Schlagwort: Tee

  • Ist Baldrian in der Schwangerschaft erlaubt?

    Ist Baldrian in der Schwangerschaft erlaubt?

    Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Sache und auch wenn sich die meisten Frauen auf ihr Baby freuen, viele machen sich Sorgen, dass alles gut geht. Besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft kommt es oftmals zur Unruhe und auch der Schlaf lässt dann zu wünschen übrig. Baldrian ist ein alt-bewährtes Mittel, das für innere Ruhe und einen guten Schlaf sorgt, aber ist Baldrian in der Schwangerschaft überhaupt erlaubt?

    Die Heilpflanze Baldrian

    Katzen lieben den Geruch von Baldrian, für Menschen ist aber nicht der Geruch entscheidend, sie nehmen Baldrian, weil diese Pflanze eine beruhigende und schlaffördernde Eigenschaft hat. Schon die alten Griechen schätzten Baldrian und im Mittelalter wurde Baldrian gegen Augenprobleme gegeben. Einen besonderen Namen machte sich die Heilpflanze als „Schutzkraut gegen Hexen und Teufelszauber“. Erst im 18. Jahrhundert wurde die Heilkraft von Baldrian entdeckt und für die Medizin genutzt.

    Die Baldrianpflanze wächst von Mai bis September im Europa und in Asien, am liebsten auf feuchtem Waldboden. Viele Pflanzen werden bis zu 1,80 m groß und die zart rosafarbenen Blüten werden zu Tee oder Dragees verarbeitet. Aber auch wenn sich die Pflanze einen guten Namen gemacht hat, sie ist nicht für jeden zu empfehlen, und auch Baldrian in der Schwangerschaft ist nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.

    Welche Nebenwirkungen sind in der Schwangerschaft möglich?

    Wenn Baldrian in der Schwangerschaft eingenommen wird, dann kann das Nebenwirkungen haben, vor allem für das ungeborene Kind. So enthalten viele Baldrianprodukte Alkohol und das kann bei der Einnahme von Baldrian in der Schwangerschaft zu Magen- und Darmproblemen, zu Herzrasen, Kopfschmerzen und auch zu Schlaflosigkeit führen. Was aber noch schlimmer ist, Baldrian in der Schwangerschaft kann das Wachstum des Fötus verzögern. Frauen, bei denen die Gefahr einer Frühgeburt oder einer Fehlgeburt besteht, dürfen auf keinen Fall Baldrian in der Schwangerschaft einnehmen, verboten sind dann auch Vollbäder mit Baldrianblüten.

    Wenn die Schwangerschaft aber ohne Komplikationen verläuft, dann darf mit der Zustimmung des Arztes auch Baldrian in der Schwangerschaft eingenommen werden. Wichtig ist es aber, vor der Einnahme unbedingt mit dem Gynäkologen zu sprechen, und erst, wenn er keine Bedenken äußert, dann ist die Einnahme von Baldrian in der Schwangerschaft erlaubt.

    Alternativen zum Baldrian für die Schwangerschaft

    Auch die Kamille hat eine beruhigende Wirkung, und wer auf Baldrian in der Schwangerschaft verzichten möchte, der sollte stattdessen Kamille nehmen. Als Tee ist Kamille sehr bekömmlich, nur auf Kamillenöl sollte verzichtet werden. Kamillenöl hat eine stimulierende Wirkung auf die Gebärmutter, und das kann im schlimmsten Fall zu vorzeitigen Wehen oder sogar zu einer Fehlgeburt führen. Das Gleiche gilt auch für Rosmarin, denn auch diese an sich gesunde Heilpflanze kann Wehen auslösen. In früheren Zeiten wurde Rosmarin als wehenförderendes Mittel bei Schwangerschaftsabbrüchen verwendet, als beruhigender Tee ist der Rosmarin aber für schwangere Frauen tabu.

    Tees aus Himbeerblättern ist in den letzten Wochen vor der Geburt eine gute Sache. Die Himbeerblätter stärken zum einen die Muskeln der Gebärmutter und sie regen zum anderen die Wehentätigkeit an. Frauen, die ab der 35. Woche Himbeerblättertee trinken, haben in der Regel eine leichtere Geburt. Wer keinen Tee mag, der sollte in der Schwangerschaft Fruchtsaft verdünnt mit Wasser oder Gemüsesäfte trinken, die Mutter und Kind mit vielen wertvollen Vitaminen versorgen.

  • Heilfasten nach Buchinger – ideal für Körper und Seele

    Heilfasten nach Buchinger – ideal für Körper und Seele

    Wenn das neue Jahr beginnt, dann möchten viele auch damit beginnen ein paar Kilo loszuwerden. Weihnachten sind die meisten über die Stränge geschlagen, weil sie zur Gans, zu den leckeren Dominosteinen und den köstlichen Plätzchen nicht nein sagen konnten. Eine Diät kostet meist Zeit, vor allem aber Selbstdisziplin. Dazu kommt, dass viele Diäten einseitig und langweilig sind.

    Wer auf gesunde Art und Weise bei paar überflüssige Kilo verlieren will, der sollte es mit Heilfasten nach Buchinger versuchen, denn diese Fastenkur ist optimal für den Körper, aber auch ideal für das mentale Gleichgewicht.

    Der Erfinder des Heilfastens

    Wer sich für das Heilfasten nach Buchinger entscheidet, der wählt die wohl beliebteste Fastenkur, die es gibt. Es war Otto Buchinger, der der Fastenkur seinen Namen gegeben hat, und die Idee zu dieser besonderen Fastenkur wurde aus der Not geboren. Der Arzt Otto Buchinger litt unter schwerem Gelenkrheuma und damit auch unter starken Schmerzen. Kein Aufenthalt in einem Kurbad und kein damals bekanntes Medikament konnte das Leiden lindern und so entschloss sich Otto Buchinger 1920, mal eine Fastenkur zu machen. Die Fastenkur half und auch wenn das Gelenkrheuma nicht vollständig verschwand, Buchinger fühlte sich vitaler, er hatte weniger Schmerzen und er konnte sogar wieder in seinem Beruf als Internist arbeiten.

    Wie funktioniert das Heilfasten nach Buchinger?

    Gegenüber anderen Fastenkuren hat das Heilfasten nach Buchinger den großen Vorteil, dass diese Fastenkur nicht komplett auf Kalorien verzichtet, das macht es einfacher, durchzuhalten. Das Heilfasten nach Buchinger beginnt mit den sogenannten Entlastungstagen. Ist der Darm komplett entleert, dann starten die eigentlichen Fastentage.

    Beim Heilfasten nach Buchinger wird morgens eine Tasse Kräutertee mit Honig getrunken. Mittags gibt es eine Gemüsebrühe oder Gemüsesaft, und am Abend noch einmal Kräutertee oder Mineralwasser. Am dritten Tag sind auch eine Gemüsebrühe oder Fruchtsaft am Abend erlaubt und zusätzlich kann am Nachmittag noch einmal ein Kräutertee getrunken werden. Erlaubt sind alle Kräutertees, ideal sind beim Heilfasten nach Buchinger aber Fencheltee, Melissen- oder auch Brennnesseltee. Pfefferminztee und Früchtetees sollten nur sparsam verwendet werden. Wichtig ist es, dass über den Tag verteilt drei Liter Flüssigkeit getrunken werden.

    An allen Fastentagen sollten Yogaübungen gemacht werden und auch leichte sportliche Aktivitäten sind erlaubt.

    Wenn die Fastenzeit zu Ende geht, dann wird die Speisekarte ein wenig umfangreicher. Beim Fastenbrechen sind ein Apfel oder eine Gemüsesuppe erlaubt und in den Tagen nach dem Fasten sind Bürstenmassagen ebenso wie auch Wechselduschen zu empfehlen.

    In der Klinik oder zu Hause fasten?

    Wer sich für das Heilfasten nach Buchinger entscheidet, der kann diese Kur entweder in einer Klinik, aber auch zu Hause machen. Alle, die sich für das Fasten zu Hause entscheiden, sollten im Vorfeld mit einem Arzt die Fastenkur besprechen und ihn bitten, die Kur zu begleiten. Nicht jeder kann das Heilfasten nach Buchinger vertragen, denn es kann unter anderem zu Kreislaufbeschwerden kommen.

    Eine Fastenkur nach Buchinger in einer Klinik hat den Vorteil, dass immer medizinisches Personal in der Nähe ist und dass man sich unter Gleichgesinnten befindet und sich mit ihnen austauschen kann. Das macht es einfacher, die Fastenkur erfolgreich zu beenden.
    Eine Studie zum Heilfasten nach Buchinger hat ergeben, dass sich von 1.000 Studienteilnehmern 80 % nach dem Fasten deutlich wohler gefühlt haben. Das Buchinger Heilfasten ist für alle zu empfehlen, die unter Gicht, Rheuma, Migräne oder auch unter Diabetes Typ 2 leiden.

  • Effektive Hausmittel gegen Zahnschmerzen

    Effektive Hausmittel gegen Zahnschmerzen

    Es gibt keine anderen Schmerzen, die so qualvoll sein können wie Zahnschmerzen. Wenn ein Zahn abbricht oder durch Karies zerstört wurde und dann hohl wird, dann sind die Schmerzen stark und der Betroffene möchte so schnell wie möglich Hilfe bekommen. Zahnschmerzen haben das „Talent“, immer zu unmöglichen Zeiten wie am Wochenende oder an einem Feiertag aufzutreten, wenn der Zahnarzt nicht in der Praxis ist. Aber es gibt einige sehr gute Hausmittel, die die ersten Qualen lindern können.

    Gemüse und Gewürze – gute gegen Zahnschmerzen

    Die meisten guten Hausmittel gegen Zahnschmerzen kommen aus der Natur. Zwei effektive Hausmittel gegen Zahnschmerzen sind Knoblauch und Zwiebeln. Die Zwiebel und Knoblauchzehen werden in kleine Stifte oder Stücke geschnitten und dann langsam gekaut. Wer es aushält, der kann auch eine Zwiebelscheibe zwischen Zahn und Zahnfleisch legen, dann verschwinden die Schmerzen in der Regel wieder recht schnell.

    Schwarzer Pfeffer ist ebenfalls ein gutes Hausmittel gegen Zahnschmerzen. Zwei bis drei Esslöffel des gemahlenen Pfeffers werden zusammen mit einer Prise Salz in ein Glas mit Wasser gegeben. Anschließend wird das Gemisch in kleinen Tropfen auf den schmerzenden Zahn geträufelt. Auch Gewürznelken sind ein gutes Hausmittel gegen Zahnschmerzen. Nelken enthalten Eugenol, ein natürliches Betäubungsmittel. Die Schmerzen lassen nach, wenn eine Gewürznelke vorsichtig gekaut wird, zudem hat die Nelke die Fähigkeit Bakterien abzutöten, und sie wirkt darüber hinaus auch noch antibakteriell.

    Mit Salzlösungen und Tee gegen Zahnschmerzen

    Ein weiteres sehr effektives Hausmittel gegen Zahnschmerzen sind Salzlösungen. Salz ist in jedem Haushalt zu finden und auch warmes Wasser ist überall vorhanden. Zusammen sind Salz und Wasser als Hausmittel gegen Zahnschmerzen unschlagbar. In ein Glas mit warmem Wasser wird möglichst viel Salz gegeben. Wer es über sich bringt, der sollte bei akuten Zahnschmerzen zwei Minuten lang den Mund mit der Salzlösung spülen. Da sich das Salz im warmen Wasser auflöst, werden die anderen Zähne durch dieses Hausmittel gegen Zahnschmerzen geschont und der Schmerz ist weg.

    Wer gerne Tee trinkt, der kann auch schwarzen oder grünen Tee als Hausmittel gegen Zahnschmerzen verwenden. Kräuter wie Salbei, Kamille und auch Pfefferminz sind auch ein gutes Hausmittel gegen Zahnschmerzen, wenn sie als Tee aufgegossen werden. Die Kräuter sind nicht nur schmerzlindernd, sie können auch eine Entzündung bekämpfen.

    Kälte gegen Zahnschmerzen

    Nicht jeder kann sich mit dem Gedanken anfreunden mit Salz zu spülen, Kräutertees zu trinken oder auch Knoblauch, Zwiebeln und Gewürznelken zu kauen. Hier kann ein Eisbeutel eine gute Lösung sein, denn auch mit Kälte können quälende Zahnschmerzen bekämpft werden. Einfach einen Beutel mit Eiswürfeln oder ein Kühlpack aus dem Eisfach auf die schmerzende Stelle legen und dort für 15 Minuten liegen lassen. Das Ganze muss drei- bis viermal am Tag wiederholt werden, dann halten sich die Schmerzen in erträglichen Grenzen.

    Wärme sollte aber ebenso vermieden werden wie auch das liegen auf einem Federkissen, denn das würde die Schmerzen nicht verschwinden lassen, sondern sie im Gegenteil noch verstärken. Wer unter Zahnschmerzen leidet, der sollte mach Möglichkeit auf Alkohol und auch auf Nikotin verzichten. Sobald der Zahnarzt wieder seine Praxis öffnet, dann sollte der erste Weg dort hin führen, denn letztendlich kann nur der Zahnarzt helfen, die Schmerzen endgültig verschwinden zu lassen.

  • Alkoholgenuss ohne Kater

    Alkoholgenuss ohne Kater

    Weihnachten und Silvester sind traditionsgemäß die Feste, an denen viel Alkohol getrunken wird. Vor allem der Start ins neue Jahr kann für alle, die am Silvesterabend zu tief ins Glas geschaut haben, sehr unangenehm werden. Die Folge ist ein brummender Schädel am Neujahrsmorgen und der berüchtigte Kater kommt zu Besuch. Wie kann ein Kater nach einer durchzechten Nacht verhindert werden, und was sollten alle beachten, die feiern wollen, aber am nächsten Morgen ohne einen ausgewachsenen Kater aufwachen möchten? Gibt es einen Alkoholgenuss ohne Kater?

    Einen Kater effektiv vermeiden

    Das beste Mittel gegen den Alkoholgenuss ohne Kater ist, komplett auf Alkohol zu verzichten. Wer den Alkoholgenuss ohne Kater verhindern will, der sollte nach Möglichkeit bei einer Sorte Alkohol bleiben und nicht durcheinandertrinken. Bier und Schnaps oder bunte Cocktails sorgen dafür, dass es garantiert nicht zum Alkohol ohne Kater kommt. Alkohol enthält Fuselöle und Methanol, und diese beiden Substanzen sind für den Kater nach durchzechter Nacht verantwortlich. Um das Methanol und die Fuselöle auszutricksen, sind viele immer noch der Meinung, dass fettes Essen den Alkoholgenuss ohne Kater möglich macht. Das ist leider nicht der Fall, denn der Alkohol kommt zwar immer noch in die Blutbahn, aber es dauert ein wenig länger. Deutlich effektiver ist es, auf Partys zwischendurch immer mal wieder ein Glas Wasser zu trinken, denn so wird der Alkoholgenuss ohne Kater möglich, da das Wasser den Alkohol im Blut verdünnt.

    Alkoholgenuss ohne Kater – so klappt´s

    Wer am Silvesterabend über die Stränge geschlagen ist und am ersten Morgen des neuen Jahres mit einem ausgewachsenen Kater aufwacht, der möchte sich natürlich so schnell wie möglich wieder fit fühlen. Wer zu viel getrunken hat, der ist aus medizinischer Sicht dehydriert, weil der Alkohol dem Körper Flüssigkeit und auch Salz entzogen hat. Dieser Mangel führt dann zu Kopfschmerzen. Um die Kopfschmerzen zu vermeiden, sind folgende Mittel sehr erfolgreich:

    • Saure Gurken und Rollmöpse
    • Marmelade und Honig aufs Brot
    • Wasser, Tee und in Maßen auch Kaffee
    • Bewegung in frischer Luft

    Das altbewährte Mittel saure Gurken und Rollmöpse zu essen, ist nicht falsch, denn auf diese Weise kann der Mangel an Salz wieder ausgeglichen werden. Alle, die unter Übelkeit leiden, werden sich aber kaum für einen Fisch und eine Gurke erwärmen können. Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit den Kater zu besiegen, und die schmeckt süß.

    Da Alkohol den Blutzuckerspiegel senkt, können ein Stück Kuchen oder eine Scheibe Brot mit Honig oder Marmelade eine gute Alternative zu Gurken und Rollmops sein.

    Ganz falsch liegen diejenigen, die der alten Regel folgen, Alkohol mit Alkohol zu bekämpfen und so auf einen Alkoholgenuss ohne Kater hoffen. Wer einen Kater hat, der hat streng genommen eine akute Alkoholvergiftung und die verschwindet ganz bestimmt nicht, wenn noch mehr Alkohol getrunken wird. Wasser, Tee und auch eine Tasse starken Kaffee sind eindeutig die bessere Wahl als das berühmte Konterbier am nächsten Morgen. Auch wer vor dem Zubettgehen eine Kopfschmerztablette nimmt und dann auf einen Alkoholgenuss ohne Kater hofft, der wird enttäuscht werden.

    Frische Luft ist ein sehr wirksames Mittel für alle, die auf den Alkoholgenuss ohne Kater setzen. Wenn der Kopf schmerzt, dann ist es eine gute Idee den Mantel anzuziehen, die Mütze aufzusetzen, den Schal umzubinden und dann zügig eine Stunde durch die kalte Winterluft zu gehen. Das macht den Kopf frei, das Unwohlsein verschwindet und die Welt sieht gleich wieder ein bisschen besser aus. Überanstrengen sollte man sich aber nicht, denn das kann schnell zu neuen Problemen führen.

     

  • Gesunde Babynahrung – Babys gesund ernähren

    Gesunde Babynahrung – Babys gesund ernähren

    Babys gesund ernähren – mit gesunder Babynahrung gut durchs erste Jahr

    Auch wenn sich an dieser Stelle die Geister scheiden,  so ist doch absolut unumstritten, dass Muttermilch die absolut beste und gesündeste Nahrung für Babys ist. Doch diese alleine ist nicht auf Ewigkeit dazu ausgelegt, Babys gesund und ausgewogen zu ernähren.  Doch was tun, wenn der erste Babybrei fällig wird und Frau sich so gar nicht entscheiden kann? Sicher ist auf dem freien Markt jede Menge gesunde Babynahrung zu finden, dennoch geht nichts über selbstgemachte Babynahrung. Damit gesunde Babynahrung dann letztlich jedoch auch wirklich gesund ist, sollten einige Dinge beachtet werden. Preislich ist es kein großer Unterschied, ob man selber kocht beziehungsweise den Babybrei  selber macht oder die fertigen Gläser kauft. Es ist hingegen ein bisschen Zeitaufwand, gesunde Babynahrung selber herzustellen, dafür ist zu hundert Prozent gewiss, was in diesen enthalten ist und so können auch ganz gezielt kleineren Wehwehchen entgegen gewirkt werden.  Natürlich ist unbedingt darauf zu achten, welche Zutaten verwendet werden, im Folgenden wird aufgeführt, was Babys nicht nur schmeckt, sondern sie auch gesund und stark macht.

    Gesunde Babynahrung selber machen – so leicht geht es

    Aller Anfang erster Zusätze zur reinen Babymilch ist die Karotte. Wer nicht stillt, der kann anfänglich ein bis zwei Teelöffel Karottenpüree in das Fläschchen geben. Bei stillenden Müttern kann dies über das Teefläschchen passieren oder aber der Brei wird direkt mit dem Löffel gegeben. Hierfür nimmt man am besten ganz frische Bio Karotten, kocht diese schön weich und püriert sie. Alternativ kann dem Brei auch noch ein Hauch Traubenzucker beigefügt werden. Dies sorgt dafür, dass Babys den Brei besser annehmen.  Nach gut ein bis zwei Wochen steigert man dies, indem man ein wenig  Kartoffel beigibt. So wird über gut sechs Wochen der Anteil an Brei zur jeweiligen Mahlzeit gesteigert, bevor weitere Zutaten folgen. Ganz besonders gut macht sich auch frischer Fenchel im Babybrei. Dies sorgt zum einen für einen süßlichen Geschmack, zum anderen hilft es Babys bei Bauchweh und Blähungen, die bei der Nahrungsumstellung nicht ungewöhnlich sind.  Für die ersten Mahlzeiten können Sie folgende Gemüsesorten bedenkenlos verwenden:

    • Karotten
    • Kartoffeln
    • Fenchel
    • Zucchini
    • Broccoli
    • Erbsen

     

    Folgende Gemüsesorten sollten erst dazu kommen, wenn die leichten Sorten wirklich gut vertragen werden.

    • Auberginen
    • Blumenkohl
    • Paprika
    • Sellerie
    • Bohnen

    Natürlich sind auch Nudeln und Reis bedenkenlos verwendbar. Wichtig ist, im Sinne gesunder Babynahrung darauf zu achten, dass alle Zutaten frisch und aus biologischem Anbau kommen, also weder mit Insektiziden, Pestiziden oder ähnlichen Dingen behandelt wurden. In punkto Fleisch sollte mit Geflügel begonnen werden, dann kann Fisch hinzugenommen werden und schließlich auch Rindfleisch und Schweinefleisch.  Wichtig ist, das Fleisch gut durch zu dünsten.

    Gesunde Babynahrung wichtig für eine optimale Entwicklung

    Gesunde Babynahrung ist auch in punkto Obst wichtig. Auch hier ist darauf zu achten, dass das Obst stets frisch ist und aus kontrolliertem Anbau stammt. Ansonsten gilt hier dasselbe wie oben bereits erwähnt.  Gesunde Babynahrung ist ein unabdingbarer Faktor für die gesunde Entwicklung unserer Kleinsten. Durch eine gesunde Babynahrung, die natürlich auch ausgewogen und abwechslungsreich sein sollte, wird auch dem Entstehen von Allergien und Krankheiten vorgebeugt.  Babys bekommen eine natürliche Abwehr und überdies werden sie intensiver mit Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen versorgt. Darüber hinaus haben Mütter die Möglichkeit, die Nahrung optimal auf die Vorlieben der Kleinen abzustimmen. Natürlich kann gesunde Babynahrung auch ganz leicht auf Vorrat gekocht werden. In entsprechende Gläser oder kleine dicht schließende Dosen abgefüllt,  lassen sich diese einfach einfrieren. Gesunde Babynahrung selber herstellen ist weder besonders teuer noch recht zeitaufwändig. Auch die im Handel erhältlichen Fertigprodukte sind größtenteils als gesunde Babynahrung anzusehen, dennoch ist wirklich gesunde Babynahrung, bei der man auch noch alle einzelnen Inhaltsstoffe selber in der Hand gehabt hat, von keiner handelsüblichen gesunden Babynahrung zu übertreffen.

  • Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsdiabetes?

    Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsdiabetes?

    Viele schwangere Frauen leiden unter Schwangerschaftsdiabetes, einer Form der Zuckerkrankheit, die besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft häufig auftritt und die nach der Entbindung wieder verschwindet. Die Schwangerschaftsdiabetes ist die am häufigsten auftretende Erkrankung während der Schwangerschaft und wird bei rund 3 % aller Frauen nach der Geburt nachgewiesen.

    Vielfach sind Frauen mit Übergewicht von einer Schwangerschaftsdiabetes betroffen und bei vielen dieser Frauen wird nach der Geburt auch eine Typ-2 Diabetes diagnostiziert.

    Was sind die Ursachen für Schwangerschaftsdiabetes?

    Während der Schwangerschaft produziert der Körper bestimmte Hormone, die unter anderem die Eigenschaft haben, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Auf der anderen Seite ist da aber das Hormon Insulin, das den Blutzuckerspiegel senkt. So wird in der Schwangerschaft die Balance zwischen den Hormonen gestört und die Bauchspeicheldrüse muss immer mehr Mengen Insulin produzieren. Wenn der erhöhte Bedarf an Insulin in der Schwangerschaft nicht mehr von der Bauchspeicheldrüse ausgeglichen werden kann, dann kommt es zu einer Schwangerschaftsdiabetes. Nach der Entbindung wird nicht mehr so viel Insulin gebraucht, und die Schwangerschaftsdiabetes verschwindet wieder.

    Welche Symptome deuten auf eine Schwangerschaftsdiabetes hin?

    In der Regel verläuft eine Schwangerschaftsdiabetes ohne große Probleme und viele Frauen erfahren erst bei einem routinemäßigen Bluttest, dass sie an dieser speziellen Form der Diabetes erkrankt sind. Aber nicht nur das Blut gibt Auskunft darüber, ob eine Schwangerschaftsdiabetes vorliegt, auch die Fruchtwassermenge steigt an und das Wachstum des Fötus kann abnormal sein. Nur in sehr seltenen Fällen treten Symptome auf, wie sie für einen Diabetes Typ-1 charakteristisch sind.

    Welche Therapien kommen bei Schwangerschaftsdiabetes infrage?

    Die medizinische Behandlung von schwangeren Frauen ist immer etwas problematisch und das ist im Fall einer Schwangerschaftsdiabetes nicht anders. Zunächst versucht der Arzt die erhöhten Blutzuckerwerte zu senken, was vielfach schon mit einer Umstellung der Ernährung erreicht werden kann. Optimal sind Werte von 95 mg/dl bei einer nüchternen Messung und 120 mg/dl, wenn die Schwangere gegessen hat.

    Um die Schwangerschaftsdiabetes in den Griff zu bekommen, sollten Frauen während der neun Monate nicht mehr als 12 bis 16 Kilogramm zunehmen. Deshalb sollte die Zahl der Kalorien eine Zahl von 1.800 am Tag nicht überschreiten. Es ist falsch, „für zwei“ zu essen, denn das Kind holt sich alle Nährwerte, die es braucht und eine wichtige Ernährung liefert auch die richtigen Nährstoffe. Frisches Obst und Gemüse sind ideal, um eine Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern, Fett und Zucker sollte dagegen nur selten auf dem Speiseplan stehen. Fettarme Milchprodukte sind eine gute Wahl, denn Milch und Milchprodukte sorgen für eine ausgeglichene Versorgung mit Kalzium. Mehr Fisch und weniger Fleisch zu essen ist ebenfalls eine gute Maßnahme, um eine Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern.

    Sehr wichtig ist es auch viel zu trinken, am besten eignen sich Mineralwasser und ungesüßte Fruchtsäfte, aber auch aromatische Tees sind eine gute Idee, um den Durst zu stillen. Wenn die Insulinwerte aber weiterhin hoch sind, dann kann der Arzt im Notfall mit Medikamenten helfen, die für Mutter und Kind unbedenklich sind. Jede werdende Mutter kann aber auch selbst etwas dafür tun, um die Blutzuckerwerte in vernünftigen Grenzen zu halten. Viel Bewegung wie lange Spaziergänge, aber auch Yoga und Schwangerschaftsgymnastik sind eine gute Idee für alle werdenden Mütter, die gesund bleiben wollen.