Schlagwort: Schmerzen

  • Ambrosia – Plage für Allergiker

    Ambrosia – Plage für Allergiker

    Im Juli blüht die aus Amerika eingeschleppte Pflanze Ambrosia, die eine Plage für Allergiker darstellt. Kennzeichnend für die Beschwerden sind eine ständige laufende Nase und Augenjucken.

     

    Drohende Plage für Allergiker durch Ambrosia

    Experten zufolge ist die Ambrosia einer der Pflanzen, die mit den stärksten Allergenen belastet ist. Dabei können ihre Pollen sehr schwere allergische Symptome hervorrufen. Beispielsweise ständiges Naselaufen und Augentränen. Im schlimmsten Fall ist die Ambrosia sogar der Auslöser für schwere Asthmasymptome. Demzufolge reagieren rund 80 Prozent sämtlicher Allergiker auf die Pflanze allergisch. Des Weiteren kann das Kraut sogar bei bislang unempfindlichen Personen Reaktionen der Überempfindlichkeit hervorrufen.

     

    Pollen fliegen von August bis Oktober

    Die Unkrautpflanze erreicht ihre Blütezeit im Juli. Dabei kann sie eine Größe bis zu 1,80 m erreichen. Der Pollenflug reicht bis in die Monate August bis Oktober hinein. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu berichten weiß, sind schon zehn Pollen je Kubikmeter Luft ausreichend, um bei Allergikern Symptome hervorzurufen. Hierzu zählen unter anderem

    • auftretende Müdigkeit
    • Heuschnupfen
    • hohe Empfindlichkeit gegen Licht
    • juckende Augen
    • Kopfschmerzen
    • laufende Nase
    • Tränen

     

    Zudem leidet ein Großteil der Allergiker unter Atembeschwerden, die bis zum Asthma führen können. Nicht selten gesellen sich Hautrötungen hinzu.

     

    Wer mit der allergenen Pflanze in Kontakt kommt, sollte diese ausschließlich mit Handschuhen berühren. Empfehlenswert ist eine Entsorgung der Ambrosia aus dem heimischen Garten, indem Sie diese mit der Wurzel entfernen und im Restmüll entsorgen. Sofern die Pflanze bereits blüht, tragen Sie unbedingt eine Feinstaubmaske als Pollenschutz.

     

    Massive Ausbreitung der Ambrosia

    Bereits seit vielen Jahren breitet sich die aus dem nordamerikanischen Raum stammende Pflanze auch im europäischen Raum aus. Bekanntheit hat sie auch unter der Bezeichnung Beifußblättriges Traubenkraut erlangt. Im Raum Hessen sind im Monat Juli Allergiker besonders betroffen. Hier ist die Pflanze hauptsächlich im südlichen Raum des Landes sowie im Rhein-Main-Gebiet verbreitet. Allerdings sind andere Bundesländer noch stärker betroffen.

     

    Weitere Info zu Heuschnupfen Behandlung

  • Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Bei Schmerzen tut man fast alles, damit diese so schnell wie möglich wieder nachlassen beziehungsweise verschwinden. Medikamente, Spritzen oder Wärme, die Optionen sind vielseitig. Derzeit macht jedoch ein neuer Trend die Runde, welcher sich auf die Kälte bezieht. Das Konzept dahinter ist aber nicht neu, schon seit Tausenden von Jahren werden die kühlen Temperaturen für therapeutische Zwecke genutzt. In Russland sind zum Beispiel Eisbäder ganz oben, unter einer Kneipp-Kur versteht man hingegen Kaltwasser-Treten. Die Kältekammern machen derzeit im Wellness-Bereich und im Leistungssport große Schlagzeilen, die Heilerfolge sollen dabei besonders hoch sein. Doch stimmt das überhaupt und wie verläuft so ein Prozess überhaupt?

    Minus 100 Grad

    Die Ganzkörper-Kältetherapie ist nichts für schwache Nerven. Wer sich dafür entscheidet, der wird für bis zu drei Minuten in eine Kryo-Sauna oder Kältekammer gebeten. Die Lufttemperatur liegt bei rund minus 100 Grad. Für die Hautoberfläche eine ordentliche Abkühlung, nahezu unverändert soll jedoch die Kerntemperatur des Körpers bleiben. Mit dem Frostschock sollen unter anderem Hautkrankheiten, chronische Schmerzen und Rheuma der Vergangenheit angehören (oder zumindest eine deutliche Verbesserung eintreten). Sportler profitieren von mehr Leistung und einer Verhinderung von Muskelkater. So gut die Gesundheits-Wunder in der Theorie auch sein sollen, viele Menschen wollen Fakten und Ergebnisse als Beweis haben.

    Wunderwirkungen sind fraglich

    Es mag sein, dass die Ganzkörper-Kältetherapie hilft, doch Beweise gibt es bislang nicht. Aus medizinischer Sicht ist es also durchaus ein Risiko, wenn man sich dafür entscheidet. Des Weiteren fehlen auch sicherheitsrelevante Informationen/Fakten, die gesundheitliche Schäden ausschließen. Natürlich werden zuvor empfindliche Körperstellen (wie die Brustwarzen, die Ohren und die Zehen) geschützt, eine Garantie für nicht auftretende Nebenwirkungen ist das aber nicht.

    Ganz im Gegenteil, es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Unterkühlung, Atemnot, Schwindel, Blutdruckanstieg oder Erfrierungen, die Liste ist lang. Außerdem raten viele Hersteller von Kältekammern ab, wenn bestimmte Beschwerden und Krankheiten vorliegen.

    Doch was heißt das jetzt genau? Die Kältetherapie ist bislang nicht erprobt, deshalb sollte man diese höchstens mit einem gesunden Körper machen. Niemand kennt die Gefahren und Risiken, Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen. Selbstverständlich kann es durchaus positive Effekte für die Gesundheit haben, aber ohne handfeste Beweise sind die Vor- und Nachteile nicht präzise abzuwiegen. Wer es trotzdem wagen möchte, der tut dies auf eigene Gefahr.

     

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  • Legales Cannabis – was hat sich seit der Einführung getan?

    Legales Cannabis – was hat sich seit der Einführung getan?

    Patienten, denen ausschließlich Cannabis hilft, mussten bislang eine große Hürde nehmen. Das betraf nicht nur bürokratische Wege, auch finanziell stand ihnen keine Unterstützung zu. Berücksichtigt man Kosten von rund 1.800 Euro im Monat, dann kann man völlig zurecht von einem belastbaren Polster sprechen. Es verwundert auch nicht, dass bislang „nur“ 1.000 Patienten eine entsprechende Ausnahmegenehmigung bekommen haben. Seit März 2017 ist es aber anders, die Droge ist für medizinische Zwecke legal. Das Ganze darf man allerdings nicht mit einem Freifahrtsschein für Cannabis verwechseln, man darf es wirklich nur gegen die Schmerzen einsetzen. Weniger übersichtlich ist das Krankheitsbild, es fehlen nämlich genaue Definitionen. Für Borreliose oder Epilepsie gab es zum Beispiel schon Ausnahmegenehmigungen. Was aber hat sich seit diesem Tag genau geändert?

    Cannabis als Rezept

    Seit dem neuen Gesetz kann man sich die Droge per Rezept verschreiben lassen. Das heißt, man geht zum Arzt und schildert zunächst seine Beschwerden. Dieser wird anschließend alternative Therapien vorschlagen, die in der Regel gemacht werden müssen. Dies soll verhindern, dass „falsche“ Menschen Cannabis verschrieben bekommen. Hilft jedoch tatsächlich nichts davon, dann kann der Mediziner seinen Rezeptblock nehmen und die Droge verschreiben. Der Patient geht danach in die Apotheke und holt sich diese ab. Kein umständlicher Weg und keine komplizierten Schritte, es läuft wie bei einem handelsüblichen Rezept ab. Eine nicht so schöne Sache gibt es aber dann doch noch und wird vor allem Datenschützern ein Dorn im Auge sein.

    Pflichtteilnahme an Studie

    Bevor wir zu diesem Thema kommen: Vor dem März 2017 haben nicht nur Betroffene einen Beschluss und eine Ausnahmegenehmigung benötigt, auch die entsprechenden Apotheken wurden dazu verdonnert. Außerdem musste man sich registrieren lassen. Nun aber zur Sache mit der Studie: Damit eine Krankenkasse die Kosten übernimmt, muss der Patient seine Daten zu anonymisierten Forschungszwecken freigeben. Kritiker sagen, dass es gegen das Gesetz verstößt. Die Idee dahinter ist aber nachvollziehbar, denn so sollen bessere Erkenntnisse von Cannabis in Bezug auf Krankheitsbilder entstehen. Eine Ausweichmöglichkeit besteht derzeit nicht, wer die Droge haben möchte, der muss seine Daten zur Auswertung preisgeben.

     

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  • Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    „Endlich ist der Sommer da“, so in etwa lautet die Aussage vieler Menschen. Sie freuen sich auf ein kühles Eis und auf den See. Wer gesund ist, der kann tatsächlich die Kraft der Sonne problemlos genießen, anders sieht es jedoch bei Problemen mit dem Herz aus. Dann nämlich ist die Sommerhitze eine echte Qual und kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein. Je mehr man schwitzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Der Flüssigkeitsverlust ist hoch und spült auch Mineralien wie Magnesium und Natrium aus dem Körper. Bei einem zu extremen Abfall reagiert der Körper mit Kopfschmerzen, Erschöpfung und Schwindel. Herzpatienten können sogar Herzrhythmusstörungen erleiden. Betroffene müssen sich also besonders schonen und auf einige Tipps achten.

    Ausreichend trinken

    Grundsätzlich meldet sich der Körper, wenn Flüssigkeitsnachschub benötigt wird. Man ist durstig und trinkt zum Beispiel ein Glas Wasser. Dieses Signal ist jedoch meist nur bei gesunden Menschen ausreichend vorhanden, herzkranke oder ältere Personen haben dies in der Regel nur in einer abgeschwächten Form. Die Folge ist ein zu hoher Flüssigkeitsverlust, der nicht ausgeglichen wird. Dadurch wiederum steigt das Risiko eines Kreislaufkollaps. Wer also Schwierigkeiten mit dem Herz hat, der muss unbedingt über den Tag verteilt genug trinken. Auf ein Signal vom Körper darf man in so einem Fall natürlich nicht warten, es würde einfach zu spät kommen.

    Starke Hitze unbedingt meiden

    Bei großer Hitze muss das Herz mehr arbeiten. Das ist nötig, damit die Körpertemperatur stets bei 37 Grad liegt. Ein gesundes Herz kommt mit dieser zusätzlichen Aufgabe problemlos klar, ein krankes Herz jedoch ist damit schnell überfordert. Betroffene Menschen müssen also die pralle Sonne meiden und versuchen stets im Schatten zu sein. Des Weiteren ist eine sommerliche Kleidung Pflicht, um keinen unnötigen Hitzestau zu verursachen. Auch eine Abkühlung im See ist empfehlenswert.

    Medikamente richtig dosieren

    Hohe Temperaturen, die über einen längeren Zeitraum bestehen, können unter Umständen die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen. Diese wirken dann beispielsweise stärker als normal. Herzpatienten sollten regelmäßig ihren Blutdruck kontrollieren und bei extremen Schwankungen den Hausarzt kontaktieren. Dieser wird dann die Dosierung anpassen.

  • Diese Lebensmittel schützen vor Alzheimer

    Diese Lebensmittel schützen vor Alzheimer

    Alzheimerpatienten haben es nicht leicht, sie vergessen Dinge und können sich an vieles nicht mehr erinnern. Zwar verursacht das Ganze keine Schmerzen, doch unter bestimmten Bedingungen kann es gefährlich sein. Wird zum Beispiel ein Topf am Herd vergessen, dann ist ein Wohnungsbrand nicht mehr weit entfernt. Natürlich möchte niemand daran erkranken, in den meisten Fällen entscheidet jedoch das Schicksal darüber. Völlig machtlos ist man aber nicht, ein neu erschienenes Buch berichtet über das richtige Essen und welche Lebensmittel vor Alzheimer schützen können. Der positive Einfluss dieser Nährstoffe ist bestätigt, man tut seinem Körper also definitiv etwas Gutes.

    Fisch, Kokosöl, Nüsse und Co.

    Die in Fisch und Meeresfrüchten enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind besonders gut für unser Gehirn. Auch die zu versorgenden Blutgefäße profitieren davon. Tipp: Anstatt zu Fischöl-Kapseln sollte man besser direkt zu Fisch greifen.

    Ein weiteres „Wundermittel“ ist Kokosöl. Verschiedene Studien beweisen, dass das Öl ein echtes Kraftpaket fürs Gedächtnis ist. Die speziellen Fettsäuren werden nämlich in Ketone umgewandelt. Dabei handelt es sich um Brennstoffe, von denen sich unser Gehirn ernährt.

    Die regelmäßige Aufnahme von Nüssen fördert die Hirngesundheit und die Blutfettwerte. Möglich wird das durch die enthaltenen Fette und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Sie eignen sich perfekt als Zwischensnack.

    Das aus der Gelbwurzel gewonnene Kurkuma (Curry-Gewürz) ist in Verbindung mit Pfeffer eines der besten Mittel gegen Alzheimer. Es hemmt beziehungsweise verhindert die Entstehung von Amyloiden. Das sind die Ablagerungen, die für die Vergesslichkeit verantwortlich sind.

    Bei der Wahl einer Obstsorte sollte man sich für Beerenfrüchte entscheiden. Sie haben überdurchschnittlich viel Ballast- und Wirkstoffe, außerdem ist der Zuckergehalt geringer. Bereits kleine Mengen entwickeln ein entzündungshemmendes Potenzial, zusätzlich wird auch die Gefäßdurchblutung verbessert.

    Gemüse hat zurecht einen guten Ruf. Ein hoher Konsum fördert die Verdauung und wirkt positiv auf unser Gehirn. Karotten, Zwiebel und Konsorten verfügen über wertvolle Inhaltsstoffe, dazu zähen beispielsweise Vitamin K, Polyphenole und Kalium.

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  • Nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken = Bauchschmerzen – Mythos oder Wahrheit?

    Nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken = Bauchschmerzen – Mythos oder Wahrheit?

    Kirschen sind ein beliebtes Obst im Sommer. Frisch schmecken sie am besten. Doch nach dem anschließenden Trinken von Wasser sollen Bauchschmerzen drohen. Stimmt dies tatsächlich?

     

    Kirschen – kalorienarme Früchte

    Die runden roten Früchte laden zum Naschen ein. Zudem sind sie äußerst gesund. Dies begründet sich in dem Reichtum an Eisen, Magnesium, Folsäure und Kalium. Aber auch die Vitamine C und B sind reichlich in den Früchten vorhanden. Die in Kirschen vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe sollen für die vorbeugende Wirkung gegen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems verantwortlich zeichnen. Allerdings sollten keine zu großen Mengen Kirschen verzehrt werden. Ansonsten drohen Bauchschmerzen.

     

    Kein Wasser trinken nach dem Verzehr von Kirschen?

    Einem alten Kinderspruch zufolge sollte nach dem Kirschenverzehr kein Wasser getrunken werden. Anderenfalls drohten Bauchschmerzen. Seitens des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat dieser Spruch keine Gültigkeit mehr. In der damaligen Zeit befanden sich offenbar Keime im Trinkwasser. Demgemäß waren Bauchschmerzen vorprogrammiert.

    Da in einer Tasse Kirschen eine Menge von bis zu drei Gramm Ballaststoffen enthalten sind, kann jedoch das Trinken von Wasser unmittelbar auf den Verzehr ein schnelleres Rutschen in den Darm verursachen. Denn durch die Bakterien, die das Obst im Dickdarm zerlegen, bildet sich binnen 30 Minuten ein Gemisch aus verschiedenen Gasen und Stickstoffverbindungen. Diese dehnen die Darmwand und rufen Schmerzen hervor.

     

    Bakterien im Dickdarm

    Ferner können Magenschmerzen nach dem Verzehr dieser Früchte auftreten, wenn zu viel davon gegessen werden. Ein Pfund Kirschen verträgt der Magen nicht. Denn auf der Fruchtschale befinden sich Keime. Zwar sind diese im Normalfall für den menschlichen Körper harmlos, da die Magensäure sie abtötet. Doch bei einem großen Genuss dieser Obstsorte ist der Magen schnell überfordert. Die im Magen ablaufenden Gärprozesse führen schnell zu Bauchschmerzen.

     

    Christian Sina – Direktor vom Institut für Ernährungsmedizin von der Universität zu Lübeck – weiß zu berichten, dass Bakterien als natürliche Bewohner des Dickdarms eher für Beschwerden verantwortlich sind als die Magensäure.