Schlagwort: Strahlen

  • Darum tun die Gelenke im Winter mehr weh

    Darum tun die Gelenke im Winter mehr weh

    Im Winter müssen wir uns auf Regen, Schnee und Kälte einstellen. Es kommen dicke Jacken, Schals und Handschuhe zum Einsatz. Durch das dicke Gewand halten wir unseren Körper warm, doch besonders schlimm ist die Jahreszeit für Menschen, die an einer entzündlichen Gelenkerkrankung leiden. In diese Sparte fallen unter anderem Rheuma und Arthrose. Für sie bedeutet der Winter verstärkte Schmerzen, welche in den meisten Fällen von den Betroffenen auch „falsch“ behandelt werden. Dazu zählt in erster Linie eine vermeintlich gut gemeinte Schonung, doch in Wahrheit ist das der falsche Weg. Ein Orthopäde (Manfred Kuschnig) rät genau zum Gegenteil, und das aus gutem Grund. Man muss wissen, dass die Gelenke und Muskeln die Bewegung zum Leben brauchen. Geschieht dies in einem zu geringen Ausmaß, dann kommt weniger Gelenkflüssigkeit zustande und die Schmerzen fallen noch intensiver aus. Außerdem fördern körperliche Aktivitäten die Durchblutung, dies reduziert den Reibungsschmerz ebenfalls.

    Darum entsteht der Schmerz im Winter überhaupt

    Schuld an den Gelenkschmerzen ist unsere Bewegung. Das hat den einfachen Grund, weil man sich in der kalten Jahreszeit nicht entspannt bewegt. Die Folgen sind eine angespannte Muskulatur und eine verminderte Durchblutung. Beide Faktoren sorgen für einen verstärkten Druck auf die Gelenke, sodass dumpfe Schmerzen entstehen. Ein weiterer negativer Effekt der Verspannungen sind Rückenschmerzen, welche im Winter ebenfalls verstärkt auftreten. Auch das hat seinen Grund, denn wenn wir frieren, dann ziehen wir unsere Schultern zusammen. So wird der Rücken leicht buckelig und irgendwann reagieren die Muskeln darauf.

    Beide Faktoren sorgen anschließend dafür, dass sich der Betroffene schonen möchte. Wie aber bereits oben erwähnt, sollte man dies keinesfalls machen.

    Winterspaziergänge sind ein Muss

    Wer zum Beispiel Arthrose hat, der profitiert von einer durchtrainierten Muskulatur. Sie alleine reicht aber nicht, Fachärzte raten zusätzlich zu Winterspaziergängen. Natürlich sollten diese nur auf sicheren Straßen erfolgen. Außerdem ist die richtige Kleidung wichtig, Gelenke fühlen sich nämlich bei Wärme deutlich wohler.

    Unterm Strich sollte man also auch im Winter spazieren gehen und betroffene Stellen in Bewegung halten. Des Weiteren sind Sonnenstrahlen und eine warme Bekleidung Pflicht (so wird eine Unterkühlung vermieden). Kommt dann noch genug Flüssigkeit hinzu, dann ist man auch für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet.

  • Krebs – so ernährt man sich richtig

    Krebs – so ernährt man sich richtig

    Erhält jemand die Diagnose Krebs, dann bricht im wahrsten Sinne des Wortes eine Welt zusammen. Verständlich, doch für eine erfolgreiche Heilung ist nicht nur eine frühe Diagnose wichtig, es zählt auch der Wille des Betroffenen. Außerdem spielt nicht nur der Tumor eine Hauptrolle, auch die Ernährung ist von wichtiger Bedeutung. Man darf nämlich nicht vergessen: Während der Therapie muss der Körper so einiges verkraften, das führt bei jedem Zweiten zu einem radikalen Gewichtsverlust. Im Durchschnitt sind es rund zehn Prozent, die Gefahr wird dabei völlig unterschätzt. Es geht sogar so weit, dass jeder vierte Patient nicht an Krebs, sondern an der Folge der Mangelernährung stirbt. Es ist also entscheidend, dass man sich nach Erhalt der Diagnose richtig ernährt.

    Viele Probleme, ein Ziel

    Der Gewichtsverlust kommt unter anderem von der Krebserkrankung selbst. In der Fachsprache bezeichnet man den Prozess auch als Katabolie, Hauptschuld tragen die vom Tumor produzierten Botenstoffe. Sie stören die Gewichtsregulation und den Stoffwechsel, außerdem zügeln sie den Appetit. Leider ist das nicht das einzige Problem, aufgrund der Strahlen- und Chemotherapie sind die Betroffenen stark geschwächt und haben fürs Essen keine Kraft mehr. Dazu kommen Schluckbeschwerden aufgrund entzündeter Schleimhäute. Alles zusammen führt dazu, dass Patienten entweder gar nichts oder nur sehr wenig essen.

    Viel Gemüse zu sich nehmen

    Eine regelmäßige Kontrolle ist bei Krebspatienten Pflicht. Damit sind vor allem die Blutwerte gemeint, denn Eisen, Selen, Folsäure, Zink, Vitamin D und B-Vitamine sind für die Krebsabwehr extrem wichtig. Um diese Werte zu erreichen, ist für Betroffene Gemüse das A und O. Es gibt diesbezüglich auch keine Grenzen, jede Form und jede Farbe von Gemüse zählt. Idealerweise greift man dann noch zu leicht verdaulichen Sorten, dazu zählen Möhren und Brokkoli. Für besonders viel Selen ist Bio-Gemüse und Zucchini ideal. Die Zubereitung erfolgt bestenfalls mit einem hochwertigen Öl/Fett, dies kann beispielsweise Oliven-, Lein- oder Kürbiskernöl sein.

    Fleisch und Obst nur in Maßen, Milch meiden

    Krebspatienten sollten höchstens zwei Mal in der Woche zu Fleisch greifen. Schweine- und Putenfleisch hat nämlich den gegenteiligen Effekt vom Gemüse, es hemmt also weder eine Entzündung noch stärkt es das Immunsystem. Das Fleisch sollte dann auch Bio sein, so vermeidet man Hormone und Antibiotika. Milch ist je nach Tumor zu meiden, dies gilt zum Beispiel bei Brustkrebs (da es ein hormonabhängiger Tumor ist).

    Um den Tumorzellen ihr bevorzugtes Nahrungsmittel Zucker so selten wie möglich zu geben, ist Obst auf zwei Portionen am Tag beschränkt. Und selbst dann sind milde Sorten (wie beispielsweise Birnen) besser.

    Fazit

    Krebspatienten sollten in erster Linie viel Obst essen. Fehlt der Appetit, dann kann unter Umständen Babynahrung oder hochkalorische Flüssignahrung helfen (in der Apotheke erhältlich und als Astronautenkost bezeichnet). Mit diesen Voraussetzungen ist der Gewichtsverlust gering und die Chance auf Heilung größtmöglich.

  • Ozon – wann ist das Gas für den Menschen gefährlich?

    Ozon – wann ist das Gas für den Menschen gefährlich?

    Innerhalb der Atmosphäre zählt Ozon zu den bedeutendsten Spurengasen. Dabei setzt sich diese unsichtbare, giftige Substanz aus drei Sauerstoffatomen zusammen. Eigentlicher Sauerstoff der Erdatmosphäre besteht jedoch aus nur zwei Atomen. Demzufolge weist das Gas zwei Gesichter auf.

     

    Ozon – schädlich für die Gesundheit des Menschen

    In rund 30 Kilometern Höhe bildet das Gas eine natürliche Schicht. Jene absorbiert schädigende UV-Strahlung der Sonne. Somit schützt Ozon Mensch und Tier vor schädlichen UV-Strahlen. Sofern das Gas jedoch in Bodennähe gelangt, entfaltet es seine Wirkung als Gift. Unter anderem kann die Lungenfunktion negativ beeinträchtigt werden. Dies kann Entzündungen der Atemwege zur Folge haben. Sowie bei körperlicher Anstrengung das Atemvolumen zunimmt, können die negativen Wirkungen zunehmen. Insbesondere Menschen, die bereits unter Asthma leiden, zeigen sich sehr anfällig. Aus diesem Grunde ist es ratsam, körperliche Anstrengungen im Freien während hohen Ozonwerten zu meiden. Zudem soll das Gas krebserregend sein.

     

    Höchste Ozonwerte in der Zeit von 14 bis 16 Uhr

    Weiterhin kann das Gas Pflanzen schädigen, wenn diese Ozon durch die Blätteröffnungen aufnehmen. Halten die Belastungen länger an, kann das Wachstum von Pflanzen Schaden nehmen. Folglich reduzieren sich die Ernteerträge, die Qualität der Produkte aus der Landwirtschaft sinkt. Ozon in Bodennähe bildet sich durch eine erhöhte Sonneneinstrahlung. Dabei spielen photochemische Prozesse eine entscheidende Rolle. Die Gaskonzentration ist bei starker Sonnenstrahlung am höchsten. Für gewöhnlich nachmittags von 14 bis 16 Uhr.

     

    Wann werden Ozonwerte überschritten?

    Damit die Bevölkerung Schutz erfährt, kam es zur Einführung eines Schwellenwerts. Bei Überschreitung der Ozonkonzentration von 180 Mikrogramm je Kubikmeter warnen Medien. Behörden sprechen für besonders empfindsame Menschen Verhaltensempfehlungen aus. Ferner sollten Kraftfahrer ihr Fahrzeug stehenlassen. Sofern die Konzentration 240 µg/m3 erreicht, gelten die Warnungen für die gesamte Bevölkerung.

     

    Außerdem dient der Zielwert dem Schutz der Gesundheit. Die Errechnung desselben gestaltet sich ein wenig kompliziert. Dabei ist eine Überschreitung der zugelassenen Höchstkonzentration von 120 µg/m3 insgesamt nur an 25 Tagen pro Jahr erlaubt.

     

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  • Wenn Lügen die Gesundheit gefährdet

    Wenn Lügen die Gesundheit gefährdet

    Wir alle haben es schon mindestens einmal getan, viele tun es aber jeden Tag mehrmals. Es geht um die Lüge, die uns aus der einen oder anderen brenzligen Situation bringen soll. Im Deutschen sprechen wir von einer Notlüge, die Engländer sprechen von „white lies“ (weiße Lügen). In der Regel kommt diese Form dann zum Einsatz, wenn uns etwas peinlich ist oder wir von einem Thema ablenken wollen. Sie entstehen meist spontan und wir gehen von keinen negativen Konsequenzen aus. Auch wollen wir niemanden damit schaden. Doch welche Menschen lügen wir eigentlich am meisten an und schadet es unserer Gesundheit?

    Schlecht für die Beziehung

    Es ist ein wenig verwunderlich, doch wir lügen unsere nahestehenden Menschen am ehesten an. Dazu zählt vor allem die Beziehung, die die Pinocchio-Nase wachsen lässt. Dabei ist es überhaupt nicht böse gemeint, man will dem Gegenüber einfach nicht verletzen. Hat beispielsweise die Freundin eine neue Hose und der Po sieht dicker als in der alten aus, dann sagt man dies nicht. Es kommt vielmehr eine Zustimmung heraus. In Wahrheit ist es aber gar keine Notlüge, schließlich steckt hinter der Situation keine Not. Die Bezeichnung der Engländer ist demnach wesentlich zutreffender, denn damit soll quasi die schmerzende Wahrheit von einem strahlenden Weiß übertüncht werden. Auf die Folgen hat es aber keinen Einfluss, die Denkweise ist nämlich unter beiden Begriffen nicht förderlich. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Studien.

    Verschiedene Untersuchungen sagen……

    Eine dieser Studien wurde mit 110 Personen durchgeführt. Sie wurden für 10 Wochen beobachtet und hatten ein Alter zwischen 18 und 71 Jahren. Während eine Hälfte striktes Lügenverbot hatte, musste der Rest wie bisher leben. Dabei überraschte das Ergebnis: Die Gruppe, die nicht mehr vorflunkerte, war in Bezug auf die psychische und physische Gesundheit wesentlich besser aufgestellt. Auch war es so, dass die Beziehung harmonischer wurde und eine stärkere Bindung entstand. Es ist also tatsächlich so, dass Lügen unserer Gesundheit und unserer Beziehung schadet. Auch wenn es in manchen Situationen sehr unangenehm ist, die Wahrheit zahlt sich letztendlich immer aus.

    Der Grund dieses Effekts ist leider nicht bekannt, man weiß also nicht, warum Wahrheitsverdreher schlechter dran sind. Eventuell liegt es auch an der tiefen Verwurzelung, die Kulturtechnik wenden wir demnach schon fast automatisch an. Wer es in Zukunft vermeiden möchte, der kann nur daran arbeiten und sich strikt an die Wahrheit halten.

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  • Hautkrebs-Screening – wird damit übertrieben?

    Hautkrebs-Screening – wird damit übertrieben?

    Der heurige Sommer erfreut sich wieder vieler Sonnenstrahlen. Die Menschen zieht es an den See und die Haut soll am besten so schnell wie möglich braun werden. Ohne Vorsorge könnte es aber schlimme Folgen haben, die Rede ist von Hautkrebs. In der Regel macht sich dieser aber nicht sofort bemerkbar, erst viele Jahre später kommen die Auswirkungen zum Vorschein. Ein Hoffnungsschimmer liegt in der Früherkennung, rund 80 Prozent solcher Fälle sind laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum heilbar. Mit diesem Argument möchte man die Bevölkerung dazu animieren, sich mehr mit diesem Thema zu beschäftigen. Einer dieser Maßnahmen ist das Hautkrebs-Screening, das jeder gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre kostenlos machen lassen kann. In der Regel gilt ein Mindestalter von 35 Jahren, manche Krankenkassen zahlen aber auch schon ab dem Kindesalter. Kritiker äußern aber jetzt eine zu übertriebene Suche, die unnötige Sorgen und Kosten verursacht.

    Suche am ganzen Körper

    Ein Screening kann man wahlweise beim Hausarzt (sofern dieser die Berechtigung hat) oder beim Hautarzt machen lassen. Die Dauer beträgt zwischen 10 und 30 Minuten. Die Untersuchung betrifft den ganzen Körper, man berücksichtigt also zum Beispiel auch die Kopfhaut. Wird eine Auffälligkeit entdeckt, dann entnimmt der Hautarzt eine Gewebeprobe und lässt diese für weitere Untersuchungen einschicken. Derzeit machen rund 30 Prozent davon Gebrauch, im Vergleich mit anderen Screening-Verfahren eine überdurchschnittlich hohe Rate. Genau da liegt aber der Kritikpunkt, oftmals wird einfach zu genau gearbeitet.

    Die Gefahr von Überdiagnosen

    Auf den ersten Blick klingt es unverständlich, doch der zweite Blick bringt schon mehr Licht ins Dunkel. Diagnostiziert man nämlich harmlose Melanome, die sich sehr wahrscheinlich nie zu einem relevanten Krebs entwickelt hätten, dann kommen auf den Patienten unnötige Therapien und Ängste zu. Beides ist aber überflüssig, weder jetzt noch später stellt diese Diagnose eine Gefahr dar. Dementsprechend verwundert es auch nicht, dass die Zahl der Hautoperationen zunimmt. Auch fehlen bis jetzt Beweise, die einen Rückgang der Sterberate (bezüglich Hautkrebs) aufzeigen.

    Der Endverbraucher kann leider nichts dagegen tun. Er ist auf die Tätigkeit des Arztes angewiesen, der unter Umständen einen solchen Befund erstellt. Wenn jemand etwas tun kann, dann sind es die Mediziner selbst. Sie müssten mehr zwischen „gefährlichen“ und „nicht gefährlichen“ Melanomen unterscheiden. Dies wäre für alle ein bedeutender Vorteil. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.

     


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  • Weiße Zahnverfärbungen

    Weiße Zahnverfärbungen

    Wer lächelt nicht gern, wenn er über die schönen strahlend weißen Zähne verfügt, die uns die Werbung und zahlreiche VIP’s präsentieren? Doch Flecken an den Zähnen sind dadurch umso deprimierender. Die Betroffenen schämen sich und zeigen ihre Zähne möglichst nicht. Dabei haben Zahnverfärbungen nicht unbedingt mit mangelnder Zahnpflege zu tun.

    Woher kommen weiß verfärbte Zähne?

    Von Haus aus haben wir alle eine bestimmte Zahnfarbe. Nicht immer ist diese strahlend-weiß, wie uns die Werbung glauben machen möchte. Wichtige Einflüsse auf die Zahnfarbe haben die Dicke und die Struktur des Zahngewebes. Natürliche Zähne können Weiß, Beige oder Gelblich sein, je nachdem, wie der Zahnschmelz in Verbindung mit dem Zahnmark und dem Zahnbein zusammenwirken, so erscheint dem Betrachter die Zahnfarbe.

    Unnatürlich verfärbte Zähne können bräunlich, gelblich, grau oder sogar selten grün sein. Weiße Zahnverfärbungen kommen nicht so häufig vor, wie zum Beispiel bräunliche oder dunkle Flecken. Weitere Ursachen für Zahnverfärbungen sind das Alter, wobei sich dadurch die Zahnstruktur und Gewebszusammensetzung ändert und die Zähne normalerweise dunkler werden. Ablagerungen oder Wurzelspitzenerkrankungen unserer Milchzähne können aber auch Ursache dafür sein, dass sich bleibende Zähne verfärben. Verfärbungen im Inneren der Zähne lassen sich kaum beeinflussen. Die Entfernung dieser internen Farbveränderungen sollte dem Fachmann überlassen werden.

    Verfärbungen werden beispielsweise durch Ablagerungen von Bestandteilen aus unserer Nahrung verursacht. So sind Tabak, schwarzer Tee, Kafee, Rotwein, Gewürze, Fruchtsaft und Beerenfrüchte oft Schuld an Verfärbungen. Sogar Mundspüllösungen können Spuren hinterlassen. Weiße Zahnverfärbungen deuten zum Beispiel auf eine beginnende Karies hin, sind Kalkablagerungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten, wie Antibiotika (Tetracycline). Selbst eine zu hohe Flouridgabe kann die Zähne verfärben.

    Plötzlich auftretende weiße oder braune Flecken auf den Zahnhälsen oder in den Zwischenräumen können baldige Löcher ankündigen. Auch beschädigte Zahnoberflächen oder dunkle Fremdstoffablagerungen unter dem Zahnschmelz führen zu unschönen Verfärbungen. Ein regelmäßiger Zahnarztbesuch pro Halbjahr hilft bei der Kontrolle und Kariesprophylaxe. Als Ernährungstipp empfehlen Experten den Verzicht aufzuckerhaltige Zwischenmahlzeiten. Fluoridgel hilft bei der Vorbeugung gegen Karies.

    Was tun gegen Verfärbungen?

    Um die Ablagerungen möglichst gering zu halten, ist es natürlich zunächst einmal eine gründliche und richtige Zahnpflege. Dies verhindert die Ausbreitung von Belägen und Plaque. Hier hilft es schon, Zahnbürste und Zahnpaste täglich richtig zu nutzen. Um die richtige Zahnpaste auszuwählen, sollte man auf die Schmirgelwirkung und die Abnutzung (Abrasivität) achten. Zahnpasten mit „Weißmachern“ sind mit Vorsicht zu genießen, auch wenn gesunde Zähne und Zahnfleisch Zahnpasten mit einer hohen Abrasivität vertragen. Die Zahnpasten entfernen zwar äußerliche Verfärbungen an den Zähnen, können aber auch sehr viel vom wichtigen Zahnschmelz abschmirgeln.

    Zähne bleichen?

    Hier wird ebenfalls eindeutig empfohlen, den Zahnarzt zu Rate zu ziehen. Dieser wendet Schienen mit Lösungen an, die zahnschonend sind. Gesunde Zähne kann man mit Carbamidperoxid-Gel bleichen, dies enthält Wasserstoffsuperoxid und Harnstoff. Saure Substanzen greifen jedoch die Zähne an. Auch eine Gemisch aus Natriumperborat und Wasser bleicht die Zähne.

    Zahnärzte setzen hierzu Trägerschienen ein, die entweder tagsüber für mehrere Stunden oder über Nacht getragen werden. Auch in der Apotheke gibt es professionelle Zahnaufhellungssysteme. Von Billigvarianten aus Drogeriemärkten raten die Experten jedoch ab, da diese oft Säuren enthalten, die die Zähne angreifen und mehr schaden als nützen.

     

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