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  • Arztbesuch – Richtige Vorbereitung das A und O

    Arztbesuch – Richtige Vorbereitung das A und O

    Irgendwann muss jeder zum Arzt. Damit dieser Termin aber nicht unnötig stresst und sich in die Länge zieht, ist die richtige Vorbereitung das A und O. Darüber freut man sich dann nicht nur selbst, sondern auch der Doktor kann besser und effektiver arbeiten. Selbstverständlich gilt die Vorbereitung nicht bei lebensbedrohlichen Krankheiten, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall gibt einfach nicht die Zeit dafür her. Außerdem ist es oft so, dass viele erst nach einer gefühlten Ewigkeit zum Arzt gehen. In so einem Fall kommt die Unsicherheit zum Vorschein, ob medizinischer Rat tatsächlich richtig ist oder nicht. Trifft es so ein, dann wird meist auch noch vieles vergessen. Grundsätzlich gilt deshalb, dass ein Besuch zu viel besser als einer zu wenig ist.

    Ordnung sorgt für optimale Hilfe

    Jeder Mediziner kann nur dann seinen Beruf optimal ausführen, wenn er den Patienten beziehungsweise dessen Vorerkrankungen kennt. Das erleichtert die Diagnose und erhöht die Chance auf eine erfolgreiche Therapie. Wer zum ersten Mal eine Praxis aufsucht, der sollte unbedingt vorhergehende Befunde (zum Beispiel Entlassungsbrief, Laborergebnisse oder Röntgenbilder) mitbringen. Des Weiteren sind auch der Mutterpass, der Implantatpass, der Allergieausweis und der Impfpass zu empfehlen. Mit dieser Ausstattung ist man bereits super ausgestattet und muss sich keine Sorgen über fehlende Unterlagen machen.

    Der Medikamentenplan

    Mit einer Liste aller Medikamente, die man einnehmen muss, rundet man die Vorbereitung ab. Diese ist sogar sehr wichtig, da sich ansonsten ein neues Rezept mit einem bereits bestehenden nicht vertragen könnte. Entweder wird die Liste einfach selbst geschrieben, oder man holt sich einen Medikamentenplan. Darauf hat jeder Anspruch, der mindestens drei Medikamente benötigt. Der Vorteil: Die Liste der Tabletten besteht in elektronischer Form und dem Patienten steht ein Ausdruck zu. Diese Aufgabe erledigt der Hausarzt, sodass anschließend Apotheker und Ärzte mithilfe eines Barcodes auf die Liste zugreifen können. Ein effektiver Tipp ist auch die Erstellung von Notizen, um eventuelle Fragen und/oder Anregungen nicht zu vergessen. Manche fühlen sich aber zum Beispiel auch mit einem Begleiter besser. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, mit der richtigen Vorbereitung erspart sich jeder viel Ärger.

     

  • Mit Ernährung und sportlicher Aktivität Leistungskraft steigern

    Mit Ernährung und sportlicher Aktivität Leistungskraft steigern

    Nicht nur für Leistungssportler ist es essentiell, auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu achten. Auch wer Sport als Hobby betrachtet kann mithilfe einer gesunden Ernährungsweise viel für eine gesteigerte Leistungskraft tun.

     

    Sportler profitieren von bewusster Ernährung

     

    Wer sportlich aktiv ist kann von einer gesunden Lebensweise profitieren. Hierdurch lässt sich die Leistung positiv steigern. Auch wenn die Gewichtsreduktion im Fokus steht, ist die Kombination von sportlicher Aktivität und ausgewogener Ernährung essentiell. Ohne diese steigt das Risiko eines Rückfalls.

     

    Doch nicht immer haben wir die Möglichkeit, die richtigen Nahrungsmittel zu uns zu nehmen. In diesem Fall sind in Ausnahmefällen auch so genannte Nahrungsergänzungen erlaubt. Qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel können unter anderem in ausgewählten Online-Shops erworben werden.

     

    Einer dieser elitären Online-Shops ist Bevisan. Einerseits erhalten interessierte Sportler hier eine gute Auswahl an Produkten für Lifestyle und Gesundheit. Darunter befinden sich in der Hauptsache Präparate zur Erhöhung

     

    • der körperlichen Leistung sowie
    • von Ausdauer im Fitness- wie auch Sportbereich.

     

    Andererseits finden sich bei Bevisan zahlreiche ausführliche Informationen und Hinweise zu den einzelnen Präparaten.

     

    So lässt sich Leistung im Ausdauersport steigern

     

    Zuerst macht sich zur Erreichung einer Erhöhung der Leistung im Ausdauersport ein theoretisches Grundverständnis erforderlich. Demzufolge muss sich jeder Trainierende darüber im Klaren sein, dass die körperliche Belastbarkeit nicht ausschließlich abhängig ist von einer Milchsäureansammlung im Muskelbereich.

     

    Bislang ist bei dieser Übersäuerung auf die Sauerstoffsättigung des Blutes hingewiesen worden. Allerdings zeigen aktuelle Studien, dass diese Vermutung falsch ist.

     

    Zusammenhang zwischen Ernährung und Ausdauersport

     

    Die mit der Ernährung aufgenommenen Kohlenhydrate sind für Ausdauersportler sehr bedeutsam. Denn die Energiegewinnung einzig aus Eiweiß und Fett führt einen schnelle Senkung der Leistung herbei. So ist es unabdingbar, auf Kohlenhydrate zurückzugreifen.

     

    Allerdings besteht ein kleiner Nachteil. Denn der menschliche Körper ist bei einer untrainierten Person nur in der Lage 300 g an Kohlenhydraten aufzunehmen. Dementgegen ist beim Trainierten eine Aufnahme von 600 g Kohlenhydrate möglich. Diese geringen Mengen sind ausreichend für eine Stunde bis höchstens 1,5 Stunden bei intensivem Training.

     

    Daher macht sich bei geplanten längeren sportlichen Belastungen ein frühzeitiger Beginn der Aufnahme von Nahrung erforderlich. Denn nur so kann einem starken Leistungsabfall entgegengewirkt werden. Aus diesem Grund müssen mit der Ernährung die Kohlenhydratspeicher in regelmäßigen Abständen aufgefüllt werden. Mit der Nahrungsaufnahme sollte idealerweise drei Stunden vor Beginn der sportlichen Betätigung begonnen werden.

     

    Ein Mix von Frucht- und Traubenzucker kann während Belastungssituationen zu einer Erhöhung der Kohlenhydratverwertung von 60 auf 105 g je Stunde führen. Jene Erkenntnisse basieren auf durchgeführte Studien an Radsportlern von der Universität Birmingham. Somit ist mit der Ernährung eine Leistungssteigerung von acht Prozent machbar.

     

    Zur Energieaufnahme eignen sich für Sportler insbesondere Energieriegel – bestehend aus Früchten, Getreide und Zucker.

     

    Trinken essentiell für Sportler

     

    Darüber hinaus dürfen sportlich aktive Menschen zur Leistungssteigerung nicht vergessen viel zu trinken. Und zwar nicht erst dann, wenn sich Durst einstellt.

     

    Einer Studie vom Institut für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung, Universität Halle-Wittenberg, zufolge lässt die Ernährung unter anderem auch von Wettkampfathleten unter Belastung zu wünschen übrig.

     

    Zu einer gesunden Ernährung zählt das ausreichende Trinken. Empfehlenswert sind zum überwiegenden Teil Wasser und ungesüßte Tees – vorzugsweise Kräutertees.

     

    Aber auch Koffeintabletten eignen sich zur Steigerung der Leistung. Denn Koffein senkt das Ermüdungs- und Erschöpfungsrisiko. Empfehlenswert ist die Aufnahme zwischen drei bis sechs Milligramm Koffein je Körpergewicht. Bei einer Zuführung von 450 mg zeigt sich Koffein als besonders wirksam. Im besten Fall findet die Aufnahme eine halbe Stunde vor Beginn der sportlichen Betätigung statt.

     

    Auch wenn die übliche Tasse Kaffee getrunken wird, kann eine ähnliche Wirkung erzielt werden. Jedoch sind in einer Tasse Kaffee nur etwa bis zu 100 mg Koffein enthalten. Dieses gebundene Koffein lässt sich wesentlich schlechter nutzen als bei Aufnahme in Form von Tabletten.

     

    Jedoch sollte eine untrainierte Person keine Wunder erwarten. Einzig von Koffein kann diese keine Leistungssteigerung erwarten. Es macht ein monatelanges Training des Stoffwechsels in Kombination mit Koffein erforderlich.

  • Nahezu jede zehnte Frau hat Schmerzen beim Sex

    Nahezu jede zehnte Frau hat Schmerzen beim Sex

    Britische Frauen sind mit ihrem Sexualleben nicht immer zufrieden. Eine neue Studie beweist, dass nahezu jede zehnte Frau über Schmerzen bei der schönsten Nebensache der Welt klagt. Die britischen Wissenschaftler führten diverse Untersuchungen durch und veröffentlichten die Ergebnisse in einer Fachzeitschrift (British Journal of Obstetrics and Gynaecology). Es wurden knapp 7.000 Damen befragt, die sexuell aktiv sind. Das Alter reicht von 16 bis 74 Jahren, 7,5 Prozent davon gaben Schmerzen beim Sex im letzten Jahr oder rückblickend auf die letzten drei Monaten an. Etwa ein Viertel davon kämpft sehr oft mit Schmerzen beim Geschlechtsakt.

     

    Die Lust fehlt

    Das Problem betrifft in erst Linie Frauen zwischen 55 und 64 Jahren, daran schließt sich die Altersgruppe 16 bis 24 Jahren an. Die Hintergründe sind oft umfangreich und umschließen mehrere Faktoren, so haben 62 Prozent der Betroffenen einfach kein Interesse am Geschlechtsverkehr. Knapp 40 Prozent können die intimen Stunden nicht genießen. Die britischen Wissenschaftler sagen auch, dass ca. ein Viertel keinerlei Erregung oder Aufregung fühlt.

     

    Die Psyche spielt eine Rolle

    Ein wesentlicher Grund für die Schmerzen ist eine trockene Vagina, etwa die Hälfte (45 Prozent) gibt dies an. Dabei wurde auch eine Verbindung zu psychischen Problemen festgestellt, was sich in Ängsten beim Sex äußert. Außerdem lag bei ca. 11 Prozent der Damen eine Depression vor. Ein weiterer Grund sind körperliche Erkrankungen, 13 Prozent von den Teilnehmerinnen gaben eine schlechte körperliche Gesundheit an.

     

    Fehlende Kommunikation

    Häufig wird die Kommunikation mit dem Partner vergessen oder es wird als unangenehm empfunden. Acht Prozent reden gar nicht über Sex oder empfinden es zumindest als schwierig. In der Praxis ist das ein bedeutender Punkt, da sich der Partner so nicht auf die Bedürfnisse der Frau einstellen kann. Ursache kann aber auch eine negative Vorgeschichte sein, sexueller Missbrauch ist ein oft unterschätztes Thema. Als Folge wird dann auch mit dem Freund/Mann nicht über den Geschlechtsverkehr gesprochen.

    Unterm Strich geht aus der Studie hervor, dass eine glückliche Beziehung nicht automatisch ein zufriedenes Sexualleben bedeutet. Zudem schämen sich viele Frauen für das Problem und suchen deshalb auch keine Hilfe auf. Dabei ist es in der heutigen Zeit überhaupt nicht peinlich, Experten haben tagtäglich damit zu tun und wissen, welche Mittel helfen könnten.

     

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  • Anzahl an sexuellen Übergriffen steigt!

    Anzahl an sexuellen Übergriffen steigt!

    Die Anzahl sexueller Übergriffe zwischen Kindern und Jugendlichen steigt. Hauptschwerpunkt ist die Schule, denn die Aufenthaltsdauer dort hat sich in den letzten Jahren erhöht. Christine Schule ist die Leiterin einer Fachstelle für dieses Thema und wird regelmäßig mit solchen Geschichten konfrontiert. Schuld sind im Gesamtüberblick zwei Bereiche. Erstens ist der Zugang zu pornografischen Inhalten mithilfe des Internets so einfach wie noch nie, sodass auch Kinder schon früh mit Bildern, Videos und entsprechenden Artikeln in Kontakt kommen.

     

    Anzahl an sexuellen Übergriffen steigt

    Dabei wird vergessen, dass professionelle Pornos nur wenig mit der Realität zu tun haben. Geschlechtsverkehr ist eine Gefühlssache, die Spaß machen und in Einvernehmung beider Partner stattfinden sollte. Zweitens fehlt vor allem an Schulen eine Aufklärung, die klare Grenzen zwischen Realität und Internet aufzeigt. Wenn Kinder und Jugendliche nie mit dieser Abgrenzung in Berührung kommen, dann fehlt ihnen auch das Wissen und die Einschätzung. Die Jungs und Mädels sind also in erster Linie auf die eigenen Bedürfnisse aus und kümmern sich nicht um die Gefühle des Gegenübers. Das führt in der Praxis zu unsittlichen Berührungen (in erster Linie sind Mädchen die Opfer).

     

    Reden, reden und nochmals reden

    Auf Schulhöfen sind Schimpfwörter wie „Schlampe“ oder „Hurensohn“ leider Alltag. Doch auch wenn die Kinder die Kraftausdrücke kennen, viele können mit den Begriffen überhaupt nichts anfangen. Sie werden zwar verwendet, die Bedeutung dahinter ist aber nicht bekannt. Die Gründe für die Aufnahme dieser Wörter sind vielfältig, zum Beispiel geben ältere Schulkollegen damit an oder sie werden in angesagten Musikvideos verwendet.

    Damit es erst gar nicht so weit kommt, empfiehlt Christine Schule offen über das Thema zu sprechen. Es kann auch zum Beispiel mit Zetteln gearbeitet werden, die anschließend in die Kategorien „Gut“ und „Schlecht“ korrekt eingeordnet werden. Das bringt den Vorteil mit, dass die Kinder sich auch innerlich ein System schaffen können und merken, welche Dinge erlaubt sind und welche gar nicht gehen. Je früher und je häufiger sie damit konfrontiert werden, umso höher sind die Erfolgschancen.

     

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  • Streit – Ärger unbedingt rauslassen (Konflikte gehören dazu)

    Streit – Ärger unbedingt rauslassen (Konflikte gehören dazu)

    Weshalb es besser ist im Streit seinen Ärger rauszulassen, haben wir für sie hier zusammengefasst.

    Wer sich ärgert, sollte seiner Wut unbedingt Luft machen. Ein ehrlicher Streit bringt in bestehenden Konflikten oftmals die besseren Lösungen.

     

    Einsetzen von Ich-Botschaften im Streit

    Wer sachlich beim Streiten bleibt, kann Konflikte besser lösen. Somit empfiehlt es sich, auf die direkte Anrede „Du hast das Mehl vergessen einzukaufen.“ zu verzichten. An dessen Stelle sollte versucht werden, lieber zu sagen: „Ohne das Mehl kann ich keine Plätzchen backen. Darüber ärgere ich mich jetzt.“

     

    Wenden Sie diese einfache Regel beim Streiten an, geschieht der Streit auf einer sachlichen Ebene. Niemand wird unnötig beschuldigt. Die im Beispiel genannte Ich-Botschaft gibt den eindeutigen Wunsch wieder: Plätzchen backen. Genau auf diesen Wunsch kann das Gegenüber nun neutral oder aber positiv reagieren. Während bei Du-Botschaften stets ein eindeutiger Vorwurf steckt. Dieser sorgt für eine Distanzierung vom anderen.

     

    Konflikte gehören zum Leben

    Konflikte und Streit finden sich im täglichen Leben immer wieder. In ihnen sind zahlreiche Emotionen enthalten. Laut Professor Philipp Yorck Herzberg – Helmut-Schmidt-Universität Hamburg – müssen Emotionen unbedingt rausgelassen werden.

     

    Am besten gelingt dies, indem weder Ich- noch Du-Botschaften Anwendung finden. Die bessere Lösung besteht in der Erkenntnis „Wir haben ein Problem.“ Gemeinsam an einer Lösung arbeiten birgt große Chancen zur erfolgreichen Konfliktbewältigung.

     

    Reinigendes Gewitter

    Dabei muss ein Streit nicht immer ruhig zugehen. Lassen Sie ruhig einmal richtig Dampf ab und schreien Sie Ihre Wut hinaus. Dies befreit und ist auch durchaus in Ordnung. Allerdings – so Experte Herzberg – sollte im Streit auf beleidigende Äußerungen verzichtet werden.

     

    Idealerweise ist es beiden Partnern nach dem Streiten mit ein wenig Humor wieder möglich, freundlich aufeinander zuzugehen.

     

    Bloß keine gute Miene

    Der Psychologe warnt jedoch davor, eine zu große Kompromissbereitschaft an den Tag zu legen. Nur, damit der Frieden bewahrt bleibt. Konflikte aus dem Wege gehen, ist keine gute Lösung. Denn dies kann sogar gesundheitliche Schäden hervorrufen.

     

    Aus einer von der Universität Frankfurt durchgeführten Untersuchung geht hervor, dass konfliktscheue Probanden einen höheren Blutdruck aufweisen als jene, die Streit nicht aus dem Wege gehen.

     

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  • Zwang und Zwangsstörungen – was sind Zwangserkrankungen?

    Zwang und Zwangsstörungen – was sind Zwangserkrankungen?

    Typische Symptome von Zwangserkrankungen äußern sich in einem ständigen Wiederholen bestimmter Handlungen. Dabei kann es sich beispielsweise um ein stetiges Waschen der Hände oder zehnmaliges Nachschauen, ob die Tür auch wirklich verschlossen ist, handeln.

     

    Zwangserkrankungen – worin äußern sie sich?

     

    Nahezu jedem von uns ist bei Verlassen der Wohnung das Gefühl bekannt, irgendetwas vergessen zu haben. Dabei kann es sich um das Abschließen der Tür oder das Ausschalten des Herdes handeln.

     

    Gelegentlich kann es nicht schaden, einmal öfter nachzusehen. Allerdings gibt es auch so stark verängstigte Menschen, bei denen sich dieses Gefühl in Zwangserkrankungen umwandelt. Ständig müssen Kontrollen wiederholt werden. Hieraus resultiert ein derartiges Zwangsverhalten, das schließlich das gesamte Leben bestimmt.

     

    So gibt es Zwangserkrankungen, bei denen Betroffene stets Gegenstände zählen müssen. Andere Menschen führen Zwangshandlungen immer wieder aus. Beispielsweise werden aus Angst vor möglichen Keimen ständig die Hände gewaschen.

     

    Welches Ritual eine Person auch entwickelt hat: Personen mit Zwangsstörungen können einfach nicht mehr damit aufhören.

     

    Was wird unter Zwangserkrankungen verstanden?

     

    Zwangserkrankungen sind nicht selten psychische Störungen. Dabei verspüren hiervon betroffene Personen einen ständigen Drang, bestimmte Handlungen durchzuführen. Gelegentlich äußern sich derartige Zwänge auch in aufdringlichen Gedanken.

     

    Es wird zwischen

     

    • Zwangsgedanken
    • Zwanghaften Handlungen
    • Zwangsimpulsen

     

    unterschieden. Dabei erleben die Patienten diese selbst als unsinnig und extrem belastend. Jedoch können von Zwangserkrankungen Betroffene diese weder unterdrücken noch unterlassen. Auch dann nicht, wenn sie starken Widerstand dagegen leisten.

     

    Symptomatik von Zwangserkrankungen

     

    Der Übergang von normalem Verhalten zu Zwangsstörungen ist nahezu fließend. Zahlreiche Menschen kennen dieses Gefühl, noch einmal überprüfen zu wollen, ob der Wasserhahn tatsächlich zugedreht oder das Licht wirklich ausgeschaltet ist.

     

    Wer jedoch unter einer Zwangserkrankung leidet, nimmt dieses Bedürfnis als nicht unterdrückbaren Zwang wahr. Daraus resultiert ein starkes Bedürfnis, stets und ständig zu kontrollieren oder stereotypen Gedankengängen zu folgen.

     

    Derartige Zwänge können das komplette Leben stark beeinträchtigen. Zwar erleben viele Patienten diese Handlungen selbst als störend, können jedoch nicht darauf verzichten.

     

    Aus welchem Grund es zu Zwangshandlungen kommt, ist bislang noch unklar. Vermutlich handelt es sich hier um ein Zusammenspiel organischer wie psychologischer Aspekte.

     

    Häufigkeit des Auftretens von Zwangserkrankungen

     

    Im Allgemeinen sind rund zwei Prozent aller erwachsenen Personen in Deutschland von einer Zwangserkrankung betroffen. Die Schätzungen belaufen sich jedoch auf eine höhere Dunkelziffer. Denn nicht jeder Betroffene sucht umgehend einen Arzt auf. Meist geschieht dies erst dann, wenn die Erkrankung den Alltag zu stark beeinträchtigt.

     

    Nicht nur Erwachsene, auch Kinder sowie Jugendliche können bereits von Zwangserkrankungen betroffen sein. In diesem Personenkreis wird von einer Betroffenheitsrate von einem bis drei Prozent ausgegangen.

     

    Zwangsstörungen treten recht häufig auf. Rund drei von 100 Menschen können damit im Laufe des Lebens in Berührung kommen. Im Großen und Ganzen besteht die Möglichkeit, in fast jeder Altersklasse von Zwangserkrankungen betroffen zu sein. Meistens nehmen diese bereits im Kindes-, Jugend- oder jungem Erwachsenenalter Gestalt an.

     

    Verlauf von Zwangserkrankungen

     

    Allgemein dauert es eine längere Zeitspanne, bis jemand bemerkt, von einer Zwangsstörung betroffen zu sein. Ein Zwang entwickelt sich nicht urplötzlich. Viele Betroffene nehmen zunächst ihr Verhalten als völlig normal wahr. Erst im weiteren Verlauf der Erkrankung bemerken diese, wie zeitraubend ihre Rituale sind.

     

    Nicht selten bekommen Menschen mit Zwangsstörungen Probleme

     

    • in der Familie
    • innerhalb der Partnerschaft
    • im Berufsleben

     

    Sie schaffen es nicht mehr, ihren alltäglichen Verpflichtungen nachzukommen. Aber auch Hobbys verlieren immer mehr an Bedeutung. Zwangserkrankungen bestimmen fortan ihr Leben.

     

    Zwangsstörungen können einen unterschiedlichen Verlauf nehmen. Erfolgt keine rechtzeitige Behandlung, werden sie chronisch. Dabei sind die Beschwerden einmal mehr, einmal weniger stark ausgeprägt. Einige Menschen können durchaus zwischenzeitlich Phasen durchleben, in denen sie kaum unter Beschwerden leiden.

     

    Erwachsene erleben ihren Zwang oftmals weniger hartnäckig als Jugendliche und Kinder. Um mit der Zwangserkrankung besser leben zu können, benötigen viele Betroffene professionelle Hilfe.

     

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