Schlagwort: Viren

  • Trinkwasserfilter fördern die Gesundheit

    Trinkwasserfilter fördern die Gesundheit

    Ohne Wasser könnte ein Mensch nicht leben. Unser Körper besteht zum größten Teil daraus, wobei die Zahl mit höherem Alter leicht sinkt. Neugeborene haben zum Beispiel einen Wasseranteil von 80 Prozent, bei Kindern liegt der Wert bei 75 Prozent. Erwachsene kommen mit rund zwei Drittel aus. Die Wichtigkeit des Wassers hat mehrere Gründe, denn es transportiert unter anderem Schadstoffe ab. Außerdem versorgt die Flüssigkeit die Zellen mit Nährstoffen. Unser Wasservorrat schwankt täglich und wird durch die Atmung, durch Ausscheidungen und durch Schwitzen gesenkt. Das bedeutet somit, dass regelmäßig nachgefüllt werden muss. Eine genaue Richtlinie gibt es nicht, da es zum Beispiel auf das Gewicht der jeweiligen Person ankommt. Bei 60 Kilogramm wird eine Mindestaufnahme von 1,8 Litern am Tag empfohlen.

    Leitungswasser ist nicht unbedenklich

    Im Vergleich zu anderen Ländern glänzt Deutschland mit bester Trinkwasserqualität. Das klingt beruhigend, doch wirklich „perfekt“ ist auch dieses nicht. Viele Menschen informieren sich daher über Trinkwasserfilter, der die Flüssigkeit von vielen verschiedenen Stoffen befreit. Je nach Methode sind das Bakterien, Viren, Keime, Chlor, Kupfer oder auch Medikamentenreste. Selbst wichtige Spurenelemente wie Fluorid und Eisen werden bei Bedarf gefiltert. Zu viel davon schädigt nämlich den Körper. Die wichtigste Frage ist daher, welche Filtermethoden es eigentlich gibt.

    Hauseingangsfilter und Co.

    Den Anfang macht der Hauseingangsfilter. Er arbeitet wie ein Sieb und fischt sichtbare Verunreinigungen heraus. Die gründlichere Alternative ist der Aktivkohle-Blockfilter, da er beispielsweise auch Bakterien, Chlor und Parasiten filtert. Die Steigerung davon ist die Ultrafiltration, hier presst sich das Wasser gegen eine Membran. So wird nicht nur das Filterergebnis vom Blockfilter erreicht, sondern es haben auch zusätzlich Viren keine Chance. Am Ende der Kette ist der Umkehrosmosefilter zu finden, welcher eine noch feinporigere Membran enthält. Das bedeutet, dass nur mehr H₂O-Moleküle durchgelassen werden. Ein Nachteil dieser Methode sind die fehlenden Mineralien, die ebenfalls zurückbleiben und dem Wasser Geschmack entziehen. Dafür wird aber auch wirklich alles herausgefiltert.

    Eine zu geringe Wasseraufnahme führt übrigens zu tränenden Augen, Mundtrockenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen und zu trockener Haut. Jeder sollte also aktiv darauf achten, dass er am Tag genug davon zu sich nimmt.

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  • Antibiotika werden oft falsch eingesetzt

    Antibiotika werden oft falsch eingesetzt

    Wer öfters Antibiotika nimmt, der hat ein hohes Risiko für resistente Bakterien. Das heißt, dass Bakterien mit der Zeit immun gegen die Tabletten werden. Dadurch wiederum sind Krankheiten schwerer zu behandeln. Ein Teufelskreis, der zum größten Teil von uns Menschen ausgelöst und betrieben wird. Geht es nach der Arzneimittelplattform „Gute Pillen – Schlechte Pillen“, dann greifen Mediziner viel zu oft zu Antibiotika. Das Problem sind auch die Pharmafirmen, da für sie die Antibiotikaforschung zu wenig lukrativ ist. In diesem Zusammenhang fehlt es an neuen Präparaten. Die Alternativen sind also begrenzt, sodass Ärzte und Krankenhäuser zu dieser Lösung greifen. Freilich nicht immer gerechtfertigt.

    Hausärzte sind zu wenig ausgebildet

    Am häufigsten gehen Antibiotika durch den Hausarzt über die Theke. Dabei ist dies aber nicht immer nötig, denn jedes dritte Rezept ist aus medizinischer Sicht unangemessen. Bereits bei harmlosen Erkrankungen, wie einer von Viren ausgelösten Erkrankung, kommt es zur Ausstellung dieses Medikaments. Dabei ist es in so einem Fall machtlos. Es geht sogar so weit, dass viele Patienten gezielt nach Antibiotika fragen. Der Hintergrund dafür liegt in der Hoffnung, schneller gesund zu werden. Auch der Einsatz von Breitbandantibiotika ist ein Problem, denn diese sollten immer nur die letzte Waffe sein. Bei einer Harnwegsinfektion zum Beispiel wäre ein gezielter Einsatz von dafür ausgelegten Antibiotika die richtige und wesentlich bessere Lösung.

    Schuld an dem Ganzen sind auch fehlende Aus- und Fortbildungen, sodass Mediziner nicht immer den richtigen Umgang kennen. Dann wird entweder zu früh zum Rezeptblock gegriffen, oder eine falsche Dosierung ist die Folge. Ärzte müssten demnach viel besser geschult sein, und das auf Dauer.

    Antibiotikaverbrauch im Krankenhaus

    Besonders schlimm ist es im Krankenhaus. Hier wird nämlich noch öfters zu diesen Pillen gegriffen, sodass unnötige Resistenzen entstehen können. Und da Patienten nach einer OP oder aufgrund einer Krankheit so oder so schon geschwächt sind, ist es für resistente Keime wie ein Torschuss ohne Tormann. Auch ernsthafte Folgen, wie eine Blutvergiftung oder eine Lungenentzündung, können die Folge sein. Mangelnde Hygiene ist ein weiterer Faktor, denn bei neun von zehn Infektionen erfolgt die Übertragung über das Personal. Zeitdruck und fehlende Kontrollen sind hier ganz klar zu nennen. Letztendlich ist es daher so, dass auch in Zukunft viel zu oft Antibiotika verschrieben werden.

  • Forscher entdecken uralte DNA

    Forscher entdecken uralte DNA

    Der Fund von Fledermaus DNA ist ein großer Durchbruch. Denn die gefundenen Viren scheinen zwischen 20 und 45 Millionen Jahre alt zu sein. Sollte das der Wahrheit entsprechen, liegt der Ursprung für Leukämie in der DNA der Säugetiere.

     

    Weltweit sind rund 15 bis 20 Millionen Menschen infiziert

    Allerdings wird Experten zufolge die Krankheit bei ihnen nie ausbrechen. Lange Zeit wurde schon vermutet, dass es nun bittere Wahrheit ist. Die Deltaretroviren haben die Menschen bereits in prähistorischen Zeiten infiziert. Jedoch existierten darüber bisher keine relevanten Aufzeichnungen.

     

    Für die Weiterentwicklung kann das Wissen von heute allerdings bahnbrechend sein. Denn jetzt kann herausgefunden werden, wie die entsprechenden Viren Menschen und Tiere beeinflussen können.

     

    Neue Wege in der Krebsforschung

    Auf Grund des neuen Wissens können Krebsforschungen ganz anders angegangen werden. Wissenschaftler der University of Glasgow sowie der Czech Academy of Sciences gaben bekannt, dass bei Untersuchungen DNA Spuren gefunden wurden. Selbige könnten unter Umständen auf eine seltene Form von Leukämie hinweisen.

     

    Folglich können sich Wissenschaftler nun an die Ergründung machen, wie sich Tiere damals und in der Zukunft von Viren beeinflussen lassen. Studien hierüber können unter Umständen dazu führen, dass in naher Zukunft der Blutkrebs ATLL bekämpfbar sein kann.

     

    Besondere Studienergebnisse bezüglich Fledermaus DNA

    Der Durchbruch ist deshalb so besonders, da bisher kaum Beweise für die Infizierung von Menschen durch Deltaretroviren vorliegen. Zudem ist die Forschung nun dahingehend erweiterbar herauszufinden, ob sich Säugetiere auf bestimmte Arten entwickelt haben.

     

    Im Fokus steht jedoch hierbei die Leukämie. Denn nicht nur nicht ausbrechende Formen können weiter untersucht werden. Auch besteht die Möglichkeit der nachhaltigen Erforschung von zahlreichen Fällen tödlich verlaufenden Blutkrebses.

     

    Schließlich kann es in geraumer Zeit dazu kommen, dass Wirkstoffe entdeckt oder sich künstlich herstellen lassen, denen Leukämiepatienten ihr Leben zu verdanken haben. Fakt ist, die Leukämie Spuren in der Fledermaus DNA sind ein großer Fund und lassen sich weiterhin verwerten.

  • Der Schambereich – besonders anfällig für Infektionen

    Der Schambereich – besonders anfällig für Infektionen

    Es gibt zahlreiche Krankheiten, die den Schambereich der Frau betreffen. Dabei können die Symptome dieser Krankheiten plötzlich auftauchen, aber sich auch über einen langen Zeitraum hinweg entwickeln.

     

    Entzündungen im Schambereich

    Viele Frauen sind von Entzündungen der äußeren Geschlechtsorgane und der Scheide betroffen. Diese Entzündungen entstehen häufig durch Reizungen. Dabei kann es sich um ein übermäßiges Waschen ebenso handeln wie die Verwendung von aggressiver Seife zur Reinigung. Ferner kommt ein krankhafter Bakterienbefall der Scheide infrage.

     

    Die Beschwerden bei Entzündungen im Schambereich ähneln sich oftmals. Meistens gehen sie mit Juckreiz im Intimbereich einher. Folglich können als Ursachen für Entzündungen im Schambereich durch

    • Autoimmunerkrankung Lichen sclerosus (entzündliche, chronische Veränderung von Scheide und Schambereich)
    • Bartholinitis (Entzündungen der Drüsen am Scheideneingang – meistens hervorgerufen durch Bakterien)
    • Adnexitis (Entzündungen von Eileiter und Eierstock durch Bakterien)
    • Sterilität (durch Eierstock- und Eileiterentzündungen hervorgerufene Unfruchtbarkeit)
    • toxisches Schocksyndrom (oft hervorgerufen durch Besiedlung des Tampons durch Bakterien)

    in Erscheinung treten.

     

    Infektionen im Schambereich

    Eines der häufigsten Krankheitsbilder in frauenärztlichen Praxen ist die Scheideninfektion. Dabei können die Symptome dieser Infektionen unterschiedlicher Natur sein. Denn die Bandbreite der möglichen Erreger ist riesig. Folgende Symptome können bei Infektionen im Genitalbereich auftreten:

    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
    • Rötungen der vaginalen Schleimhaut
    • unangenehm riechender vaginaler Ausfluss
    • Ausbildung von Feigwarzen
    • Fieber
    • Müdigkeit
    • Muskelschmerzen
    • Bläschen im Genitalbereich, Herpesbläschen
    • Juckreiz im Schambereich
    • Schwellung der lokalen Lymphknoten
    • Kitzeln oder Missempfindungen.

     

    Mögliche Ursachen einer Scheideninfektion

    Die Ursachen einer Scheideninfektion können oftmals in einer Veränderung und Störung der gesunden Scheidenflora gefunden werden. Normalerweise ist die Vagina mit einer Vielzahl von Keimen besiedelt, die zur Abwehr von Krankheitserregern notwendig sind. Beispielsweise gehören die Milchsäurebakterien zu einem normalen, sauren Milieu der Scheide.

     

    Kommt es zur Veränderung des Scheiden-Milieus durch äußere und innere Einflüsse, können sich die schädlichen Keime vermehren und zu Infektionen führen. Besonders wichtig ist die Entdeckung einer Scheideninfektion bei schwangeren Frauen. Denn unbehandelt kann diese Krankheit zu Frühgeburten oder Infektionen des Neugeborenen führen. Verantwortlich können folgende Erreger für eine Infektion im Genitalbereich zeichnen:

    • Bakterien
    • Viren
    • Pilze
    • Einzeller (Protozoen)

     

    Die Bakterieninfektion der Scheide kommt am häufigsten vor. Dabei können unter anderem Bakterien wie Streptokokken, Staphylokokken oder Enterokokken als Erreger gefunden werden.

     

    Pilzinfektion im Schambereich

    Nicht selten tritt eine Pilzinfektion im Schambereich auf. Damit es überhaupt zur Pilzinfektion kommen kann, muss die Milchsäurebakterien-Flora gestört sein. Somit kann eine derartige Infektion sich aus der Therapie mit Antibiotika, Diabetes mellitus, einer Schwäche des Immunsystems oder Hautpilzen herausbilden.

     

    Neben humanen Papilloma-Viren rufen auch Herpes simplex-Viren Infektionen im Schambereich hervor. Während erstere für die Entstehung von Feigwarzen oder Gebärmutterkrebs verantwortlich sind, können die zweitgenannten Viren bereits Neugeborene infizieren. Dadurch entstehen schwere Schäden des Nervensystems. Schlimmstenfalls können diese sogar zum Tod des Kindes führen.

     

    Allerdings gibt es auch virale Infektionen mit sehr schwerwiegenden Krankheitsverläufen. Am bekanntesten sind AIDS, Hepatitis und Herpes.

     

    Einzeller sind parasitäre Organismen, die die Scheide befallen und Infektionen auslösen können. Der bekannteste Einzeller ist Trichomonas vaginalis. Dabei wird dieser Einzeller praktisch nur über Geschlechtsverkehr übertragen. Er kann ohne Behandlung lange Zeit in der Scheide verbleiben und zu chronischen Infektionen führen.

     

    Erfolgreiche Behandlung von Infektionen im Schambereich

    Übrigens lassen sich viele Infektionen im Schambereich erfolgreich behandeln. Voraussetzung dafür ist allerdings die genaue Abklärung der Erreger und der Symptome durch einen Gynäkologen. Somit nimmt beispielsweise der Arzt eine Analyse des Scheidensekrets vor.

     

    Nur wenn genau feststeht, welche Erreger die Infektion im Schambereich ausgelöst haben, kann der Einsatz mit Medikamenten erfolgen. Dabei handelt es sich unter anderem um

    • Antibiotika gegen Bakterien
    • Antimykotika gegen Pilze
    • Virostatika gegen Viren.

     

    Doch durch den Gebrauch von Kondomen lassen sich zahlreiche Infektionen der Scheide vermeiden. Ebenso bieten Kondome den besten Schutz vor Geschlechtskrankheiten, wie zum Beispiel Syphilis, Tripper oder Weicher Schanker.

     

    Auch parasitäre Erkrankungen, wie beispielsweise Filzläuse und Krätze, sind durch die Nutzung von Kondomen vermeidbar.

     

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  • Wirksame Hausmittel gegen Husten

    Wirksame Hausmittel gegen Husten

    Husten ist neben Schnupfen und Heiserkeit eine typische Erkältungserscheinung. Nicht immer ist der Gang zum Arzt notwendig. Denn es gibt viele Hausmittel gegen Husten, die ebenso gut helfen wie Medikamente.

     

    Ab wann bei Husten einen Arzt aufsuchen

    Die Konsistenz des abgehusteten Schleims gibt Auskunft über die Ursache der Beschwerden. Aber auch darüber, ob ein Besuch beim Arzt notwendig ist.

     

    Wenn gelbgrüner Auswurf erfolgt, könnte es sich um eine eitrige, bakterielle Infektion handeln. Bei weißem Schleim kann eine Viren-Infektion vorliegen. Dahingegen weist schaumiger Schleim auf eine Lungenstauung hin. In allen Fällen ist ein Arztbesuch notwendig.

     

    Außerdem lässt sich der Gang zum Arzt nicht vermeiden, wenn der Husten länger anhält und stark ausgeprägt ist. Ansonsten können aber erst einmal Hausmittel gegen Husten eingesetzt werden.

     

    Ausreichend Trinken essentiell

    Auf jeden Fall ist es wichtig bei Husten viel zu trinken. Nur dann kann sich der Schleim lösen. Am besten sind Wasser und Tee zum Trinken geeignet. Zur Verfügung stehen zahlreiche Teerezepte, die besonders bei Husten gut eingesetzt werden können.

     

    Dabei hilft es am besten, wenn der Tee schluckweise und lauwarm getrunken wird. Honig kann den Tee verfeinern. Allerdings sollte er nicht bei Kindern unter einem Jahr Einsatz finden. So helfen beispielsweise folgende Teerezepte mit heimischen Heilpflanzen:

    • Anis-Tee (hilft nicht nur bei Husten, sondern auch bei Blähungen)
    • Eibisch-Tee (reizlindernd im Rachen- und Mundbereich, hilft auch bei Husten)
    • Fenchel-Tee (hilfreich bei Husten mit Schleimbildung)
    • Tee mit Schlüsselblumen (wirksam bei Husten mit zähflüssigem Sputum)
    • Tee mit Thymian (schleim- und krampflösende Wirkung bei hartnäckigen Hustenattacken)
    • Spitzwegerich-Tee (bei trockenem Husten).

     

    Ein weiteres altbewährtes Hausmittel gegen Husten ist heiße Milch mit Honig. Besonders bei trockenem Husten hilft Milch mit Honig hervorragend.

     

    Hausmittel gegen Husten – Wickel

    Uralte Hausmittel gegen Husten sind Wickel und Auflagen. Bereits unsere Großmütter und Urgroßmütter haben Wickel erfolgreich angewandt. Dabei regt ein warmer Reiz durch den Wickel von außen die Durchblutung an.

     

    Wird der Wickel kalt aufgelegt, wirkt sich der Reiz antientzündlich aus. Ferner findet eine Unterstützung des Heilungsprozesses statt. Allerdings ist es wichtig, dass die Betroffenen nicht frieren. Zudem müssen diese immer warmgehalten werden. Als erfolgreiche Hausmittel gegen Husten eignen sich folgende Wickel und Auflagen am besten:

    • Quarkwickel (bei nicht aufhörendem Husten in der Nacht, dieses Hausmittel gegen Husten ist auch für Kinder gut geeignet)
    • Zitronenwickel (gegen festsitzendem Husten)
    • Öl-Wickel (Oliven- oder Mandel-Öl wird als Träger-Öl eingesetzt, darauf werden ein paar Tropfen ätherische Öle gegeben – Vorsicht mit ätherischen Ölen bei Babys und Kindern)
    • Kartoffelwickel (positive Wirkung bei Husten durch langsame, kontinuierliche Wärmeabgabe)
    • Auflage aus Säckchen mit Heublumen (bei festsitzendem Husten).

     

    Zusätze in Vollbädern

    Zusätze mit ätherischen Ölen in Vollbädern gelten als wirksames Hausmittel gegen Husten. Die Auswirkungen auf den Körper sind unter anderem:

    • Linderung des Hustenreizes
    • Lösen von Verschleimungen
    • Erleichterung der Bronchien
    • Entspannung des ganzen Körpers.

     

    Wenn gesundheitlich Angeschlagene sich für ein Vollbad mit ätherischen Ölen entscheiden, müssen sie unbedingt beim Baden beaufsichtigt werden. Bäder mit Zusätzen eignen sich nicht für Patienten mit Fieber oder Kreislaufschwäche. Auch wenn Kinder ein Vollbad mit ätherischen Ölen nehmen ist Vorsicht geboten.

     

    Inhalieren gegen Husten

    Das Inhalieren mit Salz ist ein altbekanntes Hausmittel gegen Husten. Besonders die Bronchien profitieren vom Inhalieren. Einesteils werden durch das Salz die Schleimhäute besser befeuchtet. Andererseits kann sich somit der festsitzende Schleim gut lösen. Zum Inhalieren eignen sich gutes Meeressalz oder Himalaja-Salz.

     

    Inhalieren mit Salz eignet sich als Hausmittel gegen Husten nur für Erwachsene und ältere Kinder. Babys und kleine Kinder sollten nicht mit dem heißen Dampf in Berührung kommen.

     

    Verwendung von Sirup

    Ein weiteres Hausmittel gegen Husten ist ein selbstgemachter Sirup. Dieser eignet sich als Hustensaft-Ersatz. Durch den Sirup kann der Hustenreiz gelindert und das Abhusten erleichtert werden. Es eignen sich besonders folgende Sirup-Arten, die über den Tag verteilt mit mehreren Löffeln getrunken werden können:

    • Rettich-Sirup (schwarzer Rettich)
    • Zwiebel-Sirup.

     

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  • Bei Durchfall auf Cola und Salzstangen verzichten

    Bei Durchfall auf Cola und Salzstangen verzichten

    Durchfall ist lästig und nimmt einem sehr viel Zeit weg. Der halbe Tag wird auf der Toilette verbracht und an längere Strecken ist erst gar nicht zu denken. Doch warum kommt es überhaupt dazu und was hilft dem Geplagten? Grundsätzlich sei gesagt, dass Durchfall keine Krankheit, sondern ein Anzeichen einer Unstimmigkeit im Körper ist. Es stimmt also irgendetwas nicht, wobei in der Praxis meist Viren, Medikamente oder einfach nur Stress dafür verantwortlich sind. Antibiotika zum Beispiel können in manchen Fällen Durchfall als Nebenwirkung haben. Im Normalfall pendelt sich das Ganze nach etwa drei Tagen wieder ein, der Stuhl wird also wieder fester und weist keine flüssige beziehungsweise wässrige Form mehr auf. Sollte die Situation allerdings länger bestehen, dann ist der Gang zum Arzt unausweichlich. Vor allem im Zusammenspiel mit Fieber oder Blut im Stuhl gibt es keine Alternative, schließlich kann Letzteres ein Anzeichen eines Tumors in der Darmwand sein.

     

    Viel Flüssigkeit aufnehmen

    Bei Durchfall-Patienten ist ein erhöhter Verlust von Mineralstoffen und Flüssigkeit nachweisbar, aus diesem Grund empfehlen Ärzte täglich bis zu drei Liter zu trinken. In manchen Fällen ist das aber aufgrund von Brechreiz nicht einfach, aus ärztlicher Sicht hilft dann die Verteilung auf viele kleine Schlucke. Außerdem ist Wasser diesmal nicht die beste Lösung, effektiver und besser sind Elektrolytlösungen aus der Apotheke. Dadurch kann in der Regel der Mineralstoffverlust ausgeglichen werden.

     

    Keine Cola und keine Salzstangen

    Im Vergleich zu früher haben sich aus medizinischer Sicht zwei Dinge verändert. Einerseits empfehlen Mediziner heute keine Schonkost mehr, sondern raten zu einer ganz normalen Nahrungsaufnahme. Man darf also alles essen, auf was der Körper gerade Lust hat. Andererseits ist der Griff zu Cola und Salzstangen nicht mehr die beste Entscheidung, denn der hohe Zuckeranteil im Lieblingsgetränk der meisten Menschen kann genau zum Gegenteil führen. Der Durchfall wird also im schlechtesten Fall verstärkt. Die Annahme von früher (die Kombination von Cola und Salzstangen hilft dem Betroffenen) kann somit getrost liegen gelassen werden.

     

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