Schlagwort: Sport

  • Reiten ist gesund, weil …

    Reiten ist gesund, weil …

    Das Pferd gehört zu den ältesten Nutztieren des Menschen. Es wird seit Jahrtausenden eingesetzt, um Lasten zu tragen, Menschen und Gegenstände zu transportieren und auch um hungrige Bäuche zu füllen. In der heutigen Zeit sind all diese Aspekte jedoch mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Pferde gelten heute in erster Linie als Haustiere, die von ihren Besitzern jede Menge Liebe erhalten.

    Außerdem sind Pferde ein wichtiger Bestandteil für verschiedene Sportarten wie zum Beispiel Sprung- oder Dressurreiten.

    Reiten als Sportart ist nicht nur bei jungen Mädchen sehr beliebt. Die Aktivität verbindet verschiedene Faktoren miteinander.

    Hierzu gehören:

    • Die Interaktion mit einem Tier
    • Der Aufenthalt in der Natur
    • Die sportliche Aktivierung des gesamten Körper

    Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass Reiten gesund ist und sowohl dem Körper als auch der Seele guttut. Vor allem das Reiten in Dänemark ist gerade sehr beliebt.

    Reiten ist gesund, weil der gesamte Körper angespannt wird

    Wer schon mal auf dem Rücken eines Pferdes saß, weiß, dass dort oben Disziplin und Rückgrat gefragt sind. Reiten beansprucht den gesamten Körper und sorgt dafür, dass er gleichmäßig angespannt wird. Das wiederum hat einen positiven Effekt auf verschiedene Muskelpartien. Hierzu gehören auch Muskeln, die im Alltag eher wenig beansprucht werden. Reiten ist also eine abwechslungsreiche Sportart, die den Körper auf besondere Weise fordert und fördert. Durch das permanente An- und Entspannen der Muskel werden diese gestärkt und in Form gebracht.

    Reiten ist gesund, weil neue Bewegungsabläufe erlernt werden

    Mit dem Reiten ist es wie mit dem Fahrradfahren: Wenn man es erst einmal erlernt hat, sitzt man fest im Sattel. Bis es soweit ist und man sich zu 100 % sicher auf dem Pferd fühlt, sind Geduld und Durchhaltekraft gefordert. Beim Reiten gilt es in erster Linie, die Balance auf dem Pferd zu halten. Dafür ist es notwendig, dass der Körper gänzlich neue Bewegungsabläufe erlernt. Das ist nicht nur gut für die Haltung und die Muskulatur, sondern regt auch das Gehirn an. Reiten ist gesund, weil es sowohl den Körper als auch den Geist beansprucht.

    Reiten ist gesund, weil es Stress abbaut

    Pferde genießen allgemein einen äußerst positiven Ruf. Sie gelten als ruhige und ausgeglichene Tiere, die diese positive Kraft auch auf ihre Reiter übertragen können. In der Tat ist Reiten eine tolle Möglichkeit, um Stress abzubauen und sich selbst eine Auszeit zu gönnen. Auch dies ist ein Fakt, der bestätigt: Reiten ist gesund!

    [quote]Tipp: Nicht nur das Reiten an sich, sondern auch die Pflege des Pferdes entspannt. Lassen Sie sich daher ruhig Zeit beim Putzen, Striegeln und Füttern des Treuen Vierbeiners.[/quote]

    Reiten ist gesund, weil man an der frischen Luft ist

    Reiten ist, mit Ausnahme von wenigen Disziplinen, ein waschechter Outdoor-Sport. Das bedeutet, dass Sie bei einem ausgedehnten Ausritt jede Menge frische Luft aufnehmen. Darüber hinaus kann der Körper, wenn die Sonne scheint, das lebenswichtige Vitamin D produzieren. Dieses sorgt unter anderem für gute Laune und ein allgemeines Wohlbefinden.

    Wann Reiten nicht geeignet ist

    Es kann an dieser Stelle festgehalten werden: Reiten ist gesund und trainiert den gesamten Körper. Dennoch ist die Sportart nicht für alle geeignet. Das gilt insbesondere für Menschen, die…

    • … eine Pferdehaar-Allergie haben
    • … einen Bandscheiben-Vorfall hatten
    • … eine Verletzung an der Wirbelsäule haben oder hatten

    Vor allem bei einer Schädigung der Wirbelsäule ist Reiten absolut nicht empfehlenswert. Das liegt daran, dass ein Großteil der Bewegungsabläufe auf dem Pferd über die Wirbelsäule stattfindet. Durch das stetige Auf- und Abwippen beim Reiten ist die Wirbelsäule hohen Kräften ausgesetzt, die sie nicht immer einwandfrei abfedern kann.

    [quote]Tipp: Wenn Sie nach mehrmaligem Reiten unter starken Rückenschmerzen leiden, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Wenn die Schmerzen ein Resultat falscher Haltung sind, kann außerdem ein Reitlehrer helfen.[/quote]

    Bild: © Depositphotos.com / pirita

  • Mit Eukalyptusöl befreit durchatmen

    Mit Eukalyptusöl befreit durchatmen

    Wenn Kinder erkältet sind, dann können Eltern sie nur schwer aufheitern, eine Möglichkeit bieten Bonbons, die nach Eukalyptus schmecken. Das wohlschmeckende Eukalyptusöl ist perfekt, um die Atemwege zu befreien und die verstopfte Nase wieder zu öffnen, aber Eukalyptusöl kann nicht nur als Bonbon genascht werden, es ist auch ein gutes Mittel zum Inhalieren. Für alle, die erkältet sind, ist es zudem eine große Wohltat, wenn die Brust mit dem ätherischen Öl eingerieben wird. Eukalyptusöl hat jedoch noch andere Vorzüge, denn es kann unter anderem auch bei Verspannungen und bei rheumatischen Beschwerden helfen.

    Die Inhaltsstoffe von Eukalyptusöl

    In den Blättern des Eukalyptusbaumes, der unter anderem in Australien wächst, befinden sich 3,5 % ätherisches Öl. Dieses Öl besteht in der Hauptsache aus Cineol, aus Alpha-Pinen und aus Limonen, zusätzlich enthält Eukalyptusöl auch besondere Gerbstoffe und Eucalyptol. Der wichtigste Wirkstoff aber ist das Cineol, denn es wirkt unter anderem sehr entspannend und beruhigend auf die Muskulatur der Bronchien, auch die Oberflächenspannung der Lungenbläschen verändert sich und das sorgt für einen Gasaustausch, der sich wiederum beruhigend auf die Atemwege auswirkt.

    Perfekt für freie Atemwege

    Eukalyptusöl reizt die Nervenfasern und stimuliert die Flimmerhärchen, die sich in den Atemwegen befinden. Diese Flimmerhärchen sind schuld daran, dass sich Schleim festsetzen kann. Das Eukalyptusöl lockert die festsitzenden Sekrete auf und macht den Abtransport des Schleims aus den Bronchien und der Nasenschleimhaut einfacher und das Abhusten wird ohne Probleme möglich. Eukalyptusöl kann aber noch mehr, denn es stimuliert auch die Kälterezeptoren und bewirkt, dass die Nasenschleimhaut bei einer Erkältung abschwillt. Durch das Gefühl von Kälte in der Nase ist sie immer frei und man kann durchatmen. Eukalyptusöl ist auch deshalb ein hervorragendes Mittel bei Erkältungskrankheiten, da es die Fähigkeit besitzt, Keime abzutöten. Die Gerbstoffe töten die Viren und Bakterien und sorgen dafür, dass sich die empfindlichen Schleimhäute zusammenziehen und somit bietet die Oberfläche des Gewebes keine Angriffsfläche mehr für Krankheitserreger aller Art.

    Eukalyptusöl entspannt

    Auch wenn Eukalyptusöl die Haut im ersten Moment reizt, es fördert auch die Durchblutung der Haut und das trägt dazu bei, dass entzündliche Prozesse auf der Haut schneller abheilen können. Mit dieser Eigenschaft ist das Öl der Eukalyptusblätter ideal bei der Behandlung von rheumatischen Beschwerden, aber auch bei Verspannungen, wie sie zum Beispiel beim Sport entstehen.

    Viele verschiedene Anwendungsbereiche

    Eukalyptusöl kann auf vielfältige Weise verwendet werden. Es gibt das heilsame Öl in Form von Tabletten und Kapseln, es ist als Salbe erhältlich und auch als Tee und als Badezusatz sehr beliebt. Da Eukalyptus für unschönes Aufstoßen sorgen kann, sind magensaftresistente Kapseln zu empfehlen. Menschen, die mit der Leber Probleme haben, sollten jedoch vor der Einnahme der Kapseln mit ihrem Arzt sprechen.

    Die Diskussionen um das Eukalyptusöl

    Ätherische Öle, die wie das Eukalyptusöl Cineol, Alpha-Pine und Limonen enthalten, sind nicht erst seit heute in der Kritik. Schon seit längerer Zeit warnt unter anderem das Bundesumweltamt davor, mit Eukalyptusöl die Räume zu befeuchten. Das Bundesumweltamt muss aber auch einräumen, dass es nicht leicht ist, die gesundheitliche Wirkung richtig zu bewerten. Auf der anderen Seite hat die Stiftung Warentest keinerlei Bedenken, wenn es um Eukalyptusöl als ätherisches Öl für die Raumbefeuchtung geht.

    Vorsicht bei der Anwendung

    Bei der Anwendung von Eukalyptusöl sollten einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. So sollten zum Beispiel Menschen, die unter Asthma oder unter einer chronischen Erkrankung der Atemwege leiden, da Öl nach Möglichkeit nicht einatmen, auch bei Erkrankungen der Galle und Leber sowie bei Entzündungen des Magens ist Eukalyptusöl gefährlich. Eukalyptusöl sollte zudem auf keinen Fall unverdünnt auf die Haut aufgetragen oder eingenommen werden. Kinder unter drei Jahren dürfen das Öl ebenfalls nicht einatmen, denn die Dämpfe können bei ihnen Atemnot verursachen.

    Bild: © Depositphotos.com / OlafSpeier

  • Teenager leiden unter Schlafmangel

    Teenager leiden unter Schlafmangel

    Bei Jugendlichen verändert sich das Gehirn und führt zu einer Anpassung des Schlaf-Wach-Rhythmus. In der Folge leiden viele Teenager am Schlafmangel und dies sorgt für eine schlechtere Leistung in der Schule. Die Wissenschaftler schlagen bereits Alarm und fordern einen späteren Schulbeginn. Auf diese wissenschaftliche Forderungen haben schon die ersten weiterführenden Schulen reagiert. Der Schulbeginn ist dort statt um 7:00 Uhr um 8:30 Uhr, was zu einem positiven Feedback durch die Schüler und Eltern führte.

    Die innere Uhr ist hauptverantwortlich für den Schlafmangel, wodurch sich Jugendliche zum so genannten Spättypen unabhängig von der abendlichen Aktivität entwickeln und länger wach bleiben. In der Pubertät befindet sich das Gehirn in einer Umbauphase und in diesem Zusammenhang fällt es Teenagern schwer am frühen Morgen aufzustehen.

    Die Einschlafzeiten verschieben sich im Alter von 9 und 11 Jahren. Der Rhythmus wird durch das Hormon Melatonin gesteuert mit der Folge, dass sich dieser Zyklus immer später in die Nachtstunden verschiebt, wie eine Studie des Rush University Medical Center aus Chicago feststellte. Die Forscher beobachteten jahrelang das Schlafverhalten und den Tagesablauf von 9 bis 15 Jahren alten Jugendlichen. Nach dem Studienergebnis blieben die Jugendlichen länger auf je älter sie wurden, obwohl Melatonin von ihrem Gehirn ausgeschüttet wurde und zum Schlafengehen anregte. Auf Grund der zu kurzen Schlafzeit konnte das Melantonin nicht vollständig abgebaut werden und hatte eine Müdigkeit bei den Teenagern zur Folge.

    Ein Großteil der Schüler erscheint unausgeschlafen in der Klasse, aber daran Schuld seien eher die Lehrer mit ihren unflexiblen Stundenplänen als die Teenager selbst. Auf Empfehlung der Studienautoren sollte die Schule später beginnen, weil es nichts bringen würde Jugendliche früher zum Schlafengehen zu schicken. In Deutschland haben bislang nur sehr wenige Schulen den Schulbeginn nach hinten verschoben, weshalb nach wie vor die meisten Schüler unausgeschlafen dem Unterricht folgen. Das frühe Aufstehen gegen 6:30 Uhr führt bei vielen Familien zu Konflikten je älter die Kinder werden. Schlafforscher empfehlen Jugendlichen vor dem Schlafengehen ein Buch zu lesen anstatt Fernsehen zu schauen oder mit der Spielkonsole zu spielen.

    Das Gehirn würde nämlich Zeit benötigen runterzufahren und da sei ein Buch eine sinnvollere Hilfe als zum Beispiel ein spannender actionreicher Spielfilm. Ein Teenager benötigt mindestens acht bis neun Stunden Schlaf in der Nacht, um morgens ausgeschlafen und ausgeruht in der Schule erscheinen zu können. Der Umbau des Gehirns endet etwa mit 21 Jahren und bis dahin entscheidet es sich, ob der Teenager eher zu den Nachtschwärmern oder Frühaustehern zählt. Im Vorfeld der Bettruhe kann es außerdem von Vorteil sein auf Süßigkeiten und Snacks zu verzichten, da diese vor allem Zucker enthalten.

    Der Zucker hält den Körper weiter in Schwung und in Konsequenz bleibt man länger wach. Effektiver sind Tees wie Kamillentee oder Fencheltee, die dabei helfen besser und früher einzuschlafen. Die Umstellung der Ernährung auf gesunde Lebensmittel und Verzicht auf Fastfood trägt ebenso zu einem gesunden Schlaf bei wie sportliche Aktivitäten. Wer vor dem Schlafengehen sportlich aktiv ist oder einen Spaziergang unternimmt schläft bisherigen Kenntnissen zufolge besser.

    Bild: © Depositphotos.com / sabphoto

  • Tanzfitness – Mit Spaß abnehmen

    Tanzfitness – Mit Spaß abnehmen

    Das Abnehmen erfordert einen enormen Willen und Motivation. Eine Diät kann bisweilen demotivierend sein, vor allem wegen der strengen Regeln, die damit verbunden sein können. Der Spaß steht bei den meisten Diäten nicht im Mittelpunkt, sondern das Einhalten der darin beschriebenen Regeln. Eine Alternative zu klassischen Diät ist Tanzfitness verbunden mit einer gesunden Ernährung.

    Was ist Tanzfitness?

    Bei Tanzfitness handelt es sich um ein ganzheitliches Fitness-Workout, bei dem Fitnessübungen mit Tanzstilen kombiniert werden. Die bekannteste Tanzfitness-Variante ist Zumba mit weltweit über 15 Millionen Teilnehmern in 185 Ländern. Neben Zumba steht auch bei den Angeboten Bokwa und Kantaera der Spaß im Mittelpunkt, aber es gibt Unterschiede zwischen den genannten Tanzfitnessarten.

    Bei Zumba werden Choreografien zu den Tanzstilen Merengue, Salsa, Cumbia, Reggaeton, Cha Cha Cha, Tango, Ska, Kuduro und weiteren verbunden mit Fitnessübungen, wie zum Beispiel Kniebeugen getanzt. Der Kalorienverbrauch beläuft sich je nach Kondition und Fitness auf 400 bis 1000 Kalorien pro Stunde. Getanzt wird zur lateinamerikanischer und internationaler Musik.

    Im Gegensatz zu Zumba wird bei Bokwa zu Buchstaben und Zahlen getanzt. Es gibt keine Choreografien. Stattdessen wird sich zum Alphabet und zu den Zahlen 1 bis 10 bewegt. Der Kalorienverbrauch liegt entsprechend der Kondition und Fitness bei 450 bis 1000 Kalorien pro Stunde. Begleitet wird Bokwa von internationaler Musik und musikalischen Klängen aus Lateinamerika.

    Die Tanzsportart Kantaera ist ein Cardio-Workout, wo asiatische Kampfsporttechniken mit Aerobic-Bewegungen kombiniert werden. Die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, die Muskelkraftausdauer und die Koordination werden trainiert. Die Besonderheit ist die Tanzmusik, die mit maximal 128 Beats pro Minute läuft. Die Bewegungskontrolle und Bewegungsgenauigkeit bilden den Schwerpunkt. Der Kalorienverbrauch ist mit Zumba und Bokwa vergleichbar.

    Alle drei Tanzsportarten werden von ausgebildeten bzw. lizenzierten Trainern geleitet und es steht der Spaß im Mittelpunkt. Zumba und Bokwa haben bei der Kleidung und Musik eine Gemeinsamkeit. Die Kleidung ist bunt und getanzt wird überwiegend zu lateinamerikanischen Liedern.

    Tanzfitness und gesunde Ernährung

    Eine Kombination von Tanzfitness und gesunder Ernährung resultiert langfristig in einer Gewichtsreduktion. Neben der Reduzierung des Gewichts verbessert sich durch eine regelmäßige Teilnahme an Zumba, Bokwa, Kantaera & Co. das allgemeine Körpergefühl, die Stimmung bessert sich und Teilnehmer fühlen sich im allgemeinen glücklicher als ihre Mitmenschen.

    Der Verzicht auf ungesunde Lebensmittel ist unbedingt im Rahmen einer gesunden Ernährung zu empfehlen. Statt Zucker wird Stevia verwendet oder komplett auf Zucker verzichtet. Zucker ist die Ursache für viele Krankheiten der modernen Gesellschaft wie Krebs, Diabetes oder Herzkrankheiten. Die Chia-Samen sind sehr gesund, machen für bis zu 5 Stunden satt und sind als Eiersatz geeignet. Das klassische Mehl Type 450 sollte beim Backen durch Dinkelmehl ersetzt werden, weil es einfach gesünder und vollwertiger ist. Ein Müsli aus Bananen, Chia-Samen, Leinsamen und Milch ob gemixt oder nicht ist ein langfristiger Gewinn für die Gesundheit.

    Wer sich mit Tanzsport wie Zumba fit hält, der kann innerhalb eines Jahres, aber nur bei Umstellung auf eine gesunde ausgewogene Ernährung, bis zu zehn Kilogramm und mehr verlieren. Die Teilnahme an Tanzfitness-Kursen und die gesunde Ernährung sollte langfristig erfolgen, um Erfolge zu erzielen. Tanzfitness wird mittlerweile überall angeboten von Vereinen und Fitnesscentern.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon

  • Kinder Mobbing – wenn Kinder zu Außenseitern werden

    Kinder Mobbing – wenn Kinder zu Außenseitern werden

    Mobbing gibt es nicht nur unter Erwachsenen, auch immer mehr Kinder haben damit zu kämpfen. Während sich aber erwachsene Menschen gegen Mobbing wehren können, fällt es Kindern nicht immer leicht, mit solch einer Situation zurechtzukommen. Nicht selten stehen auch Eltern dem Problem Kinder Mobbing hilflos gegenüber und wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Da Mobbing ganz unterschiedliche Gesichter hat, fällt es schwer, hier die richtige Lösung zu finden, aber eines sollten Eltern, Lehrer und Erzieher nie tun – gemobbte Kinder nicht ernst nehmen.

    Wie entsteht Kinder Mobbing?

    Immer dann, wenn ein Kind an den Rand einer Gemeinschaft gedrängt wird, dann ist das nie die Tat eines Einzelnen, denn Außenseiter werden immer von einer Gruppe gemacht. In jeder Gruppe von Gleichgesinnten steckt Konkurrenzdenken, was für Konfliktpotenzial sorgt, und gegen diese Probleme hilft nichts besser als ein gemeinsamer Gegner. Gruppen definieren sich über die Ausgrenzung von anderen und das führt dann zum Mobbing. Kindermobbing beginnt meist mit Gerüchten, einer will über einen anderen irgendetwas wissen, er hat eine Beobachtung gemacht und erzählt es den anderen Mitgliedern der Gruppe, die wiederum vielleicht eine ähnliche Beobachtung gemacht haben. Indem einer davon erzählt, fühlen sich die Gruppenmitglieder bestätigt und sie sind erleichtert darüber, dass noch andere die gleiche Beobachtung gemacht haben. Für ein Kind ist es nicht einfach, aus einer solchen Gruppe auszusteigen, denn sie müssen befürchten, das nächste Mobbingopfer zu werden.

    Selbst aktiv werden

    Es sind nicht immer die Schwächsten, die Kleinsten oder die Brillenträger, die das Opfer von Kindermobbing werden, um gemobbt zu werden, reicht es manchmal schon aus, eine andere Meinung zu vertreten oder im falschen Stadtteil zu wohnen. Kinder, die von ihren Klassenkameraden oder von den anderen Kindern im Sportverein gemobbt werden, müssen selbst aktiv werden, um aus der leidigen Rolle wieder heraus zu kommen. Das ist aber alles anderes als einfach, denn wer jeden Tag gehänselt, verspottet, angegriffen und vor allem auch alleine gelassen wird, der verliert schnell an Selbstbewusstsein und beginnt jeglichen sozialen Kontakt zu meiden. Eltern und Lehrer können zwar versuchen, dem Mobbingopfer allein durch ihre Autorität zu helfen, aber sie werden es kaum schaffen, den Gemobbten wieder in eine Gruppe zu integrieren. Das Gegenteil ist oftmals der Fall, denn wer Eltern und Lehrer „vorschickt“, der gilt schnell als Feigling und macht seine Situation noch viel schlimmer.

    Wie können Kinder mit Mobbing umgehen?

    Beim Kindermobbing wird immer wieder beobachtet, dass sich die Opfer sogar noch schämen und nichts unternehmen, um sich zu wehren. Wer gehänselt wird und darauf mit Gelassenheit und einem Lächeln reagiert, der wird seine Gegner verwirren, denn damit haben diejenigen die mobben, nicht gerechnet, sie wollen ihr Opfer leiden sehen. Kindermobbing kann auch beendet werden, wenn das Mobbingopfer Kinder anspricht, die ebenfalls in einer Außenseiterrolle sind. Gemeinsam ist man immer stärker und der Spott tut dann auch nur noch halb so weh. Auch Frechheit kann im Kindermobbing eine gute Waffe sein. Kinder, die gemobbt werden, sollten den Anführer der Gruppe direkt ansprechen und seine vermeintlichen Schwächen ansprechen. Das bringt den Anführer schnell aus dem Konzept und zwingt die anderen in der Gruppe, ihren Wortführer mal kritisch zu betrachten. Kinder, die schlagfertig sind, sind selten von Kindermobbing betroffen, aber zur Schlagfertigkeit gehört auch eine große Portion Selbstvertrauen. Wird das Kind zum Beispiel gemobbt, weil es eine Brille trägt, dann hilft es schon, beim nächsten blöden Satz zu antworten: Wenn ich keine Brille hätte, dann könnte ich nicht erkennen, was für ein schrecklicher Typ du bist, oder wenn alle eine Brille tragen würden, dann hättest du bestimmt keine Freunde mehr. Schlagfertigkeit kann man trainieren, und gegen Kindermobbing kann es sehr effektiv und hilfreich sein.

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  • Die Drachenfrucht – der gesunde Exote

    Die Drachenfrucht – der gesunde Exote

    Sie ist knallig pink, sie sieht sehr hübsch aus und sie kann mit einem frischen, süßen Aroma beeindrucken – die Drachenfrucht. Die Drachenfrucht sieht aber nicht nur gut aus, sie hat auch viele gesunde Eigenschaften. Wer eine Diät machen will und auf der Suche nach einer Frucht ist, die wenig Kalorien hat, der sollte die Drachenfrucht mit in seinen Diätplan aufnehmen, denn die exotische Frucht besteht zu 90 % aus Wasser und ist daher sehr kalorienarm. Die Drachenfrucht ist aber auch eine sehr gute Wahl, wenn es darum geht, mit exotischen und extravaganten Früchten zu kochen.

    Die Drachenfrucht ist in den Tropen zu Hause

    Woher die Drachenfrucht genau kommt, das kann keiner exakt sagen, aber vermutlich stand die Wiege der pinken Frucht im Süden von Mexiko. Heute wächst sie vor allem in den tropischen Klimazonen dieser Welt, kultiviert wird sie seit einigen Jahren vor allem in Asien. Eines der Hauptanbauländer ist China, aber es kommen auch Drachenfrüchte aus Vietnam, aus Israel und auch aus Nicaragua. Besonders teuer, dafür aber qualitativ sehr hochwertig sind Drachenfrüchte aus Sri Lanka, denn dort gibt es nur sehr wenige Bauern, die die exotische Frucht anpflanzen.

    Wunderschöne Blüten

    Drachenfrüchte gehören zur Familie der Kakteen und sind die Früchte des kletternden Kaktus. Dieser außergewöhnliche Kaktus klettert an Mauern hoch und ist mit Vorsicht zu genießen, denn seine Sprossen haben messerscharfe Dornen. Die Hylocereus undatus trägt jedes Jahr zwischen Juni und September Blüten und diese Blüten gehören zu den größten der Welt. Bis zu 30 Zentimeter lang und 25 Zentimeter im Durchmesser erreichen die Blüten des Kaktus, und nur eine Nacht lang öffnen sich die Blüten und verströmen einen betörenden Duft, der an Jasmin erinnert.

    Von der Blüte zur Frucht

    Aus den Blüten des Kaktus wachsen Früchte, die zwischen zehn und 15 Zentimeter groß und bis zu 500 Gramm schwer werden. In ihrer Form erinnern die Früchte an einen Rugbyball, und ihre Schale ist zart rosa bis knallig pink und sehr schuppig. Erstaunlich ist aber auch das Fruchtfleisch der Drachenfrucht, denn das ist weiß oder rot und durchzogen von vielen kleinen schwarzen Kernen, die wie Punkte wirken. Der Geschmack der Drachenfrucht ist süß und sehr frisch, sie schmeckt wie eine Mischung aus Erdbeeren, Bananen und Kiwis. Die Drachenfrucht gibt es aber nicht nur in Pink, heute gibt es auch Züchtungen in knalligem Orange und mit schneeweißem Fruchtfleisch.

    Drachenfrucht – Immer verfügbar

    In gut sortierten Supermärkten und auch in Feinkostgeschäften sind Drachenfrüchte das ganze Jahr über, aber immer nur in relativ kleinen Mengen zu haben. Es ist nicht ganz so einfach, vollaromatische Drachenfrüchte zu bekommen, denn sie bleiben nur für eine kurze Zeitspanne frisch, nachdem sie geerntet wurden. Da die Transportwege aus den Herkunftsländern lang sind, wird die Drachenfrucht noch unreif geerntet, und wer die Frucht kauft, der muss den richtigen Zeitpunkt abwarten, um sie zu essen oder zum Kochen zu verwenden. Richtig reif ist eine Drachenfrucht, wenn sie intensiv pink leuchtet und die Schale auf leichten Druck nachgibt, denn erst dann lässt sich die Schale auch ohne Probleme abziehen. Unreif schmeckt eine Drachenfrucht nur nach Wasser, das Aroma entfaltet sich erst, wenn sie wirklich reif ist. Dann kann man sie einfach wie eine Kiwi aufschneiden und das Fruchtfleisch dann mit dem Löffel essen.

    Drachenfrüchte richtig lagern

    Nach dem Kauf sollte die Drachenfrucht möglichst bei Zimmertemperatur gelagert werden. Die Früchte müssen aufrecht stehen, noch besser ist es, sie aufzuhängen, denn auf diese Weise bilden sich keine Druckstellen. Wird die Drachenfrucht zu trocken gelagert, dann wird die Schale schnell schrumpelig. Wer eine Drachenfrucht als dekoratives Element, zum Beispiel auf einem festlich gedeckten Tisch oder auf einem Büfett aufstellen will, der sollte sie mehrmals am Tag befeuchten.

    Bild: © Depositphotos.com / Amaviael