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  • Reine Männersache – Die Prostata

    Reine Männersache – Die Prostata

    Alles über die Prostata – Informationen und Tipps

    Die Prostata ist insofern reine Männersache, da die Vorsteherdrüse im Unterleib, tatsächlich ein Organ ist welches nur Männer haben. Die Arbeit der Prostata bleibt zum größten Teil meist unbemerkt. Erst wenn sie sich vergrößert oder entartet, dann wird man(n) auf sie aufmerksam.

    Im eigentlichen Sinne handelt es sich bei der Prostata um eine kleine Blase, die etwa so groß wie eine Kastanie ist. Allerdings kann dieses kleine Organ großen Ärger bereiten. Denn alleine in Deutschland erkranken jährlich etwa 60 000 Männer an Prostatakrebs. Bei etwa 12 000 Betroffenen führt eine Entartung der Prostata sogar zum Tod. Tückisch ist, dass die Diagnose die mittels PSA-Test und einer Tastuntersuchung gestellt wird nicht gerade einfach und zudem unter Fachleuten heftig umstritten ist. Diese Faktoren machen die Behandlung der Erkrankung selbstverständlich nicht einfacher. Was vielen Männern zu schaffen macht, sind die Folgen der Behandlung. Denn die können Impotenz oder Inkontinenz sein.

    Weitaus mehr Männer sind allerdings von einer gutartigen Vergrößerung der Vorsteherdrüse, als von Prostatakrebs, betroffen. Die Vergrößerung der Prostata trifft fast jeden Mann. Bei den ü-50jährigen ist beispielsweise schon jeder Zweite davon betroffen. Doch was passiert bei einer Vergrößerung der Prostata? Hier passiert eigentlich genau das Gegenteil von Inkontinenz. Durch die Vergrößerung der Vorsteherdrüse kann kaum noch Wasser gelassen werden. Dies ist bedingt dadurch, dass die vergrößerte Vorsteherdrüse auf die Harnröhre drückt und diese dadurch immer stärker zusammengedrückt wird. Der Urinstrahl wird nach und nach zu einem Tröpfeln bis er letztendlich, im extremen Fall, ganz versiegt. Ist dieser eingetreten, dann handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der sofort behandelt werden muss.

    Probleme mit der Prostata können gefährlich werden

    Lange Zeit schämten sich viele Männer mit ihrem Arzt oder einem Urologen über derartige Probleme zu sprechen. Auch heute noch haben viele Männer Probleme damit, über Probleme mit der Prostata offen zu sprechen. Doch zum Glück trauen sich immer mehr Männer, offen mit ihren Problemen umzugehen und suchen das Gespräch mit ihrem Arzt. Dies ist auch ratsam, denn ein Problem mit der Vorsteherdrüse, welches auf die leichte Schulter genommen wurde, kann durchaus gefährlich werden. So können beispielsweise folgende Komplikationen auftreten:

    • Urin der in der Blase verbleibt ist ein perfekter Nährboden für Bakterien, die sich dann dort ungehindert vermehren können.
    • Zudem begünstigt der verbleibende Urin die Entstehung von Blasensteinen.
    • Unbehandelt führt Prostatakrebs, in vielen Fällen, zum Tod.
    • Kommt es zu einer totalen Harnsperre, dann wird die Blase überdehnt. Die einhergehende Schwellung verursacht starke Schmerzen, Zudem wird die Nierenfunktion beeinträchtigt, was zu dauerhaften Schäden führen kann.

    Der Veränderung der Prostata sollte Beachtung geschenkt werden. Je nach Krankheitsverlauf, wird der Arzt dann individuell entscheiden, welche Behandlung sinnvoll ist.

  • Der menschliche Dünndarm

    Der menschliche Dünndarm

    Welche Rolle spielt der Dünndarm bei der Verdauung?

    Zu finden ist der Dünndarm beim Menschen als Verbindung zwischen dem Magen und dem Dickdarm. Er wird vom Mediziner auf Lateinisch als Intestinum tenue bezeichnet und besteht aus drei Teilen. Unmittelbar an den Magen schließt sich das Duodenum oder – anders ausgedrückt – der Zwölffingerdarm an. Den mittleren Teil beim Dünndarm stellt der Leerdarm, der vom Internisten auch als Jejunum bezeichnet wird. Den Abschluss des Dünndarms und damit den Übergang zum Dickdarm stellt das Ileium, auf Deutsch auch Krummdarm genannt. Für alle drei Teile zusammen wird auch die Bezeichnung Dünndarm mit Gekröse verwendet.

    Der Dünndarm hat mehrere Aufgaben zu erfüllen. Er ist für die Steuerung des Wasserhaushalts des Menschen zuständig. Pro Tag nimmt er rund neun Liter Flüssigkeit auf. Diese Menge ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Mensch nur etwa ein Sechstel davon über die Nahrung und das Trinken zusammen genommen zuführt. Die Speicheldrüsen tragen etwa einen Liter zu diesem Flüssigkeitsvolumen bei. Hinzu kommen 0,6 Liter Gallenflüssigkeit und etwa 1,5 Liter an Magensäften. Da bleibt eine Differenz von rund drei Litern, die vom Dünndarm selbst als Sekrete aus den Verdauungsdrüsen mit beisteuert.

    Der Dünndarm ist der Teil des Verdauungstraktes, in dem auch die Magensäure wieder neuralisiert wird. Immerhin kann der Speisebrei bei seiner Ankunft im Zwölffingerdarm einen pH-Wert von bis zu 8,3 haben. Außerdem ist der Dünndarm für die Spaltung der einzelnen Nährstoffe verantwortlich. Deshalb werden dem Nahrungsbrei dort auch die Sekrete hinzu gefügt, die von der Bauchspeicheldrüse bereit gestellt werden. Auch die Gallenflüssigkeit wird dem Nahrungsbrei hier zugefügt.

    Der Dünndarm insgesamt ist für die Hauptarbeit bei der Übergabe der durch das Essen aufgenommenen Nährstoffe an den Stoffwechsel verantwortlich. Auch ein Großteil der Vitamine wird hier aus der Nahrung gezogen. Das geschieht vorwiegend im Krummdarm, also dem letzten Abschnitt des Dünndarms, der damit auch zu den Bestandteilen des menschlichen Immunsystems gerechnet werden muss.

    Weiteres:

    Das menschliche Verdauungssystem ist sehr komplexer Natur. Eine Schlüsselposition nimmt dabei der Dünndarm ein. Er besteht aus drei Abschnitten und ist dafür zuständig, dass einerseits die Magensäure im weiteren Verdauungstrakt keinen Schaden anrichten kann und andererseits dem Nahrungsbrei wichtige Nährstoffe entzogen und an den Stoffwechsel übergeben werden können. Auch beim Flüssigkeitskreislauf spielt der Dünndarm eine enorm wichtige Rolle. Bei einem gesunden Menschen sollte der Dünndarm in der Lage sein, pro Tag um die neun Liter Flüssigkeit resorbieren zu können. Der Dünndarm arbeitet dabei sehr eng sowohl mit der Bauchspeicheldrüse als auch mit der Galle und der Leber zusammen. Außerdem ist der letzte Abschnitt des Dünndarms mit dafür verantwortlich, wie gut das Immunsystem funktioniert. Erkrankungen am Dünndarm sollten deshalb sehr ernst genommen werden.

    Von welcher Dünndarm Länge sollte man ausgehen?

    Der Dünndarm ist beim Menschen normalerweise zwischen drei und sechs Metern lang. Diese Bandbreite ist nicht nur von den Körpermaßen des Menschen abhängig. Eine wesentlich größere Rolle bei den Schwankungen der Dünndarm Länge spielt die Tatsache, dass der Dünndarm verschiedene Spannungszustände annehmen kann.

    Die Dünndarm Länge gliedert sich in die drei Teile Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm auf. Der Zwölffingerdarm, auch als Duodenum bezeichnet, ist zwölf Finger lang, was einer Länge von etwa 24 Zentimetern entspricht. Das Duodenum ist der oberste Teil des Dünndarms, schließt sich also direkt an den Magen an.

    Den größten Anteil der Dünndarm Länge nimmt der mittlere Teil ein. Dabei handelt es sich um den Leerdarm, der in der Medizin als Jejunum bezeichnet wird. Er macht fast zwei Drittel der gesamten Dünndarm Länge aus. Im entspannten Zustand ist er demnach fast 3,5 Meter lang. Der letzte Abschnitt der Dünndarm Länge ist der Krummdarm, der rund vierzig Prozent der Gesamtlänge ausmacht.

    Wesentlich interessanter als die Dünndarm Länge ist der Blick auf die Oberfläche, die dieser Teil des menschlichen Verdauungstrakts zur Verfügung stellt. Sie wird durch Falten, Zotten und Mirovilli bestimmt. Die Zotten muss man sich vorstellen wie unzählige Fransen, die von der Darmwand ausgehend in den Darm hinein ragen.

    Als Mikrovilli dagegen werden bürstenförmige Gebilde auf den Zotten. Sie weisen eine Stärke von etwa einem Nanometer und eine Länge von bis zu zwei Nanometern auf. Die Mikrovilli können die Aufnahmefläche des Dünndarms um das Vierzigfache vergrößern. Damit tragen sie die Hauptverantwortung dafür, dass die gesamte Resorptionsfläche des Dünndarms eines gesunden Menschen etwa 180 Quadratmeter beträgt. Zum Vergleich: Das ist mehr als die doppelte Grundfläche einer durchschnittlichen Drei-Raum-Wohnung.

    Welche Folgen und Ursachen hat eine Dünndarm Entzündung?

    Eine Dünndarm Entzündung kann die verschiedensten Ursachen haben, die bereits bei einer Fehlernährung beginnen. Dadurch kann es zu einer so genannten Fehlbesiedelung kommen. Davon spricht man dann, wenn pro Milliliter Darmflüssigkeit mehr als 100.000 Keime gezählt werden. Hier wird durch die Gabe von Antiotika das üblicherweise im Darm vorhandene Gleichgewicht zwischen Bakterien und Pilzen wiederhergestellt. Umgekehrt können auch die Pilze die Oberhand gewinnen, was beispielsweise eine Folge einer längerfristigen Behandlung mit einem aggressiven Breitbandantibiotikum sein kann. Hier müsste dann mit einem Antimykotikum gegengesteuert werden.

    Darüber hinaus können auch Parasiten oder Lebensmittelunverträglichkeiten zu einer Dünndarm Entzündung führen. Besonders häufig werden hier eine Intoleranz von Lactose, eine Allergie gegen Bestandteile von Weizen oder eine Zöliakie festgestellt. Unter Letzterer versteht der Mediziner eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten, das im Volksmund auch Klebereiweiß genannt wird.

    Aber auch physischer Dauerstress kann zu den akuten und chronischen Formen einer Dünndarm Entzündung führen. Bei Morbus Crohn und beim Ulcus duodeni wird beispielsweise von einer Mitbeteiligung der Psyche ausgegangen.

    Die typischen Symptome einer Dünndarm Entzündung sind Schmerzen im Oberbauch. In den meisten Fällen zeigen sie sich als so genannter Nüchternschmerz, der in den frühen Morgenstunden auftritt. Ist der Zwölffingerdarm betroffen, können die Schmerzen bis in die linke Seite des Rückens hinein ausstrahlen. Durchfall und allgemeine Abgeschlagenheit sowie eine verstärkte Anfälligkeit für Krankheiten kommt hinzu. Das und der ebenfalls häufig auftretende Gewichtsverlust haben ihre Ursache darin, dass durch die Dünndarm Entzündung trotz ausgewogener Ernährung keine optimale Versorgung des Stoffwechsels mehr stattfinden kann. Bei besonders schlimmen Fällen muss deshalb im akuten Schub eventuell sogar künstlich ernährt werden.

    Wie kann Krebs im Dünndarm erkannt werden?

    Der Verdacht auf Dünndarm Krebs kommt immer dann auf, wenn Beschwerden wie Schmerzen und Durchfall längere Zeitanhalten oder ständig wiederkommen. Auch eine rapide Abnahme sowie ein überdurchschnittlicher Flüssigkeitsverlust des Körpers können erste Anzeichen von Krebs Dünndarm sein.

    Dann wird der Arzt zur Diagnose zuerst einmal die Symptome erfassen. Danach tastet er den Bauch ab, ob es zu Abwehrspannungen oder zu Druckstellen wegen Stauungen im Darm kommt. Durch Abhören kann er erkennen, wo sich besonders viele Gase bilden. Daneben kann er verschiedene serologische Untersuchungen anberaumen. Das Blut kann beispielsweise auf die typischen Veränderungen durch Entzündungen oder eine mangelhaft stattfindende Aufnahme von Flüssigkeit und Nährstoffen untersuchen. Im Stuhl können Keime, Blutbeimischungen und Parasiten erkannt werden.

    Um Krebs Dünndarm erkennen zu können, stehen mehrere bildgebende Verfahren zur Auswahl. Das Röntgen kann mit und ohne Kontrastmittel erfolgen. Eine spezielle Variante davon ist das Enteroklysma, bei dem Bariumsulfat eingebracht und dieses durch eine zweite Flüssigkeit durch den Dünndarm geschoben wird. So können Wucherungen gefunden werden. Nicht angewendet werden darf diese Untersuchungsmethode, wenn der Verdacht auf eine Perforation der Darmwand besteht.

    Wesentlich schonender sind die endoskopischen Untersuchungen. Der Zwölffingerdarm zum Beispiel kann im Rahmen einer Magenspiegelung mit besichtigt werden. Krebs Dünndarm kann in den beiden unteren Teilen auch durch die Kapselendoskopie durchgeführt werden. Die mit einer Minikamera ausgestatteten Kapseln werden geschluckt. So kann der gesamte Verdauungstrakt in Augenschein genommen werden. Diese Technik wird vor allem dann angewendet, wenn es um das Auffinden von Blutungsherden im Verdauungstrakt geht. Der Vorteil dabei liegt in der entfallenden Belastung durch Röntgenstrahlung und Kontrastmittel.

  • Chronischer Durchfall

    Chronischer Durchfall

    Chronischer Durchfall – Erkennen, Behandeln und die Symptome

     

    Das Magen-Darm-Leiden Chronische Diarrhö bezeichnet eine Durchfall-Erkrankung mit so genanntem ‚ungeformtem Stuhl‘ von mehr als drei bis vier Wochen Dauer. In aller Regel spricht man daher von chronischem Durchfall, wenn der Betroffene mindestens dreimal am Tag oder mehr unter wässrigem Stuhlgang leidet und der Stuhl im Schnitt bei über 200 Gramm/Tag liegt.

    Ursachen von Chronischem Durchfall

    Die Ursachen lassen sich in Untergruppen einteilen, auch müssen Erkrankungen mit ähnlicher oder nahezu identischer Symptomatik bedacht werden. In den meisten Fällen ist eine Darminfektion die Ursache der Diarrhö. Sie kann unterschiedliche Erreger haben. Während im Akutfall Salmonellen vorherrsch, werden beim chronischen Verlauf meist Parasiten oder Viren, aber auch Bakterien wie der Campylobacter jejuni nachgewiesen. Auch vorliegende Grunderkrankungen können als Begleiterscheinung einen chronischen Durchfall auslösen, etwa ein akuter Schub bei Morbus Crohn (chronische Darmkrankheit) oder Colitis ulcerosa (Dickdarmentzündung), aber auch bei Reiz-Darm oder Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit). Letzteres leitet über zum dritten Ursachenbereich der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Viertens kann eine chronische Diarrhö das Anzeichen für Medikamenten-Missbrauch oder -Vergiftung sein. Unsachgemäßer Gebrauch von Abführmitteln oder Entwässerungstabletten (Diuretika) sind hier zu nennen. Aber auch verordnete Antibiotika, Eisenpräparate und Magenmedikamente können kontraproduktiv wirken. Weitere Ursachen sind Intoxikationen mit Umweltgiften wie etwa Kupfer und Quecksilber, aber auch andauernder Stress.

    Symptome Chronischer Durchfall

    Neben dem klassischen Symptom des mehrfach täglichen, wässrigen und ungeformten Stuhls können in unterschiedlicher Ausprägung Übelkeit und Erbrechen mit Magen-Darm-Krämpfen hinzukommen. Auch Fieber ist möglich. Bei fortschreitender Erkrankung leidet der Körper unter Dehydratation und Gewichtsverlust. Je nach vorliegender Differentialdiagnose sind weitere Beschwerden möglich, die der auslösenden Grunderkrankung zuzuordnen sind. Zu nennen wären hier etwa Leberwerterhöhungen, Gelenkbeschwerden oder Lymphknotenvergrößerungen. Ist der chronische Durchfall von bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ausgelöst, kann auch Arthritis hinzukommen.

    Ist der Flüssigkeitsverlust durch die Diarrhöe sehr hoch und kann der Patient diese nicht mehr durch ausreichendes Trinken ausgleichen, kommt es im Verlauf des chronifizierten Durchfalls zur schon erwähnten Dehydration. Der Flüssigkeitsmangel macht sich je nach Austrocknungsgrad an einer sehr trockenen Zunge bemerkbar. Ein kleiner Test gibt weiteren Aufschluss: Bleibt nach leichtem Zwicken die Haut in Falten stehen, ist Alarm angesagt. Dies gilt auch, wenn die Urinmenge abnimmt und der Harn zudem von auffällig dunkler Farbe ist. In diesem fortgeschrittenen Stadium der Diarrhö fühlen sich die Betroffenen durch den Flüssigkeits- wie Nährstoffverlust schläfrig bis benommen. Es drohen ernsthafte Komplikationen wie ein Kreislaufzusammenbruch und/oder Nierenschäden.

    Therapie bei Chronischem Durchfall

    Die individuelle Therapie richtet sich nach der jeweiligen Erkrankungsursache des chronischen Durchfalls, weswegen die Auswertung des Blutbildes und eine Darmspieglung – vor allem bei Blut im Stuhl – sinnvoll sind. Im Fall von offensichtlicher Nahrungsmittelallergie oder Medikamentenunverträglichkeit kann bereits eine entsprechende Diät oder das Absetzen des Medikaments Abhilfe verschaffen. Gegen die Darmkrämpfe können kurzzeitig krampf- und schmerzlösende Heilmittel verabreicht werden, auch Wärme lindert. Medikamente, die den Durchfall bremsen, sind nur bedingt sinnvoll, vor allem, wenn Bakterien die Ursache sein sollte. Anders gesagt: Kohletabletten tragen eben nicht zu einer ursächlichen Behandlung der Diarrhö bei. Antibiotika sind wiederum nur bei bestimmten Erregern sinnvoll.

    Stets sollten die Betroffenen viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Wichtig sind die Zufuhr von Elektrolyte und Mineralstoffen. Danach sollte ein langsamer Kostaufbau erfolgen. Probiotika können helfen, die Darmflora wieder herzustellen.

    Bild: © Depositphotos.com / DenisNata

  • Die 10 häufigsten Schwangerschaftsanzeichen

    Die 10 häufigsten Schwangerschaftsanzeichen

    Wie merke ich ob ich Schwanger bin? Die Schwangerschaftsanzeichen

    Wer seinen Körper gut kennt, der nimmt auch Veränderungen daran recht gut und schnell war. Frauen die Ihren Körper gut kennen, werden schnell nach der Empfängnis vermuten schwanger zu sein. Die meisten Frauen allerdings, bemerken frühe Schwangerschaftsanzeichen erst, wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat. Dies passiert aber erst wenige Tage nach der eigentlichen Empfängnis. Andere Frauen fragen sich spätestens bei dem Ausbleiben der Regel ob sie eventuell schwanger sind.

    Anzeichen einer Schwangerschaft

    Wir wollen ihnen in diesem Artikel eine Liste mit 10 der häufigsten Schwangerschaftsanzeichen vorstellen. Es kann sein, dass Sie als werdende Mutter keine dieser Symptome durchmachen müssen, vielleicht auch alle oder aber eben nur von manchen dieser Schwangerschaftsanzeichen geplagt werden.

    • Der Brustwarzenhof verfärbt sich dunkel – Schwangerschaftsanzeichen

    Wird die Haut rund um die Brustwarzen dunkler, dann könnte es sich um ein erstes Schwangerschaftsanzeichen handeln. Allerdings kann diese Verfärbung auch ein Anzeichen für eine hormonelle Störung, unabhängig von seiner Schwangerschaft, sein.

    • Häufiger Harndrang – Schwangerschaftsanzeichen 

    Hat sich der Embryo eingenistet, dann produziert Ihr Körper das Hormon Humanes Chorion Gonadotropin kurz auch als HCG bekannt. Dies ist verantwortlich dafür, dass Sie einen gesteigerten Harndrang verspüren.

    • Unterleibskrämpfe und Einnistungsblutung – Schwangerschaftsanzeichen

    In der frühen Schwangerschaft tritt bei manchen Frauen die sogenannte Implatations- oder auch Einnistungsblutung auf. Zu einer Einnistungsblutung kommt es circa 8 Tage nach dem Eisprung. Dabei handelt es sich um eine leichte Schmierblutung die in manchen Fällen auch mit leichten Unterleibskrämpfen einhergeht. Leichte Blutungen sind zu Beginn der Schwangerschaft, in den meisten Fällen vollkommen normal, sie sind allerdings nie so stark wie die eigentliche Regelblutung.

    • Heißhunger – Schwangerschaftsanzeichen

    Das Heißhunger für eine Schwangerschaft spricht ist sicherlich ein Klischee, manchmal kann Heißhunger aber dennoch ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Insbesondere dann wenn er in Kombination mit einem der anderen genannten Punkte auftritt.

    • Empfindliche und geschwollene Brüste – Schwangerschaftsanzeichen

    Ein Schwangerschaftsanzeichen sind empfindliche Brüste. Insbesondere zu Beginn der Schwangerschaft, sind die Brüste sehr empfindlich gegenüber Berührungen. Ähnlich also wie in den Tagen bevor die Periode einsetzt, nur um ein Vielfaches stärker. Dieses Schwangerschaftsanzeichen hält aber auch nur so lange an, bis sich Ihr Körper an die Hormonumstellung gewöhnt hat.

    • Hohe Basaltemperatur – Schwangerschaftsanzeichen

    Ein Anzeichen für eine Schwangerschaft könnte sein, wenn die Basaltemperatur 18 Tage durchgehend über dem Normwert liegt. Bei der Basaltemperatur handelt es sich um die Temperatur, die morgens gleich nach dem Aufwachen gemessen wird.

    • Müdigkeit – Schwangerschaftsanzeichen 

    Nicht wenige Frauen haben damit in der Schwangerschaft zu kämpfen. Sie fühlen sich müde oder besser gesagt, erschöpft. Schuld daran ist wieder ein Hormon, nämlich Progesteron das in großen Mengen ausgeschüttet wird. Bei der Müdigkeit handelt es sich um ein frühes Schwangerschaftsanzeichen, welches aber auf keinen Fall ein sicheres Symptom für eine Schwangerschaft darstellt.

    • Übelkeit – Schwangerschaftsanzeichen

    Für die Mehrheit der Frauen sicherlich das schlimmste Schwangerschaftsanzeichen überhaupt, die berühmt berüchtigte Übelkeit. Meist ist die Rede von morgendlicher Übelkeit, was allerdings nur bedingt stimmt. Denn Übelkeit in der Schwangerschaft kann nicht nur morgens, sondern eben auch zu jeder anderen Tageszeit auch auftreten. Allerdings wird nicht jede Frau von der Schwangerschaftsübelkeit behelligt, es gibt auch Frauen denen dies erspart bleibt.

    • Das Ausbleiben der Regel – Schwangerschaftsanzeichen

    Das Ausbleiben der Periode ist wohl das sicherste Anzeichen für eine Schwangerschaft, zumindest dann wenn Sie normalerweise regelmäßig menstruieren. Ist dies der Fall, dann ist jetzt die Zeit für einen Schwangerschaftstest.

    • Positiver Schwangerschaftstest

    Als letzter Punkt in der Liste der Schwangerschaftsanzeichen ist der positive Schwangerschaftstest. Ist dies der Fall, dann sollten Sie in diesem Fall einen Termin bei Ihrem Frauenarzt ausmachen, um sich das Ergebnis bestätigen zu lassen.

  • Fruchtzucker-Unverträglichkeit: Was ist das eigentlich?

    Fruchtzucker-Unverträglichkeit: Was ist das eigentlich?

    Fruchtzucker-Unverträglichkeit oder auch Fruktose-Intoleranz ist weitaus weniger bekannt als Milchzucker-Unverträglichkeit. Dennoch gibt es erstaunlich viele Menschen die Fruchtzucker(Fruktose) nur in kleinsten Mengen vertragen. Das die Fruchtzucker-Unverträglichkeit nicht so von medialem Interesse profitiert wie die Milchzucker-Unverträglichkeit, mag wohl daran liegen, dass die Angaben zur Fruchtzucker-Unverträglichkeit weniger verlässlich sind.

    Was passiert im Körper bei einer Fruktose-Intoleranz?

    Der menschliche Darm beinhaltet kleine Transporteiweiße. Über diese sogenannten Transporteiweiße gelangen die Nährstoffe schließlich vom Innern des Darms in die Blutbahn. Auf diesem Wege gelangt auch die Glukose, den meisten besser bekannt als Traubenzucker oder Fruchtzucker, in das Innere des Körpers. Es können selbstverständlich nicht unbegrenzte Mengen transportiert werden und daraus ergibt sich dann jeden Tatsache das jeder Mensch eben nur eine ganz bestimmte Menge an Fruchtzucker verträgt.

    In manchen Fällen kann es aber vorkommen, dass die Transporteiweiße nicht richtig funktionieren und daher weniger Fruktose verarbeiten als es bei einem gesunden Menschen der Fall wäre. In diesem Fall ist dann die Rede von einer Fruktose-Malabsorbation. Fruktose-Malabsorbation bedeutet nichts anderes als eine eingeschränkte Fruchtzuckeraufnahme. Der Begriff der Fruchtzucker-Unverträglichkeit kommt aus dem Umgangssprachgebrauch und bedeutet, dass die betroffene Person den aufgenommenen Fruchtzucker nicht gut verträgt beziehungsweise mit Beschwerden auf den Verzehr reagiert.

    Es ist aktuell allerdings noch nicht bekannt welche Ursachen für die Entstehung einer Fruktose-Intoleranz verantwortlich sind. So wird zum Beispiel vermutet, dass im Laufe des Lebens die Funktion des entsprechenden Transporters nachlässt. Ein weiterer Faktor der für die Zunahme von Fruktose-Unverträglichkeiten verantwortlich sein könnte ist, dass die Menschen bedingt durch Süssungsmittel, dem Verzehr von Softdrinks und Light-Produkten, deutlich mehr Fruchtzucker zu sich nehmen, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war.

    Symptome einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit

    • Blähungen und Durchfall sind die häufigsten Anzeichen bei einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit. Weitere mögliche Symptome wären außerdem:
    • Aufstoßen
    • Völlegefühl
    • Übelkeit
    • Bauchschmerzen

    Diagnose: Fruktose-Intoleranz

    Bis die Diagnose der Fruchtzucker-Unverträglichkeit letztendlich feststeht, haben die Betroffenen nicht selten eine jahrelange Odyssee hinter sich. Viele Ärzte werden oft jahrelang immer wieder aufgesucht und es wird mit den teilweise sehr unangenehmen Beschwerden gekämpft und gelebt. Die Schwierigkeit bei der Diagnose der Fruchtzucker-Unverträglichkeit liegt in den unspezifischen Symptomen, die nicht zwangsläufig nur auf eine Fruktose-Intoleranz schließen lassen. So könnten die Symptome einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit beispielsweise auch auf eine Milchzucker-Unverträglichkeit, auf eine entzündliche Darmkrankheit oder aber eben auf einen Reizdarm hindeuten. In manchen Fällen ist aber auch ganz einfach nur die Ernährung schuld. Wer im Übermaß Hülsenfrüchte, Produkte aus Kohl und Zwiebeln konsumiert der leidet eben auch nicht unerheblich an Blähungen.

    Liegt die Vermutung nahe, dass eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit vorliegt dann kann ein entsprechender Test Aufschluss geben. Hierbei handelt es sich um einen Atemtest. Hierfür wird dem Patient eine Fruchtzuckerlösung, auf nüchternem Magen, verabreicht. In bestimmten Abständen wird dann in ein entsprechendes Gerät gepustet. Während diesem Vorgang misst das Gerät den Wasserstoffgehalt in der Atemluft. Übersteigen diese Werte eine bestimmte Obergrenze und treten in Kombination dazu auch noch entsprechende Beschwerden auf, dann ist eine Fruktose-Intoleranz bestätigt.

    Therapie bei einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit

    Betroffene tun gut daran eine Ernährungsberatung aufzusuchen. So kommt man als Laie erst gar nicht in Versuchung Experimente durchzuführen oder eigenständig irgendwelche Verbotslisten zu erstellen. Viele Patienten die an Fruktose-Intoleranz leiden versuchen zudem den Fruchtzucker komplett von ihrem Ernährungsplan zu streichen. Dies ist der vollkommen falsche Weg, denn hier fehlen auf lange Sicht gesehen irgendwann wichtige Nährstoffe. Einzige Ausnahme ist, wenn eine hereditäre Fruktose-Intoleranz vorliegt.

    In Zusammenarbeit mit einem Ernährungsberater hingegen wird besprochen wie sich der Patient jetzt und auf lange Sicht gesehen ernähren soll. In der Regel beginnt die Therapie mit einer Phase die sich über 2-4 Wochen erstreckt. In dieser Phase soll der Patient weitestgehend auf die Aufnahme von Fruchtzucker verzichten und in einer Art Tagebuch vermerken was gegessen wurde und wie das Befinden nach dem Verzehr ist. Daran schließt sich die sogenannte Testphase an. Während dieser Phase nimmt der Betroffene allmählich wieder Lebensmittel zu sich die Fruchtzucker enthalten. Zu Beginn natürlich nur solche die lediglich einen geringen Anteil an Fruchtzucker aufweisen. Die Aufgabe ist es nun zu erkennen welche Lebensmittel gut vertagen und welche eben weniger gut vertragen werden. Auch hierbei hilft wieder ein Ernährungstagebuch.

    Danach überprüft der Ernährungsberater ob durch die angepasste Ernährung eine ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen gewährleistet ist oder ob es gegebenenfalls zu einer Mangelversorgung kommen kann. In den meisten Fällen können Personen, die mithilfe eines Ernährungsberater, herausgefunden haben welche Lebensmittel sie trotz Fuchtzucker-Unverträglichkeit gut vertragen weitestgehend beschwerdefrei leben.