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  • Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs ist vor allem deshalb so gefährlich, weil er in der Regel erst vergleichsweise spät erkannt wird. Meist sind Männer ab 50 Jahren von der Erkrankung betroffen. Je früher ein Tumor bzw. die Zellveränderungen auffallen, umso besser sind auch die Heilungschancen. Der Tumor kann hier sowohl von der Magenschleimhaut als auch von den Muskel- und Bindegewebszellen, jedoch auch von den lymphatischen Zellen ausgehen.

     

    Gibt es eine Verbindung zwischen Ernährungsstil und Magenkrebs?

    Aktuelle Forschungsergebnisse lassen schlussfolgern, dass für die Entstehung von Magenkrebs vor allem die individuelle Ernährungsweise eine tragende Rolle spielt. Auch die allgemeinen Lebensgewohnheiten dürfen hier, laut Meinung der Wissenschaftler, nicht außer Acht gelassen werden. Die Statistik zeigt in diesem Zusammenhang, dass die Menschen in Japan und in verschiedenen Regionen in Südamerika vergleichsweise häufig von der Erkrankung betroffen sind.

     

    Diese Symptome können auf Magenkrebs hindeuten

    Bei dem Auftreten erster Beschwerden, die auf Magenkrebs hindeuten können, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Wer sich mit der Liste der Symptome befasst, wird schnell erkennen, dass es sich hierbei oft um unspezifische Hinweise handelt, die mitunter auch auf eine Unverträglichkeit oder einen Magen-Darm-Infekt hinweisen können.

    Sollten Sie jedoch über einen längeren Zeitraum eine Abneigung gegen (ansonsten vorher geliebte) Speisen verspüren oder:

    • Blut erbrechen
    • unter Teerstuhl leiden
    • keinen Appetit mehr haben
    • von einem Völlegefühl geplagt werden,

    ist es immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird, sofern sich keine Ergebnisse aufzeigen lassen, zu einer Magenspiegelung raten. Diese ist bei Weitem nicht so unangenehm, wie im Allgemeinen immer angenommen, gibt jedoch wertvolle Informationen über die Ursache Ihrer Beschwerden preis.

    Wichtig ist es in jedem Falle, sich auf die Suche nach dem Auslöser der Symptome zu machen und diese keinesfalls zu bagatellisieren. Ein unbehandelter Magenkrebs führt -auf lange Sicht betrachtet- zu einer Gewichtsabnahme, schwallartigem Erbrechen und dumpfen Schmerzen im Oberbauch.

     

    Weitere Untersuchungsmöglichkeiten bei einem Verdacht auf Magenkrebs

    Auch wenn es sich bei der Magenspiegelung um eine der bekanntesten Untersuchungsmöglichkeiten in diesem Bereich handelt, existieren noch weitere Optionen, wenn es darum geht, die Krankheit genauer zu diagnostizieren. So verweist eine Blutuntersuchung beispielsweise im Rahmen der Erkrankung oftmals auf einen Eisenmangel, welcher durch die Blutungen im Magen verursacht wird. Hiermit erklärt sich auch der so genannte „Teerstuhl“. Das Blut aus dem Magen färbt den Stuhl schwarz. Tumormarker kommen bei einem Verdacht auf Magenkrebs nicht zum Tragen.

    Weitere wichtige Untersuchungsmethoden sind hier unter anderem auch die Ultraschalluntersuchung, das Röntgen und CT.

     

    Eine ausgewogene Ernährung kann schützen

    Wer sein Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, senken möchte, sollte einige Regeln beachten. So ist es beispielsweise in jedem Falle sinnvoll:

    • auf allzu salzige Ernährung zu verzichten
    • ausreichend Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren
    • geräucherte und gepökelte Speisen zu meiden

    und immer darauf zu achten, dass keine geschimmelten Lebensmittel verzehrt werden. Aktuelle Studien belegen auch, dass Fleisch nur in Maßen verzehrt werden sollte.

     

    Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen

    Menschen, die unter Übelkeit und einem Völlegefühl leiden, müssen nicht zwangsläufig Magenkrebspatienten sein. Stattdessen kommen unter anderem auch ein Magengeschwür, ein Reizmagen, eine Magenschleimhautentzündung oder eine Infektion mit Helicobacter pylori in Frage. Letztendlichen Aufschluss gibt jedoch in vielen Bereichen nur die Spiegelung des Magens. Sie entscheidet über die folgenden Behandlungsschritte.

     

    Wie hoch sind die Heilungschancen?

    Ob und wie schnell Magenkrebs heilbar ist, hängt im Wesentlichen davon ab, wie früh die Erkrankung erkannt wird. Vor allem dann, wenn die veränderten Zellen schon früh erkannt werden, sind die Heilungschancen vergleichsweise gut.

    Leider werden die entsprechenden Symptome von den Betroffenen jedoch nur allzu häufig ignoriert oder auf andere Ursachen geschoben. Trotz der fortschreitenden Medizin und der Vielzahl an individuellen Behandlungsmöglichkeiten werden immer noch Fälle diagnostiziert, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht. Hierbei wird dann der Fokus darauf gelegt, dem Patienten die ihm noch verbleibende Zeit so angenehm (und damit schmerzfrei) wie möglich zu gestalten.

     

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  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Ausgiebiges Schlemmen an den Festtagen bleibt nicht ohne Folgen für unser Erbgut. Letztlich finden sich die Pfunde zu viel nicht nur an den Hüften wieder. Auch die menschliche DNA wird vom Übergewicht beeinflusst.

     

    Erbgut geht von Eltern auf Kinder über

    Liegt bei uns Übergewicht vor, führt dies unweigerlich auch zu Veränderungen an unserem Erbgut. Und zwar an nahezu 200 verschiedenen Stellen. Dies enthüllte eine aktuelle Studie. Jene Muster von Anlagerungen tragen zur Beeinflussung von Genen und unserer Gesundheit bei.

     

    Dabei erben wir die Gene von unseren Eltern. Der individuelle DNA-Code ändert sich im gesamten Leben marginal. Jedoch verhält es sich mit den Anlagerungen an der DNA ein wenig anders. Mitgestaltet werden diese durch unseren Lebensstil, unter anderem durch

    • Bewegung
    • Ernährung
    • Rauchen
    • umweltbedingte Einflüsse

     

    Suche in über 10000 Blutproben

    Bislang gab es kaum Untersuchungen, ob und wie ein Zusammenhang zwischen diesen Anlagerungen und Übergewicht besteht. Jedoch ist bekannt, dass Übergewicht zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich zieht. Beispielsweise gehören Erkrankungen wie

    • Diabetes
    • Stoffwechselkrankheiten
    • Herz-Kreislaufkrankheiten

    hierzu.

     

    Forscher untersuchten zu diesem Zweck über 10000 Blutproben aus unterschiedlichen europäischen Teilen. Im Rahmen dieser Untersuchung sind die Anlagerungen am menschlichen Erbgut verglichen worden. Dabei wurden Frauen und Männer mit Normalgewicht und einem erhöhten BMI berücksichtigt.

     

    200 Veränderungen feststellbar

    Das Resultat der Studie fiel stärker aus als zunächst gedacht. Die Anlagerungen beeinflussen insbesondere bei Personen mit erhöhtem Body-Maß-Index nahezu 200 Stellen im Erbgut. Weitere Tests erwiesen, dass eine Vielzahl dieser Veränderungen in der Tat auf dem Übergewicht beruhte.

     

    Hauptsächlichste Veränderungen waren in den Bereichen des Erbguts feststellbar, die verantwortlich für den Fettstoffwechsel und den Stofftransport zeichneten. Allerdings waren auch Entzündungsgene hiervon betroffen. Ferner stellten die Forscher ein erhöhtes Risiko zur Erkrankung an Diabetes Typ 2 fest.

     

    In Zukunft wollen die Forscher herausfinden, welche Auswirkungen jene Veränderungen auf die Beweglichkeit der darunterliegenden Gene haben.

     

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    Quelle: Epigenome-wide association study of body mass index, and the adverse outcomes of adiposity (English)

  • Umfrage: Die Deutschen würden ihre Krankendaten preisgeben

    Umfrage: Die Deutschen würden ihre Krankendaten preisgeben

    Datenschutz steht für viele Deutsche an erster Stelle, beim Umgang mit Krankendaten preisgeben scheint es jedoch etwas anders zu sein. Eine Studie, die von PwC durchgeführt wurde, belegt nun, dass sieben von zehn befragten Menschen ihre Daten zur Verfügung stellen würden, sofern sich daraus bessere und effektivere Therapiemöglichkeiten ergeben würden. Insgesamt sind 1000 Bundesbürger befragt worden, die sich überwiegend offen gegenüber dem Thema stellen. Natürlich gibt es aber auch kritische Stimmen, die den Einsatz der Daten für bedenklich halten. Schließlich kann man als Privatperson die Weitergabe nicht verfolgen und weiß nicht, in welchem Ausmaß die Informationen verarbeitet beziehungsweise verwendet werden. Bislang bleibt es aber noch bei der Umfrage, über eine tatsächliche Umsetzung ist im Moment noch nichts bekannt.

     

    Krankendaten preisgeben – negative und neutrale Stimmen

    Während ein Viertel der Befragten eine neutrale Meinung haben und unentschlossen sind, sind sechs Prozent voll und ganz dagegen. Sie können sich überhaupt nicht damit anfreunden und haben unter anderem Angst um ihre Daten. Verständlich, in der heutigen Zeit ist nämlich der Verkauf von persönlichen Informationen keine Seltenheit.

    Geht es nach Michael Burkhart, er ist der Leiter der Abteilung Gesundheitswesen und Pharma bei PwC, dann ist die Bereitstellung von Gesundheitsdaten die Erfolgsformel für eine effektivere, personalisierte Medizin. Doch solange keine gesellschaftliche Akzeptanz vorhanden ist, kann und wird es wohl nicht zu dieser Revolution kommen. In Bezug auf die Umfrage stimmt zumindest schon mal die Richtung, jetzt ist Aufklärung das A und O. Solange nämlich die Angst beim Endverbraucher vorhanden ist (wie geht man zum Beispiel mit den Daten um und wer genau hat Zugriff darauf?), ist die Umsetzung auf jeden Fall schwierig.

    Man könnte sich bei erfolgreicher Umsetzung vorstellen, dass beispielsweise wichtige Daten anonym und für wissenschaftliche Verwendungen freigegeben werden. Sie könnten zu neuen Erfolgen beitragen und ausschließlich mittels Unterschrift vom Patienten verwendet werden. Schafft man die Bedenken des Datenmissbrauchs aus der Welt, dann wäre eine Einführung der Revolution zumindest denkbar.

  • Sexualität – junge Menschen sind zu wenig aufgeklärt

    Sexualität – junge Menschen sind zu wenig aufgeklärt

    Junge Menschen sind zu wenig aufgeklärt. Im Zeitalter des Internet mag es sich paradox anhören, aber: eine Umfrage, die von „Jugend gegen Aids“ und der Dating App „Lovoo“ ins Leben gerufen wurde, zeigt: jeder dritte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 Jahren verfügt mit Hinblick auf Themen wie „Verhütung“ oder „Geschlechtskrankheiten“ über große Wissenslücken.

     

    Die Ergebnisse (junge Menschen sind zu wenig aufgeklärt)

    Insgesamt nahmen an der Umfrage 2.500 Jugendliche teil. Viele von ihnen (22 %) erklärten beispielsweise, nicht über den genauen und sicheren Umgang mit Kondomen Bescheid zu wissen. Viele gaben zudem an, auch bei Menschen, die sie weniger gut kannten, überhaupt mit Kondom zu verhüten. Die Verbindung zwischen dem Übertragen von Geschlechtskrankheiten und der Notwendigkeit, ein Kondom zu nutzen, scheint vielen zu fehlen.

    Die Selbstwahrnehmung steht hier jedoch den Ergebnissen gegenüber. Fast alle Befragten waren sich sicher, ausreichend über Risiken, Verhütung und Sexualität im Allgemeinen informiert zu sein. Und genau hier liegt die Gefahr.

     

    Jugendliche sind nicht zufrieden mit ihrem Körper

    Ein weiterer Themenbereich der Studie beweist zudem, dass circa 80 % der Teilnehmer gern etwas an ihrem Äußeren verändern würden. Viele sind unzufrieden. Sie vergleichen sich mit Pornodarstellern, verlieren den Bezug zur Realität. Sie haben nie gelernt, ihren Körper zu akzeptieren.

    Besonders jedoch auch mit Hinblick auf das Thema „Geschlechtskrankheiten“ müsse die Arbeit der Schulen verbessert werden, erklärt einer der Initiatoren der Studie. Besonders Aufklärung werde in vielen Bereichen nur unzulänglich behandelt.

    Erschreckend: 25 % der Jugendlichen gaben an, keinen Ansprechpartner zu haben, wenn es um Fragen rund um Sexualität ginge. Eine mögliche Anlaufstelle, außerhalb von Familie und Schule, ist beispielsweise die Initiative „Jugend gegen Aids“. Hier werden unter anderem auch Workshops und Kampagnen geboten, die nicht mit dem erhobenen Zeigefinger arbeiten, sondern die entsprechenden Themen stattdessen altersgerecht vermitteln.

    Bleibt zu hoffen, dass das Angebot von den Betroffenen rege genutzt, und damit letzten Endes auch das Risiko, Krankheiten zu übertragen, gesenkt wird.

     

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  • Essensverschwendung muss nicht sein – Tipps und Tricks

    Essensverschwendung muss nicht sein – Tipps und Tricks

    Ohne Lebensmittel könnten wir nicht überleben, und doch ist der Umgang mit den Speisen teilweise mehr als fraglich Stichwort Essensverschwendung. Jeden Tag werden wertvolle Nährstoffe weggeschmissen, pro Jahr sind es in Deutschland etwa elf Millionen Tonnen. Die unglaubliche Zahl stammt von der Universität Stuttgart, die eine Studie zu diesem Thema durchgeführt hat. Besonders schlimm ist es zur Weihnachtszeit und beim Jahreswechsel, in dieser Zeit wird überdurchschnittlich viel entsorgt. Entweder ist das Haltbarkeitsdatum um wenige Tage überschritten, oder das Essen wurde verwürzt. Doch in beiden Fällen gibt es Abhilfe, die von der Initiative „Zu gut für die Tonne“ kommt. Das Team gibt wertvolle Tipps, damit die erschreckende Zahl gesenkt wird und zusätzlich Kosten gespart werden.

     

    Richtig kalkulieren

    Der wichtigste Punkt ist die Kalkulation. Man sollte sich also vor dem Einkauf fragen, wie viel jede Person in etwa Essen wird. Auf Gramm genau kann man es natürlich nicht sagen, doch zumindest eine ungefähre Berechnung ist möglich. Eine Hemmschwelle in diesem Zusammenhang ist die Angst, ob es am Ende nicht doch zu wenig sein wird. Und bevor man dieses Risiko eingeht, nimmt man lieber mehr und muss so mehr bezahlen und mehr entsorgen. Die Verbraucherzentrale rät in erster Linie bei Buffets auf die Menge zu achten, da diese hier gerne überschätzt wird.

     

    Essensverschwendung verhindern – Simple Tricks anwenden

    Angebranntes Fleisch, versalzene Suppe oder fettige Soße? In den meisten Fällen sind das Gründe, warum Lebensmittel entsorgt werden. Dabei muss das gar nicht sein und lässt sich mit einfachen Hausmitteln wieder neutralisieren. Versalzene Speisen zum Beispiel können mit Wein oder Sahne gestreckt werden, angebrannte Stellen hingegen lassen sich einfach abschneiden. Bitter sind nämlich nur die verkohlten Bereiche, der Rest ist in der Regel einwandfrei in Ordnung.

    Gibt es aber doch ein paar Speisereste, dann sollten diese schnellstmöglich den Weg in den Kühlschrank finden. So ist auch in den Tagen danach das Essen gesichert und man muss sich nicht erneut an den Herd stellen. Sollte es aber so schnell nicht verbraucht werden, dann ist das Tiefkühlfach zu empfehlen. Die Lebensmittel halten dann durchaus mehrere Monate. Es gibt also in der Tat Tipps und Tricks wie man Essensverschwendung reduzieren kann.

     

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