Schlagwort: ungesund

  • Abnehmen beginnt im Kopf

    Abnehmen beginnt im Kopf

    Auf der ganzen Welt leiden Millionen Menschen an Übergewicht, besonders in den Industrieländern ist die Adipositas weit verbreitet und belastet die Gesundheitssysteme mit Zusatzkosten in Milliardenhöhe. Eine Diät zu beginnen bedeutet für die Mehrzahl der Übergewichtigen eine Qual und enorme Herausforderung. Der Gedanke an das Abnehmen bereitet zwar Freude, aber meistens bleibt es bei einem Versuch und die Diät wird abgebrochen. In der Folge bleibt das aktuelle Gewicht bestehen verbunden mit einem Risiko an Diabetes, Herzkrankheiten und Herz-Kreislauf-Krankheiten zu erkranken. Das Abnehmen beginnt im Kopf und sollte verinnerlicht werden, um erfolgreich eine Gewichtsreduktion zu erzielen.

    Denken und handeln

    Im Vorfeld einer geplanten Gewichtsabnahme empfiehlt sich die Konsultation beim Hausarzt, der einen dabei unterstützt das richtige Abnehmprogramm zu wählen. Die Krankenkassen bezuschussen Diäten und den Besuch von Fitnesskursen. Eine Anfrage bei der Krankenkasse gibt Klarheit darüber, ob ein Zuschuss zu einem Kurs gewährt werden oder eine Erstattung der Teilnahmegebühr möglich ist. Sind alle Fragen geklärt kann mit dem Abnehmen im Rahmen einer Diät begonnen werden.

    Eine Diät ist mit einer Ernährungsumstellung verbunden und hier kann ein Ernährungsberater behilflich sein die richtige Balance in der eigenen Ernährung zu finden. Der Ernährungsberater analysiert bei einem Gespräch die Essgewohnheiten und erstellt einen Ernährungsplan. Gesunde Nahrungsmittel sind die Grundlage für ein gesundes Körpergewicht und bereits beim Lebensmitteleinkauf gilt es darauf zu achten, welche der Lebensmittel in den Einkaufskorb gelegt werden.

    Folgende Regeln sollten beim Lebensmitteleinkauf eingehalten werden:

    • Nie mit leeren Magen einkaufen – Verleitet zum Kauf unnötiger Lebensmittel
    • Festes Budget für Einkauf
    • Regale mit Süßigkeiten ignorieren
    • Frische Lebensmittel einkaufen
    • Verzicht auf Fertiggerichte

    Die Wahl der Lebensmittel sind entscheidend für den Ernährungsplan und einer damit verbundenen gesünderen Lebensweise. Viel Obst und Gemüse gehören ebenso in den Einkaufskorb, wie alternative Lebensmittel.

    Alternative Lebensmittel und Bewegung

    Was sind alternative Lebensmittel? Alternative Lebensmittel ersetzen ungesunde Nahrungsmittel und der Einkauf könnte zum Beispiel so aussehen:

    • Dinkelmehl statt klassisches Mehl (Type 405, 450)
    • Stevia, Ahornsirup oder Honig statt normalen Haushaltszucker
    • Chia-Samen als Eiersatz
    • Leinsamen

    Die Kosten für diese und weitere alternative Lebensmittel sind zwar höher, aber im Gegenzug ernährt man sich gesünder. Vor allem die Chia-Samen tragen langfristig zu einer Gewichtsreduktion bei, weil sie ein Sättigungsgefühl von drei bis fünf Stunden erzeugen. Der Kauf eines Turbomixers, wie dem Personal Blender PB 350 XL, bereichert die Küche um ein wertvolles Gerät. Mit einem Turbomixer können Mehl gemahlen, Smoothies und Milchshakes hergestellt werden. Das eigene Mehl kann aus verschiedensten Quellen, wie Leinsamen, Dinkelkorn, Haferflocken oder Weizenkleie gemixt werden, um eine gesunde Alternative zum ungesunden industriell gefertigten Mehl aus der Tüte zu erhalten.

    Die Schwerpunkte einer Diät bzw. gesunden Lebensweise bilden eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung. Die Bewegung kann aus einem Spaziergang, Teilnahme an einem Zumba-Kurs, Radtour oder Schwimmen bestehen. Generell hat jeder Mensch andere Vorlieben beim Sport und Bewegung. Eine regelmäßige Bewegung, egal in welcher Form, führt zu zusammen mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung zu einer Gewichtsabnahme. Wer seine Sportart gefunden hat, der hat auch beim Abnehmen Spaß.

    Bild: © Depositphotos.com / lanakhvorostova

  • Neue Diätpille soll den Körper austricksen

    Neue Diätpille soll den Körper austricksen

    Eine neue Diätpille soll dazu beitragen das steigende Problem des Übergewichts in den Industrieländern zu lösen. Die Forscher des Salk-Institute for Biological Studies in La Jolla unter der Leitung von Sungsoon Fang haben eine spezielle Diätpille entwickelt, die dem Körper einen Kalorienkonsum vortäuscht und auf diese Weise ein Gewichtszunahme verhindern soll.

    Imaginäre Mahlzeit

    Nach Angaben von Ronald Evans vom Salk-Institute sei die Diätpille wie eine imaginäre Mahlzeit. Die Diätpille würde die gleichen Signale senden wie als wenn eine Menge gegessen wird. Im Anschluss würde der Körper damit beginnen Platz zu schaffen, damit die vermeintliche Nahrung gespeichert werden kann. Wie das Forscherteam berichtet, seien in der Pille keine Kalorien enthalten und sie habe keinen Einfluss auf das Appetitverhalten. Das Protein mit der Bezeichnung Farnesoid X Rezeptor (FXR) zeichnet sich hauptverantwortlich für diese Wirkung und wird aktiv sobald eine Mahlzeit eingenommen wird. Der FXR-Rezeptor spielt eine große Rolle bezüglich der Freisetzung von Gallensäure aus der Leber, der Essens-Verdauung, der Speicherung von Fetten und Zucker.

    Diätpille – Geringe Nebenwirkungen und erhöhte Fettverbrennung

    Das Medikament weist nach Angaben der Forscher nur eine geringe Anzahl Nebenwirkungen auf. Andere Diätmittel beinhalten bereits den FXR-Rezeptor, der die Fettverbrennung startet, aber zugleich das Protein ebenfalls außerhalb des Verdauungssystems aktiv schalten. Die Folge sind gefährliche Nebenwirkungen. Das Forscherteam versichert, dass ihre Diätpille im Darm verbleibt und nicht ins Blut gelangen würde, wodurch die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert werden sollen.

    Als Basis für das Abnehm-Medikament veränderten die Wissenschaftler das Gerüst der Diätpille und setzten dabei auf den selbstentwickelten Wirkstoff Fexaramin. Bei Versuchen mit Mäusen wurde eine schonendere Wirkung festgestellt, da das Medikament im Darm blieb und keine Ausbreitung im gesamten Körper erfolgte. Fettleibige Mäuse erhielten fünf Wochen lang täglich eine Fexamarin-Pille in deren Folge die Fettverbrennung gesteigert und Fett abgebaut wurde. Neben dem Fettabbau wurde eine Senkung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels festgestellt. Die Körpertemperatur der Mäuse stieg und deutete auf einen verstärkten Stoffwechsel hin verbunden mit einer erhöhten Fettverbrennung.

    Klinische Studien in Vorbereitung

    Das Forscherteam testete die Diätpille bislang nur an Mäusen, aber es befinden sich mittlerweile klinische Studien in Vorbereitung in deren Rahmen das Medikament an Menschen unter ärztlicher Aufsicht getestet werden soll. Die Studien sollen die Wirksamkeit des Wirkstoffs Fexamarin auf Übergewicht und weitere Stoffwechselkrankheiten testen. Im Idealfall soll die Diätpille im Rahmen einer Diät unter Aufsicht eines Arztes eingesetzt werden.

    Nach Abschluss der klinischen Studien am Menschen dürfte es nur noch wenige Jahre dauern, bis die Diätpille auf den Markt kommen könnte. Das Übergewicht (Adipositas) hat sich zu einem erheblichen Problem in den USA, Europa, Asien und weiteren Regionen der Welt entwickelt. Vor allem die Industrieländer sind davon betroffen und versuchen das Problem durch staatliche Sport- und Fitnessprogramme zu lösen.

    Die Gründe für die steigende Zahl Übergewichtiger sind Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und der Genuss kalorienhaltiger Getränke wie Cola. Die Folgen des Übergewichts sind Krankheiten wie Diabetes und Herzkrankheiten, welche die Gesundheitssysteme der betroffenen Länder mit steigenden Milliardenkosten belasten.

    Bild: © Depositphotos.com / zaretskaya

  • Pegane Ernährung im Aufwind

    Pegane Ernährung im Aufwind

    Eine neue Ernährungsweise hat der US-Mediziner Dr. Mark Hyman mit der peganen Ernährung erfunden. Er kombinierte die Paleo-Diät mit der veganen Ernährung. Bei der Paleo-Diät steht vor allem wie einst in der Steinzeit Fleisch auf dem Speiseplan. Die vegane Ernährung hingegen verzichtet komplett auf Fleisch, stattdessen wird auf Obst, Gemüse und Fleischalternativen, wie Tofu oder Soja gesetzt. Beide Ernährungsweisen eint eine Gemeinsamkeit und zwar dass die Lebensmittel nach Möglichkeit frisch und unverarbeitet sind. Die Nahrungsmittel sollten auf keinen Fall Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromastoffe enthalten. Auf Milchprodukte wird im Rahmen der peganen Ernährung verzichtet.

    Alle Peganer und solche die es werden wollen, sollten sich Hyman zufolge an seine Richtlinien halten. Diese Richtlinien beinhalten die Vermeidung der Aufnahme von Kohlenhydraten, die besonders in Kartoffeln, Brot, Nudeln und Zucker enthalten sind. Er empfiehlt Hirse, Buchweizen und Quinoa als Alternative.

    Der Verzicht auf Süßes fällt nicht allen leicht, weshalb ein unregelmäßiger Genuss von Honig bzw. Ahornsirup erlaubt ist. Auf dem Speiseplan eines Peganers sollten vor allem Obst und Gemüse stehen. Die Mahlzeiten sollten aus einem Obst- und Gemüseanteil von 50 bis 70 Prozent bestehen. Im Bereich Fette wird in der peganen Ernährung zwischen guten und schlechten Fetten unterschieden. Als gute Fette gelten zum Beispiel Olivenöl, Nussöle und Avocado-Öle, während industriell hergestellte Öle aus Raps und Sonnenblumenkernen als schlecht eingestuft sind.

    Der Fleischanteil in der peganen Ernährung sollte sich nach den Vorgaben von Hyman auf maximal 25 Prozent belaufen. Bei den Fleischprodukten sollte es sich um Biofleisch handeln und die Tiere artgerecht gehalten worden sein. Auf Milchprodukte wird verzichtet, weil sie für Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich sind. Ein weiterer Verzicht sind Gluten, ein Klebeeiweiss, welches im Weizen vorhanden ist. Peganer dürfen Hülsenfrüchte essen, aber ausschließlich eine Tasse am Tag, weil ein erhöhter Verzehr zu Verdauungsproblemen führen könnte.

    Nach Ansicht von Mark Hyman handelt sich bei seiner peganen Ernährungsweise um die gesündeste Variante der Ernährung. Der Cholesterinspiegel würde sinken und sich das Körperfett mit der Zeit reduzieren. Er empfiehlt regelmäßig Obst und Gemüse zu essen. Die Wissenschaft ist sich uneins darüber, ob Milchprodukte und Getreide sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken. Auf ungesunde Auswirkungen verweisen einige Studien, aber andere Studien sehen das Gegenteil. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht in Kohlenhydraten und Milchprodukten einen wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. In der TV-Sendung »Galileo« von ProSieben probierte ein Moderator die pegane Ernährung aus und verzeichnete dabei tatsächlich eine Gewichtsabnahme.

    Wer die pegane Ernährung ausprobieren möchte, sollte sich an die Regeln seines Erfinders halten, um langfristig gesundheitlich davon profitieren zu können. Vorab sollte jedoch der Hausarzt konsultiert werden, ob diese Ernährungsweise bezogen auf den aktuellen Gesundheitszustand, Kondition und Fitness geeignet erscheint. Auf jeden Fall dürften Peganer gesünder leben als ein Großteil der Menschen, die täglich Fertignahrung essen oder zur Mittagszeit ein Fastfood-Restaurant besuchen. Auf den Geldbeutel dürfte sich die pegane Ernährungsweise ebenfalls positiv auswirken, weil Fleisch auf dem Speiseplan nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt und auf Milchprodukte sowie Kohlenhydrate ganz verzichtet wird. Auch Green Smoothies sind gut für eine dauerhafte gesunde Ernährung. Wer sicher gehen will kann sich über den Stand-Mixer Test informieren.

    Bild: © Depositphotos.com / CITAlliance

  • Tanzfitness – Mit Spaß abnehmen

    Tanzfitness – Mit Spaß abnehmen

    Das Abnehmen erfordert einen enormen Willen und Motivation. Eine Diät kann bisweilen demotivierend sein, vor allem wegen der strengen Regeln, die damit verbunden sein können. Der Spaß steht bei den meisten Diäten nicht im Mittelpunkt, sondern das Einhalten der darin beschriebenen Regeln. Eine Alternative zu klassischen Diät ist Tanzfitness verbunden mit einer gesunden Ernährung.

    Was ist Tanzfitness?

    Bei Tanzfitness handelt es sich um ein ganzheitliches Fitness-Workout, bei dem Fitnessübungen mit Tanzstilen kombiniert werden. Die bekannteste Tanzfitness-Variante ist Zumba mit weltweit über 15 Millionen Teilnehmern in 185 Ländern. Neben Zumba steht auch bei den Angeboten Bokwa und Kantaera der Spaß im Mittelpunkt, aber es gibt Unterschiede zwischen den genannten Tanzfitnessarten.

    Bei Zumba werden Choreografien zu den Tanzstilen Merengue, Salsa, Cumbia, Reggaeton, Cha Cha Cha, Tango, Ska, Kuduro und weiteren verbunden mit Fitnessübungen, wie zum Beispiel Kniebeugen getanzt. Der Kalorienverbrauch beläuft sich je nach Kondition und Fitness auf 400 bis 1000 Kalorien pro Stunde. Getanzt wird zur lateinamerikanischer und internationaler Musik.

    Im Gegensatz zu Zumba wird bei Bokwa zu Buchstaben und Zahlen getanzt. Es gibt keine Choreografien. Stattdessen wird sich zum Alphabet und zu den Zahlen 1 bis 10 bewegt. Der Kalorienverbrauch liegt entsprechend der Kondition und Fitness bei 450 bis 1000 Kalorien pro Stunde. Begleitet wird Bokwa von internationaler Musik und musikalischen Klängen aus Lateinamerika.

    Die Tanzsportart Kantaera ist ein Cardio-Workout, wo asiatische Kampfsporttechniken mit Aerobic-Bewegungen kombiniert werden. Die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, die Muskelkraftausdauer und die Koordination werden trainiert. Die Besonderheit ist die Tanzmusik, die mit maximal 128 Beats pro Minute läuft. Die Bewegungskontrolle und Bewegungsgenauigkeit bilden den Schwerpunkt. Der Kalorienverbrauch ist mit Zumba und Bokwa vergleichbar.

    Alle drei Tanzsportarten werden von ausgebildeten bzw. lizenzierten Trainern geleitet und es steht der Spaß im Mittelpunkt. Zumba und Bokwa haben bei der Kleidung und Musik eine Gemeinsamkeit. Die Kleidung ist bunt und getanzt wird überwiegend zu lateinamerikanischen Liedern.

    Tanzfitness und gesunde Ernährung

    Eine Kombination von Tanzfitness und gesunder Ernährung resultiert langfristig in einer Gewichtsreduktion. Neben der Reduzierung des Gewichts verbessert sich durch eine regelmäßige Teilnahme an Zumba, Bokwa, Kantaera & Co. das allgemeine Körpergefühl, die Stimmung bessert sich und Teilnehmer fühlen sich im allgemeinen glücklicher als ihre Mitmenschen.

    Der Verzicht auf ungesunde Lebensmittel ist unbedingt im Rahmen einer gesunden Ernährung zu empfehlen. Statt Zucker wird Stevia verwendet oder komplett auf Zucker verzichtet. Zucker ist die Ursache für viele Krankheiten der modernen Gesellschaft wie Krebs, Diabetes oder Herzkrankheiten. Die Chia-Samen sind sehr gesund, machen für bis zu 5 Stunden satt und sind als Eiersatz geeignet. Das klassische Mehl Type 450 sollte beim Backen durch Dinkelmehl ersetzt werden, weil es einfach gesünder und vollwertiger ist. Ein Müsli aus Bananen, Chia-Samen, Leinsamen und Milch ob gemixt oder nicht ist ein langfristiger Gewinn für die Gesundheit.

    Wer sich mit Tanzsport wie Zumba fit hält, der kann innerhalb eines Jahres, aber nur bei Umstellung auf eine gesunde ausgewogene Ernährung, bis zu zehn Kilogramm und mehr verlieren. Die Teilnahme an Tanzfitness-Kursen und die gesunde Ernährung sollte langfristig erfolgen, um Erfolge zu erzielen. Tanzfitness wird mittlerweile überall angeboten von Vereinen und Fitnesscentern.

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  • Obst und Gemüse – das Beste für die Gesundheit

    Obst und Gemüse – das Beste für die Gesundheit

    Fast jeder denkt darüber nach, wie er sich am besten gesund ernähren kann, aber welche Lebensmittel wirklich gesund sind, darüber streiten sich die Ernährungsexperten schon sehr lange. Unstrittig ist jedoch, dass frisches Obst und Gemüse unbedingt zu einer gesunden Ernährung gehören, denn sie bieten alles das, was Körper und Geist brauchen. Frisches Obst und Gemüse sind aber nicht nur gesund, sie bieten auch eine sehr große Vielfalt, denn Obst und Gemüse können auf unzählige Arten zubereitet werden, und schmecken auch roh hervorragend.

    Warum eine ausgewogene und gesunde Ernährung so wichtig ist

    Es sind ganz unterschiedliche Lebens- und Nahrungsmittel, die eine gesunde und ausgewogene Ernährung möglich machen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät dazu, die gesunde Ernährung wie eine Pyramide zusammenzustellen. Den Sockel der Pyramide bilden Vollkornprodukte, dann folgen auf der ersten Stufe frisches Obst und Gemüse, gefolgt von Fisch, Milch, Milchprodukten und Käse. Auf der nächsten Stufe sind Fleisch und Wurst zu finden und ganz oben, dort wo die Pyramide spitz zuläuft, da sind alle die Dinge, die ungesund sind. Dazu gehören Fast Food, Süßigkeiten, Salzgebäck und süße Erfrischungsgetränke, aber auch Alkohol. Wer sich nach den Prinzipien dieser Pyramide ernährt, der wird sich immer gesund und ausgewogen ernähren.

    Ohne Hungergefühl gesund essen

    Frisches Gemüse und Obst stellen nicht nur eine gesunde Hauptmahlzeit dar, sie sind auch die perfekten Snacks. Täglich fünf kleine Portionen Obst stillen nicht nur den Hunger, sie machen auch fit für den Tag und da sie wenig Kalorien haben, muss auch die Figur nicht leiden. So kann der Tag mit einem Müsli mit Früchten beginnen, als Zwischenmahlzeit gibt es einen Apfel oder eine Banane und zum Mittagessen dann frisches Gemüse, was ganz nach Geschmack zubereitet wird. Ein bunter Obstsalat kann den Kuchen zum Nachmittagskaffee ersetzen und am Abend gibt es dann wieder frisches Gemüse, vielleicht aus dem Wok oder vom Grill. Statt Chips, Erdnüssen oder Salzstangen werden zum Fernsehen Weintrauben oder Erdbeeren genascht, und wer mag, der kann auch rohe Kohlrabi oder Minikarotten mit einem leckeren Joghurtdip genießen.  Mittlerweile ist es auch möglich sich frisches Obst & Gemüse einfach nach Hause zu bestellen. So lässt sich das gesunde Frühstück, Mittag- oder Abendessen bequem von der Couch aus zusammenstellen und liefern lassen.

    Welches Obst ist besonders gesund?

    Frisches Obst ist immer gesund, aber es gibt einige Obstsorten, die sich besonders positiv auf die Gesundheit auswirken. Dazu gehören unter anderem Bananen, die mit viel Kalzium und Kohlenhydraten das Immunsystem unterstützen. Birnen sind hervorragend geeignet, wenn es um eine gesunde Verdauung geht, und sie sind ein bewährtes Mittel gegen Verstopfung. Ein englisches Sprichwort sagt: One apple a day, keeps the doctor away, ein Apfel am Tag und man braucht keinen Arzt mehr – diese Weisheit trifft es auf den Punkt, denn kaum eine Obstsorte ist so gesund wie der Apfel. Äpfel enthalten viel Vitamin C, Eisen und viele Mineralstoffe, von denen die Zähne ebenso wie auch die Blutbildung profitieren. Äpfel entgiften aber auch die Leber und das natürliche Pektin regt den Darm an. Da Äpfel keine Kalorien haben, sind sie auch ideal für jede Diät.

    Gesundes Gemüse

    Frisches Gemüse ist knackig, lecker und vor allen Dingen gesund. Die meisten Gemüsesorten enthalten die Vitamine C und K, Phosphor und Magnesium, Kohlehydrate und viele Mineralstoffe. Dazu kommt, dass man Gemüse auf vielfache Art und Weise zubereiten kann, denn gekocht, geschmort, gegrillt und auch überbacken ist Gemüse einfach köstlich. Auberginen stärken den Kreislauf, Avocados halten jung und Brokkoli beugt gegen Krebs vor. Kartoffeln machen fit und alle Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen, senken dauerhaft den Cholesterinspiegel. Alle Kohlarten wie Rosenkohl, Wirsing oder Rotkohl beruhigen die Nerven, Tomaten enthalten viele Vitamine und bekämpfen die freien Radikalen. Wer unter Vitaminmangel leidet, der sollte Möhren essen und wer gerne Paprika isst, wird kaum Probleme mit Thrombosen haben. Spinat ist blutbildend und gegen Mundgeruch gibt es nichts Besseres als Sellerie.

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  • Immer mehr Kinder leiden unter Alterszucker

    Immer mehr Kinder leiden unter Alterszucker

    Pummelige Kinder sind niedlich, sie sind „gut im Futter“, wie man früher sagte und Kinder, die ein paar Pfund zu viel auf den Rippen haben, die sind gesund, rund und munter. Wer so denkt, der begeht einen folgenschweren Irrtum, denn dicke Kinder sind alles andere als gesund. Immer mehr Kinder unter zehn Jahren sind viel zu dick für ihr Alter und die Folge der falschen Ernährung ist immer häufiger sogenannter Alterszucker, also Diabetes Typ 2.

    Die Patienten werden immer jünger

    Vor allem in den USA gibt es immer mehr Kinder, die unter Alterszucker leiden. Jedes Jahr kommen mehr Eltern mit ihren Kindern zum Arzt, weil sie viel zu dick sind, und immer öfter stellen die Ärzte die verheerende Diagnose. So auch bei einem kleinen Mädchen, das ständig über Durst klagte, ständig auf die Toilette musste und mit seinen Eltern in die Notaufnahme des Gesundheitszentrums in Houston kam. Das kleine Mädchen war drei Jahre alt, es wog aber bereits 35 Kilogramm und die Ärzte stellten die Diagnose Diabetes Typ 2. Das Kind hatte aber keine angeborene Diabetes, sondern eine besondere Variante der Stoffwechselstörung, sie hatte Alterszucker. Das Mädchen war die jüngste Patientin des Gesundheitszentrums, die anderen Kinder, bei denen Alterszucker festgestellt wurde, waren im Schnitt zwischen acht und zehn Jahre alt, also viel zu jung, um an einer Form der Diabetes zu leiden, die sonst nur ältere Menschen trifft.

    Nicht nur die Eltern sind schuld

    Amerikanische Wissenschaftler, die dem Problem Alterszucker bei kleinen Kindern auf den Grund gehen, sehen die Schuld nicht nur bei den Eltern, sondern auch in der Nahrungsmittelindustrie, die nach wie vor fett- und zuckerhaltige Lebensmittel auf den Markt bringt und sie als gesunde Kost für Kinder anpreist. Vor allem in den unteren sozialen Schichten ist starkes Übergewicht bei Kindern keine Seltenheit, denn die Auswahl an ungesunder Nahrung ist günstig und überall zu bekommen. Gesunde Kinder bringen im Alter von drei Jahren normalerweise zwischen 14 und 15 Kilo auf die Waage, die Kinder, die in den Vereinigten Staaten für eine Studie untersucht wurden, hatten im Schnitt 20 Kilogramm zu viel.

    Alterszucker – Bei Kindern heilbar

    Normalerweise ist Diabetes eine chronische Erkrankung, die zwar mit Medikamenten behandelt werden kann, die aber nur dann in Schach gehalten werden kann, wenn die Patienten diese Medikamente einnehmen und ihre Ernährung umstellen. Erkranken Kinder an Alterszucker, dann ist die Krankheit heilbar, aber auch hier führt der Weg zum gesunden Leben nur über die richtigen Medikamente und über eine gesunde Ernährung. Mit dem Medikament Metformin wurden bislang sehr gute Erfolge erzielt, aber Metformin allein kann keine Erfolge erzielen, wenn nicht die Ernährung komplett umgestellt wird und das Kind keinen Sport treibt. Wenn aber alles zusammenpasst, dann ist Alterszucker bei Kindern heilbar und kommt nicht wieder.

    Bild: © Depositphotos.com / Anetta