Schlagwort: Sport

  • So gefährlich kann eine verschleppte Erkältung werden

    So gefährlich kann eine verschleppte Erkältung werden

    Die Nase trieft, der Hals schmerzt und der Husten will einfach nicht besser werden. Diese Symptome sind typisch für eine Erkältung, die für viele Menschen lediglich ein lästiges Übel, aber keine ernst zu nehmende Krankheit ist. Sie gehen weiter zur Arbeit, zum Sport und gönnen sich keine Ruhe, aber sie wissen vielfach nicht, was eine verschleppte Erkältung für Auswirkungen haben kann. Wer seine Erkältung nicht richtig und vor allem nicht gründlich auskuriert, der gefährdet unter anderem sein Herz, seine Lunge und sogar sein Gehirn.

    Wie lange dauert eine Erkältung?

    Der bekannte Spruch: „Eine Erkältung dauert mit Arzt eine Woche und sieben Tage ohne ihn“ gilt nicht mehr, denn von den ersten Symptomen bis zur vollständigen Genesung vergehen neun Tage. Die meisten Menschen, die einen Schnupfen haben, sind allerdings der Meinung, dass nach vier Tagen alles wieder im Lot ist. Eine verschleppte Erkältung kann die Folge sein, denn wer sich nicht auskuriert, sich zu schnell wieder körperlich anstrengt und den Stress wieder zum Teil des Alltags macht, der riskiert seine Gesundheit. Unmittelbar nach einer Erkältung sollten Sport und Treppensteigen kein Thema sein, denn das kann fatale Folgen haben.

    Eine verschleppte Erkältung schadet dem Herzen

    Eine verschleppte Erkältung kann eine Entzündung des Herzmuskels auslösen. Das Immunsystem ist noch schwach und das macht es dem Erreger, den sogenannten Coxsackie-Viren leicht, über das Blut bis zum Herzen zu gelangen und dort den Muskel zu beschädigen. Das Gefährliche an einer Herzmuskelentzündung ist, dass es keine eindeutigen Symptome gibt. Wer allerdings Probleme beim Treppensteigen hat, wer beim Spaziergang schnell aus der Puste kommt oder auch schon kleinste Anstrengungen als Belastung empfindet, der sollte einen Arzt aufsuchen. Viele, die eine Erkältung verschleppt haben, fühlen sich krank, sie haben Schmerzen in der Brust und in den Gliedern, der Herzschlag ist unregelmäßig und wenn die Betroffenen nicht rechtzeitig behandelt werden, dann kann ein entzündeter Herzmuskel zum Tod führen. Neben der Herzmuskelentzündung, der Myokarditis, stellt auch eine Endokarditis, eine bakterielle Entzündung der Aortenklappe eine große Gefahr dar, denn auch sie kann durch eine verschleppte Erkältung entstehen.

    Auch eine Lungenentzündung ist möglich

    Eine verschleppte Erkältung kann auch die Lunge angreifen, denn während einer Erkältung funktionieren die feinen Verästelungen der Lungen nicht mehr richtig. Das macht es dem Erreger sehr einfach, sich in der Lunge ungehindert auszubreiten. In der Folge kann es zu Entzündungen der Bronchien und der Lungenbläschen kommen, vielfach leiden die Betroffenen auch unter starken Bauchschmerzen. Wenn das der Fall ist, dann ist die Lungenentzündung meist schon relativ weit fortgeschritten. Starker Husten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber können die ersten Anzeichen dieser Erkrankung sein.

    So gefährlich ist eine verschleppte Erkältung für das Gehirn

    Eine verschleppte Erkältung birgt noch eine sehr große Gefahr. Wer nach einer Woche Erkältung plötzlich starke Kopfschmerzen bekommt, und wenn sich zudem auch noch der Nacken versteift, dann sollte ohne Umwege sofort ein Arzt ausgesucht werden, denn diese Symptome deuten auf eine Gehirnhautentzündung hin. Der Auslöser für eine Meningitis ist ein Bakterium, das durch die Nasennebenhöhlen in die Blutbahn gelangt und sich dann in der empfindlichen Hirnhaut festsetzt. Eine solche Hirnhautentzündung muss unverzüglich mit Antibiotika behandelt werden, denn wenn das nicht geschieht, dann führt eine Meningitis zum Tod. Vor allem bei Kindern ist eine Hirnhautentzündung lebensgefährlich, denn Kinder können Schmerzen nicht genau lokalisieren. Wenn ein Kind über Kopfschmerzen klagt, dann denken die wenigsten Eltern an eine Hirnhautentzündung.

    Wer sich erkältet hat, der sollte den vermeintlich harmlosen Schnupfen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, die Erkältung gut auszukurieren, das Bett zu hüten und sich nicht anzustrengen, denn eine verschleppte Erkältung kann gravierende Folgen für die Gesundheit haben.

    Bild: © Depositphotos.com / alexraths

  • Gute Vorsätze fürs neue Jahr ganz einfach umsetzen

    Gute Vorsätze fürs neue Jahr ganz einfach umsetzen

    Bei den meisten Menschen beginnt das neue Jahr mit Sekt, Feuerwerk und vielen guten Vorsätzen. Wenn der Sekt getrunken wurde und das Feuerwerk verglüht ist, dann schwindet auch der Wille, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Nur die wenigsten schaffen es, das selbst gesteckte Ziel auch wirklich zu erreichen, die überwiegende Mehrheit gibt viel zu schnell auf. Psychologen haben jetzt einen Plan entwickelt, der es leichter machen soll, guten Vorsätzen auch Taten folgen zu lassen.

    Gute Vorsätze als Langzeitpläne

    Das Leben von einem auf den anderen Tag einfach umzukrempeln, das funktioniert nur in sehr seltenen Fällen. Wer gute Vorsätze für das neue Jahr hat, der sollte nicht alles auf einmal wollen, sondern vielmehr Prioritäten setzen und langfristig planen. Gesundheitspsychologen empfehlen in Drei-Monatsschritten vorzugehen, denn auf diese Weise wird es einfacher, das Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Wer einen Plan für die nächsten zwei Jahre macht, der sollte sein Leben zunächst in sechs unterschiedliche Kategorien einteilen:

    • Soziale Kontakte
    • Ernährung
    • Spaß
    • Bewegung
    • Entspannung
    • Lebensaufgabe

    Anschließend werden diese sechs Kategorien nach Prioritäten geordnet, denn jeder hat ein anderes Ziel, das erreicht werden soll. Wer zum Beispiel abnehmen möchte, der setzt die Ernährung an die erste Stelle, gefolgt von Bewegung und Spaß. Bei allen, die viel Stress im Beruf haben, hat die Entspannung Priorität, und wer vielleicht den Job wechseln oder umziehen möchte, der sollte die Lebensaufgabe an die erste Stelle setzen.

    Wie funktioniert der Zwei-Jahres-Plan?

    Damit gute Vorsätze nicht nur Vorsätze bleiben, wird der Zwei-Jahres-Plan in acht Schritte à drei Monate eingeteilt. Für die erste Kategorie, die in der Liste der Prioritäten ganz oben steht, wird ein konkretes Ziel ins Auge gefasst, was innerhalb von drei Monaten erreicht werden soll. Wer die Bewegung an die erste Stelle gesetzt hat, der kann sich zum Beispiel vornehmen, zweimal pro Woche sportlich aktiv zu werden. In der zweiten Kategorie sollte das angestrebte Ziel in sechs Monaten erreicht werden, in der dritten Kategorie nach neun Monaten. Auf diese Weise gerät niemand unter Druck, denn es bleibt ausreichend Zeit, um gute Vorsätze in die Tat umsetzen zu können. Gute Vorsätze, wie mehr Sport zu treiben, weniger zu essen oder mehr Zeit für Freunde zu haben, lassen sich nicht von heute auf morgen in die Tat umsetzen, sie brauchen Zeit und das macht den Zwei-Jahres-Plan so effektiv und damit letztendlich auch erfolgreich.

    Das Potenzial richtig einschätzen

    Das Programm, wie gute Vorsätze auch in die Tat umgesetzt werden können, stammt ursprünglich von einem Krebsforscher. Er entwickelte dieses Programm für einen Patienten, der nur noch 18 Monate zu leben hatte und seine verbleibende Zeit so sinnvoll wie eben möglich nutzen wollte. Aus diesem Plan wurde schließlich ein Programm für Menschen, die bereit sind ihr Leben zu ändern, oder die ihrem Leben einen neuen Sinn geben möchten. Wichtig ist, dass jeder sein eigenes Potenzial erkennt und richtig einschätzen kann. Dabei ist es vor allen Dingen wichtig, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein, denn wer sich selbst belügt, der muss zwangsläufig scheitern. Wichtig ist es aber auch, Ratschläge von Verwandten, Freunden und Bekannten anzunehmen, denn in diesem Fall kann die Kritik immer nur konstruktiv sein. Vor allem wenn es darum geht, eine neue Lebensaufgabe zu finden, ist es von Bedeutung ausreichend Zeit zu haben, denn wer bei der Wahl eines neuen Berufes, bei der Hochzeit oder beim Kinderwunsch zu schnelle Entscheidungen trifft, der wird es unter Umständen sehr schnell wieder bereuen. Hier gilt es ganz besonders, den Zwei-Jahres-Plan einzuhalten und langfristig zu entscheiden.

    Wer gute Vorsätze hat, der kann sie nur mit Geduld und Weitsicht in die Tat umsetzen. Zu schnell zu entscheiden oder zu schnell aufzugeben, führt nie zum Erfolg.

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  • Abnehmen ohne Stress – diese Fehler vermeiden

    Abnehmen ohne Stress – diese Fehler vermeiden

    Weihnachten gehört der Vergangenheit an, aktuell sind nur die Pfunde, die viele jetzt auf den Hüften, am Bauch oder am Po haben. Gänsebraten mit Rotkohl, Plätzchen, Marzipan, Stollen, Lebkuchen und jede Menge Alkohol fordern ihren Tribut und bei den meisten Deutschen macht sich Frust breit. Wie die Feiertagspfunde wieder loswerden? Die einen setzen auf Sport, schwingen sich aufs Rad oder schnüren die Laufschuhe, die anderen setzen auf eine strenge Diät. Gemeinsam haben alle nur ein Ziel – möglichst schnell, möglichst viel abnehmen. Aber immer wenn es schnell gehen soll, werden viele Fehler gemacht und das ist beim Abnehmen nicht anders.

    Die Ernährung muss nicht gesund sein

    Ernährungssünden waren gestern, ab heute wird nur noch gesund gegessen, denn schließlich ist nur gesundes Essen der Schlüssel zum Erfolg. Es klingt vielleicht komisch, aber wer nach der Weihnachtsvöllerei jetzt nur noch an Salat knabbert, der wird beim Abnehmen kaum Erfolge erzielen, denn der Körper ist schnell gelangweilt, er kann mit der kalorienarmen Kost nicht viel anfangen, schaltet auf stur und verbrennt keine Energiereserven mehr. Das Fett bleibt so wie es ist und der Abnehmerfolg ist gleich Null.

    Einfach weniger essen

    Das FdH-Prinzip klingt verlockend einfach, ist aber ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Bekommt der Stoffwechsel weniger als 1000 Kalorien am Tag, dann geht der Organismus davon aus, dass eine Hungersnot ausgebrochen ist, und er wird versuchen, seine Reserven zu schützen. Die Fettdepots werden nicht angerührt, stattdessen verbrennt der Körper lieber wichtiges Eiweiß mit dem zweifelhaften Erfolg, dass Muskelmasse verloren geht. Es sollten schon mindestens 1200 Kalorien am Tag sein, um den Körper vor einer Unterzuckerung zu schützen und Heißhungerattacken zu vermeiden.

    Bitte keine Crash-Diäten

    In einer Crash-Diät sehen viele den Schlüssel zum Erfolg, wenn sie abnehmen wollen, aber leider ist das Gegenteil der Fall. Dem Körper werden bei dieser einseitigen Diät viele wichtige Nährstoffe entzogen und der Jo-Jo-Effekt lässt nicht lange auf sich warten. Der Körper schaltet einfach in den Ruhemodus und irgendwann sind die Abnehmwilligen so erschöpft, dass sie nur noch eins wollen, nämlich endlich mal wieder etwas Vernünftiges essen.

    Den Gewöhnungseffekt vermeiden

    Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und der Körper hat die lästige Fähigkeit, alles was oft passiert, zur Routine werden zu lassen. Das gilt bei einer einseitigen Mono-Diät ebenso wie bei einem immer wiederkehrenden Sportprogramm. Wer sich jeden Tag durch das gleiche langweilige Work-out-Programm quält, der sollte sich nicht wundern, wenn die Waage sich nicht mehr bewegt. Das gilt zum Beispiel für eine Diät, die nur aus Kohl, aus Ananas oder aus hart gekochten Eiern besteht. Der Körper gewöhnt sich schnell an die immer gleiche Nahrung und denkt überhaupt nicht daran, nennenswert abzunehmen.

    Stress ist schädlich

    Abnehmen kann Stress pur bedeuten, und immer wenn der Körper unter Stress kommt, dann beginnt er damit, viel Cortisol zu produzieren, sein Allheilmittel gegen stressige Situationen. Zudem liefert Cortisol viel Energie, der Nachteil bei diesem Hormon ist allerdings, dass in den Depots noch mehr Fett eingelagert wird. Während das Fett bleibt, wo es ist, schwinden die Reserven an Eiweiß und die Muskelmasse schmilzt wie Eis in der heißen Mittagssonne. Wer sich selbst unter Stress setzt, der wird scheitern und sich zudem auch noch krank, müde und erschöpft fühlen.

    Einfach entspannt abnehmen

    Alle, die die Feiertagspfunde wieder loswerden möchten, sollten entspannt abnehmen, viel Wasser trinken, es mit dem Sport nicht übertreiben und die Ernährung ausgewogen gestalten. Zwei Liter Wasser am Tag sollte es sein, um den Stoffwechsel anzukurbeln und den Körper von den vielen Ernährungssünden der Weihnachtsfeier zu entgiften. Zweimal die Woche Sport treiben, mit Yoga zur Ruhe kommen und zuversichtlich in die Zukunft schauen, das sind bewährte Mittel, um abzunehmen.

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  • Rosacea – eine weitverbreitete Hautkrankheit

    Rosacea – eine weitverbreitete Hautkrankheit

    Wer nach einem Spaziergang bei klirrender Kälte und strahlend blauem Himmel mit rot gefärbten Wangen nach Hause kommt, der hat den vermeintlich sichtbaren Beweis dafür, wie gesund dieser Winterspaziergang war. Rote Wangen sind nach wie vor ein Zeichen für Gesundheit, aber nicht in jedem Fall ist diese Gesichtsfärbung auch harmlos, dahinter kann sich auch die Hautkrankheit Rosacea verbergen. Rosacea ist weit verbreitet, rund vier Millionen Deutsche leiden darunter und viele wissen nicht einmal, dass ihre Haut krank ist, wenn sie dauerhaft rote Backen haben.

    Rosacea – eine wenig bekannte Hautkrankheit

    Rosacea ist auch unter dem Namen Kupferrose bekannt und tritt in der Regel bei Erwachsenen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf. Laut des Vereins Deutsche Rosacea Hilfe e. V. sind mehr Frauen als Männer von der Krankheit betroffen, die der Akne ähnelt. Bei vier Millionen Deutschen wurde die Hautkrankheit bislang diagnostiziert, die Dunkelziffer dürfte aber um einiges höher sein. Die Kupferrose oder auch Erwachsenen-Akne wird vielfach nicht erkannt und nur jeder Zehnte, der darunter leidet, geht auch zu einem Dermatologen. Dass die Krankheit so selten erkannt wird, liegt vor allem daran, dass sie immer individuell verläuft, und genau das macht die Diagnose so kompliziert.

    Welche Symptome gibt es?

    Wer öfter rote Wangen hat, der wird das nicht mit einer Hautkrankheit in Verbindung bringen, zumal die auffällige Gesichtsrötung am Anfang sehr schnell wieder verschwindet. Rosacea beginnt meist mit einer nur leichten Rötung des Gesichtes, dem sogenannte Flush. Die Rötung zeigt sich und verschwindet dann nach wenigen Stunden wieder. Im späteren Verlauf kommt die Rötung immer öfter oder sie bleibt auf Dauer. Die feinen Äderchen in der Gesichtshaut treten deutlich hervor, und die Haut beginnt zu jucken, zu brennen, sie schuppt und wird trocken. Ein typisches Symptom ist, dass zusammen mit der Rötung Pickel auftreten, und es kann in einigen Fällen auch zu einem Anschwellen oder sogar zu Hautwucherungen kommen. Die Betroffenen bekommen ein Rhinophym, eine unschöne Knollennase. Dieses Symptom tritt überwiegend bei Männern auf.

    Was ist der Auslöser?

    Warum es zu Rosacea kommt, ist aus medizinischer Sicht noch immer nicht vollständig geklärt. Es gibt aber Vermutungen, wonach eine genetische Veranlagung Rosacea auslösen kann. Möglich ist jedoch auch eine Unterversorgung der Blutgefäße in der Gesichtshaut. Hautmilben kommen als Auslöser ebenso infrage wie auch Alkohol, zu viel Stress, zu scharfes Essen, und Temperaturschwankungen, auch Kosmetik und Sport können schuld an der Hauterkrankung sein. So weiten Kälte und auch Hitze die Blutgefäße und das löst dann eine Gesichtsrötung aus. Da Rosacea immer in Intervallen auftritt, kommen bei einem akuten Schub mehrere Auslöser infrage.

    Ist Rosacea heilbar?

    Rosacea ist bislang nicht heilbar, aber es ist wichtig, dass sich die Betroffenen so früh wie möglich behandeln lassen. Geschieht das nicht, dann bleibt es leider nicht bei der vermeintlich harmlosen Rötung im Gesicht, denn die Krankheit kann zu Pusteln führen, die sich entzünden können. Spezielle Medikamente und Cremes helfen dabei, die Symptome zu lindern und zu verringern. Nicht selten gelingt es sogar, die Rötung wenigstens vorübergehend komplett abheilen zu lassen. Wichtig ist dabei aber, dass die Auslöser bekannt sind. Wer die Kupferrose erfolgreich behandeln will, der muss vor allen Dingen viel Geduld mitbringen, denn es dauert einige Zeit, bis sich die Krankheit spürbar verbessert und abheilt. Besonders Frauen leiden unter der Gesichtsrötung, aber es gibt heute spezielle Kosmetikprodukte, mit denen die Röte abgedeckt werden kann. Herkömmliche Kosmetik ist nicht zu empfehlen, denn in dieser Kosmetik ist Parfüm enthalten, was für die empfindliche Gesichtshaut nicht gesund ist. Auch Bio-Kosmetik ist eine Möglichkeit, um die Rötungen im Gesicht abzudecken, da diese Kosmetik ganz ohne Zusatzstoffe, Parfüm und Alkohol auskommt. Welche Kosmetik hier infrage kommt, das kann der Hautarzt sagen.

    Bild: © Depositphotos.com / panicAttack

  • 8 Diät-Mythen – was ist wahr und was ist Unsinn?

    8 Diät-Mythen – was ist wahr und was ist Unsinn?

    Wenn die Hose zwickt, die Waage mal wieder in die falsche Richtung zeigt und die Laune auf den Tiefpunkt sinkt – dann wird es Zeit für eine Diät, um die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden. Diäten gibt es viele, aber nicht jeder kann sich damit anfreunden, über Wochen auf Kohlehydrate zu verzichten, Kalorien zu zählen, nur Kohlsuppe oder hart gekochte Eier zu essen. Viele versuchen daher auf eigene Faust abzunehmen, ohne festes Konzept oder exakten Diätplan. In diesem Zusammenhang kommen immer wieder Diät-Mythen ins Spiel, von denen viele nicht der Wahrheit entsprechen. Hier nun die acht größten Diät-Mythen und was dahinter steckt:

    • Wer Sport treibt, nimmt immer ab

    Eine der größten Diät-Mythen ist, dass jeder, der viel Sport treibt, auch automatisch abnimmt. Wahr ist, dass bei sportlichen Aktivitäten Kalorien verbrannt und die Muskeln gestärkt werden, aber Sport alleine macht nicht schlank. Vor allem dann nicht, wenn man sich nach der Runde auf dem Rad mit einer Pizza belohnt.

    • Zartbitterschokolade ist nicht figurgefährlich

    Der Verzicht auf Süßigkeiten macht den meisten Diätwilligen schwer zu schaffen. Vielleicht gehört deshalb der Satz „Zartbitterschokolade macht nicht dick“, zu den beliebtesten Diät-Mythen. An diesem Mythos ist was dran, denn durch den leicht bitteren Geschmack setzt der Sättigungs-Effekt schneller ein und man isst weniger, jedoch durch die Kakaobutter hat Zartbitterschokolade ebenso viele Kalorien wie Vollmilchschokolade.

    • Weniger essen – schneller abnehmen

    Eine der größten Diät-Mythen lautet: Wer weniger isst, nimmt schneller ab. Leider stimmt das nicht, denn wer seinen Körper zum Abnehmen zwingen will, der versetzt ihn in permanente Alarmbereitschaft und greift seine Reserven an, schließlich kommt es zu Mangelerscheinungen. Zudem kommt es zu einem Jo-Jo-Effekt, denn wer großen Hunger hat, der wird auch viel essen.

    • Das Abendessen weglassen

    Wer nicht mehr zu Abend isst, nimmt garantiert ab – so lautet eine der hartnäckigsten Diät-Mythen. Das Abendessen entscheidet aber leider nicht darüber, ob eine Diät gelingt oder nicht, was zählt, ist die Zahl der Kalorien, die über den Tag verteilt gegessen wurden. Alles, was der Körper nicht verwerten kann, legt er in Fettpolstern an, auch ohne Abendessen.

    • Obst essen macht schlank

    Obst hat kaum Kalorien, es ist gesund und es macht vor allen Dingen schlank, wer allerdings bei einer Diät nur auf Obst setzt, der wird sich wundern. Besonders Früchte wie Pfirsiche, Nektarinen und auch Fruchtsäfte enthalten jede Menge Fruchtzucker, was sich auf der Waage sehr schnell negativ bemerkbar macht.

    • Light Produkte machen schlank

    Light ist IN. Zum modernen Diät-Mythos gehört daher auch die Aussage, dass alles, was Light ist, auch schlank macht. Die vermeintlich perfekten Alternativen zur normalen Nahrung sind eine Mogelpackung, denn das fehlende Fett wird durch Dickmacher wie Zucker, künstliche Aromastoffe und Bindemittel ersetzt. Nur so bekommen Light-Produkte erst Geschmack, gesund sind sie deshalb aber nicht.

    • Ananas ist ein Fettkiller

    Ananas sind ohne Zweifel gesund, aber wer auf Ananas vertraut, um abzunehmen, der wird enttäuscht. Es gehört zu den Diät-Mythen, dass das in Ananas enthaltene Enzym Bromelain die Verbrennung des überschüssigen Körperfetts ankurbelt. Zahlreiche Studien konnten dafür bisher noch keinen Beweis finden. Ananas hat aber, ähnlich wie auch Spargel, eine harntreibende Wirkung.

    • Auf Fett verzichten

    Wer Fett isst, der wird auch fett, aber ganz ohne Fett geht es leider nicht. Fett hat zwar eine sehr hohe Energiedichte, aber im Vergleich zu Eiweiß ist Fett ein echtes Leichtgewicht. Fett erleichtert den Blutfluss und schützt so vor schädlichen Ablagerungen in den Blutgefäßen, es stärkt das Immunsystem und beugt effektiv Entzündungen vor. Es sollte aber gutes Fett sein, zum Beispiel Raps- oder Olivenöl oder fettreicher Fisch, wie Lachs, Makrele oder Hering.

    Diät-Mythen sollten für alle, die ernsthaft abnehmen wollen, kein Thema sein. Besser ist ein Plan für eine ausgewogene Ernährung.

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  • Abnehmen durch Hypnose – funktioniert das wirklich?

    Abnehmen durch Hypnose – funktioniert das wirklich?

    Bei dem Wort Hypnose denken die meisten Menschen an eine Show, in der ein Hypnotiseur ahnungslose Zuschauer in Trance versetzt und sie dann unsinnige Dinge tun lässt. Mit einer echten Hypnose hat das allerdings wenig zu tun, denn der tief entspannte Wachzustand spielt in der Medizin schon sehr lange eine wichtige Rolle. Hypnose wird in der Schmerztherapie angewendet, zum Beispiel in der Geburtshilfe, psychische Blockaden werden während einer Hypnosebehandlung gelöst und selbst in der Anästhesie hat sich der Trancezustand als hilfreich erwiesen, aber ist auch Abnehmen durch Hypnose möglich?

    Abnehmen durch Hypnose – ganz ohne Diät?

    Die Anzeigen in vielen Zeitungen klingen verlockend – Abnehmen durch Hypnose, ganz ohne Diät und ohne Sport! Wie seriös sind diese Angebote? Ist es wirklich möglich, nach nur einer Stunde in Trance dauerhaft an Gewicht zu verlieren. Bis zu 100,- Euro kann eine solche Hypnosesitzung kosten, viel Geld, selbst wenn eine Erfolgsquote von 80 % versprochen wird. Oft sind es diejenigen, die schon leidvolle Erfahrungen mit unterschiedlichen Diätprogrammen gesammelt haben, die sich für eine Hypnosesitzung interessieren. Sie handeln nach dem Motto: Ich hab schon eine Menge Geld für nutzlose Diäten ausgeben, dann kann ich mir die Hypnose auch noch leisten, schaden kann es schließlich nicht.

    Falsche Essgewohnheiten ablegen

    Abnehmen durch Hypnose – dieses Programm wird vor allem von vielen Heilpraktikern angeboten. Die Patienten treffen sich zunächst einmal zu einem aufklärenden Gespräch und tauschen sich über ihre Essgewohnheiten aus, erst dann folgt die eigentliche Hypnosebehandlung. Die meisten Menschen empfinden eine Hypnose wie ein Art Dösen, ein Entspannen an einem schönen Sommertag. Irgendwo weit entfernt ist die Stimme des Hypnotiseurs zu hören, der den Patienten erzählt, dass sie in Zukunft nur noch dann essen sollen, wenn sie wirklich Hunger haben. Zu den Standardsätzen beim Abnehmen durch Hypnose gehört auch, dass das Essen nach 18:00 Uhr schädlich für die Figur ist. Wer auf dieses Programm anspricht, der kann tatsächlich in wenigen Monaten einige Kilogramm verlieren, Menschen, die willensstark sind, werden allerdings ihre Probleme haben.

    Abnehmen durch Hypnose – wissenschaftlich erwiesen

    Ob Abnehmen durch Hypnose wirksam ist, das wollten die Forscher der Universität Tübingen genauer wissen. Sie behandelten 43 adipöse Frauen über einen Zeitraum von sechs Monaten, die Hälfte der Frauen nahm alle zwei Wochen an einer Hypnosesitzung teil. Das Ergebnis war verblüffend, denn alle Frauen nahmen während der Studie ab, aber die Studienteilnehmerinnen, die unter Hypnose gesetzt wurden, verloren deutlich mehr an Gewicht. Es gab noch einen anderen positiven Effekt, denn die Frauen, die an der Hypnosebehandlung teilgenommen haben, steigerten ihre Gesundheit und auch ihre Lebensqualität. Den Grund sehen die Wissenschaftler in der menschlichen Psyche, die beim Essverhalten eine ebenso große Rolle spielt wie auch bei der Entstehung von Übergewicht. Abnehmen durch Hypnose setzt genau an diesem Punkt an, denn Abnehmen fängt immer noch im Kopf an.

    Ist Abnehmen auf Dauer möglich?

    Der größte Feind jeder Diät ist der gefürchtete Jo-Jo-Effekt. Kaum sind ein paar Pfunde verschwunden, sind sie auch schon wieder da. Der Frust über die Gewichtszunahme führt zu erneutem Essen, und es beginnt ein Teufelskreis, der nur sehr schwer zu durchbrechen ist. Eine Hypnose spricht immer das Unterbewusstsein an und das kann dabei helfen, neue Verhaltensweisen zu lernen und zu manifestieren. Ob diese Suggestion jedoch dauerhaft beim Abnehmen hilft, das sieht die Wissenschaft kritisch, denn Abnehmen ist auch eine Willenssache. Was nützt es, wenn im Unterbewusstsein Verhaltensweisen gespeichert werden, jedoch im täglichen Leben der feste Wille fehlt, dieses Verhalten umzusetzen? Wie effektiv Hypnose sein kann, das zeigen die Erfolge, die mit dieser Methode im Zusammenhang mit Prüfungsangst und besseren schulischen Leistungen erzielt werden. Wer mit Hypnose abnehmen will, der sollte auf jeden Fall einen festen Willen zum Erfolg mitbringen.

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