Schlagwort: Versicherung

  • Zahnersatz – für die Gesundheit unverzichtbar

    Zahnersatz – für die Gesundheit unverzichtbar

    Die Möglichkeiten beim Zahnersatz sind heute so vielfältig, dass sich für jeden Mund die passende Lösung findet. Einzelne Zähne können zum Schutz mit einer Krone versehen und kleinere Lücken mit Brücken geschlossen werden. Auch wer gar keine eigenen Zähne mehr hat, kann Dank modernem Zahnersatz wieder kraftvoll zubeißen.

    Beim Zahnersatz sollte man immer mit bedenken, dass er nicht nur zur Wiederherstellung einer angenehmen Ästhetik dient, sondern auch funktionell sein muss. Gibt es beim Zahnersatz Einschränkungen der Funktionalität leidet vom Magen bis zum Dickdarm der gesamte Verdauungsprozess und in der Folge auch der Stoffwechsel darunter. Früher galt der Zahnersatz als Luxus der Reichen und Schönen. Heute kann sich Dank modernen preiswerter Werkstoffe und günstiger Versicherungen den Zahnersatz wirklich jeder leisten.

    Welche Arten von Zahnersatz gibt es heute?

    Als Zahnersatz werden heute grundsätzlich alle Hilfsmittel bezeichnet, die dazu dienen, die durch den teilweisen oder gänzlichen Verlust von Zähnen entstandenen Lücken optisch und funktionell zu schließen. Der dazu gehörige medizinische Fachbereich wird üblicherweise als Prothetik bezeichnet, wobei es eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem klassischen Zahnarzt, dem Kieferchirurgen, dem Kieferorthopäden und der Zahntechnik geben muss.

    Der Zahnersatz wird grundsätzlich erst einmal in fest sitzende und herausnehmbare sowie kombinierte Technik unterschieden. Beim fest sitzenden Zahnersatz wird eine weitere Unterscheidung nach der Art des Aufbaus und der Art der Verbindung mit den noch vorhandenen natürlichen Zähnen vorgenommen. Daraus leiten sich Bezeichnungen wie Klebebrücke, Teilkrone, Stiftzahn oder Veneer ab.

    Beim herausnehmbaren Zahnersatz erfolgt die erste Unterscheidung in die Teilprothese und die Vollprothese. Bei beiden Varianten wird eine weitere Differenzierung nach der Ausführung bzw. dem verwendeten Material für das tragende Gerüst und die Verblendung der künstlichen Zähne vorgenommen. Bei den Teilprothesen kommt der Umfang der zu ersetzenden Zähne als weiteres Merkmal der Unterscheidung hinzu.

    Die Geschichte für den Zahnersatz lässt sich bis zu den Etruskern und Phöniziern zurück verfolgen. Das heißt, dass der Zahnersatz der Menschheit schon vor mehr als zwei Jahrtausenden ein wichtiges Anliegen war. Damals verwendete man Elfenbein und setzte als Befestigung Drähte ein. Das 18. Jahrhundert brachte durch die Verwendung von Porzellan für den Zahnersatz eine kleine Revolution. Dafür zeichnete der im amerikanischen New York praktizierende Zahnarzt John Greenwood verantwortlich. Keramik kommt auch beim Zahnersatz des 21. Jahrhunderts noch zur Anwendung.

    Zahnersatz aus Kunststoff ist um Einiges preiswerter als Zahnersatz aus Keramik. Als erster Kunststoff wurde im 19. Jahrhundert Kautschuk verwendet. Damit war der Zahnersatz kein Luxus der Besserverdienenden mehr, sondern war de facto auch für die ärmeren Bevölkerungsschichten im Rahmen einer erschwinglichen Pflege der eigenen Gesundheit und Ästhetik. Heute wird auf den kombinierten Einsatz von metallenen Trageelementen und Verblendungen aus Kunststoff gesetzt.

    Was versteht man unter einer Zahn OP und was ist dabei zu beachten?

    Bei einer Zahn OP können verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Reparieren und Entfernen erkrankter Zähne. Auch die Wurzelbehandlung ist de facto zur Zahn OP zu rechnen. Sie wird unter lokaler Betäubung durchgeführt und dient der Konservierung. Dabei wird entzündlich verändertes Gewebe entfernt und durch künstliche Werkstoffe ersetzt. Dadurch kann die Lebensdauer der betroffenen Zähne sehr deutlich verlängert werden.

    Eine Zahn OP kann auch dann notwendig werden, wenn Zähne so genannte Ankerwurzeln mitbringen oder die Zahnsubstanz bereits so geschädigt ist, dass er mit den „normal üblichen“ Hilfsmitteln wie der Zange nicht entfernt werden kann. Der Kieferchirurg löst dabei das Gewebe um den Zahn herum und hebelt den Zahnrest aus. Wird die bei einer solchen Zahn OP entstehende Wunde zu groß, muss sie unter Umständen auch genäht werden. Das ist auch dann notwendig, wenn zum Beispiel quer im Kiefer liegende Zähne entfernt werden müssen. Manche Zahn- oder Kieferoperationen müssen im Rahmen eines Notfalls erfolgen, beispielsweise, wenn der Kiefer vereitert ist.

    Zahn OP – als Notfall oder präventiv

    So manche Zahn OP muss auch notfallmäßig durchgeführt werden. Nötig wird das dann, wenn sich im Kiefer Zahntaschen oder Hohlräume gebildet haben, die sich mit Eiter gefüllt haben. Dann muss eine Entlastung stattfinden und eine Öffnung geschaffen werden, durch die der Eiter abfließen kann. In diesem Fall wird häufig auch mit Drainagen gearbeitet, die mehrere Tage hintereinander gewechselt werden müssen. Dabei werden dann meist auch Spülungen mit antiseptischen Lösungen durchgeführt.

    Eine weitere Gruppe bei der Zahn OP kann präventiv oder zum Wiederaufbau notwendig werden. In die Palette der präventiven Operationen gehören Maßnahmen der Kieferorthopädie, bei denen Platz für nachwachsende Zähne geschaffen werden muss. Beim Wiederaufbau geht es bei der Zahn OP darum, Trägersysteme für Zahnersatz zu implantieren.

    Wenn der Zahnarzt eine Brücke einsetzen will

    Die Brücke kann sowohl zur Sparte fest sitzender Zahnersatz als auch zur Gruppe herausnehmbarer Zahnersatz gehören. Hier wird an den noch vorhandenen natürlichen Zähnen ein Befestigungssystem etabliert, an dem der Zahnersatz dauerhaft lösbar montiert werden kann. In einem ersten Schritt wird der Zahnarzt beim Vorhaben Brücke prüfen, ob die zur Aufnahme gedachten Zähne noch die notwendige Tragfähigkeit aufweisen. Dabei erfolgt einerseits eine Sichtuntersuchung und andererseits wird über eine Röntgenaufnahme der Zustand des Kiefers und der Zahnwurzeln geprüft.

    Gibt es dabei keine Einschränkungen, macht der Zahnarzt einen ersten Abdruck. Er dient später dazu, den Zahnersatz Brücke an die vorhandenen natürlichen Gegebenheiten anzupassen. Außerdem wird er zum Gießen der Interimsbrücke benötigt. Danach werden die als tragende Elemente vorgesehenen Zähne angeschliffen und erneut ein Abdruck gemacht. Diesen benötigt die Zahntechnik, um die endgültige Brücke herstellen zu können. Mit Hilfe des ersten Abdrucks und eines schnell härtenden Kunststoffs gießt der Zahnarzt gleich vor Ort die Behelfsbrücke. Sie wird mit einem lösbaren Kleber aufgesetzt. Die endgültige Brücke wird nach einer gründlichen Passformprüfung mit einer Art Zement dauerhaft mit den tragenden Zähnen verbunden. In diesem Fall wird von einer Klebebrücke gesprochen.

    Bei der herausnehmbaren Brücke spricht der Zahnarzt von einer teleskopierenden Brücke. Hier ist der Nachteil, dass nicht jedes Material dafür verwendet werden kann. Außerdem ist der Anteil der abzuschleifenden Substanz an den tragenden Zähnen größer als bei der fest sitzenden Brücke. Andererseits bringt die teleskopierende Brücke den Vorteil mit, dass sie auch in eine spätere andere Form der Teilprothese oder Vollprothese mit integriert werden kann.

    Zahnersatz Brücke versus andere Bauformen Zahnersatz

    Die meisten Menschen stört am herausnehmbaren Zahnersatz, dass dieser mit einem innen liegenden Bügel oder einer kompletten Gaumenplatte ausgestattet sein muss. Das wird als Fremdkörper unmittelbar empfunden und kann bis hin zum Auslösen eines Würgereflexes führen. Auch beim Sprechen fühlen sich einige Menschen von dieser Art Zahnersatz eingeschränkt.

    Eine Brücke dagegen wird direkt auf noch vorhandene Zähne aufgesetzt und gibt „nur“ deren Form sowie das Volumen der zu ersetzenden Zähne wieder. Auf Grund der fehlenden Zahnzwischenräume erfordern vor allem größere Brücken an der Front des Oberkiefers ein wenig Übung bei Bilden von Zisch- und S-Lauten. Auch bieten die fest sitzenden Brücken den Vorteil, dass man feste und klebrige Lebensmittel essen kann, ohne dass Krümel unter Gaumenplatten und Bügel rutschen kann. Dadurch reduziert sich auch die Gefahr der Bildung von Druckstellen und Entzündungen.

    Bei der Kombination vom Zahnersatz Brücke und losem Zahnersatz können in die Brücke zusätzliche Befestigungssysteme eingearbeitet werden. Federbügel können beispielsweise in nutartige Vertiefungen einrasten und so dem losen Zahnersatz mehr Festigkeit verleihen. Noch mehr Festigkeit bilden die so genannten Geschiebe, bei denen mit einstellbaren Hülsen und Stiften gearbeitet wird. Um eine Schädigung des tragenden Zahns zu vermeiden, werden hier als zugegebenermaßen teure, aber sehr nützliche Hilfsmittel Veneers, Kronen und Brücken zum Einsatz gebracht.

    Wer die Qualität beim Zahnersatz nicht von den Kosten und seinen finanziellen Möglichkeiten abhängig machen möchte, der kann heute mit einer guten Zahnzusatzversicherung vorsorgen. Sie schließt die Lücke, die zwischen den anfallenden Kosten bei Zahnarzt und Zahntechniker und den Zuzahlungen nach den Leistungskatalogen der Krankenkassen verbleibt.

    Bild: © Depositphotos.com / CandyBoxImages

  • Tumor – Brustkrebs

    Tumor – Brustkrebs

    Tumor

    Definition und Beschreibung

    Der Name Tumor stammt aus dem Lateinischen. Dabei bedeutet dieses Wort so viel wie etwa Schwellung oder Geschwulst. Im weiteren Sinne ist jede Zunahme des Gewebevolumens unabhängig davon ob es erweitert oder verdient wird, ein Tumor.

    In der Medizin gibt es zwei gültige Definitionen des Begriffs: einerseits der berühmte Platzbedarf des IS oder eine Verhärtung, welche erfüllbar ist. Auch eine Schwellung, welche mit einer Entzündung verbunden ist, wird in der Fachsprache als Tumor bezeichnet. Der Begrifftumor ist da der sehr unscharf definiert.

    Ursachen und Symptome

    Tumore können jede Art von Organen betreffen. Dabei können Sie entweder gutartig oder bösartig sein. Die bösartige Variante des Tumors wird als maligne bezeichnet. Die gutartige hingegen wird als benigner Tumor bezeichnet. Außerdem können Tumore an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten. Je nach Lokalisation des Tumors gibt es unterschiedliche Bezeichnungen.

    Die Entstehung der verschiedenen Tumore wird von unterschiedlichen Faktoren begünstigt. Neben dem Rauchen ist auch ein hoher Alkoholkonsum für die Entstehung von Tumoren verantwortlich.

    Außerdem können bestimmte Schadstoffe wie zum Beispiel Asbest oder Chrom, aber auch bestimmte Inhaltsstoffe von Farben und Lacken, welche die wie die beschädigen, Tumore auslösen. Eine geringe, aber dennoch wichtige Rolle, spielen Faktoren, wie zum Beispiel die radioaktive Strahlung oder die ultraviolette Strahlen. Aber auch eine schlechte Mundhygiene oder ein geschwächtes Immunsystem können Angriffspunkte für Tumore sein.

    Tumore äußern sich zunächst schmerzlich. Ab einen gewissen Stadium treten neben den Schmerzen auch sichtbare Oberflächenveränderungen auf der Haut bzw. an der betroffenen Körperstelle auf.

    Diagnose und Verlauf

    Benigne Tumoren beeinträchtigen den Körper in der Regel nicht sehr. Leider kann es passieren, dass benigne Tumoren sich zu malignen Tumoren entwickeln. Vor allem Kolonadenome sind eine Art der Tumore, welche oft auf diese Weise verlaufen. Zudem existieren so genannte hormonproduzierende Adenome, welche allerdings erst im Zusammenspiel mit ihrer Wirkung zum schweren Erkrankungen führen können.

    Auswirkungen und Komplikationen von Tumore sind häufig eine hochgradige Obstruktion von Hohlorganen, aber auch ein Orkusverschluss lässt sich bei dieser Art von Tumoren nicht ausschließen. Schluckstörungen, Gelbsucht, der so genannte Gallengangverschluss, aber auch Darmverschluss, können Symptome von Tumoren im Anfangsstadium sein.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Die Tumortherapie kann durch operative Verfahren eingeleitet werden. So kann zum Beispiel eine Bestrahlung mit ionisierenden Strahlen durchgeführt werden. Bei bestimmten sehr bösartigen Tumoren gibt es spezielle Therapieoptionen. So zum Beispiel bei dem so genannten schwarzen Hautkrebs. Im Stadium der Entwicklung, bei welchem der Körper mit spezieller Oberflächenbelastung, als Zellmerkmalen, geimpft wird.

    Neue Medikamente werden je nach Tumorart (Krebs) entwickelt, erprobt und eingesetzt. So können direkt ins Tumorzentrum gespritzte Mittel gezielt angreifen. Es ist bei Krebs, d. h. der bösartigen Tumorform, wichtig, dass das Immunsystem lahmgelegt wird, damit die Krankheit keine Angriffsfläche hat. Deshalb sollten auch immunstärkende Mittel nicht während der Bestrahlung und Chemotherapie eingenommen werden. Beides sind gängige Behandlungsmethoden beim bösartigen Tumor.

    Daneben werden böse- wie gutartige Tumore (die entarten können zu Krebs) operiert. Die Hochvolttherapie nach Manfred von Ardenne ist ebenfalls ein anerkanntes Behandlungsverfahren gegen malinge Tumoren, wobei der Körper überhitzt und dadurch die Krebszellen abgetötet werden.

    Brustkrebs

    Definition und Beschreibung

    Der Brustkrebs ist einer der bösartigsten Tumore. Dieser Tumor tritt an der Brustdrüse des Menschen auf. Hauptsächlich kommt dieser Tumor bei Frauen vor. Etwa ein Prozent der Erkrankungen an Brustkrebs treten bei Männern auf. Die Erkrankungen sind häufig zufällig. Dabei existieren sowohl erbliche als auch erworbene Faktoren, welche das Risiko des Brustkrebs erhöhen. Der Brustkrebs ist mittlerweile bedingt, je nach Stärke, behandelbar.

    Ursachen und Symptome

    Der Brustkrebs kann durch unterschiedliche Faktoren begünstigt werden. Brauchen, das einatmen giftiger Stoffe, sowie das aussetzen der Brust an eine krebsverursachende Substanz, kann zum Brustkrebs führen.

    Vor allem weibliche Körperzellen sind empfänglich für Tumore. Die Sexual Hormone ist. Die Sexualhormone Estrogene und Gestagene sind verantwortlich für die Bildung von Tumoren an der. Vor allem für Menschen, die sich in den Wechseljahren befinden, gibt es besondere Medikamente, welche die Beschwerden vermindern bzw. ganz beseitigen können. Aber auch bei Frauen, welche sich noch in der Pubertät befinden, sind anfällig für den Brustkrebs. Gerüchte besagen, dass die Antibabypille das Risiko eines Brustkrebs erhöhen solle. Diese Vermutungen sind bis heute nur einschlägig bestätigt.

    Letztlich ist aber bewiesen, dass Abbrüche der Schwangerschaft zu einen erhöhten Risiko des Brustkrebs für. Dennoch gibt es Studien, welche einen Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Abbruch der Schwangerschaft widerlegen.

    Auch unterschiedliche Lebensweisen können das Risiko des Brustkrebs beeinflussen. So erkranken vor allem übergewichtige Frauen etwa dreimal so häufig wie normal gewichtig. Langes, sowie intensives Zigarettenrauchen, verstärken ebenso wurde das Risiko eines Brustkrebs mangelnde Vitaminversorgung, aber auch ein Kalziummangel kann den Brustkrebs verursachen. Auch der Einfluss intensive Strahlung, so zum Beispiel bei intensiver Sonneneinstrahlung, kann zum Brustkrebs führen. Aber auch Menschen, welche in der Nähe eines Atomkraftwerkes leben, sind häufiger von Tumoren, wie dem Brustkrebs betroffen.

    Allgemein bekannte Behandlungsmethoden

    die Therapie des Brustkrebs wird in der Regel an das Erkrankungsstadium angepasst. Dabei ist die Behandlung oftmals eine Kombination aus Operation und Therapie. Die Therapie kann durch Strahlentherapie aber auch durch Hormontherapie erfolgen neuere Ansätze aus dem Gebiet der Krebstherapien sind Therapien, bei welchem monoklonale Antikörper eingesetzt werden. Die derzeit existierenden Möglichkeiten der Therapie führen auf zahlreiche Studien weltweit zu. Die Leitlinie sind heutzutage mittlerweile standardisiert. Ebenfalls gibt es heutzutage Früherkennungsprogramme, welche zur strukturierten Behandlung des Brustkrebs beitragen. Dabei haben diese Programme die Aufgabe die Mortalität, d.h. die Sterblichkeit des Betroffenen zu senken.

    Eine ärztliche Krebsfrüherkennung kann einen Tumor solcher Art ebenfalls rechtzeitig erkennen. Eine klinische Untersuchung der Brust, ist Bestandteil der gesetzlichen Unterstützung von Früherkennungsprogrammen. Diese werden ab dem 30. Lebensjahr von der Versicherung angeboten. Die Aussagefähigkeit derartiger Untersuchungen ist zwar relativ bedeutend, dennoch nicht sicher. Die neue Testverfahren und Diagnosemöglichkeiten bieten dem Betroffenen allerdings eine höhere Sicherheit bei der Diagnose als noch vor wenigen Jahren.

    Bild: © Depositphotos.com / Syda_Productions

  • Chronische Krankheiten

    Chronische Krankheiten

    Die chronischen Krankheiten oder auch chronische Erkrankungen sind zumeist dauerhafte, seltener ständig wiederkehrende, oft auch in Schüben auftretende körperliche Beschwerden unterschiedlichen Ursprungs. Der Begriff „chronisch“ leitet sich vom griechischen Wort “chronos“, das „Zeit“ bedeutet. Chronische Erkrankungen weisen auch eine akute Phase auf, die zu jedem Zeitpunkt des Krankheitsverlaufs auftreten kann. Diese Exazerbationen (regelmäßige Schübe) der chronischen Erkrankung sollten nicht mit einer akuten Ersterkrankung verwechselt werden.

    Welche chronischen Krankheiten gibt es (Auswahl)

    Darunter fallen sowohl degenerative Erkrankungen, die schleichende Prozessverläufe haben, aber auch auslösende Krankheiten und Unfälle, die zu einer chronifizierten gesundheitlichen Schädigung oder Behinderung führen. Dabei ist es unerheblich, in welchem Grad die chronische Erkrankung auf das Leben des Betroffenen einwirkt, denn mit zahlreichen von ihnen leben viele oft jahrelang, manchmal sogar unentdeckt.

    Zu den bekanntesten chronischen Krankheiten zählen etwa Bluthochdruck, Rheuma, Osteoporose und Asthma oder Bronchitis, aber auch die immer mehr Menschen betreffenden allergischen Erkrankungen. Angefangen dort etwa bei Pollen- über Lebensmittelallergien bis hin zu oft von Umweltfaktoren mitbestimmten Krankheitsbildern wie etwa Morbus Crohn.

    Hinzu kommt noch das weite Feld der Schmerzerkrankungen, die teils orthopädischen, teils neurologischen, nicht selten auch psychosomatischen Ursprungs sein können. Hierzu zählen etwa Kopfschmerzen und Migräne oder auch die Volkskrankheit Rückenschmerzen. Aber auch Depressionen, das Erschöpfungssyndrom sowie bestimmte Entzündungen können chronifizieren.

    Weiterhin gelten Autoimmunerkrankungen, Ekzemen, Allergien, endokrine Erkrankungen, z. B. Diabetes mellitus, Virusinfektionen wie Herpes oder AIDS, Asthma, Herzerkrankungen und bösartige Tumore als chronische Erkrankungen.

    Woran erkennt man chronische Krankheiten?

    Chronische Erkrankungen sind andauernd und schwer heilbar, haben eine Tendenz zu Verschlechterung der Symptomatik, verursachen Beschwerden, Schmerzen, Behinderungen oder können sogar zum Tod führen. Eine einheitliche Definition existiert nicht.

    Wenn eine Erkrankung eine Tendenz von der vorübergehenden zur dauerhaften Präsenz eines Symptoms oder Beschwerden hat, spricht man von einer chronifizierten Erkrankung. Typische Beispiele hierfür sind die Chronifizierung von Rückenschmerzen. Kehren die Beschwerden wieder zurück, bildet sich Angst vor erneuten Schmerzen, woraus Schonverhalten resultiert, das wiederum die Verspannungen verursacht. So nehmen 80% allen Rückenschmerzen einen chronischen Verlauf.

    Chronische Krankheiten bestimmen – wie schon erwähnt – mal mehr, mal weniger das Leben der Betroffenen, denn in aller Regel müssen sich die daran Erkrankten auf eine langwierige, meist schwer oder im schlimmsten Fall auch gar nicht heilbare Krankheit einstellen. Das bedeutet in allen Fällen, dass sich die Patienten meist in eine ständige medizinische Versorgung begeben müssen. Darunter fallen ärztliche oder psycho- sowie physiotherapeutische Behandlungen, langfristige Arzneimitteltherapien, aber auch die Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln, ohne die eine gegebenenfalls sogar lebensbedrohliche Verschlimmerung derselben eintreten kann.

    Meist geht mit chronischen Krankheiten eine Verminderung der allgemeinen Lebenserwartung, zumindest aber eine stete Beeinträchtigung der Lebensqualität einher, weil der Patient beispielsweise mit ständigen Verhaltens- und Ernährungsregeln sowie dauerhafter Medikamenteneinnahme leben muss. In der gesetzlichen Krankenversicherung hat die Definition ‚schwerwiegende chronische Krankheit‘ daher nicht ohne Grund im Rahmen der Härtefallregelungen Auswirkungen auf die Höhe der jährlichen Patienten-Zuzahlungen.

    Doch stellen chronische Erkrankungen nicht nur Anforderungen an die Patienten. Auswirkungen haben sie auch auf deren Partner und Familienangehörige, vor allem, wenn diese von Therapie und Pflege mit betroffenen sind. Und auch das medizinische Personal muss sich bei der Betreuung chronisch Kranker auf andere, da langwierige Abläufe und einen andern Patientenkontakt einstellen.

    Chronische Erkrankung und Pflegebedürftigkeit

    Wenn eine Erkrankung über ein Jahr einen langwierigen Verlauf hat und mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt wurde spricht man von einer schwerwiegend chronischen Erkrankung. Außerdem soll die Erkrankung eines der folgenden Merkmale aufweisen:

    • es liegt eine Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe 2 oder 3 vor
    • es liegt eine Behinderung von mindestens 60 oder eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 Prozent vor
    • wegen der vorliegenden Erkrankung ist eine kontinuierliche medizinische Versorgung (Arzneimitteltherapie, ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung usw.) erforderlich, damit sich nach Ansicht der Ärzte die Krankheit nicht lebensbedrohlich verschlimmert.

    Die Prävalenz (Kennzahl in Bezug auf die Krankheitsausbreitung) chronischer Erkrankungen ist somit eine wichtige Maßnahme für den Gesundheitszustand der Bevölkerung.

    Bild: © Depositphotos.com / johnkwan

  • Wie sinnvoll sind Zahnzusatzversicherungen?

    Wie sinnvoll sind Zahnzusatzversicherungen?

    Ein schönes Lächeln ist so etwas wie eine Visitenkarte, und wer mit einem strahlenden Lächeln überzeugen möchte, der sollte auch gesunde und schöne Zähne haben. Immer mehr Menschen legen großen Wert auf schöne Zähne, aber nicht jeder kann sich diese schönen Zähne auch leisten. Vor allem wenn es um den Zahnersatz geht, dann kosten Zähne richtig viel Geld, und da die Krankenkassen nur einen kleinen Teil zuzahlen, muss man für ein schönes Gebiss tief in die eigene Tasche greifen. Mit einer Zahnzusatzversicherung wird vieles einfacher, versprechen die Versicherungen, aber lohnt sich diese Zusatzversicherung wirklich für jeden und wie viel kostet sie?

    Was sollte eine Zahnzusatzversicherung bieten?

    Das Angebot an Zahnzusatzversicherungen ist groß. Wer sich für eine solche Versicherung interessiert, der sollte zunächst einen direkten Vergleich machen und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Anbieter unter die Lupe nehmen. Sinnvoll ist es eine Zahnzusatzversicherung zu wählen, die nicht nur die Kosten für den normalen Zahnersatz, sondern auch die Versorgung mit Implantaten übernimmt. Auch Inlays aus Keramik oder Gold sowie keramische Verblendungen von Kronen und Brücken sollten im Leistungskatalog enthalten sein.

    Wichtig ist, dass die Zahnzusatzversicherung mindestens 50 % der Kosten trägt. Wer gerne Implantate haben möchte, der sollte zudem darauf achten, dass auch der teure Knochenaufbau in den Leistungen enthalten ist.

    Für wen lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung?

    Die Kosten für den Zahnersatz werden auch in den nächsten Jahren nicht günstiger werden, im Gegenteil, die Kassen rechnen damit, dass die Preise weiter ansteigen. Alle, die schon seit Kindertagen oft beim Zahnarzt waren und die vielleicht auch viele Zahnfüllungen haben, sollten über eine Zahnzusatzversicherung nachdenken. In diesen Fällen ist es sehr wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit ein Zahnersatz in Form von Brücken oder Kronen notwendig wird. Das Gleiche gilt auch für alle diejenigen, die schon aufwendige Wurzelbehandlungen hinter sich gebracht haben.

    Wer unter Parodontitis leidet, der sollte ebenfalls über eine Zahnzusatzversicherung nachdenken, denn auch hier kommt es erfahrungsgemäß früher oder später zu Zahnverlusten und es wird Zahnersatz notwendig. Wenn in jungen Jahren eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen wird, dann sind die Beiträge noch günstig, es kann sich deshalb auch schon lohnen, eine Zahnzusatzversicherung für Kinder abzuschließen.

    Hat eine Zahnzusatzversicherung auch Nachteile?

    Auch wenn eine Zahnzusatzversicherung viele Vorteile hat, es gibt auch Nachteile. In der Regel liegen die Nachteile bei den Versicherungen und ihren nicht immer besonders günstigen Angeboten. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass auch eine Zahnzusatzversicherung nicht zu 100 % die Kosten für eine Zahnbehandlung und den Zahnersatz übernimmt, der Patient muss bei den meisten Versicherung einen Anteil von 10 bis 15 % aus der eigenen Tasche bezahlen.

    Wenn eine Zahnbehandlung ansteht, die voraussichtlich teuer wird, kann man sich nicht von heute auf morgen für eine Zahnzusatzversicherung entscheiden, denn die Versicherer haben eine Wartezeit, die bei einigen Versicherungen bis zu acht Monate betragen kann. Sind die Probleme schon vor dem Abschluss der Versicherung aufgetreten, auch dann übernimmt die Versicherung keinerlei Kosten. Grundsätzlich kann aber jeder eine Zahnzusatzversicherung abschließen, aber es bleibt der jeweiligen Versicherung überlassen, ob sie dem Antrag zustimmt oder nicht.

    Die Versicherung kann zum Beispiel eine Leistung ablehnen, wenn auf Grund eines sehr schlechten Gebisses hohe Kosten zu erwarten sind. Jeder, der eine Zahnzusatzversicherung abschließt, sollte die Wahrheit sagen, wenn er nach dem Zustand seiner Zähne gefragt wird, denn eine falsche Angabe kann mitunter sehr teuer werden. Wer den schlechten Zustand seiner Zähne verschweigt und dann eine aufwendige Zahnbehandlung machen lässt, dem kann es passieren, dass die Versicherung nicht für die entstandenen Kosten aufkommt, da der Versicherte sie getäuscht hat.

    Alle, die gesunde Zähne haben, müssen sich über eine Zahnzusatzversicherung keine Gedanken machen. Sie können das Geld für den Tag sparen, wenn tatsächlich ein Zahnersatz notwendig wird.

  • Die private Krankenversicherung im Vergleich

    Die private Krankenversicherung im Vergleich

    Viele Menschen möchten sich lieber privat Krankenversichern, anstatt gesetzlich Krankenversichert zu bleiben. Das ist verständlich, bietet doch die private Krankenversicherung zahlreiche Vorteile, wie beispielsweise große Freiheit bei der Wahl des Arztes oder Vorzugsbehandlungen nicht nur bei Aufenthalten in Kliniken, sondern auch bei gewöhnlichen Arztbesuchen. Doch es gibt auch innerhalb dieser Versicherungsart von Anbieter zu Anbieter große Unterschiede. Daher ist es sehr wichtig, nicht gleich die erstbeste private Krankenversicherung abzuschließen. Ein Versicherungsvergleich kann vor manch böser Überraschung schützen und ist daher grundsätzlich empfehlenswert.

    Bedarfsermittlung steht an erster Stelle beim Vergleich der privaten Krankenversicherung

    Wer einen PKV Vergleich macht, kann den günstigsten und passendsten Tarif mit den besten Leistungen finden. Hierfür ist es natürlich erst einmal wichtig zu wissen, was genau man sich von der Versicherung erhofft und welche Bedürfnisse man hat. Wer sich privat krankenversichern lassen will, sollte sich also darüber im Klaren sein, wie wichtig es ihm beispielsweise ist, dass die Versicherung auch alternative Heilmethoden umfasst. Was soll in welchem Maße erstattet werden und was ist eher weniger von Bedeutung? Der Versicherungsnehmer sollte sich am besten eine Liste mit seinen persönlichen Prioritäten erstellen, bevor er einen Versicherungsvergleich macht.

    Wie ein Vergleich privater Krankenversicherungen abläuft

    Ein PKV Rechner kann im ersten Anlauf dabei helfen, die Frage des richtigen Versicherungstarifes zu klären. Im Anschluss sollte unbedingt eine professionelle und unabhängige, aber kostenlose Beratung in Anspruch genommen werden. Der Berater überprüft nochmals die persönlichen Bedürfnisse und kann den idealen Tarif finden, indem er auch Vorerkrankungen des Versicherungsnehmer, aktuelle Ergebnisse von Versicherungstest´s und niedrige Selbstbeteiligungen miteinkalkuliert. Er kann sich mit dem Versicherer in Verbindung setzen, um letzte Fragen zu klären. Dazu kann der unabhängige Makler auch direkten Kontakt zum Versicherer aufnehmen, um verbleibende Rückfragen schnell und kompetent zu klären. Rasch findet er so heraus, ob ein Angebot wirklich gut ist oder ob die gleichen Leistungen anderweitig günstiger möglich sind.

    Bildquelle: Depositphotos.com – photographyMK

     

  • Volkskrankheit Rückenschmerzen – OP ist nicht immer die Lösung

    Volkskrankheit Rückenschmerzen – OP ist nicht immer die Lösung

    Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass 9,2 % aller Krankenfehltage am Arbeitsplatz durch Rückenschmerzen verursacht werden. Neben akuten Bandscheibenvorfällen sind es vor allem Rückenschmerzen, die zeitlich begrenzt auftreten. Spezialisten sagen, dass ein Großteil dieser 40 Millionen Fehltage durch ein aktives Zutun der Betroffenen vermieden werden kann. Eine Operation ist für viele Patienten der einzige Ausweg. Aber nicht immer ist es nötig, sich unter das Messer zu legen.

    Was verursacht Rückenschmerzen?

    Es gibt kaum eine Person, die nicht früher oder später mit Rückenschmerzen zu kämpfen hat. Es spielt dabei keine Rolle aus welcher sozialen Schicht oder welchem beruflichen Umfeld man kommt. Auch die Altersklassen sind sehr verschieden. Es gibt bereits 20-Jährige, die mit starken Schmerzen leben. In den wenigsten Fällen handelt es sich bei dem Verursacher der Schmerzen um eine angeborene Fehlentwicklung der Wirbelsäule oder einen Bandscheibenvorfall. Zumeist ist es die Summe aus diversen Faktoren, die unseren Alltag bestimmen. Zu wenig Bewegung und Übergewicht können die Wirbelsäule belasten. Aber auch das Ausführen einer einseitigen Tätigkeit oder bestimmte Sportarten verursachen Rückenschmerzen. Dies gepaart mit einer schwachen Muskulatur und einer schlechten Haltung, kann Schmerzen hervorrufen, deren Ursache nicht auf einem Röntgenbild zu erkennen ist.

    Es ist schwer, eine konkrete Zahl zu nennen, wie hoch der Anteil der Patienten ist, der Rückenschmerzen aufgrund dieser Probleme erlebt. In diesem Bereich erhalten die Personen oft eine Behandlung durch einen Hausarzt. Bei den Krankenkassen werden Standardbehandlungen und Schmerzmittel eingereicht, diese lassen leider keine Aussage zum Behandlungsgrund zu.

    Unspezifische Rückenschmerzen behandeln

    Da der Auslöser in diesen Fällen nur schwer zu ermitteln ist, ist eine konkrete Lösung nicht immer einfach zu finden. Fachärzte raten aber erst einmal davon ab, sich gleich auf eine Operation einzulassen. Die Deutschen sehen einen operativen Eingriff als eine gute Wahl. Dieser ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn es ein Problem an der Wirbelsäule oder der Bandscheibe gibt. Bei den unspezifischen Schmerzen im Rückenbereich ist der Einsatz konservativer Therapien die erste Wahl.

    Hat man die Diagnose der unspezifischen Rückenschmerzen, stehen eine Reihe von Behandlungsmethoden zur Verfügung. Die bekanntesten und am häufigsten eingesetzten sind ganz klar Massagen und ein Besuch beim Chiropraktiker. Ein gezieltes Training und spezielle Übungen können Linderungen schaffen. Eine recht erfolgreiche Methode ist die Akupunktur. Auch wird Osteopathie immer weiter anerkannt. Bei diesen Fällen ist es aber häufig so, dass die Krankenkassen die Behandlungen nicht übernehmen. Es ist eine Zusatzversicherung notwendig.

    Krankenzusatzversicherung für alternative Behandlungen

    Da die unspezifischen Rückenschmerzen viel Raum zur Spekulation über den Auslöser lassen, ist es nicht immer klar, welche Hilfe effektiv ist. Patienten testen viele Möglichkeiten aus und stellen fest, dass die klassische Schulmedizin nicht immer ausreicht. Daher greifen diese Patienten gern auf Akupunktur oder andere alternative Heilmethoden zurück. Weder die gesetzlichen noch die privaten Krankenkassen übernehmen diese Art der Behandlungen. Hier ist eine Zusatzversicherung notwendig. Diese deckt die Kosten für Heilpraktiker, Naturmedizin und weitere Optionen ab. Die Zusatzversicherung muss aber abgeschlossen sein, bevor die Diagnose gestellt ist. Eine bestehende Krankheit kann zumeist nicht nachträglich abgesichert werden. Es gibt mittlerweile viele Anbieter, die eine solche Police anbieten. Ein Vergleich der einzelnen Angebote lohnt sich, da die Leistungen stark variieren können.

    Aktiv Vorbeugen

    Ein Grund für die hohe Zahl der Schmerzpatienten in diesem Bereich ist die Tatsache, dass der Rücken und die Wirbelsäule nicht aktiv gepflegt werden. Sie werden nicht als Problemzone erkannt, zumindest nicht, solange keine Schmerzen vorliegen. Und dabei ist es gar nicht so schwer vorzubeugen. Treppensteigen und nicht den Fahrstuhl nehmen ist eine effektive Methode, die Wirbelsäule in Bewegung zu halten. Langes Sitzen sollte vermieden werden. Ein Mal in der Stunde eine Runde um den Schreibtisch drehen, das macht bereits einen echten Unterschied. Auch die Bauchmuskulatur spielt eine Rolle in der Stabilität der Wirbelsäule. Ein paar Sit-Ups am Tag, und schon kann man seine Situation verbessern.

    Operationen vermeiden

    Aus Fachkreisen hört man immer wieder, dass sich die Deutschen zu schnell für eine Operation entscheiden. Häufig wurden die konservativen und alternativen Heilpraktiken noch nicht gänzlich ausgeschöpft, der Termin für die OP ist aber bereits gesetzt. Auch lehnen sich die Patienten gern zurück und warten auf die Wunderbehandlung. Ein aktiver Lebenswandel ist nicht nur gut im Bereich der Prävention, auch für die Behandlung kann es wahre Wunder wirken.