Schlagwort: Schwindel

  • Die 23. SSW – die Feinarbeiten beginnen

    Die 23. SSW – die Feinarbeiten beginnen

    Die körperliche Entwicklung des Babys ist in der 23. SSW so gut wie abgeschlossen, was noch fehlt, das sind die Feinarbeiten. Die Organe funktionieren immer besser und die Entwicklung ist für die Mutter in der 23. SSW auf dem Ultraschall gut sichtbar. Wird in der 23. SSW ein Bild in 3D gemacht, dann kann die Mutter die Gliedmaßen, aber auch die Ohren und die Augen gut erkennen. Aber nicht nur das Baby erlebt in der 23. SSW eine ruhige Zeit, auch die Mutter kann die 23. SSW nutzen, um sich auszuruhen, denn die Schwangerschaft macht in dieser Phase kaum nennenswerte Probleme.

    Wie geht es dem Baby in der 23. SSW?

    Die 23. SSW wird als welcher Monat in die Geschichte der Schwangerschaft eingehen? Vielleicht als die Woche, in der das Baby kräftig zunimmt. Die SSW 23 spielt bei der Gewichtszunahme des Babys eine wichtige Rolle, denn gegenüber den vergangenen Wochen legt das Kind jetzt richtig zu und bringt im Schnitt 580 Gramm auf die Waage. Auch wenn es um das Wachstum geht, dann hat das Baby einen großen Schritt nach vorne gemacht und misst jetzt vom Scheitel bis zur Sohle zwischen 29 und 30 cm.

    In der 23. SSW sind die Kindsbewegungen gut zu spüren, denn das Baby intensiviert sein Bewegungsprogramm. Es trainiert seine Reflexe und es kann seine Bewegungen immer besser steuern und koordinieren. Wenn sich das Baby in der 23. SSW heftig bewegt, dann ist das für die Mutter nicht nur spürbar, sie kann die Bewegungen auch von außen sehen. Mal ist es ein Fuß, mal eine Hand, die sich auf der Bauchdecke abzeichnet. Das Baby entwickelt sich in der 23. SSW zu einem kleinen Boxer und da die Boxhiebe an Kraft zunehmen, sind diese sportlichen Aktivitäten für die Mutter nicht selten schmerzhaft.

    Das Baby prägt in der 23. SSW seine Fähigkeiten der Wahrnehmung immer weiter aus und seine Gehirnströme sind denen eines neugeborenen Kindes bereits sehr ähnlich. Zum ersten Mal hat das Kind die Fähigkeit sich zu erinnern, und die Stimmen der Eltern werden ebenso wie Musik oder auch Geschichten, die die Mutter vorliest, im Gehirn abgespeichert.

    In der 23. SSW öffnen sich die Nasenlöcher und auch die Entwicklung der Lungen und des Lungenkreislaufs geht zügig voran. Das Baby atmet jetzt immer öfter und auch intensiver Fruchtwasser ein, aber da sich das Zwerchfell erst nach der Geburt vollständig entwickeln wird, bekommt es immer häufiger einen heftigen Schluckauf. Die ersten kleinen Fettpolster bilden sich aus, aber das Baby hat zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft noch nicht die Fähigkeit, seinen Wärmehaushalt eigenständig zu regulieren.

    Wie fühlt sich die Mutter in der 23. SSW?

    Viele Frauen verspüren in der 23. SSW eine deutliche Gewichtszunahme und da das Baby recht aktiv ist, führen die Bewegungen in der 23. SSW dazu, dass der Bauch oft hart wird. Sodbrennen ist jetzt einer der ständigen Begleiter der Mutter und auch Schmerzen in den Bändern und Rücken machen den meisten Frauen zu schaffen. Mit dem Wachstum und der Gewichtszunahme des Babys steigt auch der Druck auf die Blase und die Mutter muss öfter zur Toilette gehen.

    Der obere Rand der Gebärmutter kann in der 23. SSW ungefähr drei Zentimeter über dem Nabel ertastet werden. Der Nabel wölbt sich jetzt auch immer stärker hervor, er nimmt nach der Geburt aber sehr schnell wieder seine ursprüngliche Form an. Der seelische und körperliche Kontakt zwischen der Mutter und ihrem Kind wird in der 23. SSW intensiviert, denn in dieser Phase der Schwangerschaft kann die Mutter ihr Kind sehr stark spüren. Körperlich ist die 23. SSW für die werdende Mutter nicht immer so einfach. Ein plötzlicher Abfall des Blutdrucks und Schwindelanfälle sind keine Seltenheit, vor allem dann, wenn die Mutter zu schnell aufsteht. Der Kreislauf kann aufgrund des vergrößerten Blutvolumens und durch die Schwangerschaftshormone, die die Gefäße lockern, für Probleme sorgen. Das stetig zunehmende Gewicht des Kindes und der Gebärmutter macht es dem Kreislauf nicht immer leicht, das Blut aus den Gliedmaßen zum Herzen zurück zu pumpen. Hilfreich ist es hier, die Beine, wann immer sich die Möglichkeit dazu bietet, hoch zu legen, denn das entlastet beim Aufstehen den Kreislauf.

    Erste Vorbereitungen werden getroffen

    In der 23. SSW wird es langsam Zeit, schon erste Vorbereitungen für die Geburt zu treffen. Wo soll das Baby zur Welt kommen? In einer Klinik, in einem Geburtshaus oder vielleicht zu Hause? Frauen, die noch kein Kind zur Welt gebracht haben, sollten auf Nummer sicher gehen und eine Geburtsklinik wählen, aber auch Frauen, die schon einmal ein Frühchen geboren haben, sind in einer Klinik besser aufgehoben, die eine Intensivstation für Säuglinge hat. Frauen, die schon ein Kind ohne Probleme zur Welt gebracht haben, können ihr Kind zusammen mit einer erfahrenen Hebamme in der heimischen Umgebung oder auch in einem Geburtshaus entbinden.

    In der 23. SSW sollte auch die Frage geklärt werden, ob der Partner bei der Geburt dabei sein soll oder nicht. Viele Männer sind bereit, ihre Frau zum Arzt oder auch zur Schwangerschaftsgymnastik zu begleiten, aber beim Wort Kreißsaal blocken sie ab. Frauen, die möchten, dass ihr Partner sie während der Geburt tatkräftig unterstützt, sollten jetzt mit der Hebamme oder mit dem Arzt ein gemeinsames Gespräch vereinbaren.

    Wie gefährlich ist eine Geburt in der 23. SSW?

    Wie hoch ist in der 23. SSW die Überlebenschance für das Baby? Die Chancen stehen bei rund 53 %, dass das Kind eine so frühe Geburt überleben wird. Dank moderner Medizin ist es zwar möglich, das Kind auch außerhalb des schützenden Mutterleibs zu versorgen, aber die Spätfolgen können gravierend sein. Wenn die Mutter in der 23. SSW Wehen bekommt, dann werden die Ärzte alles unternehmen, um eine Geburt zu verhindern. Wenn das Kind aber auf die Welt drängt, dann muss es intensivmedizinisch betreut werden. Das heißt, ein Frühchen in der 23. SSW muss sowohl künstlich beatmet als auch künstlich ernährt werden. Große Probleme werden das Herz und die Lungen machen, denn vor allem die Lungen sind noch nicht entwickelt, die Lungenflügel sind noch verklebt. Zu den geringen Überlebenschancen kommen neurologische Defizite, die dem Kind später zu schaffen machen.

    Bild: © Depositphotos.com / valuavitaly

  • Traurig oder depressiv – 15 Zeichen für Depressionen

    Traurig oder depressiv – 15 Zeichen für Depressionen

    Eine Depression hat viele Gesichter und viele, die sich nicht wohlfühlen, wissen nicht, ob sie nur traurig sind oder ob sie bereits eine Depression haben. Depressionen lassen sich nicht so leicht durchschauen, denn die Symptome sind nicht nur seelisch, sie sind auch körperlich spürbar. Experten haben jetzt eine Art Katalog zusammengestellt, worauf Menschen achten sollten, die sich nicht sicher sind, ob sie wirklich an einer Depression erkrankt sind. Diese Selbstdiagnose ersetzt zwar nicht den Arzt, aber die Auflistung der möglichen Beschwerden macht es den Betroffenen leichter, die Anzeichen schneller und besser deuten zu können.

    Depressionen und ihre Symptome

    Ist es eine Depression oder bin ich einfach nur schlecht drauf? Wer sich diese Frage stellt, der hat meist schon mit einer depressiven Störung zu kämpfen. Der Berufsverband der Deutschen Psychologen und Psychologinnen hat einen Katalog zusammenstellt, in dem auch die folgenden psychischen Symptome zu finden sind:

    • Freudlosigkeit
    • Antriebslosigkeit
    • Unlust sexueller Natur
    • Angstgefühle
    • ein geringes Selbstbewusstsein
    • eine schlechte Konzentrationsfähigkeit
    • unbegründete Schuldgefühle

    Depressionen können aber nicht nur psychische, sondern auch unterschiedlichen physische Symptome haben. Dazu gehören:

    • Das Gefühl weicher Knie
    • Starkes Herzklopfen bis hin zu Herzrasen
    • Schwindelgefühle
    • Appetitlosigkeit
    • Ein zu hoher Adrenalinspiegel
    • Beschwerden beim Atmen und ein Druckgefühl in der Brust
    • Eventuell auch Sehstörungen
    • Schlafstörungen

    Depressionen entstehen, wenn das Gehirn zu wenig Serotonin bekommt, denn dieser Botenstoff ist dazu da, Glücksgefühle auszulösen. Ein Mangel an Serotonin macht sich durch Angst oder auch durch Aggressionen bemerkbar und schlägt sich dann in Depressionen nieder.

    Können Depressionen selbst diagnostiziert werden?

    Die meisten Menschen, die unter Depressionen leiden, fühlen sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich krank. Sie haben vor vielen Situationen unbegründete Angst und diese Angst kann schnell zu einer Panik mit Herzrasen führen, keine Seltenheit sind zudem Symptome, wie sie bei einem Herzinfarkt auftreten. Depressionen äußern sich aber auch in einer permanenten inneren Anspannung. Wer vielleicht vorher schon mit körperlichen Beschwerden wie schmerzenden Gelenken zu tun hatte, der wird diese Beschwerden während einer Depression noch deutlich stärker wahrnehmen. Betroffene, die mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben, werden diese Schmerzen in einer depressiven Stimmung als unerträglich empfinden. Wer diese Symptome verspürt, der kann davon ausgehen, eine Depression zu haben, es gibt aber noch mehr Anzeichen, an denen Depressionen selbst diagnostiziert werden können. Wer beispielsweise keine Lust mehr verspürt aus dem Haus zu gehen und immer wieder Ausreden erfindet, um nicht mit Freunden ausgehen zu müssen, der sollte sich ehrlich fragen, woher diese Unlust kommt. Wenn sich die Stimmung innerhalb von 14 Tagen nicht zum Positiven verändert, dann handelt es sich um eine depressive Phase und es wird Zeit, über einen Arztbesuch nachzudenken.

    Was können Betroffene tun?

    Wer die Anzeichen einer Depression verspürt, der sollte zunächst nach der Ursache suchen. Gab es einen Trauerfall in der Familie oder im Freundeskreis? Gibt es Stress im Job, persönlichen Kummer oder gab es eine Trennung? Nicht jedes negative Erlebnis führt auch automatisch zu einer Depression, aber wenn die Symptome nicht verschwinden, dann wird es bedenklich und ein Arzt sollte um Rat gefragt werden. In Deutschland leben rund fünf Millionen Menschen mit Depressionen, das zeigen die neusten Daten der Deutschen Depressionshilfe. Die Webseite der Depressionshilfe kann eine erste Anlaufstelle sein, denn dort können alle einen Selbsttest machen, die das Gefühl haben, unter einer Depression zu leiden. Dieser Test kann den depressiven Verdacht entweder bestätigen, aber auch ausräumen. Bestätigt sich die Vermutung, dass es sich um eine Depression handelt, dann bietet die Deutsche Depressionshilfe eine telefonische Beratung an. Im Rahmen einer Beratung können sich die Betroffenen außerdem informieren, an wen sie sich für eine Behandlung wenden können und wie diese gezielte Behandlung gegen Depressionen aussieht.

    Bild: © Depositphotos.com / dragonstock

  • Die Pest existiert schon 5000 Jahre

    Die Pest existiert schon 5000 Jahre

    Die Pest ist älter als bislang gedacht und zwar fanden Forscher heraus, dass der Erreger schon 5000 Jahre lang die Menschheit mit Pandemien heimsucht. Der erste Pestausbruch fand dem Ergebnis der Studie der Universität Kopenhagen um das Forscherteam von Eske Willerslev zufolge schon in der Bronzezeit statt. In der Zeitschrift Cell wurden die Entdeckung veröffentlicht.

    Tödliche Pest

    Das Bakterium Yersinia ist für die Auslösung der Pest verantwortlich und kann sowohl Tiere als auch Menschen infizieren. Die Übertragung erfolgt durch Flöhe, die über Nagetiere wie Ratten mit dem Erreger infiziert wurden. Im Jahr 1000 vor Christus entwickelte der Erreger die Eigenschaft sich Flöhe als Zwischenwirt nutzbar zu machen und dies führte zu der tödlichen Beulenpest. Ausgelöst werden kann neben der Beulenpest auch die Pestsepsis.

    Die Pestsepsis entsteht indem die Bakterien in die Blutbahn gelangen. Die Lungenpest gilt als besonders heimtückisch, da das Bakterium leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

    Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit untersuchte das Team um Willerslev die Zähne von 101 Menschen aus der Bronzezeit auf Spuren des Bakteriums Yersinia. Die Zähne erhielt das Forscherteam von Museen oder Ausgrabungen. Bei sieben Bronzemenschen fanden sie tatsächlich genetische Hinweise für einen Pestbefall. Die Pestkranken lebten in der Zeit von 2794 bis 951 Jahre vor Christi Geburt.

    Die weltweit erste geschichtlich belegte Pest war die Justianische Pest im Jahr 541 nach Christi Geburt im Land der Pharaonen. Die Wissenschaftler analysierten 55 Gene intensiver, welche hauptverantwortlich für die Krankheitswirkung des Bakteriums sind. Das Bakterium verfügte in der Frühzeit nicht über das ymt-Gen und konnte sich deshalb nicht mittels Flöhen übertragen. Das Gen konnte erst in Pest-Bakterien aus dem Jahr 951 vor Christus nachgewiesen werden.

    Das weiterentwickelte Bakterium führte zu seiner schnelleren Verbreitung und löste die Beulenpest aus. Bekannt wurde die Pest als Schwarzer Tod, der im 14.Jahrhundert der WHO zufolge weltweit 50 Millionen Menschen das Leben kostete. Der Pestarzt und Seher Michel de Nostredame (Nostradamus) besiegte im Jahr 1544 einen Pestausbrauch im französischen Marseille.

    Der gefährliche Keim ist bis heute nicht besiegt, auch wenn die Pest mit Antibiotika behandelt werden kann. Im Jahr 2013 gab es weltweit 783 Pestkranke von denen 126 Personen ihr Leben verloren. Die Pest wütet heute noch besonders stark im Kongo, auf Madagaskar und Peru.

    Die USA sind im Jahr 2015 ebenfalls von dem Erreger heimgesucht worden und zwar steckten sich zwei Touristen mit der Pest an und mussten in ärztliche Behandlung. Bei den Infizierten handelte es sich um ein Kind und einen Mann. Die Erkrankten wurden offenbar von Flöhen gebissen, die das Pest-Bakterium in sich trugen. Nach einer antibiotischen Behandlung konnten sie das Krankenhaus wieder gesund verlassen. Im Yosemite Nationalpark kämpfen die Parkmitarbeiter und Gesundheitsbehörde schon seit Jahren gegen die Infektionskrankheit. Vor allem Ratten, Eichhörnchen und Streifenhörnchen können mit dem Pestbakterium infiziert sein. Der Park hat den Besuchern ein Futterverbot für Nagetiere erteilt.

    Auf Empfehlung der Parkbetreiber sollte nicht neben Nagetierbauten gecampt und auch kein Picknick gemacht werden. Zum Schutz sollen lange Hosen getragen und diese in die Socken gesteckt werden, damit Flöhe nicht zubeissen können. Zusätzlich wurde Insektenschutz gegen Flöhe empfohlen. Erste Anzeichen einer Pest-Infektion sind hohes Fieber, Schwäche, Schwindelgefühl und geschwollene Lymphknoten. Bei Auftauchen dieser Symptome sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. In europäischen Ländern sind seit Jahrzehnten keine Pestfälle mehr aufgetaucht. Wissenschaftler warnen jedoch davor, dass es jederzeit wieder zu einer Pest-Pandemie kommen könnte und deshalb Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden sollten.

    Bild: © Depositphotos.com / Vonschonertagen

  • Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Zahlreiche Lebensmittel beinhalten Giftstoffe und vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bewusst. Eine falsche Zubereitung oder Lagerung kann Fleisch, Gemüse oder Obst in gefährliche Lebensmittel verwandeln. Welche gefährliche Lebensmittel es gibt erfahren Sie in unserem Artikel.

    Gefährliche Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen zählen:

    Kichererbsen

    Die Kichererbsen zählen zu den Hülsenfrüchten aus denen die beliebte orientalische Paste Hummus hergestellt wird. Die Falafel ist ein Bällchen aus pürierten Kichererbsen, die frittiert werden und sehr gesund sind. Ungekocht sind Kichererbsen ein echtes Risiko für das körperliche Wohlbefinden, weil das Protein Phasin eine Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und im schlimmsten Fall sogar Krampfanfälle auslösen kann. Das Phasin wird nur durch eine ausreichende Erhitzung aufgelöst. Das Kochen von Kichererbsen ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und daher empfiehlt sich der Kauf fertiger Kichererbsen aus der Dose.

    Muskatnuss

    Die Muskatnuss wird gerne für Kartoffelgerichte wie Kartoffelpüree verwendet und sollte nur in einem geringen Umfang eingesetzt werden. Eine zu große Menge kann Vergiftungen verursachen, die lebensgefährlich sein können. Der Grund für eine mögliche Vergiftung sind die Phenylpropanoide, wozu auch das krebserregende Safrol zählt. Der ebenfalls enthaltene Stoff Myristicin kann ab vier Gramm einen Rauschzustand, Leberschäden, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen verursachen. Generell ist die Muskatnuss ohne Bedenken einsetzbar, wenn sie nur in kleinen Mengen verwendet wird.

    Pilze

    Die Pilze sind als rohes Lebensmittel unbedingt zu meiden, außer es sind Zuchtpilze wie Champignons. Besondere Vorsicht gilt bei Wildpilzen, die generell gegart werden sollten, um einer Vergiftung vorzubeugen. Viele Wildpilze sind mit einem Fuchsbandwurm befallen, der sich im Körper einnisten und gesundheitliche Probleme auslösen kann.

    Zucker, Salz und Fett

    Zucker, Salz und Fett gelten als Hauptverursacher von Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs. Alle drei Stoffe stehen im Verdacht den Körper extrem umzubauen. Auf Grund diese zu sogenannten Body Transformation würden. Forschern zufolge werden jährlich Millionen Menschen erkranken oder sterben. Der Verzicht oder Minimierung der drei genannten Stoffe im Ernährungsplan kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

    Gefährliche Lebensmittel-Vergiftungen und deren Vermeidung

    Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland jährlich 200.000 Lebensmittelvergiftungen, die durch Pilze, Sporen oder Bakterien verursacht werden. In unseren Lebensmitteln befinden sich Dutzende Zusatzstoffe, die den Körper manipulieren und krank machen können. Künstliche Zusatzstoffe sollen teilweise für Depressionen, Alzheimer, Krebs oder Parkinson verantwortlich sein. Die Hersteller verzichten verstärkt auf Zusatzstoffe, aber dennoch sind ein Großteil unserer Lebensmittel mit solchen riskanten Stoffen versehen. In so manchen Nahrungsmittel steckt sogar das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Wie US-Forscher feststellten, befinden sich in einem Menschen über 200 chemische Stoffe.

    Die Lebensmittelindustrie beruft sich auf die erlaubte Tagesdosis (ADI-Wert). Das Prinzip der Tagesdosis ist allerdings 400 Jahre alt und beschreibt die Akzeptanz eines Risikos für die Gesundheit. Der ADI-Wert, wie er auf einer Lebensmittelverpackung steht, gibt keine Auskunft über das Risiko. Stattdessen wird nur die Hinnehmbarkeit genannt.

    Eine Lebensmittelvergiftung kann vermieden werden, indem auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen verzichtet, Nahrungsmittel richtet gelagert und zubereitet werden. Wie Lebensmittel richtig gelagert und zubereitet werden, darüber informieren die Verbraucherzentralen, Kochbücher und Ernährungsberater. Beim Einkauf im Supermarkt sollten Nahrungsmittel nicht gekauft werden, die eine Vielzahl Zusatzstoffe enthalten, weil diese wie beschrieben Krankheiten verursachen können.

    Das Ausweichen auf natürliche Lebensmittel, die im Garten selbst gezüchtet, auf dem Markt oder bei einem Landwirt erworben werden, empfiehlt sich als eine gesunde Alternative zur Nahrung aus dem Supermarkt-Regal. Die Kosten für Biolebensmittel sind zwar höher, aber dafür wird das Risiko reduziert Nahrung zu essen, die für den Körper und der Gesundheit riskante Inhalts- und Zusatzstoffe beinhaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / Andreus

  • Wie gefährlich ist eine Verletzung am Trommelfell?

    Wie gefährlich ist eine Verletzung am Trommelfell?

    Eine Verletzung am Trommelfell kann viele verschiedene Ursachen haben. Eine heftige Ohrfeige kann das empfindliche Trommelfell ebenso verletzten wie auch ein lauter Knall und eine Druckschwankung, sogar ein Wattestäbchen kann dafür verantwortlich sein, dass es zu einer Verletzung am Trommelfell kommt. Taucher kennen das Problem, aber auch wer viel fliegt, der muss sich nicht wundern, wenn es zu einer Verletzung am Trommelfell kommt. Meist ist es ein Riss oder eine Ruptur, die das Trommelfell im Ohr beschädigen, zu den schweren Verletzungen gehört aber auch ein Loch, eine sogenannte Perforation des Trommelfells.

    Welche Aufgabe hat das Trommelfell?

    Das Trommelfell hat im Hörprozess eine Schlüsselfunktion, denn immer dann, wenn Schallwellen durch den Gehörgang zum Trommelfell gelangen, dann fängt die dünn straff gespannte Membran, die die Grenze zwischen dem Mittel- und dem Außenohr darstellt, an zu schwingen. Diese Schwingungen lösen elektrische Impulse aus, die dann über die drei Gehörknöchelchen Amboss, Hammer und Steigbügel an den Hörnerv und schließlich an das Gehirn weitergegeben werden.

    Was kann eine Verletzung am Trommelfell verursachen?

    Wer sich die Ohren mit einem Wattestäbchen reinigt, der riskiert dabei eine Verletzung am Trommelfell und auch wenn bei einem Autounfall der Airbag ausgelöst wird, dann kann das Trommelfell geschädigt werden. Eine direkte Gewalteinwirkung, wie eben eine Ohrfeige, kann für einen Riss oder sogar für ein Loch im Trommelfell sorgen. Eine Verletzung am Trommelfell kann jedoch auch indirekt ausgelöst werden, zum Beispiel, wenn das Trommelfell starkem Druck ausgesetzt wird. Hinter dem Trommelfell im Mittelohr ist ein Hohlraum, der mit Luft gefüllt ist, die sogenannte Paukenhöhle und wenn in diesem Bereich der Luftdruck ansteigt oder auch plötzlich fällt, dann kann es passieren, dass die dünne Membran, also das Trommelfell, zu Schaden kommt. Taucher, die entweder zu schnell und zu tief tauchen oder nach einem Tauchgang zu schnell wieder an die Wasseroberfläche kommen, müssen damit rechnen, dass der Druck im Mittelohr zu groß wird, und dass in der Folge das Trommelfell beschädigt wird.

    Wie macht sich eine Trommelfellverletzung bemerkbar?

    In den meisten Fällen wird eine akute Verletzung am Trommelfell von einem kurzen, aber heftigen stechenden Schmerz begleitet, eine Trommelfellverletzung kann sich aber auch durch Blut im Gehörgang und ein vermindertes Hörvermögen bemerkbar machen. Nicht selten sind auch ein leichtes Schwindelgefühl oder Übelkeit ein Zeichen dafür, dass das Trommelfell verletzt wurde. Diese Symptome deuten immer darauf hin, dass das Innenohr verletzt wurde, und wenn Schwindel und Übelkeit anhalten, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Im schlimmsten Fall kann eine Verletzung am Trommelfell eine Gesichtslähmung auslösen, zu einer dauerhaften Schädigung des Gehirns und auch zu Taubheit führen. Handelt es sich um eine sehr ausgedehnte Verletzung am Trommelfell, dann ist auch eine schmerzhafte Mittelohrentzündung möglich.

    Wie wird eine Trommelfellverletzung behandelt?

    Der HNO-Arzt stellt eine Verletzung am Trommelfell durch einen Ohrenspiegel, ein sogenanntes Otoskop fest und kann mit einem speziellen Ohrmikroskop sehen, wie stark das Trommelfell verletzt ist. Durch eine Hörprüfung wird dann festgestellt, inwiefern das Hörvermögen des Patienten gelitten hat und ob es zu einer Schädigung des Gehörknöchelchens gekommen ist. Behandelt werden muss eine Verletzung am Trommelfell nur selten, denn die dünne Membran hat ein ganz erstaunliches Selbstheilungsvermögen. Kleine Risse heilen schnell von selbst wieder zu, wenn es sich aber um ausgedehnte Perforationen handelt, dann wird das Trommelfell mit einer Folie geschient, damit die beiden Enden wieder zusammenwachsen können. Wenn auch diese Maßnahme nicht hilft, dann bleibt nur noch die Myringoplastik, ein Verfahren, bei dem das Trommelfell mit körpereigenem Gewebe rekonstruiert wird.

    Wer schon einmal eine Verletzung am Trommelfell hatte, der lebt mit der Gefahr, dass es wieder zu einer Schädigung kommen kann, denn wenn das Trommelfell einmal verletzt wurde, dann bleibt es instabil.

    Bild: © Depositphotos.com / fotoquique

  • Schwindel im Chat – Umfrage: Junge Leute sagen im Internet häufig nicht die Wahrheit

    Baierbrunn (ots) – Ohne What’s App, Facebook, Twitter oder Instagram kommt heute kaum noch ein junger Mensch aus. Über Soziale Medien werden Kontakte geknüpft, Neuigkeiten ausgetauscht und Verabredungen getroffen. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ nehmen es die jungen Leute dort mit der Wahrheit allerdings nicht so genau. Fast ein Drittel der 14- bis 29-Jährigen (30,9 %) hat sich demnach in Chats schon mal eine falsche Identität verpasst und ein deutlich anderes Alter angegeben, oder sich wesentlich positiver charakterisiert. Ebenso viele von ihnen geben zu (30,5 %), auf Facebook, in Foren oder Chats schon einmal „echt geprahlt“ zu haben, um sich interessanter zu machen.

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 412 Personen zwischen 14 und 29 Jahren.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Baby und Familie“ zur Veröffentlichung frei.

    Presse-Informationen:

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    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3111729