen, auf einmal nicht mehr riechen können, ohne dass ihnen übel wird. Auf der anderen Seite steigt bei den meisten Frauen die Lust auf extravagante Lebensmittelkombinationen, zum Beispiel schmecken Heringe mit Schlagsahne plötzlich wunderbar.

    Die eine Hälfte der Frauen blüht in der 9. SSW richtig auf. Die Haare sind voll und weich, der Teint nimmt einen rosigen Schimmer an und die Haut ist glatt. Die andere Hälfte beklagt sich über Haarausfall und Hautunreinheiten wie Pickel und Akne. Diese negativen hormonellen Einflüsse verschwinden jedoch in den kommenden Wochen wieder. Wichtig ist jetzt eine gesunde vollwertige Ernährung mit vielen Spurenelementen und Vitaminen. Für eine gesunde Entwicklung des kindlichen Gehirns sind Folsäure sowie die Vitamine B9 und B11 erforderlich. Aber auch das Vitamin C, Jod und Kalzium muss die Mutter jetzt in ausreichender Dosis zu sich nehmen, denn sie fördern die gesunde Entwicklung der kindlichen Organe.

    Welche Beschwerden gibt es in der 9. SSW?

    Der Bauch ist in der 9. Schwangerschaftswoche noch flach, trotzdem fühlen sich viele Frauen wie aufgebläht. Schuld daran sind Probleme mit dem Verdauungssystem, wie Verstopfungen und auch Blähungen. Probleme mit dem Kreislauf sind in der 9. SSW ebenfalls keine Seltenheit und auch Schmerzen im Rücken können die werdende Mutter plagen. Deutlich sichtbar wird die Schwangerschaft aber vor allem am Busen, denn die Brüste werden in der 9. SSW fester, schwerer und auch deutlich empfindlicher. Ein gut sitzender und stabiler BH kann für Abhilfe sorgen.

    Was zeigt die Vorsorgeuntersuchung in der 9. SSW?

    Paare, in deren Familien schon Zwillinge geboren wurden, sollten beim ersten Ultraschall sehr genau hinsehen. In der 9. SSW sind Zwillinge auf dem Bildschirm schon sichtbar und je eher die künftigen Eltern wissen, was auf sie zukommt, umso länger wird die Zeit, um sich auf zwei Kinder einzustellen und auch entsprechend einzukaufen zu gehen.

    Rund 15 % aller Geburten enden mit einer Fehlgeburt, besonders in den frühen Stadien der Schwangerschaft ist die Gefahr einer Fehlgeburt groß. In der 9. SSW liegt das Risiko einer Fehlgeburt bei rund 18 %, und wenn es zu einer Fehlgeburt in der 9. SSW kommt, dann geht der Fötus nicht selten ab, ohne dass die Mutter es bemerkt.

    Bild: © Depositphotos.com / melis82

  • Mittelohrentzündung unbedingt behandeln lassen

    Mittelohrentzündung unbedingt behandeln lassen

    Kalte Luft und eisiger Wind sorgen bei vielen Menschen in den Wintermonaten für unangenehme Ohrenschmerzen. Immer wenn in den Ohren ein ziehender oder stechender Schmerz zu spüren ist, dann sollte man das nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern einen Ohrenarzt aufsuchen. Hinter diesen Schmerzen kann sich eine Mittelohrentzündung verbergen, die im schlimmsten Fall sogar zum Verlust des Hörvermögens führen kann, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.

    Wie entsteht eine Mittelohrentzündung?

    Am Anfang einer Mittelohrentzündung steht in der Regel eine Erkältung oder ein grippaler Infekt. Selbst wenn die Erkältung harmlos ist, kann sich nach ein paar Tagen ein stechender oder ziehender Schmerz bemerkbar machen, oftmals hören die Betroffenen auch nicht mehr so gut wie gewohnt. Ausgelöst wird eine Mittelohrentzündung durch Viren oder Bakterien, die sich eigentlich im Nasen-Rachen-Raum angesiedelt haben und von dort aus ins Mittelohr wandern. Handelt es sich um einen starken Schnupfen, dann kann es auch passieren, dass das Ohr von einer zur anderen Minute plötzlich zu ist. Der Nasen-Rachen-Raum werden durch die sogenannte Eustachischen Röhre und die Ohrtrompete miteinander verbunden. Hat man eine Erkältung, dann schwillt die Schleimhaut in der Ohrtrompete an und das Mittelohr wird nicht mehr ausreichend belüftet, in der Folge kommt es zu einer Mittelohrentzündung.

    Wie wird eine Mittelohrentzündung behandelt?

    Wenn die Schmerzen im Ohr immer schlimmer werden und wenn das Hörvermögen immer mehr nachlässt, dann wird es höchste Zeit zu einem HNO-Arzt zu gehen, denn eine Mittelohrentzündung muss auf jeden Fall behandelt werden. Wie jede andere Infektion, so lässt sich auch eine Mittelohrentzündung mit Schmerzmitteln und mit Medikamenten, die die Entzündung hemmen, gut behandeln, vorausgesetzt die Betroffenen gehen auch rechtzeitig zum Arzt. Wenn eine Infektion durch Bakterien nachgewiesen wird, dann wird der Arzt ein Antibiotikum verschreiben. Das ist auch immer dann der Fall, wenn die Beschwerden nach zwei bis drei Tagen nicht komplett abklingen. Selbst wenn Antibiotika in der Kritik sind, bei einer bakteriellen Infektion können auf diese Weise schwere Komplikationen verhindert werden.

    Welche Folgen kann eine unbehandelte Mittelohrentzündung haben?

    Wird eine Mittelohrentzündung nicht rechtzeitig und mit den richtigen Mitteln behandelt, dann kann das schwerwiegende Folgen haben. So ist es zum Beispiel möglich, dass die Mittelohrentzündung den Gleichgewichtssinn in einem erheblichen Maß beeinträchtigt, und auch ein Gesichtsnerv kann beschädigt werden. Eine Mittelohrentzündung kann zu einem Abszess mit einem Warzenfortsatz, einer sogenannten Mastoiditis führen, und wenn das der Fall ist, dann muss das betroffene Ohr auf jeden Fall operiert werden. Breitet sich die Entzündung des Mittelohrs bis ins Innenohr aus, dann führt das im schlimmsten Fall zu einem vollständigen Verlust des Hörvermögens. Noch schlimmer ist es, wenn die Entzündung bis ins Gehirn durchbricht, denn das kann lebensgefährlich werden.

    Keine Hausmittel verwenden

    Bekanntlich ist in der Natur gegen jede Krankheit das passende Kraut gewachsen, bei einer akuten Mittelohrentzündung raten Ärzte jedoch dringend davon ab, zu alten Hausmitteln wie etwa einem Säckchen zu greifen, das mit Zwiebeln gefüllt ist. Der Betroffene hat zwar starke Schmerzen, aber er weiß nicht, warum ihm das Ohr solche Schmerzen bereitet. Wenn es bei einer Mittelohrentzündung zu einem typischen Krankheitsbild wie zum Beispiel einem vorgewölbten und geröteten Trommelfell kommt und wenn ein eitriges Sekret auf eine bakterielle Ursache schließen lässt, dann kann das nur der Arzt im Rahmen einer gründlichen Untersuchung sehen. Besonders unangenehm ist eine Mittelohrentzündung bei Kindern, die den Schmerz noch nicht lokalisieren können. Eine Mittelohrentzündung macht sich bei kleinen Kindern fast immer durch hohes Fieber und starke Schmerzen bemerkbar. In diesem Fall sollten Eltern sofort einen HNO-Arzt oder einen Kinderarzt aufsuchen, der das Trommelfell untersucht. Kinder unter zwölf Jahren werden aber selten mit Antibiotika behandelt, eine Ausnahme machen nur Säuglinge, denn für sie kann eine Mittelohrentzündung gefährlich werden.

    Bild: © Depositphotos.com / SIphotography

  • Die 15. SSW – die Schwangerschaft wird realistisch

    Die 15. SSW – die Schwangerschaft wird realistisch

    Die 15. SSW ist für die meisten Frauen eine sehr ruhige Woche, denn körperliche Veränderungen gibt es kaum. Für Frauen, die ihr erstes Kind erwarten, wird die Schwangerschaft in der 15. SSW realistisch, denn in der 15. SSW können sie ihr Baby spüren. Die Schwangerschaft ist jetzt auch äußerlich sichtbar und das trägt dazu bei, zu realisieren, dass da ein kleiner Mensch heranwächst, der alle Liebe und Fürsorge benötigt. Das Baby konzentriert auf sein Wachsen, es trainiert seine Bewegungsfähigkeit und seine Reflexe, während an den Organen die Feinarbeiten beginnen. Wenn der Arzt einen Ultraschall in der 15. SSW macht, dann kann er auch das Geschlecht des Kindes bestimmen.

    So entwickelt sich das Baby in der 15. SSW

    Auch wenn in der 15. SSW Kindsbewegungen spürbar sind, streng genommen ist das Baby in dieser Phase der Schwangerschaft kein Kind, sondern ein Fötus. Der Fötus ist jetzt knapp acht Zentimeter groß und wiegt rund 50 Gramm. Um die Größe des Kindes zu bestimmen, orientiert sich der Arzt nicht an den Abmessungen vom Steiß bis zum Scheitel, er misst den sogenannten Biparietalen Durchmesser, einen Querdurchschnitt des Kopfes. Dieser BPD sollte in der 15. SSW rund 30 Millimeter betragen.

    Wird aus dem Fötus ein kleiner Junge, dann ist in der 15. SSW schon sehr deutlich der Penis sichtbar, die Hoden liegen bis kurz vor der Geburt noch in der Bauchhöhle. Bei einigen Jungen wandern die Hoden erst nach der Geburt an den vorgesehenen Platz in den Hodensack. Bei kleinen Mädchen ist auf dem Ultraschallbild in der 15. SSW bereits die Klitoris zu sehen, die Schamlippen, die noch nicht vollständig entwickelt sind, werden erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar.

    Das Herz des Babys hat schon am 22. Tag der Schwangerschaft seine Tätigkeit aufgenommen. Allerdings beschränkt sich diese Herztätigkeit bis zur 15. SSW nur auf elektrische Impulse der Muskelzellen, die von einem Herzmuskelschlauch ausgelöst werden. In der 15. Schwangerschaftswoche ist das Herz bereits komplett entwickelt, es hat Herzkammern, Klappen und auch Herzvorhöfe. Bis kurz vor der Geburt befindet sich zwischen den Vorhöfen noch eine kleine Öffnung, das sogenannte Foramen ovale.

    Durch diese ovale Öffnung fließt das Blut direkt in den Körper des Babys, denn zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft bekommt das Baby seinen Sauerstoff über die Nabelschnur, da die Lungen bei der Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff noch keine relevante Rolle spielen. Das Foramen ovale schließt sich nicht bei allen Babys kurz bevor sie geboren werden, sondern erst innerhalb des ersten Lebensjahres. Negative Folgen für die Gesundheit des Kindes entstehen aber nicht. In der 15. SSW werden pro Tag ungefähr 28 Liter Blut durch den Körper des Babys gepumpt, wenn das Kind auf der Welt ist, dann werden es ca. 350 Liter sein, die jeden Tag durch den Organismus fließen.

    Wie gut funktionieren die Organe in der 15. SSW?

    Die 15. SSW ist für die Entwicklung des Babys eine wichtige Zeit. Die Leber ist schon in der Lage Gallenflüssigkeit zu produzieren, die in der Zukunft für die Verwertung des Fettes von Bedeutung ist. Die Bauchspeicheldrüse hat schon vor rund zwei Wochen ihre Tätigkeit aufgenommen und damit begonnen, Insulin zu produzieren. Da jetzt das so wichtige Hormon erzeugt werden kann, reguliert sich auch der Blutzuckerspiegel des Kindes. Auch der Hals des Kindes ist in der 15. SSW fertig, und es kann den Kopf nach links oder rechts drehen und auch nicken ist jetzt möglich.

    Auf der Zunge sprießen die ersten Geschmacksknospen, allerdings werden noch mehr dazukommen, wenn das Kind geboren wird, und als Kleinkind wird das Geschmacksempfinden noch deutlich besser als im späteren Erwachsenenalter sein. In der 15. SSW reagiert das Kind bereits auf Geräusche, es kann Musik hören, wenn auch nur sehr gedämpft.

    Die Mutter in der 15. SSW

    Die Gewichtszunahme in der 15. SSW ist für die Mutter noch nicht allzu sehr spürbar und Umstandsmode wird noch nicht unbedingt gebraucht. Für die meisten Frauen verläuft die 15. SSW sehr ruhig, sie fühlen sich wohl und da die Schwangerschaftshormone für eine gut durchblutete Haut und für schönes Haar sorgen, empfinden die werdenden Mütter diese Zeit als sehr angenehm. In der 15. SSW steigt aber auch der Östrogenspiegel im Blut und das führt bei einigen Frauen zu einem Phänomen, das als Schwangerschaftsdemenz bekannt ist.

    Diese besondere Form der Demenz sorgt für Vergesslichkeit. Die Wissenschaft hat dafür eine logische Erklärung: Die Mutter konzentriert sich jetzt mehr und mehr auf das Baby und scheinbar unwichtige Fragen werden einfach ausgeblendet oder eben vergessen. Die Schwangerschaftsdemenz hat keine bleibenden Folgen, nach der Geburt verschwindet sie von ganz alleine wieder.

    Der Arzt oder die Hebamme überprüfen bei der Vorsorgeuntersuchung in der 15. SSW neben dem Gewicht und dem Blutdruck der Mutter auch den Muttermund. Sollte sich der Muttermund zu diesem Zeitpunkt schon geöffnet haben, dann kann der Arzt eine Gebärmutterschlinge, eine sogenannte Cerclage legen, um eine Fehlgeburt in der 15. SSW zu verhindern. Diese Methode ist heute allerdings umstritten, da diese Cerclage ein erhöhtes Risiko für Infektionen darstellt.

    Zur Vorsorgeuntersuchung gehört auch eine Überprüfung des Fundusstandes. Gemeint ist damit der Abstand zwischen dem Schambein und dem Rand der Gebärmutter, der manuell ertastet werden kann. In der 15. Schwangerschaftswoche sollte dieser Abstand zwischen zwölf und 13 cm liegen. Frauen, die in der 15. SSW ein Ziehen im Bauch verspüren, sollten zwar den Arzt aufsuchen, aber nicht in Panik geraten. Der Grund für Schmerzen können die Harnwege sein, und der Arztbesuch ist wichtig, um ausschließen zu können, dass es sich nicht um eine Infektion handelt.

    Hebamme oder Klinik?

    Die 15. SSW ist welcher Monat? Es ist der vierte Monat und die werdende Mutter sollte sich langsam aber sicher Gedanken darüber machen, wer ihrem Kind auf die Welt helfen soll. Für die Geburt in einem Geburtshaus mit einer Hebamme spricht die persönliche Betreuung und die intime Atmosphäre, die eine Klinik so nicht bieten kann. Für die Entbindung in einer Klinik spricht die bestmögliche medizinische Versorgung für Mutter und Kind. Moderne Kliniken haben eine Intensivstation für Säuglinge und die Mediziner dort sind Fachärzte, die sich auch auf Frühgeburten und die Behandlung der Frühchen spezialisiert haben.

    Bild: © Depositphotos.com / eaniton

  • Die 16. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Die 16. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    In der 16. SSW wird der Bauch sichtbar und die Schwangerschaft wird für alle Außenstehenden sichtbar. Die Figur der meisten Frauen verändert sich deutlich, die Brüste werden größer, denn am Ende des vierten Schwangerschaftsmonats beginnt die Produktion der sogenannten Vormilch. Die Beschwerden und Anstrengungen in der frühen Phase der Schwangerschaft sind vergessen und die Mehrzahl der werdenden Mütter fühlt sich in der 16. SSW sehr wohl und zufrieden. Die Gewichtszunahme ist in der 16. SSW noch kein großes Thema, denn das Wachstum des Kindes und die Größe der Gebärmutter in der 16. SSW machen sich noch nicht bemerkbar.

    Welche Fortschritte macht das Baby in der 16. SSW?

    Die Größe des Fötus liegt in der 16. SSW bei rund zehn Zentimetern und das Baby wiegt ca. 90 Gramm. Die Proportionen sind jetzt weitgehend stimmig und in der 16. SSW wird das Kind seinen Körper weiter strecken. In den kommenden Wochen wird es einen richtigen Wachstumsschub bekommen und sein Gewicht mehr als verdoppeln. Die Organe sind fast fertig, und um seine Lungen- und Atemfunktion zu verbessern, wird es ab jetzt immer wieder Fruchtwasser einatmen und wieder ausspucken. Der Fötus ist sehr beweglich, er dreht sich von links nach rechts, macht auch gerne mal einen Salto und übt sich im Greifen. Hochauflösende Ultraschallbilder in der 16. SSW zeigen diese Aktivitäten sehr deutlich. Wenn in der 16. SSW Bilder gemacht werden, dann können die Eltern sehen, wie ihr Baby die Nabelschnur fest umklammert und bei diesem Training kräftig ins Schwitzen kommt, denn die Schweißdrüsen arbeiten bereits.

    Das Harnsystem und auch der Kreislauf haben in der 16. SSW ebenfalls ihre Tätigkeit aufgenommen, und auch die Schilddrüse wird in dieser Woche aktiv und beginnt damit, die ersten Hormone zu produzieren. In der 16. SSW ist sichtbar, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, denn das Geschlecht ist klar zu erkennen. An den Kuppen der Finger zeigen sich die ersten Rillen, und das Baby hat damit es etwas Einzigartiges, nämlich seinen Fingerabdruck. Die Jodversorgung spielt in dieser Phase der Schwangerschaft eine sehr wichtige Rolle, deshalb sollte die Mutter über eine ausgewogene Ernährung so viel wie möglich Jod zu sich nehmen.

    Was kann das Baby in der 16. SSW noch?

    Wenn das Baby sein „Sportprogramm“ absolviert, dann trainiert es besonders die Muskulatur des Rückens und des Nackens und das aus gutem Grund. Mit gezielten Bewegungen bereitet sich das Kind auf den aufrechten Gang vor und übt schon mal wie es ist, später zu laufen. Die Augen sind in der 16. SSW noch geschlossen und da das Gesicht noch sehr klein und schmal ist, wirken die Augen besonders groß. Die Mimik ist schon ausgeprägt und mit ein wenig Glück können die Eltern bei der Ultraschalluntersuchung sehen, wie ihr Kind Grimassen schneidet.

    Die Fähigkeit zu hören entwickelt sich in der 16. SSW weiter, allerdings kann vom Hören im eigentlichen Sinn noch keine Rede sein. Das Baby kann aber Geräusche aus seiner unmittelbaren Nähe hören, wie den Herzschlag oder die Magen- und Darmgeräusche der Mutter. Vor allem der regelmäßige Herzschlag vermittelt dem Baby ein sicheres Gefühl von Geborgenheit.

    So fühlt sich die Mutter in der 16. SSW

    Viele Frauen führen über ihre Schwangerschaft ein Tagebuch und fragen sich in der 16. SSW, welcher Monat bislang der angenehmste war. Sie werden feststellen, dass es der vierte Monat ist. Im vierten Monat, also in der 16. SSW fühlen sich die meisten Frauen rundherum wohl, sie sehen gesund aus, die vermehrte Durchblutung sorgt für einen rosigen Teint, kraftvolles glänzendes Haar und eine straffe Haut. Die Gebärmutter ist in der 16. SSW ungefähr so groß wie ein Handball und hat jetzt eine feste Konsistenz angenommen, damit das Baby optimal geschützt werden kann. Bei schlanken Frauen zeichnet sich jetzt zunehmend eine kleine Kugel ab, bei Frauen, die ein wenig mehr auf die Waage bringen, ist die Schwangerschaft noch nicht so deutlich zu sehen.

    Da die Gebärmutter stetig wächst, sind leicht ziehende Schmerzen im Unterleib nichts Besorgniserregendes. Die Mutterbänder, die mehr und mehr belastet werden, machen sich auf diese Weise bemerkbar. Wenn die Schmerzen sich jedoch verstärken oder über einen Zeitraum von mehreren Tagen anhalten, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt oder eine Hebamme aufgesucht werden, um mögliche Komplikationen ausschließen zu können.

    In der 16. Woche der Schwangerschaft entsteht ein erhöhter Bedarf an Mineralstoffen und das macht Frauen anfälliger für Probleme mit den Zähnen und dem Zahnfleisch. Die alte Hebammenweisheit, jede Schwangerschaft kostet die Mutter einen Zahn, ist zwar theoretisch immer noch richtig, aber eine gute Zahnprofilaxe kann heute Probleme mit den Zähnen und dem Zahnfleisch verhindern. Vor allem Entzündungen des Zahnfleisches sollte die werdende Mutter nicht ignorieren, denn diese Entzündungen können böse Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar zu einer Fehlgeburt führen.

    Vorsorge und Schmetterlinge im Bauch

    Auch wenn die 16. SSW so manche Beschwerden mit sich bringt, zum Beispiel im Magen- und Darmtrakt, für die meisten Frauen ist es eine unbeschwerte Zeit. Frauen, die nicht zum ersten Mal schwanger sind, fühlen zum ersten Mal, wie ihr Kind sich bewegt, Frauen, die noch kein Kind zur Welt gebracht haben, nehmen die Kindsbewegungen eher wie Schmetterlinge im Bauch wahr.

    In der 16. SSW stehen eine Reihe von pränatalen Untersuchungen und Tests an, wie zum Beispiel der Triple-Test. Mit diesem Test stellt der Arzt die Konzentration von drei unterschiedlichen Proteinen sowie die Anzahl der Hormone im Blut der Mutter fest. Diese Tests geben Auskunft darüber, ob das Kind mit einer Störung der Chromosomen und damit mit einem Down-Syndrom zur Welt kommt. Frauen, die zu den sogenannten Risikoschwangeren gehören, sollten in der 16. SSW eine Amniozentese, eine Untersuchung des Fruchtwassers machen lassen. Die Untersuchung des Fruchtwassers liefert deutliche Hinweise, ob das Kind eine genetische Störung hat, und auch das Down-Syndrom kann mit dieser Vorsorgeuntersuchung mit einer Wahrscheinlichkeit von 98 % nachgewiesen werden.

    Die Fruchtwasseruntersuchung ist vor allem Frauen zu empfehlen, die mit 40 Jahren oder älter schwanger werden. Auch wenn es in der Familie Erbkrankheiten gibt, dann bietet die Untersuchung des Fruchtwassers genaue Ergebnisse, ob das Kind gesund zu Welt kommen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / julief514