Schlagwort: Schwimm

  • Abnehmen beginnt im Kopf

    Abnehmen beginnt im Kopf

    Auf der ganzen Welt leiden Millionen Menschen an Übergewicht, besonders in den Industrieländern ist die Adipositas weit verbreitet und belastet die Gesundheitssysteme mit Zusatzkosten in Milliardenhöhe. Eine Diät zu beginnen bedeutet für die Mehrzahl der Übergewichtigen eine Qual und enorme Herausforderung. Der Gedanke an das Abnehmen bereitet zwar Freude, aber meistens bleibt es bei einem Versuch und die Diät wird abgebrochen. In der Folge bleibt das aktuelle Gewicht bestehen verbunden mit einem Risiko an Diabetes, Herzkrankheiten und Herz-Kreislauf-Krankheiten zu erkranken. Das Abnehmen beginnt im Kopf und sollte verinnerlicht werden, um erfolgreich eine Gewichtsreduktion zu erzielen.

    Denken und handeln

    Im Vorfeld einer geplanten Gewichtsabnahme empfiehlt sich die Konsultation beim Hausarzt, der einen dabei unterstützt das richtige Abnehmprogramm zu wählen. Die Krankenkassen bezuschussen Diäten und den Besuch von Fitnesskursen. Eine Anfrage bei der Krankenkasse gibt Klarheit darüber, ob ein Zuschuss zu einem Kurs gewährt werden oder eine Erstattung der Teilnahmegebühr möglich ist. Sind alle Fragen geklärt kann mit dem Abnehmen im Rahmen einer Diät begonnen werden.

    Eine Diät ist mit einer Ernährungsumstellung verbunden und hier kann ein Ernährungsberater behilflich sein die richtige Balance in der eigenen Ernährung zu finden. Der Ernährungsberater analysiert bei einem Gespräch die Essgewohnheiten und erstellt einen Ernährungsplan. Gesunde Nahrungsmittel sind die Grundlage für ein gesundes Körpergewicht und bereits beim Lebensmitteleinkauf gilt es darauf zu achten, welche der Lebensmittel in den Einkaufskorb gelegt werden.

    Folgende Regeln sollten beim Lebensmitteleinkauf eingehalten werden:

    • Nie mit leeren Magen einkaufen – Verleitet zum Kauf unnötiger Lebensmittel
    • Festes Budget für Einkauf
    • Regale mit Süßigkeiten ignorieren
    • Frische Lebensmittel einkaufen
    • Verzicht auf Fertiggerichte

    Die Wahl der Lebensmittel sind entscheidend für den Ernährungsplan und einer damit verbundenen gesünderen Lebensweise. Viel Obst und Gemüse gehören ebenso in den Einkaufskorb, wie alternative Lebensmittel.

    Alternative Lebensmittel und Bewegung

    Was sind alternative Lebensmittel? Alternative Lebensmittel ersetzen ungesunde Nahrungsmittel und der Einkauf könnte zum Beispiel so aussehen:

    • Dinkelmehl statt klassisches Mehl (Type 405, 450)
    • Stevia, Ahornsirup oder Honig statt normalen Haushaltszucker
    • Chia-Samen als Eiersatz
    • Leinsamen

    Die Kosten für diese und weitere alternative Lebensmittel sind zwar höher, aber im Gegenzug ernährt man sich gesünder. Vor allem die Chia-Samen tragen langfristig zu einer Gewichtsreduktion bei, weil sie ein Sättigungsgefühl von drei bis fünf Stunden erzeugen. Der Kauf eines Turbomixers, wie dem Personal Blender PB 350 XL, bereichert die Küche um ein wertvolles Gerät. Mit einem Turbomixer können Mehl gemahlen, Smoothies und Milchshakes hergestellt werden. Das eigene Mehl kann aus verschiedensten Quellen, wie Leinsamen, Dinkelkorn, Haferflocken oder Weizenkleie gemixt werden, um eine gesunde Alternative zum ungesunden industriell gefertigten Mehl aus der Tüte zu erhalten.

    Die Schwerpunkte einer Diät bzw. gesunden Lebensweise bilden eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung. Die Bewegung kann aus einem Spaziergang, Teilnahme an einem Zumba-Kurs, Radtour oder Schwimmen bestehen. Generell hat jeder Mensch andere Vorlieben beim Sport und Bewegung. Eine regelmäßige Bewegung, egal in welcher Form, führt zu zusammen mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung zu einer Gewichtsabnahme. Wer seine Sportart gefunden hat, der hat auch beim Abnehmen Spaß.

    Bild: © Depositphotos.com / lanakhvorostova

  • Sportsucht – Sport kann sich zu einer Sucht entwickeln

    Sportsucht – Sport kann sich zu einer Sucht entwickeln

    Eine sportliche Betätigung kann sich zu einer Sportsucht entwickeln, wenn über ein bestimmtes Maß hinaus Sport betrieben wird und zwar nicht mehr aus Freude, sondern Zwang an der Bewegung. Von einer Sportsucht betroffen sind Forschungen zufolge besonders Menschen, die an einer Essstörung leiden und aus diesem Grund zu sportlich aktiv sind. Wenn jemand an einer Sportsucht leidet, kann es im schlimmsten Fall soweit gehen, dass der Betroffene sogar Verletzungen ignoriert und weiter wie ein Drogenabhängiger agiert, der nach seiner nächsten Dosis verlangt. Gesunde Menschen bewegen sich mit Freude, sei es Radfahren, Zumba, Joggen oder Schwimmen.

    Sportsucht – Läufer stark betroffen

    In den meisten Fällen sind Läufer von einer Sportsucht betroffen, weil sie sich schlecht fühlen, sobald sie sich nicht mehr bewegen und dies resultiert in einem Kontrollverlust. Die Betroffenen denken den Tag über nur über ihren nächsten Lauf nach und geben den Gedanken oft nach. Die Sportsucht wird der Verhaltenssucht und nicht den stoffgebundenen Süchten, wie Rauchen oder Alkoholsucht zugeordnet.

    Dramatische Folgen

    Die Folgen für die Sportsüchtigen können dramatisch ausfallen. Sie schränken ihre sozialen Kontakte ein und können sogar ihren Job verlieren. Die Konsequenz dieses Verhaltens sind Reizbarkeit, Schlafstörungen und Depressionen auf Grund des Sport-Entzugs. Bei vielen Menschen, die an einer Sportsucht leiden, gehen mit der Zeit die Freunde verloren, Beziehungen und die Ehe kaputt. Der Fokus ihres Lebens ist auf den Sport ausgelegt und kann bei ausbleibender Behandlung durch einen Facharzt, wie einen Psychologen, zu einer schweren seelischen Krise führen. Vor allem bei Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben und bei denen alles perfekt sein muss, sind von dem Risiko der Sportsucht bedroht. Beim Sport kommt es zur Ausschüttung des Glückshormons Endorphin, wodurch sich der Körper in einem Rauschzustand befindet und auch einer der Auslöser für die Sucht nach der nächsten sportlichen Dosis sein soll, aber diese These gilt in der Forschung als umstritten.

    Zwei Formen der Sportabhängigkeit

    In der Wissenschaft wird zwischen einer primären und sekundären Sportsucht unterschieden. An der primären Sportabhängigkeit leiden in Deutschland kaum mehr als ein Prozent. Die sekundäre Sportsucht ist hingegen am stärksten verbreitet und basiert auf einer Grunderkrankung. Zu dieser Grunderkrankung zählen Essstörungen, Zwangsverhalten, Magersucht, Bolimie und eine gestörte Körperwahrnehmung. Der Sport hat bei Betroffenen die Aufgabe zwangsweise Kalorien zu verbrauchen verbunden mit einer Gewichtsreduzierung.

    Eine Therapie kann Sportsüchtigen helfen ihre Krankheit zu besiegen, indem ihnen vermittelt wird das Sport gesund ist und nicht nur das Ziel hat Kalorien zu verbrennen oder das Gewicht zu reduzieren. Der Sport kann das Selbstwertgefühl steigern und das eigene Körpergefühl verbessern.

    Von Fachleuten wird empfohlen eine Therapie zu beginnen, die aus einer Verhaltenstherapie und Psychoanalyse besteht. Das Ziel der Therapie ist es den Sportsüchtigen zu vermitteln, dass der Sport nicht der zentrale Schwerpunkt und Thema des eigenen Lebens sein muss. Das Leben bietet mehr als Sport und kann interessanter werden, wenn Betroffene wieder zu einem gesunden Maß an sportlicher Bewegung zurückfinden.

    Bild: © Depositphotos.com / Maridav

  • Zappeln ist gesund

    Zappeln ist gesund

    Viele Kinder müssen sich immer anhören, dass sie still sitzen sollen, wenn sie mal wieder auf ihrem Stuhl hin und her rutschen und die Füße nicht still halten. Dabei ist den Kindern gar kein Vorwurf zu machen, denn sie tun etwas, was gesund ist, nämlich zappeln. Eine neue Studie kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass starres Sitzen nicht sonderlich gesund ist und dass alle, die auf dem Stuhl zappeln, die negativen Aspekte des starren Sitzens wunderbar kompensieren.

    Langes Sitzen ist gefährlich

    Eine groß angelegte Studie der Universität Leeds in England fand, dass langes Sitzen besonders für Frauen sehr gefährlich werden kann. Für die Studie wurden die Daten von 14.000 Studienteilnehmern ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen, die beruflich oder auch privat viel und vor allem lange sitzen, eine höhere Sterberate haben als Frauen, die zwar auch lange sitzen, aber dabei auf ihrem Stuhl zappeln und die Beine und Füße ständig in Bewegung halten. Wenn zum langen Sitzen auch noch die falsche Ernährung kommt, dann macht sich das noch einmal bei der Sterberate bemerkbar. Zudem fanden die englischen Wissenschaftler um die Professorin Janet Cade heraus, dass Frauen, die während des Sitzens zappeln, auch gerne sportlich aktiv sind und in ihrer Freizeit schwimmen, Rad fahren oder regelmäßig laufen.

    Bessere Werte

    Die englische Studie war nicht die erste Studie, die sich mit dem Thema langes Sitzen und zappeln befasst hat, es gab schon früher Untersuchungen mit ähnlichen Ergebnissen. Im Rahmen einer amerikanischen Studie stellten die Forscher außerdem fest, zappeln auf den Stuhl kann unter anderem den Body-Mass-Index positiv beeinflussen, aber auch die Reaktionen des Körpers auf Insulin und Glucose sind besser, wenn während des langen Sitzens gezappelt wird. Nicht nur die körperliche Betätigung in den Arbeitspausen ist für die Gesundheit von Vorteil, auch das unruhige Sitzen und zappeln ist für die Gesundheit zuträglich.

    Die Kinder zappeln es vor

    Kinder die nicht lange ruhig sitzen können werden gerne etwas vorschnell als Zappelphilipp verurteilt, aber nach Ansicht der Forscher an der University of Leeds machen diese Kinder nichts falsch. Im Gegenteil, die Kinder handeln intuitiv, wenn sie zappeln, sie geben dem natürlichen Drang nach Bewegung nach. Es ist heute längst überholt Kinder zu starrem Sitzen am Tisch zu bewegen und selbst in den Schulen wird das stille sitzen nicht mehr verlangt. Kinder die zu Hause oder auch im Schulunterricht zappeln, auf dem Stuhl rutschen und die Füße in Bewegung halten, sind aufmerksamer, konzentrierter und sie vor allen Dingen auch gesünder. Eine starre Haltung beim sitzen ist nicht natürlich und entspricht der menschlichen Natur, wer gesund bleiben will, der sollte einfach zappeln und sich nicht darum kümmern was andere Menschen vielleicht darüber denken, denn zappeln ist weder unhöflich noch ein Zeichen für schlechte Erziehung.

    Bild: © Depositphotos.com / aletia

  • Was bedeuten weiße Flecken auf der Haut?

    Was bedeuten weiße Flecken auf der Haut?

    Im Sommer, wenn die Haut von der Sonne gebräunt ist, dann fallen weiße Flecken auf der Haut besonders auf und sie leuchten wie kleine Inseln auf der Hautoberfläche. Die meisten Betroffenen schenken diesen Flecken jedoch keine große Beachtung und halten sie für eine Pigmentstörung. Weiße Flecken auf der Haut können aber auch Hautpilze sein, und dieser sogenannte Pityriasis versicolor, wie der Hautpilz medizinisch korrekt heißt, ist keine Seltenheit, sondern tritt sehr häufig auf. Die Infektion mit dem Pilz ist harmlos, aber sie kann nicht nur für weiße Flecken auf der Haut sorgen, sondern auch das Hautbild verändern.

    Was begünstigt den Pilz?

    Der Pilz, der für die weißen Flecken auf der Haut sorgt, gehört zur Familie der Hefepilze, und besonders betroffen sind jüngere Menschen um die 20. Jeder Mensch trägt Hefepilze in sich, aber nicht bei jedem kommen sie auch an die Oberfläche, der Pityriasis versicolor macht da eine Ausnahme, denn er zeigt sich eben durch weiße Flecken auf der Haut. Der Pilz mag fettige Haut besonders gern und auch zu enge Kleidung, mangelnde Hygiene, Schweiß und Sonnenschutzmittel sorgen dafür, dass der Pilz sich ungehindert ausbreiten kann. Wer im Sommer stark schwitzt und dann auf die Haut Sonnencreme aufträgt, der füttert den Pilz regelrecht und sollte sich dann nicht über die weißen Flecken wundern, die auf der Haut entstehen.

    Weiße Flecken auch im Winter

    Weiße Flecken auf der Haut im Sommer werden zu braunen Flecken auf der Haut, wenn es kalt wird. Diese brauen Flecken werden ebenfalls vom gleichen Hefepilz ausgelöst und sie können im Durchschnitt so groß wie Münzen werden. Wenn diese Flecken an einigen Stellen zusammenwachsen, dann kann sich der Betroffene sicher sein, dass es sich um den Hautpilz handelt. Je nach Hauttyp kann der Pilzbefall auch extrem sein, sodass zum Beispiel der ganze Rücken befallen ist. Bei anderen sind nur winzige braune Punkte zu sehen und selbst der Hautarzt hat in diesen Fällen Probleme, die richtige Diagnose zu stellen.

    Pilz oder nicht – der weiße Flecken Selbsttest bringt es an den Tag

    Wenn sich weiße Flecken auf der Haut zeigen, dann kann jeder der betroffen ist, mit einem einfachen und schnellen Test feststellen, ob es sich nur um eine Pigmentstörung oder ob es sich tatsächlich um einen Pilzbefall handelt. Für diesen Test wird nichts weiter als ein herkömmliches Wattestäbchen gebraucht, mit dem dann über den Fleck gerieben wird. Wenn sich dabei Schuppen abheben, dann handelt es sich eindeutig um einen Hautpilz, denn eine Pigmentstörung kann nicht schuppen. Fällt der Test positiv auf Schuppen aus, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um einen Hautpilz handelt, aber es können auch andere Hautkrankheiten infrage kommen. Möglich wäre zum Beispiel Neurodermitis, aber ob es sich um diese Hautkrankheit handelt, das kann nur ein Dermatologe mit einer speziellen Lampe genau feststellen.

    Ist der Hautpilz ansteckend?

    Ansteckend ist der Hefepilz Pityriasis versicolor nur dann, wenn zwei Menschen den gleichen Hauttyp aufweisen. Es wird immer wieder darüber diskutiert, ob ein Besuch in der Sauna, im Schwimmbad oder in einem Solarium mit dem Pilz anstecken kann. Damit es zu einer Ansteckung kommt, müssen drei Kriterien erfüllt werden. Zum einen muss es zu einem direkten Hautkontakt mit einer Person kommen, die weiße Flecken auf der Haut und damit auch den Pilz hat, zum anderen muss diese Person bei einem Kontakt stark schwitzen. Wenn die Haut dann auch noch fettig ist, dann kann eine Infektion mit dem Hautpilz nicht ausgeschlossen werden. Behandelt wird der Hautpilz mit einem Antipilzmittel, das Alkohol enthält und das auf die Haut aufgetragen wird. Der Alkohol löst die fettige Schicht auf der Haut und nimmt dem Pilz damit seine Nahrungsgrundlage.

    Bild: © Depositphotos.com / buecax

  • Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen oder Stechwarzen sind harmlos, aber diejenigen, die eine solche Warze haben, wollen sie so schnell wie eben möglich wieder loswerden. Das hat seinen Grund, denn Dornwarzen entstehen mit Vorliebe unter dem Fuß und an den Stellen, an denen besonders viel Druck ausgeübt wird. Für die Betroffenen bedeutet das, sie haben eine vollkommen harmlose Warze unter dem Fuß, aber beim Gehen und Stehen trotzdem große Schmerzen. Dornwarzen entstehen durch eine Infektion mit dem sogenannten humanen Papillomavirus. Das Virus dringt durch kleine Verletzungen oder Risse in den Fuß ein und es können Wochen oder sogar Monate vergehen, bis sich die Dornwarze bildet.

    Achtung Ansteckungsgefahr

    Die Viren, die Dornwarzen auslösen, halten sich bevorzugt in einer warmen und feuchten Umgebung auf, wie zum Beispiel in einem Schwimmbad, in Umkleideräumen oder in Duschräumen. Es reicht schon aus, eine kleine Wunde am Fuß oder auch Schweißfüße zu haben, um eine Infektion auszulösen, die aber nicht in allen Fällen auch zu einer Dornwarze führt. Viele bemerken es auch gar nicht, dass sich eine Warze gebildet hat, aber in den meisten Fällen verursachen Dornwarzen Schmerzen. Dornwarzen sind grau oder auch bräunlich-gelb und meist flach, in der Regel bilden sie sich an den Zehen, am Fußballen oder auch an der Ferse. Wenn sie unter dem Fuß zu finden sind, dann machen sie besonders viel Probleme, denn durch den permanenten Druck beim Gehen oder Stehen wachsen die dornähnlichen Fortsätze der Warze nach innen, was dann zu Schmerzen führt.

    Was sind Mosaikwarzen?

    Dornwarzen können nicht nur nach unten, sondern auch nach oben wachsen. Wenn das der Fall ist, dann bilden sich sogenannte Mosaikwarzen auf dem Fuß, die leider nicht einzeln, sondern in großer Zahl auftreten. Diese Warzen können zu einer beträchtlichen Größe anwachsen, die meisten sind aber nicht größer als ein Stecknadelkopf. Auch wenn Mosaikwarzen keine typischen Druckschmerzen verursachen, wie das bei Dornwarzen unter dem Fuß der Fall ist, unangenehm sind diese Warzen trotzdem. Je nach Größe der Warze kann es passieren, dass die Schuhe Druck ausüben, was dann wiederum Schmerzen auslöst.

    Wie werden Dornwarzen behandelt?

    Dornwarzen können auf unterschiedliche Art behandelt werden und nicht immer ist ein Besuch bei einem Arzt erforderlich. Vielfach verschwinden die Warzen von ganz alleine wieder, aber wenn die Schmerzen zu groß werden, dann gibt es in der Apotheke verschiedene Mittel, um die Dornwarzen schnell und schonend wieder zu entfernen. Zu den frei verkäuflichen Mitteln gehören Tinkturen, die die Hornhaut aufweichen, die Warze löst sich dann nach einigen Tagen von selbst auf. Auch eine Kältebehandlung durch spezielle Warzenpflaster ist ein effektives Mittel. Dornwarzen selbst zu behandeln, kann allerdings langwierig sein, denn je nach Behandlungsart dauert es zwölf Wochen, bis die Warze vollständig verschwunden ist.

    Wann sollte ein Arzt die Dornwarzen entfernen?

    Wenn die Selbstbehandlung nicht funktioniert, dann sollte ein Arzt die Warze entfernen. Der Arzt benutzt entweder flüssigen Stickstoff, den Laser oder entfernt die Dornwarze mithilfe des Skalpells. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, geschädigten Nerven im Fuß oder auch alle, die unter Durchblutungsstörungen in den Füßen leiden, sollten Dornwarzen nicht selbst therapieren, sondern immer einen Arzt aufsuchen. Das gilt ganz besonders für Menschen, die unter Diabetes leiden, denn in diesem Fall kann eine Selbstbehandlung gefährlich werden. Auch Versuche, die Dornwarze mit der Hilfe eines Hornhauthobels zu entfernen, sind nicht zu empfehlen, denn das kann zu schweren Verletzungen führen.

    Wie kann man vorbeugen?

    Damit erst gar keine Dornwarzen entstehen können, ist es ratsam, im Schwimmbad, in öffentlichen Duschräumen oder auch in der Sauna Badelatschen zu tragen. Auch ein desinfizierendes Fußbad nach dem Besuch des Schwimmbads ist eine effektive Möglichkeit, um Dornwarzen zu verhindern. Grundsätzlich gilt, je besser die Fußhygiene, umso größer ist die Chance, keine Dornwarze zu bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / Australis

  • Bewegung & Abnehmen – zwei effektive Mittel gegen Arthrose

    Bewegung & Abnehmen – zwei effektive Mittel gegen Arthrose

    Arthrose ist eine Krankheit, die früher oder später fast jeden erwischt. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit an Arthrose zu erkranken, denn die Gelenke halten die ständigen Belastungen nicht mehr aus, sie entzünden sich, verschleißen oder es kommt zu Knochenschwund und damit auch zu einer Arthrose. Arthrose ist eine chronische Erkrankung, die in den meisten Fällen durch die Abnutzung des Gelenkknorpels entsteht. Bemerkbar macht sich die Arthrose durch Schmerzen in den Gelenken, besonders häufig treten diese Schmerzen an der Hand, der Schulter, an den Füßen und am Knie auf. Aber es gibt Möglichkeiten, einer Arthrose zu entgehen, denn auch die Ernährung und mangelnde Bewegung kann dazu führen, dass es zu einer Arthrose kommt.

    Was führt zu einer Arthrose?

    Arthrose ist nur in den seltensten Fällen erblich bedingt, in der Regel sind das Alter, aber auch die Ernährung und zu wenig Bewegung daran schuld, wenn es zu einer Arthrose kommt. Übergewicht kann zur chronischen Gelenkentzündung ebenso führen wie auch eine ständige Überbelastung der Gelenke. Nach Knochenbrüchen, bei denen Gelenke zu Schaden gekommen sind, ist eine Arthrose keine Seltenheit und auch Schäden am Meniskus und eine Fehlstellung der Beine wie zum Beispiel X-Beine, können die Gelenkentzündungen auslösen oder sie begünstigen.

    Welche Symptome gibt es?

    Arthrose beginnt in der Regel mit ziehenden Schmerzen in den betroffenen Gelenken. Im Verlauf wird es dann immer schwieriger das Gelenk zu bewegen, und auch Entzündungen mit Wassereinlagerungen, Schwellungen und Rötungen sind bei Arthrose keine Seltenheit. Die Schmerzen entstehen immer dann, wenn ein Gelenk nicht mehr ausreichend geschmiert wird und die Gelenkknorpel zum Teil schon abgebaut werden. Ist das der Fall, dann reiben die Oberflächen der Knorpel aneinander und das verursacht bei jeder Bewegung Schmerzen. Vor allem der sogenannte Startschmerz beim morgendlichen Aufstehen und auch der Anlaufschmerz nach langem Sitzen machen den Betroffenen zu schaffen.

    Wie kann Arthrose behandelt werden?

    Arthrose kann behandelt werden, aber von Medizinern wird immer wieder Bewegung und Abnehmen bei Arthrose empfohlen, denn eine vernünftige Ernährung und viel Sport helfen dabei, die Gelenke zu schützen und zu schonen. Um erst gar nicht an Arthrose zu erkranken, hilft es schon, bestimmte Nahrungsmittel vom Speiseplan zu streichen. Alle, die schon einmal mit Arthrose zu tun hatten, sollen diese 5 Lebensmittel meiden:

    • Weißbrot
    • Alles, was frittiert ist
    • Margarine
    • Weißen Reis
    • Weißen Zucker

    Es fällt nicht schwer, auf diese Lebensmittel zu verzichten, denn Vollkornbrot ist deutlich gesünder, Frittiertes kann durch Gegrilltes ersetzt werden und auch Vollkornreis ist eine gesunde und leckere Alternative zum klassischen weißen Reis. Honig kann den weißen Zucker ersetzen und auf Streichfette wie Butter und Margarine sollten alle, die an Arthrose erkrankt sind, nach Möglichkeit ganz verzichten. Natürlich sind gelegentliche Ausnahmen erlaubt, aber wer die Gefahr an Arthrose zu erkranken, minimieren will, der muss seine Ernährung strikt umstellen.

    Gibt es Medikamente?

    Arthrose kann heute gut medikamentös behandelt werden. So kann zum Beispiel mit der Einnahme von Arthrodent etwas gegen den Abbau des Knorpels getan werden, denn das natürliche Medikament gegen Arthrose wirkt entzündungshemmend und sorgt so dafür, dass sich keine Entzündung bilden kann. Ganz rückgängig machen lässt sich eine Arthrose leider nicht mehr, die Krankheit nimmt immer einen chronischen Verlauf. Das Ziel der Behandlung und der Therapie ist es daher, die Beschwerden der Betroffenen zu lindern. Dabei hilft eine Gewichtsabnahme, damit die Gelenke nicht mehr so stark belastet werden und auch gezielte Bewegungsübungen können den Patienten die Schmerzen nehmen. Massagen können hilfreich sein und auch Schwimmen wird von den meisten Betroffenen als sehr angenehm empfunden. Auf diese Weise werden Muskeln wieder aufgebaut und die Bewegungen fallen leichter. Eine gesunde Ernährung und viel Sport sind die besten Mittel, um einer Arthrose zu begegnen.

    Bild: © Depositphotos.com / pryzmat