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  • Das Zervixkarzinom – die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

    Die Zahlen machen Angst. Jedes Jahr sterben in Deutschland circa 1600 Frauen am Gebärmutterkrebs. Weltweit (in dieser Zeitspanne) circa eine halbe Million. Einer letztendlichen Erkrankung kann nicht zu 100% vorgebeugt, dennoch die Gefahr reduziert werden. Immerhin wird diese Art von Krebs oftmals nicht nur genetisch, sondern auch durch eine Infektion mit Viren ausgelöst.

    Wer sich impfen lässt, kann seinen Schutz damit erhöhen. Allein die entsprechenden Maßnahmen haben dafür gesorgt, dass das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, damit um 50% gesenkt werden konnte.

    HPV und die Gefahren

    Vergleichsweise junge Untersuchungen zeigen, dass nicht nur eine Veranlagung, sondern auch die Infektion mit HPV die mitunter tödliche Krankheit hervorrufen kann. Hierbei werden die Zellabläufe gestört und das Erbgut der jeweiligen Zelle beschädigt. Der Krebs wächst vor allem auch deshalb, weil sich die betroffenen Zellen vor allem im Bereich der Gebärmutter gut vermehren können.

    Daher ist die Entscheidung, sich impfen zu lassen, um damit das eigene Risiko zu minimieren, verständlich.

    Wie kann einer Entstehung von Gebärmutterhalskrebs noch vorgebeugt werden?

    Wer die Verbindung zwischen HPV und dem Zervixkarzinom sieht, erkennt schnell, dass es wichtig ist, sich gegen eine Infektion zu schützen. Neben der Impfung ist es daher unerlässlich zu wissen, dass auch eine hohe Anzahl von Sexualpartnern dazu beitragen kann, sich zu infizieren. Des Weiteren sollten Sie wissen, dass:

    • ein Hygienemangel im Bereich der Genitalien
    • Geschlechtskrankheiten, die die Schleimhäute der Frauen anfällig für Infektionen machen
    • ein belastetes bzw. geschwächtes Immunsystem
    • mehrere Entbindungen

    das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, erhöhen.

    Lassen Sie sich regelmäßig untersuchen! – Routinekontrollen als wichtige Vorsorge

    Egal, ob Sie zu einer Risikogruppe für Gebärmutterkrebs gehören oder nicht: Sie sollten sich in jedem Falle von Ihrem behandelnden Frauenarzt in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen. Eine Impfung schützt nicht zu 100%!

    Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Der Arzt entnimmt lediglich eine Zellprobe vom Muttermund und dem Gebärmutterhalskanal und untersucht diese unter einem Mikroskop. Hierbei wird -mit dem so genannten PAP-Test- schnell ersichtlich, ob sich Zellen in ungewöhnlicher Weise verändert haben. Für den Fall, dass Auffälligkeiten auftreten sollten, werden seitens des behandelnden Arztes weitere Untersuchungen, beispielsweise mit Hinblick auf das Stadium des Krebses oder Metastasen, angestellt.

    So wird ein Zervixkarzinom behandelt

    Die Art der Behandlung eines Gebärmutterkrebses hängt im Wesentlichen von dessen Stadium ab. Hier gilt, wie bei vielen anderen Krebsarten auch: je früher die Veränderung erkannt wird, umso besser.

    Warten, OP, Strahlentherapie oder Chemo? – Vertrauen Sie Ihrem Arzt!

    Zugegeben: zu wissen, dass sich die Zellen in der Gebärmutter auf ungewöhnliche Art und Weise verändert haben, ist beunruhigend. Dennoch sollten Sie Ihrem Arzt vertrauen, wenn dieser zum Abwarten rät. Viele Veränderungen bilden sich nach einiger Zeit von selbst wieder zurück und müssen nicht operiert oder weiter behandelt werden.

    Sollte bei Ihnen jedoch eine chronische Vorstufe festgestellt werden oder es sich um einen eher kleinen und oberflächlichen Tumor handeln, muss das betroffene Gewebe (und eventuell auch Lymphknoten und sogar die Eierstöcke) entnommen werden. Ausschlaggebend ist hier jedoch immer der individuelle Fall.

    Eine Strahlentherapie kommt immer dann zum Tragen, wenn eine Operation nicht mehr durchgeführt werden kann. Leider sind mit dieser Art der Behandlung mitunter starke Nebenwirkungen verbunden.

    Die Chemotherapie wird hingegen eingesetzt, um die Teilung der Zellen im Tumor (und damit das Wachstum) zu stoppen.

    Fazit

    Beim Gebärmutterhalskrebs handelt es sich um eine Krankheit, die schon in vergleichsweise jungen Jahren vorkommen kann. So steigt das Risiko für Frauen ab dem 35. Lebensjahr. Wichtig ist es jedoch auch zu wissen, dass nicht jede HPV Infektion bedeuten muss, später auch von einem Zervixkarzinom betroffen zu sein.

    Da diese Erkrankung jedoch oftmals, besonders zu Beginn, aufgrund mangelnder Symptome nicht auffällig wird, erfahren die Betroffenen oft durch einen Zufallsbefund während einer Routineuntersuchung von ihrer Lage.

  • Die Aphte – schmerzhafte Bläschen im Mund, was hilft?

    Die Aphte – schmerzhafte Bläschen im Mund, was hilft?

    Liegt eine Entzündung der Mundschleimhaut vor, wird von einer Aphte gesprochen. Diese macht sich meistens als trübes Gebilde am Zahnfleisch bemerkbar. Aber auch an der Zunge, Gaumen, den Mandeln oder innen an den Lippen tritt eine Aphte gehäuft auf. Relativ selten können weiteren Schleimhäute betroffen sein, beispielsweise im Genitalbereich.

     

    Symptome einer Aphte

    Aphten sind stark schmerzende Entzündungen im Mundraum. Dabei weist die betroffene Stelle eine Rötung auf. Wer unter einer Aphte leidet, verspürt an der entzündeten Stelle ein Brennen oder Jucken. Diese Symptome machen sich insbesondere beim Essen bemerkbar. Auch bei der Zufuhr säuerlicher Getränke schmerzt diese.

     

    Unterschieden werden drei Formen von Aphten. Am häufigsten vertreten sind die schmerzhaften Bläschen mit einer Größe von rund einem Zentimeter. Dabei findet lediglich eine oberflächliche Schädigung statt. Diese heilen binnen weniger Tage.

     

    Eine zweite Variante Aphten kann eine Größe bis zu drei Zentimetern erreichen. Bis zu deren Abheilung können Wochen bis Monate vergehen. Hierbei ist die Schleimhaut tiefer geschädigt. Nach Abheilung lässt sich eine Narbenbildung nachweisen. Diese Form tritt relativ selten auf.

     

    Noch seltener kommt die dritte Form in Erscheinung. Dabei handelt es sich um das Auftreten einer höheren Anzahl kleinerer Aphten.

     

    Bläschen im Mundraum können einen chronischen Verlauf nehmen. Hierbei spielt das Alter eine untergeordnete Rolle. Weniger betroffen sind jedoch ältere Personen wie auch Kinder. Häufig leiden Erwachsene unter diesen Entzündungen der Mundschleimhaut. Dabei sind Frauen öfter betroffen als Männer.

     

    Mögliche Ursachen der Bläschenbildung im Bereich der Mundhöhle

    Bislang konnten Forscher noch keine genauen Ursachen für die Aphte herausfinden. Vermutlich spielen verschiedene Auslöser eine Rolle. Hierzu zählen auch genetische Faktoren. Als gesichert gilt jedoch, dass die menschliche Psyche eine bedeutsame Rolle bei der Entwicklung der Bläschen einnimmt. Zur Erhöhung des Risikos tragen ein angeschlagenes Immunsystem sowie starker Stress bei.

     

    Wie lässt sich eine Aphte behandeln?

    Im Allgemeinen muss die Bläschenbildung im Mundraum nicht behandelt werden. Hierbei handelt es sich um keine ansteckende Erkrankung. Zur Schmerzlinderung kommen jedoch lokale

    • Gurgellösungen
    • Salben
    • Sprays

     

    zum Einsatz. Dadurch lassen sich die klassischen Symptome betäuben.

     

    Bedingt durch die angegriffene Schleimhaut ist es empfehlenswert, neben den schmerzlindernden Mitteln ferner auf keimabtötende Mundspülungen zurückzugreifen. Diese verhindert das Eindringen von Krankheitserregern.

     

    Einsatz von Hausmitteln im Kampf gegen Aphten

    Neben Medikamenten zeigen auch allgemeine Hausmittel eine schmerzlindernde Wirkung. Außerdem können Hausmittel zur schnelleren Abheilung einer Aphte beitragen.

     

    Bewährt hat sich insbesondere eine Kamillentinktur, die es in allen Drogerien und Apotheken gibt. Ebenso besteht die Möglichkeit der Selbstherstellung derselben. Ein mehrmaliges Ausspülen des Mundes mit der Kamillentinktur trägt zur Desinfizierung des Mundraumes bei. Ferner lässt sich eine Schmerzlinderung und Abklingen der Aphte binnen weniger Tage erzielen.

     

    Backpulver lässt sich mithilfe eines Wattestäbchens mehrmals am Tag auf die entzündete Stelle auftragen. Dabei hat das Backpulver eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung.

     

    Grüner Tee eignet sich hervorragend zur Behandlung der Bläschen in der Mundhöhle. Dieser ist nicht fermentiert. Deshalb enthalten die Blätter noch sämtliche wertvolle Inhaltsstoffe, beispielsweise auch Catechine. Diese weisen eine antioxidative Wirkung auf. Betroffene trinken mehrmals täglich eine Tasse Grünen Tee. Zur Verstärkung der Abheilung der Aphte können zusätzlich einige Blätter des Tees gekaut werden.

     

    Eine sehr gute Wirkung zeigt auch Teebaumöl zur Behandlung der bekannten Symptome. Allerdings gilt es hierbei Vorsicht walten zu lassen. Teebaumöl kann im Mundraum schlimmstenfalls Übelkeit oder Verätzungen hervorrufen. Deshalb die Aphte nur leicht mit Teebäumöl betupfen.

     

    Aber auch Zitronensaft zeigt eine hervorragende Wirkung als Hausmittel gegen Aphten. Frisch gepresster Zitronensaft wird einfach mit lauwarmem Wasser verdünnt. Hierzu kommt ein Teelöffel Honig. Zusammen mit dem aufgelösten Honig sollte der Zitronensaft mehrmals am Tag mithilfe eines Wattestäbchens auf die Aphte aufgetragen werden.

     

    Eine zusätzliche Gabe von Vitamin C in einer Dosis von 200 mg zeigt positive Wirkungen bei einer Aphte. Darüber hinaus kann zweimal täglich das Pulver einer zermahlenen Vitamintablette auf die Aphte aufgetragen werden.

     

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  • Schwangerschaft mit dem HI-Virus – ist das möglich?

    Schwangerschaft mit dem HI-Virus – ist das möglich?

    Schwangerschaft mit dem HI-Virus, ist das denkbar? Der HI-Virus betrifft in erster Linie homosexuelle Männer, doch auch das weibliche Geschlecht infiziert sich immer wieder damit. Die Mehrheit der Frauen, die eine Neuinfizierung haben, sind in einem Alter zwischen 20 und 39 Jahren, das bedeutet eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft. Aber wie groß ist das Risiko für eine Übertragung wirklich und welche Heilmöglichkeiten gibt es? Nun, ohne Therapie oder Medikamente beträgt das Risiko während der Schwangerschaft etwa sieben Prozent für eine Mutter-Kind-Übertragung. Während beziehungsweise kurz vor der Entbindung steigt die Zahl auf 18 Prozent an. Nur wesentlich geringer fällt der Prozentsatz beim Stillen aus, hier wird das HI-Virus in knapp 15 Prozent aller aufgezeichneten Fälle übertragen. Die Werte sind definitiv nicht zu unterschätzen, auch wenn die sieben Prozent vergleichsweise „klein“ sind.

    Frühzeitig erkennen – Schwangerschaft mit dem HI-Virus

    Die meisten Frauen wissen bis zu ihrer Schwangerschaft nichts von einer HIV-Infektion. Das kommt in der Regel erst bei einer Vorsorgeuntersuchung ans Tageslicht. Obwohl es im ersten Moment ein Schock ist, ist es kein Grund in Panik zu verfallen. Die Medizin ist heute bereits so weit, dass trotz HI-Virus ein gesundes Kind zur Welt gebracht werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob beide Elternteile oder nur einer damit infiziert ist.

    Das A und O ist wie immer die frühzeitige Erkennung. Zumindest aber am Anfang der Schwangerschaft ist ein HIV-Test Pflicht, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen. Steht der Verdacht schon zuvor im Raum, dann ist je nach Absprache mit dem Arzt auch die natürliche Zeugung möglich. Gibt der Doktor kein grünes Licht, dann kann auf eine künstliche Befruchtung oder auf das „Reinigen“ des Spermas im Labor ausgewichen werden.

    Positive Aussichten

    Werden während der Schwangerschaft entsprechende Medikamente eingenommen, dann sinkt das Risiko für eine Übertragung auf ein bis zwei Prozent. Wichtig ist, dass eine ärztliche Behandlung erfolgt und regelmäßige Untersuchungen stattfinden. Außerdem ist die Entbindungsart wichtig, auf das Stillen sollte verzichtet werden und das Neugeborene sollte mit HIV-Medikamenten behandelt werden. Unterm Strich ist dann der Weg für eine glückliche Familie frei.

  • Grund für Jo-Jo Effekt gefunden – Darmflora durcheinander

    Grund für Jo-Jo Effekt gefunden – Darmflora durcheinander

    Gewicht zu verlieren ist bereits eine große Herausforderung, noch schwieriger ist es allerdings auf der Erfolgsspur zu bleiben ohne Jo-Jo Effekt. Jeder der sich mal mit einer Diät auseinandergesetzt hat kennt den fiesen Jo-Jo-Effekt, dabei nimmt man nach Ende der Schlankheitskur wieder zu. In vielen Fällen zeigt die Waage sogar mehr als vorher an. Doch woran liegt das? Theoretisch kann es doch gar nicht möglich sein, wenn die Essensgewohnheiten nach der Diät nicht verändert wurden. Praktisch ist es dann aber leider doch irgendwie möglich. Eine lang gesuchte Antwort könnten nun Wissenschaftler liefern, die bei ihrer Forschung auf eine interessante Erkenntnis gestoßen sind.

    Jo-Jo Effekt Mechanismus entschlüsselt?

    Die Hauptverursacher sollen Darmbakterien sein. Während der Diät, in der man meist weniger isst oder die Kalorien reduziert, nimmt der Körper das Signal auf, weniger verbrauchen zu müssen und eine Art Vorrat zu speichern. In diesem „Energiesparmodus“ werden dann auch die Nährstoffe besonders effizient verarbeitet. Das führt zu einem Gewichtsverlust und zu einem Lächeln im Gesicht. Ist die Diät vorbei und das Essen „normalisiert“ sich wieder, dann fehlt der Umschwung in den „Normalmodus“ und jeder Bissen vom Schnitzel wird so gut es geht weiter als Vorrat angelegt. Und da dies mehr ist als während der Diät, nimmt man nach dem erfolgreichen Gewichtsverlust wieder zu.

    Darmflora durcheinander

    Bei schlanken Menschen dominieren im Verdauungstrakt die Escherichia-coli-Bakterien. Bei übergewichtigen Personen hingegen sind nicht nur weitere Bakterienarten vorhanden, sondern es aktivieren sich auch fürs Zunehmen fördernde Gene. In einem Versuch mit Mäusen vergingen 21 Wochen, bis das Ausgangsgewicht wieder erreicht war.

    Weitere Tests

    Dieses Phänomen bestätigte sich auch in weiteren Untersuchungen, sodass ein Zusammenhang sicher ist. Man transplantierte zum Beispiel auch das Mikrobiom einer dicken Maus in eine schlanke Kontrollmaus. Das Ergebnis war eine Gewichtszunahme. Mit dieser neuen Erkenntnis sollen Lösungen gefunden werden, die das Verdauungssystem erst gar nicht in den Energiesparmodus setzen.   

    Übringens entfällt der Jo-Jo Effekt beim Clean-9 in 99% der Fälle. Wir haben das Program hier vorgestellt.

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  • Antibiotikaresistenz – individuelle Therapie gegen Resistenzen

    Antibiotikaresistenz – individuelle Therapie gegen Resistenzen

    Antibiotikaresistenz, die Anzahl der resistenten Bakterien gegen Antibiotika nimmt dramatisch zu. Auf Grund der weiteren Ausbreitung von Resistenzen nimmt die Bedrohung bakterieller Erkrankungen weiterhin erheblich zu. Zu den am meisten gefürchteten Krankheiten zählen unter anderem

    • Syphilis oder
    • Tuberkulose.

     

    Auch weit verbreitete Infektionskrankheiten wie beispielsweise Wundinfektionen können auftreten. Gefürchtet sind zudem gefährliche Lungenentzündungen.

     

    Dieser Prozess lässt sich eindämmen durch eine gezieltere Verabreichung derartiger Medikamente. Abhilfe verspricht jetzt ein neues Verfahren. Dadurch lässt sich die Gabe von Antibiotikum individuell an den jeweiligen Patienten anpassen.

     

    Antibiotika – jeder Mensch reagiert anders

    Was für Medikamente allgemein gilt, hat auch für Antibiotika Gültigkeit. Denn jeder Mensch zeigt eine andere Reaktion auf ein Medikament. Dafür zeichnen beispielsweise Stoffwechselprozesse verantwortlich. Diese laufen von Mensch zu Mensch in einem unterschiedlich hohen Tempo ab. Während bei einem Patienten die Wirkstoffe wesentlich schneller abgebaut werden, benötigen sie bei einem anderen mehr Zeit.

     

    Forscher entwickelten nun ein neues Verfahren. Mithilfe dessen lässt sich testen, inwieweit ein verabreichtes Antibiotikum zur Abtötung von Erregern ausreichend ist. Denn geschieht dies nicht, erhöht sich die Gefahr der neuen Bildung weiterer resistenter Keime.

     

    Einsatz von Biosensoren – Antibiotikaresistenz

    Für diesen Zweck nutzten die Forscher einen erfinderischen Trick. Und zwar bauten sie Antibiotika-Sensoren in ihre Messgeräte ein. Zur Verteidigung gegen Antibiotika verfügen Bakterien über speziellen Sensorproteine. Sowie ein Antibiotikum mit einem derartigen Protein in Verbindung tritt, löst sich jenes vom DNA-Bereich ab. Dieses DNA-Fragment wird aktiv. Es beginnt mit der Produktion von Eiweißen. Diese werden als Verteidigung benötigt.

     

    Kontrollmöglichkeit der Dosierung von Antibiotika

    Genau diese Verbindung aus DNA-Fragmenten und Sensoreiweiß haben sich die Forscher zu Eigen gemacht. Daraus lässt sich die Höhe von Antibiotika im Blut bestimmen. Liegt ein vorschneller Abbau vor, kann dieser leicht nachdosiert werden.

     

    Ein Nachweis mithilfe dieses Verfahrens kann binnen zehn Minuten erfolgen. Dies ist in Apotheken, Arztpraxen oder während eines Hausbesuches möglich. Auch in der Lebensmittelkontrolle kann das Verfahren nützlich sein.

  • Badezeit ist Plansch Zeit – Unsere Tipps damit Baden ein Vergnügen wird

    Badezeit ist Plansch Zeit – Unsere Tipps damit Baden ein Vergnügen wird

    Zumindest für die meisten Kinder ist die Badezeit auch gleichzeitig Plansch Zeit. Für die meisten Babys und Kleinkinder ist das Plantschen und Baden ein Genuss. Andere haben keine Freude daran, weil sie vielleicht nicht richtig darauf vorbereitet sind. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind diese Erfahrung gönnen.

     

    Hier sind unsere drei Tipps, damit die Badezeit zum Vergnügen wird:

    1. Regeln Sie die Temperatur, so dass das Badezimmer angenehm warm ist. Die Raumtemperatur sollte dabei nicht unter 24 °C liegen. Auch die Wassertemperatur sollte schön warm sein. Wir wissen, wie unangenehm es schon ist, wenn kaltes Wasser aus einer Dusche läuft. Dabei sind wir Erwachsenen daran noch eher gewöhnt als unsere Kinder. Für ein angenehmes Bad sorgen auch duftende Badezusätze, die speziell für Kinder geeignet sind. Trinkt Ihr Baby oder Kleinkind versehentlich einen Schluck, so sollte es keinen Schaden nehmen.

     

    1. Für eine entspannende Badezeit sollten Sie alles bereitstellen und legen, was Sie für das Baden Ihres Kindes benötigen. Sie können auch einen extra Vorratsbehälter für die wichtigsten Baby Badeartikel anschaffen. Am besten haben Sie alle Produkte in Reichweite, denn nur so können Sie Ihrem Baby die volle Aufmerksamkeit und Sorgfalt zuteilwerden lassen, die es benötigt. Auf keinen Fall sollten Sie Ihr Kind im Badezimmer unbeaufsichtigt lassen, ehe Sie ein Alter erreicht haben, in dem Sie sich eigenverantwortlich waschen und baden können.

     

    1. Vor dem Einsteigen des Kindes in die Wanne müssen Sie unbedingt die Temperatur des Badwassers testen. Es gibt einige Baby-Badewannen, die mit einem Thermometer oder einem Farbindikator ausgerüstet sind, damit Sie sehen können, ob das Wasser die richtige Temperatur hat.

     

    Hinweise zum Badevergnügen für Babys und Kleinkinder

    Lassen Sie immer zuerst das kühle Wasser ein und fügen Sie dann das heiße hinzu. Damit sich an der Mischbatterie keiner verbrennen kann, wird noch einmal kaltes Wasser als Abschluss kurz hinzugefügt. Wenn Sie mit heißem Wasser beginnen die Wanne zu füllen, so kann die Wanne die Wärme speichern und es besteht Verbrennungsgefahr für Ihr Baby oder Kind.

     

    Wenn Ihr Baby oder Kleinkind Angst vor dem Baden hat oder sich nicht wohl fühlt, so geben Sie ihm Anreize, welche Lust auf das Baden wecken. Dazu zählt zum Beispiel ein Baby- bzw. Kleinkind Bademantel mit dem Namen des Kindes darauf. Auch ein persönliches Kapuzenbadetuch oder ein Handtuch mit niedlichen Details kann Kleinkindern helfen, Ihre Scheu zu überwinden. Dies sind auch schöne Geschenke zur Geburt, für den ersten Geburtstag des Babys oder für die Taufe.

     

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