Schlagwort: Tee

  • Teenager leiden unter Schlafmangel

    Teenager leiden unter Schlafmangel

    Bei Jugendlichen verändert sich das Gehirn und führt zu einer Anpassung des Schlaf-Wach-Rhythmus. In der Folge leiden viele Teenager am Schlafmangel und dies sorgt für eine schlechtere Leistung in der Schule. Die Wissenschaftler schlagen bereits Alarm und fordern einen späteren Schulbeginn. Auf diese wissenschaftliche Forderungen haben schon die ersten weiterführenden Schulen reagiert. Der Schulbeginn ist dort statt um 7:00 Uhr um 8:30 Uhr, was zu einem positiven Feedback durch die Schüler und Eltern führte.

    Die innere Uhr ist hauptverantwortlich für den Schlafmangel, wodurch sich Jugendliche zum so genannten Spättypen unabhängig von der abendlichen Aktivität entwickeln und länger wach bleiben. In der Pubertät befindet sich das Gehirn in einer Umbauphase und in diesem Zusammenhang fällt es Teenagern schwer am frühen Morgen aufzustehen.

    Die Einschlafzeiten verschieben sich im Alter von 9 und 11 Jahren. Der Rhythmus wird durch das Hormon Melatonin gesteuert mit der Folge, dass sich dieser Zyklus immer später in die Nachtstunden verschiebt, wie eine Studie des Rush University Medical Center aus Chicago feststellte. Die Forscher beobachteten jahrelang das Schlafverhalten und den Tagesablauf von 9 bis 15 Jahren alten Jugendlichen. Nach dem Studienergebnis blieben die Jugendlichen länger auf je älter sie wurden, obwohl Melatonin von ihrem Gehirn ausgeschüttet wurde und zum Schlafengehen anregte. Auf Grund der zu kurzen Schlafzeit konnte das Melantonin nicht vollständig abgebaut werden und hatte eine Müdigkeit bei den Teenagern zur Folge.

    Ein Großteil der Schüler erscheint unausgeschlafen in der Klasse, aber daran Schuld seien eher die Lehrer mit ihren unflexiblen Stundenplänen als die Teenager selbst. Auf Empfehlung der Studienautoren sollte die Schule später beginnen, weil es nichts bringen würde Jugendliche früher zum Schlafengehen zu schicken. In Deutschland haben bislang nur sehr wenige Schulen den Schulbeginn nach hinten verschoben, weshalb nach wie vor die meisten Schüler unausgeschlafen dem Unterricht folgen. Das frühe Aufstehen gegen 6:30 Uhr führt bei vielen Familien zu Konflikten je älter die Kinder werden. Schlafforscher empfehlen Jugendlichen vor dem Schlafengehen ein Buch zu lesen anstatt Fernsehen zu schauen oder mit der Spielkonsole zu spielen.

    Das Gehirn würde nämlich Zeit benötigen runterzufahren und da sei ein Buch eine sinnvollere Hilfe als zum Beispiel ein spannender actionreicher Spielfilm. Ein Teenager benötigt mindestens acht bis neun Stunden Schlaf in der Nacht, um morgens ausgeschlafen und ausgeruht in der Schule erscheinen zu können. Der Umbau des Gehirns endet etwa mit 21 Jahren und bis dahin entscheidet es sich, ob der Teenager eher zu den Nachtschwärmern oder Frühaustehern zählt. Im Vorfeld der Bettruhe kann es außerdem von Vorteil sein auf Süßigkeiten und Snacks zu verzichten, da diese vor allem Zucker enthalten.

    Der Zucker hält den Körper weiter in Schwung und in Konsequenz bleibt man länger wach. Effektiver sind Tees wie Kamillentee oder Fencheltee, die dabei helfen besser und früher einzuschlafen. Die Umstellung der Ernährung auf gesunde Lebensmittel und Verzicht auf Fastfood trägt ebenso zu einem gesunden Schlaf bei wie sportliche Aktivitäten. Wer vor dem Schlafengehen sportlich aktiv ist oder einen Spaziergang unternimmt schläft bisherigen Kenntnissen zufolge besser.

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  • Smartphone-Studie – immer mehr Jugendliche suchtgefährdet

    Smartphone-Studie – immer mehr Jugendliche suchtgefährdet

    Es ist schwer, in der heutigen Zeit einen Jugendlichen zu finden, der kein Smartphone in der Hand hat, die meisten sind ständig mit ihrem Handy beschäftigt. Sie hören Musik, spielen, chatten mit Freunden, sind im Internet unterwegs und beobachten ihr Facebook Profil. Eine neue Studie der Universität Mannheim, die im Auftrag der Landesanstalt für Medien in Düsseldorf erstellt wurde, kommt zu dem erschreckenden Ergebnis, dass jeder Zehnte Jugendliche akut suchtgefährdet ist und sein Smartphone kaum noch aus der Hand legt.

    Smartphone-Studie – Stress und Zwang

    Die aktuelle Smartphone-Studie hat 500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 14 Jahren sowie einen Elternteil gefragt, wie wichtig für sie das Smartphone ist. Die Smartphone-Studie zeigt auf, dass mittlerweile jeder Vierte der Kinder und Teenager den Umgang mit seinem Handy als puren Stress empfindet, aber nicht vom Smartphone lassen kann, weil ständig die Angst präsent ist, man könnte irgendetwas verpassen oder ausgeschlossen zu werden, was viele als noch schlimmer empfinden. Laut der Smartphone-Studie sind die Jugendlichen vielfach überhaupt nicht mehr in der Lage, die Hände von ihrem Smartphone zu lassen, sie handeln wie unter einem inneren Zwang.

    Viele Mobbingopfer

    Die neue Smartphone-Studie beschäftigt sich aber auch mit dem Thema Mobbing. Hier zeigt sich, dass rund zehn Prozent der befragten Kinder schon einmal Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht haben und das sowohl als Täter als auch als Opfer. Mobbing ist vor allem beim Messenger-Dienst WhatsApp zu finden, und vier bis sechs Prozent der Jugendlichen haben schon Erfahrung mit Happy Slapping gemacht. Ebenfalls bedenklich ist die Tatsache, dass laut Smartphone-Studie viele Kinder bereits sexualisierte Fotos von sich verschickt haben, und jeder Fünfte der Befragten war schon einmal auf den Seiten im Internet unterwegs, die nicht jugendfrei waren. Ein großes Risiko stellt auch das Happy Slapping dar, Videos, in denen Gewaltszenen gefilmt und dann weiter verbreitet werden.

    Schulische Probleme

    Nicht nur das Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen ändert sich durch die exzessive Nutzung des Smartphones, auch die Schule hat massiv darunter zu leiden. Hier ist es jeder Fünfte, der Probleme in der Schule hat und der durch das Handy unkonzentriert ist. 43 % haben zudem nach eigenen Angaben ihre Daten schon einmal unbewusst und unüberlegt im Netz preisgegeben.

    Die positiven Aspekte

    Die Smartphone-Studie hat aber nicht nur negative Ergebnisse, die Forscher der Uni Mannheim sehen auch positive Aspekte. Durch das Smartphone und die sozialen Netzwerke entstehen Freundschaften, die Kinder und Jugendlichen teilen gemeinsame Interessen, sie bleiben in Verbindung, sie chatten miteinander, schauen sich zusammen Videos an und hören Musik. Das Smartphone in seiner Funktion als Kommunikationsmittel baut Bindungen auf und sorgt dafür, dass diese Bindungen nicht abreißen. Nach Ansicht der Wissenschaftler sind die Eltern in der Pflicht, ihren Kindern einen vernünftigen Umgang mit dem Smartphone zu vermitteln.

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  • Die Drachenfrucht – der gesunde Exote

    Die Drachenfrucht – der gesunde Exote

    Sie ist knallig pink, sie sieht sehr hübsch aus und sie kann mit einem frischen, süßen Aroma beeindrucken – die Drachenfrucht. Die Drachenfrucht sieht aber nicht nur gut aus, sie hat auch viele gesunde Eigenschaften. Wer eine Diät machen will und auf der Suche nach einer Frucht ist, die wenig Kalorien hat, der sollte die Drachenfrucht mit in seinen Diätplan aufnehmen, denn die exotische Frucht besteht zu 90 % aus Wasser und ist daher sehr kalorienarm. Die Drachenfrucht ist aber auch eine sehr gute Wahl, wenn es darum geht, mit exotischen und extravaganten Früchten zu kochen.

    Die Drachenfrucht ist in den Tropen zu Hause

    Woher die Drachenfrucht genau kommt, das kann keiner exakt sagen, aber vermutlich stand die Wiege der pinken Frucht im Süden von Mexiko. Heute wächst sie vor allem in den tropischen Klimazonen dieser Welt, kultiviert wird sie seit einigen Jahren vor allem in Asien. Eines der Hauptanbauländer ist China, aber es kommen auch Drachenfrüchte aus Vietnam, aus Israel und auch aus Nicaragua. Besonders teuer, dafür aber qualitativ sehr hochwertig sind Drachenfrüchte aus Sri Lanka, denn dort gibt es nur sehr wenige Bauern, die die exotische Frucht anpflanzen.

    Wunderschöne Blüten

    Drachenfrüchte gehören zur Familie der Kakteen und sind die Früchte des kletternden Kaktus. Dieser außergewöhnliche Kaktus klettert an Mauern hoch und ist mit Vorsicht zu genießen, denn seine Sprossen haben messerscharfe Dornen. Die Hylocereus undatus trägt jedes Jahr zwischen Juni und September Blüten und diese Blüten gehören zu den größten der Welt. Bis zu 30 Zentimeter lang und 25 Zentimeter im Durchmesser erreichen die Blüten des Kaktus, und nur eine Nacht lang öffnen sich die Blüten und verströmen einen betörenden Duft, der an Jasmin erinnert.

    Von der Blüte zur Frucht

    Aus den Blüten des Kaktus wachsen Früchte, die zwischen zehn und 15 Zentimeter groß und bis zu 500 Gramm schwer werden. In ihrer Form erinnern die Früchte an einen Rugbyball, und ihre Schale ist zart rosa bis knallig pink und sehr schuppig. Erstaunlich ist aber auch das Fruchtfleisch der Drachenfrucht, denn das ist weiß oder rot und durchzogen von vielen kleinen schwarzen Kernen, die wie Punkte wirken. Der Geschmack der Drachenfrucht ist süß und sehr frisch, sie schmeckt wie eine Mischung aus Erdbeeren, Bananen und Kiwis. Die Drachenfrucht gibt es aber nicht nur in Pink, heute gibt es auch Züchtungen in knalligem Orange und mit schneeweißem Fruchtfleisch.

    Drachenfrucht – Immer verfügbar

    In gut sortierten Supermärkten und auch in Feinkostgeschäften sind Drachenfrüchte das ganze Jahr über, aber immer nur in relativ kleinen Mengen zu haben. Es ist nicht ganz so einfach, vollaromatische Drachenfrüchte zu bekommen, denn sie bleiben nur für eine kurze Zeitspanne frisch, nachdem sie geerntet wurden. Da die Transportwege aus den Herkunftsländern lang sind, wird die Drachenfrucht noch unreif geerntet, und wer die Frucht kauft, der muss den richtigen Zeitpunkt abwarten, um sie zu essen oder zum Kochen zu verwenden. Richtig reif ist eine Drachenfrucht, wenn sie intensiv pink leuchtet und die Schale auf leichten Druck nachgibt, denn erst dann lässt sich die Schale auch ohne Probleme abziehen. Unreif schmeckt eine Drachenfrucht nur nach Wasser, das Aroma entfaltet sich erst, wenn sie wirklich reif ist. Dann kann man sie einfach wie eine Kiwi aufschneiden und das Fruchtfleisch dann mit dem Löffel essen.

    Drachenfrüchte richtig lagern

    Nach dem Kauf sollte die Drachenfrucht möglichst bei Zimmertemperatur gelagert werden. Die Früchte müssen aufrecht stehen, noch besser ist es, sie aufzuhängen, denn auf diese Weise bilden sich keine Druckstellen. Wird die Drachenfrucht zu trocken gelagert, dann wird die Schale schnell schrumpelig. Wer eine Drachenfrucht als dekoratives Element, zum Beispiel auf einem festlich gedeckten Tisch oder auf einem Büfett aufstellen will, der sollte sie mehrmals am Tag befeuchten.

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  • Grüner Tee – nicht alle Sorten sind gesund

    Grüner Tee – nicht alle Sorten sind gesund

    Seit feststeht, dass sich grüner Tee positiv auf die Gesundheit auswirken kann, wird diese besondere Form des Tees immer beliebter und ist längst mehr als nur ein Modegetränk. Diese Beliebtheit war der Grund für die Stiftung Warentest, 25 grüne Tees von verschiedenen Anbietern einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis war alles andere als gut, wobei besonders die Biosorten sehr schlecht abgeschnitten haben.

    Warum ist grüner Tee gesund?

    Grüner Tee ist ohne Zweifel gesund, denn er schützt vor Herzinfarkten und Schlaganfällen, zudem werden die Cholesterinwerte verbessert und auch der Fettstoffwechsel wird günstig beeinflusst. Im grünen Tee sind sogenannte Polyphenole enthalten, die zu den Antioxidantien gehören, die wiederum als sehr gutes Anti-Aging Mittel gelten. Grüner Tee sorgt aber auch für eine gesunde Haut und ist ein effektiver Schutz gegen Arthritis, da die Inhaltsstoffe das empfindliche Gewebe schützen, das den Knorpel umspannt. Grüner Tee kann aber auch dabei behilflich sein, wenn es darum geht, Pfunde zu verlieren. Besonders wegen dieser Eigenschaft wird er sehr geschätzt. Der grüne Tee kann seine guten Eigenschaften jedoch immer nur dann entfalten, wenn auch die Inhaltsstoffe stimmen. Das war leider nicht bei allen Teesorten der Fall, die von der Stiftung Warentest getestet wurden.

    Schädliche Inhaltsstoffe

    Es waren die Biosorten, aber auch die Tees von namhaften Herstellern, die der Stiftung Warentest besonders negativ aufgefallen sind. So wurde in neun von 25 Sorten unter anderem Pyrrolizidinalkaloid gefunden, ein Alkaloid, das im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Aber auch Schadstoffe wie Mineralöle, Pestizide und Nikotin fanden die Tester in einigen Sorten.

    Die Testergebnisse

    25 Sorten grünen Tee hat die Stiftung Warentest untersucht und sieben Sorten schnitten mit einem glatten „Mangelhaft“ ab. Sieben weitere Sorten bekamen nur ein „Ausreichend“, aber nur vier der fünf mit „Gut“ getesteten Biosorten hatte auch wirklich Bio-Qualität. Die anderen grünen Tees, die mit rein biologischen Inhaltsstoffen werben, enthielten Schadstoffe. Die Stiftung Warentest hat die Hersteller, die schlecht und sehr schlecht abgeschnitten haben, bereits informiert. Einige wenige Hersteller haben reagiert und wollen den Tee aus dem Handel nehmen, andere arbeiten angeblich nach eigenen Aussagen an einem Konzept, um die schädlichen Stoffe wenigstens zu minimieren.

    In Maßen genießen

    Ernährungsexperten raten dazu keinen grünen Tee zu kaufen, der direkt aus China importiert wurde, denn diese Tees sind nicht gesund, sie sind vielmehr das pure Gift. Grüner Tee sollte grundsätzlich nur in kleinen Portionen getrunken werden, selbst dann, wenn der Tee als unbedenklich getestet wurde. Ohne Zucker getrunken ist grüner Tee ein sehr guter Durstlöscher, der auch während einer Diät erlaubt ist. Schwangere Frauen, Menschen mit einem schwachen Immunsystem und auch kleine Kinder sollten nach Möglichkeit gar keinen grünen Tee trinken, denn Inhaltsstoffe wie Catechine, Flavonoide und auch Gerbstoffe können sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

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  • Rote Beete – die gesunde Rübe

    Rote Beete – die gesunde Rübe

    Rote Beete oder auch Rote Rübe wird schon seit Jahrhunderten als Gemüse kultiviert und gegessen. Schon die alten Römer wussten um die gesunde Wirkung der Roten Beete und haben sie auch in West- und Osteuropa bekannt gemacht. Da die Rote Beete jedoch nicht in wilder Form vorkommt, muss sie angebaut werden. Sie gehört heute zu den beliebtesten Gemüsearten, die in vielen Gärten angebaut wird, auch weil sie sehr gesund ist. Rote Beete zeichnet sich aber auch durch ihre Vielseitigkeit aus, denn sie schmeckt als Zutat im Heringssalat ebenso lecker wie auch als Beilage zu Königsberger Klopsen.

    Ideal bei Eisenmangel

    In früheren Zeiten ging man davon aus, dass der blutrote Saft der Roten Beete blutbildend ist. Aber es ist nicht der intensiv rote Farbstoff Betanin, der die Rote Beete so gesund macht, es sind vielmehr das Vitamin-B, die Folsäure und das für den menschlichen Körper so wichtige Spurenelement Eisen, das für die Blutbildung zuständig ist. Wer unter Eisenmangel leidet, der sollte viel Rote Beete essen und auch schwangere Frauen, die häufig zu wenig Eisen haben, sollten die Rote Beete in ihren Speiseplan aufnehmen. Alle, die vegetarisch oder vegan leben, bekommen durch Rote Beete viel Vitamin-C, und daher sollte die Rote Rübe fester Bestandteil der Nahrung sein. Rote Beete entfaltet aber nur dann ihre positiven Eigenschaften, wenn sie roh gegessen wird, denn wenn Rote Beete gekocht wird, dann verliert sie einen großen Teil ihrer gesunden Inhaltsstoffe.

    Rote Beete senkt den Blutdruck

    In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass Rote Beete schnell und auch dauerhaft den Blutdruck senken kann. Diese Wirkung verdankt die Rübe mit der dunkelroten Farbe dem Inhaltsstoff Nitrat. Menschen, die unter einem zu hohen Bluthochdruck leiden, sollten täglich einen halben Liter Rote-Beete-Saft trinken, denn schon nach einer Stunde ist eine Besserung feststellbar. Nach drei bis vier Stunden pendelt sich der Blutdruck ein und dieser positive Effekt hält bis zu 23 Stunden an. Wer unter arterieller Hypertonie leidet, der kann mit nur zwei Gläsern Roter Beete am Tag seinen Blutdruck auf Dauer senken.

    Wann ist Rote Beete schädlich?

    Bekanntlich hat alles, was eine Wirkung hat, auch eine Nebenwirkung und die Rote Beete macht da leider keine Ausnahme. Da Rote Beete viel Oxalsäure enthält, können sich schmerzhafte Nierensteine bilden. Wer also zu Nierensteinen neigt, der ist gut beraten, nicht allzu viel Rote Beete zu essen oder den Saft zu trinken.

    Mit Roter Beete vielseitig kochen

    Rote Beete ist kein klassisches Gemüse, das zu Kartoffeln und Fleisch gegessen wird, Rote Beete ist perfekt, wenn es zum Beispiel um leichte, leckere und gesunde Sommersalate geht. Wie wäre es mit einem Salat aus Ziegenkäse, Feldsalat oder Rucola und geraspelten Äpfeln, der mit Rote Beete verfeinert wird und so ein unwiderstehlich leicht säuerliches Aroma bekommt? Für kalte Tage ist diese Suppe mit Roter Beete ein ganz heißer Tipp:

    • Ein Glas Rote Beete
    • Zwei Teelöffel großblättrige Petersilie
    • Zwei Esslöffel Sahne
    • Salz, Pfeffer und nach Geschmack auch ein Gemüsebrühwürfel
    • Etwas Zucker

    Die Rote Beete wird im eigenen Saft nur kurz aufgekocht und mit den Gewürzen nach Geschmack abgeschmeckt. Anschließend das Gemüse durch ein feines Sieb pürieren, in tiefe Teller füllen, die Sahne dazugeben und das Ganze dann mit der klein gehackten Petersilie bestreuen. Exotisch wird die Suppe, wenn zur Suppe eine Messerspitze mit Ingwer und ein halber Liter Orangensaft gegeben werden. Wer ein feineres Aroma möchte, der sollte ein Glas Sherry dazugeben. Auch Crème fraîche statt Sahne und Schnittlauch statt Petersilie, sind perfekt für eine wohlschmeckende Suppe. Als Carpaccio ist Rote Beete übrigens eine tolle Vorspeise.

    Rote Beete im heimischen Gemüsegarten anzupflanzen, ist immer eine sehr gute Idee, denn Rote Beete lässt sich auch wunderbar einkochen.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Schwarzkümmelöl – gesund und immer noch geheimnisvoll

    Schwarzkümmelöl – gesund und immer noch geheimnisvoll

    Schwarzkümmel eilt der Ruf voraus, dass er alle Krankheiten besiegen kann, außer den Tod. Das scheint ein wenig übertrieben, aber selbst wenn es unwahrscheinlich klingt, Schwarzkümmelöl hat sehr viele sehr gute Eigenschaften. So soll Schwarzkümmelöl unter anderem gegen Geschwüre und gegen Diabetes, gegen Krebs und chronische Entzündungen sowie gegen Bakterien und Viren der unterschiedlichsten Art helfen. Der gute Ruf des Schwarzkümmels ist im Laufe der Zeit gewachsen, denn die kleinen schwarzen Körner, die dem Sesam sehr ähnlich sind, sind schon seit mehr als 2000 Jahren als Heilmittel populär.

    Ein guter Helfer seit langer Zeit

    Die wunderwirksamen Eigenschaften des Schwarzkümmels waren schon vor der neuen Zeitrechnung bekannt, aber nur in bestimmten Teilen dieser Welt. In Asien, in Afrika, in Nordamerika und auch im Vorderen Orient hat Schwarzkümmel schon immer einen guten Ruf gehabt, in der westlichen Welt ist der echte Schwarzkümmel, Nigella sativa, bis heute noch relativ unbekannt. Heute wenden sich immer mehr Menschen von Mitteln ab, die in den Labors der großen Pharmahersteller zusammen gemixt werden, sie vertrauen vielmehr der Heilkraft der Natur und damit auch dem Schwarzkümmel und dem Schwarzkümmelöl. Seit 1964 gibt es immer wieder Studien, die sich intensiv mit dem Thema Schwarzkümmelöl befassen und alle diese mittlerweile über hundert wissenschaftlichen Studien kommen zu dem Schluss, dass Schwarzkümmel sehr wirksam sein kann, wenn es um die Gesundheit geht.

    Welche Eigenschaften hat Schwarzkümmelöl?

    Die guten Eigenschaften, die dem Schwarzkümmel zugeschrieben werden, konnten in Studien nachgewiesen werden und diese Eigenschaften sind:

    • Entzündungshemmend
    • Antiviral
    • Antibakteriell
    • Blutdrucksenkend
    • Schmerzstillend
    • Entkrampfend
    • Antifungal
    • Antidiabetisch

    Darüber hinaus schützt Schwarzkümmelöl die Nieren und die Leber und es hilft bei Geschwüren. Schwarzkümmelöl wird bei der Langzeitbehandlung von Menschen eingesetzt, die vom Opium abhängig sind und es wird mit Erfolg gegen allergische Reaktionen eingesetzt, wie der Rhinitis, der Entzündung der Nasenschleimhaut. Schwarzkümmelöl lindert die schlimmsten Symptome bei Asthmaanfällen und kann den Blutdruck nicht nur senken, sondern auch dauerhaft regulieren. Nachgewiesen ist auch, dass Schwarzkümmel epileptischen Anfällen vorbeugen kann und auch bei Pilzbefall auf der Haut hat es sich auch bewährt.

    Hilft Schwarzkümmelöl auch gegen Krebs?

    Im Nahen Osten hat sich Schwarzkümmelöl im Laufe der Jahrhunderte einen guten Namen als natürliches Mittel gegen den Krebs gemacht. Moderne Untersuchungen haben jetzt den Beweis erbracht, dass bei Krebspatienten, die regelmäßig Schwarzkümmelöl eingenommen haben, das Wachstum der Tumore deutlich zurückgegangen ist. Besonders beim gefürchteten Darmkrebs kann Schwarzkümmelöl verhindern, dass sich die Krebszellen ausbreiten. Aber es gibt noch eine weitere Eigenschaft, die Schwarzkümmelöl als Mittel gegen Krebs so effektiv macht, denn das Öl aus dem echten Schwarzkümmel ist in der Lage, das Wachstum des Knochenmarks zu stimulieren. Bei anderen Krebsarten zerstört Schwarzkümmelöl die Tumorzellen und steigert dazu die Produktion der sogenannten B-Zellen, die für die Herstellung von Antikörpern zuständig sind.

    Wie kann Schwarzkümmelöl verwendet werden?

    Schwarzkümmel-Öl hat ein sehr würziges Aroma und einen angenehm leicht nussigen Geschmack. Schwarzkümmel wird aber nicht nur in Form von Öl, sondern auch gemahlen oder als ganzes Korn angeboten. In Salaten und auch vielen Fleischgerichten hat es einen verfeinernden Geschmack. Aber Schwarzkümmelöl kann auch mit Wasser verrührt und dann getrunken werden. Wer das Pulver verwenden möchte, der rührt den Schwarzkümmel ähnlich wie Chia-Samen an. Der Kümmel verwandelt sich dann in eine leicht klebrige Substanz, die ebenfalls getrunken werden kann. Alle, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, die können Schwarzkümmel als Ersatz für Eier zum Backen verwenden. Krebspatienten, die auf natürliche Mittel setzen, sollten dreimal am Tag einen Teelöffel Schwarzkümmelöl nehmen. Wer den Geschmack nicht mag, der darf einen Teelöffel Honig dazu geben, was das Ganze angenehm süß macht.

    Qualitativ besonders hochwertig ist wie beim Olivenöl auch, ein kalt gepresstes Schwarzkümmelöl das aus biologischen Anbau stammt, denn dieses Öl ist besonders wertvoll und gesund. Schwarzkümmelöl können Sie bequem online kaufen, zum Beispiel bei www.natrea.de.

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