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  • Pneumothorax / Spannungspneumothorax, Lungenkollaps

    Pneumothorax / Spannungspneumothorax, Lungenkollaps

    Unter einem Pneumothorax wird eine krankhafte Ansammlung von Sauerstoff im Brustkorb verstanden. Genauer gesagt befindet sich diese zwischen dem äußeren und dem inneren Lungenfell. Hier darf sich im Normalfall keine Luft befinden. Sofern dies der Fall ist, sinken die Lungenflügel zusammen. Infolgedessen wird die Atemfunktion der Lunge eingeschränkt.

     

    Unterschiedliche Formen des Pneumothorax

    Abhängig von der Ursache lassen sich vier Formen der Erkrankung unterscheiden:

    1. Spannungspneumothorax
      Infolge eines Ventilmechanismus füllt sich der Raum zwischen Rippen und Lungen stetig mit Luft. Dabei kann diese jedoch nicht mehr entweichen.
    2. Spontanpneumothorax
      Diese Unterform tritt ohne bestehende Lungenerkrankung auf.
    3. Symptomatischer Pneumothorax
      Dahingegen tritt diese Form durch Vorerkrankungen im Bereich der Lunge in Erscheinung.
    4. Traumatischer Pneumothorax
      Ursache sind Verletzungen.

     

    Der Spontanpneumothorax betrifft überwiegend Männer der Altersklassen 15 bis 35 Jahre. Hingegen sind vom symptomatischen Pneumothorax hauptsächlich Personen im Alter von 55 bis 65 Jahren betroffen. Pro 100.000 Einwohner erkranken ungefähr sieben Personen im Jahr.

    Pneumothorax – Risikofaktoren

    Zu den Risikofaktoren zählen:

    • Bestehende Erkrankungen im Bereich der Lunge oder auch des Lungenfells
    • Innere wie äußere Brustkorbverletzungen
    • Rauchen
    • Schlanke, hochgewachsene Männer zwischen 15 bis 35 Jahren

     

    Das Rauchen von Zigaretten schädigt die Lunge. Infolgedessen können chronische Lungenerkrankungen, wie beispielsweise COPD und Lungenemphysem, entstehen. Dadurch wächst das Risiko eines Lungenkollapses. Rund 90 % aller Patienten mit Pneumothorax sind Raucher.

     

    Beachtenswerte Warnzeichen für einen Pneumothorax

    Beim Spannungspneumothorax handelt es sich um eine schwere Erkrankung. Dabei tritt eine schnelle Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens auf. Hierbei handelt es sich glücklicherweise um eine seltene Krankheit.

     

    Erkennbar ist der Spannungspneumothorax an unerwartet auftretenden, stechenden Schmerzen in der Brust. Dabei sind dieselben von der Atmung abhängig. Eine zunehmende Atemnot tritt ein. Doch Vorsicht: diese Symptome können auch beispielsweise Anzeichen für

    • eine Lungenembolie
    • einen Herzinfarkt oder
    • ein geplatztes großes Gefäß

    sein.

     

    Dahingegen bereitet ein schwach ausgeprägter Spontanpneumothorax in der Regel derart geringe Beschwerden, so dass er viele Tage nicht entdeckt wird. Hierbei sind erste Anzeichen in

    • Reizhusten
    • langsam steigenden Atembeschwerden bei körperlicher Belastung

    erkennbar.

     

    Krankheitsbild des Pneumothorax

    Anfänglich macht sich die Erkrankung durch plötzlich auftretende Schmerzen bemerkbar. Im weiteren Verlauf gesellen sich gehäuft Symptome wie

    • Husten
    • Reizhusten
    • örtlich begrenzte, stechende und von der Atmung abhängige Schmerzen bei sich steigernder Luftnot mit einer flachen Atmung

    hinzu.

     

    Liegt ein Spannungspneumothorax vor, schreitet die Krankheit schnell voran. Die Luftnot wird stärker, die Herzfrequenz nimmt zu. Infolgedessen entwickelt sich ein Schockzustand mit

    • Abfall des Blutdrucks
    • aufgestauten Halsvenen
    • Herz-Kreislaufversagen
    • Haut, Lippen und Schleimhäute färben sich durch Sauerstoffmangel blau

     

    Ein zusätzliches Symptom besteht in einer ungleichmäßigen Atmung.

     

    Ferner besteht bei einem traumatischen Pneumothorax wie auch beim Spannungspneumothorax die Gefahr der Bildung eines Hautemphysems. Dabei dringt Luft unter die Haut ein und staut sich im Unterhautfettgewebe. Dieser Zustand ist an Schwellungen und knisternden Geräuschen unterhalb der Haut erkennbar.

     

    Bevor an etwas Anderes gedacht wird, sollte zunächst bei jeder nicht klarer Atemnot zwingend ein Pneumothorax in Betracht gezogen werden. Dies insbesondere dann, wenn bereits Vorerkrankungen der Lunge vorliegen. Aber auch ein plötzliches Auftreten der Beschwerden weist auf einen Pneumothorax hin.

     

    Behandlungsmöglichkeiten eines Lungenkollapses

    Die Behandlung hängt von der Form des Pneumothorax sowie der Menge der Luftansammlung ab. Dabei besteht das Ziel in der Beseitigung der Luftansammlung. Überdies sollte ein erneutes Auftreten der Erkrankung verhindert werden.

     

    Sofern ein kleiner Spontanpneumothorax vorliegt, genügt das Einhalten von Bettruhe bei flacher Lagerung. Kleine Luftansammlungen können binnen weniger Tage vom Körper wieder aufgenommen werden. Zur Beschleunigung dieses Prozesses hat sich eine Sauerstoffbeatmung als hilfreich erwiesen.

     

    Sobald eine zu hohe Luftansammlung vorliegt, kommt eine Thoraxdrainage zum Einsatz. Gleiches gilt für Ansammlungen von Eiter oder Blut zwischen den Lungenfellen. Dabei bleibt die Drainage solange liegen, bis die Lunge sich komplett erholt und wieder voll funktionstüchtig ist.

     

    Eine letzte Möglichkeit besteht in einem chirurgischen Eingriff. Dabei wird der Brustkorb geöffnet. Sofern ein sich wiederholender Spontanpneumothorax vorliegt, geschieht eine medikamentöse Behandlung der Blätter des Lungenfells. Oder diese werden zum Teil entfernt und aufgeraut sowie anschließend verklebt. Diese Operation kommt hauptsächlich dann zum Einsatz, wenn eine schwere Vorerkrankung der Lunge bekannt ist. Damit lässt sich die Rückfallrate senken.

     

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  • Skifahren und Gesundbleiben – eine sportliche Kombination

    Skifahren und Gesundbleiben – eine sportliche Kombination

    Was für viele Skilaien als utopisch gelten mag, hat sich mittlerweile zu einer fest untermauerten These in Sportlerkreisen entwickelt. Skifahren hält gesund! Immer mehr Menschen trauen sich zur Wintersaison auf die schneebedeckten Pisten und führen hier mitunter waghalsige „Stunts“ aus. Was abenteuerlich aussieht, hat nicht nur Tradition, sondern ist auch gesund. Wer sich ein wenig mit den körperlichen Auswirkungen des Skisports befasst, wird schnell erkennen, dass hier viele positive Eigenschaften zusammenkommen.

    Mehr als „nur“ ein Hobby

    Doch weshalb ist Skifahren eigentlich gesund und wie kann es helfen, das Immunsystem auf lange Sicht zu stärken. Diese Sportart charakterisiert sich unter anderem durch:

    • hohe Anforderungen mit Hinblick auf die Ausdauer der Sportler
    • viel Bewegung an der frischen Luft
    • einem ganz besonderen Trainingseffekt, der auch die tiefer sitzenden Muskeln beansprucht
    • eine vergleichsweise hohe Endorphinausschüttung.

    Ein Skiurlaub macht also nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund. Doch was, wenn nach dem ersten Tag auf der Piste ein gemeiner Muskelkater dafür sorgt, dass der Fahrer sich bei jeder Bewegung unwohl fühlt?

    Pause bei Muskelkater

    Bei einem Muskelkater handelt es sich um kleine Risse im Muskelgewebe. Der Skifahrer bekommt diese vor allem auch dann zu spüren, wenn er sich am ersten Tag seines Urlaubs auf die Bretter stellte und weitestgehend unvorbereitet losfuhr. Hier ist es in der Regel sinnvoller, einen Tag komplett zu pausieren, anstatt den Körper direkt neu zu belasten.

    Um Ihren Urlaub in vollen Zügen genießen zu können, ist es daher auch wichtig, sich entsprechend vorzubereiten. Egal, ob Sie zuhause gern Inliner fahren oder ein Fitnessstudio besuchen: stimmen Sie die Bewegungen des Skifahrens auf Ihr Training ab! Damit stellen Sie sicher, dass Ihr Körper ideal auf die kommenden sportlichen Herausforderungen vorbereitet ist.

    Viele Hotels in den Skigebieten bieten Ihren Gästen auch einen großen Wellnessbereich, inklusive Sauna, an. Darüber, ob letztere gegen einen akuten Muskelkater hilft, wird teilweise rege diskutiert. Fakt ist: Wärme kann dabei helfen, die Schmerzen zumindest kurzzeitig zu lindern und den Entspannungsfaktor folglich ein wenig zu erhöhen.

  • Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Bei Peniskrebs handelt es sich um Tumore, die in der Regel an der Eichel bzw. der Vorhaut des Mannes wachsen. Werden diese nicht behandelt, können sich diese noch weiter ausbreiten und auch die Schwellkörper und sogar den Bauch befallen. Auch Tochtergeschwülste können sich über die Lymphdrüsen vergleichsweise schnell weiterverteilen. Eine Ausbreitung in andere Organe ist jedoch selten.

    Viele Tumore am Penis werden erst spät erkannt

    Die meisten Männer erkennen einen Tumor am Penis erst dann, wenn sich dieser durch Hautveränderungen erkennbar macht. Oftmals werden diese Veränderungen auch von einem Ausfluss und Blutungen begleitet.

    Normalerweise lässt sich ein Tumor am Penis vergleichsweise gut entfernen. Lediglich dann, wenn die Beschwerden über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert wurden, kann es mitunter auch nötig sein, den Penis komplett zu amputieren.

    Wie oft kommt Peniskrebs vor?

    Beim Peniskrebs handelt es sich um eine vergleichsweise seltene Erkrankung. Besonders Männer in höheren Altersklasse sind von ihr betroffen. Vor allem rund um das 60. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichkeit, an dieser Krebsart zu erkranken, am höchsten.

    Damit Peniskrebs nicht zu spät und beispielsweise nur durch einen Zufallsbefund erkannt wird, empfiehlt es sich, in jedem Fall die Früherkennungsuntersuchungen ab 45 Jahren in Anspruch zu nehmen. Zudem ist es wichtig, Veränderungen in diesem Bereich immer ernst zu nehmen und bei länger anhaltenden Beschwerden den behandelnden Arzt bzw. einen Urologen zu konsultieren.

    Das sind die Ursachen für Peniskrebs

    Wer sich eingehend mit den Ursachen für Peniskrebs befasst, kann dieser Erkrankung mitunter noch ein wenig besser vorbeugen. Wichtig ist es hier vor allem:

    • auf ein gesundes Maß an Hygiene im Bereich der Vorhaut zu achten
    • Schleimhautveränderungen als Vorstufe zum Krebs immer ernst zu nehmen und abklären zu lassen
    • HPV Infektionen durch Impfungen vorzubeugen
    • das Rauchen zu vermeiden.

    Auch Genitalwarzen oder andere (chronische) Entzündungen können das Auftreten von Peniskrebs fördern.

    Besonders gefährlich: uncharakteristische Symptome

    Das Tückische an vielen Krebsarten, so wie auch am Peniskrebs, ist die Tatsache, dass die Symptome auch auf viele andere, deutlich harmlosere, Krankheiten schließen lassen können. So charakterisiert sich der Peniskrebs im Anfangsstadium unter anderem durch:

    • Verhärtungen
    • Schwellungen
    • Juckreiz
    • leichte Blutungen an den entsprechenden Stellen.

    Durch einen eventuellen Lymphstau werden mitunter auch Schwellungen an den Beinen sichtbar.

    Diagnose – so erkennt Ihr Arzt den Krebs

    Zunächst wird sich der behandelnde Arzt eingehend mit den Beschwerden des Patienten befassen und die jeweilige Vorgeschichte studieren. Danach folgen in der Regel eine Gewebeentnahme und die entsprechende mikroskopische Untersuchung. Sollte sich die Diagnose „Peniskrebs“ erhärten, folgen unter anderem:

    • Untersuchungen mit Hinblick darauf, ob der Tumor Tochtergeschwülste gebildet hat
    • Ultraschall
    • CT
    • MRT
    • eine genaue Betrachtung des Becken- und Bauchraumes
    • gegebenenfalls Röntgenbilder.

    Die Heilungsaussichten mit Hinblick auf Peniskrebs sind vergleichsweise hoch. Sie liegen zwischen circa 70 und 90%. Die Basis für diese hohen Werte bildet jedoch in jedem Falle auch ein frühes Erkennen erster Veränderungen auf der Basis einer regelmäßigen Selbstkontrolle.

    So wird Peniskrebs behandelt

    Die Art der Behandlung richtet sich beim Peniskrebs vor allem nach dem Stadium, in dem er entdeckt wurde.

    Vor allem dann, wenn der Penistumor operiert werden kann, sind die Aussichten besonders gut. Ob eine Chemotherapie im Einzelfall sinnvoll ist entscheidet der behandelnde Arzt. Vor allem dann, wenn jedoch die Lymphknoten befallen wurden, ist ein solches Vorgehen in der Regel sinnvoll.

    Im Laufe der letzten Jahre haben sich die Therapie- und Behandlungsverfahren insoweit entwickelt, als dass in jedem Falle (auch zum Wohle des Patienten) versucht wird, den Penis zu erhalten und damit die sexuelle Lebensqualität nicht einzuschränken. Dennoch sollten sowohl Mediziner als auch Patienten auch Jahre nach einer OP noch aufmerksam bleiben und auf Anzeichen achten, die in diesem besonders sensiblen Bereich auf einen Rückfall deuten könnten.

    Die entsprechenden Nachsorgeuntersuchungen finden in der Regel in einem Raster von drei bis sechs Monaten statt.

  • Warnsignal – Blut im Stuhl

    Warnsignal – Blut im Stuhl

    Nicht immer muss bei Blut im Stuhl gleich an das Schlimmste gedacht werden. Harmlose Ursachen können Blut im Stuhl ebenso auslösen. Aber auch bösartige Erkrankungen, wie Darmkrebs, kommen hierfür in Frage. Blut im Stuhl zeigt immer an, dass der Verdauungstrakt Blut verliert. Die Ursache muss auf jeden Fall abgeklärt werden. Dabei geben Beschaffenheit und Farbe desselben wichtige Hinweise auf die Quelle der Blutung.

     

    Hell- oder dunkelrotes Stuhlblut

    Diese Farbe des Blutes deutet darauf hin, dass es sich um relativ frisches Blut handelt. Die Blutung kann auf folgende Quellen hinweisen:

    • mittlerer Magen-Darm-Trakt
    • unterer Magen-Darm-Bereich.

     

    Die Beschaffenheit des hell- oder dunkelroten Blutes ist ebenso wichtig für die Feststellung der Quelle:

    • gleichmäßig dunkelrot gefärbtes Blut – große Blutung im Bereich des Dickdarms
    • geleeartige dunkelrote Blutspuren – kleine Blutung im Dickdarm
    • hellrote Streifen – frische Blutung im Bereich des Enddarms (zum Beispiel bei Hämorrhoiden).

     

    Schwarzes Stuhlblut

    Der schwarze und glänzende Teerstuhl deutet auf eine Blutung im oberen Magen-Darm-Takt hin. Dabei kann sich die Blutung also von der Speiseröhre bis zum Zwölffingerdarm erstrecken. Schwarzes Blut im Stuhl im oberen Magen-Darm-Bereich ist aber manchmal nicht das einzige Zeichen einer schweren Erkrankung. Auch Erbrechen mit kaffeesatzartigem Aussehen gehört dazu.

     

    Aber nicht immer handelt es sich bei schwarzem Blut im Stuhl um Blutungen des oberen Magen-Darm-Trakts. Beispielsweise können auch ein Magengeschwür oder Blutungen der Speiseröhre die Ursachen sein. Ebenfalls können auch tiefer gelegene Blutungen bei einer verlangsamten Darmpassage auftreten. Manchmal hat die Ursache schwarzgefärbten Blutes im Stuhl gar nichts mit einer Blutung im Körper zu tun. Ferner kann eine Schwarzfärbung des Stuhls auch die Folge vom Verzehr verschiedener Lebensmittel oder Medikamente sein. Diese können beispielsweise

    • Heidelbeeren
    • Lakritze
    • Kohletabletten
    • Eisentabletten

    sein.

     

    Unsichtbares Blut im Stuhl

    Es kann auch vorkommen, dass Blut im Stuhl gar nicht erkannt wird. Deshalb ist es wichtig, regelmäßige Grunduntersuchungen durchführen zu lassen. Meistens wird unsichtbares beziehungsweise okkultes Blut im Stuhl bei solch einer Grunduntersuchung entdeckt. Dafür eignet sich der guajak-basierte Stuhlbluttest. Selbst kleine Blutmengen im Stuhl werden durch diesen Test nachgewiesen.

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im oberen Verdauungstrakt

    Die möglichen Ursachen für Blut im Stuhl aus dem oberen Verdauungstrakt sind sehr vielfältig. Ursachen können von folgenden Körperregionen ausgehen:

    • Mund-Rachen-Raum
    • von der Speiseröhre
    • Magen
    • Dünndarm
    • Dickdarm

     

    Verschiedene Krankheiten des oberen Verdauungstrakts bilden die Ursache für das Auffinden von Blut im Stuhl. Dazu gehören unter anderem

    • Geschwüre des Magens oder des Zwölffingerdarms (häufig verursacht durch dauerhafte Medikamenteneinnahme von Aspirin)
    • chronisches Sodbrennen bis hin zu einer Entzündung der Speiseröhre
    • bestimmte Lebererkrankungen
    • Krampfadern in der Speiseröhre
    • längliche Schleimhauteinrisse am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen nach heftigem Erbrechen

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im mittleren und unteren Verdauungstrakts

    Vermehren sich bestimmte, im Darm vorkommende Bakterien übermäßig, kann nach einer Antibiotika-Therapie Blut im Stuhl das Resultat sein. Blutungen, dessen Quelle aus dem mittleren oder unteren Verdauungstrakts stammen, können aber auch schwerwiegende Ursachen haben. Beispielsweise kann es sich hierbei um

    • Tumore des Dünndarms bei Blutungen im mittleren Verdauungstrakt
    • Morbus Crohn
    • Colitis ulcerosa
    • Polypen (meistens harmlos, können sich aber zur Vorstufe von Darmkrebs entwickeln)
    • Ausstülpungen der Darmschleimwand (meistens im Dickdarm)
    • verschiedene Infektionen, wie zum Beispiel eine Magen-Darm-Grippe, Typhus oder die Bakterienruhr
    • Hämorrhoiden
    • Verschlüsse von Darmgefäßen und Schädigungen des Gewebes

    handeln.

     

    Notwendiger Arztbesuch bei Blut im Stuhl

    Wird Blut im Stuhl festgestellt, muss schnell gehandelt werden. Ein Arztbesuch ist deshalb notwendig. Die meisten Ursachen sind zwar harmloser Natur. Dennoch geht es den meisten Menschen sicherlich besser, wenn sie wissen, dass sie nicht schwer krank sind.

     

    Häufig hören die Blutungen von allein wieder auf, aber darauf verlassen kann sich niemand. Wird die Blutung nicht gestoppt, kann es zu einer Blutarmut und im schlimmsten Fall zum Tod kommen. Das Ersetzen des fehlenden Blutvolumens macht sich so schnell wie möglich durch eine Bluttransfusion erforderlich. Anhand von beispielsweise Magen-Darm-Spiegelungen, Stuhl- und Blutproben sowie Ultraschalluntersuchungen kann der Arzt die Blutungsquelle herausfinden. Dabei kann er feststellen, ob eine ernste Erkrankungen dahintersteckt.

     

    Ein paar Symptome zeigen zusätzlich an, dass schnellst möglichst ein Arzt aufgesucht werden muss:

    • Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit
    • Müdigkeit
    • Abgeschlagenheit
    • Nachtschweiß
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Bauchschmerzen
    • Magenschmerzen
    • Schmerzen beim Stuhlgang

     

    Therapeutische Maßnahmen des Arztes können sein:

    • medikamentöse Behandlung
    • Operation
    • Chemo- und Strahlentherapie
    • Verödung.

     

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  • Zwang und Zwangsstörungen – was sind Zwangserkrankungen?

    Zwang und Zwangsstörungen – was sind Zwangserkrankungen?

    Typische Symptome von Zwangserkrankungen äußern sich in einem ständigen Wiederholen bestimmter Handlungen. Dabei kann es sich beispielsweise um ein stetiges Waschen der Hände oder zehnmaliges Nachschauen, ob die Tür auch wirklich verschlossen ist, handeln.

     

    Zwangserkrankungen – worin äußern sie sich?

     

    Nahezu jedem von uns ist bei Verlassen der Wohnung das Gefühl bekannt, irgendetwas vergessen zu haben. Dabei kann es sich um das Abschließen der Tür oder das Ausschalten des Herdes handeln.

     

    Gelegentlich kann es nicht schaden, einmal öfter nachzusehen. Allerdings gibt es auch so stark verängstigte Menschen, bei denen sich dieses Gefühl in Zwangserkrankungen umwandelt. Ständig müssen Kontrollen wiederholt werden. Hieraus resultiert ein derartiges Zwangsverhalten, das schließlich das gesamte Leben bestimmt.

     

    So gibt es Zwangserkrankungen, bei denen Betroffene stets Gegenstände zählen müssen. Andere Menschen führen Zwangshandlungen immer wieder aus. Beispielsweise werden aus Angst vor möglichen Keimen ständig die Hände gewaschen.

     

    Welches Ritual eine Person auch entwickelt hat: Personen mit Zwangsstörungen können einfach nicht mehr damit aufhören.

     

    Was wird unter Zwangserkrankungen verstanden?

     

    Zwangserkrankungen sind nicht selten psychische Störungen. Dabei verspüren hiervon betroffene Personen einen ständigen Drang, bestimmte Handlungen durchzuführen. Gelegentlich äußern sich derartige Zwänge auch in aufdringlichen Gedanken.

     

    Es wird zwischen

     

    • Zwangsgedanken
    • Zwanghaften Handlungen
    • Zwangsimpulsen

     

    unterschieden. Dabei erleben die Patienten diese selbst als unsinnig und extrem belastend. Jedoch können von Zwangserkrankungen Betroffene diese weder unterdrücken noch unterlassen. Auch dann nicht, wenn sie starken Widerstand dagegen leisten.

     

    Symptomatik von Zwangserkrankungen

     

    Der Übergang von normalem Verhalten zu Zwangsstörungen ist nahezu fließend. Zahlreiche Menschen kennen dieses Gefühl, noch einmal überprüfen zu wollen, ob der Wasserhahn tatsächlich zugedreht oder das Licht wirklich ausgeschaltet ist.

     

    Wer jedoch unter einer Zwangserkrankung leidet, nimmt dieses Bedürfnis als nicht unterdrückbaren Zwang wahr. Daraus resultiert ein starkes Bedürfnis, stets und ständig zu kontrollieren oder stereotypen Gedankengängen zu folgen.

     

    Derartige Zwänge können das komplette Leben stark beeinträchtigen. Zwar erleben viele Patienten diese Handlungen selbst als störend, können jedoch nicht darauf verzichten.

     

    Aus welchem Grund es zu Zwangshandlungen kommt, ist bislang noch unklar. Vermutlich handelt es sich hier um ein Zusammenspiel organischer wie psychologischer Aspekte.

     

    Häufigkeit des Auftretens von Zwangserkrankungen

     

    Im Allgemeinen sind rund zwei Prozent aller erwachsenen Personen in Deutschland von einer Zwangserkrankung betroffen. Die Schätzungen belaufen sich jedoch auf eine höhere Dunkelziffer. Denn nicht jeder Betroffene sucht umgehend einen Arzt auf. Meist geschieht dies erst dann, wenn die Erkrankung den Alltag zu stark beeinträchtigt.

     

    Nicht nur Erwachsene, auch Kinder sowie Jugendliche können bereits von Zwangserkrankungen betroffen sein. In diesem Personenkreis wird von einer Betroffenheitsrate von einem bis drei Prozent ausgegangen.

     

    Zwangsstörungen treten recht häufig auf. Rund drei von 100 Menschen können damit im Laufe des Lebens in Berührung kommen. Im Großen und Ganzen besteht die Möglichkeit, in fast jeder Altersklasse von Zwangserkrankungen betroffen zu sein. Meistens nehmen diese bereits im Kindes-, Jugend- oder jungem Erwachsenenalter Gestalt an.

     

    Verlauf von Zwangserkrankungen

     

    Allgemein dauert es eine längere Zeitspanne, bis jemand bemerkt, von einer Zwangsstörung betroffen zu sein. Ein Zwang entwickelt sich nicht urplötzlich. Viele Betroffene nehmen zunächst ihr Verhalten als völlig normal wahr. Erst im weiteren Verlauf der Erkrankung bemerken diese, wie zeitraubend ihre Rituale sind.

     

    Nicht selten bekommen Menschen mit Zwangsstörungen Probleme

     

    • in der Familie
    • innerhalb der Partnerschaft
    • im Berufsleben

     

    Sie schaffen es nicht mehr, ihren alltäglichen Verpflichtungen nachzukommen. Aber auch Hobbys verlieren immer mehr an Bedeutung. Zwangserkrankungen bestimmen fortan ihr Leben.

     

    Zwangsstörungen können einen unterschiedlichen Verlauf nehmen. Erfolgt keine rechtzeitige Behandlung, werden sie chronisch. Dabei sind die Beschwerden einmal mehr, einmal weniger stark ausgeprägt. Einige Menschen können durchaus zwischenzeitlich Phasen durchleben, in denen sie kaum unter Beschwerden leiden.

     

    Erwachsene erleben ihren Zwang oftmals weniger hartnäckig als Jugendliche und Kinder. Um mit der Zwangserkrankung besser leben zu können, benötigen viele Betroffene professionelle Hilfe.

     

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  • Die Paradise Frucht – leckere Früchte

    Die Paradise Frucht – leckere Früchte

    Die Paradise Frucht GmbH bildet sich aus insgesamt vier Unternehmen Europas. Dort haben sich die Mitarbeiter auf die Herstellung von einmaligen Gemüse- und Fruchtprodukten spezialisiert.

     

    Reichhaltiges Sortiment der Paradise Frucht

    Das Angebot reicht von IQF Früchten über gefriergetrockneten Gemüse- und Fruchtsorten bis hin zu schonend konzentrierten Fruchtstücken und Fruchtpasten. Jene finden sich später in verschiedenen Nahrungsmittelzweigen wieder. Beispielsweise in der Müsliriegel-, Backwaren- oder Schokoladenindustrie.

     

    Paradise Frucht bietet Beeren-, tropische und Zitrusfrüchte an. Darüber hinaus reichen die Fähigkeiten der dortigen Mitarbeiter bis hin zur Entwicklung von kundenspezifischen Rezepturen.

     

    Im Grunde genommen kommen einzig ganze Früchte zum Einsatz. Dank des speziellen Gefriertrocknungsverfahrens gehen weder

    • Form
    • Güte
    • Farbe

     

    der Nahrungsmittel währenddessen verloren. Zurück bleibt ein knackiges und dennoch leichtes Produkt. Sehr gut eignet sich dieses als gesunde Zutat für Schokolade, Müslis oder kleine Snacks zwischendurch.

     

    Spezielles Verfahren der Gefriertrocknung bei Paradise Frucht

    Mithilfe der Gefriertrocknung wurde eine effektive Möglichkeit geschaffen, Wasser aus einem Nahrungsmittel zu entziehen. Letztendlich bleibt ein relativ trockenes Produkt übrig. Jedoch verfügt das so ausgelaugte Fruchtprodukt über eine höhere Stabilität als zuvor.

     

    Im Allgemeinen sind verschiedene Obstsorten sehr weich. Beispielsweise gibt es bei den Beeren zahlreiche Vertreter, unter anderem Erd-, Brom-, Himbeeren. Diese Früchte weisen eine gewisse Weichheit im Originalzustand auf. Nach der Gefriertrocknung halten wir ein recht trockenes, festes Produkt in der Hand.

     

    Wesentlicher Vorteil dieses Verfahrens ist neben dem minimierten Gewicht das verringerte Volumen. Bedingt sind diese durch den Wasserentzug. Dank dieser Spezialtechnik gehen die wichtigen Vitamine und Inhaltsstoffe der Produkte nicht verloren.

     

    Dabei arbeitet das Verfahren der Gefriertrocknung bei Paradise Fruits mit einer extrem niedrigen Temperatur. Zwischen -40 °C bis -50 °C unter Vakuum erfolgt das Gefrieren. Anschließend folgt eine mäßige Hitzeeinwirkung zur Schmelzung des Eises. Demzufolge wird das Eis in Dampf verwandelt. Daraus folgt der Wasserentzug aus der Frucht.

     

    Teurer, doch effektiver Prozess

    Zwar ist der Prozess der Gefriertrocknung bei Paradise Frucht relativ kostenintensiv. Dennoch lohnt sich im Endeffekt der hohe Aufwand. Unterschiedliche Produkte weisen dank dieser Technik eine höhere Haltbarkeit auf. Dabei verlieren sie weder ihren Geschmack noch sonstige positive Eigenschaften.

     

    Gefriergetrocknete Früchte der Paradise Frucht GmbH finden vielfach Anwendung. Beispielsweise eignen sie sich ideal zur langen Lagerung in der kalten Jahreszeit. Aber auch einfach als Lebensmittelvorrat für die Raumfahrt. Ein ähnliches Verfahren kommt bei der Haltbarmachung von Kaffee zum Einsatz.

     

    Lohntrocknung bei Paradise Frucht

    Auch für andere Kunden nimmt die Paradise Frucht Aufträge für die Lohntrocknung entgegen. Dabei kommen hauptsächlich Kunden aus dem pharmazeutischen Bereich in Betracht. Zum Einsatz für deren Zwecke kommt eine hochentwickelte Software. Hierbei handelt es um ValSuite Pro. Diese spezielle Software ist 21 CFR Part 11 konform. Sie bietet die Möglichkeit der Erstellung von hochwertigen Reporten. Ferner ist sie mit Features ausgestattet.

     

    Zur Bewältigung einer Vielzahl von Datenpunkten macht sich dringend eine Überwachung des Gesamtprozesses erforderlich. Empfehlenswert ist die Nutzung einer Geräte- und Profilkonfiguration. Zur Datenanalyse werden der Statistik- und Limitreport benötigt. Zur Validierung des SIP Systems kommen vorzugsweise der einfache oder besser gesagt der erweiterte Validierungsreport zum Einsatz.

     

    Der die Temperatur messende Sensor während des gesamten Trocknungsprozesses muss direkt in das Produkt eingeführt werden. Dies beruht auf der zumeist relativ kleinen Ausführung der Produkte. Währenddessen darf jenes natürlich keine Beschädigung erfahren.

     

    Spezielle äußerst flexibel einsetzbare Niedrigtemperatur-Sensoren einer Partnerfirma gibt es mit einem sehr geringen Durchmesser. Dank diesem nur 1,2 mm großen Durchmesser lässt sich der Sensor ideal in das Produkt einführen.

     

    Die hochwertige Gefriertrocknungsanlage der Paradise Frucht amortisiert sich auf diese Weise ideal.