Schlagwort: Sport

  • Couperose – erweiterte Äderchen im Gesicht

    Couperose – erweiterte Äderchen im Gesicht

    Nahezu jeder fünfte Deutsche ist im Herbst/Winter von Couperose, den erweiterten Äderchen im Gesicht, betroffen. Viele von uns kennen das, wenn die Röte ins Gesicht schießt. Beispielsweise nach dem Genuss eines Glases Rotwein, sportlicher Aktivität oder dem Saunabesuch. Dabei handelt es sich um eine ganz normale Reaktion. Von einer Couperose ist immer dann die Rede, wenn sich Blutgefäße ohne erkennbaren Grund erweitern. Folglich hält die Röte lange an und bleibt letztlich lange Zeit erhalten.

     

    Wodurch entsteht Couperose?

    Zu den Haupttriggern der Erkrankung gehören Stressfaktoren, ausgelöst durch Kälte oder Hitze. Denn die Thermorezeptoren reagieren auf jede geringe Abweichung. Bereits eine steife Brise genügt zur Auslösung eines so genannten Flush, wie die Rötungsschübe genannt werden. Weiterhin spielen die Gene eine maßgebliche Rolle. Ferner entstehen erweiterte Äderchen im Gesicht durch entzündete Talgdrüsen wie auch durch ein nicht vorhandenes Gleichgewicht innerhalb der Hautflora oder eine Immunreaktion auf UV-Licht.

     

    Was können Sie selbst bei Couperose tun?

    Versuchen Sie auf ein Vermeidungsverhalten der Flushs zu verzichten. Denn dadurch bleiben die Äderchen stärker sichtbar und Couperose entwickelt sich langsamer. Bestenfalls wickeln Sie während Ihres Herbstspaziergangs Ihr Gesicht in einen weichen Schal ein. Radfreunde ziehen bei Frost am besten eine Sturmmaske an. Während Sie einen ruhigen Abend vor dem Kamin verbringen, erweist sich Thermalwasserspray als ideale Lösung. Beim Saunabesuch ist ein feuchtes Tuch hilfreich.

     

    Aber auch vor der Herbstsonne müssen Sie Ihre Haut schützen. Denn Couperose entsteht schon bei kleinen UV-Dosen. Chemischer wie auch mechanischer Stress sollten verhindert werden. Infolgedessen sollten Sie auf die Verwendung von Anti-Aging-Cremes mit Fruchtsäuren oder Vitamin A-Derivaten und Peelings verzichten. Ferner gilt es, keine scharfen Tenside zur Reinigung zu verwenden und möglichst nur weiche Stoffe auf der Haut zu tragen.

     

    Wie die Kosmetik hilft

    Zur Erhaltung des Eigenschutzes der hoch sensiblen Haut ist es essenziell, dieselbe zu pflegen. Dafür eignen sich sehr gut milde Fluids zur Reinigung und spezielle Couperose-Produkte. Als Geheimtipp bei Couperose wird Heilerde als Maske gehandelt. Die mineralischen Partikel aus Ton, Löß oder Lehm tragen zur sichtbaren Beruhigung der Haut bei.

     

    Das empfehlen Dermatologen bei Couperose

    Sowie sich bei dieser Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium Äderchen dauerhaft und ausgesprochen deutlich sichtbar erweitert haben, kann eine Laserbehandlung helfen. Bis zum Zurückgehen der erweiterten Äderchen im Gesicht sind mehrere Behandlungen erforderlich. Die Krankenkassen zahlen in der Regel nicht.

     

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  • Yoga – wie Sie das richtige Yoga für sich finden

    Yoga – wie Sie das richtige Yoga für sich finden

    Regelmäßiger Yoga kann gesundheitlichen Störungen, wie beispielsweise hohem Blutdruck, Kopf- oder Magenschmerzen positiv entgegenwirken. Das richtige Yoga sorgt für innere Ausgeglichenheit und kann die Konzentrationsfähigkeit des Menschen fördern. Während Asthmatiker besonders von Atemübungen profitieren, eignen sich für Personen mit Rückenleiden eher Körperübungen.

     

    Wie Sie das richtige Yoga finden können

    Bevor Sie ein Fitnessstudio zum Erlernen von Yoga aufsuchen, sollten Sie zunächst einen Anfänger-Workshop aufsuchen. Zahlreiche Yogastudios bieten diesen an. Denn im Fitnessstudio werden die verschiedenen Bewegungsabfolgen dieser Entspannungstechnik oftmals nicht ausführlich genug erläutert. Damit auch Sie das richtige Yoga für sich finden, nehmen Sie sich auf jeden Fall ausreichend Zeit. Probieren Sie ruhig unterschiedliche Stile aus, bevor Sie sich für einen entscheiden! Sofern Sie Wert auf eine korrekte Ausführung der Asanas legen, könnten Iyengar oder auch Anusara das richtige Yoga für Sie sein. Den Körper fordern können Sie mit Ashtanga-, Jivamukti-, Power- oder Vinyasa-Yoga. Dahingegen unkonventioneller geht es beim Aerial Yoga oder Bikram zu. Kundalini-Yoga eignet sich für spirituell Veranlagte.

     

    Hören Sie auf Ihren Körper

    Yoga ist eine Entspannungstechnik, die sich auf den Organismus schonender als andere Sportarten auswirkt. Aus diesem Grund kommt diese insbesondere auch für Personen mit orthopädischen Erkrankungen sehr infrage. Hier eignen sich sämtliche Yogaarten, bei denen ausschließlich die eigene Beweglichkeit, Kraft und das Körpergewicht ihren Einsatz finden. Verspüren Sie beim Ausüben Schmerzen, sollten Sie umgehend aufhören. Bevor Sie mit Yoga beginnen, sollten Sie zunächst den Kursleiter fragen, welche Bewegungsabfolgen sinnvoll sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie schwanger sind oder ein Bandscheibenvorfall, Glaukom oder Beschwerden mit den Gelenken vorliegen.

     

    Finden Sie Ihre individuelle Routine

    Ferner macht es durchaus Sinn, neben der Teilnahme am Kurs im Studio auch zu Hause Yoga zu praktizieren. Denn in den eigenen vier Wänden haben Sie wesentlich mehr Zeit, sich gänzlich auf Ihre Atmung und Ihren Körper zu konzentrieren. Dabei kann es um jeweils zehn Minuten jeden Morgen handeln. Aber auch 30 Minuten jeden Abend können sinnvoll sein.

     

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  • Die Auswirkung von nur zwei Stunden Sport wöchentlich

    Die Auswirkung von nur zwei Stunden Sport wöchentlich

    Die Meinungen zum Sport sind unterschiedlich, einige bewerten ihn über und andere setzen ihre Gesundheit darauf. Sie sind also der Meinung, dass sportliche Aktivitäten fit und gesund halten, auch im hohen Alter. Für alle Faulpelze gibt es jetzt schlechte Nachrichten, denn Wissenschaftler bestätigen nun erneut die positiven Auswirkungen. Vor allem motorisch betrachtet ist man rund zehn Jahre jünger. Und nein, damit sind nicht Extremsportler gemeint, schon rund zwei Stunden in der Woche tragen zu diesem Ergebnis bei. Viele wollen das aber oftmals nicht wahrhaben, eine Langzeitstudie beweist aber genau das.

    25 Jahre lang begleitet

    „Gesundheit zum Mitmachen“, so heißt die Langzeitstudie, die vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) durchgeführt wurde. Dabei haben die Forscher 25 Jahre lang mehrere Hundert Menschen begleitet und regelmäßige Untersuchungen durchgeführt. Unter ihnen befanden sich sportlich Aktive und Sportmuffel. Unter medizinischer Beobachtung hat man in bestimmten Abständen die Beweglichkeit, die Ausdauer, die Kraft und die Koordination untersucht. Des Weiteren kamen auch die Ermittlung der Herzfunktionen (EKG), der Blutwerte und Körperfettanalysen alle paar Jahre dazu. Das Ergebnis überrascht nicht, Sport kann die Gefahr von Diabetes, Herz-Kreislauf-Problemen und einem schlechten Fettstoffwechsel stark reduzieren. Außerdem halten uns sportliche Aktivitäten im Allgemeinen gesund. Ein motivierender Vergleich ist, dass ein Mensch mit 50 Jahren leistungsfähiger als ein 40-Jähriger sein kann, sofern dieser regelmäßig Sport betreibt.

    Es muss ausreichend und regelmäßig passieren

    Das Problem zwischen der Theorie und der Praxis ist meist der Schweinehund. Ihn zu überwinden kostet vor allem zu Beginn viel Kraft und Nerven, bei erreichenden Erfolgen klappt es dann meist schon viel einfacher. Die Ausrede von Zeitmangel gilt übrigens ebenfalls nicht, das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt „lediglich“ zweieinhalb Stunden in der Woche (moderates Training). Wer einen Zahn zulegt und intensiver trainiert, der muss sogar nur eineinhalb Stunden pro Woche ran. Die Zeit im Alltag zu finden ist je nach Situation nicht immer einfach, doch an erster Stelle sollte immer die eigene Gesundheit stehen, sodass zum Beispiel mal ein DVD-Abend geopfert werden muss. Wer übrigens weniger als zwei Stunden wöchentlich sportlich aktiv ist, der hat ein vierfach höheres Risiko Diabetes zu bekommen. Klingt erschreckend, ist aber wirklich so.

  • Der Winterschlaf bei Mensch und Tier

    Der Winterschlaf bei Mensch und Tier

    Es könnte so schön sein: Schlafen, aufstehen, essen und danach wieder schlafen. Für uns Menschen ist dieser Prozess undenkbar, bei Lebewesen allerdings ist es oft ganz normal. Ganz vorbei geht das Thema aber auch an uns nicht, zu einem gewissen Teil sollten auch wir uns mit dem Winterschlaf beschäftigen. Natürlich fällt das Ganze nicht so intensiv aus, die Zeitumstellung lässt uns aber keine andere Wahl. Gegen Ende des Jahres (im Oktober) werden die Tage sprichwörtlich kürzer, die Dunkelheit bricht früher herein und man ist in der Regel früher müde. Kurz gesagt: Der Schlaf-Wach-Rhytmus verändert sich. Was aber kann man tun?

    Die Lichtverhältnisse als entscheidender Faktor

    Grundsätzlich ist blaues Licht dafür verantwortlich, dass wir wach werden und bleiben. Wechseln die Farben wiederum gegen Abend zu Rot- und Gelbtönen, dann wird Melatonin ausgeschüttet. Dies macht uns müde, was nach der Zeitumstellung im Oktober viel eher passiert. Bei Tieren setzt in solch einem Szenario (aber auch in anderen) der Winterschlaf ein, manchmal ist zum Beispiel die Temperatur und manchmal das Tageslicht ausschlaggebend. Der Schlaf während der kühlen Phase dient bei den Lebewesen als Schutz, im Winter gibt es weniger Futter und die Tiere sparen Energie. Wir Menschen haben damit zum Glück nicht zu kämpfen, wir haben es meist immer warm und ausreichend zu essen. Aus diesem Grund ist auch kein Winterschlaf nötig, ein paar Vorbereitungen auf die Umstellung sind aber in jedem Fall hilfreich.

    In der Natur aufhalten

    Trotz ausreichend Ressourcen überkommt uns irgendwann die Müdigkeit. Die erste Gegenmaßnahme ist der Aufenthalt im Freien, denn die höhere Lichtintensität hilft beim munter bleiben. Des Weiteren sind auch körperliche Aktivitäten eine gute Option, sie regen den Stoffwechsel und den Kreislauf an. Aber Vorsicht, direkt vor dem Zubettgehen ist Sport nicht zu empfehlen, meist leidet dann nämlich die Schlafqualität darunter.

    Jedes Mal eine Herausforderung

    Die Umstellung der Uhrzeit ist jedes Jahr eine Herausforderung für den Körper. Kein Wunder, dass die meisten Menschen die Maßnahme am liebsten abschaffen würden. Die oben genannten Tipps helfen natürlich, Wundermittel sind aber auch sie nicht. Das heißt, dass sich manche einfacher und manche schwerer damit tun. Eins bleibt aber gleich: Wir alle müssen jährlich an den Rhythmus anpassen, ob wir wollen oder nicht.

  • Ist starkes körperliches Training schädlich?

    Ist starkes körperliches Training schädlich?

    Körperliches Training soll unsere Gesundheit verbessern und bekommt auch generell viel Lob. Wir bleiben außerdem fit und halten uns viel in der Natur auf. An diesem Ansatz gibt es auch nichts auszusetzen, allerdings kann es sein, dass das körperliche Training irgendwann negative Auswirkungen hat. Schuld sind aber nicht etwa die Übungen, es geht vielmehr um die Zeit, die man investiert. Eine neue Studie besagt nämlich, dass weiße Männer bei einem zu starken Training ein erhöhtes Risiko von Plaque-Bildung haben. Am Ende kann dies gefährliche Herzerkrankungen zur Folge haben.

    3.175 Teilnehmer

    Die Untersuchung wurde von Wissenschaftlern durchgeführt, die an der University of Illinois (Chicago) arbeiten. Insgesamt waren es 3.175 Probanden, welche rund 25 Jahre betreut wurden. Zu Beginn standen Alterszahlen von 18 bis 30 Jahren am Zettel, am Ende stiegen diese auf 43 und 55 an. Außerdem gab es die Aufteilung von drei Gruppen, die unterschiedliche Trainingseinheiten absolvieren musste. Gemessen wurde anhand der nationalen Richtlinien, wobei sich die erste Gruppe darunter befand (unter 150 Minuten in der Woche). Die zweite Einheit hielt sich daran (150 Minuten) und die dritte Gruppe überzog diese (über 450 Minuten). Eigentlich hatten die Wissenschaftler erwartet, dass sich der Kalk in den Koronararterien bei einer überdurchschnittlich hohen körperlichen Aktivität verringert. Doch dem war nicht so, sodass das Ergebnis überraschte.

    86 Prozent

    Weiße Männer im mittleren Alter müssen mit einem 86 Prozent höheren Risiko leben, dass sie eine Plaque-Bildung in den Herzarterien erleiden. Vorausgesetzt, sie trainieren hart und überziehen die nationalen Richtlinien deutlich. So sieht der Abschlussbericht aus, zu dem die Forscher gekommen sind. Komischerweise betrifft die erhöhte Wahrscheinlichkeit nur die weißen Männer, dunkelhäutige Teilnehmer haben dieses Risiko nicht. Den Grund dafür hat man noch nicht herausgefunden, weitere Studien sind demnach zwingend erforderlich.

    Ab sofort auf Sport zu verzichten ist übrigens nicht drinnen, wer es nicht übertreibt und die Grenzen seines Körpers kennt, der tut ihm nach wie vor etwas Gutes. Man sollte sich nur nicht überanstrengend und von einem Tag auf den anderen alles ändern wollen. Besser ist eine langsame aber dafür sichere und schonende Umstellung. Stück für Stück den Grad erhöhen, diesen Tipp wird einem jeder Mediziner ans Herz legen.

  • Depressionen – Bewegung kann schützen

    Depressionen – Bewegung kann schützen

    Bereits eine bis zwei Stunden Bewegung in der Woche können ausreichen, um sich vor Depressionen zu schützen. Aktuellen Schätzungen zufolge leiden auf dem gesamten Globus rund 350 Millionen Personen an diesen Störungen. Demzufolge geht die Weltgesundheitsorganisation WHO von einem Anstieg affektiver Störungen und Depressionen bis 2020 insofern aus, dass es sich hierbei um die zweithäufigste Volkskrankheit handeln wird. Zu den affektiven Störungen gelten jene Störungen, die auf manischen wie auch depressiven Stimmungsschwankungen basieren.

     

    Wie Sie sich vor Depressionen schützen können

    Sport kann Symptome von Depressionen mindern. Überdies soll Yoga eine ähnliche Wirkung wie Psychotherapie haben. Auch Menschen, die gern klettern können sich davor schützen. Denn diese müssen sich sehr genau konzentrieren und haben keine Zeit zum Grübeln. Einer aktuellen Studie zufolge lässt sich eine Depression durch sportliche Betätigung verhindern. Wer jedoch weniger als eine Stunde in der Woche sportlich aktiv wird, läuft eher Gefahr, depressiv zu werden.

     

    Studie aus Norwegen beweist diese Theorie

    Für diese Studie kamen Daten der „Health Study of Nord-Trøndelag County“ zur Auswertung. Infolge dieser Untersuchung wurden 33.000 norwegische Bürgerinnen und Bürger im Zeitraum von 1984 bis 1997 aufgefordert, sich zu ihren wöchentlichen sportlichen Aktivitäten zu äußern. Weiterhin füllten die Probanden Fragebögen aus. In diesen ging es um das Auftreten von Depressionen und Ängsten. Aus den Daten ergab sich, dass all jene, die keinen Sport treiben, eher zu Depressionen neigen. Somit liegt bei diesem Personenkreis ein um 44 Prozent höheres Risiko der Erkrankung vor als bei Personen, die regelmäßig bis zu zwei Stunden pro Woche sportlich aktiv sind.

     

    Weshalb Bewegung sich schützend gegen diese Erkrankung auswirkt, ist bislang nicht eindeutig nachweisbar. Weitere Untersuchungen diesbezüglich sind notwendig. Jedoch gehen die Wissenschaftler davon aus, dass neben sozialen auch körperliche Faktoren eine bedeutsame Rolle spielen. Personen, die unter Depressionen leiden, finden unter anderem Hilfen in Selbsthilfegruppen wie auch bei praktizierenden Psychologen oder Psychotherapeuten. Aber auch verschiedene Online-Portale stellen entsprechende Hilfen bereit.

     

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