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  • Gesund im Büro: 40 Tipps für einen gesünderen Arbeitsalltag

    Gesund im Büro: 40 Tipps für einen gesünderen Arbeitsalltag

    Die tägliche Arbeit im Büro hinterlässt oft spuren: Verspannungen, Probleme mit dem Rücken, schnelle Ermüdung und häufig wiederkehrende Kopfschmerzen. Viele dieser Symptome lassen sich bei genauerer Betrachtung auf einen nicht optimal angepassten Arbeitsplatz zurückführen. Damit sich diese Probleme nicht in chronischen Gesundheitsproblemen manifestieren, gibt es nachfolgend 40 Tipps, wie ein Büromöbel-Experte die Ursachen aus dem Büroalltag verbannen würde.

    Aktiv und passiv – zwei Adjektive, die zusammengehören

    Es gibt aktive und passive Umstände, an denen etwas geändert werden kann, damit die körperliche Gesundheit am Arbeitsplatz erhalten bzw. zurückgewonnen wird. Nicht jeder kann alle Optionen gänzlich ausschöpfen, aber schon die eine oder andere Veränderung kann wahre Wunder wirken. Als passiv werden die direkten Gegenstände gewertet, während der aktive Teil vom Sitzenden selbst durchgeführt und leicht angepasst werden kann.

    Maßnahmen zur Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens

    Die wichtigsten Maßnahmen umfassen die Optimierung des direkten Arbeitsplatzes. Ein ergonomisch optimierter Arbeitsplatz verbessert die Körperhaltung während der Arbeit, entlastet die Wirbelsäule und beugt Haltungsschäden vor. Folgende Gegenstände sollten auf die genannten Punkte hin geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht / geändert werden.

    Der Bürostuhl (passiv)

    • Der Bürostuhl muss an die ergonomischen Bedürfnisse des Menschen anpassbar sein.
    • Die Sitzfläche
      • sollte eine leichte Wellenform haben, damit der Blutfluss durch die Oberschenkel zu den Füßen nicht unnötig gestört wird.
      • sollte nicht zu weich und nicht zu hart sein. In der Regel sind geschäumte Sitzschalen ideal, um auch bei längerem Sitzen kein Druckgefühl zu erzeugen.
    • Die Rückenlehne
      • ist ideal eingestellt, wenn der Rücken stabilisiert wird und dem Oberkörper als Ganzes Halt gibt.
      • ist besonders geeignet, wenn sie mit einer einstellbaren Lendenwirbelstütze ausgestattet ist.
      • sollte mit einem Stoffnetz bespannt sein, um für eine gute Belüftung im Rückenbereich zu sorgen. Besonders im Sommer sorgt dieses Netz für ein angenehmes Mikroklima am Rücken.
    • Die Armlehnen
      • müssen in Höhe und Neigungswinkel anpassbar sein, um die ideale Ablagemöglichkeit für die Arme zu schaffen.
      • sind idealerweise mit einer Polsterung versehen, deren Oberfläche aus einem netzartig verarbeiteten Stoff gefertigt ist. Dadurch wird die Unterlüftung auch dann gewährleistet, wenn die Unterarme längere Zeit aufliegen.

    Der Bürostuhl (aktiv)

    • Im Bereich von einem Meter rund um den Bürostuhl sollten keine Gegenstände wie Papierkorb oder Pflanzen platziert sein, um eine ausreichende Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.
    • Der Winkel zwischen Oberschenkel und Oberkörper in sitzender Position in einem Bereich zwischen 90° und 120° liegen.
    • Der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel sollte sitzend möglichst 90° betragen; die Füße sollten in dieser Sitzposition flach auf dem Boden abgestellt werden können. Zwischen dem Ende der Sitzfläche und der Kniekehle sollte ein wenig Spielraum vorhanden sein (2 cm – 5 cm).
    • Der Abstand zwischen Oberschenkel und Schreibtischplatte sollte zwischen 15 cm und 30 cm betragen, um ausreichende Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.

     

    Der Schreibtisch (passiv)

    • sollte im Zuge der ergonomischen Handhabbarkeit in der Höhe verstellbar sein.
    • sollte mit einer Tischplatte ausgestattet sein, die eine reflexionshemmende Deckschicht beinhaltet. Dadurch werden störende Lichtreflexe bei ungünstigem Lichteinfall vermieden.

    Der Schreibtisch (aktiv)

    • sollte längs zum Fenster platziert sein, damit das einfallende Licht von der Seite auf den Schreibtisch trifft. Das verhindert zusätzlich Reflexionen und leuchtet das direkte Arbeitsumfeld (Tastatur, Maus, Hände) besser aus.

     

    Der Bildschirm (passiv)

    • muss sowohl neig- als auch schwenkbar sein, um den besten Blickwinkel für den Betrachter erreichen zu können.
    • muss mindestens diese Werte variabel einstellen lassen:
      • Auflösung
      • Kontrast
      • Helligkeit
    • sollte eine reflexionsarme Beschichtung haben, um störende Spiegelungen und Lichtreflexe zu vermeiden.
    • sollte im Zuge der Ergonomie nicht kleiner als 22“ sein. Ideal ist 24“ und größer.

    Der Bildschirm (aktiv)

    • sollte so eingestellt werden, dass Helligkeit, Kontrast und Auflösung so gestaltet sind, dass ein ermüdungsfreies Arbeiten möglich ist.
      • Zusätzlich lässt sich bei den meisten Betriebssystemen die angezeigte Schriftgröße in Browsern und Dokumenten entsprechend der Benutzeranforderung vergrößern oder verkleinern.
    • sollte im Abstand von 80 cm – 90 cm zum Betrachter platziert sein.

     

    Maus & Tastatur

    Sowohl Maus als auch Tastatur sollten über eine ergonomische Formgebung verfügen, um schmerzende Handgelenke und Verspannungen in diesem Bereich zu verhindern.

    Die Maus (passiv)

    • sollte die Möglichkeit bieten, den DPI-Wert verändern zu lassen. Dadurch lässt sich einstellen, wie weit sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm bewegt, wenn die gleiche Strecke mit der Maus zurückgelegt wird.
    • sollte ergonomisch geformt sein und über zusätzliche Funktionstasten verfügen, um bestimmte Arbeitsabläufe über einen Mausklick erledigen zu können.

    Die Maus (aktiv)

    • sollte richtig gehalten werden, um schmerzende Handgelenke zu vermeiden. Die richtige Maushaltung kann erlernt und geübt werden.

    Die Tastatur (passiv)

    • sollte möglichst flach auf dem Tisch liegen. Tastaturen, die einen schrägen Aufbau haben, sorgen für eine regelmäßige geknickte Haltung der Hände.
    • sollte beleuchtet sein, um auch bei schlechteren Lichtverhältnissen entspanntes Arbeiten zu ermöglichen.
    • sollte mit sehr leichtgängigen Tasten ausgestattet sein, um den Kraftaufwand beim Schreiben möglichst gering zu halten. Das entspannt die Muskulatur und hilft, Verspannungen zu vermeiden.

    Die Tastatur (aktiv)

    • sollte so ausgerichtet sein, dass Unterarme und Handballen auf der Tischplatte aufliegen können, während man schreibt.
    • sollte mit einem Gel-Kissen kombinierbar sein, sofern die Handballen sonst nicht aufgelegt werden können.

    Raum- und Arbeitsplatzgestaltung allgemein

    Um entspannt arbeiten zu können, muss das direkte Umfeld entsprechend den Gewohnheiten und der individuellen Erfordernisse angepasst werden. Bereits kleine Veränderungen können das Arbeiten wesentlich angenehmer gestalten.

    • Alle wichtigen Büroutensilien sollten griffbereit auf dem Schreibtisch angeordnet sein, um störendes Suchen zu vermeiden.
    • Mit einem Rollcontainer hat man alle wichtigen Unterlagen schnell zur Hand und muss den Arbeitsfluss nicht relevant unterbrechen.
    • Es sollte immer Ordnung auf dem Schreibtisch herrschen. Wenn er zum Feierabend hin aufgeräumt wird, kann der nächste Arbeitstag unbeschwert begangen werden.

    Ein gut strukturierter Arbeitstag erleichtert die Arbeit

    Viele gesundheitliche Probleme ergeben sich aus einer Kombination von Unwissen und falschen Raumbedingungen. Damit der Arbeitstag erfolgreich und effektiv gestaltet werden kann, müssen ein paar Bedingungen hergestellt werden. Das erleichtert die Arbeit und schafft zugleich ein Raumklima zum Wohlfühlen.

    • Regelmäßige Pausen einlegen
      • Mehrere kurze Pausen, in denen man sich bewegt, helfen dem Körper dabei, Verspannungen und Stress abzubauen.
      • Während dieser Pausen sollte man die Möglichkeit nutzen, dem Körper Flüssigkeit zuzuführen. Das wirkt ebenfalls dem Unwohlsein entgegen und reduziert die Gefahr von spontan auftretenden Kopfschmerzen. Tee, Wasser und Säfte sind dabei die geeigneten Getränke. Gegen einen gelegentlichen Kaffee spricht aber aufgrund seiner anregenden Wirkung auch nichts.
    • Auf eine ruhige Atmosphäre am Arbeitsplatz achten
      • Geräusche produzierende Geräte sollten, sofern möglich, aus dem direkten Umfeld verbannt werden. Sie lenken ab und erzeugen unterschwelligen Stress, der sich auf die Gesundheit auswirken kann. Das sind beispielsweise
        • Drucker
        • Außenlärm
        • Lautstark sprechende oder telefonierende Kollegen
        • Klimaanlage
      • Für optimale Bedingungen zum Wohlfühlen sorgen
        • Der kleine Hunger zwischendurch sollte gestillt werden – allerdings nicht mit Süßigkeiten, sondern mit gehaltvollerem Obst oder Gemüse. Das gibt Energie und ist gesund.
        • Schöne Bilder an der Bürowand sorgen für heimelige Wohlfühlstimmung.
        • Pflegeleichte Grünpflanzen verbessern nicht nur das Raumklima, sondern stellen einen beruhigenden Pol dar.
        • Auf eine gute Belüftung achten. Mehrmaliges Lüften bringt Sauerstoff ins Büro und lässt aufkommende Müdigkeit schnell verschwinden.
        • Die richtige Arbeitstemperatur schaffen – ideal ist der Temperaturbereich zwischen 20°C und 24°C.
        • Die Luftfeuchtigkeit sollte im Bereich von 50 % liegen. Dadurch fällt das Atmen leichter.
        • Eine gute Beleuchtung hilft, unnötige Anstrengung für die Augen zu vermeiden. Idealerweise sollte die Ausleuchtung über das bestehende Tageslicht erreicht werden.

    Das Notebook ist kein Arbeitsgerät für längere Dauer

    An einem stationären Arbeitsplatz sollte kein Notebook als dauerhaftes Arbeitsgerät genutzt werden. Die Handhabung ist aus ergonomischer Sicht eine Katastrophe und forciert Verspannungen und Haltungsschäden geradezu. Für kurze Zeiten ist das Notebook in Ordnung – ansonsten sollte ein Desktop-PC angeschafft werden.

    Der Gesundheit zuliebe – auch für die Kollegen

    Es gibt einige Tipps, wie man seiner Gesundheit etwas Gutes tun kann. Auch sollte man darauf achten, die Kollegen im Zweifelsfalle nicht anzustecken. Mit den nachfolgenden Tipps kann man das Erkrankungsrisiko deutlich senken.

    • Vor jedem Essen sollte man sich die Hände waschen – auch bei kleinen Snacks.
    • Während der besonderen Erkältungsphase (Herbst – Winter) sollte man sich immer wieder die Hände desinfizieren. Das reduziert das Risiko, das es einen „erwischt“, deutlich.
    • Wenn man sich krank fühlt, sollte man zuhause bleiben. Selbst ist man in dieser Phase nicht produktiv und riskiert sonst außerdem noch, die Kollegen anzustecken.
    • Tastatur und Maus sollten regelmäßig mit einem Desinfektionsmittel gereinigt werden, um Keime und Bakterien auszuradieren.
    • Sportliche Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit sollten wenigstens 1 x pro Woche stattfinden, um der ganzen Muskulatur die Chance zu geben, geschmeidig zu bleiben.

    Strukturiert arbeiten führt zum Erfolg

    Neben der Ergonomie und den allgemeinen Gesundheitstipps gibt es noch eine weitere Komponente, die zum Wohlfühlen während der Arbeit Wichtiges beiträgt: die Arbeitsstruktur. Ein gut strukturierter Arbeitstag schafft ein angenehmes Arbeitsklima, was sich auch in einem verbesserten Wohlgefühl widerspiegelt.

    • Kontinuität im Arbeitsablauf
      • Man sollte immer eine Aufgabe nach der anderen erledigen.
      • Es ist wichtig dafür zu sorgen, dass man währenddessen nicht abgelenkt wird.
      • Mit einer ToDo-Liste lässt sich der Arbeitstag wesentlich besser strukturieren.
    • Hilfe suchen und annehmen
      • Wenn zeitkritische Aufgaben anstehen, die man alleine nicht fristgerecht bewältigen kann, sollte man die Hilfe der Kollegen suchen.
    • Kontrolle behalten und Zwischenmenschliches nicht vergessen
      • Zwischendurch sollte man immer wieder kontrollieren, ob man wirklich alle geplanten Arbeiten für den Tag berücksichtigt hat.
      • Kurze Pausen sollte man nutzen, um ein paar Schritte zu gehen. Das belebt den Kreislauf und bringt frische Energie.
      • Währenddessen kann man durchaus mal ein kurzes Schwätzchen mit den Kollegen halten. So stellt sich ein Gemeinschaftsgefühl her, das beim Arbeiten motiviert.
  • Vorsätze erfüllen – die Strategie der kleinen Etappen

    Vorsätze erfüllen – die Strategie der kleinen Etappen

    Statistisch betrachtet hat jeder Mensch mindestens ein durch Eigenmotivation zu erreichendes Ziel im Leben. Er möchte schlanker, sportlicher und/oder gesünder werden. Warum aber fällt es fast allen Menschen so unglaublich schwer, diese gesetzten Ziele zu erreichen? Die Antwort, so Psychologen, ist denkbar einfach: weil sich der Mensch auf dem Weg zum Ziel sein ganzes Leben lang viel zu sehr damit gequält hat!

    Dieses nicht spezifisch zu bestimmende Kribbeln, das Sonnenschein im Menschen auslöst, kennt fast jeder. Aus psychologischer Sicht hat der Sommer ungefähr den gleichen Effekt wie die Silvesternacht mit ihrem schönen Feuerwerk: die Erkenntnis, das JETZT die Zeit ist, Dinge zu verändern und zu bewegen. Die Laufschuhe sollen wieder aus dem Schrank geholt werden, damit man bald loslaufen kann. Endlich die letzten überflüssigen Pfunde loswerden, die von der heiß ersehnten Bikini-Figur trennen oder auch das jetzt endlich umzusetzende Vorhaben, den längst zu bearbeitenden Stapel Unterlagen auf dem Schreibtisch abzuarbeiten. Blöderweise schmelzen die guten Vorsätze und Vorhaben noch schneller dahin als Speiseeis in der Julisonne. Es gibt Studien, die belegen, dass rund 2/3 all dieser Vorhaben bereits nach rund 2 Kalenderwochen wieder auf Eis gelegt werden. Bei Befragungen in diesem Zusammenhang hat man festgestellt, dass im Verlauf eines Kalenderjahres rund 90% der Befragten mit einem schlechten Gewissen im alten Trott festhängen.

    Das Gehirn geht altbekannte Wege

    Die meisten Veränderungswilligen, aber nicht wirklich Veränderungsfähigen Menschen stellen sich zwangsläufig irgendwann die Frage, ob vielleicht die eigene Bereitschaft, einen Neubeginn zu wagen, nicht groß genug ist. Man will schließlich klären woran es liegt, dass selbst die mit größter Euphorie gestarteten Projekte schon nach kurzer Zeit wieder unerledigt beiseitegelegt werden. Das Problem ist, dass unser Gehirn sich permanent mit alten Gewohnheiten aushelfen will, die sich unser ganzes Leben hinweg in unsere Hirnstruktur eingebrannt haben. Unser Selbstbild und unsere Erfahrungen im Allgemeinen haben dem Hirn beigebracht, wie man bestimmte Dinge, Probleme und Vorhaben angeht, um sie mit möglichst wenig Aufwand wieder loszuwerden. Sobald man als ernsthaft an eine Veränderung denkt, gibt das Hirn sofort Alarmsignale aus, die sich in einer inneren Gegenstimme manifestieren. Sie sagen einem, dass man das sowieso nicht schaffen wird und es dementsprechend gleich bleiben lassen kann.

     

    Die Hirnforschung kann sogar erklären, woran es liegt, dass unser Gehirn ständig unsere guten Absichten und Vorhaben sabotiert: Gewohnheiten lassen sich am besten mit ausgetreten Pfaden in unwegsamer Landschaft vergleichen. Man nutzt unterbewusst immer diese Pfade, weil sie ohne großen Widerstand in eine bestimmte Richtung verlaufen. Das Gleiche passiert auch im Gehirn – wir nutzen die bereits vorhandenen Pfade. Diese sind gemütlich und leicht zu nutzen – das Gehirn spart Energie und kann sich vor der lästigen und anstrengenden Planung drücken. Deshalb schaffen es übrigens auch die Wenigsten, im Hauruck-Verfahren sofort vom Stubenhocker zum Supersportler oder auch vom Fleischesser zum Veganer zu werden – das Gehirn verhindert solche extremen Veränderungen automatisch. Daraus ergibt sich die Annahme, dass man das Gehirn, welches sehr an den vorhandenen „Traditionen“ hängt, durch starken Willen und einer großen Portion Ehrgeiz umpolen können muss. Immerhin kennt fast jeder einen ehemaligen Raucher, der von heute auf morgen damit aufgehört hat.

    Auch die Willenskraft kann einen Muskelkater bekommen

    Die Erkenntnis, dass solche rigorosen und extremen Veränderungen nur den Wenigsten spontan gelingen, hilft bei der eigenen Problemlösung auch nicht wirklich weiter. Forscher behaupten, dass es sich mit dem Willen genauso wie mit Muskeln verhält – werden diese überfordert, können sie erlahmen. Der Wille muss deshalb etappenweise aktualisiert werden. Dazu stärkt man ihn an kleinen Widerständen, die man mit wenig, aber nicht ohne Mühe, überwinden kann. An solch kleinen Erfolgen kann man lernen, sich langfristig zu motivieren. Der Kern der Sache ist, dass man mit kleinen, wohl überlegten Schritten sehr viel mehr erreicht als mit impulsiven Sprüngen. Wissenschaftliche Erhebungen haben nachgewiesen dass jeder, der auf diese Strategie setzt, langfristig wesentlich bessere Aussichten auf Erfolg hat. Wenn man kleine, täglich praktizierte mühelose Verhaltensweisen durchführt, deren Scheitern nahezu unmöglich ist, erleichtert man sich selbst den Weg zu größeren Veränderungen. Das Geheimnis dieser Vorgehensweise ist, dass die ersten Hürden derartig niedrig gelegt werden, dass man ständig kleine, unterbewusste Erfolgserlebnisse haben kann.

    Jeden Tag nur ein einziger Liegestütz

    Verschiedene Personen haben die Eigenmotivationskur bereits ausprobiert und festgestellt, dass sie zu 100% funktioniert. Es geht um den Vorsatz, körperlich fitter zu werden. Um dieser Strategie der kleinen Etappen gerecht zu werden beginnt man damit, täglich nur einen einzigen Liegestütz zu machen. Die Wirkung, die sich daraus ergibt, ist enorm. Man merkt nämlich sehr schnell, dass dieses extrem geringe Tagespensum wirklich jeden Tag machbar ist – egal, welche Umstände herrschen und in welcher körperlichen oder psychischen Verfassung man gerade ist. Man muss sich also nicht dauernd neu motivieren, sondern hat sich schnell verinnerlicht: dieser eine Liegestütz ist selbst dann lächerlich einfach, wenn man Schnupfen hat, besonders müde ist oder wenn man schlechte Laune hat. Außerdem entwickelt sich mit der Zeit ein gewisser Ehrgeiz, mehr machen zu wollen als nur diesen einen lächerlichen Liegestütz – man packt also aus eigenem Antrieb einen oder zwei Liegestütz obendrauf. Psychologisch betrachtet bringt man die gewünschte Veränderung so von der Ebene der reinen Überlegungen auf die Handlungsebene – und nimmt dabei eine große und wichtige Hürde.

     

    Wichtig ist aber, dass man dabei ein auch ein neues Bild in seine eigene Identität integrieren muss, weil sonst auch diese kleinen Etappen nicht den Erfolg bringen, der gewünscht wird. Um dieses Vorgehen etwas plastischer zu beschreiben hier ein kleines Beispiel:
    Wer sich selbst als einen superstarken, Fleisch verzehrenden echten Kerl betrachtet wird es nicht schaffen, sich selbst zum Rohkostbefürworter umzuwandeln. Erst wenn eine neue, in die gewünschte Richtung verweisende positive Vision geschaffen ist, kann der Weg zur Umsetzung der Vision in die Realität von Erfolg gekrönt sein. Wichtig ist, dass nicht der Verzicht auf die gewohnten Dinge im Vordergrund steht, sondern der Gewinn, der sich aus dieser Veränderung positiv gestaltet, ergibt.

    Tägliche Mikro-Gewohnheiten einführen

    Es gibt drei Fragen, die sich jeder selbst beantworten können muss:

    1. Wer will ich sein?
    2. Welche Ressourcen bringe ich mit?
    3. Wie sollen andere Menschen mich wahrnehmen?

    Eine Antwort wie „Endlich Sportler!!“ ist dabei vollkommen ungenügend. Man muss die Antworten zu den obigen Fragen möglichst konkret fassen und formulieren können.

     

    „Ich möchte gerne eine Person sein, die ihren Körper ganz bewusst gesund und fit hält, damit jeder Tag im Leben glücklich und frei von Krankheit ist. Für den Anfang werde ich 2 Minuten täglich laufen gehen.“

     

    So oder so ähnlich kann ein Szenario aussehen, um die eigene Vision der Selbstwahrnehmung wahr werden zu lassen. Wenn man seine Zukunftsperspektive als bewusster Genießer ohne Heißhunger auf Süßigkeiten abbildet, könnte man beispielsweise die Zuckermenge in der Tasse Kaffee etwas reduzieren.

    Die allmähliche Umpolung des eigenen Geistes

    Die genannten Beispiele zeigen deutlich, dass es immer Möglichkeiten gibt, die gewünschten Veränderungen im Kleinen zu beginnen, um in kleinen Schritten voranzukommen, damit am Ende das eigentlich gewünschte Ergebnis erreicht wird. Man muss sich der Tatsache bewusst werden, dass man für jede Veränderung Zeit investieren muss – dafür aber auch einen gewissen Gegenwert erhält. Jede Neugestaltung im täglichen Leben – und sei sie auch noch so klein – wird irgendwann zur Routine werden. Eine Routine, deren Ausrichtung sich in der gewünschten Weise bewegt.

     

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  • Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie

    Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie

    Selbst wenn ein Parfüm gut riecht, heißt das noch lange nicht, dass es auch gut für die Haut ist. Immer mehr Menschen leiden unter Allergien, die unter anderem auch von Parfüms herrühren, deren Inhaltsstoffe nicht jeder vertragen kann. Ein gutes Parfüm zu finden, das gesundheitlich unbedenklich ist, ist nicht ganz so leicht. Mit Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie gibt es aber ein Parfüm, das herrlich duftet, gut zur Haut ist und keine Allergien auslöst.

    Der Duft nach Sommer

    Der Sommer bietet eine Fülle von wunderbaren Düften, Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie hat einige dieser unwiderstehlichen Düfte eingefangen. Das Eau de Toilette duftet dezent nach frischem Kardamom, nach Zedernholz, Feigen und Wassermelone, die herbe Note nach Zitrusfrüchten rundet das Aroma perfekt ab. Besonders raffiniert ist aber die Blume Fleur de Vigne, die dem Parfüm seinen Namen gegeben hat. Diese Blume blüht wunderschön, aber leider nur für wenige Tage im Juni. Sie blüht immer 110 Tage, bevor die Winzer mit der Lese beginnen und sie ist daher auch sehr oft in der Nähe von Weinbergen zu finden.

    Die Parfumeurin Francoise Caron ließ sich von den sommerlichen Düften auf einer Mittelinsel inspirieren, wo sie unter einem Feigenbaum saß und den Duft nach frischen Zitronen, Weinreben und Blumen genießen konnte. Diesen einzigartigen Duft wollte sie einfangen, so entstand Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie.

    Eine elegante Verpackung

    So sommerlich frisch wie der Duft, so sommerlich ist auch die Verpackung von Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie, die äußere Hülle besteht aus umweltfreundlicher Pappe mit einem lebhaften Muster in Korallenrot. Der Zerstäuber selbst hat eine klare, eher schlicht Form, er ist aus Glas und das zarte Korallenrot findet sich auch hier wieder. Die Verschlusskappe sorgt dafür, dass der Duft nicht verloren geht und da der Flakon nicht allzu groß ist, findet er in jeder Handtasche oder auch im Beautycase seinen Platz.

    Perfekt für den Sommer

    Parfüms in den heißen Sommermonaten zu tragen, kann schnell zu einem Problem werden, denn es kann Flecken sowohl auf der Haut als auch auf der Kleidung geben. Nicht so bei Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie, denn das Parfüm ist auf der Haut nicht photosensibilisierend. Das heißt, es bilden sich keine unschönen Flecken auf der Haut und das macht Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie zum optimalen Duft für den Sommer. Das Eau de Toilette ist sehr ergiebig, denn schon eine kleine Menge auf die Handgelenke oder hinter die Ohren gesprüht, reicht für einen lang anhaltenden Duft aus.

    Das elegante Parfüm mit dem frisch-herben Duft wird in unterschiedlichen Größen angeboten, unter anderem in Apotheken, in gut sortierten Parfümerien und auch bei Amazon. 50 ml kosten hier rund 21,- Euro, der 100 ml Flakon ist für rund 50,- Euro zu haben.

    Pro:

    • Herrlich frischer Duft
    • Umweltfreundliche Verpackung
    • Eleganter Flakon
    • Hinterlässt weder auf der Haut noch an der Kleidung Flecken
    • Auch für Menschen mit einer Allergie geeignet
    • Sehr ergiebig
    • Natürliche Inhaltsstoffe

    Contra:

    • Keine

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  • So schlafen Babys auch im Sommer immer ruhig und gesund

    So schlafen Babys auch im Sommer immer ruhig und gesund

    Frauen, die ihr Baby im Sommer bekommen, können sich freuen, denn Sommerbabys werden ganz besondere Menschen. Sie haben bei der Geburt ein höheres Gewicht, sie schlafen schneller durch, sie sind ruhiger und haben weniger Probleme in ihrer Entwicklung. Forscher der Universität im englischen Cambridge vermuten, dass diese positiven Eigenschaften darauf zurückzuführen sind, dass die Mütter dieser Babys viel Sonnenlicht und damit auch viel natürliches Vitamin D bekommen haben. Da aber neugeborene Kinder noch nicht in der Lage sind, die eigene Körpertemperatur zu regulieren, kann der Sommer für die Kleinen sehr anstrengend sein. Mit den nachfolgenden fünf Tipps kommen Babys entspannter durch den heißen Sommer.

    Das Kinderzimmer vor zu viel Sonne schützen

    Am Morgen ist die Luft noch angenehm frisch und die Mütter sollten diese Zeit nutzen, um das Kinderzimmer gut zu lüften. Gleichzeitig sollten aber die Vorhänge geschlossen werden, denn so wird verhindert, dass der Raum sich über den Tag aufheizen kann. Wenn die Mittagssonne vom Himmel knallt, dann sollte das Fenster wieder geschlossen werden. Gibt es eine warme Nacht, dann kann das Fenster auf Kipp geöffnet werden, wichtig ist aber, dass es keinen Durchzug gibt.

    Leichte Kleidung verhindert Schwitzen

    Ist der Sommertag sehr heiß, dann sollte auf einen Spaziergang um die Mittagszeit verzichtet werden, besser ist es, mit dem Baby am Abend eine Runde zu gehen. Bei der Babykleidung sollten Eltern darauf achten, dass sie weit geschnitten ist, aus atmungsaktiver, leichter Baumwolle besteht und kurze Ärmel hat. Damit die Füßchen nicht auskühlen, sind leichte Söckchen eine gute Wahl und ein Hütchen mit Krempe schützt den Kopf gegen die Sonne. So können die Kleinen nicht ins Schwitzen kommen und sind vor einem Hitzschlag geschützt.

    Die optimale Zimmertemperatur

    Auch Erwachsene können in einem Zimmer, in dem es heiß ist, nicht besonders gut schlafen, Babys reagieren auf einen überhitzten Raum sogar noch empfindlicher. Die ideale Raumtemperatur im Kinderzimmer sollte daher zwischen 18° und 20° Grad liegen. Wenn diese Temperatur nicht durch Lüften erreicht werden kann, dann ist der Kauf eines mobilen Klimageräts eine gute Entscheidung, denn diese kleinen Geräte kosten kein Vermögen und das Baby kann in der Nacht ruhig schlafen. Ein Ventilator ist keine gute Idee, denn er quirlt die Luft lediglich, sorgt aber nicht für die nötige Kühlung. Zudem können Babys von der stetigen Zugluft schmerzhafte Augen- und auch Ohrenentzündungen bekommen.

    Viel trinken und nur handwarm baden

    Bei kleinen Kindern ist es wichtig, dass sie im Sommer möglichst viel trinken. Perfekt ist lauwarmer und nicht gesüßter Tee, aber auch stilles Mineralwasser, das leicht gekühlt ist, löscht den Durst. Ein Bad am Abend macht die Kleinen müde und entspannt, in den heißen Sommermonaten sollte das Badewasser aber immer nur lauwarm sein. Zu kaltes Wasser regt den Kreislauf der Kinder an und die Eltern müssen dann mit einer eher unruhigen Nacht rechnen.

    Leichter einschlafen bei Dämmerlicht

    Babys gewöhnen sich meist innerhalb von wenigen Wochen an den Tag-Nacht-Rhythmus, und genau das kann an hellen Sommerabenden zu Einschlafschwierigkeiten führen. Das Baby kann nämlich nicht verstehen, warum es schon schlafen gehen soll, wenn draußen noch die Sonne scheint. Eltern sollten daher am Abend und auch wenn das Kind sein Mittagsschläfchen halten soll, für Dämmerlicht sorgen. Die Vorhänge müssen nicht ganz geschlossen sein und auch das Rollo muss nicht komplett heruntergelassen werden, es reicht schon, wenn es im Zimmer ein wenig dämmerig wird.

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass kleine Kinder an heißen Sommertagen Fieber bekommen. Wenn sich das Fieber in einem Bereich zwischen 37° und 39° Grad aufhält, dann reichen altbewährte Hausmittel, wie zum Beispiel Wadenwickel, die das Fieber schnell senken. Steigt das Fieber jedoch weiter, dann muss auf jeden Fall ein Kinderarzt aufgesucht werden.

    Bild: © Depositphotos.com / oksun70

  • 5 Sportarten für den Sommer mit Funfaktor

    5 Sportarten für den Sommer mit Funfaktor

    Sport im Sommer wird häufig mit gemischten Gefühlen thematisiert. Gerade bei sehr hohen Temperaturen scheuen sich viele Menschen davor, sportlich aktiv zu werden. Stattdessen verziehen sie sich in den Schatten und an den See. Dabei ist es keinesfalls unmöglich, im Sommer Sport zu treiben. Die Aktivitäten können sogar richtig viel Spaß machen. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag fünf Sportarten für den Sommer vor, die das beweisen.

    Sport im Sommer: Stand Up Paddeling

    Starten wir gleich mit einer Neuheit im Sport-Universum. Auch wenn sie jeder von uns schon einmal gesehen hat, erwecken Stand Up Paddler noch immer sehr viel Aufmerksamkeit. Die Wassersportart vereint verschiedene Aspekte von Surfing und Kanufahren. Ziel ist es, auf einer Art Surfbrett zu stehen und über einen See zu paddeln. Dieser Sport im Sommer zeichnet sich einerseits durch sehr viel Ruhe und Entspannung aus, trainiert aber andererseits den gesamten Körper. Und das Beste: Wenn es Ihnen zu warm auf dem Brett wird, können Sie sich einfach schnell im See abkühlen.

    Sport im Sommer: Beach-Volleyball

    Vom Neuling zum Klassiker. Inzwischen gibt es kaum einen Badestrand, an dem kein Beachvolleyball-Platz zu finden ist. Dieser Sommersport ist vor allem aufgrund der Geselligkeit sehr beliebt. (Beach-)Volleyball ist eine Teamsportart und kann demzufolge nicht allein gespielt werden. Der Sport zeichnet sich durch viel Bewegung aus und kräftigt alle Körperpartien. Das Laufen im Sand strengt an und sorgt für ein zusätzliches Workout der Beine.

    Wichtig: Schützen Sie sich beim Beachvolleyball unbedingt vor der Sonne, indem Sie auf Sonnencreme und entsprechende Kleidung zurückgreifen. Besonders empfehlenswert ist eine Kopfbedeckung. Machen Sie außerdem regelmäßig Pausen im Schatten und kühlen Sie sich bei Bedarf im Wasser ab.

    Sport im Sommer: Canyoning

    Sie wollen im Sommer Sport treiben, dabei die Sonne aber so gut es geht meiden? Dann könnte Canyoning die richtige Sportart für Sie sein – Vorausgesetzt, Sie bringen eine Portion Mut und Abenteuerlust mit. Canyoning ist nämlich nichts für schwache Nerven.

    Bei dieser Sportart geht es darum, eine Schlucht zu begehen und seine Kletterkünste unter Beweis zu stellen. Außerdem weisen die meisten Schluchten einen  Wasserlauf auf, der dem Ganzen zusätzliche Würze verleiht. Beim Canyoning müssen Sie sich also darauf einstellen, auch mal nass zu werden. Der Sport ist ideal im Sommer, weil er größtenteils in schattigen Gebieten stattfindet. Außerdem bietet Canyoning zahlreiche Möglichkeiten, die Natur auf völlig neue Art kennenzulernen.

    Wichtig: Der Sport sollte keinesfalls allein, sondern immer nur in geführten Touren ausgeübt werden. Außerdem sind spezielle Kleidung bestehend aus Neopren-Anzug und Helm sowie diverse Sicherungen absolute Pflicht. Wer sich als Anfänger allein (also ohne Guide) in eine Schlucht wagt, begibt sich in Lebensgefahr.

    Sport im Sommer: Yoga

    Yoga kann natürlich das ganze Jahr über praktiziert werden – aber im Sommer ist es besonders schön. Schnappen Sie sich Ihre Yogamatte und gehen Sie raus in die Natur. Egal ob im Park, auf einer verlassenen Waldwiese oder am Strand mit Blick aufs Meer – die warme Jahreszeit bietet unzählige Möglichkeiten, diese entspannende Sportart an tollen Freiluft-Orten zu praktizieren. Das macht nicht nur extraviel Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf Ihre Gesundheit aus (Stichworte: Frischluft und Vitamin D-Produktion durch das Sonnenlicht).

    Wichtig: Wie beim Beachvolleyball sollten Sie auch beim Yoga im Freien immer auf den entsprechenden Sonnenschutz achten.

    Sport im Sommer: Slackline

    Zu guter Letzt noch ein Neuzugang für die Kategorie „Sport im Sommer“. Spaziert man dieser Tage durch Parks, sieht man sie überall: Breite Seile, die straff zwischen zwei Bäumen gespannt sind. Es handelt sich hierbei um sogenannte Slacklines. Diese Trendsportart für den Sommer ist genau das richtige, wenn Sie Ihre Balance trainieren wollen. Wer es schafft, stabil auf dem Gurt zu stehen, kann beginnen, zwischen den Bäumen hin und herzulaufen. Richtige Slackline-Profis schaffen es sogar, Tricks auf dem breiten Seil zu machen.

    Sport im Sommer muss nicht immer nur Schwimmen bedeuten. Die Möglichkeiten sind wirklich vielfältig und abwechslungsreich.

    Bild: © Depositphotos.com / yanlev

  • Was macht Menschen für Mücken unwiderstehlich?

    Was macht Menschen für Mücken unwiderstehlich?

    Wie jedes Jahr im Sommer, so sind auch in diesem Jahr wieder unzählige Mücken unterwegs, aber der bislang sehr feuchte Sommer hat die Zahl der kleinen Plagegeister besonders stark ansteigen lassen. Nicht jeder muss Angst vor den Stichen der Insekten haben, denn nicht jeden Menschen finden Mücken attraktiv. Aber warum werden viele Menschen gestochen, andere wiederum überhaupt nicht? Liegt es am Körpergeruch, am Schweiß oder ist es vielleicht sogar die Blutgruppe?

    Mücken sind wählerisch

    Mücken stechen noch langen nicht jeden, wenn sie auf Beutezug gehen, dann achten sie besonders auf das Gas Kohlendioxid, das jeder Menschen ausatmet. Wenn sich besonders viel Kohlendioxid im Atem befindet, dann übt das auf Mücken einen unwiderstehlich Reiz aus und sie stechen zu. Ein beliebtes Opfer sind schwangere Frauen, denn sie atmen bedingt durch die Schwangerschaft, Kohlendioxid für zwei aus.

    Die chemischen Signale

    85 % der Menschen haben auf ihrer Haut eine bestimmte Signatur, die über ihre Blutgruppe Auskunft gibt. Wer die Blutgruppe 0 hat, der hat Pech, denn diese Menschen werden doppelt so oft gestochen wie Menschen mit Blutgruppe A oder B. Die restlichen 15 %, die über die Haut keine Signale abgeben und ihre Blutgruppe so für sich behalten, sind für die Mücken praktisch nicht sichtbar.

    Es kommt auf den Geruch an

    Mücken haben einen guten Geruchssinn und wenn sie Stoffwechselprodukte wie Harn- oder Milchsäure und Ammoniak riechen, die bei der Schweißproduktion anfallen, dann gibt es kein Halten mehr und sie stechen zu. Gerüche, die von Bakterien erzeugt werden, kommen ebenso gut an, wenn die Mücken diese Bakterien riechen, auch dann fühlen sie sich angesprochen. Menschen, die stark schwitzen und dann auch noch die Blutgruppe 0 haben, sind an heißen Sommertagen besonders arm dran, ihnen bleibt nur ein wirklich gutes Mückenspray oder eine sehr schnelle Reaktionsfähigkeit, um die Plagegeister zu erwischen.

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