Für manche Menschen endet das lang herbei gesehnte Sonnenbad mit einer Sonnenallergie. Dabei sorgt Sonne tanken für bessere Stimmung und ist der menschlichen Gesundheit dienlich. Denn die UV-Strahlen helfen uns bei der Bildung des lebensnotwendigen VitaminsD. Ferner stärken sie das Immunsystem und regen den Stoffwechsel an. Darüber hinaus sind die Strahlen in der Lage unseren Hormonhaushalt zu steuern.
Sonnenallergie – wenn das Sonnenbad zur Qual wird
Doch nicht jeder kann Sonne vertragen. Die Haut reagiert allergisch. Dabei zeigen sich Hautreaktionen wie stark juckende rote Flecken, Blasen, Pickel oder Pusteln. Eine Sonnenallergie kann sich auf vielerlei Arten bemerkbar machen. Meistens ist sie äußerstschmerzhaft. Gesundheitsexperten stellen eine starke Zunahme der Betroffenen fest. Insbesondere Kinder leiden vermehrt unter einer diesem Phänomen.
Symptome einer Allergie erst Tage später bemerkbar
Im Allgemeinen zeigen sich die Symptome einer Sonnenallergie erst nach einigen Stunden. Nicht selten machen sich diese aber auch erst Tage später nach dem Sonnenbad bemerkbar. Zwar lassen die Beschwerden im Verlaufe des Sommers wieder nach, jedoch sind sie eine echte Belastung für die betroffenen Personen. Wer von einer solchen Allergie betroffen ist, dem kann nur noch das Tragen von langer Kleidung helfen. Ein anderer Schutz vor dem UV-Licht ist nicht gegeben. Wie genau diese Allergie entsteht ließ sich bislang noch nicht von Experten klären. Die Vermutungen gehen dahin, dass UV-Licht für die Entstehung eines Allergens im Organismus verantwortlich zeichnet.
Neue Hoffnung für Patienten mit Sonnenallergie
Hautärzte entdeckten eine neue Methode, mit der einer Sonnenallergie vorgebeugt werden kann. So erläutert Christoph Liebich, Hautarzt aus München und Mitglied des Berufsverbands Deutscher Dermatogen, dass eine UV-Lichttherapie Erleichterung schaffen kann. Dabei können Betroffene im Jahr zuvor ihre Haut auf die Sonneneinstrahlung vorbereiten. Da eine Sonnenallergie hauptsächlich durch UV-A-Strahlen hervorgerufen wird, bringt es nichts, sich vorher in einem Sonnenstudio vorzubräunen. Denn Sonnenstudios setzen ebenfalls UV-A-Strahlen ein. Dahingegen kann eine gering dosierte UV-Lichttherapie als vorbeugende Maßnahme Schutz bieten.
Im Sommer strahlt nicht nur die Sonne, auch viele Menschen sind besser gelaunt und freuen sich auf diverse Aktivitäten. Eis essen oder ein Besuch im Schwimmbad, das sind definitiv zwei der beliebtesten Möglichkeiten. So schön das Ganze auch ist, nicht alle können ihre Freude mit dem Sommer teilen. Vor allem Schwangere sind betroffen, da ihnen die Saunatemperaturen schnell auf den Körper schlagen. Das ist gleich doppelt unangenehm, denn schon ohne Hitze müssen der Kreislauf und der Körper viel arbeiten. Mit den folgenden Tipps wird es aber zumindest nicht ganz so schlimm.
Keine Anstrengung!
Schwangere Frauen dürfen sich von Haus aus nicht zu viel anstrengen, diese Regel trifft jedoch besonders auf die Mittagszeit zu. Dann strahlt die Sonne am stärksten vom Himmel, was zu einer unnötigen Belastung führt. Im schlimmsten Fall kann man sogar umkippen. Das heißt also, dass Termine und Verabredungen nach vorne oder nach hinten verschoben werden sollten. Geht es gar nicht anders, dann sind zumindest ein schattiges Plätzchen und viel Flüssigkeit Pflicht.
Die Haut schützen
Sonne und Haut vertragen sich nur für eine bestimmte Zeit, danach ist ein Schutz mittels Sonnencreme nötig. In der Schwangerschaft ist es nochmals gefährlicher, da die Haut noch empfindlicher auf die UV-Strahlen reagiert. Aus diesem Grund sollte keine schwangere Frau das Haus ohne hohen Sonnenschutz verlassen. Auch dann nicht, wenn man normalerweise nicht so anfällig für einen Sonnenbrand ist.
Flüssigkeitshaushalt im Auge behalten
Jeder muss im Sommer viel trinken, eine besondere Aufmerksamkeit sollten aber Schwangere ihrem Trinkverhalten widmen. Kommt nämlich zu wenig Flüssigkeit an, dann besteht das Risiko einer schlechteren Sauerstoffversorgung fürs Baby. Grund ist eine langsamere Zirkulation des Bluts. Ärzte raten zu einem Wert von mindestens zwei Litern täglich. Tee, lauwarmes Wasser oder verdünnter Fruchtsaft, all diese Säfte sind empfehlenswert.
Unter Vorsicht schwimmen gehen
Natürlich möchten auch zukünftige Mütter das erfrischende Nass der Seen genießen, und das dürfen sie. Es entlastet den Rücken und sorgt für eine angenehme Abkühlung. Einfach ins Wasser springen geht aber nicht, die Temperaturveränderungen müssen langsam auf den Körper einwirken. Also erst mal kalt duschen, rein bis zu den Knien ins Wasser und erst dann komplett eintauchen.
Wasserablagerungen vorbeugen
Die meisten Schwangeren haben im Sommer mit Wasserablagerungen zu kämpfen. Geschwollene Finger/Füße sind die Auswirkungen. Eine unangenehme Sache, aber in der Regel harmlos. Vorbeugen kann man trotzdem, einfach die Beine so oft wie möglich hochlegen und beim Sitzen das Übereinanderschlagen vermeiden.
Sommertage sind ideal für sportliche Aktivitäten im Freien. Ob Schwimmen, Rudern, Tennis oder Radfahren, schönes Wetter zieht einem magisch an und wirkt motivierend. Alles schön und gut, doch leider wird oft auf die Haut vergessen. Sie ist jedoch der prallen Sonne ausgesetzt und bekommt viel UV-Strahlung ab. Sonnenbrand ist dann die häufigste Folge, wenn kein Sonnenschutz vorhanden ist. Outdoor-Sportler sollten also das Thema ernst nehmen und zu einer der vielen Möglichkeiten greifen. Kombiniert kommen sie freilich noch besser zur Geltung, doch das ist je nach Typ unterschiedlich. Jeder mag es nicht.
Die altbekannte Sonnencreme
Das A und O beim Aufenthalt in der Sonne ist die Sonnencreme. Je nach Hauttyp, Dauer und Stärke der Strahlung muss ein anderer Lichtschutzfaktor her. Allerdings kennt nicht jeder seinen idealen Wert, sodass am besten zu einem höheren Lichtschutzfaktor gegriffen wird. Dadurch werden Risiken und eventuell später auftretende Schmerzen verhindert. Vor allem auf dem Wasser und in den Bergen benötigt die Haut einen intensiven Schutz. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass die Produkte gegen Wasser und Schweiß resistent sind.
Laut Experten sollte man sich bereits rund 30 Minuten vor dem Gang ins Freie eincremen. Dauert die sportliche Aktivität mehrere Stunden, dann ist ein erneutes beziehungsweise mehrmaliges Auftragen durchzuführen. Infolge von Stress und Hektik kann man schon mal wichtige Stellen übersehen, dazu gehören unter anderem die Augen, die Stirn, die Ohren und der Nacken.
Kleidung
Handelsübliche Sportkleidung lässt bis zu 30 Prozent UV-Strahlung durch. Nicht ideal, sodass besser Kleidung mit gekennzeichnetem UV-Schutz angezogen wird. Dieser Tipp gilt besonders für Wassersportarten. Die Übergangsstellen zur Haut muss man freilich trotzdem eincremen. Die Bekleidung und das Eincremen sind übrigens nicht nur bei strahlendem Sonnenschein anzuwenden, auch bei einem bewölkten Himmel sollte niemand die Kraft des gelben Balls unterschätzen.
Kopfbedeckung
Ohne Kopfbedeckung geht nichts. Es muss auch gar nichts Aufwendiges sein, schon ein Helm, ein Sonnenhut oder eine Baseball-Kappe reicht aus. Anschließend gilt es wieder alle freiliegenden Bereiche mit Sonnencreme zu versorgen. Als letzter wichtiger Punkt sind die Augen dran. Ideal wäre hier eine rutschfeste Sportbrille, welche mit einem hohen UV-Faktor ausgestattet ist. Kennt man sich damit nur wenig aus, dann hilft jeder Optiker gerne weiter.
Die wenigsten Menschen haben strahlend weiße Zähne. Daran ändert auch regelmäßiges Putzen nichts. Natürliche Zahnfarben variieren von Weiß über Beige bis hin zu leicht gelblich. Der Farbton entsteht durch das Zusammenspiel von Zahnschmelz, Substanz und Zahnhals. Nicht selten kommt es bei belegten Zähnen zu Rissen und Löchern, ein Grund, weshalb Zahnbeläge immer entfernt werden müssen.
Mittel gegen Zahnverfärbungen
Es gibt – je nach Ursache – weiße und dunkle Zahnverfärbungen, die außen oder auch innen im Zahn auftreten können. Unsere Zähne sind von Natur aus von einer porösen Hülle umgeben, durch die Fremdkörper eindringen können. So entstehen interne Verfärbungen, die man nicht selbst behandeln kann. Hier kann nur der Zahnarzt mit einem professionellen Bleaching helfen.
Handelt es sich jedoch um weiße oder bräunliche Flecken und Zahnbeläge, die auf der Oberfläche des Zahnes die Optik stören oder sind die Zähne von Natur aus nicht so schön weiß wie in der Werbung, dann kann Zahnaufhellung helfen. Es muss dazu jedoch gesagt werden, dass es sich beim Bleaching der Zähne nicht um einen dauerhaften Effekt handelt, sondern dass diese Prozedur spätestens nach mehreren Jahren wiederholt werden muss.
Als Mittel werden Zahnpasten mit abrasiver (abschmirgelnder) Wirkung eingesetzt, die jedoch nur für gesunde Zähne empfohlen werden. Ansonsten wird der Zahnschmelz zu stark angegriffen. Mittel aus Apotheken und Supermärkten sowie Drogeriediscountern schnitten bei Öko-Test eher schlecht ab, sie enthielten zu viel gesundheitsschädliche Stoffe oder eine zu hohe Wasserstoffperoxid-Dosierung. Oft wird auch die Einwirkzeit länger gewählt als vorgeschrieben, was kein besseres Ergebnis bringt, sondern nur kaputte Zähne.
Die beste Wirksamkeit und das sicherste Ergebnis wurden bei professioneller Anwendung beim Zahnarzt bestätigt. Egal, ob er einen oder mehrere Zähne behandelt, mittels Einlage, Gel in einer Schiene oder schonenden Produkten, die mit Hilfe von Licht einwirken – hier sind die richtige Einwirkdauer und die fachmännische Kontrolle gewährleistet. Allerdings muss vorher die professionelle Reinigung der Zähne erfolgen und sowohl diese als auch das Bleaching sind Privatleistungen, die aus kosmetischen Gründen erfolgen und nicht von der Kasse übernommen werden.
Ursachen
Es ist wichtig, die Ursache für die Verfärbung zu kennen. Rauchen, Alkohol, Kaffee oder schwarzer Tee sind Ursachen für dunkle Beläge, Kalkablagerungen oder Medikamente (Antibiotika, Tetracycline) für helle Flecken.
Wenn die Zähne professionell gebleicht wurden, sollte man nach dem Bleaching auf Kaffee, schwarzen Tee oder Nikotin verzichten, um die erneute Verfärbung möglichst zu vermeiden. Liegt die Ursache in Kalk, defekten Zähnen oder Medikamenten-Nebenwirkungen, ist es schwierig, die Zähne mit längerfristigem Erfolg zu bleichen. Leider muss immer damit gerechnet werden, dass die Verfärbungen wiederkommen.
Zahnbleaching Methoden
Der Zahnarzt kann für professionelles Zahnbleaching aus drei Methoden wählen. Je nach Zahngesundheit und Menge der betroffenen Zähne kommt eine der Zahnbleaching Methoden zum Einsatz, welche wir später näher vorstellen werden. Durch die Kontrolle des Ergebnisses und die richtige Einwirkzeit sind die Ergebnisse beim Zahnarzt trotz schonender Mittel deutlich besser als bei der Heimbehandlung.
Einlage mit Bleichmittel
Bei Verfärbung nach einer Wurzelbehandlung hilft eine Einlage mit Bleichmittel in den Zahn. Dies wird gegebenenfalls mehrmals durchgeführt. Die Zahnkrone wurde durch die Wurzelbehandlung bereits geöffnet und in diese Höhle kommt dann die Einlage. Das Aufhellungsmittel bleibt einen oder mehrere Tage im Zahn, der dazu provisorisch verschlossen wird. Diese Behandlung eignet sich bei einzelnen toten Zähnen.
Medikamentenschiene mit Gel
Bei gesunden verfärbten Zähnen greift der Zahnarzt zu Medikamententrägern in Form von Schienen. Diese werden individuell an den Patienten angepasst. Das Bleichen erfolgt durch Karbamidperoxid-Gel. Das Tragen der Schienen erfolgt zu bestimmten Zeiten tagsüber über ein bis acht Stunden oder über Nacht. Die maximale Behandlungszeit beträgt insgesamt vier bis sechs Wochen, meist sind fünf bis sieben Behandlungen nötig. Diese Methode eignet sich für das Aufhellen des kompletten Zahnbogens.
Office-Bleaching
Beim so genannten office-Bleaching verwendet der Zahnarzt Bleichmittel in hoher Konzentration, das mit Licht oder Wärme einer bestimmten Wellenlänge auf den Zahn aufgebracht wird. Das Zahnfeisch wird dabei durch Gummimanschetten oder andere Abdichtungen geschützt und das Bleichmittel kommt direkt auf die Zahnoberfläche, wo es für einige Zeit unter zahnärztlicher Kontrolle verbleibt, bevor es gründlich wieder entfernt wird. Die Einwirkzeit liegt hier bei etwa fünfzehn bis dreißig Minuten, wobei die Behandlung bei ungenügendem Ergebnis auch wiederholt wird. Diese Behandlung eignet sich für einzelne lebende Zähne und führt recht schnell zum Erfolg.
Sobald die Außentemperatur auf über 25 oder 26 Grad ansteigt, zieht es viele Menschen nach draußen in die Sonne. Die warmen Strahlen geben dem Körper nicht nur Energie, sondern es entsteht mit der Zeit auch eine gewisse Bräune. Aber Vorsicht, Ärzte raten von einem plötzlichen Überraschungsangriff auf die Haut ab. Wer es dennoch tut, der schädigt sich. Und das kann fatale Folgen haben, denn genau durch solche Fehler entsteht zum Beispiel Hautkrebs. Das Ganze lässt sich mit einem Marathon vergleichen, bei dem man ohne vorheriges Training und ohne Vorbereitung teilnehmen würde. Die Haut muss also quasi eine Vorbereitung auf die pralle Sonne erhalten, was zum Beispiel mit langsamen Steigerungen möglich ist. Der Einsatz von Sonnencreme ist natürlich selbstverständlich.
Das macht die Sonne mit uns
Sobald Sonnenstrahlen auf die Haut kommen, wird der braune Hautfarbstoff Melanin produziert. Dies wird von Pigmentzellen erledigt, wobei das Melanin unsere Erbsubstanz vor schlimmeren beziehungsweise vor noch mehr Schäden bewahrt. Klingt gut, allerdings ist diese Schutzwirkung begrenzt. Wer sich also zwei Stunden in die Sonne legt, der hat keinen Schutz mehr. Es verträgt auch nicht jeder gleich viel Sonne, Hautärzte vergeben dafür vier Typen. Angefangen von sehr hell bis hin zu dunkel. Auch die Zeit des Eigenschutzes variiert und schwankt zwischen fünf und 40 Minuten. Wir brauchen zwar den gelben, heißen Planet, doch zu viel davon schädigt unsere Haut. Es kommt wie immer auf die Dauer an, wie lange sich jemand in der Sonne aufhält.
Die Gefahr von Hautkrebs
Laut Mediziner gibt es keine gesunde Bräune. Es liegt an unserer Gesellschaft, dass wir gebräunte Haut attraktiv finden. Ein Fehler, denn in 90 Prozent der Fälle ist Hautkrebs auf UV-Strahlen zurückzuführen. Dieser entsteht durch Schäden, die sich über die Jahre hinweg ansammeln. Irgendwann sind so viele vorhanden, dass sich die Zellen nicht mehr vollständig reparieren können. Und genau dann kommt der Krebswachstum ins Spiel, der zum Beispiel durch Sonnenbrände eine zusätzliche Förderung erhält. Wer in seiner Kindheit fünf starke Sonnenbrände hatte, der hat im Erwachsenenalter ein doppelt so hohes Risiko für Hautkrebs. Ein weiterer Nachteil von zu viel Sonne ist die Förderung von Faltenbildung.
Was für Frauen schon Jahrhunderte zum Alltag gehört, ist für Männer ein gutes Stück Neuland. Kosmetikprodukte für die Pflege von Haut, Haar und Nägeln werden auch für Männer immer beliebter. Den Überblick über das breite Sortiment zu behalten, ist nicht leicht. Zudem stellt sich die Frage, was Mann wirklich braucht, und was überflüssig ist.
Männer brauchen andere Produkte als Frauen, denn Männerhaut und Männerhaar unterscheiden sich von Frauenhaut und Frauenhaar in mancherlei Hinsicht. Was allerdings für beide Geschlechter gleich wichtig ist, ist, dass die Produkte schadstofffrei sind. Der Bund für Umwelt und Naturschutz e. V. (BUND) hat die ToxFox App entwickelt, die hormonell wirksame Giftstoffe in Kosmetikprodukten per Scan anzeigt. So können auch unerfahrene Kosmetik-Neulinge auf einen Blick sehen, ob ein Pflegeprodukt unbedenklich ist oder nicht.
Mit den folgenden 10 Tipps schafft es jeder Mann, gepflegt aufzutreten und seine Männlichkeit wirkungsvoll zu unterstreichen. Denn wer gepflegt ist, fühlt sich wohl, strahlt Selbstbewusstsein aus und steigert seine Attraktivität.
Tipp 1: Gepflegter Bart oder glattrasiert
Ein ungepflegter, zotteliger Bart nimmt einen ausgesprochen schlechten Einfluss auf die Gesamterscheinung. Wenn es ein Bart sein muss, dann bitte ein gepflegter. Das bedeutet, dass er sauber gestutzt ist und frei von Hautresten, Krümeln und anderen Essensresten. Frauen lieben Männer mit glattrasierten Wangen oder mit gepflegtem Bartwuchs – am besten duftend und schön glänzend.
Barbershops gibt es inzwischen in fast jeder Stadt – ein Zeugnis des wachsenden Pflegebedürfnisses von Männern.
Tipp 2: Haarpflege mit Qualitätsprodukten
Die Kopfhaut bestimmt, wie gepflegt das Haar aussieht. Deshalb ist es nicht damit getan, irgendein beliebiges Shampoo aufzutragen. Es ist wichtig, die Qualität der Haarpflege auf die Ansprüche der Haare und der Kopfhaut abzustimmen. Schuppige Haare brauchen Anti-Schuppen-Shampoo, sprödes Haar braucht nährende Pflege und schnell fettendes Haar erfordert ein entsprechendes Produkt, das der übermäßigen Talkproduktion entgegenwirkt. Trockene Kopfhaut juckt und schuppt – das fühlt sich nicht nur unangenehm an, es sieht auch ungepflegt aus. Deshalb muss die Pflege stimmen.
Tipp 3: Haarstylingprodukte sparsam verwenden
Kennen Männer sich mit Haarstylingprodukte nicht gut aus, greifen sie oft zu tief in den Tiegel. Doch ein „Zuviel“ bei Haarstylingprodukten bedeutet fast immer, dass das Ergebnis alles andere als attraktiv aussieht. Zu viel Gel lässt die Haare in unschönen Stacheln vom Kopf abstehen, zu viel Promenade klatscht die Haare am Kopf an, zu viel Surfer-Style sorgt für eine klebrige Masse, die eher an Zuckerwatte, als an Surfer-Boys denken lässt. Deshalb ist es ratsam, nur wenig vom Produkt nach Herstellerangaben ins Haar einzuarbeiten und bei Bedarf einen zweiten Durchgang nachzulegen. Das bewahrt vor Hairstyling-Katastrophen.
Tipp 4: Haarausfall behandeln
Leiden Männer unter Haarausfall, können verschiedene Ursachen dafür verantwortlich sein. Wichtig ist, die Gründe für den Haarausfall zu finden. Dann lassen sich entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Für Männer, deren Haupthaar schütter ist und die gerne ein Stück ihrer einstigen Haardichte zurückhätten, kommt das Density-Improvement-Programm von haarklinikken.de in Frage. Das Programm besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird Eigenhaar transplantiert, im zweiten Teil die Kopfhaut entsprechend behandelt. Das langfristige Ziel ist, das Haarwachstum zu verbessern und die Haarqualität zu optimieren.
Tipp 5: Hauttypgerechte Pflegeprodukte anschaffen
Männerhaut hat mehr Talgdrüsen, als Frauenhaut und entsprechen speziell sind die Pflegeprodukte für Männer. Doch bevor die Anschaffung passender Pflegeprodukte ansteht, ist es ratsam, den Hauttyp zu bestimmen oder ihm bestimmen zu lassen. Eine Möglichkeit ist, einen Termin bei einer Kosmetikerin in der Nähe zu vereinbaren oder einen Hautarzt aufzusuchen. Diese können in kurzer Zeit den Hauttyp bestimmen. Wer das nicht möchte, nutzt den Hauttest bei apotheken-umschau.de.
Hautpflegeprodukte für das Gesicht gibt es für trockene und sensible Haut, für Mischhaut und für fettige Haut. Es empfiehlt sich, eine passende Produktlinie zu wählen, die dem Hauttyp entspricht und zum eigenen Budget passt. Eine hilfreiche Informationsquelle zu Hautpflegeprodukten ist oekotest.de. Dort erfahren Interessierte Wissenswertes rund um die Männerkosmetik und lesen, wie verschieden Produkte bewertet wurden.
Tipp 6: Gesichtspflegeroutine angewöhnen
Nur ab und zu einen Klecks der beliebten Creme in dem blauweißen Tiegel aufzutragen, ist keine Gesichtspflege. Um einen strahlenden Teint und eine gesunde Gesichtshaut zu erreichen, braucht es mehr. Eine Gesichtspflege besteht nicht alleine aus einer Tagescreme, vielmehr sollten sich Männer eine Morgen- und eine Abendroutine angewöhnen. Das bedeutet, die Haut morgens und abends gründlich zu reinigen und danach mit den passenden Hautpflegeprodukten zu behandeln. Es bieten sich zur Reinigung Gesichtsschaum oder spezielle Gesichtsseifen an, die besonders mild und hautfreundlich sind. Eine Morgen- oder Abendroutine könnte so aussehen:
Gesicht mit klarem, handwarmem Wasser benetzen.
Seife, Reinigungsschaum oder Reinigungsmilch auf das feuchte Gesicht aufbringen und nach Vorgaben einarbeiten und einwirken lassen.
Produkt mit viel klarem Wasser abspülen.
Haut mit einem passenden Gesichtswasser bearbeiten und auf das Hautpflegeprodukt vorbereiten.
Passende Creme als Abschlusspflege auftragen.
Zweimal in der Woche dürfen Männer ein Gesichtspeeling verwenden. Das entfernt lästige Hautschüppchen, beseitigt Unreinheiten und lässt die Haut frisch erscheinen. Auch eine Luxuspflege, bestehend aus einer Maske, sorgt dafür, dass die Haut bis in die Tiefe hinein versorgt und mit
Körperpflege schenkt ein Rundum-Wohlgefühll.
Nährstoffen angereichert wird.
Tipp 7: Hände und Füße pflegen
Zu einem gepflegten Erscheinungsbild gehören auch gepflegte Hände und Füße. Alle drei Monate ein Termin bei einer Pediküre zu machen sorgt für gepflegte Füße rund ums Jahr. Männer, die lieber selber Hand anlegen, sollten sich ein qualitativ hochwertiges Pediküre- und Maniküre-Set zulegen. Ein Tipp zur Pflege: 1 Teelöffel Zucker und 1 Esslöffe Olivenöl vermischen und die Hände damit kräftig einreiben (wie beim Händewaschen). Dasselbe mit den Füßen machen. Der Zucker wirkt wie ein Peeling und transportiert die Nährstoffe des Olivenöls tief in die Hautschichten. Zurück bleiben weiche, gepflegte Hände und Füße.
Tipp 8: Duftnote finden
Ob per After Shave, Au de Toilette oder Deo – der Duft sollte gefallen und nicht zu aufdringlich sein. Lieber auf milde Duftnoten setzen, die dezent im Hintergrund bleiben, statt in die Vollen zu gehen – das wirkt schnell abstoßend, weil es zu massiv ist. Schließlich soll der Duft niemanden belästigen. Ideal ist der Duft, wenn er nur in unmittelbarer Nähe wahrnehmbar ist. Das zeugt von Stil.