Schlagwort: Viren

  • Wie eine gesunde Darmflora entsteht

    Wie eine gesunde Darmflora entsteht

    „Gesundheit beginnt im Darm“, dieses Sprichwort wird vielen von und bekannt sein, wer aber beachtet dieses Sprichwort? Der Darm ist also nicht nur zum verdauen da, er ist immerhin mit 80% an unsrem Immunsystem beteiligt. Das aber kann nur dann geschafft werden, wenn auch die Darmflora gesund ist, die Beschaffenheit ist von immenser Bedeutung. Woran aber können wir einen gesunde Darmflora erkennen? Und was wenn sie geschädigt ist, wie kann eine gesunde Darmflora dann wieder entstehen?

    Was kann für eine gesunde Darmflora getan werden

    Um eine gesunde Darmflora entstehen zu lassen, ist es wichtig, ideale Lebensbedingungen und Beschaffenheiten für die Mikroorganismen im Darm entstehen zu lassen. Was grundsätzlich gar nicht so schwer ist, denn mit der richtigen Ernährung ist das Ziel schnell erreicht. Essen wir viel frisches Gemüse und Sauermilchprodukte mit Milchsäurebakterien, tragen wir einen großen Teil dazu bei, eine gesunde Darmflora aufzubauen und diesen Zustand so auch zu halten. Quark, Buttermilch, Kefir oder auch Naturjoghurt sind Garanten für das gute Klima im Darm. Dazu aber müssen diese Lebensmittel regelmäßig in der passenden Dosierung gegessen werden.

    Die richtige Dosierung

    Damit eine gesunde Darmflora entsteht, ist es notwendig, die richtige Dosierung der passenden Produkte einzunehmen. Experten raten dazu, zwei verschiedene Sauermilchprodukte pro Tag zu essen. Unterschiedlich deshalb, denn nur so werden verschiedene nützliche Keime dem Darm zugeführt. Was wiederum dazu führen wird, dass der Darm eine große Auswahl von verschiedenen Darmbewohnern ansiedeln kann. Nicht alle Milch- oder Joghurtprodukte aber sind gut. Produkte mit Fruchtzubereitungen schmecken vielleicht ganz gut, aber dennoch sollten sie besser gemieden werden. Sie würden dem Darm definitiv nichts gutes tun. Produkte die mit Wärme behandelt sind, haben ebenso keinerlei Nutzen für den Darm. Mit der Erwärmung wird lediglich erreicht, dass sich die Haltbarkeit der Produkte verlängert. Gesunde Keime aber werden leider beim erwärmen zerstört.

    Produkte mit Probiotika

    Wie sinnvoll sind denn eigentlich die angebotenen Probiotika Produkte? Es kann auf jeden Fall davon ausgegangen werden, dass wenn sie in ausreichender Anzahl gegessen werden, dann können sie dazu beitragen, die Mikroorganismen im Darm zu stärken. Sie gelangen lebend in den Körper, was für den Nutzen sehr wichtig ist. Lebend bedeutet, sie werden nicht von der Magensäure zersetzt. Verschiedene Studien haben den positiven Nutzen auch tatsächlich gesichert nachgewiesen. Nicht jeder aber kann die Produkte, gleich vertragen. Empfehlenswert ist, mit kleinen Mengen zu beginnen und diese nach und nach, ganz langsam zu steigern.

    Das schadet der Darmflora

    Die gesunde Darmflora ist dafür zuständig, dass die Verfügbarkeit der Vitamine und Mineralien aus der Nahrung heraus verarbeitet werden. Zudem ist eine gesunde Darmflora, sozusagen die Barriere gegen Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern. Diese haben dann keine Chance sich im Darm ausbreiten zu können. Sie werden praktisch vor dem Eindringen in den Darm zerstört. Die Arbeit der Darmflora liegt also darin, alles was nicht in den Darm gehört abzuwehren und das Immunsystem aufrecht zu erhalten.    

    Was bedeutet gesunde Darmflora eigentlich

    Wie eine gesunde Darmflora entsteht, sollte jeder von uns wissen, denn sie trägt einen großen Teil dazu bei, dass es uns gesundheitlich gut geht. Darmflora bedeutet übersetzt, die Gesamtheit aller im Darm lebenden Mikroorganismen. Was immerhin an die 100 Billionen sind. Flora stammt aus dem lateinischen und heißt übersetzt nichts anderes als die Blüte oder auch die Blume. Warum denn Blüte oder Blume? Die Bezeichnung ist einfach zu erklären denn in vergangenen Zeiten wurden alle Bakterien noch zu den Pflanzen gezählt. Was heute aber längst überholt ist, weil die Forschung mittlerweile ganz andere Kenntnisse hat. Mittlerweile ist erkannt wie komplex Bakterien sind und ihnen wurde ihr komplett eigener Bereich zugeordnet. Dennoch wurde der Begriff Darmflora aus diesen eben vergangenen Zeiten beibehalten.

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Norovirus – erste Anzeichen erkennen und handeln

    Norovirus – erste Anzeichen erkennen und handeln

    Eines der gefährlichsten und extremen Viren im Zusammenhang mit der menschlichen Verdauung ist das Norovirus. Es kommt aus heiterem Himmel, dauert nur ein paar Stunden oder wenige Tage an und verschwindet dann wieder auf hoffentlich „Nimmer-Wiedersehen“. Was die Betroffenen jedoch in dieser Zwischenzeit erleiden müssen, ist äußerst unangenehm. Durchfall und Erbrechen in extremer Form gehören zu den gängigen Symptomen in Bezug auf das Norovirus. In diesem Beitrag helfen wir Ihnen, die ersten Anzeichen folgerichtig zu erkennen, um schnellstmöglich zu handeln und sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Die meisten erkennen das Virus erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

     

    Woran das Norovirus erkennen?

    In den meisten Fällen sind vor allen Dingen ältere Menschen und Kinder besonders betroffen. Das Norovirus nimmt keine lebensbedrohlichen Auswirkungen an. Die eigentliche Gefahr geht von einem übermäßigen Flüssigkeitsverlust aus. So ist es wichtig, dass Sie jede Menge trinken und auch den Salzmangel ausgleichen. Im Zusammenhang mit dem Norovirus ist auch von der Magen-Darm-Grippe oder von der Gastroenteritis die Rede.

     

    Nur wenige Stunden nach der Infektion mit diesem Virus kommt es schon zu den ersten

    • Magenschmerzen,
    • Bauchschmerzen,
    • zu auftretender Übelkeit, die sich immer weiter steigert,
    • bis Durchfall und Erbrechen einsetzen.

    Die Mediziner bezeichnen den Zustand als Brechdurchfall, der nur schwerlich kontrolliert werden kann. In eher seltenen Fällen treten die beiden Symptome isoliert voneinander auf.

     

    Was sind die Anzeichen und Symptome des Norovirus?

    Bei den Patienten und Betroffenen können die einzelnen Symptome und Krankheitsanzeichen unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Sie werden im Zuge dieses Virus Flüssigkeit und Salze verlieren, die unbedingt wieder zugeführt werden müssen. Gerade bei Kindern, Babys und älteren Menschen sollte der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden. Zu einer Verbesserung der Situation führen oftmals

    • sehr dünne Suppen,
    • Kräutertee (ungesüßt) und
    • Mineralwasser.

    Der Körper erhält seine Flüssigkeit zurück und die Elektrolyte werden ausgeglichen. Nehmen Sie auf keinen Fall Saft oder Fetthaltiges während des Brechdurchfalls zu sich, denn das wird den Magen zu sehr reizen und sehr schnell wieder an die Oberfläche gelangen.

     

    Hier die häufigsten Symptome für das Norovirus auf einem Blick:

    • plötzlich einsetzende Übelkeit und Bauchschmerzen,
    • leichtes Fieber,
    • Abgeschlagenheit und Lustlosigkeit,
    • Gliederschmerzen,
    • einsetzende Kopfschmerzen.

     

    Eines der häufigsten Unterscheidungskriterien zwischen der Magen-Darm-Grippe und dem Norovirus ist zum einen die Dauer und zum anderen eine eher leicht erhöhte Temperatur, aber kein Fieber.

     

    Wie lange dauert das Norovirus?

    Tatsächlich treten diese ersten, oben erwähnten Symptome maximal 50 Stunden nach der Infektion auf. Betroffene haben sich eigentlich Stunden zuvor noch vollkommen gesund und fit gefühlt, auf einmal setzen die ersten Anzeichen ein und schon bald finden sie sich in einem Strudel aus Erbrechen und Durchfall wieder. So schnell und unverhofft wie das Norovirus eintrifft, so schnell kann es auch wieder verschwinden.

     

    Er dauert in den meisten Fällen nicht länger als 3-5 Tage. Nach mindestens 24 Stunden wiederholtem Erbrechen und Durchfall werden Sie sich äußerst schlapp und krank fühlen. Gönnen Sie sich jede Menge Ruhe und bleiben Sie bei Schonkost. Nur bei extremen Symptomen und Beschwerden ist es notwendig, sich aus Sicherheitsbedenken in die Hände von Ärzten oder ins Krankenhaus zu begeben. In den meisten Fällen wird dies jedoch nicht notwendig sein.

     

    Fazit: Was tun beim Norovirus?

    Eine folgerichtige Behandlung des Virus ist nicht bekannt. Eine ausreichende Wasserzufuhr und Salz-Versorgung geben dem Körper die Inhaltsstoffe zurück, die er massiv verliert. Verschreiben Sie sich selbst eine Zwangsdiät und halten Sie mindestens fünf Tage Schonkost. Hören Sie auf die Reaktionen des Körpers. Sie werden dann schnell die aufgenommenen Nahrungsmittel ins Verhältnis zur Verträglichkeit setzen. An dieser Stelle verweisen wir noch auf eine gute Nachricht: Das Norovirus dauert nur ein paar Tage, dann ist der üble Spuk wieder vorbei!

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Was bedeutet ein kalter Magen

    Was bedeutet ein kalter Magen

    Kalter Magen, ein wichtiger Begriff in der traditionellen chinesischen Medizin. Die Energie der Mitte, ist dabei von besonderer Bedeutung. Die Lehre der fünf Elemente ist neben der Yin und Yan Theorie, ein wichtiger Diagnosefinder. Die TCM sagt, dass die Mitte und deren Stärke entscheidend für unsere Gesundheit und das Wohlbefinden sind. Ist die Mitte stark, strotzen wir also vor Gesundheit, Energie und Kraft. In der TCM heißt es: ist die Mitte stark, können 1000 Krankheiten geheilt werden. Wenn die Mitte aber geschwächt ist, bleibt nicht mehr viel an Hoffnung. Die Aufgabe der Mitte ist es, die Nahrung aufzunehmen, diese in Säfte, Blut und Qi zu verwandeln und den Körper damit zu nähren. Was aber bedeutet ein kalter Magen, kann er die Aufgaben die ihm angedacht sind gar nicht übernehmen?

    Die Mitte und das Konzept

    Wie bereits gesagt, fünf Elemente spielen eine entscheidende Rolle. Unsere Mitte entspricht dieser Lehre der Erde. Die Organe die dazugehören sind der Magen und die Milz. Sie sind grundsätzlich die Erwärmer und sollten daher niemals kalt sein. Eine starke und warme Mitte ist gleichgestellt mit einer perfekt funktionierenden Verdauung, samt den Organen Magen, Darm und der Bauchspeicheldrüse. Funktioniert die Mitte, ist der Magen warm, dann wird dafür gesorgt, dass die Organe ordentlich arbeiten und versorgt den Körper mit Blut, Wärme und viel Energie.

    Die schwache Mitte

    Wird die Körpermitte aus welchen Gründen auch immer geschwächt, wird es schnell zu einem Mangel an Wärme und Energie kommen. Was zur Folge haben wird, dass eine Unterversorgung der Organe entsteht. Gerade die Organe werden darunter sehr leiden, denn sie harmonisieren nicht mehr zusammen, was sich als sehr negativ auf die Körperfunktionen auswirken wird. Ist der Magen kalt, hat das leider noch weitere negative Auswirkungen, denn nun kann es leider zu Feuchtigkeit kommen, was zur Folge haben kann, dass man anfälliger für Viren und Bakterien ist. Im Westen leiden sehr viel Menschen unter einem kalten Magen, viele aber wissen nichts davon oder können die Symptome nicht zuordnen. Symptome die sein können sind, Kälte, Mangel an Konzentration, Müdigkeit und eine unerklärliche Schwäche. Und dabei ist es so einfach, einen kalten Magen zu verhindern. Es müssen nur wenige Tipps eingehalten werden und das Problem wird erst gar nicht entstehen. Die Lehre des  TCM geht davon aus, dass kaltes Essen und zu viel Milchprodukte die Mitte schwächt und den Magen kalt werden lässt. Gute Essgewohnheiten helfen also dabei, die Mitte zu stärken und somit auch dafür zu sorgen, dass alle lebenswichtigen Organe auch reibungslos funktionieren können.

    Gute Essgewohnheiten – kalten Magen vertreiben

    Mit gutem Essen einem kalten Magen vorbeugen und die Mitte entsprechend stärken. Wer die Regeln einhalten wird, der trägt einen großen Teil dazu bei, Krankheiten fernzuhalten. Zudem können vorhandene Probleme des Verdauungstraktes behoben werden. Was aber sieht die TCM denn als gutes Essen an? Es wird in der TCM immer darauf geachtet, dass der Tagesrhythmus in etwa immer gleich ist und zwar mit geregelten Mahlzeiten. Das Essen sollte im besten Fall immer warm sein, mindestens aber 2 – 3 warme Mahlzeiten pro Tag sind Pflicht. Alles was an Nahrung aufgenommen wird, ist langsam zu essen und wird vor allem gründlich gekaut. Während des Essens werden keine kalten Getränke getrunken, besser sind warmes Wasser oder Tee. Hatte man Ärger oder extremen Stress ist es besser diesen erst setzen zu lassen und nicht gleich etwas zu essen. Ebenso sollten ernsthafte oder schwierige Diskussionen, zum Essen vermieden werden. Gegessen wird immer vor 19:00 Uhr und aufgehört zu essen wird, dann wenn man noch nicht völlig satt ist.

    Was verursacht einen kalten Magen

    Kalte Mahlzeiten sind die Hauptursache für einen kalten Magen, aber auch fast Food ist alles andere als gut und sorgt für einen überhitzen Magen. Zu viel an Milchprodukte und Fleisch sorgt ebenso dafür, dass es zu einem kalten Magen kommen kann. Auch Alkohol im Übermaß, wird besser gemieden, um keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Kauf nehmen zu müssen.

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Wie sich saunieren auf das Immunsystem auswirkt

    Wie sich saunieren auf das Immunsystem auswirkt

    Die Menschen in den nordischen Ländern machen sich schon lange die positiven Auswirkungen des regelmäßigen Saunierens zunutze. Auch hierzulande ist der Siegeszug des gesunden Schwitzens nicht mehr aufzuhalten. Doch warum ist dem eigentlich so? Die positiven Auswirkungen die ein regelmäßiger Saunagang, gerade im Winter, verspricht, sind verlockend. Und tatsächlich profitiert von dem Mix aus Kälte und Hitze nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Haut und das allgemeine Wohlbefinden.

     

    Saunieren wirkt auf unterschiedlichen Ebenen

    Wer mindestens einmal in der Woche eine Sauna besucht beugt nicht nur weitestgehend effektiv vor Erkältungskrankheiten vor, sondern:

    • regt auch seine Endorphinproduktion an
    • kann sich über ein glatteres und gesünderes Hautbild freuen
    • bereitet sich optimal auf den Winter vor
    • reinigt seine Poren.

    Durch den Wechsel zwischen Warm und Kalt werden die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt. Sollten Sie dennoch von Viren und Bakterien übermannt werden, sind Sie dennoch in der Regel vergleichsweise schneller wieder fit als jemand, der sich gegen das Saunieren entschieden hat.

    Auch wenn die Finnen die heiße Sauna ab 90 Grad Celsius bevorzugen, bedeutet dies nicht, dass Sie direkt „voll einsteigen“ müssen. Dampfbäder oder Saunen, die die 60 Grad-Marke nicht überschreiten, eignen sich als klassische Einsteigermodelle. Auch hier sind die positiven Auswirkungen auf den Körper schnell sichtbar.

    Achtung: Falls Sie schon erkältet sein sollten, ist es wiederrum keine gute Idee, im angeschlagenen Zustand eine Sauna zu besuchen. Durch die zusätzliche Belastung könnte sich Ihre Erkältung noch verschlimmern.

     

    Saunieren im Detail – das passiert in Ihrem Körper

     

    Durch die warme Umgebung steigt auch Ihre Körpertemperatur an. Das bedeutet, dass Ihr Immunsystem damit beginnt, Bakterien anzugreifen. Parallel dazu erweitern sich die Blutgefäße, so dass das Blut im Körper besser zirkulieren kann. Außerdem verlieren Sie selbstverständlich überdurchschnittlich viel Körperflüssigkeit in Form von Schweiß.

    Dies gilt es, mit regelmäßigem Trinken wieder aufzuholen. Am besten eignen sich hierzu ungesüßte Tees und Wasser in Zimmertemperatur, bevor Sie sich auf den Weg zum nächsten Gang machen.

     

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Mit diesen 6 Tricks gesund durch den Herbst

    Mit diesen 6 Tricks gesund durch den Herbst

    Nun ist es so weit: Der Herbst steht vor der Tür und in wenigen Monaten auch der Winter. Regen, Kälte, Wind und empfindlich kühlere Temperaturen setzen dem Organismus und dem Immunsystem zu und führen bei den meisten zu unangenehmen Erkältungen. Im schlimmsten Fall legt sie eine Grippe für mehrere Tage und Wochen lahm. Aus diesem Grund liefern wir in diesem Beitrag wirklich praktische Tricks, wie Sie gesund durch den Herbst und Winter kommen. Das Beste: Die meisten Gegenmittel und Hausmittel haben Sie Zuhause.

     

    Gesunde und innovative Tricks gegen Erkältungen

    Im Prinzip zielen alle unsere Tricks darauf ab, das Immunsystem zu stärken. So können alle auftretenden Viren und Bakterien ohne Probleme abgewehrt werden, ohne den Umweg über eine unangenehme Erkältung zu nehmen. Folglich sind

    • Schnupfen,
    • Husten,
    • Heiserkeit und
    • Fieber

    zumeist nur ein Zeichen für eine auftretende Abwehrreaktion des Körpers. Das Immunsystem steht in direktem Zusammenhang mit der Psyche eines Menschen. Gerade im Herbst gilt es, öfter eine Pause einzulegen, um zu mehr Gelassenheit zu gelangen. Chronischer Stress und Depressionen stoßen die Tür weit auf für motivierte Bakterien. Der Alltagsdruck sollte nicht weiter erhöht werden, verbringen Sie Ihre Zeit mit Freunden und Bekannten, denn innere Zufriedenheit wirkt sich zugleich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Das haben unter anderem auch wissenschaftliche Studien herausfinden können.

     

    Mehr Zeit an der frischen Luft verbringen

    Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft. Gerade Ausdauersportarten, Spaziergänge, Radfahren und Laufen, aber auch Schwimmen aktiviert die Zellen und das Immunsystem. Doch das Wichtigste: Übertreiben Sie es mit dem Sport und der Bewegung nicht, denn andernfalls löst dies einen weiteren Stressfaktor aus, der sich negativ auf den Organismus und Ihr Wohlbefinden auswirkt.

     

    Ausreichend und richtig schlafen

    Wenn Sie schlafen macht auch das Stresshormon Cortisol eine Pause. Auf diese Weise ist das Immunsystem im Schlaf nur bedingt in der Lage, gegen auftretende Bakterien und Keime vorzugehen. Im Gegenzug vollbringen die Wachstumshormone eine andauernde Wundheilung. Als gesunde Richtlinie gelten ca. 7 Stunden Schlaf am Tag. Diese Vorgabe sollten Sie auf Dauer nicht weit unterschritten. Wählen Sie die Schlaftemperatur nicht zu kalt – sie sollte 18 °C nicht unterschreiten.

     

    Sauna und Dampfbäder kurbeln Immunsystem an

    Das Immunsystem steht in direktem Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf-System. Bringen Sie Letzteres auf Trab, wirkt sich dies auch positiv beim Kampf gegen Erkältungsviren aus. Trainieren Sie die körpereigene Wärmeregulierung und besuchen Sie regelmäßig Dampfbäder und Saunen. Der Körper ist auf diese Weise in der Lage, die Schleimhäute zu befeuchten und sich immer wieder gleichmäßig zu erwärmen.

     

    Ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung

    Du bist, was du isst. Mit diesem Motto kommen Sie gesund und munter durch jede Jahreszeit. Orientieren Sie auch ihre Ernährung an der Saison und speisen nur das Obst und Gemüse, das auch auf natürliche Weise den Weg vom Bauer in den Supermarkt finden würde. Auf diese Weise versorgen Sie Ihren Körper mit frischer und gesunder Nahrung, die ein Komplettpaket aus

    • Mineralstoffen,
    • Ballaststoffen,
    • Vitaminen und
    • wichtigen Nährstoffen mitbringt.

     

    Zudem sollten Sie auf

    • Vollkornprodukte,
    • Nüsse und
    • Hülsenfrüchte sowie
    • Gemüse zurückgreifen.

     

    Die schnelle Entspannungskur für Zuhause

    Eine einfache und dennoch sehr wirkungsvolle Entspannungskur am Abend sind die Fußbäder. Heißkalte Bäder bringen den gesamten Kreislauf in Schwung: Baden Sie Ihre die Füße erst in 38 °C warmem Wasser und halten sie dann für 20 Sekunden lang in kaltes Wasser hinein. Wiederholen Sie dieses Fußbad mindestens dreimal: Sie werden merken wie in diesem Moment ihr Organismus beginnt, auf die Temperaturunterschiede zu reagieren.

     

    Alle Tricks und Hinweise haben eines gemeinsam: Sie widmen sich dem Körper und Organismus als Ganzes. Gönnen Sie sich regelmäßig Pausen und Ruhe, gehen mit Freunden und Bekannten aus, bewegen sich bestenfalls täglich an der frischen Luft und ernähren sich ausgewogen und abwechslungsreich. Eines ist versprochen: Halten Sie sich an diese einfachen Tricks, haben Sie auch in diesem Herbst und Winter keine ernstzunehmende Erkältung zu befürchten.

  • Impfung gegen Schnupfen

    Impfung gegen Schnupfen

    Insbesondere im Winter plagt eine triefende, verstopfte Nase viele Menschen. Als besonders lästig wird die laufende Nase empfunden. Doch diese kann unter Umständen auch eine das Leben bedrohende Lungenentzündung als Folge haben. Wissenschaftlern ist es nun gelungen, einen speziellen Impfstoff gegen die Schnupfenviren zu entwickeln.

     

    Rhinoviren verantwortlich für Schnupfen

    Für eine laufende Nase zeichnen im Allgemeinen die Rhinoviren verantwortlich. Diese Erreger sind jedoch des Öfteren auch ein Grund, dass betroffene Personen wegen dem Auftreten einer Lungenentzündung das Krankenhaus aufsuchen müssen. Bedingt durch den Erkältungsinfekt werden die empfindlichen Schleimhäute in Mitleidenschaft gezogen.

    Dadurch können die Keime, die charakteristisch für eine Lungenentzündung sind, problemlos eindringen. Je Saison kursieren bis zu drei Haupttypen von Influenza-Erregern. Dies bedeutet, dass von Dauer rund 170 verschiedene Rhinovirus-Typen existieren.

     

    Impfschutz gegen 50 Virentypen

    Nachdem es sehr lange Zeit als nahezu unmöglich galt, einen wirksamen Impfstoff gegen Rhinoviren zu produzieren, ist dies nun gelungen. Zu verdanken haben wir dies dem technischen Fortschritt. Forscher der Emory School of Medicine aus Atlanta haben jetzt den Durchbruch geschafft. Sie konnten einen Impfstoff entwickeln, der gleichzeitig 50 unterschiedliche Schnupfen Viren bekämpft.

     

    Erste Tests an Rhesus-Affen brachten bereits nach einer ersten Impfung die Bildung von Antikörpern gegen nahezu 90 Prozent aller Schnupfenviren an den Tag. Bei der zweiten Impfung konnten immerhin noch 82 Prozent bekämpft werden. Nach Auffrischung der Impfung war ein Schutz zu 98 Prozent gegen 49 der insgesamt 50 Virentypen vorhanden.

     

    Keine Wirkung gegen Typ-C-Viren

    Bislang lässt allerdings ausschließlich eine Wirkung gegen Typ-A-Viren erreichen. In Verbindung mit Typ-C-Viren zeichnen diese als häufigste Auslöser für einen gefährlichen Verlauf der Erkrankung verantwortlich. Keine Berücksichtigung im Impfstoff fanden bisher Typ-C-Viren, da diese erst vor rund zehn Jahren entdeckt worden sind.

     

    Ob wir in naher Zukunft dem Schnupfen bald von Dauer dem Kampf ansagen können, können die Forscher noch nicht genau sagen. Dazu sind weitere klinische Studien am Menschen sowie Weiterentwicklungen des Impfstoffs erforderlich.

     

    [content-egg-block template=offers_list]