Funktionierende Beziehungen sind auf Ehrlichkeit gebaut. Das bestätigen auch unzählige Aussagen, wenn man zwei Partner darauf anspricht. Im Grunde genommen stimmt das auch, da in einer Beziehung viele private und intime Details das Licht der Welt erblicken. Da sollte man sich dann schon sicher sein können, dass der Gegenüber vorsichtig damit umgeht. Trotzdem gibt es Situationen, in denen zu viel Ehrlichkeit Schaden kann. Ein trauriges, aber gutes Beispiel ist ein Seitensprung, der in der Regel immer ein harter Dämpfer ist. Vor allem der Betrogene erleidet in so einem Fall Schmerzen, da alles Bisherige wie ein Turm zusammenbricht. Außerdem kommen tausende Fragen auf, wieso oder warum es so kommen musste.
Nicht alle Details erzählen
Den Ausrutscher an sich sollte man natürlich nicht verschweigen, schließlich ist der Fehler nicht mehr rückgängig zu machen. Es hat auch mit dem Charakter zu tun, so ein Seitensprung ist nämlich ein großer Vertrauensbruch. Freuen wird sich der Partner wenig überraschend nicht, doch er hat Anspruch auf die Wahrheit. Und genau darin liegt die Kunst, denn wer zu viel erzählt, der schadet seiner Beziehung. Das liegt daran, weil der Freund beziehungsweise die Freundin alles darüber wissen möchte. Zum Beispiel wo hat sich die Szene abgespielt oder warum ist es überhaupt dazu gekommen. Welche Eigenschaften hat der/die Unbekannte, die man selbst nicht hat. Fragen über Fragen, die einem seelisch fertig machen. Je mehr Details das Licht der Welt erblicken, umso verletzender ist es in der Regel. Es ist also für beide Seiten ein Gewinn, wenn nur die wichtigsten Sätze aus dem Mund kommen.
Offen darüber sprechen
Betrogen zu werden ist nicht schön, doch auch solch ein Vergehen muss nicht zwingend zur Trennung führen. Ein wichtiger Teil dafür ist ein offenes Gespräch, in dem unbedingt auch der Grund dafür erforscht werden sollte. Grundsätzlich kommt so ein Seitensprung nicht plötzlich, sodass es vielleicht in der eigenen Beziehung nicht mehr ganz rund läuft. Man muss also die Probleme suchen und bestmöglich beheben. Die Erfolgsaussichten sind von Fall zu Fall verschieden, zumindest müssen aber beide damit umgehen und abschließen können. Dazu zählt eben auch, dass nicht jedes kleine Detail erwähnt wird. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Paarberatung, aber auch hier kommt es immer auf den Einzelfall an. Gemeinsam stark sein und ein gemeinsamer Wille sind der Grundstein für einen neuen Versuch.
Von Januar bis Dezember 2015 ereigneten sich in Deutschland mehr als 866.000 Arbeitsunfälle, die meldepflichtig waren und eine Arbeitsunfähigkeit (AU) der Betroffenen von wenigsten drei Tagen nach sich zogen. Diese Zahl der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unterstreicht, wie wichtig Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist. Denn im Vergleich mit früheren Jahren ist das Arbeitsunfallgeschehen deutlich zurückgegangen. Beispiel: 1995 ereigneten sich in der Bundesrepublik mehr als 1,65 Millionen Arbeitsunfälle. Der Rückgang ist einerseits Zeichen für das gestiegene Maß an Gesundheitsfürsorge der Unternehmen. Auf der anderen Seite lässt sich die Entwicklung auch auf den über Jahre verbesserten Arbeitsschutz zurückführen.
Arbeitsunfälle sind am Ende aber nur eine Seite der Medaille. In der Betrachtung der Gesundheitsfelder müssen auch Erkrankungen eine Rolle spielen, die nicht durch ein plötzlich von außen wirkendes Ereignis entstehen – sondern Ergebnis eines lange andauernden Prozesses sind. Und nicht immer fallen diese Einschränkungen in die Gruppe der Berufskrankheiten. Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder der Knie gehen nicht selten schlicht auf Fehlhaltungen der Betroffenen am Arbeitsplatz zurück. Seit einigen Jahren spielen auch psychische Erkrankungen immer wieder eine Rolle.
Abbildung 1: Rückenschmerzen im Büro können zu einem echten gesundheitlichen Problem werden – mit entsprechender Vorsorge lässt sich dieses Problem zumindest abmildern.
Rückenschmerzen im Büro
Grundsätzlich lassen sich gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz nicht verallgemeinern. Dafür sind die Profile der verschiedenen Tätigkeiten zu speziell. Wer einen Bürojob hat, kann genauso unter Rückenbeschwerden leiden wie der Maurer oder Dachdecker auf dem Bau. Allerdings sind die Ursachen unterschiedlich.
In körperlich sehr fordernden Berufen macht sich irgendwann der Verschleiß bemerkbar. Im Büro sind es sehr häufig Fehlhaltungen vor dem Bildschirm, die zu einem Problem werden. Einfaches Beispiel: Nach einer Fahrt zum Arbeitsplatz von circa 45 Minuten wird der Rechner hochgefahren, sich der Kaffee geschnappt – und bis zur Mittagspause vor dem Bildschirm gesessen.
Drei bis vier Stunden am Stück vornübergebeugt sitzen, den Kopf leicht gesenkt und die Schultern hängen lassen – die typische Haltung während der Büroarbeit. Kein Wunder, dass ohne Ausgleich Muskeln verspannen und sich der Rücken irgendwann einfach zu Wort meldet. Welche Tricks helfen gegen den „Bürorücken“?
Position regelmäßig wechseln: Selbst die korrekte Sitzhaltung wirkt irgendwann starr. Am besten beugen regelmäßige Wechsel der Sitzposition Rückenschmerzen vor. Dabei können Haltung und Position gewechselt werden.
Sich von der Hardware unterstützen lassen: Bürostühle sind in aller Regel höhenverstellbar. Beine und Arme sollten beim Sitzen einen rechten Winkel bilden können. Ideal sind im Übrigen Tische mit höhenverstellbarer Mechanik. Auf diese Weise kann im Stehen gearbeitet werden.
Bewegungspausen einbauen: Eine Ursache für den schmerzenden Rücken ist der fehlende Ausgleich. Gerade im Büro wird nicht mehr im Zimmer, sondern über den Netzwerkdrucker am Ende des Gangs gedruckt. Oder statt Fahrstuhl wird einfach mal die Treppe auf dem Weg ins Archiv genutzt.
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz
Lange stand beim Thema Gesundheit am Arbeitsplatz die Physis im Vordergrund. Seit einigen Jahren fokussiert sich das Interesse auch auf psychische Erkrankungen, die mit dem Stress am Arbeitsplatz in Verbindung stehen.
Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes entsteht aus dem beruflichen Stress für etwa 16 Prozent der Beschäftigten ein gewisser Leidensdruck. Sehr häufig ist ein Missverhältnis aus zur Verfügung stehender Zeit und den übertragenen Aufgaben eine Ursache. Allerdings leidet ein Teil der Erwerbstätigen auch unter Aspekten wie:
Mobbing
Sexueller Belästigung
Gewaltandrohung.
Dieser Bereich ist natürlich wesentlich schwieriger zu kontrollieren. Beispiel Mobbing: Geht es von Kollegen aus, sind nicht selten mehrere Personen involviert. Sobald Vorgesetzte einzelne Mitarbeiter zum Ziel für Mobbing machen, wird es für die Betroffenen nicht nur schwer, sich erfolgreich zu Wehr zu setzen. Kollegen schauen in dieser Situation sehr oft weg – aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des Betriebsrates können in einem solchen Fall jedoch sehr hilfreich sein.
Weitere wichtige Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz
Gesundheitsförderung hat in den letzten Jahren in vielen Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Wie diese im Detail aussieht, richtet sich nach sehr unterschiedlichen Faktoren. Ein Punkt kann beispielsweise das Thema Ernährung sein.
Hier richtet sich der Fokus zum Beispiel auf ein gesundes und ausgewogenes Kantinenessen. Oder die Frage, ob Obst oder Salate und Nussmischungen als Snack nicht vielleicht doch Vorteile haben. Parallel kann ein Gesundheitsfeld natürlich darin liegen, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass körperliche Belastungen reduziert werden.
Technische Hilfsmittel wie in ihrer Höhe anpassbare Transportwagen sind ein solcher Aspekt. Mit deren Hilfe befördern Mitarbeiter Lasten von A nach B in der Produktionshalle. Oder das Unternehmen sorgt für Arbeitsgeräte, welche die Belastungen durch Arbeiten über Kopf reduzieren. Letztlich sind die Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz aber eines: Die Summe der arbeitsplatzspezifischen Anforderungen und individuellen Rahmenbedingungen jedes einzelnen Mitarbeiters.
Arbeitsunfälle: Welcher Versicherer ist zuständig
Egal, wie gut:
Arbeitsschutz
Gesundheitsmanagement
Eigeninitiative
auch sind – Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz werden sich nie verhindern lassen. Zur Fürsorge der Unternehmen sollte am Ende auch die gezielte Schulung einzelner Mitarbeiter im Hinblick auf die Maßnahmen der Sofort- und Ersthilfe sein.
Wie geht es dann aber weiter? Und wer ist eigentlich für die Kosten zuständig, die sich aus einer Behandlung nach einem Arbeitsunfall ergeben? In Deutschland greift hier die gesetzliche Unfallversicherung – kurz DGUV. Diese ist für:
Arbeitsunfälle
Wegeunfälle (direkter Arbeitsweg)
Berufskrankheiten
Wiedereingliederung
zuständig. Finanziert werden die Leistungen aus den Beiträgen, welche allein die Unternehmer zu tragen haben.
Abbildung 2: Mobbing kann im Büro zu einem echten Problem werden und am Ende die Leistungsfähigkeit ganzer Abteilungen mindern. Entsprechende Gegenmaßnahmen helfen allen Beteiligten.
Fazit: Gesundheitsmanagement im Job hat viele Gesichter
Mitarbeiter auf Verschleiß fahren – von dieser Haltung haben sich Unternehmen in der Vergangenheit verabschiedet. Zielgerichtet Gesundheitsmanagement umzusetzen ist aber aller andere als einfach. Es kommt auch auf die Initiative und Mitarbeit der Beschäftigten an. Gerade in der Umsetzung hinsichtlich eines rückenschonenden Arbeitens oder des Arbeitsschutzes geht es nicht ohne die Mitarbeiter. Andere Aspekte kontrolliert primär das Unternehmen – etwa im Hinblick auf den Stress am Arbeitsplatz. Und auch beim Thema Mobbing halten Unternehmen die Fäden mit in der Hand.
Gelenk-Arthrose ist ein zunehmendes Problem. Innerhalb Deutschlands sind bereits über zwei Millionen Menschen von dieser degenerativen Erkrankung betroffen. Hauptsächlich sind Personen älteren Semesters hiervon betroffen.
Hohe Kosten für kaum wirksame Therapien bei Arthrose
Bisherige Therapiemöglichkeiten haben kaum befriedigende Resultate erzielt. Infolgedessen nimmt die Anzahl von operativen Eingriffen zu. Dies wiederum verursacht erhebliche Kosten bei den Krankenkassen. Folglich sind zur Entlastung des Gesundheitssystems nicht-operative Behandlungen empfehlenswert.
Durch die Anwendung von Orthokin lassen sich gleichzeitig positive Behandlungsergebnissefür die Patienten erzielen. Dabei kann das von Arthrose betroffene Gelenk erhalten bleiben. Bislang kaum noch erträgliche Schmerzen nehmen zunehmend ab. Ferner können Patienten mit einer Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit des betroffenen Gelenks rechnen.
Arthrose – schier unerträgliche Schmerzen in den Gelenken
Verursacht wird Arthrose durch Abnutzungserscheinungen der Gelenke. Zunächst erfährt der Gelenkknorpel eine Beeinträchtigung. Nimmt die Krankheit zu, sind auch die
Gelenkkapsel
Knochen
sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Muskeln
hiervon betroffen. In einigen Fällen entzünden sich die Gelenke zusätzlich, was zu einer Arthritis führen kann.
Im weiteren Verlauf baut sich der Knorpel zunehmend ab. Infolge des zerstörten Gewebes kann dieses vom menschlichen Organismus nicht wiederhergestellt werden. Durch den fehlenden Knorpel reiben die Knochen aneinander. Starke Schmerzen entstehen. Demzufolge drückt sich die Knochenstruktur zusammen. Daraus resultierend deformieren sich die Gelenke.
Während im Frühstadium von Arthrose Betroffene ausschließlich über Schmerzen bei Belastung klagen, nehmen diese im weiteren Verlauf der Erkrankung auch bei alltäglichen Bewegung zu. Zuletzt treten die Beschwerden sogar in Ruhe auf.
Orthokin verspricht Hilfe für Arthrose-Patienten
Seit rund zwei Jahrzehnten findet die Orthokin basierte Therapie Anwendung. Im Rahmen dieser Behandlung erfolgt ein Injizieren eines entzündungshemmenden Proteins. Dieses stammt aus dem Eigenblut des Patienten. Dabei handelt es sich namentlich um das Protein Interleukin-1-Rezeptorantagonist. Dieses wirkt gegen den im Organismus für das Auslösen von Entzündungen verantwortlichen Botenstoff Interleukin 1. Ferner trägt dieser zum Abbau von Gelenkknorpel-Substanz bei. Orthokin blockiert diesen Vorgang und trägt zum SchutzdesKnorpels bei.
Funktionsweise der Orthokin Therapie bei Arthrose
Hauptsächlich findet die Orthokin Therapie Anwendung bei der so genannten Gonarthrose sowie bei Vorliegen starker Rückenschmerzen. Aber auch bei weiteren Formen der Arthrose-Erkrankung zeigt die Orthokin Behandlung positive Erfolge.
Während der Therapie erfolgt seitens des behandelnden Arztes eine Blutabnahme mit Spezialspritze beim Patienten. Die sich in der Orthogen Spritze befindenden marginalen, sterilen Glaskügelchen simulieren eine offene Wunde. Auf jene reagieren die Blutzellen im Verlaufe der nächsten Stunden. Sie produzieren in erhöhtem Maße das Gelenk schützende Interleukin-Antagonisten. Mit einer Erhöhung des Anteils im Blutserum auf das 140-fache kann gerechnet werden.
Anschließend erfolgt die Blut-Zentrifugation. Dabei trennen sich Serum und Blutzellen voneinander. Anschließend erfolgt im Labor das Gefrieren des Serums. Bei Bedarf kann ein Orthopäde darauf zurückgreifen. Die Orthokin-Spritze setzt der Arzt unmittelbarin das von Arthrose betroffene Gelenk. In einem Zeitraum zwischen drei bis sechs Wochen erfolgen sechs bis acht Wiederholungsbehandlungen.
Wirkung von Orthokin in Studien bewiesen
Verschiedene Studien beweisen die hohe Wirksamkeit der Orthokin Therapie. Aber auch jahrelange Erfahrungen seit vielen Jahren zeigen, dass rund acht von zehn Patienten von der Wirkung überzeugt sind.
Damit ist nachweisbar, dass Orthokin eine längere Wirkdauer als Kortison aufweist. Die Zerstörung von Knorpelsubstanz kann erfolgreich aufgehalten werden. Jedoch ist dies nur dann möglich, wenn die Orthokin-Ampullen rechtzeitig verabreicht werden. Besser ausgedrückt: Die Injizierung zeigt ausschließlich dann positive Wirkung, wenn der Abbau des Knorpels noch nicht erheblich fortgeschritten ist.
Während einer Behandlung von Arthrose zeigen Orthokin Ampullen eine
die Mobilität fördernde
entzündungshemmende
knorpelschützende
Schmerzen lindernde
Wirkung.
Große Erfolge lassen sich bei Rückenschmerzen verzeichnen. Zudem erfährt der Patient eine Minderung der mit dem Verfall des Gelenks einhergehenden Nervenschmerzen. Denn das körpereigene Eiweiß minimiert die entstandenen Schwellungen an den Nervenwurzeln. Einige Patienten können nach der Orthokin Behandlung sogar wieder beschwerdefrei leben.
Chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa werden immer öfter diagnostiziert. Trotzdem ließen sich bislang kaum Ursachen hierfür finden. Jetzt haben deutsche Forscher eine Ursache für diese chronischen Entzündungen entdeckt.
Neuer Mechanismus gefunden
Ursachen für chronische Darmerkrankungen liegen Fachleuten zufolge in Fehlern der körpereigenen Immunabwehr begründet. Daraus folgen Schübe von Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen und -krämpfe. Aktuell beschäftigen sich die Forscher noch mit der Suche nach dem genauen Auffinden der Ursachen. Jedoch fanden deutsche Forscher einen Mechanismus, der für die Entzündungen im Darm verantwortlich zeichnet.
Auslöser für chronische Darmerkrankungen
Chronische Darmerkrankungen sind auf ein zu hohes Maß des Onkogens Bcl-3 zurückzuführen. Dies wiesen der Universitätsprofessor Dr. Ari Waisman und Dr. Nadine Hövelmeyer der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Zusammenarbeit mit Dr. Elke Glasmacher des Helmholtz Zentrums München nach. Dabei beschreiben sie die Zusammenhänge, wie hierbei das Immunsystem sein Gleichgewicht verliert, im Fachmagazin „Nature Communications“.
In Zusammenarbeit mit ihren Kooperationspartnern gelang es ihnen nachzuweisen, dass das Protein Bcl-3 bei Patienten mit chronischen Darmerkrankungen wesentlich höher angesiedelt ist. Auf Grund dessen kann dies eindeutig als Auslöser der Erkrankung identifiziert werden. Im Rahmen der Studie fanden die Forscher heraus, dass die T-Zellen für die Verhinderung einer überschießenden Reaktion des Immunsystems verantwortlich zeichnen. Bcl-3 entfaltet seine Wirkung auf die Gesundheit des Darms in jenen T-Zellen. Anders gesagt sollen diese eine Toleranz gegenüber des eigenen Organismus aufbauen.
Neue Ansätze für Behandlungen
Durchgeführte Versuche erzielten das Resultat, dass hohe Mengen an Bcl-3 das Einwandern bestimmter Zellen in den Darm begünstigen. Daraus resultieren chronische Darmerkrankungen. Dies geht aus Erklärungen der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Sonja Reissig von der Universitätsmedizin Mainz hervor.
Dr. Ari Waisman bestätigt eine weitere Suche nach neuen Wirkstoffen. Diese sollen zur Verhinderung der Interaktion zwischen Bcl-3 und dem Transkriptionsfaktor p50 beitragen. Die Arbeitsgruppenleiterin des Instituts für Adipositas und Diabetes München teilt mit, dass durch die unterbundene Aktivierung von Tregs das Ablesen erforderlicher Gene nicht möglich ist.
Viele Dinge geschehen ohne Ankündigung und unvermittelt, so auch beim Thema Gesundheit. Plötzlich tut etwas weh oder man bekommt von einer Sekunde auf die andere ein ungutes Gefühl. Häufig passiert es aber auch, dass es am Ohr zu jucken beginnt. Im ersten Moment ist die Ursache völlig unklar, auf den zweiten Blick stehen jedoch durchaus mehrere Ursachen im Raum. Es kann von einem harmlosen Juckreiz bis hin zu einer Gehörgangsentzündung reichen. Gefährlich wird es auch dann, wenn man selbst versucht Abhilfe zu schaffen. Nicht selten wird es dann schlimmer und ist mit mehr Schmerzen verbunden. Ein Besuch beim Arzt ist somit immer die bessere Wahl.
Hauptursache ist eine gereizte Haut
Schuld am lästigen Ohrenjucken ist meistens eine gereizte Haut. Diese kann zum Beispiel aufgrund einer allergischen Reaktion hervorgerufen werden. Ein bestimmtes Haarspray, ein Shampoo oder auch Ohrringe lassen sich in den Kreis der Schuldigen einbeziehen. Unter Umständen ist auch eine Krankheit wie Neurodermitis der Übeltäter. In diesem Fall entsteht ein Spannungsgefühl, das intensiv zum Kratzen animiert. Wesentlich harmloser ist eine kleine Menge Ohrenschmalz, die im Gehörgang nervige Pikser verursacht. Wer sich nicht sicher ist, der sollte unbedingt den Arzt seines Vertrauens aufsuchen.
Wattestäbchen und Bleistift sind tabu
Um dem Juckreiz entgegen zu wirken, greifen viele zum Wattestäbchen, zum kleinen Finger oder sogar zum Bleistift. Zwar lässt sich so das Jucken lindern, doch die Gefahr von weiteren Verletzungen ist aufgrund der spitzen Gegenstände extrem hoch. Die Haut ist in diesem Bereich äußerst empfindlich, sodass es im Fall der Fälle sogar zu infizierten Wunden kommen kann. Das tut dann nicht nur mehr weh, sondern erfordert auch eine umfangreichere Behandlung. Sollte es also dauerhaft zum Ohrenjucken kommen, dann ist der Weg zum Arzt unausweichlich. Man selbst kann allerdings auch etwas zur Aufklärung beitragen: Kommt es zum Beispiel immer nach dem Duschen oder beim Tragen eines Schmucks zu diesem Szenario, dann ist es sehr wahrscheinlich eine allergische Reaktion auf etwas. Der Arzt wird dann mit einem Allergietest alle nötigen Details klären.
Wenn nach Sonnenschein und warmen Temperaturen ein radikaler Umschwung erfolgt, dann spricht man vom typischen Aprilwetter. Es trifft seine ganz eigenen Entscheidungen und kann sich meist nicht für eine Wetterlage entscheiden. Mittlerweile kennen wir dieses Szenario, doch noch immer haben viele Menschen damit zu kämpfen. Sie bekommen bei einem Wetterumschwung Kopfschmerzen oder werden von Schwindel und Müdigkeit befallen. Schlapp und müde sind ebenfalls ein Thema, was zusätzlich den Alltag erschwert. Doch woran liegt das und können wir überhaupt es dagegen tun?
Jeder Zweite soll betroffen sein
Glaubt man einer Umfrage des DWD (Deutschen Wetterdienstes), dann klagt jeder Zweite über gesundheitliche Beschwerden bei einer veränderten Wetterlage. Interessant ist auch, dass es mehr Frauen als Männer betrifft. In Zahlen ausgedrückt sind es 57 und 42 Prozent. Ein weiterer Faktor ist das Alter, mehr als die Hälfte (über 55 Prozent) der 60-Jährigen haben damit zu kämpfen. Die typischen Beschwerden sind Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit. Hat jemand außerdem mit Grunderkrankungen zu leben, dann machen sich diese meist auch bemerkbar. Rheumapatienten zum Beispiel klagen häufig bei einem nasskalten Wetter über Gelenkschmerzen.
Mittel gegen Wetterfühligkeit
Aus medizinischer Sicht spielt es auch eine Rolle, dass unser Körper verlernt hat, sich auf einen Wetterumschwung einzustellen. Vor vielen, vielen Jahren waren die Menschen noch Jäger und Sammler, die meiste Zeit hielten sie sich im Freien auf und es gab keine klimatisierten Räume. Heute sieht es ganz anders aus, die meisten Personen sitzen den ganzen Tag im Büro und verlassen auch nach Feierabend das Haus nur selten. Der Körper kann sich also gar nicht an die Wetterbedingungen gewöhnen. Natürlich gibt es aber trotzdem einige Tipps, die zumindest Linderung versprechen. So soll man sich zum Beispiel regelmäßig an der frischen Luft bewegen, sich sportlich betätigen und eine vitaminreiche Ernährung bevorzugen. Saunagänge und viel Flüssigkeit tragen ebenfalls zu einem positiven Aspekt bei. Wer all diese Punkte auf Dauer einhält, der kann von einer spürbaren Nachlässigkeit ausgehen.
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