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  • Ständige Müdigkeit – normal oder bedenklich?

    Ständige Müdigkeit – normal oder bedenklich?

    Besonders zum Start in die neue Woche sind viele Menschen davon betroffen: Müdigkeit sorgt für schlechte Laune und mangelnde Konzentration. Vor allem am Arbeitsplatz kann das zu großen Schwierigkeiten führen. Doch auch wenn der Alltag von einer ständigen Müdigkeit bestimmt wird, bringt das langfristige Folgen mit sich. Diese reichen von der Gesundheit bis hin zum sozialen Umfeld. Denn eines steht fest: Wer müde ist, kann sein Leben nicht in vollen Zügen genießen.

    Was für die einen ein Zeichen für mangelnden Schlaf ist, ist für die anderen ein Vorbote für schwere Krankheiten. Müdigkeit – besonders wenn sie sehr häufig auftritt – ist in jedem Fall ein Warnsignal des Körpers, das es zu beachten gilt. Ein Grund zur Panik ist es hingegen erst einmal nicht.

    Generell stimmt es, dass Müdigkeit die Reaktion des Körpers auf Schlafmangel ist. Müdigkeit ist ein Schutzmechanismus. Das Bedürfnis, zu schlafen, sorgt dafür, dass wir uns nicht überanstrengen und regelmäßige Ruhephasen einlegen. Wäre der Mensch niemals müde, würde er wahrscheinlich nie schlafen und an Erschöpfung sterben. Wer also regelmäßig schläft und sich Ruhe gönnt, wirkt der Müdigkeit entgegen.

    Bedenklich wird es erst, wenn die Müdigkeit öfter auftritt oder sogar chronisch wird. In diesem Fall kann davon ausgegangen werden, dass sie ein Symptom für eine Mangelerscheinung oder Krankheit ist. Wenn Sie bemerken, dass Sie überdurchschnittlich oft müde sind, sollten Sie sich auf jeden Fall an Ihren Hausarzt werden.

    Gründe für ständige Müdigkeit sind unter anderem

    • Schlafapnoe
    • Eisen-Mangel
    • Vitamin-Mangel
    • Depressionen
    • Krebs
    • Andere Erkrankungen

    Um herauszufinden, was der Grund für Ihre Müdigkeit ist, sollten Sie sich umfangreich untersuchen lassen. Wenn eine Mangelerscheinung festgestellt wird, hilft häufig schon die Umstellung der Ernährung, um Ihrem Leben wieder mehr Schwung zu verleihen. Wenn eine Krankheit aufgrund ständiger Müdigkeit diagnostiziert wurde, sind andere Schritte nötig.

    Wichtig bei der Frage, ob die Müdigkeit normal oder besorgniserregend ist, ist Ihr persönliches Empfinden. Solang Sie selbst Ihre Müdigkeit als verständnisvoll empfinden (weil Sie zum Beispiel mal wieder nachts um die Häuser gezogen sind oder einen anstrengenden Tag hatten), besteht kein Grund zur Besorgnis. Anders verhält es sich, wenn Sie Ihre Müdigkeit als anstrengend empfinden und sich dabei nicht wohlfühlen. In diesem Fall sollten Sie sich vorsichtshalber an einen Arzt werden.

    Was hilft gegen ständige Müdigkeit?

    Um ein Problem zu lösen, ist es immer wichtig, die Ursache herauszufinden. Versuchen Sie daher, festzustellen, ob Ihre Müdigkeit eine Folge von Schlafmangel, Stress, Nährstoffmangel oder Krankhit ist. Danach wird es Ihnen leichter fallen, das Gefühl der ständigen Erschöpfung zu behandeln.

    Übrigens muss Müdigkeit nicht immer nur eine Folge von Schlafmangel sein. Auch eine „Extra-Portion“ Schlaf kann dazu führen, dass Ihr Körper schnell erschöpft ist. Zu viel Schlaf sorgt dafür, dass er mit den alltäglichen Anforderungen überfordert ist und mit Müdigkeit reagiert.

    Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihre Schlafdauer in gesundem Maße regulieren. Experten sind sich einig, dass sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht ausreichend sind.

    Darüber hinaus hilft auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung gegen Müdigkeit. Besonders wichtig: Obst, Gemüse, Wasser und ballaststoffreiche Kost. Dieser Mix sorgt für die ideale Vitalisierung Ihres Körpers und versorgt Sie mit ausreichend Vitaminen, Nährstoffen und Energie.
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    Auch ein „eingeschlafener“ Kreislauf kann der Ausschlag für Ihre Müdigkeit sein. Daher gilt: Bringen Sie ihn in Schwung. Eine kalte Dusche am Morgen oder eine Sport-Einheit vor der Arbeit wirken wahre Wunder.

    Weitere Maßnahmen gegen Müdigkeit:

    • Regelmäßige Entspannungs- und Ruhephasen über den Tag verteilt
    • Frische Luft
    • Sonnenlicht
    • (schwungvolle) Musik, die zum Mitsingen und Tanzen animiert
    • Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke

    Ständige Müdigkeit beeinflusst das komplette Leben. Darum sollten Sie sie auf keinen Fall missachten. Oft helfen schon kleine Tricks wie eine kalte Dusche oder ein Spaziergang an der frischen Luft, um richtig wach zu werden. Lässt sich die Müdigkeit absolut nicht bekämpfen, könnte sie ein Anzeichen für eine Krankheit sein. In diesem Fall sollten Sie sich an Ihren Hausarzt wenden.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen: Warum es nicht nur Spaß macht sondern auch gesund ist

    Viele kennen es vielleicht noch aus der Kindheit, manche aus dem Sportunterricht und wieder andere haben damit ihren Kindern und Enkelkindern eine Freude gemacht: Ein Trampolin ist eine tolle Möglichkeit, um sich richtig auszupowern und dabei auch noch jede Menge Spaß zu haben. Trampolinspringen ist das beste Beispiel dafür, dass Sport nicht gleich Mord ist, sondern durchaus auch eine Extra-Portion Fun mit sich bringen kann.

    Das Tolle am Trampolinspringen ist seine Vielseitigkeit. Wer denkt, dass man auf einem Trampolin nur stupide auf und ab springen kann, der irrt sich. Tatsächlich bietet das Sportgerät viele Variationsmöglichkeiten und wer seiner Kreativität freien Lauf lässt, kann das tägliche Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich gestalten. Wir verraten Ihnen, warum Trampolinspringen gesund ist, worauf Sie beim Kauf achten müssen und wie Sie Ihren Körper effektiv mit einem Trampolin trainieren können

    Trampolinspringen ist gesund

    Trampolinspringen ist die perfekte Gelegenheit, um Ihren ganzen Körper in Schwung zu bringen. Das Springen auf dem elastischen Untergrund bringt den Körper in Bewegung und sorgt damit für beste Trainings-Ergebnisse.

    Wussten Sie beispielsweise, dass 10 Minuten auf dem Trampolin springen den gleichen Effekt haben wie 30 Minuten Joggen?

    Hinzu kommt, dass der Sport auf dem Trampolin sehr gelenkschonend ist. Trampolinspringen ist also auch eine gute Alternative für übergewichtige Menschen, die mit Spaß Gewicht verlieren und nicht im Fitness-Studio schwitzen wollen. Übungen, die mit Hanteln oder elastischen Bändern kombiniert werden, verbessern nicht nur die Kondition, sondern helfen auch beim Muskelaufbau.

    Das Springen auf dem Trampolin lässt jedoch nicht nur die Pfunde purzeln. Auf dem Trampolin springen ist gesund, weil es unseren Körper in vielfältiger Weise schult. Es hilft dabei, Arme und Beine zu koordinieren und das Gleichgewicht zu halten. Deswegen ist ein Trampolin auch das perfekte Geschenk für ein Kind. Doch auch Erwachsene können auf dem Trampolin noch einiges dazu lernen und ihren Körper spielerisch disziplinieren. Außerdem kann ein Trampolin Ihnen dabei helfen, Verspannungen zu lockern und Rückenschmerzen vorzubeugen.

    Last but not least ist auch der Spaß-Faktor mit dafür verantwortlich, dass Trampolinspringen gesund ist. Die ausgeschütteten Glückshormone tun unserem Körper gut und helfen beispielsweise dabei, Anspannungen, Stress oder Depressionen abzubauen.

    Warum Trampolinspringen gesund ist:

    • Effektives Ganzkörpertraining um Gewichtsverlust
    • Muskelaufbau
    • Konditionstraining
    • Training von Koordination und Gleichgewicht
    • Hilft gegen Verspannungen
    • Beugt Rückenschmerzen vor
    • Macht glücklich

    So finden Sie das perfekte Trampolin

    Wenn Sie auf der Suche nach einem Trampolin sind, ist es immer hilfreich, wenn Sie im Vorfeld mehrere Modelle miteinander vergleichen. Ein Trampolin Test kann außerdem Auskünfte über Vor- und Nachteile einzelner Trampoline geben. Wenn Sie wollen, dass auch Ihr Kind oder Enkelkind auf dem Trampolin hüpft, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Modell eine Abgrenzung besitzt. Diese verhindert, dass das Kind vom Trampolin fallen kann.

    Trotzdem sollten Sie ein Kind niemals ohne Aufsicht auf einem Trampolin springen lassen. Vor allem die Federn am Rand des Trampolins stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, die auch nicht durch eine Abgrenzung beseitigt wird.

    Neben den herkömmlichen Trampolinen, die auch für Kinder geeignet sind, gibt es auch spezielle Sport-Trampoline. Diese sind noch besser auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt und überstützen Sie noch mehr bei Ihrem Training.

    Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Trampolin auch für Ihr Gewicht zugelassen ist. Hochwertige Trampoline halten durchaus auch Belastungen über 100 kg aus. Dies trifft jedoch nicht auf jedes Modell zu.

    Das perfekte Bauch-Beine-Po-Training

    Zu guter Letzt können Sie hier noch zwei ebenso einfache wie effektive Übungen auf dem Trampolin nachlesen, die Ihnen dabei helfen, Beine und Po zu formen.

    Die Fuß-Po-Übung Die Sitz-Übung
    Versuchen Sie, Ihre Füße während eines Sprungs so nah wie möglich an den Po zu ziehen. Dies gelingt am besten, wenn Sie richtig hoch springen und genügend Schwung haben. Lassen Sie sich nach einem hohen Sprung auf den Po fallen. Nutzen Sie den Schwung, um aus dem Stand wieder auf die Beine zu kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / viki2win

  • Ernährung in der Schwangerschaft: Was ist dran an Mythen?

    Ernährung in der Schwangerschaft: Was ist dran an Mythen?

    Schwangere Frauen haben es schwer. Als wäre es nicht aufregend genug, sich auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen und darauf umfangreich vorzubereiten, werden sie täglich mit neuen Informationen überhäuft. Besonders beliebt sind die Do’s und Don’ts, die jede werdende Mutter scheinbar aus dem FF beherrschen sollte. Nicht nur Sport, Beauty und Arbeit, sondern auch die Ernährung in der Schwangerschaft ist hierbei ein sehr beliebtes Themenfeld. „Was darf ich als Schwangere essen?“, „Worauf muss ich verzichten?“ und „Was ist besonders gefährlich für mein Kind?“ sind Fragen, die sich jede schwangere Frau stellen. Um Licht ins Dunkel zu bringen, verraten wir Ihnen hier, was an den bekanntesten Mythen rund um das Thema Ernährung in der Schwangerschaft dran ist.

    Mythos #1: In der Schwangerschaft muss Frau für zwei essen

    Viele Frauen, die sich über die Ernährung in der Schwangerschaft informieren, bekommen meist einen Satz zu hören: „Na, ab jetzt musst du ja für zwei essen.“ Was für die meisten eine willkommene Ausrede ist, um so richtig zuzuschlagen, ist in der Tat großer Unfug. Schwanger sein bedeutet nicht, dass Sie die doppelte Menge an Nahrung zu sich nehmen. Es ist nämlich nicht entscheidend, wie viel, sondern was Sie essen.

    Bis zum Beginn des vierten Monats können Sie sich erst einmal vollkommen normal ernähren. Erst ab dann benötigt Ihr Baby zusätzliche Energie. Bevor Sie Ihre Ernährung in der Schwangerschaft jedoch sofort komplett umstellen, sei Ihnen eines mit auf den Weg gegeben: Zusätzliche Energie für das Baby bedeutet, dass Sie pro Tag lediglich 250 Kilokalorien mehr zu sich nehmen.

    Mythos #2: Verzichten Sie auf rohe Lebensmittel

    Es ist doch immer das gleiche: Sobald man etwas verboten bekommt, will man es umso mehr. Besonders tückisch ist dieses Phänomen, wenn es ums Essen geht. Eines der größten Verbote im Hinblick auf die Ernährung in der Schwangerschaft ist rohes Fleisch und Fisch. Und tatsächlich: Salami, Rohschinken, Tartar, Hackepeter, Sushi …. auf all diese Köstlichkeiten sollten Sie eher verzichten, wenn Sie schwanger sind. Der Grund hierfür: Rohe Lebensmittel sind ein El Dorado für Keime und Bakterien und damit ein No Go für die Ernährung in der Schwangerschaft. Krankheitserreger können nicht nur für Sie, sondern auch Ihr Kind schädlich und sogar gefährlich werden. Übrigens: Das gleiche gilt auch für Roh-Käse und rohe Milch. Doch keine Angst: Diese Produkte müssen laut EU-Richtlinie ausdrücklich als Roh-Erzeugnisse gekennzeichnet werden.

    Mythos #3: Pilze sind tabu

    Mal ganz davon abgesehen, dass Pilze eh nicht jedermanns Geschmack sind, gilt in diesem Fall: Genießen Sie die Pflanzen des Waldes in Maßen, nicht in Massen. Wer während der Schwangerschaft hin und wieder ein paar Pilze isst, geht damit keine Gefahr ein. Größere Mengen Pilze enthalten jedoch eine bedenkliche Menge Schadstoffe. Wer seinen Heißhunger stillen und trotzdem auf Nummer Sicher gehen will, sollte während der Schwangerschaft lieber auf Zuchtpilze aus dem Supermarkt zurückgreifen.

    Mythos #4: Folsäure unterstützt die Entwicklung des Kindes

    Kein Mythos, sondern absolut wahr! Folsäure ist ein Vitamin, das besonders während der ersten drei Monate der Schwangerschaft von großer Wichtigkeit ist. Ein Mangel an Folsäure kann unter anderem dazu führen, dass sich das zentrale Nervensystem des Fötus nicht normal entwickeln kann. Auch Missbildungen sind unter Umständen die Folgen eines Folsäure-Mangels.

    Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Folsäure sind:

    • Eier
    • Vollkornprodukte
    • Grünkohl
    • Blattsalate
    • Sojabohnen

    Darüber hinaus können Folsäure-Tabletten für schwangere Frauen dabei helfen, den Bedarf ausreichend abzudecken. Folsäure ist ein wichtiger Bestandteil der Ernährung in der Schwangerschaft.

    Mythos #5: Ab und zu ein Gläschen Rotwein schadet nicht

    Befasst man sich mit der Ernährung in der Schwangerschaft, stolpert man immer wieder über Infos wie „Alkohol ist absolut tabu… aber ein gelegentliches Glas Rotwein ist erlaubt“. Was denn nun? Rotwein in der Schwangerschaft wird durchaus kontrovers bewertet. Während die einen Verfechter der Null-Toleranz sind (sprich: Während der kompletten Schwangerschaft keinen Alkohol empfehlen), sind die anderen der Meinung, dass ein Glas ab und zu (!) durchaus vertretbar ist und dem Kind nicht schadet. Wissenschaftler aus Italien wollen herausgefunden haben, dass die Rotwein-Inhaltsstoffe Polyphenole und Anthocyane dem Alkohol antioxidativ entgegenwirken. Letztendlich müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie das Gläschen Rotwein unbedenklich finden oder doch lieber darauf verzichten wollen.

    Mit der Aufdeckung dieser fünf Mythen sind Sie perfekt auf die Ernährung in der Schwangerschaft vorbereitet.

    Bild: © Depositphotos.com / photo-deti

  • Heirat macht dick / Wer nicht mehr auf Partnersuche ist, achtet weniger auf sein Gewicht

    Baierbrunn (ots) – Verheiratete achten zwar eher auf gesunde Ernährung, bringen aber tendenziell mehr Gewicht auf die Waage als Unverheiratete. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Wissenschaftler des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Diese hatten 4555 Menschen aus neun europäischen Ländern befragt. Besonders Männer mit Trauschein neigen demnach dazu, ihre sportlichen Aktivitäten zu vernachlässigen. Die Unterschiede fanden sich in allen Ländern. Offenbar achten Menschen überall stärker auf ihr Gewicht, solange sie auf Partnersuche sind.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3101289
  • Gelenke fit halten: Das müssen Sie wissen

    Gelenke fit halten: Das müssen Sie wissen

    Der menschliche Körper ist ein komplexer Organismus. Geht es ihm gut, bemerken wir das überhaupt nicht. Anders verhält es sich, sobald sich das kleinste Leiden einstellt. Besonders die Gelenke bereiten oft Probleme und mitunter große Schmerzen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dafür zu sorgen, dass die Gelenke immer fit gehalten werden. Wie Ihnen das gelingt und welche natürlichen Hilfsmittel es sonst noch gibt, können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

    Gelenke sind die Verbindungsglieder zwischen den Knochen. Sie sind notwendig, damit wir uns flüssig bewegen können und nicht mit steifen Gliedmaßen durchs Leben gehen müssen. Der Mensch besitzt insgesamt 143 Gelenke im gesamten Körper. Dass diese ein Leben lang durchhalten und einen guten Dienst erweisen, ist alles andere als selbstverständlich. Die Gelenke haben viele natürliche Feinde, die nur ein Ziel haben: Die Gelenke abnutzen und dadurch Steifheit und große Schmerzen hervorrufen.

    Faktoren, die die Gelenke negativ beeinflussen, sind unter anderem:

    • Abnutzung
    • Falsche Ernährung
    • Überlastung
    • Krankheiten

    Sie alle führen dazu, dass die natürliche Schmiere der Gelenke abgenutzt wird sie dadurch nicht mehr ihrer Funktion als Puffer zwischen den Knochen gerecht werden kann. Außerdem können sie dazu führen, dass Entzündungen entstehen, die nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch freie Radikale aktivieren. Diese sind wiederum für den gesamten Körper schädlich und müssen bekämpft werden.

    Wer seine Gelenke fit halten will, muss unbedingt wissen, wie das geht. Neben diversen Medikamenten gibt es auch viele natürliche Methoden, um die Gelenke in Schwung zu halten und somit Abnutzungen, Entzündungen und Versteifungen vorzubeugen.

    So bietet beispielsweise der Experte Dr. Hittich auf seiner Homepage eine Vielzahl an natürlichen Mitteln gegen Gelenkschmerzen und Versteifung an. Sein Sortiment reicht von Pulvern über Sprays bis hin zu Kapseln und Tabletten, die alle rein pflanzlich und daher besonders schonend für den Körper sind. Mehr zu seinen Natur-Heilmitteln können Sie auch in diesem Artikel über Dr. Hittich nachlesen.

    Das Erfolgsrezept: Bewegung und Ernährung

    Neben der Möglichkeit, natürliche Heilmittel einzunehmen, können Sie Ihre Gelenke auch mit anderen Methoden fit halten. Die beiden Grundpfeiler gesunder Gelenke sind:

    • Bewegung
    • Gesunde Ernährung

    Bewegung hilft nicht nur, die Gelenke an sich fit zu halten, sondern auch den Knorpelabbau zu stoppen. Daher ist es wichtig, dass Sie auch dann in Bewegung bleiben, wenn beispielsweise die Knie (die Gelenke, die am häufigsten und schnellsten abnutzen) schmerzen und den Dienst verweigern wollen. Stillstand bedeutet im Fall der Gelenke in jedem Fall eine Begünstigung des Krankheitsverlaufs

    Daher ist es wichtig, dass auch Arthrose-Patienten regelmäßig Sport treiben. Hierbei soll es sich keinesfalls um Leistungs- oder Ausdauersport handeln. Lockere Spaziergänge, eine Runde auf dem Fahrrad oder (besonders empfehlenswert) ein paar Bahnen im Schwimmbad und Wasser-Gymnastik helfen jedoch dabei, die Gelenke nicht einrosten zu lassen. Denn seien Sie sich sicher: Das einzige, was noch mehr wehtut als kranke Gelenke zu bewegen ist sie ruhen und versteifen zu lassen.

    Daneben spielt auch die richtige Ernährung eine große Rolle bei der Entwicklung Ihrer Gelenke. Hierbei gilt es jedoch gar nicht, auf spezielle Dinge zu achten. Am wichtigsten ist, dass Sie sich ausgewogen und gesund ernähren. Das bringt gleich zwei Vorteile mit sich. Zum einen können Sie auf diese Weise Ihr Gewicht reduzieren und damit gleichzeitig die Gelenke entlasten und zum anderen tragen gesunde Nährstoffe dazu bei, dass die Gelenke ausreichend versorgt werden.

    Vor allem reichhaltige Öle, Fisch und Gemüse sorgen dafür, dass Ihre Gelenke lange fit bleiben. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Vitamine C, D und E. Auch Omega 3 Fettsäuren tragen maßgeblich zur Gesundheit Ihrer Gelenke bei.

    Andere natürliche Mittel gegen Gelenkschmerzen sind:

    • Wärme
    • Massagen
    • Gewichtsabnahme

    Es gibt mit Sicherheit kein Patentrezept gegen Gelenkschmerzen und die Abnutzung der Gelenke. Wenn Sie jedoch auf eine gesunde Ernährung achten, regelmäßig Sport treiben und auf die Heilkraft der Natur vertrauen, haben Sie gute Chancen, schmerzfrei durchs Leben zu gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

  • Was hilft gegen Wadenkrämpfe?

    Was hilft gegen Wadenkrämpfe?

    Wer häufig unter Wadenkrämpfen leidet, weiß, wie unangenehm und schmerzvoll diese sein können. Besonders tückisch: Krämpfe in den Waden kommen meist ohne jede Vorwarnung und besonders gern in der Nacht, wenn Sie entspannt im Bett liegen und fest schlafen. Doch auch Sportler leiden häufig unter Wadenkrämpfen, wenn sie gerade trainieren. Woher die Wadenkrämpfe kommen, wieso Sie sie besonders in der Nacht und beim Sport bekommen und was Sie gegen die Wadenkrämpfe unternehmen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

    Die gute Nachricht vorweg: Wadenkrämpfe sind meist harmlos. Sie tun zwar höllisch weh, sind jedoch in der Regel kein Anzeichen für eine ernstzunehmende Erkrankung. Es handelt sich bei einem Wadenkrampf lediglich um ein plötzliches Zusammenziehen des Muskels in der Wade, der sich dann für einige Sekunden oder gar Minuten verhärtet. Nachdem der Wadenkrampf verschwunden ist, bleibt manchmal ein drückendes Gefühl zurück, das stark an Muskelkater erinnert. Andere (ernstzunehmende) Folgen von Wadenkrämpfen sind nicht bekannt.

    Wadenkrämpfe: Dadurch werden sie verursacht

    Die Ursachen für Wadenkrämpfe sind vielseitig und nicht selten kommt es vor, dass Menschen scheinbar ohne erkennbaren Grund unter Wadenkrämpfen leiden. Man spricht in diesem Fall von sogenannten idiopathischen Wadenkrämpfen. Treten diese nur selten auf und legen sich schnell wieder, besteht kein Grund zur Sorge. In der Regel sind die Wadenkrämpfe dann familiär bedingt und harmlos.

    Darüber hinaus gibt es verschiedene Ursachen für Wadenkrämpfe, die sich bestimmen und dadurch auch behandeln lassen. Hierzu zählen:

    • Überanstrengung der Muskulatur (beim Sport)
    • Unterforderung der Muskulatur (und daraus resultierende Verkürzung der Muskeln)
    • Geringe Flüssigkeitszufuhr
    • Geringe Mineralstoffzufuhr
    • Unbequemes Schuhwerk
    • Alter
    • Schwangerschaft

    Der Grund, aus dem Sportler häufig Wadenkrämpfe haben, ist eindeutig: Sie überanstrengen ihre Muskeln und gönnen ihnen keine Ruhephasen. Die Quittung kommt meist flott und ohne Ankündigung: Besonders Jogger, Marathonläufer und andere Sportler, die vorrangig ihre Beine belasten, leiden häufig unter Wadenkrämpfen. Unter Schwimmern sind die Wadenkrämpfe, die durch meist kaltes Wasser begünstigt werden, gefürchtet, da sie zu schweren Unfällen führen können.

    Zu der Überbelastung beim Sport gesellen sich auch häufig noch eine Unterversorgung mit Wasser und Mineralien. Wer sportlich aktiv ist, muss viel trinken, um nicht zu dehydrieren. Andernfalls drohen Wadenkrämpfe und wesentlich ernstere Folgen.

    Besonders betroffen: Sportler, Schwangere und alte Menschen

    Ein Mangel an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium tritt nicht nur bei Sportlern auf. Jeder Mensch muss darum bemüht sein, sich ausgewogen zu ernähren, um seinen Körper mit allen Stoffen zu versorgen, die dieser braucht. Ein Symptom der Mineralstoff-Unterversorgung sind schmerzhafte Wadenkrämpfe.

    Ein besonders hohes Risiko der Wadenkrämpfe besteht bei Menschen, die einen erhöhten Mineralstoff-Bedarf haben. Hierzu gehören vor allem schwangere Frauen und alte Menschen. Frauen, die ein Kind erwarten, leiden besonders in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft unter vermehrten Wadenkrämpfen. Bei alten Menschen kommt hinzu, dass diese meist zu wenig trinken. Das verstärkt das Risiko von Wadenkrämpfen zusätzlich.

    Eine andere, ganz profane Ursache für Wadenkrämpfe sind unbequeme Schuhe – allen voran die bei Frauen sehr beliebten High Heels. Durch die unnatürliche Stellung der Füße werden die Muskeln der  Wade sehr beansprucht. Wadenkrämpfe sind dann eine häufige, jedoch keinesfalls gefährliche Folge.

    Was tun gegen Wadenkrämpfe?

    Die meisten Menschen reagieren instinktiv, wenn sie ein Wadenkrampf überkommt. Sie überdehnen die Wadenmuskulatur, indem sie die Ferse nach vorn und die Fußspitzen nach oben ziehen. Wer nachts von einem Wadenkrampf überrascht wird, sollte aufstehen, um das betroffene Bein durchzustrecken.

    Wer sich langfristig vor Wadenkrämpfen schützen will, sollte darauf achten, seine Muskulatur weder zu unter- noch zu überfordern. Auch die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit und Mineralstoffen trägt maßgeblich dazu bei, Wadenkrämpfe zu verhindern.

    Mineralstoffreiche Lebensmittel sind unter anderem:

    • Quinoa
    • Haferflocken
    • Hülsenfrüchte, z.B. Kidneybohnen
    • Vollkornprodukte
    • Nüsse
    • Trockenfrüchte, z.B. Bananen
    • Zartbitterschokolade

    Auch wenn Wadenkrämpfe zum Teil sehr wehtun können und Ihnen den Schlaf rauben, sind sie in der Regel ungefährlich. Dennoch sollten Sie genau beobachten, wie oft Sie Wadenkrämpfe haben und wie lang diese anhalten. Wenn Sie dabei verschiedene Auffälligkeiten feststellen, ist es ratsam, sich an einen Arzt zu wenden.

    Bild: © Depositphotos.com / blasbike