Schlagwort: Sport

  • Welche Folgen hat ein Kaiserschnitt?

    Welche Folgen hat ein Kaiserschnitt?

    Steht die Geburt des Kindes an, dann kann die Mutter grundsätzlich zwischen der natürlichen Art und dem Kaiserschnitt entscheiden. Letzteres war früher eher die Ausnahme, heute ist es nicht mehr der Fall. Im Durchschnitt kommt ein Drittel mit dieser Methode zur Welt. Kritiker halten allerdings nicht viel vom Schnitt im Bauch, denn es sei „unnatürlich“ und beeinträchtigt zudem die Gesundheit des Säuglings. Stimmt es tatsächlich, dann ist der Rat zum Kaiserschnitt ganz klar fragwürdig. Doch gibt es dieses Risiko wirklich und welche Beweise hat man?

    Risiko für Übergewicht leicht erhöht

    Laut Studien ist es so, dass Kinder, die per Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickten, später eher übergewichtig sind. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar nur geringfügig höher, doch sie ist zumindest vorhanden. Eine große Aufmerksamkeit sollte man diesem Ergebnis aber nicht schenken, die Studien können nämlich nicht bestätigen, dass der Grund dafür der Schnitt im Bauch ist. Es können also auch andere Faktoren wie Erziehung und Essen schuld sein.

    Des Weiteren müssen übergewichtige Kinder/Erwachsene nicht automatisch krank sein. Die Ursache in der Art der Geburt zu suchen ist demnach falsch, man sollte viel eher aufs Essensverhalten schauen und ausreichend Bewegung/Sport garantieren.

    Bislang kein eindeutiges Ergebnis

    Die Mythen rund um die Folgen des Kaiserschnitts sind groß, so sollen Kinder später eher an Typ 1 Diabetes, Allergien oder an Asthma erkranken. Zwischen den Vermutungen und richtigen Beweisen gibt es aber zum jetzigen Zeitpunkt eine große Lücke, man kann also den Verdacht nicht bestätigen. Studien zu diesem Thema zeigen zwar nicht das Gegenteil, aber ihre Durchführung ist bislang problematisch und nicht aussagekräftig genug. In Zukunft müssen weitere Studien her, die sich mehr an die wissenschaftlichen Kriterien halten.

    Unterm Strich verfügt man bis jetzt über keine Erkenntnisse, welche langfristigen Auswirkungen ein Kaiserschnitt hat. Demnach kann auch keine Empfehlung oder der Rat zur Ablehnung gegeben werden. Besser sieht es bei den kurzfristigen Auswirkungen aus, denn hier weiß man, dass Kinder nach einer Schnittentbindung eher mit Atemproblemen kämpfen. Ganz ungefährlich ist die ganze Sache also nicht. Wer also die Wahl hat, der sollte aufgrund fehlender Studien zur herkömmlichen Geburt greifen.

     

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  • Kohlensäure – wie gefährlich ist sie wirklich?

    Kohlensäure – wie gefährlich ist sie wirklich?

    Sieht man sich das Wort Kohlensäure mal genauer an, dann fallen die Buchstaben „Säure“ im hinteren Bereich auf. Diese sind aber meist schädlich und auf gar keinen Fall für den Verzehr gedacht. Haben wir also bislang immer Gift zu uns genommen? Nein, es muss sich niemand Sorgen machen, dass er beim Trinken von Mineralwasser etwas Schlechtes für seinen Körper getan hat. Es handelt sich nach wie vor um eine gesunde Flüssigkeit, allerdings kann diese unangenehme Auswirkungen haben. Diese sind jedoch nicht lebensbedrohlich oder so.

    Verursacht Blähungen

    Wir kennen es wohl alle: Trinkt man Getränke mit Kohlensäure zu schnell, dann gibt es ein Völlegefühl im Magen. Kurze Zeit später stößt man auf, damit die „eingesperrte“ Luft entweichen kann. Dieser Prozess ist weder gefährlich noch schädlich, Sportler sollten jedoch aus diesem Grund zu stillem Wasser greifen. Bei Diäten ist dieses Gefühl sogar gewollt, denn durch den „aufgeblasenen“ Magen trickst man den Hunger aus. Doch Vorsicht, übertrieben kann es zu Blähungen kommen.

    Laut Studien soll das Gas, welches in der Kohlensäure enthalten ist, eine Dehnungsreizung im Magen auslösen. Das führt anschließend zu einer Vergrößerung der Magenwand und zu einem verspäteten Sättigungsgefühl. Dieser Effekt ist vor allem bei Diäten negativ und kann so manchen Abnehmversuch über den Haufen werden.

    So wirkt die Kohlensäure im Körper

    Kohlensäure hat auch gute Eigenschaften, sie wirkt desinfizierend. Keime im Mund beziehungsweise im Getränk werden reduziert und die Geschmackspapillen von Speiseresten befreit. Des Weiteren findet eine Anregung des Speichelflusses und der Verdauung statt.

    Weniger positiv ist die Reizung der Magenschleimhaut, die aufgrund der Kohlensäure entsteht. Das führt zu einer zusätzlichen Bildung von Magensaft. Menschen, die Probleme im Magen-Darm-Bereich haben, sollten demnach weniger kohlensäurehaltige Flüssigkeit zu sich nehmen, auch wenn in diesem Fall ebenfalls keine ernste Gefahr besteht. Das bekannte Unwohlsein ist übrigens kein Anzeichen einer Erkrankung, es verschwindet in der Regel von ganz alleine wieder.

    Kohlensäure ist vielseitig einsetzbar

    Dank der kleinen Bläschen werden nicht nur Getränke länger haltbar gemacht, auch Soßen und luftige Desserts gehen dadurch besser auf. Statt Backpulver ist Kohlensäure schon lange ein Geheimtipp in der Küche und findet immer öfters seinen Einsatz.

    Letztendlich ist die Kohlensäure nicht schädlich für unsere Gesundheit, sie kann lediglich unangenehme Auswirkungen haben, die aber meist von alleine wieder verschwinden.

  • Sportmuffel – sind die Gene schuld?

    Sportmuffel – sind die Gene schuld?

    Viele Menschen machen Sport mit Leidenschaft. Klettern, Fahrrad fahren oder der Antritt bei einem Halbmarathon, die Begeisterung ist einfach da. So ergeht es aber leider nicht jeden, manche können den sportlichen Aktivitäten überhaupt nichts abgewinnen und plagen sich schon bei den kleinsten Anstrengungen. Der Klassiker ist die tägliche Joggingrunde, die schon alleine bei der Vorstellung fürchterliche Gedanken auslöst. Am Ende macht man es dann aber meist doch, um die Gesundheit nicht zu vernachlässigen und das Gewissen zu beruhigen. Doch warum gibt es diese Unterschiede überhaupt und können unter Umständen auch die Gene schuld sein?

    Der Frage auf den Grund gegangen

    Mit dieser Frage hat sich auch Nienke M. Schutte beschäftigt, der an der Freien Universität Amsterdam beschäftigt ist. Er hat mit seinem Team ein kleines Trainingsprogramm erstellt, welches von eineiigen Zwillingen, von zweieiigen Zwillingen und von normalen Geschwistern absolviert worden ist. Am Plan standen Fahrrad fahren in einem gemütlichen Tempo und der Gang aufs Laufband. Beide Aktivitäten gingen über jeweils 20 Minuten. Anschließend folgte noch ein Belastungstest, der die Teilnehmer komplett auspowern sollte. Die Auswertung fand sowohl während den Übungen (die Probanden wurden nach ihrem Befinden gefragt) als auch danach statt (die Wissenschaftler wollten unter anderem Angaben zu den sportlichen Aktivitäten in der Freizeit wissen).

    Die Analyse

    Das Team rund um Schutte wollte wissen, ob eineiige Zwillinge eine stärkere Ähnlichkeit zur Bewegungsfreude als zweieiige Zwillinge haben. Dies wäre nämlich ein Hinweis, dass die Gene tatsächlich eine Rolle spielen könnten. Laut der durchgeführten Untersuchung war es auch wirklich so, Erbfaktoren hätten demnach einen Einfluss darauf. Die Berechnungen ergaben, dass bis zu ein Drittel der Unterschiede darauf zurückzuführen sind. Die Werte variierten dabei je nach Aufgabe.

    Einen Nachteil gibt es an der Sache aber, die Forscher können sich den Zusammenhang bislang nicht erklären. Man weiß also derzeit nicht, warum die Gene die Sportbegeisterung beeinflussen können. Für diese Antwort werden noch weitere Studien folgen müssen, wobei sich die Wissenschaftler am Ende ein positives Ergebnis wünschen. Das sieht dann so aus, dass man auch Sportmuffel zu mehr Bewegung animieren könnte. Es wäre auf jeden Fall ein kleiner Durchbruch in der Szene.

  • COPD – Bewegung ist essentiell

    COPD – Bewegung ist essentiell

    Für Menschen mit COPD ist Bewegung essentiell. Dennoch neigen gerade COPD-Patienten dazu, sich körperlich zu schonen. Denn Anstrengungen im Alltag führen bei Betroffenen sehr schnell zu Atemnot. Allerdings ist die körperliche Schonung bei dieser Erkrankung kontraproduktiv. Einer durchgeführten wissenschaftlichen Studie zufolge zeigte sich eine wesentliche Verschlechterung der Lungenfunktion durch den Verzicht auf körperliche Bewegung.

     

    Zur Stärkung der Lungenfunktion empfehlen Mediziner Patienten mit COPD nachdrücklich, sich regelmäßig zu bewegen oder sich sportlich aktiv zu beteiligen. Demgemäß kann zumindest die aktuelle Lungenfunktion auf einem gleichen Level beibehalten werden. Ebenfalls lässt sich eine Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens beobachten. Eine Studie der Universitäten Amsterdam und Zürich ergab ein um 15 Prozent verringertes Risiko, eine Depression zu bekommen, sofern zuvor fünf Jahre lang regelmäßig Sport getrieben wurde. Weniger sportlich Aktive waren häufiger depressiv. Auch Angststörungen sind keine Seltenheit.

     

    Ausdauer- und Krafttraining bei COPD

    Entgegen der allgemeinen Vorstellung, Ausdauer- und Krafttraining sei nicht gut für Patienten mit COPD, ist Bewegung essentiell bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. Eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining ist empfehlenswert. Während das Ausdauertraining hauptsächlich die Lungenfunktion stärkt, kräftigt Krafttraining die Muskulatur. Letztgenanntes spielt auch im Alltag eine maßgebliche Rolle. Beispielsweise für das Heben von schweren Gegenständen. Dahingegen können Sie beim Ausdauertraining zwischen Intervall- und Dauertraining wechseln.

    Während sich beim Intervalltraining sich das Abwechseln von Belastungs- und Erholungsphasen vorteilhaft auswirkt, kann die Atemfrequenz nach einer durchgeführten Einheit sinken. Anschließend hat der Patient Zeit, für die nächste Trainingseinheit neue Kraft zu schöpfen. Dahingegen trainiert der Patient beim Dauertraining über eine vorher festgelegte Zeitspanne. Während dieser wird er gefordert, jedoch nicht überfordert.

     

    COPD – Bewegung ist essentiell, auch allein trainieren

    In zahlreichen größeren Städten gibt es organisierte Lungensportgruppen. Zwar treffen diese sich regelmäßig, in den meisten Fällen jedoch nicht mehrmals wöchentlich. Daher ist es essentiell Bewegung auch allein durchzuführen. Für ein Ausdauertraining bieten sich Heimtrainer ideal an. Sie lassen sich über einen längeren Zeitraum nutzen, bis das Limit des Patienten erreicht ist. Beim Radfahren im Freien können für COPD-Patienten Probleme auftreten, um den Rückweg bewältigen zu können. Weitere Ausdauersportarten für Menschen mit COPD sind unter anderem Walken, Laufen oder Schwimmen. Aber auch ein Spaziergang kann bereits ausreichend sein.

     


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  • Die Augen im Sommer schützen

    Die Augen im Sommer schützen

    Unsere Augen gehören zu den wichtigsten Sinnesorganen. Damit orientieren wir uns und können die Welt in all ihrer Schönheit betrachten. Damit das bis ins hohe Alter so bleibt, erfordert es die eine oder andere Maßnahme. Vor allem der Sommer birgt Gefahren, die das Organ reizen können. In der Regel legt es sich von alleine wieder, doch in manchen Fällen ist die Gefahr ernst. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, müssen nur ein paar Tipps beachtet werden. Diese sind denkbar einfach, haben aber eine große Wirkung.

     

    Sand und Meer reflektieren

    Urlaub am Strand ist etwas richtig Schönes. Die Sonne lacht vom Himmel und die Abkühlung ist nur ein paar Schritte entfernt. Für unsere Augen ist es aber nicht ganz so angenehm, das liegt am UV-Licht. Es wird vom hellen Sand und vom Meer reflektiert und trifft auf das ungeschützte Auge. Dies kann unter Umständen die Hornhaut in ihrer äußersten Schicht schädigen. Abhilfe schafft eine Sonnenbrille, die mit einem UV-Schutz ausgestattet ist. Ideal wäre eine Sportbrille, zumindest sollte sie aber so viel wie möglich vom Auge abdecken.

     

    Schwimmen nur mit geschlossenen Augen

    Zu einem Sommerurlaub gehört natürlich auch das Meer beziehungsweise ein Pool dazu. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, solange das Organ unter Wasser geschlossen bleibt. Würde man dieses öffnen, dann würde man den Tränenfilm herauswaschen. Dieser Film ist mit einer Flüssigkeit und mit drei Schichten ausgestattet. Die innerste besteht aus Schleim, die zweite ist ein wenig wässrig und die dritte ist eine Fettschicht, damit alles an seinem Platz bleibt. Bereits ein kurzes Öffnen reicht aus, damit die Schichten komplett neu aufgebaut werden müssen. Leidet jemand zusätzlich an trockenen Augen, dann verzögert sich dieser Vorgang merklich.

    Noch schädlicher ist Chlorwasser. Auch wenn es fast keine Keime enthält, seine Wirkung greift toxisch an und macht sich an der Hornhaut zu schaffen. Also entweder man lässt die Augen zu, oder die Entscheidung fällt auf eine Schwimmbrille. Sollte es trotzdem mal zu solch einer Situation kommen, dann lindert eine Augensalbe die Beschwerden. Dauert das Leiden länger als einen Tag an, dann muss man auf jeden Fall medizinischen Rat zu Hilfe nehmen.

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  • SHRED – was kann die Diät wirklich?

    SHRED – was kann die Diät wirklich?

    Eine neue Trend-Diät aus den USA verspricht viele Kilos ohne zu hungern. Shred ist ihr Name und wurde von Dr. lan K. Smith entwickelt. Er studierte Medizin in Harvard und war im nationalen Gesundheitsrat tätig. Erfolgsversprechend ist aber nicht nur das System, auch sein dazugehöriges Buch „Shred: The Revolutionary Diet“ stelle sich als erfolgreich heraus. Die „New Yorker Times“-Bestsellerliste nahm es innerhalb kürzester Zeit auf. Laut Dr. lan K. Smith können in den insgesamt sechs Wochen bis zu elf Kilogramm verschwinden. Das sind rund zehn Zentimeter Bauchumfang oder zwei Konfektionsgrößen weniger. Klingt gut, aber wo liegt das Geheimnis?

    So funktioniert Shred

    Als erstes hat jede Woche ihr eigenes Motto. Das wären Aufbruch, Herausforderung, Metamorphose, Aufschwung, Befreiung und Triumph. Unter all diesen Zeichen stehen Mahlzeiten, die regelmäßig und geregelt aufgenommen werden. Das A und O ist eine bestimmte Kalorienanzahl, die man nicht überschreiten darf. Genauer gesagt sind es 1.300 Kilokalorien. Hungern, so wie es oft bei Diäten der Fall ist, muss niemand, es sind sieben Mahlzeiten am Tag erlaubt. Davon fallen vier in die Kategorie „richtige Mahlzeiten“ und drei unter „Snacks“ (jeweils 100 bis 150 Kilokalorien). Passende Rezepte zu finden ist nicht schwer, zum Beispiel können es am Abend Möhren- & Selleriechips mit Porree-Dip sein. Auch Gemüse-Dipper mit scharfem Hummus wäre eine Option. Den Gedanken sind keine Grenzen gesetzt.

    Auf die Pausen achten

    Entscheidend sind nicht nur die Lebensmittel, auch ein gewisser Abstand zwischen den Mahlzeiten ist wichtig. Im Idealfall sind es drei Stunden. Der Hintergedanke ist ein stabiles Hormonlevel und ein stabiler Insulinspiegel im Blut. Zudem werden Heißhungerattacken bestmöglich vermieden. Eine gute Diät kommt ohne Sport nicht aus, das gilt auch für Shred. Der Plan gibt vor, fünf Mal in der Woche je 45 Minuten zu trainieren. Das Buch hat auch Tipps auf Lager und verrät, welche Übungen effektiv sind und wie lange diese ausgeübt werden sollen. Für undisziplinierte Menschen gibt es außerdem eine Überraschung. Wird ein Training „vergessen“ oder eine Mahlzeit zu spät eingenommen, dann muss man den ganzen Tag wiederholen.

    Alles in einem ist die Shred-Diät eine Empfehlung. Bei sieben Mahlzeiten am Tag muss niemand hungern, und auch die Sporteinheiten schafft jeder. Kniffliger wird es da schon bei den Getränken. Während pro Tag zwei Tassen Kaffee erlaubt sind, sollte man während den sechs Wochen komplett auf Alkohol verzichten.

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