Schlagwort: Test

  • Reparatur des Trommelfells – Neue Therapie mit Seidenraupen

    Reparatur des Trommelfells – Neue Therapie mit Seidenraupen

    Auf dem gesamten Globus leiden mehrere Millionen Menschen unter einer chronisch verlaufenden Mittelohrentzündung – Seidenraupen können ein neuer Therapieansatz sein.

     

    Neue Therapie mit Seidenraupen hilft bei Wiederherstellung des Gehörs

    Eine Mittelohrentzündung kann ein perforiertes Trommelfell nach sich ziehen. Dadurch wird das Hörvermögen negativ beeinflusst. Forscher konnten nun eine neue Möglichkeit zur Wiederherstellung des Gehörs finden. Und zwar hilft eine Therapie mit Seidenraupen. Während einer Untersuchung stellten Wissenschaftler des Ear Science Center der University of WA, der Deakin University sowie des Ear Science Institute Australia fest, dass die kleinen Seidenraupen das beschädigte Trommelfell wieder reparieren.

     

    Implantat mithilfe von Seidenraupen entwickelt

    Neben der Minimierung des Hörvermögens zeichnet eine chronische Mittelohrentzündung für gefährliche gesundheitliche Komplikationen verantwortlich. Dazu zählen auch jedes Jahr Todesfälle von nahezu 30.000 Betroffenen. Experten ist es jetzt gelungen, ein Implantat zu entwickeln, das in Größe und Optik mit einer Kontaktlinse Ähnlichkeit hat. Mithilfe dieses Seidenimplantats namens ClearDrum funktioniert das Trommelfell im Gehör sogar noch besser als zuvor.

     

    Biokompatibles Seidenimplantat ClearDrum

    Auf diesem Mini-Implantat können die eigenen Zellen des Patienten wachsen. Dies wiederum führt schließlich zur Heilung des geschädigten Trommelfells. Zuvor wurde die neue Therapie mit Seidenraupen über einen Zeitraum von mehreren Jahren in Laboratorien getestet. Forscher erklären, das Implantat verfügt sogar über eine bessere Funktion als das eigentliche Trommelfell des Menschen. Dazu besteht eine recht hohe Biokompatibilität. Zumal ein geringerer Umfang sowie eine minimale Operationszeit weitere Vorteile bringen.  Durch diese Vorteile besteht die Möglichkeit, das Seidenimplantat in viel mehr Fällen und von wesentlich mehr Chirurgen in unterschiedlichen Ländern einzusetzen.

     

    Zu den weiteren Vorteilen der Therapie mit Seidenraupen zählen geringere Kosten und der reduzierte Eingriff. Dadurch ist eine schnellere Heilung des erkrankten Trommelfells möglich. Damit die neue Behandlungsmethode so vielen erkrankten Patienten wie möglich helfen kann, soll diese in Kürze auf den Markt kommen. Für Millionen Menschen ist die neue Therapie mit dem Seidenimplantat ein Zugewinn an Lebensqualität. Zusätzliche chirurgische Eingriffe wie bisher, nach Herstellung von Implantaten aus eigenem Gewebe, entfallen damit in Zukunft.

  • Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden

    Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden

    Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleidenUnser Leben kann sich von einer Sekunde auf die andere komplett verändern. Die Gründe dafür sind endlos, eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist jedoch der Schlaganfall. Bei diesem Wort wird sich in erster Linie die ältere Generation ihre Gedanken machen, doch das ist ein Irrtum. Der Schlaganfall kennt keine Altersgrenze, sodass auch Jüngere diesem Risiko ausgesetzt sind. Das liegt unter anderem am Lebensstil, welcher einen entscheidenden Einfluss hat. Sollte die Situation dennoch eintreten, dann ist schnelles Handeln angesagt.

    Die Risikofaktoren

    Die nennenswertesten Faktoren sind Überernährung, Nikotin, Stress und Bewegungsmangel. Wer also die meiste Zeit auf der Couch verbringt, zurzeit keine Arbeit hat und ständig fettiges Essen zu sich nimmt, der hat ein erhöhtes Risiko. Meist kommt dann auch noch das Rauchen dazu, das sogar noch weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Ob jemand tatsächlich gefährdet ist, lässt sich beispielsweise an erhöhten Blutzucker-, Blutfett- oder Blutdruckwerten erkennen. Diese Warnsignale sind nicht zu unterschätzen und sollten mit dem Hausarzt besprochen werden. Des Weiteren spielt es auch eine Rolle, ob in der Familie bereits Schlaganfälle aufgetreten sind. Ist es so, dann ist eine regelmäßige Gesundenuntersuchung sehr zu empfehlen. Den größten Einfluss hat jedoch der Lebensstil, sodass jeder selbst eine Einschätzung bis zu einem gewissen Grad vornehmen kann.

    Symptome

    Die häufigsten Symptome für einen Schlaganfall sind motorische Einschränkungen, ein hängender Mundwinkel, Sprachstörungen und/oder plötzliche Lähmungen. Viele Betroffene können zudem keine richtigen Sätze mehr formulieren. Tritt dieser Fall ein, dann darf sich niemand scheuen (ob jung oder alt) den Notarzt zu verständigen. Es kommt nämlich auf die Schnelligkeit an, wie mild beziehungsweise wie stark die Folgen ausfallen. Und selbst wenn es ein Fehlalarm war, man sollte immer auf Nummer sichern gehen und solche Vorfälle nicht herunterspielen. Ein fataler Fehler ist abzuwarten und zu hoffen, dass die Symptome wie von Zauberhand von selbst wieder verschwinden. Bis zum Eintreffen der medizinischen Hilfe sollte der Patient auch kein Essen oder Trinken zu sich nehmen, da unter Umständen die Schluckfunktion beeinträchtigt sein kann. Auch Medikamente sind tabu und dürfen nur vom Arzt verabreicht werden.

    Letztendlich kann jeder einen Schlaganfall bekommen, das Alter ist kein Argument. Und sollte es dazu kommen, dann ist die schnelle Verständigung des Notarztes das A und O.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Anstieg des Testosteronspiegels verantwortlich für Ungeduld im Jugendalter

    Anstieg des Testosteronspiegels verantwortlich für Ungeduld im Jugendalter

    Geduld haben ist nicht für jeden leicht. Insbesondere Heranwachsende werden schnell ungeduldig, wenn ihnen manches nicht schnell genug geht. Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung Berlin sowie von der Universität Kalifornien, Berkeley, sind dem nachgegangen und fanden die Lösung. Und zwar zeichnet der plötzlich zunehmende Anstieg des Testosteronspiegels verantwortlich für die Zunahme der Ungeduld im Jugendalter.

     

    Dabei haben die Wissenschaftler in ihren Untersuchungen erstmalig die Rolle von Hormonen während impulsiven Entscheidungen in der Fachzeitschrift „Psychoneuroendocrinology“ veröffentlicht. Nachweislich reagieren Jungen impulsiver als Mädchen. Aus diesem Grund zogen die Forscher für ihre Studie Jungen im Alter zwischen elf und 14 heran.

     

    Direkte Belohnungen gern gesehen

    Im Rahmen der Studie gaben 72 Jugendliche jeden Morgen zwei Speichelproben ab, um die Höhe des Testosteronspiegels zu bestimmen. Ferner nahmen sie an Entscheidungstests teil. Während dieser sollten sie mehrere Entscheidungen über einen spekulativen Geldbetrag treffen, der demnächst oder in ferner Zukunft sich im Angebot befindet. Die meisten Studienteilnehmer entschieden sich für direkte Belohnungen. Rund zwei Drittel der Probanden betrachteten einen kleineren Geldbetrag, an den sie schneller gelangen konnten, als erstrebenswert.

     

    Das Bestreben auf direkte Belohnungen bringen die Forscher mit dem ansteigenden Testosteronspiegel auf belohnungsbezogene Hirnregionen in Verbindung. Je älter die Jugendlichen werden, umso weniger wichtig ist eine nahe Belohnung.

     

    Positives Verhalten schneller belohnen

    Anhand der Studie lässt sich ein Zusammenhang mit ansteigendem Testosteronspiegel und wachsender Ungeduld im Jugendalter nachweisen. Deshalb hilft die Studie zu einem besseren Verständnis des sprunghaften Entscheidungsverhaltens bei Heranwachsenden. Wouter van den Bos – Max-Planck-Institut für Bildungsforschung – erläutert hierzu, dass Impulsivität einfach zum Erwachsenwerden dazu gehört. Dadurch eignen sie sich ständig neue Fähigkeiten an, die ein eigenständiges Individuum benötigt.

     

    Abschließend kann gesagt werden, dass es rein aus erzieherischer Sicht ratsam ist, ein gutes Verhalten Ihres Heranwachsenden möglichst zeitnah zu belohnen. Ein Verweisen auf eine Belohnung in naher Zukunft kann den umgekehrten Effekt der Ungeduld im Jugendalter wieder hervorrufen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Männerkosmetik: 10 Tipps für ein gepflegtes Auftreten

    Männerkosmetik: 10 Tipps für ein gepflegtes Auftreten

    Was für Frauen schon Jahrhunderte zum Alltag gehört, ist für Männer ein gutes Stück Neuland. Kosmetikprodukte für die Pflege von Haut, Haar und Nägeln werden auch für Männer immer beliebter. Den Überblick über das breite Sortiment zu behalten, ist nicht leicht. Zudem stellt sich die Frage, was Mann wirklich braucht, und was überflüssig ist.

    Männer brauchen andere Produkte als Frauen, denn Männerhaut und Männerhaar unterscheiden sich von Frauenhaut und Frauenhaar in mancherlei Hinsicht. Was allerdings für beide Geschlechter gleich wichtig ist, ist, dass die Produkte schadstofffrei sind. Der Bund für Umwelt und Naturschutz e. V. (BUND) hat die ToxFox App entwickelt, die hormonell wirksame Giftstoffe in Kosmetikprodukten per Scan anzeigt. So können auch unerfahrene Kosmetik-Neulinge auf einen Blick sehen, ob ein Pflegeprodukt unbedenklich ist oder nicht.

    Mit den folgenden 10 Tipps schafft es jeder Mann, gepflegt aufzutreten und seine Männlichkeit wirkungsvoll zu unterstreichen. Denn wer gepflegt ist, fühlt sich wohl, strahlt Selbstbewusstsein aus und steigert seine Attraktivität.

    Tipp 1: Gepflegter Bart oder glattrasiert

    Ein ungepflegter, zotteliger Bart nimmt einen ausgesprochen schlechten Einfluss auf die Gesamterscheinung. Wenn es ein Bart sein muss, dann bitte ein gepflegter. Das bedeutet, dass er sauber gestutzt ist und frei von Hautresten, Krümeln und anderen Essensresten. Frauen lieben Männer mit glattrasierten Wangen oder mit gepflegtem Bartwuchs – am besten duftend und schön glänzend.

    Barbershops gibt es inzwischen in fast jeder Stadt – ein Zeugnis des wachsenden Pflegebedürfnisses von Männern.
    Barbershops gibt es inzwischen in fast jeder Stadt – ein Zeugnis des wachsenden Pflegebedürfnisses von Männern.

     

    Tipp 2: Haarpflege mit Qualitätsprodukten

    Die Kopfhaut bestimmt, wie gepflegt das Haar aussieht. Deshalb ist es nicht damit getan, irgendein beliebiges Shampoo aufzutragen. Es ist wichtig, die Qualität der Haarpflege auf die Ansprüche der Haare und der Kopfhaut abzustimmen. Schuppige Haare brauchen Anti-Schuppen-Shampoo, sprödes Haar braucht nährende Pflege und schnell fettendes Haar erfordert ein entsprechendes Produkt, das der übermäßigen Talkproduktion entgegenwirkt. Trockene Kopfhaut juckt und schuppt – das fühlt sich nicht nur unangenehm an, es sieht auch ungepflegt aus. Deshalb muss die Pflege stimmen.

    Tipp 3: Haarstylingprodukte sparsam verwenden

    Kennen Männer sich mit Haarstylingprodukte nicht gut aus, greifen sie oft zu tief in den Tiegel. Doch ein „Zuviel“ bei Haarstylingprodukten bedeutet fast immer, dass das Ergebnis alles andere als attraktiv aussieht. Zu viel Gel lässt die Haare in unschönen Stacheln vom Kopf abstehen, zu viel Promenade klatscht die Haare am Kopf an, zu viel Surfer-Style sorgt für eine klebrige Masse, die eher an Zuckerwatte, als an Surfer-Boys denken lässt. Deshalb ist es ratsam, nur wenig vom Produkt nach Herstellerangaben ins Haar einzuarbeiten und bei Bedarf einen zweiten Durchgang nachzulegen. Das bewahrt vor Hairstyling-Katastrophen.

    Tipp 4: Haarausfall behandeln

    Leiden Männer unter Haarausfall, können verschiedene Ursachen dafür verantwortlich sein. Wichtig ist, die Gründe für den Haarausfall zu finden. Dann lassen sich entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Für Männer, deren Haupthaar schütter ist und die gerne ein Stück ihrer einstigen Haardichte zurückhätten, kommt das Density-Improvement-Programm von haarklinikken.de in Frage. Das Programm besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird Eigenhaar transplantiert, im zweiten Teil die Kopfhaut entsprechend behandelt. Das langfristige Ziel ist, das Haarwachstum zu verbessern und die Haarqualität zu optimieren.

    Tipp 5: Hauttypgerechte Pflegeprodukte anschaffen

    Männerhaut hat mehr Talgdrüsen, als Frauenhaut und entsprechen speziell sind die Pflegeprodukte für Männer. Doch bevor die Anschaffung passender Pflegeprodukte ansteht, ist es ratsam, den Hauttyp zu bestimmen oder ihm bestimmen zu lassen. Eine Möglichkeit ist, einen Termin bei einer Kosmetikerin in der Nähe zu vereinbaren oder einen Hautarzt aufzusuchen. Diese können in kurzer Zeit den Hauttyp bestimmen. Wer das nicht möchte, nutzt den Hauttest bei apotheken-umschau.de.

    Hautpflegeprodukte für das Gesicht gibt es für trockene und sensible Haut, für Mischhaut und für fettige Haut. Es empfiehlt sich, eine passende Produktlinie zu wählen, die dem Hauttyp entspricht und zum eigenen Budget passt. Eine hilfreiche Informationsquelle zu Hautpflegeprodukten ist oekotest.de. Dort erfahren Interessierte Wissenswertes rund um die Männerkosmetik und lesen, wie verschieden Produkte bewertet wurden.

    Tipp 6: Gesichtspflegeroutine angewöhnen

    Nur ab und zu einen Klecks der beliebten Creme in dem blauweißen Tiegel aufzutragen, ist keine Gesichtspflege. Um einen strahlenden Teint und eine gesunde Gesichtshaut zu erreichen, braucht es mehr. Eine Gesichtspflege besteht nicht alleine aus einer Tagescreme, vielmehr sollten sich Männer eine Morgen- und eine Abendroutine angewöhnen. Das bedeutet, die Haut morgens und abends gründlich zu reinigen und danach mit den passenden Hautpflegeprodukten zu behandeln. Es bieten sich zur Reinigung Gesichtsschaum oder spezielle Gesichtsseifen an, die besonders mild und hautfreundlich sind. Eine Morgen- oder Abendroutine könnte so aussehen:

    • Gesicht mit klarem, handwarmem Wasser benetzen.
    • Seife, Reinigungsschaum oder Reinigungsmilch auf das feuchte Gesicht aufbringen und nach Vorgaben einarbeiten und einwirken lassen.
    • Produkt mit viel klarem Wasser abspülen.
    • Haut mit einem passenden Gesichtswasser bearbeiten und auf das Hautpflegeprodukt vorbereiten.
    • Passende Creme als Abschlusspflege auftragen.

    Zweimal in der Woche dürfen Männer ein Gesichtspeeling verwenden. Das entfernt lästige Hautschüppchen, beseitigt Unreinheiten und lässt die Haut frisch erscheinen. Auch eine Luxuspflege, bestehend aus einer Maske, sorgt dafür, dass die Haut bis in die Tiefe hinein versorgt und mit

    man-2023071_1920
    Körperpflege schenkt ein Rundum-Wohlgefühll.

    Nährstoffen angereichert wird.

     

    Tipp 7: Hände und Füße pflegen

    Zu einem gepflegten Erscheinungsbild gehören auch gepflegte Hände und Füße. Alle drei Monate ein Termin bei einer Pediküre zu machen sorgt für gepflegte Füße rund ums Jahr. Männer, die lieber selber Hand anlegen, sollten sich ein qualitativ hochwertiges Pediküre- und Maniküre-Set zulegen. Ein Tipp zur Pflege: 1 Teelöffel Zucker und 1 Esslöffe Olivenöl vermischen und die Hände damit kräftig einreiben (wie beim Händewaschen). Dasselbe mit den Füßen machen. Der Zucker wirkt wie ein Peeling und transportiert die Nährstoffe des Olivenöls tief in die Hautschichten. Zurück bleiben weiche, gepflegte Hände und Füße.

     

    Tipp 8: Duftnote finden

    Ob per After Shave, Au de Toilette oder Deo – der Duft sollte gefallen und nicht zu aufdringlich sein. Lieber auf milde Duftnoten setzen, die dezent im Hintergrund bleiben, statt in die Vollen zu gehen – das wirkt schnell abstoßend, weil es zu massiv ist. Schließlich soll der Duft niemanden belästigen. Ideal ist der Duft, wenn er nur in unmittelbarer Nähe wahrnehmbar ist. Das zeugt von Stil.

     

    Quelle:

    pixabay.com © nuno_lopes (CCO Public Domain), pixabay.com © PinSharp (CCO Public Domain)

  • Diese Körpersignale sollte niemand ignorieren

    Diese Körpersignale sollte niemand ignorieren

    Der menschliche Körper ist ein echtes Wunderwerk. Er hält viele Belastungen aus und kommt mit den unterschiedlichsten Bedingungen zurecht. Stimmt aber mal etwas nicht, dann sendet uns dieser Alarmsignale. Viele davon werden aber einfach ignoriert, sodass eventuelle Krankheiten unentdeckt bleiben. Klar, nicht alle davon sind ernst, doch besser man nimmt diese Signale einmal zu oft als zu wenig unter die Lupe. Besonders wachsam sollte man bei den folgenden Beobachtungen sein.

    Auffällig dunkle Augenringe

    Den wahren Grund dafür zu finden ist nicht so einfach, denn es kann viele Ursachen haben. Zigaretten, Alkohol oder auch wenig Schlaf wären solche Beispiele. Es kann aber auch eine Vererbung sein, sodass der eigene Lebensstil gar keinen Einfluss hat. Wer sich unsicher ist, der sollte seinen Arzt des Vertrauens besuchen, um Stoffwechselerkrankungen und Probleme mit Leber und Niere auszuschließen.

    Heißhunger

    Die bekannten Heißhungerattacken kommen immer dann, wenn der Blutzuckerspiegel sinkt. Der Griff zur Schokolade ist aber leider nicht ideal, da weder der Körper noch die Waage Freude damit haben. Besser sind ein Löffel Honig, Nüsse oder eine Frucht. Wer allerdings beispielsweise überdurchschnittlich oft das Verlangen nach etwas Salzigem hat, der könnte unter Umständen im Körper eine Entzündung haben. Große Lust nach Saurem hingegen sind Hinweise auf Ungereimtheiten mit der Blase beziehungsweise Leber.

    Brüchige Fingernägel

    Stumpfe Haare und spröde Nägel sind meist ein Indiz für zu wenig Kalzium und Vitamin B. Beide Mineralstoffe sind unter anderem in Milch, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und in Getreide zu finden. Sind beide Vorräte wieder gefüllt, dann legt sich in der Regel auch das mit den Haaren und Nägeln.

    Blutendes Zahnfleisch

    In den meisten Fällen ist zu wenig Vitamin C vorhanden, wenn es zum Zahnfleischbluten kommt. Als Gegenmaßnahme helfen zum Beispiel Orangen, Zitronen, Grapefruits oder Kiwis. Auch ist das Überdenken der Zahnpflege kein Fehler, denn die Zähne dürfen nicht zu fest geputzt werden und auch der Umgang mit Zahnseide sollte gelernt sein.

    Rötliche Verfärbung im Urin

    Rosa, Orange und Grün, bei diesen Farben im Urin muss man sich meist keine Sorgen machen. Es handelt sich in der Regel nur um einen Farbstoff, welcher über die Nahrung aufgenommen wurde. Anders sieht es bei einer rötlichen Verfärbung aus, hier ist ein Urintest Pflicht. Harnsteine, Tumore oder auch eine Blasenentzündung, all diese Krankheiten könnten die Ursache sein.
    [content-egg-block template=offers_list]

  • Wenn die Ohren jucken

    Wenn die Ohren jucken

    Viele Dinge geschehen ohne Ankündigung und unvermittelt, so auch beim Thema Gesundheit. Plötzlich tut etwas weh oder man bekommt von einer Sekunde auf die andere ein ungutes Gefühl. Häufig passiert es aber auch, dass es am Ohr zu jucken beginnt. Im ersten Moment ist die Ursache völlig unklar, auf den zweiten Blick stehen jedoch durchaus mehrere Ursachen im Raum. Es kann von einem harmlosen Juckreiz bis hin zu einer Gehörgangsentzündung reichen. Gefährlich wird es auch dann, wenn man selbst versucht Abhilfe zu schaffen. Nicht selten wird es dann schlimmer und ist mit mehr Schmerzen verbunden. Ein Besuch beim Arzt ist somit immer die bessere Wahl.

    Hauptursache ist eine gereizte Haut

    Schuld am lästigen Ohrenjucken ist meistens eine gereizte Haut. Diese kann zum Beispiel aufgrund einer allergischen Reaktion hervorgerufen werden. Ein bestimmtes Haarspray, ein Shampoo oder auch Ohrringe lassen sich in den Kreis der Schuldigen einbeziehen. Unter Umständen ist auch eine Krankheit wie Neurodermitis der Übeltäter. In diesem Fall entsteht ein Spannungsgefühl, das intensiv zum Kratzen animiert. Wesentlich harmloser ist eine kleine Menge Ohrenschmalz, die im Gehörgang nervige Pikser verursacht. Wer sich nicht sicher ist, der sollte unbedingt den Arzt seines Vertrauens aufsuchen.

    Wattestäbchen und Bleistift sind tabu

    Um dem Juckreiz entgegen zu wirken, greifen viele zum Wattestäbchen, zum kleinen Finger oder sogar zum Bleistift. Zwar lässt sich so das Jucken lindern, doch die Gefahr von weiteren Verletzungen ist aufgrund der spitzen Gegenstände extrem hoch. Die Haut ist in diesem Bereich äußerst empfindlich, sodass es im Fall der Fälle sogar zu infizierten Wunden kommen kann. Das tut dann nicht nur mehr weh, sondern erfordert auch eine umfangreichere Behandlung. Sollte es also dauerhaft zum Ohrenjucken kommen, dann ist der Weg zum Arzt unausweichlich. Man selbst kann allerdings auch etwas zur Aufklärung beitragen: Kommt es zum Beispiel immer nach dem Duschen oder beim Tragen eines Schmucks zu diesem Szenario, dann ist es sehr wahrscheinlich eine allergische Reaktion auf etwas. Der Arzt wird dann mit einem Allergietest alle nötigen Details klären.