Schlagwort: Stuhlgang

  • Analkrebs – Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

    Analkrebs – Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

    Analkrebs ist eine seltene Erkrankung des Afters. Bei guter Therapie bestehen relativ hohe Überlebenschancen.

     

    Analkrebs – für viele Menschen ein unbekanntes Thema

    Wie der Experte Prof. Dr. Dr. Stefan Hillejan in seiner Funktion als Proktologe und Phlebologe der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen Hannover mitteilt, handelt es sich beim Analkarzinom um einen bösartigen Tumor im Bereich des Afters. Gleichzeitig ist Prof. Dr. Dr. Hillejan der Vorsitzende des Berufsverbandes Qualifizierter Medizinischer Sachverständiger Deutschlands. Entsprechend seinen Aussagen erkrankt von 100.000 Personen nur eine Person im Verlaufe ihres Lebens an Analkrebs. Damit zählt das Analkarzinom zu den relativ selten auftretenden Krebserkrankungen.

     

    Woran Sie ein Analkarzinom erkennen können

    Analkrebs lässt sich an Symptomen erkennen, die denen von Hämorrhoiden ähneln. Demnach treten Blut auf dem Toilettenpapier oder im Stuhl auf. Zudem machen sich Juckreiz und Schmerzen während des Stuhlgangs bemerkbar. Sofern Sie diese Symptome bei sich beobachten sollten Sie auf keinen Fall zögern. Sondern ohne Umschweife einen Facharzt konsultieren. Dieser entnimmt im Rahmen einer Mastdarmspiegelung eine Probe des Gewebes aus dem betroffenen Bereich. Die Gewebeprobe lässt der Facharzt in einem benachbarten Labor genauer untersuchen.

     

    Behandlung von Analkrebs

    Bestätigen die Mitarbeiter des Labors ein vorliegendes Analkarzinom, stehen zwei Therapieformen zur Behandlung zur Verfügung. Einerseits kann sich eine Strahlentherapie als hilfreich erweisen. Andererseits kann es erforderlich sein, den Tumor auf operative Weise zu entfernen. Unter anderem müssen Sie auch mit einer Kombination aus operativer Entfernung des Tumors und einer Strahlentherapie rechnen. Allerdings macht sich des Öfteren eine Entfernung des Tumors erforderlich. In relativ seltenen Fällen brauchen Betroffene anschließend einen künstlichen Darmausgang. Gelegentlich kann aber auch eine Stuhlinkontinenz auftreten. Im Anschluss an die erfolgte Therapie ist es notwendig, sich in regelmäßigen Abständen zu Kontrolluntersuchungen beim Arzt einzufinden. Denn damit kann eine Rückkehr der Krebserkrankung ausgeschlossen werden. Fünf Jahre nach einer Therapie besteht eine hohe Überlebensrate. Diese liegt bei circa 80 Prozent.

     

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  • Die Symptome bei Eierstockkrebs

    Die Symptome bei Eierstockkrebs

    An Krebs zu erkranken gehört wohl zu den schlimmsten Vorstellungen eines jeden Menschen. Man darf allerdings nicht sofort den Kopf in den Sand stecken, denn in vielen Fällen kann man diesen besiegen. Eine Sache bleibt aber, eine Therapie beziehungsweise eine Behandlung erfordert Kraft und Nerven. Die genauen Maßnahmen und vor allem die Dauer variieren von Fall zu Fall, entscheidend ist aber, in welchem Stadium der Krebs diagnostiziert wird. Das Ganze gilt auch für den Eierstockkrebs, doch dieser ist zum Teil auch hinterlistig. Im Anfangsstadium verspürt man nämlich in der Regel keine oder nur sehr schwache Symptome, somit kann auch keine frühe Diagnose erfolgen. Außerdem lassen sich die wenigsten Frauen regelmäßig untersuchen. Aus diesem Grund ist es wichtiger denn je, dass man bereits eventuelle Anzeichen ernst nimmt. Diese müssen zwar nicht immer auf Eierstockkrebs hindeuten, doch man sollte sich zumindest ärztlich untersuchen lassen.

    Das sind die eventuellen Symptome vom Eierstockkrebs

    Die Hauptverdächtigen sind auf Dauer unspezifische Unterbauchschmerzen, Blähungen und Schwierigkeiten beim Stuhlgang. Darunter versteht man zum Beispiel Durchfall. Ebenfalls verdächtig ist ein zunehmender Bauchumfang, sodass Hosen nur mehr schwer oder sogar überhaupt nicht mehr passen. Aber Achtung: Die Zunahme betrifft nur den Bauch, die Beine beispielsweise sind nicht betroffen oder werden in manchen Fällen sogar dünner.

    Unbedingt den Zeitraum beachten

    Sollte es zu den genannten Beschwerden kommen, dann muss es natürlich nicht sofort ein Eierstockkrebs sein. Oftmals stecken auch harmlose Erklärungen dahinter, was man so allerdings nicht sofort beurteilen kann. Ein wichtiger Indikator ist die Zeit, sodass alles über acht Wochen von einem Arzt untersucht werden sollte. Dann nämlich steigt das Risiko, dass es tatsächlich der Krebs sein könnte.

    Übrigens: Frauen haben in ihrem Leben ein Risiko von rund 1,5 Prozent, an Eierstockkrebs zu erkranken. Mit dem Erreichen des 60. Lebensjahres erhöht sich dieser Wert, sodass noch mehr Vorsicht geboten ist. Zugegeben, 1,5 Prozent klingt nicht unbedingt viel, doch man kann trotzdem irgendwann betroffen sein. Dann spielt es auch keine Rolle, ob das Risiko bei 0,5 oder 50 Prozent lag.

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  • Viele Krankheiten sind am Geruch erkennbar

    Viele Krankheiten sind am Geruch erkennbar

    Werden Krankheiten im Frühstadium erkannt, dann ist die Chance auf Heilung am größten. Doch wie lassen sich Probleme mit dem Körper erkennen? Klar, wenn jemand Schmerzen hat, dann ist der Gang zum Arzt unausweichlich. Es gibt aber noch ein weiteres Indiz, der sich auf den Geruch konzentriert. Man kann deshalb sagen, dass viele Krankheiten am Geruch zu erkennen sind. Dabei stößt der menschliche Körper die „nicht gesunden“ Gerüche über den Urin, die Haut und über den Atem ab. Fällt einem somit ein unangenehmer Duft auf, dann ist ein Sicherheitsbesuch beim Arzt sicherlich kein Fehler.

     

    Die Haut gibt einen sauren Geruch ab

    Eine leichte Essig-Note kann auf eine Schilddrüsenunterfunktion hindeuten, dabei werden überflüssige Säuren ausgeschwitzt. Ein beißender Ammoniak-Geruch hingegen kann ein Hinweis auf Leberprobleme sein. Normalerweise wird Ammoniak über die Leber in Harnstoff umgewandelt, eine erkrankte Leber jedoch gibt den Duft an die Haut weiter.

     

    Der Schweißgeruch hat sich verändert

    Schweiß selbst kennen wir alle und kommt durch körperliche Anstrengung zustande. Muss allerdings das Abwehrsystem mit voller Leistung arbeiten, dann ist eine Veränderung des Stoffwechsels nicht selten. Das bringt zudem einen „anderen“ Schweißgeruch mit, welcher zum Beispiel eine leichte Note von Urin beinhalten kann. Ein Indiz, dass die Nieren mit Problemen zu kämpfen haben. Der Duft von Fisch wiederum lässt sich meistens mit einer Stoffwechselstörung in Verbindung bringen.

     

    Unangenehmer Uringeruch

    Ist dieses Szenario der Fall, dann kann eventuell die Krankheit Vaginitis ausgebrochen sein. Meist wird diese aufgrund einer Infektion oder in Zusammenhang mit einer Scheidenschwellung diagnostiziert. Des Weiteren ist auch eine Blasenentzündung realistisch, dann allerdings kommt auch ein brennendes Gefühl beim Stuhlgang dazu. Man merkt es also relativ schnell.

     

    Schlechter Atemduft

    Mundgeruch ist extrem vielseitig und kann viele Gründe haben. Meistens findet sich die Ursache im Rachen- und Mundraum, sodass beispielsweise Karies, eine mit Bakterien belegte Zunge oder Speisereste in den Zwischenräumen der Zähne Schuld sein können. Weniger angenehm sind Lungen-, Rachen-, Mandel- oder Nasennebenhöhlenentzündungen. Doch leider verursachen auch diese Krankheiten einen schlechten Atem, was bei längerem Anhalten unbedingt medizinisch abgeklärt werden sollte.

  • Warnsignal – Blut im Stuhl

    Warnsignal – Blut im Stuhl

    Nicht immer muss bei Blut im Stuhl gleich an das Schlimmste gedacht werden. Harmlose Ursachen können Blut im Stuhl ebenso auslösen. Aber auch bösartige Erkrankungen, wie Darmkrebs, kommen hierfür in Frage. Blut im Stuhl zeigt immer an, dass der Verdauungstrakt Blut verliert. Die Ursache muss auf jeden Fall abgeklärt werden. Dabei geben Beschaffenheit und Farbe desselben wichtige Hinweise auf die Quelle der Blutung.

     

    Hell- oder dunkelrotes Stuhlblut

    Diese Farbe des Blutes deutet darauf hin, dass es sich um relativ frisches Blut handelt. Die Blutung kann auf folgende Quellen hinweisen:

    • mittlerer Magen-Darm-Trakt
    • unterer Magen-Darm-Bereich.

     

    Die Beschaffenheit des hell- oder dunkelroten Blutes ist ebenso wichtig für die Feststellung der Quelle:

    • gleichmäßig dunkelrot gefärbtes Blut – große Blutung im Bereich des Dickdarms
    • geleeartige dunkelrote Blutspuren – kleine Blutung im Dickdarm
    • hellrote Streifen – frische Blutung im Bereich des Enddarms (zum Beispiel bei Hämorrhoiden).

     

    Schwarzes Stuhlblut

    Der schwarze und glänzende Teerstuhl deutet auf eine Blutung im oberen Magen-Darm-Takt hin. Dabei kann sich die Blutung also von der Speiseröhre bis zum Zwölffingerdarm erstrecken. Schwarzes Blut im Stuhl im oberen Magen-Darm-Bereich ist aber manchmal nicht das einzige Zeichen einer schweren Erkrankung. Auch Erbrechen mit kaffeesatzartigem Aussehen gehört dazu.

     

    Aber nicht immer handelt es sich bei schwarzem Blut im Stuhl um Blutungen des oberen Magen-Darm-Trakts. Beispielsweise können auch ein Magengeschwür oder Blutungen der Speiseröhre die Ursachen sein. Ebenfalls können auch tiefer gelegene Blutungen bei einer verlangsamten Darmpassage auftreten. Manchmal hat die Ursache schwarzgefärbten Blutes im Stuhl gar nichts mit einer Blutung im Körper zu tun. Ferner kann eine Schwarzfärbung des Stuhls auch die Folge vom Verzehr verschiedener Lebensmittel oder Medikamente sein. Diese können beispielsweise

    • Heidelbeeren
    • Lakritze
    • Kohletabletten
    • Eisentabletten

    sein.

     

    Unsichtbares Blut im Stuhl

    Es kann auch vorkommen, dass Blut im Stuhl gar nicht erkannt wird. Deshalb ist es wichtig, regelmäßige Grunduntersuchungen durchführen zu lassen. Meistens wird unsichtbares beziehungsweise okkultes Blut im Stuhl bei solch einer Grunduntersuchung entdeckt. Dafür eignet sich der guajak-basierte Stuhlbluttest. Selbst kleine Blutmengen im Stuhl werden durch diesen Test nachgewiesen.

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im oberen Verdauungstrakt

    Die möglichen Ursachen für Blut im Stuhl aus dem oberen Verdauungstrakt sind sehr vielfältig. Ursachen können von folgenden Körperregionen ausgehen:

    • Mund-Rachen-Raum
    • von der Speiseröhre
    • Magen
    • Dünndarm
    • Dickdarm

     

    Verschiedene Krankheiten des oberen Verdauungstrakts bilden die Ursache für das Auffinden von Blut im Stuhl. Dazu gehören unter anderem

    • Geschwüre des Magens oder des Zwölffingerdarms (häufig verursacht durch dauerhafte Medikamenteneinnahme von Aspirin)
    • chronisches Sodbrennen bis hin zu einer Entzündung der Speiseröhre
    • bestimmte Lebererkrankungen
    • Krampfadern in der Speiseröhre
    • längliche Schleimhauteinrisse am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen nach heftigem Erbrechen

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im mittleren und unteren Verdauungstrakts

    Vermehren sich bestimmte, im Darm vorkommende Bakterien übermäßig, kann nach einer Antibiotika-Therapie Blut im Stuhl das Resultat sein. Blutungen, dessen Quelle aus dem mittleren oder unteren Verdauungstrakts stammen, können aber auch schwerwiegende Ursachen haben. Beispielsweise kann es sich hierbei um

    • Tumore des Dünndarms bei Blutungen im mittleren Verdauungstrakt
    • Morbus Crohn
    • Colitis ulcerosa
    • Polypen (meistens harmlos, können sich aber zur Vorstufe von Darmkrebs entwickeln)
    • Ausstülpungen der Darmschleimwand (meistens im Dickdarm)
    • verschiedene Infektionen, wie zum Beispiel eine Magen-Darm-Grippe, Typhus oder die Bakterienruhr
    • Hämorrhoiden
    • Verschlüsse von Darmgefäßen und Schädigungen des Gewebes

    handeln.

     

    Notwendiger Arztbesuch bei Blut im Stuhl

    Wird Blut im Stuhl festgestellt, muss schnell gehandelt werden. Ein Arztbesuch ist deshalb notwendig. Die meisten Ursachen sind zwar harmloser Natur. Dennoch geht es den meisten Menschen sicherlich besser, wenn sie wissen, dass sie nicht schwer krank sind.

     

    Häufig hören die Blutungen von allein wieder auf, aber darauf verlassen kann sich niemand. Wird die Blutung nicht gestoppt, kann es zu einer Blutarmut und im schlimmsten Fall zum Tod kommen. Das Ersetzen des fehlenden Blutvolumens macht sich so schnell wie möglich durch eine Bluttransfusion erforderlich. Anhand von beispielsweise Magen-Darm-Spiegelungen, Stuhl- und Blutproben sowie Ultraschalluntersuchungen kann der Arzt die Blutungsquelle herausfinden. Dabei kann er feststellen, ob eine ernste Erkrankungen dahintersteckt.

     

    Ein paar Symptome zeigen zusätzlich an, dass schnellst möglichst ein Arzt aufgesucht werden muss:

    • Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit
    • Müdigkeit
    • Abgeschlagenheit
    • Nachtschweiß
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Bauchschmerzen
    • Magenschmerzen
    • Schmerzen beim Stuhlgang

     

    Therapeutische Maßnahmen des Arztes können sein:

    • medikamentöse Behandlung
    • Operation
    • Chemo- und Strahlentherapie
    • Verödung.

     

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  • Analfissur (Afterriss) was kann man tun?

    Analfissur (Afterriss) was kann man tun?

    Hinter dem Begriff Analfissur verbirgt sich ein länglicher Riss in der Analschleimhaut oder auch Afterhaut. Jener tritt an der Afterkanalmündung auf und kann extrem schmerzhaft sein. Dabei ist dieser Einriss auch unter dem Namen Afterriss bekannt.

     

    Bei einer Analfissur versuchen die meisten den Gang zur Toilette möglichst gering zu halten. Folglich erhärten sich der Stuhl und der Kot immer mehr. Also wird auch mit noch größeren Schmerzen ausgeschieden. Zudem kann sich auch der Schließmuskel am After verkrampfen. Ein Afterriss ist unabhängig vom Alter. Jedoch hat es sich gezeigt, dass er meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auftritt. Ist eine Analfissur aufgetreten, sollte der Arztbesuch nicht lange hinausgezögert werden. Denn die Gefahr einer Infektion im Afterbereich ist hoch.

     

    Die Ursachen für einen Afterriss

    Die hauptsächliche Ursache für eine Analfissur liegt im Verhalten des Betroffenen. Übt dieser beim Toilettengang zu viel Druck aus, kann dies zu einem Riss in der Haut sorgen. Darüber hinaus können auch

    • ein zu harter Stuhl
    • Defekte im Gewebe, ausgelöst durch Infektionen oder
    • ein chronisch entzündeter Darm

    als Ursache für einen Afterriss in Frage kommen.

     

    Symptome einer Analfissur

    Die Afterschleimhaut durchlaufen sehr viele Nerven. Diese können extrem empfindlich auf bestimmte Reize reagieren. Hierdurch kommt es in diesem Bereich zu einem plötzlichen Afterriss. Jener macht sich als Hauptsymptom durch stechende Schmerzen im Bereich des Po bemerkbar. Diese halten auch während des gesamten Toilettenganges an. Des Weiteren können sie sich danach auch durch ein heftiges Brennen bemerkbar machen.

     

    Des Weiteren kann durch den erhöhten Druck auch ein Krampf im Schließmuskel entstehen, der wiederum einen noch höheren Druck beim Stuhlgang auslösen kann. Neben diesen Hauptsymptomen gibt es noch einige weitere Symptome, welche im fortgeschrittenen Stadium einer Analfissur auftreten können. Neben

    • einer vermehrten Bildung von Schleim
    • extremem Jucken
    • hellroten Auflagerungen von Blut im Stuhl oder auch
    • Blutresten am Toilettenpapier

     

    kann es im schlimmsten Fall auch zu einer Verstopfung kommen.

     

    Analfissur – was kann man dagegen tun

    In vielen Fällen heilt ein Afterriss innerhalb einiger Tage von ganz alleine. Allerdings gibt es auch Fälle, deren Verlauf so langwierig ist, dass diese unbedingt von einem Facharzt behandelt werden sollten. Wer unter einer Analfissur leidet, der sollte sich in die fachkundigen Hände eines Proktologen oder eines Gastroenterologien begeben.

     

    Erstens wird der Facharzt zunächst ein ausführliches Gespräch führen. Hierbei möchte der Arzt insbesondere wissen, zu welchen Gegebenheiten genau die Schmerzen in der Afterregion auftreten. Darüber hinaus können auch Fragen nach einem Juckreiz und einer Verstopfung vorkommen. Ferner stellt der Arzt Fragen in Bezug auf eine vermehrte Schleimbildung oder Blut auf dem Toilettenpapier.

     

    Im nächsten Schritt beginnt der Arzt dann mit einigen Untersuchungen. Diese können etwas unangenehm sein. Zunächst schaut er sich durch vorsichtiges Abtasten die Region rund um den After an. Dabei lässt sich feststellen, wie weit sich der Afterriss ins Gewebe gezogen hat. Nach der äußerlichen Untersuchung erfolgt meist auch eine innere Untersuchung der Darmregion. Dazu führt der Arzt eine so genannte Proktoskopie durch. Hierbei wird vor allem der Enddarm genau unter die Lupe genommen. Da diese Untersuchung meist etwas schmerzhaft sein kann, kommt auch eine lokale Betäubung zum Einsatz.

     

    Behandlungsmöglichkeiten einer Analfissur

    Stellt sich nach den aufwendigen Untersuchungen ein Afterriss heraus, gibt es verschiedene Möglichkeiten diesen zu behandeln. Welche Therapie am besten sind, hängt auch ein wenig vom Schweregrad der Analfissur ab. In vielen Fällen handelt es sich um leichte Einrisse im Gewebe. Hier kann der Arzt

    • eine spezielle Salbe
    • Creme oder
    • Sitzbäder

     

    zur Linderung verschreiben. Die Salben und Cremes haben dabei meist Inhaltsstoffe aus Nitrat oder Calciummantagon. Zusätzlich können auch Medikamente zum Einsatz kommen, die eine vorhandene Verstopfung lösen. Darüber hinaus kann auch eine kleine Ernährungsumstellung dafür sorgen, dass der Stuhl künftig nicht mehr zu hart wird. Hier spielen vor allem Ballaststoffe eine große Rolle.

     

    Wenn die Analfissur jedoch immer wieder auftritt und im Laufe der Zeit zu einem chronischen Afterriss wird, dann kann neben Medikamenten auch eine Operation notwendig werden. Hierbei wird der Afterriss beseitigt und bereits vernarbtes Gewebe komplett entfernt.

     

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  • Glutenallergie was ist das?

    Glutenallergie was ist das?

    Eine andere Bezeichnung für die Glutenallergie (eine Unverträglichkeit von Gluten) lautet Zöliakie. Dabei handelt es ich um keine direkte Nahrungsallergie. Vielmehr ist Zöliakie eine Erkrankung des Autoimmunsystems. Im Körper bilden sich dabei nicht nur Antikörper gegen Gluten. Ebenfalls werden Antikörper, die sich gegen das eigene Gewebe richten, gebildet. Die Folge besteht in der Zerstörung der Dünndarmschleimhaut.

     

    Wobei handelt es sich bei einer Glutenallergie?

    Bei der Allergie handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Daher nennen Mediziner diese Erkrankung Zöliakie, wenn der Körper auf das Getreideeiweiß Gluten reagiert. Dabei folgt durch die mit der Unverträglichkeit einhergehenden Zerstörung der Dünndarmschleimhaut eine Unterversorgung mit Nährstoffen. Wer an einer etwaigen Unverträglichkeit leidet, sollte auf folgende Nahrungsmittel verzichten:

    • Weizen und Roggen
    • Gerste und Hafer
    • Dinkel
    • sowie alle weiteren Getreidearten, die verwandt sind.

     

    Ebenfalls unvorteilhaft ist der Verzehr von Lebensmitteln, die aus den genannten Getreidesorten gewonnen werden:

    • Mehl und Grieß
    • Graupen und Stärke
    • Flocken wie sie in Müsli zu finden sind
    • Paniermehl
    • Teigwaren
    • Baguette und Gnocchi
    • Brötchen und Brot
    • Nudeln
    • Knödel

     

    Warum belastet eine Glutenallergie den Dünndarm?

    Um die Reaktionen des menschlichen Körpers bei einer Autoimmunerkrankung wie Zöliakie zu verstehen, ist es wichtig, die Funktion des Dünndarms zu kennen. Zunächst ist zu sagen, dass der Dünndarm mit einer Länge von 5 bis 6 Metern das längste Verdauungsorgan ist. Über die Dünndarmschleimhaut wird das Blut nach der Verdauung der Nahrung mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Dazu ist die Darmwand in Falten gelegt und die Dünndarmschleimhaut ist mit Ausstülpungen versehen. Ferner bilden sich auf diesen Enzyme, über die die Nährstoffe an das Blut übertragen werden.

     

    Auswirkungen der Zöliakie auf den Dünndarm

    Getreidearten wie Weizen, Roggen und Gerste bestehen unter Anderem aus sogenannten Klebereiweißen. Folglich lösen diese bei einer Unverträglichkeit wie Zöliakie chemische Prozesse aus. Infolgedessen entsteht die Zerstörung der Dünndarmschleimhaut. Vor allem bei Menschen, die eine genetische Disposition für diese Erkrankung besitzen, konnte dieses Krankheitsbild vermehrt beobachtet werden. Jedoch kommt es nicht bei allen Menschen mit dieser Disposition zu einer Unverträglichkeit. Vielmehr hängt das Auftreten einer Zöliakie mit folgenden Faktoren zusammen:

    • Infektionen
    • Stress
    • Alkoholkonsum

     

    Welche Symptome treten mit einer Zöliakie auf?

    Grundsätzlich können sich die Symptome einer Glutenallergie zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheiden. Kinder leiden vor allem an folgenden Symptomen:

    • Kinder können zum einen an einer Gewichtsreduktion leiden. Aber auch eine Stagnation der Zunahme des Gewichts trotz ausreichender Nahrungsaufnahme ist möglich.
    • Bauschmerzen sind wohl eine der häufigsten Beschwerden, wenn Kinder an einer Glutenunverträglichkeit erkrankt sind.
    • Die Konsistenz des Stuhlgangs kann sich verändern.
    • Kinder können ebenso gravierende Stimmungsschwankungen aufweisen.
    • Ebenso folgt mit einer Zöliakie oft eine Infektanfälligkeit.

     

    Erwachsene hingegen weisen nicht selten im Falle einer Zöliakie folgende Beschwerden auf:

    • Bauchschmerzen
    • Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung
    • Blähungen
    • Übelkeit
    • Appetitlosigkeit
    • Müdigkeit
    • Augenringe
    • Kopfschmerzen
    • Zyklusstörungen

     

    Wie lässt sich eine Glutenunverträglichkeit behandeln?

    Hilfreich kann vor allem eine Ernährungsumstellung, bei der weitestgehend auf Lebensmittel mit Glutenbestandteilen verzichtet wird, sein. Nicht nur Nahrungsmittel wie Weizen, Gerste, Roggen, Dinkel oder Grünkern sollten den Ernährungsplan verlassen, auch auf Produkte die mit den genannten Lebensmitteln hergestellt werden, sollte verzichtet werden. Somit können die mit einer Zöliakie verbundenen Beschwerden gemildert oder gar verhindert werden. Da es aufgrund des Beschädigung der Dünndarmschleimhaut zu einem Nährstoffmangel kommen kann, sollten Sie zusätzlich zur Stärkung des Immunsystems Bachblüten oder Schüssler Salzen zu sich nehmen.

     

    Kann Zöliakie geheilt werden?

    Die Symptome einer Zöliakie können prinzipiell nur gelindert werden, indem eine Nahrungsumstellung erfolgt. Eine Heilung ist grundsätzlich nicht erfolgen. Des Weiteren können aber Präparate gegen eine Laktoseintoleranz die Lebensmittel verträglicher machen.

     

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    Linkempfehlung:
    http://www.zoeliakie.ch/