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  • Reiten ist gesund, weil …

    Reiten ist gesund, weil …

    Das Pferd gehört zu den ältesten Nutztieren des Menschen. Es wird seit Jahrtausenden eingesetzt, um Lasten zu tragen, Menschen und Gegenstände zu transportieren und auch um hungrige Bäuche zu füllen. In der heutigen Zeit sind all diese Aspekte jedoch mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Pferde gelten heute in erster Linie als Haustiere, die von ihren Besitzern jede Menge Liebe erhalten.

    Außerdem sind Pferde ein wichtiger Bestandteil für verschiedene Sportarten wie zum Beispiel Sprung- oder Dressurreiten.

    Reiten als Sportart ist nicht nur bei jungen Mädchen sehr beliebt. Die Aktivität verbindet verschiedene Faktoren miteinander.

    Hierzu gehören:

    • Die Interaktion mit einem Tier
    • Der Aufenthalt in der Natur
    • Die sportliche Aktivierung des gesamten Körper

    Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass Reiten gesund ist und sowohl dem Körper als auch der Seele guttut. Vor allem das Reiten in Dänemark ist gerade sehr beliebt.

    Reiten ist gesund, weil der gesamte Körper angespannt wird

    Wer schon mal auf dem Rücken eines Pferdes saß, weiß, dass dort oben Disziplin und Rückgrat gefragt sind. Reiten beansprucht den gesamten Körper und sorgt dafür, dass er gleichmäßig angespannt wird. Das wiederum hat einen positiven Effekt auf verschiedene Muskelpartien. Hierzu gehören auch Muskeln, die im Alltag eher wenig beansprucht werden. Reiten ist also eine abwechslungsreiche Sportart, die den Körper auf besondere Weise fordert und fördert. Durch das permanente An- und Entspannen der Muskel werden diese gestärkt und in Form gebracht.

    Reiten ist gesund, weil neue Bewegungsabläufe erlernt werden

    Mit dem Reiten ist es wie mit dem Fahrradfahren: Wenn man es erst einmal erlernt hat, sitzt man fest im Sattel. Bis es soweit ist und man sich zu 100 % sicher auf dem Pferd fühlt, sind Geduld und Durchhaltekraft gefordert. Beim Reiten gilt es in erster Linie, die Balance auf dem Pferd zu halten. Dafür ist es notwendig, dass der Körper gänzlich neue Bewegungsabläufe erlernt. Das ist nicht nur gut für die Haltung und die Muskulatur, sondern regt auch das Gehirn an. Reiten ist gesund, weil es sowohl den Körper als auch den Geist beansprucht.

    Reiten ist gesund, weil es Stress abbaut

    Pferde genießen allgemein einen äußerst positiven Ruf. Sie gelten als ruhige und ausgeglichene Tiere, die diese positive Kraft auch auf ihre Reiter übertragen können. In der Tat ist Reiten eine tolle Möglichkeit, um Stress abzubauen und sich selbst eine Auszeit zu gönnen. Auch dies ist ein Fakt, der bestätigt: Reiten ist gesund!

    [quote]Tipp: Nicht nur das Reiten an sich, sondern auch die Pflege des Pferdes entspannt. Lassen Sie sich daher ruhig Zeit beim Putzen, Striegeln und Füttern des Treuen Vierbeiners.[/quote]

    Reiten ist gesund, weil man an der frischen Luft ist

    Reiten ist, mit Ausnahme von wenigen Disziplinen, ein waschechter Outdoor-Sport. Das bedeutet, dass Sie bei einem ausgedehnten Ausritt jede Menge frische Luft aufnehmen. Darüber hinaus kann der Körper, wenn die Sonne scheint, das lebenswichtige Vitamin D produzieren. Dieses sorgt unter anderem für gute Laune und ein allgemeines Wohlbefinden.

    Wann Reiten nicht geeignet ist

    Es kann an dieser Stelle festgehalten werden: Reiten ist gesund und trainiert den gesamten Körper. Dennoch ist die Sportart nicht für alle geeignet. Das gilt insbesondere für Menschen, die…

    • … eine Pferdehaar-Allergie haben
    • … einen Bandscheiben-Vorfall hatten
    • … eine Verletzung an der Wirbelsäule haben oder hatten

    Vor allem bei einer Schädigung der Wirbelsäule ist Reiten absolut nicht empfehlenswert. Das liegt daran, dass ein Großteil der Bewegungsabläufe auf dem Pferd über die Wirbelsäule stattfindet. Durch das stetige Auf- und Abwippen beim Reiten ist die Wirbelsäule hohen Kräften ausgesetzt, die sie nicht immer einwandfrei abfedern kann.

    [quote]Tipp: Wenn Sie nach mehrmaligem Reiten unter starken Rückenschmerzen leiden, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Wenn die Schmerzen ein Resultat falscher Haltung sind, kann außerdem ein Reitlehrer helfen.[/quote]

    Bild: © Depositphotos.com / pirita

  • Koffein am Abend schlecht für innere Uhr

    Koffein am Abend schlecht für innere Uhr

    Nach einer Studie des britischen Medical Research Laboratory of Molecular Biology und der University of Colorado kann sich ein abendlicher Kaffee negativ auf die innere Uhr des Menschen auswirken. Wie die Forscher herausfanden, wird der Takt der Uhr beeinflusst und würde nicht mehr korrekt laufen. Das Koffein im Kaffee trägt die Hauptverantwortung für diesen Effekt.

    Innere Uhr als Taktgeber

    Die innere Uhr wird auch zirkadianer Rhythmus genannt und befindet sich in jeder Zelle des Körpers. Sie wirkt sich auf die Gene zu verschiedenen Zeiten aus verbunden mit dem Ziel, dass wir Menschen uns dem täglichen Ablauf von Tag und Nacht anpassen können. Das Hormon Melatonin arbeitet mit einem bestimmten Auslöser und wird aktiv, sobald zum Beispiel es draußen dunkler oder das Licht gedimmt wird. Wenn dieser Ablauf gestört sein sollte, wie etwa durch Schichtarbeit oder Jetlag, kann dies zu ungewollten Schlafzuständen führen und als Konsequenz können sogar Krankheiten drohen. Als Krankheiten können Alzheimer, Herzerkrankungen, Diabetes Typ 2 und psychische Krankheitsbilder ausgelöst werden.

    Koffein – Doppelter Espresso dreht Uhr zurück

    Beim Trinken eines doppelten Espresso drei Stunden vor dem Schlafengehen, wird die innere Uhr zurückgedreht und die Ausschüttung von Melatonin verzögert. In den USA schlafen den Zahlen des CDC zufolge 25 Prozent der US-Bevölkerung nicht ausreichend genug und zirka 10 Prozent seien von chronischer Schlaflosigkeit betroffen. Die Studienteilnehmer sind einem hellen bzw. gedimmten Licht ausgesetzt worden. Die zirkadiane Phase kann durch helles Licht und dazu zählt auch der Stoff Koffein verlängert werden. Drei Stunden vor ihrer Bettruhe mussten die Teilnehmer das Gegenstück eines doppelten Espresso oder ein Placebo einnehmen. Am nächsten Tag wurde ihr Speichel analysiert, um festzustellen welche Menge Melantonin der Körper produziert hat. Der Melatonin-Spiegel stieg bei den Teilnehmern rund 40 Minuten später an, die Koffein erhalten hatten. Bei Placebo-Teilnehmern stieg der Melatonin-Level normal an.

    Labortest zur Bestätigung

    In einem Labortest versetzten die Forscher zur Untermauerung der Ergebnisse menschliche Zellen mit Koffein. Als Folge wurde die gleiche zeitliche Veränderung in der inneren Uhr verzeichnet. Das Koffein zeigte eine direkte Auswirkung auf die Adenosin-Rezeptoren, die in jeder Körperzelle vorhanden sind. Eine Erhöhung des gewichtigen intrazellularen Botenstoffs zyklischem Adenosinmonophosphat (cAMP) wurde festgestellt.

    Basierend auf dem erlangten Wissen durch die Studie könnte den Forschern zufolge eine Behandlungsmethode zur Minimierung des Jetlag entwickelt werden. Nach langen Flügen fühlen sich viele Menschen wegen der Zeitverschiebung schlecht, weil die innere Uhr sich erst auf den neuen Zeitrhythmus im Reiseland einstellen muss. Erst nach zwei bis drei Tagen oder länger hat sich der Körper akklimatisiert und der Reisende kann seinen Urlaub zum Beispiel in den USA genießen.

    Als Fazit der Studie sollte auf den Genuss von Koffein in den Abendstunden verzichtet werden, um einen schlechten Schlaf vorzubeugen. Der Verzicht auf einen abendlichen Kaffee, Cappuccino oder Espresso kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken und das Auftreten von Krankheiten verhindern.

    Bild: © Depositphotos.com / pmakin

  • Kann ein Gehirn-Chip Alzheimer-Patienten retten?

    Kann ein Gehirn-Chip Alzheimer-Patienten retten?

    Der Neurowissenschaftler Ted Berger arbeitet seit Mitte der 1990er-Jahre an der Entwicklung eines elektronischen Implantats mit dem die Erinnerungsfähigkeit zum Beispiel bei Alzheimer-Patienten verbessert werden soll. Nach einem Bericht des Magazins »Technology Review« (http://www.heise.de/tr/artikel/Der-richtige-Code-zum-Erinnern-2837890.html) wäre er nun einen Schritt weiter. Bei der Entwicklung des Gehirnchips arbeitet er mit Wissenschaftlerkollegen der University of Southern California und des Wake Forest Baptist Medical Centers zusammen.

    Gestörte Signalkette bei Alzheimer

    Die Eindrücke und Erlebnisse, die ein gesunder Mensch verzeichnet, werden in seinem Gehirn in elektrische Signal umgewandelt und in die verschiedenen Regionen des Hippocampus geleitet. Die Signale werden in allen Bereichen neu übersetzt und schließlich im Langzeitgedächtnis gespeichert. Jedoch weist diese Signalübertragung bei Alzheimer-Patienten eine Störung auf. Der Gehirnchip soll hier als Hilfsmittel dienen und sowohl die Übersetzung als auch Weiterleitung der Signale übernehmen.

    Test mit Epilepsie-Patienten

    Im Rahmen eines Test mit neuen Epilepsie-Patienten wurde geprüft, ob der Gehirnchip die Signale richtig und störungsfrei übertragen kann. Die Epilepsie-Patienten hatten Elektroden-Implantate in ihrem Gehirn, mit denen sie ihre Anfälle kontrollieren können, aber zugleich lassen mit den Elektroden die Signale und ihre Weiterleitungsart auslesen. Die herausgefilterten Signale sind anschließend an den Gehirnchip gesendet worden, der diese für die Weitergabe an den Hippocampus übersetzte. Es wurden hunderte Tests mit der Kontrollgruppe durchgeführt und in allen Fällen wurden die Codes zu 90 Prozent exakt so wiedergegeben, wie sie die Nervenzellen der Testpersonen übermitteln würden. Nach Angaben der Forscher seien vor der Implantation der Gehirnchips noch weitere Tests und Analysen erforderlich.

    Ziel des Gehirnchips

    Die Idee einen Chip zu entwickeln, der die Leistung des Gehirns erreicht, ist alt aber bislang galt eine solche Technik aus neurowissenschaftlicher Sicht als quasi nicht umsetzbar. Ted Berger konnte mit seinem Gehirnchip und dem beschrieben Test an Epilepsie-Patienten das Gegenteil beweisen. Das Ziel des Chips ist es das Erinnerungsvermögen von Menschen zu verbessern, deren Langzeitgedächtnis auf Grund einer Krankheit nicht mehr oder nur noch eingeschränkt funktioniert. Im Rahmen eines Mailänder Fachkongresses stellte Berger die Ergebnisse seiner Arbeit zusammen mit Kollegen der University of Southern California (USC) und vom Wake Forest Baptist Medical Center den versammelten Wissenschaftlern vor.

    Der Gehirnchip setzt sich aus einem Siliziumchip zusammen, der Einnerungen des Kurzzeitgedächtnis mittels elektrischer Signale in das Langzeitgedächtnis überträgt. Bei Alzheimer-Patienten ist diese Übertragung fehlerhaft. Der Chip dient als Übersetzer der Signale und speichert Erinnerungen im Langzeitgedächtnis ab. Nach Angaben von Robert Hampson des Wake Forest Medical Centers könnte das Implantat dazu in der Lage sein beschädigte Gehirnteile zu unterstützen oder sei fähig diese zu ersetzen. In der nächsten Phase soll nun ein Patient, dessen Region um den Hippocampus herum eine Beschädigung aufweist, die per Chip erzeugten Signale direkt erhalten. Die Signale werden dann als Langzeiterinnerungen gespeichert. Wenn der Gehirnchip bei weiteren Tests erfolgreich arbeitet, dürfte es nur noch wenige Jahre dauern bis dieses technische Meisterwerk tatsächlich Menschen hilft, die wegen Krankheiten wie Alzheimer kein oder nur noch ein stark eingeschränktes Langzeitgedächtnis haben.

    Bild: © Depositphotos.com / kentoh

  • Mit Eukalyptusöl befreit durchatmen

    Mit Eukalyptusöl befreit durchatmen

    Wenn Kinder erkältet sind, dann können Eltern sie nur schwer aufheitern, eine Möglichkeit bieten Bonbons, die nach Eukalyptus schmecken. Das wohlschmeckende Eukalyptusöl ist perfekt, um die Atemwege zu befreien und die verstopfte Nase wieder zu öffnen, aber Eukalyptusöl kann nicht nur als Bonbon genascht werden, es ist auch ein gutes Mittel zum Inhalieren. Für alle, die erkältet sind, ist es zudem eine große Wohltat, wenn die Brust mit dem ätherischen Öl eingerieben wird. Eukalyptusöl hat jedoch noch andere Vorzüge, denn es kann unter anderem auch bei Verspannungen und bei rheumatischen Beschwerden helfen.

    Die Inhaltsstoffe von Eukalyptusöl

    In den Blättern des Eukalyptusbaumes, der unter anderem in Australien wächst, befinden sich 3,5 % ätherisches Öl. Dieses Öl besteht in der Hauptsache aus Cineol, aus Alpha-Pinen und aus Limonen, zusätzlich enthält Eukalyptusöl auch besondere Gerbstoffe und Eucalyptol. Der wichtigste Wirkstoff aber ist das Cineol, denn es wirkt unter anderem sehr entspannend und beruhigend auf die Muskulatur der Bronchien, auch die Oberflächenspannung der Lungenbläschen verändert sich und das sorgt für einen Gasaustausch, der sich wiederum beruhigend auf die Atemwege auswirkt.

    Perfekt für freie Atemwege

    Eukalyptusöl reizt die Nervenfasern und stimuliert die Flimmerhärchen, die sich in den Atemwegen befinden. Diese Flimmerhärchen sind schuld daran, dass sich Schleim festsetzen kann. Das Eukalyptusöl lockert die festsitzenden Sekrete auf und macht den Abtransport des Schleims aus den Bronchien und der Nasenschleimhaut einfacher und das Abhusten wird ohne Probleme möglich. Eukalyptusöl kann aber noch mehr, denn es stimuliert auch die Kälterezeptoren und bewirkt, dass die Nasenschleimhaut bei einer Erkältung abschwillt. Durch das Gefühl von Kälte in der Nase ist sie immer frei und man kann durchatmen. Eukalyptusöl ist auch deshalb ein hervorragendes Mittel bei Erkältungskrankheiten, da es die Fähigkeit besitzt, Keime abzutöten. Die Gerbstoffe töten die Viren und Bakterien und sorgen dafür, dass sich die empfindlichen Schleimhäute zusammenziehen und somit bietet die Oberfläche des Gewebes keine Angriffsfläche mehr für Krankheitserreger aller Art.

    Eukalyptusöl entspannt

    Auch wenn Eukalyptusöl die Haut im ersten Moment reizt, es fördert auch die Durchblutung der Haut und das trägt dazu bei, dass entzündliche Prozesse auf der Haut schneller abheilen können. Mit dieser Eigenschaft ist das Öl der Eukalyptusblätter ideal bei der Behandlung von rheumatischen Beschwerden, aber auch bei Verspannungen, wie sie zum Beispiel beim Sport entstehen.

    Viele verschiedene Anwendungsbereiche

    Eukalyptusöl kann auf vielfältige Weise verwendet werden. Es gibt das heilsame Öl in Form von Tabletten und Kapseln, es ist als Salbe erhältlich und auch als Tee und als Badezusatz sehr beliebt. Da Eukalyptus für unschönes Aufstoßen sorgen kann, sind magensaftresistente Kapseln zu empfehlen. Menschen, die mit der Leber Probleme haben, sollten jedoch vor der Einnahme der Kapseln mit ihrem Arzt sprechen.

    Die Diskussionen um das Eukalyptusöl

    Ätherische Öle, die wie das Eukalyptusöl Cineol, Alpha-Pine und Limonen enthalten, sind nicht erst seit heute in der Kritik. Schon seit längerer Zeit warnt unter anderem das Bundesumweltamt davor, mit Eukalyptusöl die Räume zu befeuchten. Das Bundesumweltamt muss aber auch einräumen, dass es nicht leicht ist, die gesundheitliche Wirkung richtig zu bewerten. Auf der anderen Seite hat die Stiftung Warentest keinerlei Bedenken, wenn es um Eukalyptusöl als ätherisches Öl für die Raumbefeuchtung geht.

    Vorsicht bei der Anwendung

    Bei der Anwendung von Eukalyptusöl sollten einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. So sollten zum Beispiel Menschen, die unter Asthma oder unter einer chronischen Erkrankung der Atemwege leiden, da Öl nach Möglichkeit nicht einatmen, auch bei Erkrankungen der Galle und Leber sowie bei Entzündungen des Magens ist Eukalyptusöl gefährlich. Eukalyptusöl sollte zudem auf keinen Fall unverdünnt auf die Haut aufgetragen oder eingenommen werden. Kinder unter drei Jahren dürfen das Öl ebenfalls nicht einatmen, denn die Dämpfe können bei ihnen Atemnot verursachen.

    Bild: © Depositphotos.com / OlafSpeier

  • Pegane Ernährung im Aufwind

    Pegane Ernährung im Aufwind

    Eine neue Ernährungsweise hat der US-Mediziner Dr. Mark Hyman mit der peganen Ernährung erfunden. Er kombinierte die Paleo-Diät mit der veganen Ernährung. Bei der Paleo-Diät steht vor allem wie einst in der Steinzeit Fleisch auf dem Speiseplan. Die vegane Ernährung hingegen verzichtet komplett auf Fleisch, stattdessen wird auf Obst, Gemüse und Fleischalternativen, wie Tofu oder Soja gesetzt. Beide Ernährungsweisen eint eine Gemeinsamkeit und zwar dass die Lebensmittel nach Möglichkeit frisch und unverarbeitet sind. Die Nahrungsmittel sollten auf keinen Fall Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromastoffe enthalten. Auf Milchprodukte wird im Rahmen der peganen Ernährung verzichtet.

    Alle Peganer und solche die es werden wollen, sollten sich Hyman zufolge an seine Richtlinien halten. Diese Richtlinien beinhalten die Vermeidung der Aufnahme von Kohlenhydraten, die besonders in Kartoffeln, Brot, Nudeln und Zucker enthalten sind. Er empfiehlt Hirse, Buchweizen und Quinoa als Alternative.

    Der Verzicht auf Süßes fällt nicht allen leicht, weshalb ein unregelmäßiger Genuss von Honig bzw. Ahornsirup erlaubt ist. Auf dem Speiseplan eines Peganers sollten vor allem Obst und Gemüse stehen. Die Mahlzeiten sollten aus einem Obst- und Gemüseanteil von 50 bis 70 Prozent bestehen. Im Bereich Fette wird in der peganen Ernährung zwischen guten und schlechten Fetten unterschieden. Als gute Fette gelten zum Beispiel Olivenöl, Nussöle und Avocado-Öle, während industriell hergestellte Öle aus Raps und Sonnenblumenkernen als schlecht eingestuft sind.

    Der Fleischanteil in der peganen Ernährung sollte sich nach den Vorgaben von Hyman auf maximal 25 Prozent belaufen. Bei den Fleischprodukten sollte es sich um Biofleisch handeln und die Tiere artgerecht gehalten worden sein. Auf Milchprodukte wird verzichtet, weil sie für Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich sind. Ein weiterer Verzicht sind Gluten, ein Klebeeiweiss, welches im Weizen vorhanden ist. Peganer dürfen Hülsenfrüchte essen, aber ausschließlich eine Tasse am Tag, weil ein erhöhter Verzehr zu Verdauungsproblemen führen könnte.

    Nach Ansicht von Mark Hyman handelt sich bei seiner peganen Ernährungsweise um die gesündeste Variante der Ernährung. Der Cholesterinspiegel würde sinken und sich das Körperfett mit der Zeit reduzieren. Er empfiehlt regelmäßig Obst und Gemüse zu essen. Die Wissenschaft ist sich uneins darüber, ob Milchprodukte und Getreide sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken. Auf ungesunde Auswirkungen verweisen einige Studien, aber andere Studien sehen das Gegenteil. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht in Kohlenhydraten und Milchprodukten einen wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. In der TV-Sendung »Galileo« von ProSieben probierte ein Moderator die pegane Ernährung aus und verzeichnete dabei tatsächlich eine Gewichtsabnahme.

    Wer die pegane Ernährung ausprobieren möchte, sollte sich an die Regeln seines Erfinders halten, um langfristig gesundheitlich davon profitieren zu können. Vorab sollte jedoch der Hausarzt konsultiert werden, ob diese Ernährungsweise bezogen auf den aktuellen Gesundheitszustand, Kondition und Fitness geeignet erscheint. Auf jeden Fall dürften Peganer gesünder leben als ein Großteil der Menschen, die täglich Fertignahrung essen oder zur Mittagszeit ein Fastfood-Restaurant besuchen. Auf den Geldbeutel dürfte sich die pegane Ernährungsweise ebenfalls positiv auswirken, weil Fleisch auf dem Speiseplan nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt und auf Milchprodukte sowie Kohlenhydrate ganz verzichtet wird. Auch Green Smoothies sind gut für eine dauerhafte gesunde Ernährung. Wer sicher gehen will kann sich über den Stand-Mixer Test informieren.

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  • Wie werden fruchtbare Tage berechnet?

    Wie werden fruchtbare Tage berechnet?

    Mit dem Thema fruchtbare Tage müssen sich sowohl die Frauen beschäftigen, die sich ein Kind wünschen, als auch die Frauen, die keinen Nachwuchs möchten, aber auf natürliche Art und Weise verhüten wollen. Wer die fruchtbaren Tage kennt, der kann die Chancen deutlich erhöhen, endlich schwanger zu werden, und mit einem Eisprungrechner wird es sehr einfach, fruchtbare und weniger fruchtbare Tage schnell auszurechnen.

    Was ist ein Eisprungrechner?

    Wie fruchtbar eine Frau ist, das lässt sich immer nur dann errechnen, wenn der Zeitpunkt des Eisprungs auch bekannt ist. Generell gilt: Der Zeitpunkt des Eisprungs liegt immer ungefähr in der Mitte des Zyklus, und wenn dieser Zyklus 28 Tage hat, dann findet der Eisprung sehr wahrscheinlich am 14. Tag des Zyklus statt. Um aber die optimale Zeitspanne für fruchtbare Tage zu finden, muss jede Frau den ersten Tag der letzten Periode kennen und zudem auch wissen, wie lang ihr Zyklus dauert. Ist die Periode immer zuverlässig, dann werden die Ergebnisse umso sicherer sein.

    Mit dem Eisprungrechner fruchtbare Tage ausrechnen

    Mithilfe eines Einsprungrechners ist es sehr einfach, zu erfahren, wann die fruchtbaren Tage sind. Dazu muss der erste Tag der letzten Periode mit der durchschnittlichen Länge des Zyklus in den Rechner eingegeben werden. Dann wird auf den Button „Kalender berechnen“ gedrückt und nach wenigen Sekunden zeigt der Eisprungrechner einen persönlichen Kalender für die Zeit des Eisprungs und damit auch die fruchtbaren Tage an.

    Wie lange dauern fruchtbare Tage an?

    Jede Eizelle ist theoretisch 24 Stunden lang befruchtbar, denn das ist die Zeitspanne, die das reife Ei im Eileiter verbleibt, nach dem es zum Eisprung gekommen ist. Männliche Samenzellen überleben mehrere Tage und damit beginnen fruchtbare Tage, in denen eine Frau schwanger werden kann, bereits fünf Tage vor und zwei Tage nach dem Eisprung. Wenn sich Paare ein Kind wünschen und dann ein bis zwei Tage vor dem errechneten Eisprung Sex haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, besonders hoch.

    Findet ein Eisprung überhaupt statt?

    Die meisten Frauen, die sich ein Kind wünschen, befassen sich sehr intensiv mit ihrem Körper und beobachten sehr genau, was in ihrem Körper passiert. Wenn es zum wiederholten Mal nicht mit dem Kind geklappt hat, dann stellen sich viele Frauen die bange Frage, ob überhaupt ein Eisprung stattgefunden hat. Frauen, die einen sehr zuverlässigen und regelmäßigen Zyklus haben, spüren nicht selten, dass der Eisprung stattfindet. Sie verspüren Schmerzen im Unterleib oder haben besonders empfindliche Brüste. Ein Zeichen für den Eisprung ist oft ein heller zäh fließender Ausfluss, aber auch ein größeres Lustempfinden kann ein deutliches Zeichen dafür sein, dass es zum Eisprung gekommen ist. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass es zum Eisprung gekommen ist, nur weil die Periode einsetzt, denn die Schleimhaut der Gebärmutter wird auch dann abgebaut, wenn es nicht zum Eisprung gekommen ist. Frauen, die sich nicht sicher sind, ob sie einen Eisprung hatten oder nicht, sollten einen Ovulationstest machen.

    Was ist bei der Berechnung der fruchtbaren Tage zu beachten?

    Frauen, die nicht schwanger werden möchten, sollten den Eisprungrechner nicht mit einem sicheren Verhütungsmittel verwechseln, denn der Zyklus und damit fruchtbare Tage werden von zahlreichen äußeren Einflüssen beeinträchtigt. Der Eisprungrechner ist kein Garant dafür, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt, denn er kann fruchtbare Tage nur ungefähr ausrechnen. Immer dann, wenn ein Zyklus besonders lange dauert oder nur kurz ist, dann ist es eine gute Entscheidung, einen Arzt aufzusuchen, denn dann kann es sich um eine Störung handeln. Normal sind Zyklen, die zwischen 25 und 35 Tagen dauern, aber wenn Frauen, die lange die Pille genommen haben und diese plötzlich nicht mehr nehmen, dann kann es durchaus passieren, dass sich der Zyklus verschiebt.

    Bild: © Depositphotos.com / viperagp