Schlagwort: Schuhe

  • Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Toxoplasma gondii – so heißt der Parasit, der eine Toxoplasmose auslöst und der vor allem in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann. Dringt der Parasit in den menschlichen Körper ein, dann setzt er sich den Zellen fest und vermehrt sich dort in rasanter Geschwindigkeit. Die meisten Menschen merken allerdings nichts davon und es wird geschätzt, dass sich rund 50 % der Deutschen bereits einmal mit Toxoplasmose infiziert hat. Normalerweise bildet der Körper sehr schnell Abwehrstoffe, aber für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, kann Toxoplasmose ein Risiko sein.

    Wie wird der Erreger übertragen?

    Es sind überwiegend Katzen, die den Erreger der Toxoplasmose mit ihrem Kot ausscheiden. Gelangt der Erreger in feuchte Erde oder in Sand, dann kann er mehrere Monate, mitunter sogar Jahre überleben. Bei der Gartenarbeit kann es daher schnell passieren, dass man mit dem Parasiten in Kontakt kommt und nur eine unbedachte Bewegung Richtung Mund reicht aus und schon ist der Toxoplasmose-Erreger im Körper. Zu finden ist der Parasit aber auch auf ungewaschenem Obst und Gemüse, und da ihn auch Schlachttiere in sich tragen, sollte Fleisch immer sehr gut durchgebraten sein. Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann, sollten werdende Mütter Gemüse und Obst immer gründlich waschen und Fleisch nur durchgebraten essen.

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist gefährlich, besonders im ersten Drittel kann der Erreger zu einer Fehlgeburt führen. Kinder, die im zweiten oder im letzten Schwangerschaftsdrittel mit dem Erreger der Toxoplasmose zur Welt kommen, haben zunächst keine Symptome, erst in späteren Jahren zeigen sich die Folgen der Infektion im Mutterleib. Dass Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, zeigt sich an den Schädigungen, die der Parasit auslösen kann. Vor allem Netzhaut- und Aderhautentzündungen, aber auch Verzögerungen in der Entwicklung und Krampfanfälle zeigen, wie gefährlich eine Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist. Schwangere Frauen sollten sich auf eine Immunität auf Toxoplasmose untersuchen lassen, da aber die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen solchen Test nicht übernehmen, verzichten viele Frauen darauf.

    Welche Behandlung gibt es?

    Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft für das Kind sehr gefährlich werden kann, stellt sich natürlich auch die Frage, wie die Krankheit behandelt werden kann. Schwangere, die sich frisch mit Toxoplasmose infiziert haben, sollten sich selbst dann behandeln lassen, wenn eine Infektion beim ungeborenen Kind nicht nachgewiesen werden kann. Auf diese Weise lässt sich das Risiko senken, dass der Parasit auf das Kind übertragen wird. Neugeborene, die im Mutterleib infiziert wurden, müssen sofort therapiert werden. Gegen Toxoplasmose werden unter anderem Wirkstoffe wie Spiramycin und auch Pyrimethamin oder Sulfadiazin eingesetzt, bei schwangeren Frauen auch in einer Kombination mit Folinsäure. Selbst wenn Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, bei gesunden erwachsenen Menschen ist keine Behandlung notwendig.

    Wie können sich schwangere Frauen schützen?

    Damit es erst gar nicht zu einer Toxoplasmose in der Schwangerschaft kommt, sollten werdende Mütter einige einfache Regeln beherzigen. Leben Katzen mit im Haushalt, dann sollten die Tiere Dosenfutter und kein frisches Fleisch bekommen. Während der Schwangerschaft sollte ein anderes Mitglied der Familie die Katzentoilette reinigen und einmal am Tag mit heißem Wasser sehr gründlich sauber machen. Obst und Gemüse müssen vor dem Verzehr sehr gründlich gewaschen werden, und schwangere Frauen sollten auch rohes Fleisch, zum Beispiel in Form von Tatar meiden. Bei der Gartenarbeit müssen Handschuhe getragen werden und nach dem Besuch eines Spielplatzes müssen die Hände sehr gründlich gewaschen und nach Möglichkeit auch desinfiziert werden. In der Regel verläuft eine Infektion mit dem Toxoplasmose-Erreger ohne Symptome, wenn es aber zu Fieber, Durchfall, Schmerzen in den Muskeln und grippeähnlichen Symptomen kommt, dann können das Anzeichen für eine Infektion mit Toxoplasmose sein. In diesem Fall muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

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  • Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Immer wenn die Temperaturen in den Keller gehen, dann haben die gefürchteten Noroviren Hochsaison und zwischen Januar und März vermelden die Krankenhäuser und Arztpraxen einen regen Zulauf. Die Wartezimmer und Notaufnahmen füllen sich mit Patienten, die über Durchfall und Erbrechen klagen und die Diagnose heißt sehr oft: Norovirus. Jetzt gibt es einen Leitfaden, wie man eine Ansteckung mit dem unangenehmen Virus vermeiden kann.

    Hygiene ist das A und O

    Hygiene wird im Kampf gegen den Norovirus ganz groß geschrieben. Auch wenn die Betroffenen keine akuten Beschwerden mehr haben, sind sie immer noch ansteckend, denn der Körper scheidet noch zwei Wochen das Virus aus. Um andere vor einer Ansteckung zu schützen, ist Händewaschen Pflicht, denn nur wenn die Hände immer gründlich und vor allen Dingen häufig gewaschen werden, dann hat das Norovirus keine Chance mehr. Wenn möglich, sollten Angehörige eine andere Toilette als die Betroffenen benutzen und die Kleidung der erkrankten Personen sollte nach Möglichkeit bei hohen Temperaturen gewaschen werden.

    Gründlich putzen

    Der neue Leitfaden zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Norovirus gibt auch genaue Anleitungen, wie im Haus geputzt werden sollte. Leider sind Noroviren ausgesprochen hartnäckig und halten sich sehr lange auf Oberflächen. Milde umweltfreundliche Putz- und Reinigungsmittel können die Viren nicht bekämpfen, wer effektiv putzen will, der muss zu starken Desinfektionsmitteln greifen, aber selbst dann kann ein Erfolg nicht garantiert werden. Daher empfiehlt der Ratgeber, es nicht beim einmaligen Putzen zu belassen. Badewanne, Dusche und besonders die Toilette müssen nach jeder Benutzung mehrfach gründlich gereinigt werden.

    Handschuhe tragen

    Um eine Ansteckung mit Novoviren zu vermeiden, sollten nicht nur beim Putzen und Reinigen Einmalhandschuhe getragen werden, auch wenn die Bettwäsche eines Infizierten gewechselt wird, sind Handschuhe eine Notwendigkeit. Nach der Reinigung müssen die Hände wieder gründlich gewaschen werden, denn nur so kann eine Ansteckung vermieden werden.

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  • Gesund und erfolgreich abnehmen – so klappt´s

    Gesund und erfolgreich abnehmen – so klappt´s

    Wäre Abnehmen so leicht wie Zunehmen, dann müsste sich niemand mehr über Diäten Gedanken machen und alle hätten ihre Traumfigur. Leider ist es nicht so, denn das, was gegessen wird, aber nicht vom Körper verwertet werden kann, wird in den Fettzellen gespeichert und die geben das Fett so schnell nicht wieder her. Diäten gibt es viele und jede verspricht einen schnellen und dauerhaften Erfolg, leider kann nicht jede Diät halten, was sie vollmundig verspricht. Aber wie sollte die Ernährung aussehen, damit es mit der Traumfigur klappt? Können Schlankheitsmittel helfen und wie wichtig sind sportliche Aktivitäten?

    Erfolgreich abnehmen – richtig essen

    Zeigt die Waage in die falsche Richtung, dann reagieren die meisten Menschen ebenfalls falsch und essen einfach weniger. Wenn der Körper nicht mehr die Nährstoffe bekommt, die er braucht, dann greift er seine Fettreserven an, aber leider auch die Muskulatur. Wenn die Muskulatur schwindet, dann kann sie nicht mehr ihren eigentlichen Aufgaben nachkommen, nämlich das Fett zu verbrennen. Einfach nichts Fettiges mehr zu essen, ist auch keine brauchbare Lösung, da der Organismus Fett ebenso wie Zucker braucht, um daraus Energie gewinnen zu können. Deutlich effektiver ist es, die Fettmenge zu reduzieren und dem Körper genau so viel zu geben, wie er auch verarbeiten kann.

    Dick ist nicht schick

    Es gab in der Vergangenheit Schönheitsideale, die in der heutigen Zeit keine Vorbildfunktion mehr haben. So ließ zum Beispiel August der Starke sein Körpergewicht in Gold aufwiegen und er war stolz darauf, wenn er wieder zugenommen hatte. Was im Barock als schick galt, ist heute nur noch ungesund, denn zu viel Gewicht schadet dem Körper auf vielfältige Weise. Die Gelenke leiden ebenso wie das Herz und der Kreislauf, und mit jedem Kilo steigt die Gefahr gesundheitlicher Schäden. Mit jedem weiteren Kilo wird es aber auch immer schwieriger abzunehmen, deshalb ist es immer ratsam, frühzeitig die Notbremse zu ziehen und gezielt an Gewicht zu verlieren.

    Die richtige Mischung finden

    Wer erfolgreich abnehmen möchte, sollte auf eine bewährte Mischung aus einer ausgewogenen Ernährung und sportlichen Aktivitäten setzen. Sinnvoll kann es auch sein, spezielle Nahrungsergänzungsmittel oder ein Schlankheitsmittel wie zum Beispiel formoline L112 in die Ernährung einzubauen. Jeder dieser Bausteine kann für sich alleine wenig ausrichten, denn ohne sportliche Betätigung bringt auch eine gesunde Ernährung wenig, umgekehrt gilt das Gleiche. Schlankmacher in Pulverform können ebenfalls keine Wunder bewirken, aber sie können als Ergänzung während einer Diät eine Hilfe sein. So kann beispielsweise eine Mahlzeit durch einen Shake ersetzt werden, während die anderen Mahlzeiten gesunde Komponenten enthalten, die satt, aber nicht dick machen.

    Mit Sport gegen die Pfunde

    Sport ist unverzichtbar, um das Körpergewicht auf Dauer zu reduzieren. Schwimmen, Laufen oder Radfahren sind ideale Sportarten, bei denen jede Menge Kalorien verbrannt werden, und es reicht schon aus, zweimal in der Woche aufs Rad zu steigen, die Laufschuhe anzuziehen oder ins Schwimmbad zu gehen. Wer gerne spazieren geht, der sollte ruhig bei jedem Wetter eine halbe Stunde zügig gehen, denn das ist nicht nur gesund, es lässt auch nach und nach die lästigen Kilos verschwinden. Ergänzt wird das Sport- und Ernährungsprogramm vielleicht auch von Nahrungsergänzungsmitteln wie formoline L112, die dafür sorgen, dass der Körper keine Fettreserven mehr einlagern kann. Wer sich für eine ausgewogene Ernährung sowie für ein sportliches Programm entscheidet und sich konsequent daran hält, braucht auch auf gelegentliche „Dickmacher“ wie ein Stück Torte nicht verzichten.

    Abnehmen funktioniert leider nicht von heute auf morgen, aber mit der richtigen Mischung wird es einfach, Kilos zu verlieren und sich trotzdem gesund und fit zu fühlen.

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  • Abnehmen ohne Stress – diese Fehler vermeiden

    Abnehmen ohne Stress – diese Fehler vermeiden

    Weihnachten gehört der Vergangenheit an, aktuell sind nur die Pfunde, die viele jetzt auf den Hüften, am Bauch oder am Po haben. Gänsebraten mit Rotkohl, Plätzchen, Marzipan, Stollen, Lebkuchen und jede Menge Alkohol fordern ihren Tribut und bei den meisten Deutschen macht sich Frust breit. Wie die Feiertagspfunde wieder loswerden? Die einen setzen auf Sport, schwingen sich aufs Rad oder schnüren die Laufschuhe, die anderen setzen auf eine strenge Diät. Gemeinsam haben alle nur ein Ziel – möglichst schnell, möglichst viel abnehmen. Aber immer wenn es schnell gehen soll, werden viele Fehler gemacht und das ist beim Abnehmen nicht anders.

    Die Ernährung muss nicht gesund sein

    Ernährungssünden waren gestern, ab heute wird nur noch gesund gegessen, denn schließlich ist nur gesundes Essen der Schlüssel zum Erfolg. Es klingt vielleicht komisch, aber wer nach der Weihnachtsvöllerei jetzt nur noch an Salat knabbert, der wird beim Abnehmen kaum Erfolge erzielen, denn der Körper ist schnell gelangweilt, er kann mit der kalorienarmen Kost nicht viel anfangen, schaltet auf stur und verbrennt keine Energiereserven mehr. Das Fett bleibt so wie es ist und der Abnehmerfolg ist gleich Null.

    Einfach weniger essen

    Das FdH-Prinzip klingt verlockend einfach, ist aber ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Bekommt der Stoffwechsel weniger als 1000 Kalorien am Tag, dann geht der Organismus davon aus, dass eine Hungersnot ausgebrochen ist, und er wird versuchen, seine Reserven zu schützen. Die Fettdepots werden nicht angerührt, stattdessen verbrennt der Körper lieber wichtiges Eiweiß mit dem zweifelhaften Erfolg, dass Muskelmasse verloren geht. Es sollten schon mindestens 1200 Kalorien am Tag sein, um den Körper vor einer Unterzuckerung zu schützen und Heißhungerattacken zu vermeiden.

    Bitte keine Crash-Diäten

    In einer Crash-Diät sehen viele den Schlüssel zum Erfolg, wenn sie abnehmen wollen, aber leider ist das Gegenteil der Fall. Dem Körper werden bei dieser einseitigen Diät viele wichtige Nährstoffe entzogen und der Jo-Jo-Effekt lässt nicht lange auf sich warten. Der Körper schaltet einfach in den Ruhemodus und irgendwann sind die Abnehmwilligen so erschöpft, dass sie nur noch eins wollen, nämlich endlich mal wieder etwas Vernünftiges essen.

    Den Gewöhnungseffekt vermeiden

    Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und der Körper hat die lästige Fähigkeit, alles was oft passiert, zur Routine werden zu lassen. Das gilt bei einer einseitigen Mono-Diät ebenso wie bei einem immer wiederkehrenden Sportprogramm. Wer sich jeden Tag durch das gleiche langweilige Work-out-Programm quält, der sollte sich nicht wundern, wenn die Waage sich nicht mehr bewegt. Das gilt zum Beispiel für eine Diät, die nur aus Kohl, aus Ananas oder aus hart gekochten Eiern besteht. Der Körper gewöhnt sich schnell an die immer gleiche Nahrung und denkt überhaupt nicht daran, nennenswert abzunehmen.

    Stress ist schädlich

    Abnehmen kann Stress pur bedeuten, und immer wenn der Körper unter Stress kommt, dann beginnt er damit, viel Cortisol zu produzieren, sein Allheilmittel gegen stressige Situationen. Zudem liefert Cortisol viel Energie, der Nachteil bei diesem Hormon ist allerdings, dass in den Depots noch mehr Fett eingelagert wird. Während das Fett bleibt, wo es ist, schwinden die Reserven an Eiweiß und die Muskelmasse schmilzt wie Eis in der heißen Mittagssonne. Wer sich selbst unter Stress setzt, der wird scheitern und sich zudem auch noch krank, müde und erschöpft fühlen.

    Einfach entspannt abnehmen

    Alle, die die Feiertagspfunde wieder loswerden möchten, sollten entspannt abnehmen, viel Wasser trinken, es mit dem Sport nicht übertreiben und die Ernährung ausgewogen gestalten. Zwei Liter Wasser am Tag sollte es sein, um den Stoffwechsel anzukurbeln und den Körper von den vielen Ernährungssünden der Weihnachtsfeier zu entgiften. Zweimal die Woche Sport treiben, mit Yoga zur Ruhe kommen und zuversichtlich in die Zukunft schauen, das sind bewährte Mittel, um abzunehmen.

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  • Hammerzehen – schicke Schuhe und die möglichen Folgen

    Hammerzehen – schicke Schuhe und die möglichen Folgen

    Frauen und Schuhe – das ist so etwas wie eine Liebesgeschichte. Während sich die meisten Männer statistisch nur zwei Paar Schuhe pro Jahr kaufen, kommen viele Frauen auf die gleiche Zahl, allerdings wöchentlich. Flache Schuhe sind bequem und gesund für die Füße, aber leider sehen Schuhe ohne Absatz nur halb so gut aus wie die schicken Modelle, deren Absatz bei zehn und mehr Zentimetern liegt. Vor allem junge Frauen kaufen Schuhe aus rein ästhetischen Gesichtspunkten und wundern sich dann, dass ihre Zehen nach einer bestimmten Zeit nicht mehr ganz so attraktiv aussehen, weil sich Hammerzehen gebildet haben.

    Was sind Hammerzehen?

    In den meisten Schuhen, die sehr schick sind und die sie sehr hohe Absätze haben, fühlen sich die Füße wie in einem Schraubstock. Sie werden zusammengequetscht und das verursacht höllische Schmerzen beim Gehen. Immer öfter diagnostizieren Ärzte und auch Fußpflegerinnen sogenannte Hammerzehen, die auch unter den Namen Klauen- oder Krallenzehnen bekannt sind. In der Regel verformen sich entweder einer oder die mittleren drei Zehen und verformen den Fuß dauerhaft. Der Grund für diese Verformung ist, dass sich die Mittelgelenke der Zehen in den zu engen und hohen Schuhen ständig beugen müssen und am Schuh scheuern. Passiert das ständig, dann versteifen sich die betroffenen Zehen und lagern nicht selten auch übereinander. Besonders schlimm sind Hammerzehen, wenn die Gelenkkapsel reißt, denn dann werden die Schmerzen quälend, vor allem unter der Fußsohle.

    Die Ursachen für Hammerzehen

    Bei vielen Frauen entstehen Hammerzehen, wenn die Schuhe zu eng und auch zu hoch sind. Aber es gibt noch andere Ursachen dafür, dass sich schmerzhafte Hammerzehen bilden, wie zum Beispiel ein Spreizfuß, ein Hohlfuß oder ein Ballenzeh. Beim Ballenzeh oder Hallux valgus, ist der große Zeh dermaßen verformt, dass er gegen die übrigen Zehen drückt und sie immer weiter nach außen drückt. Auch rheumatische Erkrankungen gehören zu den Ursachen für Hammerzehen und auch bei Patienten mit Diabetes mellitus bilden sich häufig Hammerzehen. Spastische Lähmung begünstigt ebenfalls die Verformung der Zehen, besonders dann, wenn der Betroffene in den Füßen Muskelkrämpfe hat.

    Nicht immer schmerzhaft

    Ein Grund, warum viele Frauen, die zu enge und zu hohe Schuhe tragen, lange Zeit nicht merken, dass sich ein Hammerzeh gebildet hat, ist, dass Hammerzehen über einen längeren Zeitpunkt keine Beschwerden wie zum Beispiel Schmerzen verursachen. Eines der ersten Anzeichen für Hammerzehen sind, dass die Schuhe anfangen, unangenehm zu drücken. An der Rückseite der beginnenden Hammerzehen bilden sich vermehrt Schwielen aus harter Hornhaut und auch Hühneraugen sind in diesem Zusammenhang keine Seltenheit. Frauen, die auch in diesem Stadium außer einem Hühneraugenpflaster nichts unternehmen, müssen damit leben, dass die Schmerzen immer schlimmer werden.

    Wie können Hammerzehen behandelt werden?

    Durch zu enge und hohe Schuhe rutschen die Füße nach vorne, sie werden zusammengedrückt und der vordere Teil des Fußes wird über Gebühr belastet. Wenn die Zehen noch beweglich sind, dann kann ein Podologe, ein medizinischer Fußpfleger, zum Beispiel mit Einlagen aus Silikon helfen. Diese Einlagen schützen die Zehen vor Druck und auch vor der Reibung der Zehen im Schuh. Diese sogenannten Orthosen werden immer individuell gefertigt und dann angepasst. Wenn sich bereits eine Hornhautschicht gebildet hat, dann kann diese mit der Hilfe eines Skalpells abgetragen werden, und je früher mit der Behandlung begonnen wird, umso so effektiver ist der Schutz vor einem Hammerzeh. Wenn alle diese Maßnahmen nicht mehr helfen, dann bleibt nur noch die Operation. Sollten die Zehen schon versteift sein und sich mit den Händen nicht mehr strecken lassen, dann können Hammerzehen nur noch operiert werden. Die meisten Hammerzehen können ambulant und mit einer örtlichen Betäubung operiert werden. Während der OP werden die Sehnen gestreckt, verlagert und das Gelenk wird wieder begradigt.

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  • Die 21. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Die 21. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Viele Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, wissen nicht, wenn sie in der 21. SSW sind, welcher Monat das eigentlich ist. Die 21. SSW ist so etwas wie ein Übergang in die zweite Hälfte der Schwangerschaft und für die Ärzte beginnt mit der 21. SSW die sogenannte Konkretisierungsphase. Die werdende Mutter ist jetzt am Anfang des sechsten Monats und in der 21. SSW wird das Baby sehr aktiv. Es hat jetzt noch ausreichend Platz in der Gebärmutter, um zu turnen. Deshalb sind die Kindsbewegungen besonders in der 21. SSW sehr deutlich spürbar. Für die meisten Frauen wird die Schwangerschaft in dieser Phase sehr plastisch, denn aus dem anfänglichen Bäuchlein wird langsam aber sicher ein Schwangerschaftsbauch.

    Wie geht es dem Baby in der 21. SSW?

    26 bis 27 cm groß ist das Baby in der 22. Schwangerschaftswoche und im Durchschnitt hat das Kind in der 21. SSW ein Gewicht von 350 Gramm. Es ist sehr aktiv und kann seine Bewegungen jetzt auch schon recht gut koordinieren. Der Schlaf-Wachrhythmus ist schon gut ausgeprägt, allerdings stimmt er nicht immer mit dem Rhythmus der Mutter überein. Wird in der 21. SSW ein Ultraschall gemacht, dann kann die Mutter die bevorzugte Schlafhaltung ihres Babys erkennen. Einige Kinder ziehen ihr Kinn während des Schlafes auf die Brust, einige lassen den Kopf entspannt nach hinten fallen und wieder andere falten die Hände unter dem Kinn.

    Das Verhalten der Mutter im Bezug auf Geräusche, helles Licht und auch ihre Essgewohnheiten haben jetzt verstärkt Einfluss darauf, wie gut das Kind schläft. Wenn der Arzt in der 21. Schwangerschaftswoche Bilder macht, dann kann die Mutter schon sehr gut das Gesicht und die Mimik ihres Kindes sehen und auch die Wimpern und die Augenbrauen sind bereits sichtbar. Die Zehen und Fingernägel sind ausgebildet und müssen in den kommenden Wochen und Monaten nur noch härter werden. Das Verdauungssystem arbeitet schon und die Därme werden in der 21. SSW zum ersten Mal in der Lage sein, dass Fruchtwasser richtig zu verdauen.

    In der 21. SSW stehen aber auch das Wachstum des Gehirns und die sensorischen Fähigkeiten im Fokus. Die ersten Furchen im Gehirn sind nun sichtbar und auch die ersten Anlagen für die Wahrnehmung von Geruch und Geschmack werden in der 21. SSW gebildet.

    Die 21. SSW – die Sinne bilden sich aus

    Was die Sinneswahrnehmungen angeht, so macht das Baby in der 21. SSW einen wahren Quantensprung. Es atmet Fruchtwasser ein und kann herausschmecken, was die Mutter gegessen hat. Diese Eindrücke bleiben übrigens in der Erinnerung des Kindes gespeichert und die kulinarischen Vorlieben sind auch nach der Geburt noch präsent. Auch in der Muttermilch kann das Baby später erkennen, was die Mutter isst und ob ihm diese Speisen schmecken oder nicht.

    Das Gehör ist in der 21. SSW schon bestens entwickelt. Das Baby hört die Stimmen der Eltern und Geschwister und nimmt sie als angenehm, als beruhigend oder auch als vertraut wahr. Die Mutter sollte in dieser Phase der Schwangerschaft ihrem Kind wann immer es geht, etwas vorlesen, mit ihm sprechen oder auch Musik auflegen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder nach der Geburt besser und intensiver trinken, wenn sie dabei Musik oder Geschichten hören, die ihnen noch aus dem Mutterleib bekannt sind. Väter machen später die faszinierende Feststellung, dass sich das Baby sofort beruhigt, wenn sie es in den Arm nehmen und mit ihm sprechen.

    Der Blutkreislauf und auch das Herz des Kindes arbeiten in der 21. SSW schon sehr gut, und das Herz schlägt zwischen 110 und 150 mal in der Minute. Damit hat das Baby einen doppelt so schnellen Herzschlag wie ein Erwachsener und bei der Vorsorgeuntersuchung klingt das Herz eines Babys wie galoppierende Pferdehufe.

    Für die Mutter beginnt in der 21. SSW die Kugelzeit

    In der 21. SSW steht der obere Rand der Gebärmutter ungefähr einen Zentimeter über dem Nabel und der Bauch der werdenden Mutter nimmt jetzt immer mehr die Form einer Kugel an. Da sich in der 21. SSW die Gewichtszunahme des Babys erstmals richtig bemerkbar macht, fällt vielen Frauen langes Gehen und Stehen zunehmend schwerer. Das Baby belastet den Rücken und auch den Beckenboden immer stärker und um für eine Erleichterung zu sorgen, sollte die Mutter sich in der 21. SSW zur Beckenbodengymnastik bei einer Hebamme anmelden.

    Die Muskulatur des Beckenbodens besteht aus zwei eng miteinander verbundenen Muskelringen, die vom Schambein bis zum Ende der Wirbelsäule reichen. Die Beckenbodenmuskeln helfen effektiv dabei, die Blase, den Enddarm und auch die Gebärmutter zu kontrollieren und da eine Schwangerschaft die Muskeln besonders beansprucht, ist eine Beckenbodengymnastik immer hilfreich, auch wenn es um die Geburt geht. Vor allem bei der Vermeidung von Dammrissen kann eine gezielte Gymnastik der Beckenbodenmuskeln helfen.

    Bequeme Schuhe und lockere Kleidung sind in der 21. SSW angesagt und wenn sich jetzt zunehmend die ersten Fettpölsterchen zeigen, dann ist das nicht weiter schlimm, denn diese Polster werden nach der Geburt von ganz alleine wieder verschwinden. Nach der Entbindung hat der Körper mit den leeren Fettdepots zu kämpfen, denn die Nährstoffe wurden verbraucht und so lange keinen neuen Depots angelegt werden, behält die Mutter ihre schlanke Figur. Wichtig ist es aber, in der 21. SSW gesund und ausgewogen zu essen, denn ab der 21. SSW werden 500 Kalorien mehr verbraucht als in nicht schwangeren Zeiten.

    Kann das Baby eine Geburt in der 21. SSW überleben?

    Eine Frühgeburt in der 21. SSW ist in den meisten Fällen eine stille Geburt, denn das Kind kommt nicht lebensfähig auf die Welt. Hebammen und Ärzte nennen diese viel zu früh geborenen Kinder auch Sternenkinder, und in den Geburtshäusern, aber auch in den Kliniken bekommen die Eltern Zeit, sich von ihren Kindern zu verabschieden. Wer möchte, der kann sein Baby noch taufen lassen, denn Sternenkinder sind keine Totgeburten, diese Kinder leben bei der Geburt, aber trotz großer medizinischer Möglichkeiten, ist das Geburtsgewicht der Kinder und auch die Ausbildung der lebenswichtigen Organe zu gering, um zu überleben.

    Die meisten Kinder, die in der 21. SSW geboren werden, überleben nur wenige Stunden, und in Absprache mit den Eltern werden keine Maßnahmen für eine Wiederbelebung unternommen.

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