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  • 17. SSW – erholsame und ruhige Phase der Schwangerschaft

    17. SSW – erholsame und ruhige Phase der Schwangerschaft

    Frauen, die noch kein Kind geboren haben, fragen sich in der 17. SSW vielleicht, welcher Monat jetzt angebrochen ist. Die Antwort lautet: Die 17. SSW ist der Beginn des fünften Monats. Die Mehrzahl der Frauen hat sich zu diesem Zeitpunkt mit der Schwangerschaft arrangiert und auf die körperlichen Veränderungen eingestellt. Da in der 17. SSW der Bauch noch nicht allzu rund ist, sind die meisten Frauen noch sehr aktiv, sie arbeiten, treiben Sport und haben Spaß am gesellschaftlichen Leben. Auch das Kind empfindet diese Zeit als ruhig und sehr erholsam, es fängt an seine Fettschichten aufzubauen und kann jetzt zum ersten Mal seine Bewegungen gut koordinieren.

    Das Baby in der 17. SSW

    In der 17. SSW beobachtet der Arzt das Baby sehr genau, und nicht selten wird bei der Untersuchung der bisher errechnete Geburtstermin noch einmal korrigiert. Der Arzt berechnet die Größe in der 17. SSW und wenn alles nach Plan verläuft, dann misst das Baby jetzt zwischen elf und 13 Zentimetern. Da das Baby in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt hat, wiegt es nun zwischen 100 und 140 Gramm. Auch der Umfang der Brust und des Kopfes, aber auch die Länge des Oberschenkels spielt jetzt eine wichtige Rolle, denn sie geben verlässliche Informationen über den Stand der Schwangerschaft.

    Auf die Eltern wartet in dieser Woche der Schwangerschaft erstmals ein besonders schönes Erlebnis, denn sie können durch das Ultraschallgerät die Herztöne des Babys hören, auch die Ultraschallbilder in der 17. SSW machen den Eltern klar, dass sie in Zukunft nicht mehr nur zu zweit, sondern zu dritt sein werden. Das Baby beschäftigt sich derweil mit seinem Wachstum, denn in der 17. SSW wächst das Baby nicht nur in der Länge, aus einer knorpelartigen Substanz bilden sich in dieser Phase der Schwangerschaft auch langsam die Skelettknochen. Auch die Nägel an den Fingern und Zehen prägen sich nun aus und um das Rückenmark und die Nervenzellen legt sich eine schützende Hülle.

    Die Reizleitungen, die sich durch die Nervenbahnen ziehen, nehmen jetzt Gestalt an, und in der 17. SSW wird das sogenannte Myelin gebildet, was in der Zukunft wichtige Aufgaben übernimmt. Besonders spannend ist aber, dass sich in der 17. SSW die Gesichtszüge des Kindes bilden. Die Augen sind jetzt nicht mehr an der Seite, sondern vorne und auch die Ohren haben ihre Position gefunden. Wenn in der 17. SSW die Bewegungen des Kindes sehr lebhaft sind, dann ist das vollkommen in Ordnung, denn das Baby freut sich über seine Beweglichkeit und trainiert seine Reflexe und auch seine Muskeln. Die immer besser funktionierende Koordination der Bewegungen zeigt deutlich, dass das Gehirn und die Nervenbahnen jetzt schon aktiv arbeiten.

    Gut ausgeprägt ist in der 17. SSW bereits das Gehör, wenn es zum Beispiel zu einem lauten Geräusch wie einem plötzlichen Knall kommt, dann zuckt das Baby zusammen. Es kann jetzt auch Berührungen wahrnehmen und freut sich, wenn die Mutter den Bauch sanft streichelt. Dieses Streicheln beruhigt das Baby und es trainiert gleichzeitig auch seinen Gleichgewichtssinn. Die Mutter sollte daher jeden Tag mit ihrem Kind eine kleine Kuschelstunde einlegen.

    Wie fühlt sich die Mutter in der 17. SSW?

    Die meisten werdenden Mütter fühlen sich in dieser Schwangerschaftswoche sehr wohl. Frauen, die schon ein Baby geboren haben, fühlen in der 17. SSW die ersten Bewegungen und da die Gebärmutter kontinuierlich an Größe zunimmt, machen sich die Mutterbänder erstmals bemerkbar. Schwanger in der 17. Woche heißt aber auch, dass sich jetzt äußerlich ebenfalls einiges verändert. So färben sich die Brustwarzen und die Warzenhöfe dunkelbraun und auf der Mitte des Bauches zeigt sich die sogenannte Linea Negra, eine dunkle schmale Linie, die ungefähr vom Nabel bis hin zum Schambein reicht. Auch an anderen Stellen des Körpers sind Pigmentierungen zu erkennen, die aber nach der Entbindung immer blasser werden und dann irgendwann ganz verschwinden werden.

    Der Ischias-Nerv, der genau unter der Gebärmutter verläuft, kann sich in der 17. SSW schmerzhaft bemerkbar machen. Vor allem bei einseitigen Bewegungen kommt es nicht selten zu sehr heftigen Schmerzen, daher sollten langes Stehen und Laufen nach Möglichkeit vermieden werden. Um nachts besser und erholsamer schlafen zu können, ist es eine gute Idee, ein Stillkissen mit ins Bett zu nehmen, denn dieses speziell geformte Kissen sorgt für eine spürbare Entlastung.

    Die meisten Frauen verzeichnen in der 17. SSW keine große Gewichtszunahme, aber sie kommen deutlich schneller ins Schwitzen als sonst. Das liegt an der permanent größer werdenden Blutmenge, die die Körpertemperatur nach oben steigen lässt. Eine gesunde und vor allem ausgewogene, vollwertige Ernährung ist ab jetzt ein Muss für die Mutter, denn das Baby braucht vor allem reichlich Jod, Eisen und Kalzium. Frisches Blattgemüse wie beispielsweise Spinat, aber auch Fleisch, Hülsenfrüchte und Getreideprodukte sollten in der 17. SSW auf dem Speiseplan stehen. Wenn die Versorgung mit Eisen durch die Ernährung nicht ausreichen sollte, dann wird der Arzt ein entsprechendes Präparat verschreiben.

    So wichtig ist die Pflege der Venen in der 17. SSW

    Da die Gebärmutter und das Kind tüchtig wachsen, muss der Kreislauf der Mutter in den kommenden Wochen und Monaten wahre Höchstleistungen vollbringen. Das führt wiederum zu einem verstärkten Druck auf die Venen und rund die Hälfte der Schwangeren leidet unter Varizen, einer Erweiterung der Venen. Vor allem Frauen, die Zwillinge erwarten oder die vielleicht durch ihren Beruf bedingt, lange stehen müssen, die können Krampfadern oder Hämorrhoiden bekommen. Auch Krampfadern im Schambereich sind möglich, die aber nach der Entbindung recht schnell wieder verschwunden sind. Bilden sich in den Beinen Krampfadern, dann haben die betroffenen Frauen leider noch länger damit zu tun. Eine Erweiterung der Venen kann unangenehm und auch schmerzhaft sein, eine regelmäßige Pflege der Venen ist daher unerlässlich.

    Sport ist eine gute Möglichkeit, um das Venenleiden zu bekämpfen, aber es sollte sich um einen sanften Sport handeln. Vitamin C hat die Fähigkeit, die Venen elastisch zu erhalten und auch Beckenbodengymnastik stärkt die Venen und bereitet zudem den Körper auf die kommenden Belastungen durch die Schwangerschaft optimal vor. Salben auf Kräuterbasis sind perfekt für die Pflege der Venen, und auch Stützstrümpfe leisten in der Schwangerschaft gute Dienste.

    Bild: © Depositphotos.com / photography33

  • Gift mit Gift bekämpfen – wie funktioniert Atropin?

    Gift mit Gift bekämpfen – wie funktioniert Atropin?

    Die Terroranschläge von Paris haben nicht nur Frankreich in einen akuten Alarmzustand versetzt, in ganz Europa steigt auch die Gefahr, dass es weitere Anschläge geben könnte. Nach internationalen Geheimdienstberichten fürchtet Frankreich, dass es auch zu Anschlägen mit chemischen und biologischen Waffen kommen kann. Deshalb hat die französische Regierung angeordnet, um für alle Gefahrenfälle gerüstet zu sein, dass die nationalen Vorräte an Atropinsulfat aufgefüllt werden. Atropin ist ein hochwirksames Gift, und auch Atropinsulfat ist giftig, aber es wirkt als Gegengift und kann Leben retten.

    Atropin – Gift und Gegengift

    Gelangt Atropin in einer höheren Dosis in die Blutbahn, dann führt es zum Tode. Die ersten Anzeichen für eine Vergiftung durch Atropin sind Herzrasen, Schweißausbrüche, ein Erschlaffen der Muskulatur und schwere Sehstörungen. Das Gift aus der Tollkirsche greift das Nervensystem an und versetzt den Organismus in einen Ausnahmezustand. Bei einer zu hohen Dosis Atropin werden extrem viele Stresshormone ausgeschüttet, die schnell zum Tode führen, wenn sie in die Blutbahn geraten. Seltsam ist in diesem Zusammenhang, dass das französische Gesundheitsministerium jetzt große Mengen Atropinsulfat ankauft und an Krankenhäuser und Arztpraxen verteilen lässt. Als Grund nennt die französische Regierung, dass das Atropinsulfat angesichts der drohenden Anschlagsgefahr als Medikament für den Notfall gebraucht wird. Es kann nämlich bei einem Attentat, bei dem chemische Waffen zum Einsatz kommen, Menschenleben retten. Wenn chemische Kampfstoffe ins Spiel kommen, gibt es kein anderes Gegengift, nur Atropinsulfat stellt eine wirksame Gegenmaßnahme dar, das schreibt der „Figaro“ unter Berufung auf die Regierung.

    Tödliches Nervengift

    Wie kann ein Mittel, das eigentlich eine tödliche Wirkung hat, als Medikament eingesetzt werden, um ein anderes Gift effektiv bekämpfen? Um die Funktionalität von Atropin zu verstehen, muss man sich mit den chemischen Giften im menschlichen Körper befassen. Sollte zum Beispiel das Nervengift Sarin als Waffe eingesetzt werden, dann wird ein körpereigenes Enzym außer Gefecht gesetzt, die Acetylcholin-Esterase. Dieses Enzym ist eigentlich dafür zuständig, den Botenstoff Acetylcholin abzubauen. Geschieht das nicht, weil der Körper ein Nervengift wie Sarin aufgenommen hat, dann kann sich dieses Gift sehr schnell in einer sehr hohen Konzentration in den Nervenzellen sammeln. Die Nervenzellen reagieren, in dem sie zur Hochform auflaufen, die Betroffenen bekommen heftiges Nasenbluten, Augenschmerzen, sie geraten in Atemnot, es kommt zu Krämpfen und Erbrechen bis zur Bewusstlosigkeit, und schließlich zum Tod durch Atemstillstand.

    Atropin hebt die toxische Wirkung auf

    Wenn die Nervenzellen mit einem Nervengift gefüllt werden, wird Atropinsulfat eingesetzt, denn dieses Gift hebt die Wirkung des Nervengiftes wieder auf. Es blockiert die Rezeptoren, die das Acetylcholin normalerweise braucht, um andocken zu können. Auf diese Weise wird das Gift schnell unwirksam, ganz gleich, wie hoch die Dosis des Giftes in den Nervenzellen auch sein mag. Diese Besonderheit, die Atropin eigentlich so gefährlich macht, rettet im Ernstfall das Leben. Die Wirkung kann nur deshalb entstehen, weil das Gift in Anwesenheit eines anderen Giftes seine tödliche Kraft nicht mehr entfalten kann. Kommt es zum Beispiel zu einem Angriff mit Sarin, dann müssten alle, die das Gift eingeatmet haben, so schnell wie möglich zwei Milligramm Atropinsulfat bekommen, und zwar per Infektion direkt in die Blutbahn. Wie gut die Wirkung ist oder ob es zu bleibenden Schäden im Nervensystem kommt, das hängt immer davon ab, wie schnell das Atropinsulfat verabreicht wird.

    Frankreich will offenbar nichts mehr dem Zufall überlassen und gerüstet sein, falls es zu einer Attacke mit Nervengift kommt. Besonders groß ist die Angst vor Sarin, denn das Nervengift ist heimtückisch. Sarin ist unsichtbar, man kann es nicht riechen und auch nicht schmecken, aber schon wenige Tropfen reichen aus, um viele Menschen zu töten. Was es so gefährlich macht, ist aber die Tatsache, dass es auch über die Haut aufgenommen wird.

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  • Hammerzehen – schicke Schuhe und die möglichen Folgen

    Hammerzehen – schicke Schuhe und die möglichen Folgen

    Frauen und Schuhe – das ist so etwas wie eine Liebesgeschichte. Während sich die meisten Männer statistisch nur zwei Paar Schuhe pro Jahr kaufen, kommen viele Frauen auf die gleiche Zahl, allerdings wöchentlich. Flache Schuhe sind bequem und gesund für die Füße, aber leider sehen Schuhe ohne Absatz nur halb so gut aus wie die schicken Modelle, deren Absatz bei zehn und mehr Zentimetern liegt. Vor allem junge Frauen kaufen Schuhe aus rein ästhetischen Gesichtspunkten und wundern sich dann, dass ihre Zehen nach einer bestimmten Zeit nicht mehr ganz so attraktiv aussehen, weil sich Hammerzehen gebildet haben.

    Was sind Hammerzehen?

    In den meisten Schuhen, die sehr schick sind und die sie sehr hohe Absätze haben, fühlen sich die Füße wie in einem Schraubstock. Sie werden zusammengequetscht und das verursacht höllische Schmerzen beim Gehen. Immer öfter diagnostizieren Ärzte und auch Fußpflegerinnen sogenannte Hammerzehen, die auch unter den Namen Klauen- oder Krallenzehnen bekannt sind. In der Regel verformen sich entweder einer oder die mittleren drei Zehen und verformen den Fuß dauerhaft. Der Grund für diese Verformung ist, dass sich die Mittelgelenke der Zehen in den zu engen und hohen Schuhen ständig beugen müssen und am Schuh scheuern. Passiert das ständig, dann versteifen sich die betroffenen Zehen und lagern nicht selten auch übereinander. Besonders schlimm sind Hammerzehen, wenn die Gelenkkapsel reißt, denn dann werden die Schmerzen quälend, vor allem unter der Fußsohle.

    Die Ursachen für Hammerzehen

    Bei vielen Frauen entstehen Hammerzehen, wenn die Schuhe zu eng und auch zu hoch sind. Aber es gibt noch andere Ursachen dafür, dass sich schmerzhafte Hammerzehen bilden, wie zum Beispiel ein Spreizfuß, ein Hohlfuß oder ein Ballenzeh. Beim Ballenzeh oder Hallux valgus, ist der große Zeh dermaßen verformt, dass er gegen die übrigen Zehen drückt und sie immer weiter nach außen drückt. Auch rheumatische Erkrankungen gehören zu den Ursachen für Hammerzehen und auch bei Patienten mit Diabetes mellitus bilden sich häufig Hammerzehen. Spastische Lähmung begünstigt ebenfalls die Verformung der Zehen, besonders dann, wenn der Betroffene in den Füßen Muskelkrämpfe hat.

    Nicht immer schmerzhaft

    Ein Grund, warum viele Frauen, die zu enge und zu hohe Schuhe tragen, lange Zeit nicht merken, dass sich ein Hammerzeh gebildet hat, ist, dass Hammerzehen über einen längeren Zeitpunkt keine Beschwerden wie zum Beispiel Schmerzen verursachen. Eines der ersten Anzeichen für Hammerzehen sind, dass die Schuhe anfangen, unangenehm zu drücken. An der Rückseite der beginnenden Hammerzehen bilden sich vermehrt Schwielen aus harter Hornhaut und auch Hühneraugen sind in diesem Zusammenhang keine Seltenheit. Frauen, die auch in diesem Stadium außer einem Hühneraugenpflaster nichts unternehmen, müssen damit leben, dass die Schmerzen immer schlimmer werden.

    Wie können Hammerzehen behandelt werden?

    Durch zu enge und hohe Schuhe rutschen die Füße nach vorne, sie werden zusammengedrückt und der vordere Teil des Fußes wird über Gebühr belastet. Wenn die Zehen noch beweglich sind, dann kann ein Podologe, ein medizinischer Fußpfleger, zum Beispiel mit Einlagen aus Silikon helfen. Diese Einlagen schützen die Zehen vor Druck und auch vor der Reibung der Zehen im Schuh. Diese sogenannten Orthosen werden immer individuell gefertigt und dann angepasst. Wenn sich bereits eine Hornhautschicht gebildet hat, dann kann diese mit der Hilfe eines Skalpells abgetragen werden, und je früher mit der Behandlung begonnen wird, umso so effektiver ist der Schutz vor einem Hammerzeh. Wenn alle diese Maßnahmen nicht mehr helfen, dann bleibt nur noch die Operation. Sollten die Zehen schon versteift sein und sich mit den Händen nicht mehr strecken lassen, dann können Hammerzehen nur noch operiert werden. Die meisten Hammerzehen können ambulant und mit einer örtlichen Betäubung operiert werden. Während der OP werden die Sehnen gestreckt, verlagert und das Gelenk wird wieder begradigt.

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  • Die 22. SSW – das Baby legt an Gewicht zu

    Die 22. SSW – das Baby legt an Gewicht zu

    Wenn die Mutter Ultraschallbilder in der 22. SSW sieht, dann wird sie feststellen, dass ihr Baby fast schon wie ein neugeborenes Kind aussieht, allerdings fehlen noch die so wichtigen Fettreserven. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass das Baby die Gewichtszunahme in der 22. SSW weiter forcieren wird. Wenn die Mutter sich vielleicht fragt: Die 22. SSW ist welcher Monat? – Es ist die Mitte des sechsten Monats und das zweite Trimester der Schwangerschaft. Viele Frauen entwickeln in dieser Phase einen großen Appetit und ihr Gewicht wird in regelmäßigen Abständen immer weiter zunehmen.

    Die 22. SSW – das Baby trainiert

    Der Arzt wird im sechsten Monat die zweite große Ultraschalluntersuchung machen und feststellen, dass das Baby jetzt 28 cm groß ist. In der 22. SSW ist das Baby wie schwer? Es wiegt jetzt rund 475 Gramm und für das Baby gilt ab der 22. SSW: Gewicht geht vor Wachstum. In der 22. SSW hat das Baby bereits fertig geformte Lippen und auch die Augen und Augenlider sind schon fertig entwickelt. Das Baby hat Haare, Augenbrauen und Wimpern, die aber ebenso wie die Iris der Augen, noch keine Farbpigmente haben, sondern wie ein sehr feiner, weicher weißer Flaum aussehen.

    Das Baby beginnt in der 22. SSW damit, seinen Tastsinn zu trainieren, es kann seine Hände falten und spielt mit seinen Füßen oder mit der Nabelschnur. Außerdem entdeckt es jetzt sein Gesicht und seinen Körper und es fängt an, intensiv Gymnastik zu treiben. Auch die Proportionen stimmen jetzt überein, denn Arme und Beine passen, was die Größe angeht, zum Körper.

    Auch die einzelnen Hautschichten sind in der 22. SSW schon fertig ausgebildet, aber die Haut wirkt noch recht runzelig, da die Fettpolster fehlen. Der Anteil an Körperfett liegt zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft bei rund einem Prozent. Mit dem Aufbau der so wichtigen Fettschicht geht es jetzt sehr schnell voran. Das Baby hat in der 22. SSW eine sogenannte braune Fettschicht, die dem Körperfett sehr ähnlich sieht und die auch in Energie umgewandelt werden kann. In ersten Ansätzen ist das Kind jetzt bereits in der Lage, seinen Wärmehaushalt selbst zu regulieren.

    Die Organe wachsen

    Die Organe des Babys wachsen in der 22. SSW kontinuierlich weiter und das gilt auch für die Bauchspeicheldrüse. Seine Arbeit hat das wichtige Organ schon vor einiger Zeit aufgenommen, jetzt folgen die Feinarbeiten. Der Herzschlag des Babys ist jetzt schon deutlich zu hören, und wenn der werdende Vater sein Ohr auf den Bauch der Mutter legt, dann kann er das Herz des Babys vernehmen. Unter den Zahnleisten sind in der 22. SSW kleine Knospen zu sehen, aus denen sich später die Milchzähne herausbilden werden.

    Zum ersten Mal kann das Kind seine Mutter mit einem Schluckauf überraschen, der sich durch ein rhythmisches Zucken auf der Bauchdecke bemerkbar macht. Der Schluckauf entsteht, weil das Baby damit begonnen hat, das Fruchtwasser ein- und wieder auszuatmen. Dieses vorsichtige Trinken ist wichtig, denn damit trainiert das Baby seine Fähigkeit, zu atmen. Auch nach der Geburt wird das Baby noch öfter einen Schluckauf haben, denn es dauert seine Zeit, bis die Entwicklung des Zwerchfells komplett abgeschlossen ist.

    Wie fühlt sich die Mutter in der 22. SSW?

    In der 22. Schwangerschaftswoche wölbt sich der Bauch schon sichtbar und es wird Zeit, die enge Jeans gegen bequeme Schwangerschaftsmode zu tauschen. Da das Baby seinen Körper entdeckt, werden in der 22. SSW die Kindsbewegungen stärker und es wird ab jetzt mehr und mehr ein Füßchen oder ein Händchen an der Bauchdecke der Mutter zu sehen sein.

    Ab der 22. SSW hat die Mutter einen erhöhten Bedarf an Magnesium, denn das Spurenelement ist für die Funktionen der Muskeln, des Nervensystems und auch des Immunsystems von großer Bedeutung. In der Regel wird Magnesium mit der normalen Nahrung aufgenommen, aber in der Schwangerschaft braucht das Baby einen großen Teil des Magnesiums. Deshalb sollte die Mutter ihren Speiseplan entsprechend umstellen. Nüsse und grünes Gemüse, viele Vollkornprodukte und vor allem Milch und alles, was aus Milch gemacht wird, ist jetzt wichtig und sollte daher auf dem Speiseplan stehen.

    Wenn es an Magnesium mangelt, dann führt das zu Muskelschmerzen und Magenkrämpfen. Im schlimmsten Fall kann ein Magnesiummangel vorzeitige Wehen und damit auch eine Fehlgeburt in der 22. SSW auslösen. Der Arzt wird in der 22. SSW Blutuntersuchungen machen, um festzustellen, ob die Menge an Magnesium stimmt. Wenn das nicht der Fall ist, dann muss die Mutter die Nahrung umstellen und eventuell auch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel nehmen.

    Da die Schleimhäute in der 22. SSW stärker durchblutet werden, kann es zu Nasen- und Zahnfleischblutungen kommen und da die Gebärmutter gegen den Magen der Mutter drückt, macht Sodbrennen der Mutter immer mehr zu schaffen. Bewährte Hausmittel wie das Kauen von Mandeln, ein Glas Milch und auch ein Stück frische Ananas, können das Problem aber schnell beheben.

    Wie gefährlich ist eine Frühgeburt in der 22. SSW?

    Wenn die Mutter in der 22. SSW Wehen bekommt, dann werden Ärzte versuchen, die frühe Geburt zu verhindern. Wenn es nicht gelingt, mit wehenhemmenden Mitteln die Geburt zu stoppen, dann ist das Kind, das geboren wird, nicht lebensfähig. In diesem Fall wird das Baby im Sterben betreut, die Mutter wird das Kind in den Armen halten dürfen, um sich zu verabschieden. In vereinzelten Fällen entschließen sich die Ärzte in Absprache mit den Eltern, den Versuch zu machen, das Kind doch medizinisch zu betreuen. Fällt die Entscheidung für das Leben, dann leiden 20-30% der Kinder später an schweren geistigen und körperlichen Behinderungen.

    Die meisten Frühgeburten in der 22. SSW werden durch eine Infektion ausgelöst, aber auch eine Fehlentwicklung des Babys kann dafür sorgen, dass die Fruchtblase vorzeitig platzt und die Geburtswehen einsetzen. Diese Wehen versuchen die Mediziner dann mit der Hilfe von wehenhemmenden Mitteln zu unterdrücken, sogenannten Tokolytika. Zwar können diese Mittel die Ursachen der Wehen nicht behandeln, aber auf diese Weise gelingt es oftmals, wertvolle Zeit zu gewinnen. Durch diese gewonnene Zeit haben die Lungen die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln, denn es kommt in dieser Situation auf jeden Tag an, den das Kind im Mutterleib verbleiben kann.

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  • Die 23. SSW – die Feinarbeiten beginnen

    Die 23. SSW – die Feinarbeiten beginnen

    Die körperliche Entwicklung des Babys ist in der 23. SSW so gut wie abgeschlossen, was noch fehlt, das sind die Feinarbeiten. Die Organe funktionieren immer besser und die Entwicklung ist für die Mutter in der 23. SSW auf dem Ultraschall gut sichtbar. Wird in der 23. SSW ein Bild in 3D gemacht, dann kann die Mutter die Gliedmaßen, aber auch die Ohren und die Augen gut erkennen. Aber nicht nur das Baby erlebt in der 23. SSW eine ruhige Zeit, auch die Mutter kann die 23. SSW nutzen, um sich auszuruhen, denn die Schwangerschaft macht in dieser Phase kaum nennenswerte Probleme.

    Wie geht es dem Baby in der 23. SSW?

    Die 23. SSW wird als welcher Monat in die Geschichte der Schwangerschaft eingehen? Vielleicht als die Woche, in der das Baby kräftig zunimmt. Die SSW 23 spielt bei der Gewichtszunahme des Babys eine wichtige Rolle, denn gegenüber den vergangenen Wochen legt das Kind jetzt richtig zu und bringt im Schnitt 580 Gramm auf die Waage. Auch wenn es um das Wachstum geht, dann hat das Baby einen großen Schritt nach vorne gemacht und misst jetzt vom Scheitel bis zur Sohle zwischen 29 und 30 cm.

    In der 23. SSW sind die Kindsbewegungen gut zu spüren, denn das Baby intensiviert sein Bewegungsprogramm. Es trainiert seine Reflexe und es kann seine Bewegungen immer besser steuern und koordinieren. Wenn sich das Baby in der 23. SSW heftig bewegt, dann ist das für die Mutter nicht nur spürbar, sie kann die Bewegungen auch von außen sehen. Mal ist es ein Fuß, mal eine Hand, die sich auf der Bauchdecke abzeichnet. Das Baby entwickelt sich in der 23. SSW zu einem kleinen Boxer und da die Boxhiebe an Kraft zunehmen, sind diese sportlichen Aktivitäten für die Mutter nicht selten schmerzhaft.

    Das Baby prägt in der 23. SSW seine Fähigkeiten der Wahrnehmung immer weiter aus und seine Gehirnströme sind denen eines neugeborenen Kindes bereits sehr ähnlich. Zum ersten Mal hat das Kind die Fähigkeit sich zu erinnern, und die Stimmen der Eltern werden ebenso wie Musik oder auch Geschichten, die die Mutter vorliest, im Gehirn abgespeichert.

    In der 23. SSW öffnen sich die Nasenlöcher und auch die Entwicklung der Lungen und des Lungenkreislaufs geht zügig voran. Das Baby atmet jetzt immer öfter und auch intensiver Fruchtwasser ein, aber da sich das Zwerchfell erst nach der Geburt vollständig entwickeln wird, bekommt es immer häufiger einen heftigen Schluckauf. Die ersten kleinen Fettpolster bilden sich aus, aber das Baby hat zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft noch nicht die Fähigkeit, seinen Wärmehaushalt eigenständig zu regulieren.

    Wie fühlt sich die Mutter in der 23. SSW?

    Viele Frauen verspüren in der 23. SSW eine deutliche Gewichtszunahme und da das Baby recht aktiv ist, führen die Bewegungen in der 23. SSW dazu, dass der Bauch oft hart wird. Sodbrennen ist jetzt einer der ständigen Begleiter der Mutter und auch Schmerzen in den Bändern und Rücken machen den meisten Frauen zu schaffen. Mit dem Wachstum und der Gewichtszunahme des Babys steigt auch der Druck auf die Blase und die Mutter muss öfter zur Toilette gehen.

    Der obere Rand der Gebärmutter kann in der 23. SSW ungefähr drei Zentimeter über dem Nabel ertastet werden. Der Nabel wölbt sich jetzt auch immer stärker hervor, er nimmt nach der Geburt aber sehr schnell wieder seine ursprüngliche Form an. Der seelische und körperliche Kontakt zwischen der Mutter und ihrem Kind wird in der 23. SSW intensiviert, denn in dieser Phase der Schwangerschaft kann die Mutter ihr Kind sehr stark spüren. Körperlich ist die 23. SSW für die werdende Mutter nicht immer so einfach. Ein plötzlicher Abfall des Blutdrucks und Schwindelanfälle sind keine Seltenheit, vor allem dann, wenn die Mutter zu schnell aufsteht. Der Kreislauf kann aufgrund des vergrößerten Blutvolumens und durch die Schwangerschaftshormone, die die Gefäße lockern, für Probleme sorgen. Das stetig zunehmende Gewicht des Kindes und der Gebärmutter macht es dem Kreislauf nicht immer leicht, das Blut aus den Gliedmaßen zum Herzen zurück zu pumpen. Hilfreich ist es hier, die Beine, wann immer sich die Möglichkeit dazu bietet, hoch zu legen, denn das entlastet beim Aufstehen den Kreislauf.

    Erste Vorbereitungen werden getroffen

    In der 23. SSW wird es langsam Zeit, schon erste Vorbereitungen für die Geburt zu treffen. Wo soll das Baby zur Welt kommen? In einer Klinik, in einem Geburtshaus oder vielleicht zu Hause? Frauen, die noch kein Kind zur Welt gebracht haben, sollten auf Nummer sicher gehen und eine Geburtsklinik wählen, aber auch Frauen, die schon einmal ein Frühchen geboren haben, sind in einer Klinik besser aufgehoben, die eine Intensivstation für Säuglinge hat. Frauen, die schon ein Kind ohne Probleme zur Welt gebracht haben, können ihr Kind zusammen mit einer erfahrenen Hebamme in der heimischen Umgebung oder auch in einem Geburtshaus entbinden.

    In der 23. SSW sollte auch die Frage geklärt werden, ob der Partner bei der Geburt dabei sein soll oder nicht. Viele Männer sind bereit, ihre Frau zum Arzt oder auch zur Schwangerschaftsgymnastik zu begleiten, aber beim Wort Kreißsaal blocken sie ab. Frauen, die möchten, dass ihr Partner sie während der Geburt tatkräftig unterstützt, sollten jetzt mit der Hebamme oder mit dem Arzt ein gemeinsames Gespräch vereinbaren.

    Wie gefährlich ist eine Geburt in der 23. SSW?

    Wie hoch ist in der 23. SSW die Überlebenschance für das Baby? Die Chancen stehen bei rund 53 %, dass das Kind eine so frühe Geburt überleben wird. Dank moderner Medizin ist es zwar möglich, das Kind auch außerhalb des schützenden Mutterleibs zu versorgen, aber die Spätfolgen können gravierend sein. Wenn die Mutter in der 23. SSW Wehen bekommt, dann werden die Ärzte alles unternehmen, um eine Geburt zu verhindern. Wenn das Kind aber auf die Welt drängt, dann muss es intensivmedizinisch betreut werden. Das heißt, ein Frühchen in der 23. SSW muss sowohl künstlich beatmet als auch künstlich ernährt werden. Große Probleme werden das Herz und die Lungen machen, denn vor allem die Lungen sind noch nicht entwickelt, die Lungenflügel sind noch verklebt. Zu den geringen Überlebenschancen kommen neurologische Defizite, die dem Kind später zu schaffen machen.

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  • Selbstbräuner – wie schädlich ist die Bräunung aus der Tube?

    Selbstbräuner – wie schädlich ist die Bräunung aus der Tube?

    Der Sommer ist vorbei, aber viele wollen das Ferienfeeling gerne noch ein bisschen verlängern. Um die Bräune über die dunkle Jahreszeit zu retten, greifen sie zu einem Selbstbräuner, damit der Teint noch lange an Sonne, Palmen und Strand erinnert. Jetzt gibt es aber Berichte in den Medien, die den zahlreichen Selbstbräunern kein allzu gutes Zeugnis ausstellen, und das verunsichert diejenigen, die die Ferienzeit mit einem Selbstbräuner ein wenig verlängern wollen. Was ist dran an diesen Berichten und wie gefährlich sind Selbstbräuner tatsächlich?

    Wie gefährlich sind die Wirkstoffe im Selbstbräuner?

    Die meisten Selbstbräuner enthalten den Wirkstoff Dihydroxyaceton, kurz DHA genannt. Dieser Wirkstoff reagiert mit den Eiweißstoffen in der Hornschicht der Haut und dieser Vorgang macht eine Bräunung der Haut erst möglich. Als Grundregel gilt, je dicker die Hornschicht der Haut ist, umso stärker fällt auch die Bräunung aus. Besonders stark färben sich zum Beispiel die Innenflächen der Hand, etwas das vielen vielleicht schon mal aufgefallen ist, die sich nach dem Eincremen mit einem Selbstbräuner die Hände nicht gründlich genug gewaschen haben. DHA ist ein an sich unschädlicher Stoff und er gehört in einer anderen chemischen Zusammensetzung sogar zum menschlichen Stoffwechsel. Was einen Selbstbräuner aber gefährlich machen kann, das ist das Formaldehyd, was dem DHA in den Selbstbräunern beigemischt worden ist.

    Wie kann man einen guten Selbstbräuner erkennen?

    Das Formaldehyd im Selbstbräuner entsteht immer nur dann, wenn das DHA in seine Bestandteile zerfällt und sich zersetzt. Diese Reaktion tritt immer dann ein, wenn die Haut, die mit dem Selbstbräuner behandelt wurde, beispielsweise der Sonne ausgesetzt wird. Auch wenn der Selbstbräuner nicht mehr ganz so frisch ist, dann begünstigt das den Zerfall und die Zersetzung des DHA und es wird Formaldehyd freigesetzt. Wer vielleicht noch eine Tube Selbstbräuner im Schrank hat, die noch aus dem vergangenen Jahr stammt, der ist also gut beraten, diese Tube sofort zu entsorgen. Selbstbräuner, die viel schädliches Formaldehyd enthalten, machen sich auch durch einen unangenehmen stechenden Geruch bemerkbar. Wer sich eine Tube Selbstbräuner kauft, der sollte diese Tube möglichst kühl und dunkel lagern und den Selbstbräuner nicht mehr benutzen, wenn das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Wenn diese Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden, dann geht von einem Selbstbräuner keine Gefahr aus.

    Selbstbräuner – besser als UV-Licht

    Dass intensives UV-Licht für die Haut nicht gesund ist, das hat sich mittlerweile herumgesprochen und auch der häufige Gang auf die Sonnenbank ist für die Haut nicht empfehlenswert. Eine gute Alternative stellen Selbstbräuner dar, denn das Eincremen mit einem Selbstbräuner birgt deutlich weniger Gefahren als ein Sonnenbad in der prallen Mittagssonne oder ein Besuch auf der Sonnenbank. Ein weitverbreiteter Irrtum ist aber, dass ein Selbstbräuner auch ein guter Schutz gegen die Sonne ist, denn das ist definitiv nicht der Fall. Wer sich mit Selbstbräuner eincremt und dann in die Sonne legt, der sollte sich nicht wundern, wenn ein schmerzhafter Sonnenbrand entsteht. Um die Haut bei einem Sonnenbad zu schützen, sollte es immer eine Sonnencreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor sein.

    Gibt es allergische Reaktionen?

    Es gibt im Zusammenhang mit Selbstbräunern immer mal wieder allergische Reaktionen, die aber nicht auf den Selbstbräuner zurückzuführen sind, sondern vielmehr auf die Duftstoffe, die in den meisten Selbstbräunern enthalten sind. Fast alle Selbstbräuner haben ursprünglich einen nicht sonderlich angenehmen Geruch. Diesen Geruch wollen die Hersteller überdecken und fügen den Selbstbräunern einen Duftstoff hinzu. Wer bei einem Selbstbräuner auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte einen Selbstbräuner mit natürlichen Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Walnuss wählen. Diese natürlichen Wirkstoffe können die Haut nicht reizen, sie sind ebenso wirksam wie andere Selbstbräuner, und wer eine empfindliche Haut hat oder zu allergischen Reaktionen neigt, der wird mit diesen Selbstbräunern gut zurechtkommen.

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